-
Review: ArmyTek Viking X und Viking S
Posted on January 19th, 2012 No commentsEinführung
Bereits mit der Predator-Taschenlampe hat sich ArmyTek einen guten Ruf erworben, denn die ArmyTek Predator ist eine der wenigen Taschenlampen auf dem Markt, die in großen Teilen programmierbar ist und diesbezüglich kaum Wünsche offen lässt. Nun legt ArmyTek mit den beiden neuen Modellen Viking X und Viking S nach. Beide Modelle verzichten zwar auf die Programmierbarkeit der Predator, sind aber ebenfalls wieder für den harten Einsatz entwickelt worden.
Links Viking X, rechts Viking S
Bei der Viking-Serie kommt ein neuentwickelter Treiber (STEP Runtime Technology) zum Einsatz, der zwar auch eine sehr gute Regelung bietet, aber auf die erweiterten Möglichkeiten der Predator wie Programmierung usw. verzichtet.
Wie sich die ArmyTek Viking X und die Viking S voneinander unterscheiden, und was sie sonst noch zu bieten haben, möchte ich in diesem Review vorstellen. Leider – und das muss ich an dieser Stelle ausdrücklich betonen – habe ich von ArmyTek trotz mehrfacher Nachfragen noch keine technischen Details zur Viking S erhalten. Ich werde mich deshalb zunächst auf die rein visuellen Unterschiede beschränken und die technischen Spezifikationen nachreichen, sobald sie mir vorliegen.
Last but not least gilt auch hier wie immer: Alle Angaben wie Lumen, Laufzeitangaben usw. sind Herstellerangaben, die ich mit Ausnahme der Luxmessung nicht selber verifiziert habe.
Unterschied zwischen ArmyTek Viking X und ArmyTek Viking S
Rein äußerlich unterscheiden sich die beiden Modelle kaum voneinander. Von ArmyTek wird die Viking X mit der Fenix TK21 verglichen, d.h. von der Ausleuchtung her bietet sie mehr Flood, während hingegen die Viking S mit der Fenix TK15 vergleichbar ist, oder mit anderen Worten: Die Viking X ist eher der Flooder, die Viking S bietet mehr Throw und hat einen tieferen Reflektor als die Viking X.
Damit wären die (sichtbaren) Unterschiede zwischen den beiden Lampen auch schon erklärt.
Verpackung und Zubehör
Beide Modelle werden im schon bekannten ArmyTek-Karton mit folgendem Zubehör ausgeliefert:
-
1 x ArmyTek Viking X/Viking S G109.11 flashlight
-
1 x Holster
-
1 x Lanyard
-
2 x Ersatz-O-Ring
-
1 x Ersatz-Endgummikappe
Erster Eindruck
Viele Hersteller werben ja gerne mit Produktbildern, die suggerieren sollen, dass die entsprechenden Taschenlampen auch für harte Einsätze – überwiegend im militärischen Bereich – entwickelt wurden und dort auch zum Einsatz kommen. Ob das stimmt oder nicht, wird sich in der Regel sowieso nicht nachprüfen lassen. Selbstverständlich wird man auch mit einer ArmyTek Viking-Taschenlampe keinen gegnerischen Panzer aufhalten, indem man die Lampe auf ihn wirft und ihn damit funktionsunfähig macht – bei den Details und in der Verarbeitung zeigen sich jedoch gewisse Details, die einer entsprechend genutzten Taschenlampe gut zu Gesicht stehen.
Um das anhand eines Beispiels zu skizzieren: Der Treiber der Viking-Modelle befindet sich in einer Alukapsel und wird durch ein spezielles und haltbares Verbundmaterial geschützt, was wiederum dabei helfen soll, die Elektronik besser vor mechanischen Schäden zu schützen. Desweiteren machen die Lampen wirklich einen stabilen Eindruck, wenn man sie in der Hand hält, und sowohl bei der Viking X als auch bei der Viking S sind die Lampenkörper verstärkt.
Wem der defaultmäßig angebrachte Combatring aus Gummi nicht gefällt, der kann ihn abnehmen und beispielsweise durch den mitgelieferten Clip ersetzen.
Der Combatring dient jedoch nicht nur als solcher, sondern enthält auch eine Öse zur Befestigung des Lanyards. Außerdem verleiht er den Viking-Modellen im abgeschraubten Zustand auch Tailstand-Fähigkeit. Das mitgelieferte Holster weist gewisse Ähnlichkeiten zum Predator-Holster auf, allerdings fehlt die Möglichkeit, es quer am Gürtel tragen zu können. Davon abgesehen, macht das Holster einen recht stabilen Eindruck und lässt sich vielseitig befestigen.
Oben Viking-Holster, unten Predator Holster
VerarbeitungFangen wir bei der Anodisierung an: sie ist sauber aufgebracht, Problemzonen sind nicht erkennbar. Die Griffigkeit der ArmyTek Viking X und Viking S ist sehr gut; die Anodisierung fühlt sich beinahe ein wenig "gummimäßig" an und sorgt damit auch bei Nässe für sicheren Halt. Alle Gewinde sind ordentlich geschnitten, und zumindest das Tailcap-Gewinde ist fast schon einen Tick zuviel mit Nyogel versehen worden. Insgesamt hinterlassen sowohl Viking X als auch Viking S das Gefühl, eine Taschenlampe in der Hand zu halten, die nicht nur auf dem Papier für rauhe Einsätze taugt.
Bedienung
Hier setzt ArmyTek auf die klassische Art der Bedienung, wie sie auch schon von der Predator her bekannt ist: Bei beiden Lampen werden die gewünschten Leuchtmodi über das Drehen des Lampenkopfes ausgewählt, auf Strobe und SOS wurde komplett verzichtet.
Die Bedienung bzw. Auswahl geschieht wie folgt:
1. Ein- und ausgeschaltet werden Viking X und Viking S über den Clicky am Lampenende
2. Mit angezogenem Lampenkopf arbeiten beide Lampen im höchsten Leuchtmodus (750 Lumen bei der ArmyTek Viking X, ??? Lumen bei der ArmyTek Viking S)
3. Wird der Lampen nach rechts gedreht bzw. gelockert, dann wird der zweite Betriebsmodus aktiviert. In diesem Modus (von ArmyTek auch relativ nichtssagend "Second Line" genannt) stehen drei Leuchtmodi zur Verfügung, die durch einen sanften Druck auf den Clicky ausgewählt werden können
4. Ein Mode Memory ist selbstverständlich vorhanden. Um diesen zu aktivieren bzw. den zuletzt verwendeten Modus nach dem Einschalten sofort wieder abrufen zu können, müssen die Viking X und die Viking S jedoch für mehrere Sekunden ausgeschaltet bleiben, andernfalls wird der Leuchtmodus nicht gespeichert
Diese Art der Bedienung ermöglicht es beispielsweise, mit einer kurzen Drehung des Lampenkopfes sofort von High auf Low umzuschalten, sofern dieser Modus vorher gespeichert wurde. Es gibt sicher einige Anwendungsbereiche, wo der schnelle Zugriff – ohne sich durch weitere Leuchtmodi durchklicken zu müssen – auf einen bestimmten Leuchtmodus Sinn macht.
