Auch der Wonnemonat Mai wird taschenlampenmäßig wieder einiges bieten, am meisten gespannt bin ich derzeit jedoch auf die Modelle von Skilhunt. Skilhunt ist ein bis dato unbeschriebenes Blatt, bietet jedoch rein technisch und optisch betrachtet Taschenlampen, die den Vergleich mit anderen etablierten Marken nicht scheuen müssen. Darüber hinaus bietet Skilhunt weiteres Zubehör wie Farbfilter, Kabelschalter, verschiedene Tailcaps bzw. Clickies usw. an; man darf gespannt sein, was von Skilhunt noch alles kommen wird. Übrigens: Neben den “großen” Taschenlampen aus der Defier-Serie wie Defier X1, Defier X2, Defier XT und Defier X3 bietet Skilhunt auch noch kleinere Lampen im EDC- bzw. Schlüsselbundformat an (Ramble-Serie). Eine erste Lieferung von Skilhunt befindet sich auf dem Weg und wird voraussichtlich Anfang Mai 2011 bei uns im Shop verfügbar sein. |
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Quick Facts 2.0: Vergleich von 2 x AA-Taschenlampen, Teil 1
Bereits vor längerer Zeit habe ich Version 1.0 dieses Vergleichs veröffentlicht, und da sich mittlerweile entwicklungsmäßíg einiges getan hat, habe ich mit Version 2.0 ein Update veröffentlicht, in dem nun auch aktuelle Taschenlampen betrachtet werden. Die erste Version trug noch den Titel "Vergleich von 2 x AA-Taschenlampen", der Version 2.0 habe ich noch ein "Quick Facts" vorangestellt, und da dies nicht das letzte Quick Facts bleiben wird, möchte ich dazu noch kurz was erläutern: Da ich regelmäßig gefragt werde, ob ich nicht mal diese und jene Lampe miteinander vergleichen könne, mache ich das in stark vereinfachter Form unter dem Titel Quick Facts – hier liegt der Schwerpunkt auf einem schnellen Überblick über gleichartige Modelle, in diesem Fall sind es Taschenlampen, die mit 2 x AA-Zellen betrieben werden. Sollten sich die Quick Facts bewähren, dann werde ich das ganze ausbauen und weitere Quick Facts mit anderen Themenschwerpunkten (EDC, Flooder, Thrower usw.) werden folgen. Bevor es gleich losgeht, möchte ich vorab nochmal klarstellen, dass dieser Vergleich nicht die Stärken und Schwächen einzelner Lampen aufdecken soll; ich konzentriere mich stattdessen auf einen rein technischen Vergleich und gehe auf Besonderheiten ein, so welche vorhanden sind. Das Holster, das auf den Bildern zu sehen ist, ist übrigens nicht im Lieferumfang einer Taschenlampe enthalten. Es handelt sich hierbei um ein universelles Taschenlampenholster von MAXpedition, das eigentlich für größere Lampen gedacht ist – da es sich als Stütze für die Lampen während der Aufnahmen aber gut gemacht hat, habe ich es in diesem Zuammenhang verwendet. Die Taschenlampenholster von MAXpedition werde ich bei einer anderen Gelegenheit näher vorstellen, hier wollte ich es nur der Vollständigkeit halber erwähnt haben. Changelog (+ = neu hinzugekommen, * = vom Hersteller aktualisiert): * 4sevens Quark AA² S2
1. 4sevens Quark AA² S2 EditionDie 4sevens Quark AA² war eine der ersten 2 x AA-Lampen mit CREE XP-G R5 LED und mit 203 OTF dementsprechend leistungsfähig, woran sich bis heute nichts geändert hat. Auch bei der nächsten LED-Generation spielt 4sevens wieder den Technologievorreiter: Die aktuelle Quark AA² ist mit einer CREE S2 LED bestückt, die bis zu 7% mehr Leistung und Energieeffizienz liefern soll. Besonderheiten:
Beamshots
2. 4sevens Quark AA² Turbo R5Während die Quark AA² eher breitflächig ausleuchtet (Flooder), ist die Quark AA² Turbo das genaue Gegenteil: Mit dem größeren Lampenkopf und dem tieferen Reflektor ermöglicht sie höhere Reichweiten und eine punktgenaue Ausleuchtung.
Besonderheiten:
Beamshots
3. Dereelight Javelin R5Wenn die Dereelight Javelin als besondere Lampe unter den 2 x AA-Taschenlampen bezeichnet wird, dann aus gutem Grund: Mit ca. 300 Lumen und ihrer hervorragenden Reichweite bietet sie eine sehr ordentliche Leistung für eine 2 x AA-basierte Lampe. Darüber hinaus kann die Javelin aufgrund ihres modularen Aufbaus mit der Dereelight C2H kombiniert werden, außerdem ist ein Extender für den Betrieb mit 3 x AA-Batterien erhältlich. Der tiefe Reflektor macht sie zu einem sehr guten Thrower. Besonderheiten:
Beamshots
4. EagleTac P100A2 Base/Kit VersionNeben dem Top-Modell P20A2 MKII hat EagleTac noch die P100A2 im Angebot. Die P100A2 beschränkt sich auf das wesentliche: Sie besitzt zwei Leuchtmodi, die über den Lampenkopf angesteuert werden. Auf unnützes Geblinke (SOS und Strobe) wird komplett verzichtet. Aufgrund der hohen Reichweite und des guten Preis-/Leistungsverhältnisses erfreut sich die P100A2 insbesondere unter Geocachern großer Beliebtheit. Besonderheiten:
Beamshots
5. EagleTac P20A2 MKII Base/Kit VersionDie EagleTac P20A2 MKII ist zweifelsohne eine der leistungsfähigsten Taschenlampen auf 2 x AA-Basis. Mit 230 OTF-Lumen (ca. 300 Lumen) ist sie äußerst hell und bietet mit ihrem optimierten OP-Reflektor einen gelungenen Kompromiss aus Throw und Flood; es empfiehlt sich allerdings, diese Lampe mit eneloop-Akkus zu betreiben, da normale AA-Zellen dem großen Energiehunger im Turbo Mode nicht lange standhalten können. Besonderheiten:
Beamshots 6. Fenix LD20 R5Zur Fenix LD20 R5 muß man nicht mehr viel erzählen: Tolle Verarbeitung und Qualität, die Fenix LD20 R5 kann ihre Stärken vorwiegend im nahen und mittleren Bereich ausspielen; ein reinrassiger Thrower mit hoher Reichweite ist die Fenix LD20 R5 jedoch nicht. Besonderheiten:
Beamshots
