Der Inka Adventure Pen ist ein kleiner, aber feiner Kugelschreiber, der sich durch einige Besonderheiten auszeichnet. So schreibt er unter Wasser genauso wie über Kopf, doch damit nicht genug: Am Ende befindet sich unter einer abschraubbaren Kappe ein PDA-Stift, der für PDAs oder Smartphones verwendet werden kann. Darüber hinaus ist der Inka Pen mit einem Schlüsselring versehen, mit dem sich dieser kompakte und elegante Kugelschreiber z.B. am Schlüsselbund oder am GPS-Empfänger befestigen lässt. Vorbei sind die Zeiten, wo Geocacher sich darüber ärgern mussten, dass sie beim spontanen Cachen keinen Stift zum Loggen dabei hatten – der Inka Pen ist so kompakt, dass man ihn immer in der Jacken- oder Hosentasche oder am Schlüsselbund dabei haben kann. Die Einsetzbarkeit auch unter rauhen Umgebungsbedingungen und bei schlechtem Wetter oder bei Nässe machen den Inka Adventure Pen nicht nur für Geocacher zum obligatorischen Ausrüstungsgegenstand. |
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Review: Niteye TS20 XM-L U2 LED 650 ANSI-Lumen max.
Einführung Bereits mit der EYE-30 gelang der Firma Niteye ein fulminanter Einstieg in den Taschenlampenmarkt, denn die Niteye EYE-30 beeindruckte nicht nur durch ihre Leistung, sondern auch durch ein hohes Qualitätsniveau und eine sehr gute Verarbeitung. Nun, einige Monate später, hat Niteye das Portfolio um einige weitere interessante Taschenlampen ergänzt, und eine davon ist die Niteye TS20, die ich heute vorstellen möchte. Die TS20 ist nicht die gleiche Leuchtgranate wie die EYE-30, dafür ist sie kompakt und mit max. 650 ANSI-Lumen auch ziemlich hell. Was Niteye mit der TS20 sonst noch gut oder auch weniger gemacht hat, möchte ich im weiteren Verlauf dieses Reviews erläutern. Wie immer gilt: Alle Angaben (bis auf die Luxmessung) wie Lumen oder Laufzeiten sind Herstellerangaben, die ich nicht selbst verifiziert habe. Verpackung und Zubehör Die Niteye TS20 wird in einem schicken Karton mitsamt folgendem Zubehör ausgeliefert:
Vergleichbare Taschenlampen Da der Wunsch mehrfach an mich herangetragen wurde, in meinen Reviews auch Angaben darüber zu machen, mit welchen anderen Taschenlampen sich das vorgestellte Lämpchen am ehesten unter den Gesichtspunkten Größe und/oder Leuchtleistung vergleichen lässt, werde ich das in Zukunft (bzw. heute das erste Mal) gerne tun. Wichtig: Es handelt sich dabei nicht um einen direkten 1:1-Vergleich, sondern ich vergleiche die Lampen tatsächlich anhand der o.g. Faktoren!
Erster Eindruck Ich bin schon fast geneigt zu sagen: Einmal Niteye, immer Niteye, aber das wäre doch ein wenig zuviel des Guten. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die TS20 eine schöne, kompakte und dennoch leistungsfähige Taschenlampe ist, die sich verarbeitungs- und qualitätsmäßig auf dem bekannten Niteye-Niveau befindet. Bedient wird die TS20 sowohl über den Clicky am Lampenende als auch über einen Seitenschalter, mit dem sich drei reguläre Leuchtmodi durchschalten lassen. Der Lampenkopf wird durch einen leicht überstehenden Bezel geschützt, falls einem die TS20 mal aus der Hand gleiten sollte. Um dem vorzubeugen, lässt sich optional ein mitgeliefertes Lanyard an einem Edelstahlring am Lampenende befestigen, der natürlich abnehmbar ist. Wozu übrigens die Akku-Anzeige gut ist, weiß ich nicht. Weder in der Bedienungsanleitung noch auf der Niteye-Homepage wird darüber ein Wort verloren, ich kann deshalb nur mutmaßen, dass es sich um eine Anzeige handelt, die vielleicht Auskunft über die verbleibende Restkapazität des Akkus gibt. Da ich aber ungern spekuliere, werde ich mal vorsichtshalber bei Niteye nachfragen. Verarbeitung Wie bereits erwähnt ist die Verarbeitung der Niteye TS20 wirklich top: Die Anodisierung der Lampe ist ordentlich und ohne erkennbare Kratzer oder fehlerhafte Stellen, und auch am Gewinde gibt es nichts auszusetzen. Es ist ordentlich gefettet und geschnitten, so dass man die TS20 ohne großen Kraftaufwand auf- und zusammenschrauben kann. Das Lanyard lässt sich schnell und problemlos am Edelstahlring befestigen. Bedienung Das User Interface der Niteye TS20 ist sehr einfach gehalten: Mittels Seitenschalter können die Modes in der Reihenfolge Low > Medium > High selektiert werden, und dank Mode Memory