Laufzeiten und Leuchtmodi ArmyTek Viking X
a) Mit einem Panasonic 18650 Li-Ion NCR2900mAh-Akku (bis zu 10% der maximalen Helligkeit)
-
High: 750 Lumen (2A)/2 Stunden 35 Minuten
-
Medium: 520 Lumen (1.3A)/2 Stunden 50 Minuten
-
Low: 90lm (0.21A)/16 Stunden 10 Minuten
b) Mit CR123A/16340-Akkus
-
High: 750lm (2A)/1 Stunde 45 Minuten
-
Medium: 520lm (1.3A)/2 Stunden
-
Low: 90lm (0.21A)/10 Stunden
Wichtig: Die Laufzeiten können bei Verwendung von anderen Akkus bis zu 30% aufgrund von diversen Faktoren (Kapazität, Alter usw.) abweichen. Bei Verwendung von CR123A/16340-Akkus mit voller Stabilisierung bei 500 Lumen (1,5A) erfolgt eine Reduzierung des Ladestroms um 25%, wenn die Akku-Spannung unter 2.3V fällt.
Laufzeiten und Leuchtmodi ArmyTek Viking S
Hier muss ich die genauen Details zunächst schuldig bleiben, da ich seit Anfang Januar 2012 auf die entsprechenden Infos von ArmyTek warte. Meiner subjektiven Meinung nach ist die ArmyTek Viking S einen Tick dunkler wie die Viking X, sie hat jedoch eine größere Reichweite und ist mehr throw-orientiert.
Besonderheiten
Als Besonderheit sehe ich bei den ArmyTek-Taschenlampen ihre außerordentliche Robustheit. Alleine die Tatsache, dass die Elektronik der Viking-Modelle sowohl durch eine Alukapsel als auch durch ein spezielles Verbundmaterial geschützt wird, zeigt doch deutlich, dass bei der Entwicklung der neuen Viking-Serie speziell den Anforderungen aus dem militärischen und polizeilichen Bereich eine hohe Bedeutung beigemessen wurde.
Das soll nun nicht heißen, dass die Viking X und die Viking S sich nicht für zivile Zwecke eignen, ganz im Gegenteil: Auch der "normale" Anwender profitiert von einer Taschenlampe, die für den Einsatz unter rauhen Umgebungsbedingungen optimiert wurde.
Desweiteren besitzen die Viking-Taschenlampen wie eingangs schon erwähnt einen neuen Treiber, der auf der STEP-Laufzeittechnologie basiert. Laut ArmyTek ist die Regelung bei dieser Elektronik ebenfalls sehr gut, auf die mannigfaltigen Konfigurationsmöglichkeiten der ArmyTek Predator wird hier zugunsten der leichten Bedienbarkeit und eines geringeren Preises verzichtet.
Video
Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die ArmyTek Viking X sowie die ArmyTek Viking S beim nächtlichen Einsatz:
ArmyTek Viking X 750 Lumen XM-L U2 LEDArmyTek Viking SBeamshots
Alle Beamshots wurden im Modus High aufgenommen. Zum besseren Vergleich habe von beiden Taschenlampen Beamshots erstellt.
1. ArmyTek Viking X
2. ArmyTek Viking S
Luxmessung
Die ArmyTek Viking X liefert 10900 Lux@1m, während die ArmyTek Viking S hingegen 15800 Lux@1m erreicht.
Technische Details Viking X
-
SMO-Reflektor
-
CREE XM-L LED U2
-
Max. 750 Lumen
-
Speziell entwickelter Reflektor für optimale Reichweite und Lichtausbeute
-
Energieversorgung: 2 x CR123, 2 RCR123A/16340, 1 x 18650
-
Länge: 15,5 cm
-
Durchmesser Lampenkopf: 3,7 cm
-
Durchmesser Batterierohr: 2,54 cm
-
Gewicht: 135 Gramm (ohne Akku(s))
-
Wasserdicht nach IPX-8
-
Anodisierung nach HA Type III
-
Reichweite: über 150 Meter
-
Ultra-transparente und vergütete Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
-
Besonders gut geschützte Elektronik ermöglicht den Einsatz unter härtesten Bedingungen
Technische Details Viking S
Wie ich weiter oben schon schrieb, hat es ArmyTek es nicht geschafft, mir noch rechtzeitig Informationen und technische Details zukommen zu lassen, deshalb gibt es an dieser Stelle leider (noch) keine entsprechenden Infos.
Natürlich hätte ich an dieser Stelle lieber die Fakten präsentiert und hoffe, dass ich diese bald nachreichen kann.
Pro und Contra
+ Beide Viking-Modelle sind sehr robust und stabil
+ Kompakt und dennoch sehr hell- Keine Bedienungsanleitung enthalten
Fazit
Meines Erachtens hat ArmyTek mit der Viking X und der Viking S wieder zwei ordentliche Lampen herausgebracht, die einen Vergleich mit der Konkurrenz auf keinen Fall scheuen müssen. ArmyTek-Taschenlampen gehören für mich definitiv zu den Produkten, die nicht nur auf dem Papier mit imposanten Features für den militärischen oder polizeilichen Einsatz im SEK/MEK-Bereich glänzen, sondern dies auch in der Praxis unter Beweis stellen – als Beispiel dafür möchte ich die speziell geschützte Elektronik oder den verstärkten Lampenkörper anführen.
Apropos Papier: Eine gedruckte Bedienungsanleitung hätte beiden Lampen noch gut zu Gesicht gestanden, leider liegt eine solche nicht bei.
Die Viking-Serie lässt sich aber auch hervorragend für "zivile" Zwecke nutzen, und zwar nicht nur dort, wo robuste Taschenlampen mehr oder weniger obligatorisch sind. Durch die kompakte Größe sind beide Taschenlampen ideale Begleiter für die Jagd, für Geocacher oder Hundebesitzer, die auch bei Dunkelheit ihren vierbeinigen Freund noch im Auge behalten wollen. Auch für Outdoor-Einsätze jeglicher Art, wo es mitunter etwas hart zugehen kann, sind beide Lampen sehr gut geeignet.