7. iTP Light SA2 Eluma R2Die iTP Light SA2 Eluma R2 ist zwar nicht mehr brandneu, bietet aber nach wie vor ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis. Darüber hinaus ist die SA2 Eluma R2 throwlastig und deshalb gut für größere Entfernungen geeignet; außerdem bietet sie die Möglichkeit, das Licht im Rahmen von 10-190 Lumen zu dimmen. Besonderheiten:
Beamshots 8. iTP Light SA2 Eluma R5Als Gegenstück zur SA2 Eluma mit R2 LED kann die SA2 Eluma mit R5 LED betrachtet werden, da hier der Schwerpunkt nicht auf Throw, sondern auf Flood liegt. Auf gut deutsch: Die iTP Light SA2 Eluma R2 ist für größere Reichweiten besser geeignet, während die SA2 Eluma mit XP-G R5 der bessere Flooder ist und den nahen und mittleren Bereich breitflächiger ausleuchtet. Auch die iTP Light SA2 Eluma R5 bietet die schon von der SA2 Eluma R2 bekannte Steuerung mittels Seitenschalter am Lampenkopf und ist darüber hinaus noch einen Tick heller. Übrigens: Auch iTP Light gehört (leider) zu den Herstellern, die lediglich durch einen kleinen Aufkleber auf der Verpackung darauf aufmerksam machen, dass in Wahrheit in einer alten Verpackung (SA2 Eluma R2) eine neue Taschenlampe (SA2 Eluma R5) steckt. Ich erwähne es deshalb ausdrücklich, weil dies teilweise bei unseren Kunden schon zu unnötigen Missverständnissen geführt hat. Dass die R5-Ausführung rein äußerlich kaum von der Version mit R2 LED zu unterscheiden ist, macht die Sache nicht besser. Deshalb mein Hinweis an dieser Stelle: Der kleine scharze Aufkleber auf der Vorderseite der Verpackung kennzeichnet die Version mit R5 LED. Besonderheiten:
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9. Klarus ST20 XP-G R5Die Klarus ST20 verfügt wie die anderen Lampen der ST/NT-Serie über ein interessantes User Interface, das sich wohltuend von dem sonstigen Einerlei wie Clicky oder Drehen des Lampenkopfes zur Modusauswahl abhebt. Ein- und ausgeschaltet wird die KLARUS ST20 mit dem Clicky am Lampenende, die Auswahl der normalen Leuchtmodi erfolgt über einen seitlich am Lampenkopf angebrachten Schalter. Besonderheiten:
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10. Lumapower Vantage VT-01 R2Die Lumapower Vantage VT-01 ist sowohl in neutral white als auch in cool white verfügbar. Seit einiger Zeit gibt es die Vantage VT-01 auch mit CREE XP-G R5 LED, die etwas heller als die Version mit R2-LED ist. Eine Besonderheit bei der Lumapower Vantage VT-01 ist der optional erhältliche Tele Force Head, der einen SMO-Reflektor beinhaltet und deutlich tiefer als der standardmäßige OP-Reflektor der Vantage ist; die Reichweite wird dadurch deutlich erhöht. Ausgestattet mit der R2 LED, ist die Lumapower Vantage VT-01 im Vergleich mit der R5 LED der bessere Thrower. Besonderheiten:
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Review: JETBeam BC40 830 ANSI Lumen max.
Einführung Für grundsätzliches zum Thema Basic-Serie von JETBeam verweise ich auf mein entsprechendes Review, in dem ich speziell auf die BAx0/BCx0-Taschenlampen eingegangen bin. Da die JETBeam BC40 nicht nur leistungs-, sondern auch größenmäßig in einer anderen Liga spielt, werde ich mich in diesem Review der neuen BC40 und ihren Besonderheiten widmen. Nichtsdestotrotz möchte ich nochmal kurz zum Einstieg ein paar Worte zur neuen Basic-Serie von JETBeam verlieren: Wie andere Hersteller zuvor hat auch JETBeam erkannt, dass es nicht nur einen High End-Markt für Taschenlampen gibt, sondern auch ein Budget-Segment, und genau dieses Segment bedient JETBeam nun mit der BC40. Gemessen am Preis-/Leistungsverhältnis ist die JETBeam BC40 ein echtes Kraftpaket zu einem meiner Meinung nach wirklich guten Preis, doch dazu gleich mehr. Eines noch vorab: Immer mehr Hersteller geben mittlerweile ANSI Lumen für ihre Taschenlampen an, und JETBeam hat sich diesem Trend nun auch angeschlossen. Alle hier erwähnten Lumen-Angaben sind deshalb ANSI Lumen. Alle Angaben wie ANSI Lumen und Laufzeiten sind Herstellerangaben.
Verpackung/Zubehör Die JETBeam BC40 kommt in der schon von der Basic-Serie bekannten blauen Schachtel daher, die Plastikverpackung innen erinnert mich etwas an die Verpackung der 4sevens S12.
Erster Eindruck Die JETBeam BC40 als EDC mit Überlänge zu bezeichnen, wäre etwas verwegen, deshalb verwende ich lieber den Begriff Stablampe. Wie eingangs erwähnt spielt die BC40 – obwohl sie auch eine Lampe aus der Basic-Serie ist – leistungs- und größenmäßig in einer anderen Liga als die kleineren Lampen wie JETBeam BC10 oder JETBeam BC20. Trotz ihrer Größe liegt die JETBeam BC40 gut in der Hand und könnte eine sinnvolle Alternative für all jene sein, die aufgrund großer Hände mit Lampen zu kämpfen haben, deren Lampenkörper zu kurz ist, um richtig umfasst zu werden.
Verarbeitung Auch an der JETBeam BC40 gibt es nichts auszusetzen, denn trotz eines für JETBeam-Verhältnisse günstigen Preises wurde an nichts gespart: Die Verarbeitung ist insgesamt betrachtet sehr gut – die Gewinde sind sauber verarbeitet und leichtgängig, die Anodisierung ist sauber und fehlerfrei aufgebracht. Das mitgelieferte Holster macht ebenfalls einen stabilen und robusten Eindruck.
Bedienung Wie auch schon bei den anderen Lampen aus der Basic-Serie wurde Wert auf eine möglichst einfache Bedienung der Lampe gelegt: Ein- und ausgeschaltet wird die Lampe über den Clicky am Lampenende, und die beiden Leuchtmodi werden durch Drehen des Lampenkopfes selektiert. Weitere Blinkmodi wie SOS und Strobe sind nicht vorhanden.