behält die TS20 den zuletzt eingestellten Leuchtmodus bei. Bei längerem Druck auf den Seitenschalter kann zudem ein Strobe Mode sowie ein SOS-Signal aktiviert werden; glücklicherweise ist dieser Modus versteckt und nicht in der normalen Schaltreihenfolge enthalten. Der Seitenschalter kann einerseits nicht durch leichtes antippen aktiviert werden, und andererseits ist er auch nicht so schwergängig, dass man sich fast den Daumen beim Drücken des Schalters bricht. Ein- und ausgeschaltet wird die Niteye TS20 mit dem Clicky am Lampenende, der auch für taktisches Momentlicht zuständig ist. Größenvergleich Hier die Niteye TS20 im Größenvergleich mit meinen Referenzlampen, der Niteye EYE-30 und der Lumapower Signature LX: Von links nach rechts: Niteye EYE-30, Niteye TS20 und Lumapower Signature LX
Leuchtmodi und Laufzeiten
Luxmessung Mit einem frisch geladenen Cytac 2600 mAh-Akku habe ich 11900 Lux@1m gemessen. Beamshots Alle Beamshots wurden mit einem frisch geladenen Akku und im High Mode aufgenommen. Video Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Niteye TS20 im praktischen Einsatz: Niteye TS20 nightly video review
Technische Details
Leuchtcharakteristik Die Niteye TS20 wird vom Hersteller mit einer Reichweite von 260 Metern angegeben, was in der Praxis aber nicht ganz zutreffen dürfte. Nach meiner groben Schätzung dürften ca. 180-200 Meter eher realistisch sein, und damit wird auch schon schnell klar, was die Niteye TS20 nicht ist, nämlich ein reinrassiger Thrower mit einem unglaublich tiefen Reflektor und einem Beam, der den Flugverkehr in 10.000 Meter Höhe beeinträchtigen könnte. Nein, die Nighteye TS20 ist ein guter Allrounder, der den Spagat zwischen mittlerer Reichweite und guter Ausleuchtung des nahen und mittleren Umfeldes gut trifft. Die Leuchtmodi sind für meinen Teil ganz passabel abgestimmt, und der Low Mode lässt sich sogar zum Lesen von Büchern oder Karten ohne große Selbstblendung bei Nacht verwenden. Fazit Mit der TS20 setzt Niteye die Tradition fort, die mit der EYE-30 begonnen hat. Eine äußerst hochwertige Verarbeitung, ein schickes Design sowie eine hohe Leuchtkraft zeichnen die Niteye TS20 aus. Sie ist sicher keine Ausnahmelampe, macht ihren Job aber sehr gut. Als immer-dabei-Taschenlampe für die Jackentasche wird sie dem einen vielleicht schon zu groß sein, während der andere sich an der hohen Leuchtkraft von 650 ANSI-Lumen max. erfreut. Aus meiner Sicht ist die TS20 eine schöne Erweiterung der Kompaktklasse (s. Vergleich oben) und dürfte vor allem Fans von Seitenschaltern ansprechen – die TS20 lässt sich übrigens auch mit dickeren Handschuhen gut bedienen. Bezugsquelle Die Niteye TS20 ist im MSITC Shop erhältlich. |
Produktankündigung: NiteCore SENS Series
Nachdem bereits vor der Einführung der NiteCore SENS-Serie viele Gerüchte die Runde machten und den Taschenlampen aus der SENS-Serie geheimnisvolle Fähigkeiten nachgesagt wurden, hat NiteCore nun den Schleier gelüftet und den Verkauf der SENS-Serie weltweit am 9. Juli 2012 freigegeben. Rein äußerlich mögen die Taschenlampen aus der neuen NiteCore SENS-Serie unspektakulär wirken, doch in Wahrheit haben sie es faustdick hinter den Ohren, denn das Bedienungskonzept darf ohne wenn und aber als revolutionär bezeichnet werden. Die Lampen sind in verschiedenen Größen bzw. Formfaktoren lieferbar und unterscheiden sich in den technischen Details wie folgt: 1. NiteCore SENS AA Laufzeiten und Leuchtmodi
Technische Details
2. NiteCore SENS CR Laufzeiten und Leuchtmodi
Technische Details
3. NiteCore SENS Mini Laufzeiten und Leuchtmodi
Technische Details
Die NiteCore SENS-Modelle bieten sowohl drei reguläre Leuchtmodi als auch einen dimmbaren Modus, die beide durch die Position der Lampe bestimmt werden. Ein eingebauter Beschleunigungssensor erkennt die Position der Lampe und wählt dementsprechend die einzelnen Leuchtmodi aus. Diese Art der Bedienung ist nicht nur äußerst innovativ, sondern darüber hinaus derzeit auch ziemlich einzigartig. Hinzu kommt ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Alle NiteCore SENS-Modelle sind voraussichtlich ab dem 11. Juli 2012 im MSITC Shop erhältlich, ein Review zur NiteCore SENS Series folgt in Kürze. |
Produktankündigung: Niteye TS20 XM-L U2 LED 650 Lumen max.