Aus meiner Sicht sind sowohl Viking X als auch Viking S ihren Preis angesichts der gebotenen Leistung auf jeden Fall wert. Wer die volle Kontrolle über seine Taschenlampe haben möchte, wird mit der ArmyTek Predator besser bedient sein, da diese hinsichtlich ihrer vielseitigen Programmierungsmöglichkeiten nach wie vor fast alleine auf weiter Flur steht – wer hingegen darauf verzichten kann, erhält mit den den beiden Viking-Modellen eine Taschenlampe, mit der man nichts falsch machen kann.
Von links nach rechts: Viking X, Viking S und Predator
Bezugsquelle
Die ArmyTek Viking-Serie ist im MSITC-Shop erhältlich.
-
-
Produktankündigung: Niteye EYE-30 ab Januar 2012 im MSITC Shop
Posted on December 30th, 2011 No commentsDas alte Jahr ist noch nicht ganz vorbei, doch es zeichnet sich jetzt schon ab, dass das Jahr 2012 zumindest taschenlampenmäßig mit spannenden Neuigkeiten beginnt.
Ab Januar 2012 gibt es im MSITC Ship die Niteye EYE-30, die jedem Flashaholic angesichts der technischen Leistungsdaten das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen dürfte. Hier schon mal vorab die wichtigsten Daten:
-
3 x CREE XM-L U2 LED
-
Max. 2000 Lumen
-
Betrieb mit 4 x 18650-Akku
-
Bedienung erfolgt über Selektorring mit mehreren Modi
-
Akku-Ladestandanzeige
-
Optional erhältlicher Handgriff
-
Äußerst kompakte Größe, dennoch enorme Leistungsfähigkeit und Leuchtkraft
-
Reichweite beträgt über 300 Meter



Die Niteye EYE-30 wird in zwei Ausführungen erhältlich sein, die sich durch den Selektorring voneinander unterscheiden:
-
Special Edition: Besitzt einen Selektorring aus rostfreiem Edelstahl
-
Conventional Edition: Ist mit einem Selektorring aus Aluminium ausgestattet
Darüber hinaus wird es auch noch Zubehör wie beispielsweise einen optional erhältlichen Handgriff geben. Preise und weitere Informationen sind ab Januar 2012 bei uns im Shop zu finden. Sobald die Lampen verfügbar sind, wird es selbstverständlich auch ein Review der Niteye EYE-30 geben.
-
-
Review: Olight SR51 XM-L 900 OTF-Lumen max.
Posted on November 27th, 2011 No commentsEinführung
Nicht umsonst erinnert die Olight SR51 Intimidator schon rein äußerlich ein klein wenig an die großen Schwestern Olight SR90 oder Olight SR91, im Unterschied zu diesen ist sie jedoch wesentlich kompakter und hat ein paar Lumen-PS weniger unter der Haube. Mit 900 OTF-Lumen ist die Olight SR51 Intimidator jedoch allemal hell genug, um auch Licht ins größte Dunkel zu bringen, und auch bei der Reichweite (laut Hersteller über 700 Meter(!)) lässt sich die Olight SR51 Intimidator nicht lumpen.
Die Olight SR51 Intimidator ist außerdem mit der aktuellen Hochleistungs-LED CREE XM-L ausgestattet und liefert damit 200 OTF-Lumen mehr als die Olight M3X, die ja von vielen Flashaholics als Mega-Thrower betrachtet wird. Was die SR51 sonst noch so zu bieten hat, möche ich in meinem Review gleich näher erläutern.
Alle Angaben wie Leuchtweite, Laufzeiten usw. sind wie immer Herstellerangaben.
Verpackung/Zubehör
Ausgeliefert wird die Olight SR51 Intimidator in einem etwas kleineren, aber auch sehr schicken und stabilen Alukoffer, wie er auch schon von den größeren Modellen her bekannt ist. Im Lieferumfang enthalten sind:
-
Alukoffer
-
6 x CR123A-Primärzellen
-
Holster
-
Bedienungsanleitung
-
Diffusor
-
O-Ringe
-
Lanyard
An dieser Stelle gleich noch ein wichtiger Hinweis: Standardmäßig wird die Olight SR51 Intimidator ohne zusätzliches Akku-Magazin für den Betrieb mit zwei 18650-Akkus ausgeliefert, welches jedoch als Zubehör erhältlich ist. Ich kann deshalb an dieser Stelle nur empfehlen, dieses Akku-Magazin gleich mitzubestellen, denn vom Betrieb der Olight SR51 mit sechs Zellen im Format CR123A/16340 würde ich ganz klar absehen; die Gründe dafür erläutere ich weiter unten.
Erster Eindruck
Nicht ganz so martialisch wie eine Olight SR91, aber dennoch ein echter Leuchtkraftzwerg. Die Bedienung ist sehr simpel, denn sie beschränkt sich auf zwei Leuchtmodi sowie einen versteckt untergebrachten Strobe. Olight setzt bei dieser Taschenlampe auf die Bedienung via Seitenschalter, der unterhalb des Lampenkopfes angebracht ist.
Da Olight eine Reichweite von 700 Metern für die SR51 angibt, sollte man davon ausgehen, dass sie mit einem SMO-Reflektor ausgestattet ist. Das ist aber nicht der Fall, es kommt stattdessen ein Mini OP-Reflektor zum Einsatz, der dennoch einen sehr ausgewogenen Beam mit einer ausgezeichneten Reichweite liefert.
Verarbeitung
Man merkt den Lampen von Olight meines Erachtens einfach die jahrelange Erfahrung bei der Entwicklung hochwertiger Taschenlampen an. Ich hatte bislang noch nie eine Lampe von Olight in der Hand, die verarbeitungsmäßig wirklich schlecht gewesen wäre. Gleiches gilt für die Olight SR51 Intimidator, denn hier passt einfach alles, angefangen bei der Anodisierung bis hin zu den Gewinden und Kontakten. Dank der Riffelung liegt die SR51 auch bei Regen oder nasser Witterung noch stabil in der Hand.