Leuchtmodi und Laufzeiten
Über die Abstufung der Leuchtmodi läßt sich sicher diskutieren. Dem einen werden die Unterschiede zu groß sein, für den anderen dürfte der Low Mode höher oder niedriger sein, der nächste hätte gerne drei Modi usw. – aus meiner Sicht sind die beiden Modi lumenmäßig in Ordnung, denn für viele Aufgaben wie z.B. zur Feuerholzsuche in der Dunkelheit sind 130 Lumen völlig ausreichend, und wenn man noch mehr Power benötigt, dann stehen äußerst helle 830 Lumen im wahrsten Sinne des Wortes im Handumdrehen zur Verfügung. Technische Details
Lieferumfang
Leuchtkraft/Leuchtcharakteristik Die JETBeam BC40 wird vom Hersteller mit einer Reichweite von ca. 355 Meter angegeben, gleichwohl würde ich sie nicht als reinrassigen Thrower bezeichnen. Meiner Meinung nach bietet die JETBeam BC40 mit ihrem OP-Reflektor eine ausgewogene Mischung aus Flood und Throw, d.h. es wird sowohl der nahe und mittlere Bereich als auch die Ferne gut abgedeckt.
Video Ein Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die JETBeam BC40 im Einsatz bei Nacht: JETBeam BC40 at night
Beamshots Alle Beamshots wurden wie üblich im High Mode aufgenommen, und zum besseren Vergleich der Abstufung von High und Low Mode gibt es zusätzlich noch zwei Beamshots im Low Mode. a) High Mode b) Low Mode Pro: Contra: Fazit Die JETBeam BC40 ist meines Erachtens allein schon insofern eine interessante Lampe, weil es in diesem Preissegment nur wenige hochwertige Taschenlampen gibt, die leistungsmäßig zur BC40 aufschließen können. Wenn man mit zwei Modi leben kann und nicht mehr benötigt, dann ist die JETBeam BC40 aufgrund ihrer sehr guten Leuchtleistung auf jeden Fall eine äußerst empfehlenswerte Taschenlampe, die für viele Szenarien gut geeignet ist. Lampen, die von der Leuchtleistung her vergleichbar sind, kosten üblicherweise deutlich über 100 Euro – hier kann die JETBeam BC40 zweifellos mit einem exzellenten Preis-/Leistungsverhältnis punkten. Bezugsquelle Die JETBeam BC40 ist bei uns im Shop erhältlich. |
JETBeam BC40 Video review
Im Vorgriff auf mein Review, das morgen erscheint, habe ich bereits ein Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zur JETBeam BC40 online gestellt. Vorab kann ich bereits sagen, dass JETBeam mit der BC40 ein guter Wurf geglückt ist, denn das Preis-/Leistungsverhältnis der JETBeam BC40 darf ohne weiteres als exzellent bezeichnet werden. Mit 830 ANSI Lumen in der höchsten und 130 ANSI Lumen in der niedrigsten Stufe wird die JETBeam BC40 vielen Ansprüchen gerecht.
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Review: EagleTac M3C4 Triple XM-L 1004 ANSI-Lumen
Einführung Wie nicht anders zu erwarten, schüttelt EagleTac nun nach der M3C4 XM-L die Triple XM-L-Variante aus dem Ärmel. Wo die Unterschiede im Detail liegen und wie sich die beiden Lampen voneinander unterscheiden, möchte ich in diesem Review erläutern. Übrigens: Auch die EagleTac M3C4 Triple XM-L ist wieder als Base Version und als Kit Version verfügbar. Der Unterschied zwischen beiden Versionen ist der, dass die Kit-Versionen zusätzlich noch ein YRGB-Farbfilterset beinhalten. Verpackung und Zubehör Da sich an der Verpackung und dem Lieferumfang gegenüber den bisherigen Lampen aus der M3C4-Serie nichts geändert hat, fasse ich mich an dieser Stelle kurz.
Nebenbei erwähnt hat EagleTac es endlich geschafft, auch die Kartons korrekt zu beschriften, da dies in der Vergangenheit oft zu teilweise erheblicher Verwirrung über den tatsächlichen Inhalt geführt hat. Oben M3C4 XM-L, unten M3C4 Triple XM-L Erster Eindruck Rein äußerlich unterscheidet sich die neue EagleTac M3C4 Triple XM-L nur dadurch von den anderen Modellen aus der M3C4-Serie, dass sie minimal kürzer ist, ansonsten bleibt hier alles beim alten. Die Bedienung der Lampe erfolgt nach wie vor über den leichtgängigen und vor allem lautlosen Selektorring, was für bestimmte Einsatzzwecke sicher ein großes Plus ist. Mit dem mitgelieferten Diffusor (Streulichtscheibe), der anstelle des Edelstahl-Bezels aufgeschraubt wird, bietet die EagleTac M3C4 Triple XM-L eine sehr gute Nahfeldausleuchtung. Ebenso schnell und einfach lassen sich die Farbfilter aufschrauben, was insbesondere für Jäger recht interessant sein dürfte.
Verarbeitung Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Die Verarbeitung ist sehr gut, was man von einer Lampe in dieser Preisklasse aber auch erwarten darf. Die Anodisierung ist sauber aufgebracht, und auch die restlichen Komponenten wie Gewinde, Kontakte, Batterie- bzw. Akkuhalter sind so beschaffen, dass es keinen Grund zur Klage gibt.
User Interface Standardmäßig wird die EagleTac M3C4 Triple XM-L mit einem Selektorring ausgeliefert, der die schnelle Auswahl der fünf Leuchtmodi erlaubt. Mit einer Drehung des Selektorringes nach rechts werden der Reihe nach die einzelnen Modi aktiviert, mit einer Drehung nach links geht es hingegen zurück. Aus- und eingeschaltet wird die Lampe ebenfalls auf diese Art und Weise. Der Selektorring läßt sich leicht drehen, und mit etwas Gefühl ist Einhandbedienung kein Problem. Auch mit normalen Handschuhen geht das ganze problemlos vonstatten. Wer die Bedienung via Selektorring nicht mag, für den liefert EagleTac einen Tailcap Clicky mit, der anstelle der funktionslosen Endschalterkappe montiert werden kann – entsprechendes Werkzeug sowie ein spezielles Akku-Magazin werden mitgeliefert. Zusätzlich zu den fünf normalen Modi verfügt die EagleTac M3C4 Triple XM-L über einen Hidden Mode, der Strobe, Beacon und SOS bietet. Diese versteckten Modi sind über die normale Schaltreihenfolge nicht erreichbar, sondern müssen wie folgt aktiviert werden:
Ich persönlich finde diese Aufteilung gelungen, da unter normalen Umständen nicht versehentlich irgendein Blinkmodus aktiviert werden kann, den man gar nicht haben möchte.