Mit der TS20 hat Niteye eine weitere Taschenlampe im Programm, die sich keinesfalls hinter anderen bekannten Marken zu verstecken braucht. Bereits mit dem Erstlingswerk Niteye EYE-30 hat Niteye eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass der Name Niteye gleichbedeutend für hohe Qualität und Leistungsfähigkeit steht. Die Niteye TS20 besitzt einen Seitenschalter, mit dem drei reguläre Leuchtmodi sowie bei längerem Druck auf den Seitenschalter ein Strobe Mode auswählt werden kann. Ein- und ausgeschaltet wird die TS20 mit dem Clicky am Lampenende. Sie verfügt darüber hinaus über eine CREE XM-L U2-LED mit max. 650 Lumen. Taktisches Design, Verpolungsschutz sowie eine hochwertige Verarbeitung runden den guten Eindruck ab. Laufzeiten und Leuchtmodi
Technische Details
Die Niteye TS20 ist im MSITC Shop erhältlich, ein Review zur Niteye TS20 folgt in Kürze. |
Größenvergleich: MTE H8-2 MSITC Edition vs. MTE H8-1 MSITC Edition
Vielen Kunden hat die MTE H8-2 MSITC Edition sehr gut gefallen, doch manchen war sie auch zu groß, und so entstand der Wunsch nach einer kleineren Ausführung der MTE H8-2 MSITC Edition. Gesagt, getan: Nachdem es mir gelungen war, MTE von einer verkleinerten MTE H8-2 zu überzeugen, wurde auch schon bald im MTE-Labor geforscht und heraus kam dann die MTE H8-1 MSITC Edition. Im Gegensatz zur MTE H8-2 MSITC Edition wird die MTE H8-1 Edition mit nur einem 26650-Akku betrieben und fällt dementsprechend kompakter aus, außerdem ist die Laufzeit natürlich auch kürzer. Ansonsten sind die beiden Modelle technisch identisch und erzeugen auch den gleichen ziemlich einzigartigen Beam. Da ein Bild bekanntlich mehr als 1000 Worte sagt, habe ich die beiden Versionen größenmäßig miteinander verglichen, wie man auf den folgenden Bildern erkennen kann. Wichtig: Auf den Bildern ist die erste Charge der MTE H8-1 MSITC Edition mit Cigar Grip Ring zu sehen – MTE überarbeitet das Batterierohr momentan, so dass die nächste Charge ein etwas anders aussehendes Batterierohr besitzen wird.
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Produktankündigung: KLARUS XT30 XM-L U2 820 ANSI-Lumen
Ende Juli 2012 soll die neue KLARUS XT30 lieferbar sein, die sozusagen das Pendant zur eher flood-orientierten KLARUS XT20 ist: Die XT30 ist ein Thrower mit einem tiefen Reflektor und einer Reichweite von über 400 Metern, die maximale Leuchtkraft beträgt 820 ANSI-Lumen. Beim User Interface setzt KLARUS auf bewährtes, denn es kommt das bereits von der KLARUS XT10 bekannte UI (dual switch) mit zwei Schaltern zum Einsatz. Optional erhältliche Farbfilter machen die KLARUS XT30 auch für den jagdlichen Einsatz interessant. In Kürze wird die KLARUS XT30 auch im MSITC Shop vorbestellbar sein, ein Review der KLARUS XT30 folgt nach Produktverfügbarkeit. Bis dahin gibt es als Appetizer noch ein paar Bilder von der KLARUS XT30: |
Produktankündigung: KLARUS RS11 XM-L U2 LED 620 ANSI-Lumen max.
Mit der RS11 hat Klarus eine Taschenlampe auf den Markt gebracht, die sich von den bereits bekannten Modellen Klarus XT10 und Klarus XT11 durch zwei Merkmale unterscheidet: Zum einen ist die Klarus RS11 mit zwei Seitenschaltern ausgestattet, und zum anderen lässt sich der Akku der RS11 mittels USB-Anschluss am Lampenende aufladen und kann dabei in der Taschenlampe verbleiben. Das Laden ist dabei über jeden kompatiblen USB-Anschluss möglich. Eine weitere Besonderheit ist dabei der magnetische Ladestecker, der automatisch angezogen wird, sobald er sich einen Zentimeter oder weniger von der Klarus RS11 entfernt befindet. Selbstverständlich lässt sich der Akku auch ganz normal entnehmen und über ein externes Ladegerät laden. Darüber hinaus kann die RS11 mit ordentlichen 620 ANSI-Lumen im High Mode und einer langen Laufzeit von max. 215 Stunden im Low Mode glänzen. Ein Diffusor und Farbfilter sind als optionales Zubehör erhältlich.
Die neue Klarus RS11 ist im MSITC Shop erhältlich. |
Review: Spark SP6 5 x XM-L LED 3500 Lumen max.