Leuchtmodi und Laufzeiten
-
High: 900 OTF-Lumen/1,2 Stunden
-
Low: 200 OTF-Lumen/10 Stunden
-
Strobe: 10 Hz/2,4 Stunden
Wie ich weiter oben schon angedeutet habe, lautet meine Empfehlung, die Lampe ausschließlich mit 18650-Zellen zu betreiben. Die Gründe dafür sind:
-
Die Laufzeit beim Betrieb mit CR123A-Zellen ist kürzer
-
Bei Betrieb mit 16340-Akkus sollte auf jeden Fall sichergestellt sein, dass sich alle Akkus im gleichen Ladezustand befinden (Stichwort: Akkuchemie), und wer misst tatsächlich schon vor jedem Leuchteinsatz die Akkukapazität penibel durch?
-
Für ein Optimum an Laufzeit und Leistung führt kein Weg am Betrieb der Olight SR51 mit zwei 18650-Zellen vorbei, selbst wenn man noch ein paar Euro zusätzlich für das Magazin auf den Tisch legt – darauf kommt es beim Preis der Lampe dann auch nicht mehr an…
Bedienung
Das User Interface (UI) der SR51 ist sehr simpel und leicht bedienbar:
1. Ein- und ausgeschaltet wird die Olight SR51 über einen Seitenschalter unterhalb des Lampenkopfes
2. Die zwei Leuchtmodi werden durch Drücken des Seitenschalters ausgewählt
3. Strobe wird aktiviert, indem der Seitenschalter länger gedrückt gehalten wird
Beamshots
Alle Beamshots wurden im High Mode aufgenommmen. Zusätzlich habe ich noch einen Beamshot mit aufgesetztem Diffusor gemacht, so dass man die Unterschied mit und ohne Diffusor gut erkennen kann.
1. Ohne Diffusor
2. Mit Diffusor
Video
Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Olight SR51 beim nächtlichen Einsatz:
Olight SR51 at nightTechnische Details
- CREE XM-L LED
- Max. 900 OTF-Lumen
- Quick Strobe Mode
- Digitales Energiemanagement für konstante und optimale Laufzeiten
- Anodisierung nach HA Type III
- Taktischer Clicky
- Wasserdicht nach IPX-8
- SMO-Reflektor für optimale Reichweite
- Clip entfernbar
- Energieversorgung: 6 x CR123A oder 6 x CR123A, 2 x 18650 mit optional erhältlichem Akku-Magazin
- Länge: 18,5 cm
- Gewicht: 396 Gramm (ohne Akkus/Batterien)
Lieferumfang
-
Alukoffer
-
6 x CR123A-Primärzellen
-
Holster
-
Bedienungsanleitung
-
Diffusor
-
O-Ringe
-
Lanyard
Pro
+ Hervorragende Qualität und Verarbeitung
+ Umfangreiches Zubehör
+ Strobe verstecktContra
- Magazin für Betrieb mit 2 x 18650-Akku nicht im Lieferumfang enthalten- Holster passt nicht ganz genau
Fazit
Die SR-Serie von Olight steht für "Search and Rescue", also suchen und retten. Tatsächlich ist diese Einstufung keinesfalls übertrieben, denn bei Olight sind nicht nur die großen Lampen aus der SR-Serie unglaublich hell, sondern bei etwas geringerer Größe und weniger Leuchtleistung auch die kleinen Lampen wie die SR51 Intimidator.
Selbstverständlich eignet sich die SR51 nicht nur für den Einsatz bei Rettungskräften oder dem THW, sondern es handelt sich um eine Taschenlampe, die ein großes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten abdeckt. Der Beam der Olight SR51 Intimidator bietet wie bereits erwähnt einerseits durch den OP-Reflektor genügend Sidespill, um den nahen und mittleren Bereich auszuleuchten, und andererseits auch eine brachiale Reichweite von über 700 Metern(!). Ob man in dieser Entfernung noch etwas erkennen, ist natürlich die andere Frage – Fakt ist aber, dass die SR51 wirklich einen sehr weitreichenden Beam hat. Mit dem mitgelieferten Diffusor ist außerdem eine äußerst helle Ausleuchtung des Nahbereichs möglich.
Dass leistungsstarke Taschenlampen keine Riesenprügel sein müssen, stellt Olight mit der SR51 Intimidator eindrucksvoll unter Beweis, und angesichts der Leistungsfähigkeit der SR51 halte ich das Preis-/Leistungsverhältnis für angemessen. Einzig die Tatsache, dass ein Akku-Magazin für den Betrieb mit 18650-Akkus nicht im Lieferumfang enthalten ist, finde ich nur suboptimal – ich für meinen Teil hätte ein Akku-Magazin für 18650-Betrieb gegenüber dem mitgelieferten mit 6 x CR123A/16340-Zellen bevorzugt.
Nichtsdestotrotz ist die Olight SR51 Intimidator eine der hellsten und leistungsfähigsten Lampen in dieser Größenklasse und deshalb auf jeden Fall eine Empfehlung wert.
Bezugsquelle
Die Olight SR51 Intimidator ist im MSITC Shop erhältlich.
Flashlights 18650, Akku, CR123A, CREE XM-L, deutschland, Flashlight Blog, Flooder, Geocaching, Händler, Helle Taschenlampen@Night, helle-taschenlampen.de, Jagd, Jäger, MSITC Shop, msitc-shop.com, Olight, Olight SR51, Polizei, Reichweite, Rettungskräfte, Review, Seitenschalter, Shop, Side Switch, Thrower, video, youtube -
-
Review: Xeccon M3A, Xeccon M3B und Xeccon M1
Posted on November 24th, 2011 No commentsEinführung
Nachdem ich bereits ein paar Worte zu diesem Hersteller in meinem Review zur Xeccon M2 und zur Xeccon R20X verloren habe, erspare ich mir das an dieser Stelle und komme direkt auf den Punkt, und zwar zum Review der Xeccon M3A, der Xeccon M3B sowie der Xeccon M1. Der Einfachheit halber mache ich keine drei Reviews, sondern fasse die M-Serie in einem Review zusammen, da die Lampen sich technisch sowieso ziemlich ähnlich sind.
Obwohl die Taschenlampen der Xeccon M-Serie "nur" mit XP-G R5 LEDs ausgestattet sind, halte ich sie aus meiner subjektiven Perspektive für sehr interessante Taschenlampen – warum ich das so sehe, werde ich im Verlauf des Reviews näher erläutern.
Last but not least: Wie immer sind Angaben wie Lumen oder Laufzeiten Herstellerangaben von der Xeccon-Homepage, ich messe diese Angaben nicht selber nach.