Energieversorgung Die Energieversorgung erfolgt bei der EagleTac M3C4 Triple XM-L wahlweise mittels 2 x 18650-Akku oder 4 x CR123A/16340-Zellen. Für den Betrieb mit CR123A/16340-Zellen werden spezielle Batterierohre mitgeliefert, 18650-Akkus hingegen werden ganz normal im Akkubehälter untergebracht. Übrigens: Wenngleich EagleTac auch den Betrieb mit CR123A/16340-Zellen vorgesehen hat, so möchte ich davon abraten, da die damit erzielbaren Laufzeiten einfach viel zu kurz sind, als dass der Einsatz dieser Zellen Sinn machen machen. Für den Notbetrieb mit CR123A-Primärzellen mag das zu verschmerzen sein, aber generell würde ich 18650-Akkus empfehlen. Leuchtmodi und Laufzeiten Lower Low: 28 ANSI Lumen/ca. 65 Stunden Video Das folgende Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die EagleTac M3C4 Triple XM-L im praktischen Einsatz bei Nacht: EagleTac M3C4 Triple XM-L
Beamshots Für einen Vergleich mit der EagleTac M3C4 SST-50 und der EagleTac M3C4 Triple XP-G R5 verweise ich auf das entsprechende Review. Um den Unterschied zwischen EagleTac M3C4 XM-L und der neuen EagleTac M3C4 Triple XM-L sichtbar zu machen, gibt es im Anschluss noch einen direkten Beamshotvergleich. Wie immer gilt: Alle Beamshots wurden im hellsten Modus erstellt. a) EagleTac M3C4 Triple XM-L Turbo Mode
b) EagleTac M3C4 XM-L Turbo Mode
c) EagleTac M3C4 Triple XM-L mit Diffusor
d) EagleTac M3C4 Triple XM-L mit Rotfilter
Leuchtcharakteristik Die EagleTac M3C4 Triple XM-L darf zweifellos als exzellenter Flooder eingestuft werden, der das nahe und mittlere Umfeld sehr gut ausleuchtet. Hinsichtlich der Reichweite kann die M3C4 Triple XM-L zwar nicht mit der M3C4 XM-L mithalten, aber bei der breitflächigen Ausleuchtung toppt sie diese. Mit Hilfe des im Lieferumfang enthaltenen Diffusor Filters kann die EagleTac M3C4 Triple XM-L darüber hinaus problemlos einen dunklen Raum erhellen, da das Licht optimal gestreut wird. Technische Details
Pro und Contra: + Sehr helle Taschenlampe + YRGB-Kit für spezielle Einsätze bei Nacht oder Regen/Nebel verfügbar + Einfache Bedienung via Selektorring + Versteckte Modi können nicht versehentlich aktiviert werden – Griff für sehr große Hände evtl. einen Tick zu kurz Fazit Obgleich die M3C4-Serie nun nicht mehr ganz brandneu ist, so vermögen mich die Lampen immer noch zu begeistern. Mit der "kampfwertgesteigerten" M3C4 Triple XM-L hat EagleTac ein sinnvolles Upgrade auf den Markt gebracht, das helligkeitsmäßig einen deutlichen Unterschied zu den älteren Modellen mit SST-50/XP-G R5 LED erkennen läßt. Hier machen sich die 1004 ANSI Lumen (entspricht ca. 1200 LED Lumen) positiv bemerkbar, und wer einen sehr hellen Flooder sucht, der dürfte von der EagleTac M3C4 Triple XM-L begeistert sein. Egal, ob bei der Nachsuche im Wald oder bei der Erkundung von Lost Places: Die EagleTac M3C4 Triple XM-L bietet eine exzellente Leistung und ist aus meiner Sicht ihren Preis auch wert.
Bezugsquelle Erhältlich ist die EagleTac M3C4 Triple XM-L in unserem Shop. |
Produktankündigung: EagleTac M3C4 Triple XM-L 1011 ANSI Lumen max.
Die bekannte und bestens bewährte EagleTac M3C4-Serie wurde nun um die aktuelle und topmoderne M3C4 Triple XM-L T6 LED erweitert, die nicht nur Taschenlampen-Freaks ein verzücktes Lächeln ins Gesicht zaubert. Ausgestattet mit drei CREE XM-L LEDs, erreicht diese Lampe überzeugende 1011 ANSI Lumen bei einer noch kompakten Größe. Dank SMO-Reflektor kann die M3C4 Triple XM-L auch mit einer gelungenen Reichweite überzeugen, und in Verbindung mit dem optional erhältlichen Farbfilterset (YRGB) wird sie zu einer sehr universell einsetzbaren Lampe, z.B. für Jäger, Rettungskräfte oder auch für den militärischen Einsatz. In Kürze wird die neue EagleTac M3C4 Triple XM-L mit 1011 ANSI Lumen max. bei uns im Shop verfügbar sein, Vorbestellungen sind bereits jetzt möglich. |
Review: JETBeam BA20 BA10 BC10 Basic-Serie
Einführung Mit der neuen Basic-Serie (BAxx/BCxx) bietet JETBeam nun Taschenlampen an, die sich preislich zwar deutlich unterhalb dem üblichen JETBeam-Preisniveau bewegen, aber bei Qualität und Verarbeitung keinerlei Abstriche machen. Sie beinhaltet einfach zu bedienende, aber dennoch leistungsfähige und vor allem preiswerte Taschenlampen, die zwei Modi bieten und auf sonstigen Schnickschnack verzichten. Die Auswahl der Leuchtmodi erfolgt über das Drehen des Lampenkopfes. Da die neuen Lampen der Basic-Serie sich hauptsächlich in der Energieversorgung (AA/CR123A) und der Größe (2 x AA/2 x CR123A) voneinander unterscheiden, werde ich in diesem Review nur dann auf Besonderheiten eingehen, wenn es tatsächlich welche gibt; anmerken möchte ich noch kurz, dass die JETBeam BC20 zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Reviews leider noch nicht lieferbar war, deshalb taucht sie in diesem Review auch nicht auf. Eines noch vorab: Immer mehr Hersteller geben mittlerweile ANSI Lumen für ihre Taschenlampen an, und JETBeam hat sich diesem Trend nun auch angeschlossen. Alle hier erwähnten Lumen-Angaben sind deshalb ANSI Lumen. Last but not least: Alle Angaben stammen wie immer von der Homepage des Herstellers.
Verpackung/Zubehör Etwas ungewohnt im Vergleich mit der sonstigen Verpackung von JETBeam-Taschenlampen ist die blaue Verpackung bei der Basic-Serie, die aber durchaus was hermacht. Jede Taschenlampe enthält folgendes Zubehör:
Erster Eindruck Wenn man andere JETBeam-Lampen kennt, ist man natürlich geneigt, Lampen aus der Basic-Serie mit diesen zu vergleichen. Dies kann kan man auch ohne weiteres tun, denn JETBeam hat hier tatsächlich nicht zuviel versprochen – dazu aber gleich mehr. Dass man für das Preisniveau der Basic-Lampen nicht alle Features wie einen Selektorring oder das I.B.S (Infinite Brightness System) bekommt, dürfte eigentlich klar sein. Nichtsdestotrotz gefällt mir das Konzept, eine abgespeckte Lampe (nur zwei Modi) herauszubringen, die aber hinsichtlich der Qualität keine Wünsche offen läßt. Ich bin sicher, dass JETBeam damit auch für all diejenigen interessant wird, die vorher aufgrund des Preisniveaus nach anderen Alternativen Ausschau gehalten haben.