Einführung Mittlerweile ist es ja fast schon Tradition, dass im regelmäßigen Turnus noch leistungsstärkere Taschenlampen auf den Markt geworfen werden, wobei – wie hier – der Begriff Taschenlampe den Nagel nicht unbedingt auf den Kopf trifft, denn die Spark SP6 bewahrt man sicher nicht in der Hosentasche auf, sondern trägt sie eher am mitgelieferten Umhängegurt spazieren. Bereits rein äußerlich macht die Spark SP6 einiges her, was aber auch nicht weiter verwunderlich ist, denn mit einer Länge von 27 cm ist sie kein Leichtgewicht, was sie mit einem Kampfgewicht von 1050 Gramm (voll bestückt mit sechs 18650-Akkus) zusätzlich eindrucksvoll unterstreicht. Was die Spark SP6 sonst noch so auf dem Kasten hat, möchte ich in diesem Review beleuchten. Wie immer gilt: Alle Angaben sind Herstellerangaben, die ich nicht selber ermittelt, sondern von der Hersteller-Website übernommen habe. Lieferumfang Die Spark SP6 wird in einem ziemlich großen Karton ausgeliefert, der schon rein äußerlich erkennen lässt, mit welchem Lampenkaliber man es hier zu tun hat. Im inneren befindet sich folgendes Zubehör:
Erster Eindruck Rein leistungsmässig schöpft man bei Spark mit der SP6 aus dem vollen: Mit 3500 Lumen, Energieversorgung mit sechs 18650-Akkus, 5 x CREE XM-L LEDs sowie einem Kampfgewicht von knapp über einem Kilo betritt hier ein echtes Lumen-Schwergewicht den Ring. Bedient wird die Spark SP6 mit dem schon von anderen Spark-Modellen hinlänglich bekannten Seitenschalter unterhalb des Lampenkopfes. An regulären Leuchtmodi stehen vier Abstufungen zur Verfügung, und mit einem Doppelklick auf den Seitenschalter wird der (sehr unangenehme) Strobe-Modus aktiviert. Die Batteriestandanzeige ist zwar kein absolutes Novum, aber aus meiner Sicht sehr hilfreich. Obgleich die Spark SP6 die Möglichkeit bietet, über eine integrierte Ladebuchse die Akkus direkt in der Lampe zu laden, würde ich diese Option eher als Alternative sehen. Die Ladebuchse ist übrigens wasserdicht mit einer abschraubbaren Metallabdeckung verschlossen und am Lampenende untergebracht, und insofern ist auch der Einsatz in rauhen Gefilden kein Problem. Es ist zwar nur ein kleines Detail, aber die Idee mit der abschraubbaren Abdeckung gefällt mir sehr gut – da hat jemand beim Entwicklungsprozess wirklich mitgedacht.
Apropos Batteriestandanzeige: Im Gegensatz zu anderen Taschenlampen mit Batteriestandanzeige (z.B. Niteye EYE-30) leuchten die Segmente der Spark SP6 permanent und nicht nur beim Umschalten auf einen anderen Modus. Wer das nicht möchte oder Bedenken hat, dass die SP6 auch im Ruhezustand Strom zieht, der kann einfach die Tailcap ein wenig lockern, so dass der Kontakt unterbrochen wird.
Obwohl das Knurling auf den ersten Blick etwas "aggressiv" aussieht, ist dem nicht so, ganz im Gegenteil: Die Spark SP6 liegt gut in der Hand, und das auch bei Nässe bzw. Regen. Da wohl nur ein gut trainierter Bodybuilder mit dicken Oberarmen die Spark SP6 über einen längeren Zeitraum in der Hand transportieren würde, hat Spark der SP6 einen Tragegurt spendiert, der vorne und hinten an der Lampe befestigt werden kann. Der vordere Befestigungsring lässt sich übrigens drehen bzw. verstellen.
Verarbeitung Tja, dazu muss man glücklicherweise nur wenig sagen. Auch Spark gehört zu den Herstellern, denen man eine sehr gute Verarbeitung und ein hohes Maß an Qualität attestieren kann. Sauber geschnittene und gefettete Gewinde sind ebenso Standard wie vergoldete Kontakte, und auch das Akku-Magazin ist sauber verarbeitet. Goldene Kontaktfedern sorgen für einen sicheren Halt der Akkus im Akku-Magazin, Klappergeräusche sind nicht hörbar.