Verpackung und Zubehör
Hier möchte gleich zu Beginn mit einem Zitat starten, das aus meinem Xeccon M2-Review stammt:
"Mit einer stabilen und ansehnlichen Verpackung kann die Xeccon M2 (noch) nicht dienen, stattdessen wird die Xeccon M2 in einer schmucklosen und nicht besonders stabilen weißen Pappschachtel ausgeliefert. Da der erste Eindruck bekanntermaßen sehr wichtig ist, habe ich das Thema bei Xeccon angesprochen, und mir wurde bereits signalisiert, dass die Lampen in Zukunft mit einer "richtigen" Verpackung ausgeliefert werden sollen."
In der Tat hat Xeccon sich hier Gedanken gemacht und den Worten Taten folgen lassen, denn zumindest die Xeccon M3A und die Xeccon M3B kommen in einer deutlich besseren Verpackung daher. Die Xeccon M3A wird (noch) in der bekannten weißen Pappschachtel ausgeliefert, ich gehe jedoch davon aus, dass es auch nur eine Frage der Zeit ist, bis sie ebenfalls in einer ordentlichen Verpackung ausgeliefert wird.
Im Gegenzug ist dafür das Zubehör weniger geworden, denn im Lieferumfang aller drei Taschenlampen ist nur noch das Lanyard enthalten. Ein Holster ist nach wie vor nicht im Lieferumfang enthalten.
Erster Eindruck
Ich hole an dieser Stelle etwas weiter aus, damit meine Begeisterung für Xeccon-Taschenlampen verständlicher wird: In schöner Regelmäßigkeit werde ich von diversen chinesischen Taschenlampen-Herstellern angeschrieben, von denen jeder natürlich nur die weltweit besten Taschenlampen verkauft – ach, was sage ich: die sind natürlich hinsichtlich ihrer Leuchtkraft und Qualität auch einzigartig in Zeit und Raum…
Es ist deshalb nicht vermessen zu behaupten, dass ich wirklich schon etliche – mehr oder weniger brauchbare – Samples in der Hand hielt, aber bislang gehört nur Xeccon zu den wenigen (noch) unbekannten Herstellern, deren Produkte mich auf Anhieb überzeugt haben. Der Grund dafür ist einfach: Hier stimmt meines Erachtens nicht nur die Qualität, sondern auch das Drumherum, wie z.B. ein interessantes Preis-/Leistungsverhältnis oder die Bedienung über einen Drehregler. Ich bin deshalb davon überzeugt, dass auch die Xeccon-Modelle M3A, M3B und M1 großen Anklang finden werden.
So, nun aber genug geschwärmt und zurück den Fakten. Die Xeccon M3A ist das größte Modell aus der M-Serie und wird mit 3 x AA-Batterien bzw. NiMH-Akkus betrieben, während die kleinere Xeccon M3B mit 3 x AAA-Batterien bzww. NiMH-Akkus befeuert wird. Das Schlusslicht (rein größentechnisch) bildet hier die Xeccon M1, die definitiv als kleine, aber feine EDC-Lampe mit 1 x CR123/16340-Betrieb durchgeht.
Die Xeccon M3B sowie die Xeccon M1 bieten einen taktischen forward clicky, mit dem die Lampen ein- und ausgeschaltet werden – die Auswahl der Leuchtmodi erfolgt über den Drehregler am Lampenkopf, doch dazu weiter unten mehr. Nur die Xeccon M3A wird komplett über den Drehregler bedient, also auch ein- und ausgeschaltet.
Ein Risiko geht man beim Kauf einer Xeccon-Taschenlampe sicher nicht ein…
Verarbeitung
Ich habe bei meinen Testexemplaren nichts gefunden, was ich als Mangel betrachten würde. Lediglich beim Lampenkopf der Xeccon M3A ist die Wandstärke an einer Stelle etwas dicker, was aber keinerlei Einfluss auf die Funktionalität hat. Davon abgesehen sind die Lampen der Xeccon M-Serie ebenfalls sehr ordentlich verarbeitet, lediglich die Gewinde dürften noch einen Tick besser geschmiert sein – das war es aber auch schon, ansonsten gibt es an den Lampen nichts auszusetzen.
Die Selektorringe lassen sich ohne große Mühe drehen und laufen geschmeidig. Alle drei Lampen lassen sich übrigens auch einhändig steuern, da der Drehschalter problemlos mit Daumen und Zeigefinger bedienbar ist.
Eine Raumsonde vom Planeten Xecconia? Nein, nur der Lampenkopf und die Tailcap der Xeccon M1…
Bedienung
1. Xeccon M3A
Die Xeccon M3A wird – wie oben schon erwähnt – komplett über den Drehring bedient. Ausgeschaltet wird sie mit einer Drehung ganz nach links, eingeschaltet mit einer Drehung nach rechts. Damit lassen sich auch der Reihe sämtliche Leuchtmodi durchschalten, und glücklicherweise sind Strobe und SOS ganz rechts untergebracht, so dass diese Modi nicht unbeabsichtigt aktiviert werden können.
Schaltreihenfolgenmäßig sieht das ganze dann so aus:
Fünf Modi: Low > MID > High > Strobe > SOS
2. Xeccon M3B
Ein- und ausgeschaltet wird die Xeccon M3B über einen taktischen forward clicky am Lampenende, die Auswahl der Leucht- und Blinkmodi erfolgt ebenfalls über den Selektorring am Lampenkopf in folgender Schaltreihenfolge:
Fünf Modi: Low > MID > High > Strobe > SOS
3. Xeccon M1
Auch diese Lampe folgt dem Bedienungsschema der Xeccon M3B, allerdings beschränkt sich die Auswahl der zur Verfügung stehenden Modi auf zwei Leucht- und zwei Blinkmodi:
Vier Modi: Low > High > Strobe > SOS
Bei allen drei Taschenlampen rastet der Drehregler ein, es ist also keine stufenlose Bedienung möglich. Darüber hinaus zeigt eine Kerbe in Verbindung mit einem Symbol den jeweils ausgewählten Modus am Drehregler an. Ich betrachte das als nette Spielerei, denn einen richtigen Nutzen hat das ganze nicht: In der Regel weiß man, in welchem Modus sich die Lampe befindet, und bei Dunkelheit kann man sowieso nichts erkennen.
Videos
Videos aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigen die Xeccon M3A sowie die Xeccon M3B beim nächtlichen Einsatz:
Xeccon M3A at nightXeccon M3B at nightAnmerkung: Das Video zur Xeccon M1 fehlt deshalb, weil beim Youtube-Upload mein MAGIX Video Deluxe MX regelmäßig abgestürtzt ist. Sobald ich mehr Zeit habe, werde ich nochmal einen Upload-Versuch starten.