Verarbeitung Ich hatte schon einige JETBeam-Lampen in der Hand und kann von daher sagen, dass die Verarbeitung und die Qualität der neuen Basic-Serie trotz des günstigen Preises als hervorragend bezeichnet werden kann – hier müssen keine Abstriche gemacht werden. Die Gewinde sind ordentlich verarbeitet, die Kontakte sind vergoldet und sogar ein Verpolungsschutz ist vorhanden. Darüber hinaus kommt ein neu entwickelter Clicky zum Einsatz, der sich leichter bedienen läßt und eine längere Lebensdauer verspricht. Der mitgelieferte Clip ist abnehmbar und läßt sich entweder up oder down befestigen. Bedienung Egal, ob JETBeam BA20, BA10 oder BC10: Die Bedienung ist hier in allen Fällen einheitlich, da die Lampen sich lediglich durch die Energieversorgung und die Größe voneinander unterscheiden. Ein- und ausgeschaltet werden die Lampen über den Clicky am Lampenende, und die beiden Leuchtmodi werden durch Drehen des Lampenkopfes selektiert. Sonstige Modi wie SOS und Strobe sucht man vergeblich, doch das ist aus meiner Sicht auch gut so. Wie es die Bezeichnung Basic für diese neue Serie schon ausdrückt, sollen sich die Features der BA/BC-Taschenlampen auf das notwendige beschränken, und zu diesem Zweck sind zwei Leuchtmodi meines Erachtens völlig ausreichend. Leuchtmodi und Laufzeiten Da die Laufzeiten abhängig von der Energieversorgung sind und sich teilweise voneinander unterscheiden, gebe ich die Laufzeiten für alle drei Modelle (BA10, BA20 und BC10) an. a) JETBeam BA10 (1 x AA)
b) JETBeam BA20 (2 x AA)
c) JETBeam BC10 (1 x CR123A/16340)
Technische Details JETBeam BA10 (1 x AA)
Technische Details JETBeam BA20 (2 x AA)
Technische Details JETBeam BC10 (1 x CR123A/16340)
Leuchtkraft/Leuchtcharakteristik Die Lampen der Basic-Serie würde ich nicht als Thrower, sondern eher als Flooder mit Throwereigenschaften betrachten. Der nahe und mittlere Bereich wird sehr gut ausgeleuchtet, wer eine sehr hohe Reichweite benötigt, sollte entweder zur demnächst verfügbaren JETBeam BC40 oder einer anderen Lampe mit mehr Throw greifen.
Video Ein Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die JETBeam BA20 und die JETBeam BC10 im praktischen Einsatz bei Nacht: JETBeam BA20 JETBeam BC10 video review at night
Beamshots Alle Beamshots wurden wie üblich im High Mode aufgenommen. a) JETBeam BA20
b) JETBeam BC10 Pro: – Viel Leistung für kleines Geld
Contra: Fazit Mit der Basic-Serie ist JETBeam aus meiner Sicht ein guter Wurf gelungen, denn damit erschließt sich JETBeam ganz neue Zielgruppen. Wie eingangs erwähnt, möchte nicht jeder über 50 Euro für eine Taschenlampe ausgeben, und mit den Lampen aus Basic-Serie (JETBeam BA10/BA20/BC10/BC20) hat man damit nun erstmalig die Möglichkeit, die sehr gute JETBeam-Qualität zu einem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnis kennenzulernen. Sofern man mit nur zwei Modi leben kann, sind die JETBeam BA10, JETBeam BA20, JETBeam BC10 und JETBeam BC20 definitiv eine Empfehlung wert, insbesondere im Hinblick auf das schon fast perfekt zu nennende Preis-/Leistungsverhältnis. Natürlich muss man sich darüber im klaren, dass man bei Betrieb im höchsten Modus keine stundenlangen Laufzeiten erwarten kann, aber das dürfte angesichts der Leuchtleistung auch klar sein; der Low Mode der Lampen ist aus meiner Sicht für die meisten Einsatzgebiete immer noch hell genug. Bezugsquelle Die JETBeam Basic-Serie (BA10, BA20, BC10 und BC20) ist bei uns im Shop erhältlich. |
Review KLARUS XT10 XM-L 470 ANSI Lumen max.
Einführung In meinem Review zu den Klarus-Modellen ST10/ST20/NT10/NT20 habe ich die Firma Klarus bereits kurz vorgestellt, deshalb möchte ich mich an dieser Stelle kurz fassen und lediglich erwähnen, dass mit der Klarus XT10 nun auch eine Lampe mit 18650-Unterstützung und – entgegen der ursprünglichen Ankündigung – mit XM-L LED verfügbar ist. Was Klarus mit der XT10 anders, besser oder vielleicht auch weniger gut macht als andere Hersteller, möchte ich in diesem Review vorstellen. Wie immer gilt: Alle Angaben (Lumen, Reichweite usw.) sind Herstellerangaben, die ich von der Klarus-Webseite übernommen habe.
Verpackung/Zubehör Ausgeliefert werden die Klarus-Taschenlampen in einer ansehnlichen Verpackung mit den typischen Klarus-Farben und einigem Zubehör:
Erster Eindruck Wer bereits andere Klarus-Lampen kennt bzw. diese mal in der Hand hatte, wird schnell feststellen, dass auch die Klarus XT10 aus dem gleichen Stall stammt. Die Verarbeitung ist wie von Klarus gewohnt sehr gut, und auch der Farbton (Military Grey) hebt sich wohltuend vom üblichen Einheitsschwarz ab. Als ich die Klarus XT10 das erste Mal in der Hand hielt, musste ich spontan an JETBeam denken, da auch dort dieser bzw. ein ähnlicher Grauton zum Einsatz kommt. Eine kleine Besonderheit gibt es noch beim User Interface (UI), doch darauf werde ich im folgenden noch eingehen. Das mitgelieferte Holster ist unten offen, so dass die Klarus XT10 ein Stück aus dem Holster herausragt.
Verarbeitung Wie schon erwähnt, ist die Verarbeitung der Klarus XT10 durchweg als sehr ordentlich zu bezeichnen. Dazu gehören vergoldete Kontakte ebenso wie sauber geschnittene und gefettete Gewinde; auch an der Anodisierung gibt es nichts zu bemängeln. Der Lampenkopf und die Tailcap lassen sich butterweich auf- und abschrauben.