User Interface Auch bei der Spark SP6 kommt das altbekannte UI zum Einsatz: Ein- und ausgeschaltet wird die SP6 mit einem kurzen Druck auf den Seitenschalter, und wenn man ihn kurz gedrückt hält, dann schaltet die SP6 die einzelnen Modi durch. Die Reihenfolge ist dabei immer dunkel bis hell, d.h. sie beginnt immer im Low Mode mit 80 Lumen und rampt dann hoch bis zur maximalen Leuchtstufe mit satten 3500 Lumen. Ein Strobe ist auch mit an Bord, wobei sich mir wahrscheinlich niemals erschließen wird (und das trifft auf alle Hersteller zu!), wozu ein Strobe in einer solchen Hochleistungslampe gut sein soll. Aber nun gut: Aktivieren lässt sich der Strobe aus jedem anderen Leuchtmodus durch einen schnellen Doppelklick auf den Seitenschalter. Die Abstufungen halte ich ansonsten für ganz brauchbar, wenngleich man hier den Begriff Low Mode nicht wörtlich nehmen darf – im Vergleich zum höchsten Leuchtmodus mit 3500 Lumen ist er jedoch tatsächlich "dunkel"…
Sonstiges Einen ganz wichtigen Punkt möchte ich nicht unerwähnt lassen, und zwar das Thema integrierte Lademöglichkeit. Mit den folgenden Hinweisen möchte ich niemandem Angst einjagen, aber es sollte jedem auch bewusst sein, dass eine Taschenlampe, die mit sechs Lithium-Ionen-Akkus betrieben wird, beileibe kein Spielzeug ist. Generell ist es möglich, mit Hilfe des mitgelieferten Ladegerätes die Spark SP6 zu laden, aber da die Spark SP6 meines Wissens nach nicht mit einem Balancer ausgestattet ist, würde ich in jedem Fall einem "richtigen" Ladegerät den Vorzug geben. Ich habe nicht getestet, wie lange das Laden von sechs Akkus in der Spark SP6 dauert, aber bei einem externen Ladegerät sehe ich wenigstens anhand der visuellen Signale, was der Lader gerade tut. Und: Ladegeräte von Pila, XTAR oder auch Nitecore sind erprobt und bekannt. Um es nochmal zu sagen: Natürlich kann die SP6 auch über das mitgelieferte Ladegerät geladen werden; es ist technisch möglich und ich gehe auch davon aus, dass Spark das geprüft hat. Es handelt sich lediglich um meine persönliche Meinung, da ich lieber auf der sicheren Seite bin. Desweiteren gelten selbstverständlich auch die grundlegenden Hinweise beim Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus:
Wer auf der absolut sicheren Seite sein möchte, kann die Akkus vorher auch noch mit einem Multimeter messen, um sicherzustellen, dass alle Akkus die gleiche Spannung bzw. den gleichen Ladestand aufweisen.
Größenvergleich Der obligatorische Größenvergleich zeigt die Spark SP6 im Vergleich mit meinen Referenzlampen Niteye EYE-30 und Lumapower Signature LX (von links nach rechts).
Leuchtmodi und Laufzeiten
Technische Details
Leuchtcharakteristik Hier möchte ich als erstes erwähnen, dass der Reflektor der Spark SP6 ziemlich ungewöhnlich aussieht. Für den Fall, dass man es auf den Fotos nicht deutlich erkennen kann, versuche ich es in Worte zu kleiden: Die Spark SP6 enthält insgesamt fünf CREE XM-L LEDs. Diese fünf LEDs sind aber nicht alle nebeneinander untergebracht, wie man es von anderen Taschenlampen (ThruNite TN30 oder Niteye EYE-30) her kennt, sondern der Aufbau sieht etwas anders aus. In der Mitte des Reflektors befindet sich eine Art Dom, auf dem eine LED sitzt, die vier restlichen LEDs leuchten dann wiederum zur Seite. Klingt zunächst etwas komisch, aber es funktioniert. Ein richtiger Thrower ist die Spark SP6 allerdings nicht, sie bietet vielmehr eine brauchbare und praxisorientierte Mischung aus Flood und Throw. Von der Reichweite her stufe ich sie im Vergleich mit anderne Taschenlampen in dieser Leistungsklasse mit ca. 350-400 Metern ein, was aber für eine Search & Rescue-Lampe aus meiner Sicht genug sein dürfte, denn hier ist eher breitflächige Ausleuchtung und Helligkeit gefragt – wer schon einmal an einer Suchübung im dunklen Wald teilgenommen hat, wird wissen, was ich meine. Beamshots Alle Beamshots wurden im Modus Maximum mit frisch geladenen Cytac-Akkus aufgenommen. Video Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Spark SP6 beim nächtlichen Einsatz: Nightly video review Spark SP6
Pro und Contra + Spark-typische Qualität – Kein Balancer für das Laden der Akkus mit dem mitgelieferten Ladegerät vorhanden Fazit Die Spark SP6 hält auf jeden Fall, was die Zahlen versprechen: Die Lichtausbeute ist exzellent, und mit ihrer speziellen Reflektorkonstruktion vertreibt sie die Dunkelheit nicht nur im nahen und mittleren Bereich, sondern auch auf eine größere Distanz. Eine Reichweite von ca. 400 Metern (im Vergleich mit anderen von mir getesteten Taschenlampen) halte ich für realistisch, zumal dank der großen Helligkeit bei Betrieb auf höchster Stufe auch auf diese große Entfernung Details (natürlich abhängig vom eigenen Sehvermögen) noch gut erkennbar sind. Wo sich die Spark SP6 positioniert, ist an dieser Stelle schnell erzählt: Meines Erachtens ist die Spark SP6 ein exzellenter Suchscheinwerfer mit einer grandiosen Leuchtleistung und gehört zweifellos mit zu den hellsten Taschenlampen, die ich kenne. Nichtsdestotrotz würde ich die Spark SP6 nicht vorbehaltlos einem Einsteiger empfehlen; der Betrieb mit sechs 18650-Akkus liefert eine gewaltige Leuchtkraft, zugleich setzt er aber aus meiner Sicht auch voraus, dass man sich vorher mit dem Thema Lithium-Ionen-Akkus zumindest grundlegend beschäftigt (Akkuchemie, Ladestand, Kapazitätsmessung, Verwendung gleicher Zellen usw.). Von diesem Thema aber abgesehen, wüsste ich nicht, was gegen die Spark SP6 spricht. Die Nachfrage nach immer leistungsstärkeren Taschenlampen bzw. handlichen Suchscheinwerfen für den Search & Rescue-Bereich (aber nicht nur da) ist vorhanden, und die Spark SP6 ist auf jeden Fall eines der leistungsfähigsten derzeit erhältlichen Modelle. Dass man diese Leistung nicht zum Schnäppchenpreis erhält, dürfte auch klar sein, aber gemessen am Gegenwert ist die Spark SP6 aus meiner Sicht ihr Geld und somit auch eine Empfehlung wert. Bezugsquelle |
Review: ROFIS TR51 XM-L U2 LED 880 ANSI-Lumen max.