Nichtsdestotrotz denke ich, dass man auch auf den Beamshots die Leuchtcharakteristik der Xeccon M1 ganz gut erkennen kann.
Beamshots
Alle Beamshots wurden im höchsten Modus aufgenommen. Der Vollständigkeit halber möchte ich anmerken, dass es zum Zeitpunkt der Erstellung der Beamshots ziemlich neblig war.
Xeccon M3A
Xeccon M3B
Xeccon M1
Leuchtcharakteristik
Die Kombination aus SMO-Reflektor und XP-G R5 LED zeigt schon ganz klar, wohin die Reise geht, und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Xeccon M3A eine gute Reichweite von ca. 200 Metern erzielt. Durch die etwas geringere Lumenzahl erreicht die M3B nicht ganz diese Reichweite, sie kann sich aber dennoch auch sehen lassen; beide Lampen haben noch genug Sidespill für die Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereiches.
Im Gegensatz zu den batteriebetriebenen Modellen bietet die Xeccon M1 trotz SMO-Reflektor eine gediegene Mischung aus Flood und Throw.
Laufzeit und Leuchtmodi Xeccon M3A
-
Fünf Modi: Low > Mid > High > Strobe > SOS
-
Max. Laufzeit: 25 Stunden
Laufzeit und Leuchtmodi Xeccon M3B
-
Fünf Modi: Low > Mid > High > Strobe > SOS
-
Max. Laufzeit: 45 Stunden
Laufzeit und Leuchtmodi Xeccon M1
-
Vier Modi: Low > High > Strobe > SOS
-
Max. Laufzeit: 25 Stunden
Technische Details Xeccon M3A
- CREE XP-G R5 LED
- Max. Output: 340 Lumens
- Max. Laufzeit: 25 Stunden
- Selektorring
- Mode Memory
- SMO-Reflektor
- Reichweite: ca. 200 Meter (Herstellerangabe)
- Gehärtete ultraklare Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
- Strapazierfähiges Flugzeugaluminium mit Anodisierung nach HA Type III
- Energieversorgung: 3 x AA-Batterie/NiMH-Akku
- Wasserdicht nach IPX-8
- Länge: 13,6 cm
- Stoßfest
- Gewicht: 200 Gramm (ohne Batterien bzw. Akkus)
Technische Details Xeccon M3B
-
CREE XP-G R5 LED
-
Max. Output: 310 Lumens
-
Max. Laufzeit: 45 Stunden
-
Selektorring
-
Mode Memory
-
SMO-Reflektor
-
Gehärtete ultraklare Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
-
Strapazierfähiges Flugzeugaluminium mit Anodisierung nach HA Type III
-
Beam Intensity: 16450cd
-
Farbe: schwarz
-
Energieversorgung: 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A/16340-Akku
-
Spannungsbereich: 2.8V~6V
-
Wasserdicht nach IPX-8
-
Länge: 15,3 cm
-
Durchmesser: 2,6 cm
-
Durchmesser Lampenkörper: 2,6 cm
-
Durchmesser Lampenkopf: 3,4 cm
-
Stoßfest
-
Gewicht: 145 Gramm (ohne Akku)
Technische Details M1
-
CREE XP-G R5 LED
-
Max. Output: 300 Lumens
-
Max. Laufzeit: 25 Stunden
-
Selektorring
-
Mode Memory
-
SMO-Reflektor
-
Strapazierfähiges Flugzeugaluminium mit Anodisierung nach HA Type III
-
Farbe: schwarz
-
Energieversorgung: 1 x CR123A/16340-Akku
-
Wasserdicht nach IPX-8
-
Länge: 9,6 cm
-
Durchmesser: 2,5 cm
-
Stoßfest
-
Gewicht: 60 Gramm (ohne Batterien)
Pro und Contra
+ Sehr gute Verarbeitung bei allen drei Lampen
+ Interessantes Preis-/Leistungsverhältnis
- Verpackung bei der Xeccon M3A verbesserungswürdigFazit
Dass auch (noch) unbekannte Hersteller ordentliche Taschenlampen bauen können, stellt Xeccon meiner Meinung auch mit den Modellen M3A, M3B und M1 wieder unter Beweis. Die hier vorgestellten Modelle sind allesamt empfehlenswert, und vor allem die Kombination aus Bedienung per Drehregler, Betrieb mit AA-Batterien bzw. einer CR123A/16340-Zelle im Fall der Xeccon M1 sowie ein interessantes Preis-/Leistungsverhältnis machen die Taschenlampen speziell für Anwender interessant, die klare Preisobergrenzen für Taschenlampen mit Drehregler-Bedienung haben.
Auch die Tatsache, dass statt einer CREE XM-L-LED eine XP-G R5-LED zum Einsatz kommt, finde ich an dieser Stelle sogar begrüßenswert, denn speziell bei den batteriebetriebenen Taschenlampen Xeccon M3A und Xeccon M3B macht sich die Verwendung dieser LED bei den Laufzeiten angenehm bemerkbar.
Meine Einsatzempfehlung für die Xeccon M-Serie lautet deshalb wie folgt: Wer – aus welchen Gründen auch immer – keine Taschenlampen auf Lithium-Ionen-Basis mag, sondern stattdessen eine batteriebetriebene leistungsstarke Taschenlampe sucht, der ist entweder mit der Xeccon M3A oder der Xeccon M3B sehr gut bedient. Die hellste Lampe ist natürlich aufgrund der Verwendung von 3 x AA-Zellen die Xeccon M3A, dafür ist die Xeccon M3B kompakter.
Reichweitenmäßig kann die Xeccon M1 nicht mit den beiden anderen Modellen der M-Serie mithalten, dafür hat diese Taschenlampe einen eher floodigen Beam für die Ausleuchtung des nahen und mittleren Umfeldes; die Reichweite dürfte bei ca. 50-70 Meter liegen.
Egal, ob für den Hundebesitzer, der eine zuverlässige Taschenlampe bei Spaziergängen in der Dunkelheit sucht oder für den Geocacher, der mit der Xeccon M3A eine Taschenlampe mit hoher Reichweite erhält, um auch weiter entfernte Nachtcache-Stages noch problemlos lokalisieren zu können: Die Xeccon M-Serie deckt ein breites Spektrum an Anforderungen ab und dürfte für nahezu jeden Geschmack etwas bieten.
Bezugsquelle
Die Xeccon M-Serie ist im MSITC Shop erhältlich.