Leuchtmodi und Laufzeiten
Die Aufteilung sowie die Lumenzahl der drei Modi gefällt mir ganz gut, ebenso wie die Tatsache, dass der Strobe-Modus "outgesourced" wurde und sich nicht in der normalen Schaltreihenfolge versteckt, sondern explizit aktiviert werden muss. Eine Besonderheit der Klarus XT10 ist jedoch, dass sie keinen Mode Memory besitzt, der sich den zuletzt eingestellten Modus merkt und diesen nach dem Einschalten wieder herstellt; stattdessen startet die Lampe immer im High Mode. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass Klarus u.a. auch Behörden beliefert, die diese Mimik gefordert haben. Ich will deshalb an dieser Stelle auch nicht beurteilen, ob das nun gut oder schlecht ist, es ist schlicht und ergreifend so – den einen wird es freuen, den anderen nicht.
Bedienung Die Bedienung der Klarus XT10 folgt einem Schema, das man mittlerweile auch von anderen Lampen kennt, und zwar mit einem sog. Dual Tail Switch, oder auf gut deutsch einem Doppelschalter. Was verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung? Ganz einfach: Am Lampenende befinden sich zwei Schalter, mit denen die Klarus XT10 bedient wird. Mit dem großen Schalter wird die Lampe ein- und ausgeschaltet und Momentlicht aktiviert, mit dem zweiten und kleineren Schalter können die einzelnen Modi in der Sequenz Low – Mid – High ausgewählt werden. Selbstverständlich besitzt die Klarus XT10 auch einen Strobe-Modus, der durch längeres Drücken des kleinen Clickies aktivert wird. Wenn man einige Minuten mit der XT10 herumgespielt hat, dürfte man mit den beiden Schaltern gut zurecht kommen. Bemerkenswert ist übrigens die Tatsache, dass der Strobe auch bei ausgeschalteter Lampe funktioniert; dazu muss lediglich der kleine Clicky kurz gedrückt werden. An diesem kleinen, aber feinen Detail zeigt sich, dass Klarus beim Design der XT10 auch Zielgruppen ins Auge gefasst hat, für die eine solche Funktion u.U. sehr hilfreich sein kann, z.B. Polizisten oder Angehörige von Wach- oder Sicherheitsdiensten.
Leuchtkraft Entgegen der ursprünglichen Ankündigung von Klarus, die XT10 mit einer XP-G R5 LED auf den Markt zu bringen, verfügt sie nun über eine modernere und energieeffizientere XM-L LED, die darüber hinaus auch noch wesentlich mehr Leistung bietet. Die max. Leuchtkraft der Klarus XT10 liegt bei max. 470 ANSI Lumen, was für eine Lampe dieser Größe sehr ordentlich ist. Betrieben werden kann die Klarus XT10 entweder mit einem 18650-Akku, zwei CR123A/16340-Zellen oder aber mit einem 17670-Akku; damit ist eine universelle Energieversorgung sichergestellt. Beamshots Alle Beamshots wurden im High Mode erstellt; als Energiequelle kam ein 18650-Akku von Redilast mit 2900 mAh zum Einsatz. Von der Leuchtcharakteristik her würde ich die Klarus XT10 als guten Allrounder bezeichnen, der eine gelungene Mischung aus Flood und Throw bietet.
Video Das nachfolgende Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Klarus XT10 im praktischen Einsatz bei Nacht: Klarus XT10 XM-L Video Review at night
Technische Details
Pro: Contra:
Fazit Mit der Klarus XT10 betritt ein weiterer Mitspieler die Bühne der kompakten Taschenlampen auf XM-L-Basis und erledigt diese Aufgabe mit Bravour. Dass Klarus mittlerweile nun kein unbeschriebenes Blatt mehr im Taschenlampen-Sektor ist und überzeugende Qualität abliefert, wird mit der Klarus XT10 abermals deutlich. Besonders pfiffig finde ich die Idee mit dem Strobe-Modus, der sich (auch) bei ausgeschalteter(!) Taschenlampe aktivieren läßt. Grundsätzlich ist das nun kein Feature, das alleine schon den Kauf der Klarus XT10 rechtfertigt, doch wer eine solche Funktion benötigt, wird derzeit wohl kaum eine andere Taschenlampe finden (mir ist jedenfalls keine bekannt, ich lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren), die eine solche Funktion bietet. Davon abgesehen, beschränkt sich die Klarus XT10 mit drei Modi auf das wesentliche, was sie wiederum zu einer klaren Empfehlung für all jene macht, die eine einfach zu bedienende Taschenlampen suchen, die andererseits auch genügend Power und Helligkeit bietet, um auch nachts dunkle Ecken problemlos ausleuchten zu können. Wer sich mit den drei Modi und der Tatsache anfreunden kann, dass die Klarus XT10 immer im High Mode startet, erhält eine sehr hochwertige Lampe zu einem aus meiner Sicht guten Preis-/Leistungsverhältnis. Bezugsquelle Die Klarus XT10 ist bei uns im Shop erhältlich. |
Review: Fenix TK35 XM-L 820 ANSI Lumen max.
Einführung Die TK35 ist die erste Lampe von Fenix mit der neuen und leistungsstarken CREE XM-L T6 LED. Trotz kompakter Abmessungen bietet die Fenix TK35 eine beachtliche Leistung, nämlich max. 820 ANSI Lumen (Herstellerangabe). Dank der flexiblen Energieversorgung läßt sie sich entweder mit 4 x CR123A/16340-Zellen oder 2 x 18650-Akku betreiben und besitzt darüber hinaus eine sehr gute Regelung, die im High Mode mit 346 ANSI Lumen laut Hersteller bis zu fünf Stunden Laufzeit ermöglicht. Was die Fenix TK35 sonst noch zu bieten hat, möchte ich in diesem Review vorstellen. Wie immer gilt: Alle im Review genannten Werte wie Laufzeiten, Reichweite, Lumen usw. sind Herstellerangaben, die ich von der Homepage übernommen habe. Verpackung/Zubehör Die Fenix TK35 kommt in der bekannten Fenix-Verpackung mit folgendem Zubehör daher:
Erster Eindruck Die TK35 wirkt auf den ersten Blick recht unscheinbar, doch in Wahrheit hat sie es faustdick hinter den Ohren. Ich hatte auf einer Veranstaltung vor kurzem die Möglichkeit, die Fenix TK35 im direkten Vergleich mit anderen anderen Taschenlampen live in Aktion zu sehen, und was diese kompakte Lampe an Output liefert, ist nicht von schlechten Eltern, doch dazu später mehr. Sie liegt gut in der Hand und ist dank ihres durchdachten UI (User Interface) auch mit einer Hand problemlos bedienbar. Verarbeitung Die Fenix TK35 setzt die Tradition der hochwertigen Verarbeitung fort: Die Gewinde sind sauber geschnitten, gut geschmiert und leichtgängig, die Anodisierung bietet ebenfalls keinen Grund zur Klage. Das gleiche gilt für die LED, die sauber zentriert ist und ein konsistentes Lichtbild ohne störende Artefakte liefert. Der Akkuwechsel geht schnell und problemlos vonstatten, wenngleich manche 18650-Akkus etwas stramm in der Akkuhalterung sitzen – den Betrieb mit CR123A/16340-Zellen habe ich nicht getestet.