Einführung Mit ROFIS betritt ein neuer Hersteller die Taschenlampen-Bühne und hat neben einigen kleineren EDC-Modellen mit der TR51 auch eine etwas größere Taschenlampe im Portfolio. Ich bin sicher, dass sich an der Form der ROFIS TR51 die Gemüter wieder scheiden werden, aber rein technisch hat diese kompakte Taschenlampe durchaus was zu bieten – was genau, werde ich in meinem Review nun näher erläutern. Lieferumfang Die ROFIS TR51 wird in einer schwarzen Geschenkbox mit einer bunten Umverpackung ausgeliefert, die beim Öffnen folgendes Zubehör zutage treten lässt:
So weit, so gut. Die TR51 passt zwar in das Holster, allerdings hätte mir persönlich ein geschlossenes Holster besser gefallen als eines mit einem Klettverschluss, der die Lampe oben sichern soll.
Erster Eindruck Eine gewisse Ähnlichkeit mit einer bereits schon länger auf dem Markt befindlichen Taschenlampe kommt nicht von ungefähr; das liegt schlicht und ergreifend daran, dass ein Designer das Lager gewechselt hat und an der Gestaltung der ROFIS TR51 beteiligt war. Als erstes sticht einem meiner Ansicht nach das zweigeteilte Batterierohr ins Auge. Obgleich ich die beiden "Torpedorohre" am Anfang auch etwas gewöhnungsbedürftig fand, habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt, und einen kleinen Vorteil hat diese Konstruktion natürlich auch: Der Verzicht auf ein Akku-Magazin ermöglicht eine geringe Gewichtsersparnis. Gleichwohl ist die ROFIS TR51 etwas divenhaft, wenn es um die passenden 18650-Akkus geht, denn von den üblichen Verdächtigen (Keeppower und Cytac) passte keiner in das Batterierohr – erst mit einem Fenix ARB-L2-Akku sowie einem EagleTac 18650 mit 3100 mAh ließen sich die Rohre dann befüllen. An dieser Stelle sei der Vollständigkeit halber noch angemerkt, dass die Akkus auf einer Seite mit dem Pluspol nach oben und auf der anderen Seite mit dem Minuspol nach oben eingelegt werden. Ein- und ausgeschaltet wird die ROFIS TR51 mit dem Clicky am Lampenende, die Auswahl der Leuchtmodi erfolgt über den Seitenschalter, der sich unterhalb des Lampenkopfes und auf einer Linie mit dem Akkurohr befindet.
Verarbeitung Für einen Newcomer hat ROFIS mit der TR51 ein überzeugendes Ergebnis abgeliefert, denn verarbeitungs- und qualitätsmäßig agiert die TR51 auf einem hohen Level. Die Kontakte sind vergoldet, die LED ist sauber zentriert und das Gewinde ordentlich geschnitten und gefettet. User Interface/Bedienung Die Bedienung erfolgt wie eingangs erwähnt über den Clicky am Lampenende (Ein/aus sowie Momentlicht) sowie den Seitenschalter (Auswahl der Leucht- und Blinkmodi). Mit einem Druck auf den Seitenschalter werden der Reihe nach die regulären Leuchtmodi ausgewählt, und mit einem längeren Druck (ca. eine Sekunde) auf den Seitenschalter werden die versteckten Blinkmodi wie SOS, Strobe und Dauerblinken aufgerufen. Leuchtmodi und Laufzeiten a) Leuchtmodus:
b) Blinkmodus:
Technische Details
Größenvergleich Von links nach rechts: Niteye EYE-30, ROFIS TR51 und Lumapower Signature LX
Luxmessung Mit frisch geladenen EagleTac-Akkus habe ich ca. 24600 Lux@1m gemessen.
Leuchtcharakteristik Die ROFIS TR51 ist weder ein reinrassiger Flooder noch ein Mega-Thrower, sie bietet aber eine sehr gute Mischung aus beidem. Obwohl der Reflektor rein äußerlich etwas schwach auf der Brust wirkt, überrascht er im praktischen Einsatz angenehm: Die Herstellerangabe von ca. 355 Metern ist nach meinem Augenmaß realistisch. Mit einem noch erkennbaren Spot, umgeben von reichlich Sidespill, macht die ROFIS TR51 sowohl im nahen und mittleren Bereich als auch in der Ferne eine gute Figur. Beamshots Alle Beamshots wurden im Modus Turbo mit frisch geladenen EagleTac 18650 3100 mAh-Akkus aufgenommen.