Flashlights AA-Taschenlampen, Akku, CR123A, deutschland, Drehregler, EDC, Flashlight Blog, Flooder, Geocaching, Händler, Helle Taschenlampen@Night, helle-taschenlampen.de, Jagd, Jäger, Magnetring, MSITC Shop, msitc-shop.com, Ni-MH, Polizei, Reichweite, Rettungskräfte, Review, Selektorring, Shop, Thrower, video, Xeccon, Xeccon M1, Xeccon M3A, Xeccon M3B, youtube -
-
Ab sofort im MSITC Shop verfügbar: Xeccon M3A, Xeccon M3B und Xeccon M1
Posted on November 21st, 2011 No commentsDie Lieferung von Xeccon mit den bislang noch nicht verfügbaren Modellen ist eingetroffen, so dass ab sofort auch die Modelle Xeccon M3A, Xeccon M3B und Xeccon M1 im MSITC Shop erhältlich sind.
Wie schon die Xeccon R20X und die Xeccon M2 können die Lampen der Xeccon M-Serie durch eine hohe Verarbeitungsqualität überzeugen, und die Bedienung per Selektorring ermöglicht eine schnelle Auswahl des gewünschten Leuchtmodus.
Während die Xeccon M1 max. 300 Lumen liefert und mit einer CR123A/16340-Zelle betrieben wird, setzen die Modelle Xeccon M3A auf den Betrieb mit 3 x AA-Batterien bzw. NiMH-Akkus bzw. 3 x AAA/NiMH-Akkus bei der Xeccon M3B.
Von links nach rechts: Xeccon M1, Xeccon M3B und Xeccon M3A
Alle drei Lampen sind sehr vielseitig einsetzbar. Die Xeccon M1 bietet sich durch ihre kompakte Größe geradezu als EDC-Taschenlampe an, während die Xeccon M3A sowie die Xeccon M3B die Zielgruppe der Lithium-Ionen-Verweigerer bedienen; es gibt genügend Anwender, die nichts mit Lithium-Ionen-Akkus am Hut haben und stattdessen eine leicht bedienbare, aber dennoch helle und leistungsfähige Taschenlampe suchen, die entweder mit kostengünstigen AA-Batterien oder NiMH-Akkus betrieben werden kann.
-
Review: Xeccon M2 XP-G R5 310 Lumen max.
Posted on November 12th, 2011 No commentsEinführung
Xeccon ist ein weiterer Hersteller aus der Reihe "Wer kennt diesen Hersteller?", der allerdings im Gegensatz zu vielen anderen ebenfalls unbekannten Herstellern mit einigen interessanten Modellen aufwarten kann. In diesem Review stelle ich die Xeccon M2 vor und erläutere auch, was mir an der Lampe gut und weniger gut gefällt.
Verpackung und Zubehör
Mit einer stabilen und ansehnlichen Verpackung kann die Xeccon M2 (noch) nicht dienen, stattdessen wird die Xeccon M2 in einer schmucklosen und nicht besonders stabilen weißen Pappschachtel ausgeliefert. Da der erste Eindruck bekanntermaßen sehr wichtig ist, habe ich das Thema bei Xeccon angesprochen, und mir wurde bereits signalisiert, dass die Lampen in Zukunft mit einer "richtigen" Verpackung ausgeliefert werden sollen.
Als Zubehör werden eine Bedienungsanleitung, Ersatz-O-Ringe sowie ein Lanyard mitgeliefert. Ein Holster ist im Lieferumfang nicht enthalten.
Erster Eindruck
Als ich das erste Mal auf Xeccon aufmerksam geworden bin, dachte ich mir zunächst: "Nun ja, wieder einer von vielen, der seine Taschenlampen unters Volk bringen will!". Meine Meinung änderte sich jedoch rasch, als die ersten Samples eintreffen, denn die Qualität und die Verarbeitung der Xeccon-Lampen ist tatsächlich sehr gut.
Der positive Eindruck wird durch die Bedienung über den stabil wirkenden Selektorring abgerundet. Sicherlich ist eine derartige Bedienung kein Alleinstellungsmerkmal, allerdings gibt es auch nur wenige Taschenlampen von anderen Herstellern, die zum Preis der Xeccon M2 kompatibel sind. Da die Xeccon M2 einen Mode Memory besitzt bzw. nach dem Einschalten den zuletzt verwendeten Modus verwendet, ist es die ideale Taschenlampe für alle jene, die einen Start im Low Mode bevorzugen, um beispielsweise beim Einsatz in der Dunkelheit die Nachtsichtfähigkeit weitgehend zu erhalten.
Verarbeitung
Ich habe es schon weiter oben angesprochen und wiederhole es an dieser Stelle nochmal: Die Xeccon M2 ist meiner Meinung nach wirklich top verarbeitet. Der Selektorring lässt sich ohne große Kraftanstrengung drehen, ist aber andererseits auch nicht so leichtgängig, dass versehentlich z.B. ein Blinkmodus aktiviert werden kann.
Die Xeccon M2 macht insgesamt einen sehr wertigen und stabilen Eindruck, wenn man sie in der Hand hält.
Bedienung
Bedient wird die Xeccon M2 mit dem Selektorring am Lampenkopf, mit dem sich vier reguläre Leuchtmodi sowie Strobe und SOS auswählen lassen. Durch Drehen des Selektorringes wird der gewünschte Modus ausgewählt, der dank einem Mode Memory beim nächsten Einschalten der Lampe sofort wieder aktiviert wird.
Die Auswahl des gewünschten Modus ist mit Hilfe des Selektorringes sofort möglich, ohne dass man sich mühsam per Clicky durch alle anderen Modi durchhangeln muss. Schaltreihenfolgenmäßig sieht das ganze dann so aus:
Low > Mid > High > Max Strobe > SOS
Video
Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Xeccon M2 im praktischen Einsatz:
Xeccon M2 at nightBeamshots
Alle Beamshots wurden im höchsten Modus aufgenommen.
Leuchtcharakteristik
Die Xeccon M2 ist weder ein Flooder, noch ein Thrower – sie bietet stattdessen eine gute Mischung aus beidem und erzeugt einen Lichtstrahl, der nicht nur den nahen und mittleren Bereich gut abdeckt, sondern darüber hinaus auch eine für die meisten Anwendungsfälle ausreichende Reichweite bietet. Obwohl Xeccon diese mit 215 Metern angibt, ist eien Reichweite von ca. 170 Metern realistischer.