User Interface Wer die Fenix LD40 schon mal in der Hand hatte, der weiß auch, wie die Fenix TK35 funktioniert – das UI ist nämlich identisch. Ein- und ausgeschaltet wird die Fenix TK35 mit einem großen Clicky am Lampenende, und der Wechsel der Modi erfolgt über einen kleineren Clicky, der sich ebenfalls am Lampenende befindet. Was mir hier noch besonders gut gefällt, ist die Trennung in Leucht- und Blinkmodi. Erst, wenn der kleine Schalter zur Modusauswahl für eine Sekunde oder länger gedrückt wird, wird der Blinkmodus mit Strobe und SOS aktiviert. Auf genau die gleiche Art und Weise wechselt man übrigens auch wieder zurück in den normalen Leuchtmodus. Laufzeiten Auch Fenix ist auf den ANSI Lumen-Zug aufgesprungen und gibt nun für die Fenix TK35 die Leistung in ANSI Lumen an, was einen optimalen Vergleich mit Lampen von anderen Herstellern ermöglicht, da ANSI Lumen nach einem genormten Verfahren gemessen werden. a) Leuchtmodus:
b) Blinkmodus:
Wichtig: Nach 25 Minuten Betrieb im Turbo Mode schaltet die Lampe automatisch in den High Mode (346 Lumen) um. Leuchtkraft Hier kann die Fenix TK35 ihre Stärken ganz klar ausspielen, denn die Kombination aus 820 ANSI Lumen und einem tiefen Aluminiumreflektor sorgt für eine tolle Reichweite, die von Fenix mit ca. 333 Metern angegeben wird. Freunde des neutralweißen Lichts dürften hier ebenfalls auf ihre Kosten kommen, da die TK35 eine ziemlich warme Lichtfarbe besitzt, die leicht Richtung gelb geht. Modi Wie weiter oben bereits erwähnt, verfügt die Fenix TK35 über vier normale Leuchtmodi und zwei Blinkmodi (SOS und Strobe). Als Überhitzungsschutz schaltet die TK35 nach 25 Minuten Betrieb im Turbo Mode automatisch in den High Mode (346 Lumen) um, der laut Herstellerangabe eine sehr gute Laufzeit von bis zu fünf Stunden bietet und für die meisten Anwendungsbereiche mehr als ausreichend sein dürfte. Beamshots Für die Beamshots habe ich die Testlampe mit 2 x 18650-Akkus bestückt. Zum Vergleich gibt es noch Beamshots von der Fenix PD31 und der Fenix TK35; alle Beamshots wurden im Turbo Mode aufgenommen. Fenix TK35 und Fenix PD31 im Vergleich Links Fenix PD31, rechts Fenix TK35 Technische Details
Pro: Contra: Fazit Die Fenix TK35 ist aus meiner Sicht die ideale Lampe für all jene, die einen guten und hellen Thrower auf XM-L-Basis suchen, der immer noch so kompakt ist, dass er problemlos in der Jackentasche untergebracht werden kann. Durch das simple, aber effektive UI ist die Einhandbedienung problemlos möglich; ich hätte mir lediglich gewünscht, dass der Schalter für das Umschalten der Leuchtmodi noch einen kleinen Tick größer wäre, denn mit dicken Handschuhen wird es schon schwierig, den Schalter zu betätigen. Dies tut der Leistung und der Qualität der Fenix TK35 insgesamt betrachtet jedoch keinen Abbruch, denn von dieser Kleinigkeit abgesehen kann die Fenix TK35 auf ganzer Linie überzeugen und kommt mit ihrer flexiblen Energieversorgung jedem Geschmack entgegen. Bezugsquelle Die Fenix TK35 ist bei uns im Shop erhältlich. |
Review: ArmyTek Predator G109.1 XP-G R5 500 Lumen max.
Einführung ArmyTek ist ein relativ neuer Player im Taschenlampenmarkt, der jedoch bereits durch sein Debüt – die ArmyTek Predator – die Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. Rein äußerlich sieht die Predator zwar eher mainstreammäßig aus, aber hinter den Kulissen steckt modernste Elektronik und ein wohldurchdachtes Betriebskonzept, das in dieser Form nicht oft zu finden ist. Buck/boost converter und wählbare Stabilisierungs-Modi (stabilization modes) für den optimalen Betrieb mit 16340/18650-Akkus sind nur zwei Highlights, darüber hinaus bietet die ArmyTek Predator nicht nur weitreichende Programmiermöglichkeiten, sondern auch ein sehr umfangreiches UI (User Interface). Glücklicherweise müssen die komplexen Möglichkeiten der Predator nicht genutzt werden; fortgeschrittenen Flashaholics läßt die Lampe das Herz jedenfalls höher schlagen, da sich hier mannigfaltige Möglichkeiten auftun, um die Lampe optimal an die eigenen Bedürfnisse anzupassen – man sollte sich jedoch darüber im klaren sein, dass man um ein Studium der englischen Bedienungsanleitung nicht umhin kommt. Last but not least möchte ich gleich noch vorausschicken, dass dieses Review mit zu den umfangreichsten gehört, die ich jemals verfasst habe. Mir ist jedoch wichtig, die Funktionsweise der ArmyTek Predator so gut wie möglich zu erläutern, denn um den kompletten Funktionsumfang der Lampe nutzen zu können, ist es wichtig, das UI zu verstehen. Gleichwohl bitte ich um Verständnis, dass ich die Handhabung der ArmyTek Predator nicht bis ins kleinste Detail in diesem Review erläutern kann, denn das würde den Rahmen sprengen. Alle Angaben sind wie immer Herstellerangaben, die ich nicht selber überprüft habe.
Verpackung und Zubehör Die ArmyTek Predator wird in einer Pappschachtel mit folgendem Inhalt ausgeliefert:
Eine Besonderheit des Holsters ist, dass es sowohl vertikal als auch horizontal am Gürtel getragen werden kann. Das alleine ist sicher noch keine Sensation, zeigt aber durchaus, dass der Hersteller sich einige Gedanken gemacht hat.