Video Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die ROFIS TR51 beim nächtlichen Einsatz: ROFIS TR51 nightly review
Pro und Contra + Gute Leuchtkraft bei noch akzeptabler Größe – Batterie- bzw. Akkurohre dürften einen Tick mehr Spielraum haben Fazit Nach dem Wettrüsten der letzten Monate gemäß dem Motto "Noch mehr Lumen und Helligkeit!" finde ich es ehrlich gesagt recht angenehm, einmal wieder eine "normale" Taschenlampe zu reviewen. Nicht jeder benötigt einen leuchtstarken Prügel, der groß und in der Regel auch nicht gerade leicht ist. In diese Bresche schlägt die ROFIS TR51 mit Bravour, denn mit ordentlichen 880 ANSI-Lumen ist sie nicht nur hell, sondern nach meinem Dafürhalten auch noch so kompakt, dass sie in die Jackentasche passt. Die Leuchtcharakteristik der ROFIS TR51 macht sie vielseitig einsetzbar, egal ob als Geocaching-Taschenlampe, als Taschenlampe für die Nachsuche bei der Jagd, für Camper und Outdoor-Fans usw. Gut gelungen finde ich das User Interface mit dem Seitenschalter, der ohne große Verrenkungen bedient werden kann. Für die gebotene Leistung von 880 ANSI-Lumen ist das Preis-/Leistungsverhältnis aus meiner Sicht noch akzeptabel. Etwas Vorsicht sollte man allerdings bei der Auswahl der Akkus walten lassen, denn wie eingangs erwähnt gibt sich die ROFIS TR51 nicht mit jedem 18650-Akku zufrieden. Die von mir erwähnten Akkus funktionieren jedoch einwandfrei, weshalb ich sie auch für den Einsatz mit der ROFIS TR51 empfehle. Bezugsquelle |
Review: MTE H8-2 Thrower MSITC Edition XM-L 1000 Lumen max.
Einführung Mit der H8-2 betritt MTE in mehrfacher Hinsicht technisches Neuland, denn neben dem Betrieb mit zwei 26650-Akkus tanzt die die MTE H8-2 auch hinsichtlich ihrer Länge aus dem Rahmen. Mit 27,3 cm Länge ist sie nämlich nicht als Taschenlampe für den täglichen Einsatz konzipiert, sondern als lupenreiner Thrower bzw. Suchscheinwerfer mit spezieller Optik, der eine Reichweite von 500 Metern und mehr (Herstellerangabe) bietet. Ich werde in diesem Review die speziell für uns produzierte MSITC Edition der MTE H8-2 vorstellen, die sich auf drei reguläre Leuchtmodi beschränkt und auf SOS und Strobe verzichtet. Der Vollständigkeit halber möchte ich an dieser Stelle noch kurz darauf hinweisen, dass die MTE H8-2 die erste Taschenlampe im 2 x 26650-Formfaktor ist, die ich getestet habe, und wie sich eine solche Taschenlampe in der Praxis macht, werde ich im weiteren Verlauf meines Reviews schildern. Wie immer gilt: Alle Angaben sind Herstellerangaben, die ich bis auf die Luxmessung nicht selber getestet habe.
Lieferumfang Das Thema Lieferumfang ist schnell abgehandelt, denn im braunen Pappkarton ist keinerlei Zubehör enthalten, auch kein Lanyard, obwohl die dafür passende Bohrung am Zigarrengriffring dies suggeriert.
Erster Eindruck Wie ich in der Einführung bereits erwähnte, ist die MTE 8-2 die erste 2 x 26650-Taschenlampe, die mir in die Hände gefallen ist. Im Gegensatz zu anderen bekannten MTE-Modellen wie MTE M3-2I oder MTE H6-1 ist die MTE H8-2 kein Kompaktmodell, sondern eher ein echter Klopper, wobei die H8-2 trotz einer gewissen Kopflastigkeit angenehm in der Hand liegt. Die Entscheidung, hier auf 26650-Akkus zu setzen, finde ich persönlich gut, denn damit sind deutlich längere Laufzeiten als beim Betrieb mit 18650-Akkus möglich. Gleichwohl gilt es auch hier – genauso wie bei allen anderen gebräuchlichen Lithium-Ionen-Akkus – auf entsprechende Akku-Qualität zu achten, doch dazu später noch mehr. Bereits beim ersten Begutachten der MTE H8-2 sticht einem der Reflektor ins Auge, denn dieser sieht deutlich anders aus als das, was man von anderen Taschenlampen kennt. Um genau zu sein: Man sieht zunächst tatsächlich nur sehr wenig – man könnte fast meinen, dass man in eine Zauberkugel schaut, und in der Tat ist das aufgrund des produzierten Lichtkegels gar nicht so abwegig… Nein, im Ernst: Es handelt sich laut MTE um eine speziell entwickelte Optik, die für einen sauberen und hellen Beam sorgt und eine Reichweite von über 500 Metern ermöglicht. Ob die Lampe tatsächlich vier Stunden am Stück im High Mode durchhält, kann ich nicht sagen, da ich das mangels entsprechendem Equipment nicht testen kann; gleichwohl tragen die zahlreich vorhandenen Kühlrippen ihren Teil zur Wärmeableitung bei. Verarbeitung Ohne hier zu dick auftragen zu wollen, aber würde nicht MTE auf der Taschenlampe stehen, dann könnte man glatt meinen, ein echtes Premium-Modell vor sich zu haben. Die Verarbeitung ist zweifellos sehr gut, die Gewinde sind ordentlich geschnitten und gefettet – insgesamt hinterlässt die MTE H8-2 einen recht stabilen Eindruck, was zu einem guten Teil auch auf die massiven Kühlrippen zurückzuführen ist. Da ich weiß, dass in die Entwicklung der Optik auch einiges an finanziellen Mitteln geflossen ist, ist es nicht weiter verwunderlich, dass die MTE H8-2 preislich deutlich über den sonstigen MTE-Modellen liegt – aus meiner Sicht allerdings auch zu Recht, doch dazu gleich noch mehr.