Erster Eindruck/Verarbeitung Um es auf den Punkt zu bringen: Sehr gut. Die Predator gehört zweifellos zu den Taschenlampen, die das Prädikat ausgezeichnet verarbeitet zu Recht tragen dürfen. Doppelte O-Ringe sind selbstverständlich, die Verarbeitung der restlichen Komponenten wie Gewinde, Kontakte usw. ist ebenfalls tadellos. Durch eine kleine Metallplatte an der Unterseite des Lampenkopfes und eine recht lange Feder in der Tailcap ist die Verwendung von Flat Head-Akkus mit dieser Taschenlampe kein Problem. Die ArmyTek Predator ist in zwei Ausführungen erhältlich, und zwar einmal in Plain Stainless Steel und das andere mal als goldfarbene Version, bei der Bezel und Clip in einem Goldton gehalten sind. Obwohl beide Lampen schon rein äußerlich was hermachen, sieht die goldfarbene Version noch einen Tick edler und eleganter aus. Der Clip ist entfernbar, ansonsten ist er in einer kleinen Aussparung fest arretiert und nicht verschiebbar. Damit die Lampe unter extremen Bedingungen nicht überhitzt, enthält sie einen Temperatursensor, der in derartigen Fällen automatisch die Helligkeit soweit herunterregelt, dass keine Überhitzungsgefahr besteht; zusätzlich wird eine eventuelle Überhitzung durch Blinkzeichen angezeigt. Darüber hinaus bietet die Predator noch einen Tailcap Lock, der die Lampe vor unbeabsichtigtem Einschalten schützt. Laufzeiten und Leuchtmodi
Stabilized brightness (FULL)
Partial stabilized brightness (SEMI)
Step-down brightness (STEP)
User Interface Wie bereits in der Einführung zu diesem Review angekündigt, liegt die besondere Stärke der ArmyTek Predator in der weitgehenden Programmiermöglichkeit, die so manchem Flashaholic das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen dürfte. Um unnötige Verwirrung zu vermeiden, verzichte ich auf eine krampfhafte Übersetzung der feststehenden englischen Begriffe aus der englischen Bedienungsanleitung und verwende stattdessen die Termini, mit denen die meisten was anfangen können. 1. Generelles zum User Interface (UI) Wer von den umfangreichen Möglichkeiten der ArmyTek Predator keinen Gebrauch machen möchte, der muss es auch nicht. Die Predator wird mit folgenden zwei Presets ausgeliefert, die sofort verwendet werden können: a) Military (FULL)
b) Outdoor
Der Firefly-Modus mit nur 0,1 Lumen erlaubt eine beachtliche Laufzeit von 100 Tagen, allerdings ist der praktische Nutzen sehr eingeschränkt, da die Lichtausbeute bei 0,1 Lumen sehr gering ist. 2. Programmierung der ArmyTek Predator Die Bedienungsanleitung der ArmyTek Predator umfasst acht Seiten, auf denen die Programmierung ausführlich (wenn auch nicht immer auf Anhieb verständlich) erläutert wird. Da ich nicht die komplette Bedienungsanleitung wiedergeben möchte, beschränke ich mich hier auf das wesentliche. Zunächst zur Begriffsdefinition: Die Modi der Lampe werden von ArmyTek als sog. "lines" bezeichnet. Mit First line ist der angezogene Lampenkopf gemeint, mit Second line der geöffnete. Innerhalb dieser lines stehen wiederum diverse Untermodi zur Verfügung, zwischen denen geswitched werden kann; das Umschalten erfolgt über das Drehen des Lampenkopfes. Die Anzahl der innerhalb einer line zur Verfügung stehenden Modi sowie deren Eigenschaften sind voll programmierbar. Ich möchte das ganze anhand eines Beispiels erklären, da es damit verständlicher werden dürfte: Die Predator wird mit zwei Voreinstellungen ausgeliefert, die als Military Mode und Outdoor Mode bezeichet werden. Standardmäßig wird der Military Mode verwendet, was sich aber über die Programmierung ändern läßt. Mit angezogenem Lampenkopf arbeitet die Predator im First line-Modus, in dem wiederum folgende Modi zur Verfügung stehen: Max/500 Lumen, Medium/100 Lumen und Low/7 Lumen. Sobald der Lampenkopf aufgedreht wird, können mit Strobe und Firefly zwei weiter Modi abgerufen werden. Zwischen diesen beiden Hauptmodi bzw. lines kann durch schnelles Drehen des Lampenkopfes (auf/zu) innerhalb einer Sekunde umgeschaltet werden. Das Thema Programmierungs- und Konfigurationsmöglichkeiten möchte ich mit einigen Beispielen zum Abschluss bringen: 1. Der Output Level läßt sich für jeden Modus von 25-100% einstellen, der Strobe-Modus läßt sich von 1-50 Hz konfigurieren 2. Die Anzahl der voreingestellten Modi (1-10) im First line-Modus kann geändert werden, ebenso die Anzahl der Modi (1-5) im Second line-Modus 3. Der Spannungsbereich läßt sich für einen optimalen Betrieb der unterstützten Zellen (CR123A/16340/18650) gezielt einstellen Beamshots Für die nachfolgenden Beamshots wurde die Testlampe mit einem 18650-Akku bestückt, alle Beamshots wurden im High Mode mit 500 Lumen erstellt. Technische Details
Pro und Contra + Äußerst umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten (Programmierung) – Programmierung eher für Fortgeschrittene geeignet Fazit Nun, was soll ich sagen – dass es sich bei der ArmyTek Predator nicht um eine gewöhnliche Taschenlampe handelt, dürfte spätestens jetzt klar sein. Mir ist zumindest derzeit keine andere Taschenlampe bekannt, die so viele Möglichkeiten hinsichtlich der Programmierbarkeit und der Ansteuerung der Akkus bietet (stabilization modes) wie die Predator. Sicher, die Einarbeitung in die Programmierung der Lampe nimmt Zeit in Anspruch, aber es ist keine hochkomplexe Geschichte, deren Beherrschung mehrere Wochen dauern würde. Üblicherweise werden sich sowieso nur eingefleischte Taschenlampen-Geeks an dieses Thema wagen, der "normale" Anwender kann sich an einer sehr gut verarbeiteten Lampe erfreuen, die als Thrower eine hervorragende Leistung bietet und die mit ihren beiden Presets (Military und Outdoor) sofort einsatzbereit ist. Und wer weiß: Vielleicht juckt es ja doch mal den einen oder anderen in den Fingern, sich doch auch mal etwas intensiver mit den mannigfaltigen Möglichkeiten der Predator auseinander zu setzen?
Bezugsquelle Die ArmyTek Predator ist bei uns im Shop erhältlich. |