Größenvergleich Hier der obligatorische Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niteye EYE-30 und Lumapower Signature LX: User Interface Hier gibt es nicht viel zu sagen: Das User Interface (UI) bietet drei Leuchtmodi, die über den Clicky am Lampenende ausgewählt werden können. In der MSITC Edition bietet die H8-2 drei Leuchtmodi mit jeweils 1000 Lumen, 500 Lumen und 50 Lumen. Leuchtmodi und Laufzeiten
Luxmessung Mit frisch geladenen 26650-Akkus habe ich 38200 Lux@1m gemessen. Im Vergleich mit anderen Throwern mag dieser Wert eher gering erscheinen, doch davon darf man sich nicht täuschen lassen, denn die speziell entwickelte Optik hat es faustdick hinter den Ohren. Technische Details
Sonstiges Ein ganz wichtiger Punkt, auf den ich an dieser Stelle etwas detaillierter eingehen möchte, ist das Thema Akkus. Hier möchte ich eindringlich darauf hinweisen, dass man sich keinen Gefallen tut, wenn man 26650-Akkus nur nach dem Preis als primäres Kriterium auswählt. Der Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus ist nicht ganz ohne – das gilt vor allem für Taschenlampen, die mit einem oder zwei 26650-Akkus betrieben werden. Da es im Internet genug Informationen zum Thema "Richtiger Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus" gibt, verweise ich an dieser Stelle auf weiterführende Informationen und beschränke mich hier auf die wichtigsten Punkte:
Leuchtcharakteristik Ich hatte eingangs erwähnt, dass die MTE H8-2 ein Thrower ist. Um es auf den Punkt zu bringen, sollte ich die H8-2 vielleicht eher als "Bühnenscheinwerfer-Thrower" bezeichnen. Das klingt zunächst komisch, trifft den Nagel aber auf den Kopf: Der Beam der H8-2 erinnert mich tatsächlich an einen Bühnenscheinwerfer, der einen definierten Punkt mit einem großen Spot exakt ausleuchtet. Von Sidespill ist dabei nicht viel zu sehen, und MTE nennt das "Circular Beam". Wie auch immer, so einen Lichtstrahl habe ich bis dato tatsächlich noch nie gesehen, und obgleich er am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist, so effektiv ist er auch, wenn man die MTE H8-2 tatsächlich als Suchscheinwerfer einsetzen möchte.
Beamshots Alle Beamshots wurden im Modus High mit frisch geladenen Akkus aufgenommen.
Video Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die MTE H8-2 beim nächtlichen Einsatz: Nightly video review MTE H8-2
Pro und Contra + Qualitativ gute Verarbeitung – Kein Zubehör Fazit Respekt, MTE. Was ihr da herausgebracht habt, halte ich für sehr gelungen. Über den schmalen Lieferumfang kann man sicher diskutieren, aber die Leuchtleistung ist ordentlich und hat einen interessanten Leuchtcharakter. Die angegebene Reichweite von 500 Metern habe ich nicht nachgemessen, aber mein altbekanntes "Zielobjekt" konnte ich auf eine Entfernung von 450 Metern gut ausleuchten. Die Kombination aus spezieller Optik und zwei 26650-Akkus für eine lange Laufzeit machen die MTE H8-2 auf jeden Fall zu einer interessanten Alternative zu bekannten Throwern, wenngleich das Lichtbild wahrscheinlich nicht jeden Geschmack treffen wird. Mir persönlich gefällt der scheinwerferähnliche Beam sehr gut, und sobald sich die Gelegenheit bietet, werde ich die H8-2 auch bei der THW-Bootsausbildung einsetzen. Was mich aber ganz besonders freut: Mit der H8-2 hat MTE ein schönes Beispiel dafür abgeliefert, dass auch kleine und weniger bekannte Firmen nicht nur interessante (Stichwort: Optik), sondern auch leistungsstarke Taschenlampen bauen können, und das sogar noch in einer überzeugenden Qualität. Aus diesem Grund halte ich den höheren Preis für die MTE H8-2 auch nicht für verwerflich, sondern adäquat zur gebotenen Leistung; den Vergleich mit anderen Throwern muss sie keinesfalls scheuen und kann leistungs- und reichweitenmäßig gut mithalten.
Bezugsquelle Die MTE H8-2 MSITC Edition ist exklusiv im MSITC Shop erhältlich. |