Laufzeiten und Leuchtmodi
-
Sechs Modi: Max > High > Mid > Low > Strobe > SOS
-
Max. Laufzeit: 25 Stunden
Laufzeiten:
-
Low(48 Stunden)
-
Mid (20 Stunden)
-
High(12 Stunden)
-
Max(2,5 Stunden)
-
Strobe(20 Stunden)
-
SOS (45 Stunden)
Technische Details
-
CREE XP-G R5 LED
-
Max. Output: 310 Lumen
-
Max. Laufzeit: 25 Stunden
-
Selektorring
-
Mode Memory
-
OP-Reflektor
-
Gehärtete ultraklare Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
-
Strapazierfähiges Flugzeugaluminium mit Anodisierung nach HA Type III
-
Reichweite: 215 Meter (Herstellerangabe)
-
Beam Intensity: 16450cd
-
Energieversorgung: 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A/16340-Akku
-
Spannungsbereich: 2.8V~6V
-
Wasserdicht nach IPX-8
-
Länge: 15,3 cm
-
Durchmesser: 2,6 cm
-
Durchmesser Lampenkörper: 2,6 cm
-
Durchmesser Lampenkopf: 3,4 cm
-
Stoßfest
-
Gewicht: 145 Gramm (ohne Akku)
Pro und Contra
+ Sehr gute Verarbeitung, hohe Qualität
+ Interessantes Preis-/Leistungsverhältnis
- Helligkeitsunterschied zwischen Stufe Max und High kaum wahrnehmbarFazit
Im Vergleich mit anderen bekannten Marken muss sich die Xeccon M2 meiner Ansicht nach nicht verstecken. Für Flashaholics, für die eine aktuelle CREE XM-L-LED das wichtigste Kriterium ist, mag die verbaute XP-G R5-LED vielleicht ein Ausschlusskriterium sein, für reine Anwender hingegen nicht.
Dank ihres ausgewogenen Beams ist die Xeccon M2 vielseitig einsetzbar, und insbesondere die Auswahl der Leuchtmodi über den Selektorring dürfte eine willkommene Abwechslung für alle sein, denen die Bedienung einer Taschenlampe über den Clicky oder das Drehen des Lampenkopfes weniger zusagt. Wer außerdem eine Taschenlampe sucht, die direkt im Low Mode starten kann, sollte die Xeccon M2 ebenfalls in Betracht ziehen, denn das ist problemlos möglich.
Mein einziger Kritikpunkt an der Xeccon M2 ist die Abstufung der Leuchtstufen Max und High, denn der Unterschied zwischen diesen beiden Modi ist kaum wahrnehmbar. Davon abgesehen ist die Xeccon M2 aus meiner Sicht uneingeschränkt empfehlenswert.
Bezugsquelle
Die Xeccon M2 ist im MSITC Shop erhältlich.
-
-
Balder-Taschenlampen bei uns im Shop erhältlich
Posted on October 1st, 2011 No commentsBalder ist ein neuer Mitspieler im Taschenlampen-Markt, der in Deutschland eher noch unbekannt ist. Da die Balder-Ingenieure zuvor bei anderen Taschenlampen-Herstellern beschäftigt waren, macht sich das Know How in diesem Bereich angenehm bemerkbar, sowohl hinsichtlich der Technik als auch der Qualität der Lampen. Egal, ob es sich um die Balder BD-1, die Balder BD-2 oder die Balder BD-4 handelt: Alle Taschenlampen sind qualitativ sehr gut und spielen ganz vorne mit.
Die Balder BD-1 geht als klassische EDC-Taschenlampe durch, die Balder BD-2 ist eine kompakte universell einsetzbare Taschenlampe mit einer praxistauglichen Mischung aus Flood und Throw und die Balder BD-4 ist ein Thrower mit ordentlich Sidespill, der sowohl weit entfernte Ziele als auch den nahen und mittleren Bereich sehr gute ausleuchtet. Von den technischen Merkmalen abgesehen, zeichnen sich alle Taschenlampen von Balder durch ein sexy Design aus, das sich angenehm vom sonstigen Einheitsschwarz bei Taschenlampen abhebt.
Videos zu den Balder-Taschenlampen gibt es auf unserem Youtube-Kanal:
Balder BD-4 video reviewBalder BD-2 video reviewAlle Taschenlampen von Balder sind bei uns im Shop verfügbar.
-
Review XENO E03 V3 XM-L 430 OTF-Lumen max.
Posted on September 23rd, 2011 No commentsEinführung
Die XENO E03 gibt es schon länger, V3 ist die neueste Version mit XM-L-LED. Von außen wirkt die XENO E03 V3 XM-L recht unscheinbar, aber hier verbirgt sich ein wahrer Leuchtwolf im Schafspelz, denn auf Anhieb fällt mir ehrlich gesagt keine Lampe in dieser Größenklasse ein, die mit einem 14500-Akku satte 430(!) OTF-Lumen erzeugt.
Natürlich ist eine Lampe dieser Größe nicht für stundenlange Einsätze gedacht, aber um ein Maximum an Helligkeit in einem Zeitraum von wenigen Minuten zu erzielen, wiederum hervorragend geeignet. Was die XENO E03 V3 sonst noch so kann, werde ich in diesem Review vorstellen.
Wie üblich der allgemeine Hinweis: Alle Angaben sind Herstellerangaben (Lumen, Laufzeiten usw.)
Verpackung/Zubehör
Die XENO E03 V3 XM-L wird in einer Verkaufsverpackung ausgeliefert, in der sich folgendes Zubehör befindet:
-
Handschlaufe
-
Ersatz-Endschalterkappe
-
Zwei Ersatz-O-Ringe
Holster
Ein Holster ist im Lieferumfang nicht enthalten, ist aber meiner Meinung bei einer EDC-Taschenlampe auch nicht nötig.
Erster Eindruck
Exzellente Arbeit, kann ich da nur sagen. XENO bietet eine hervorragende Qualität, egal ob es sich um eine kleine E03 V3, die XENO G10 oder die XENO G42 handelt. Ungeachtet der Tatsache, dass XENO für die meisten ein eher unbekannter Hersteller sein dürfte, spielen die Taschenlampen hinsichtlich Qualität und Verarbeitung auf jeden Fall ganz vorne mit.
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass es die Lampen in verschiedenen Farben gibt, und zwar in schwarz, rot und blau. Außerdem sind die Lampen in Cool White, Warm White und Neutral White erhältlich. In diesem Review beschränke ich mich auf die schwarze XENO E03 V3 XM-L mit Cool White-Farbton.
Die XENO E03 V3 XM-L startet übrigens immer im Low Mode, ein Mode Memory ist nicht vorhanden. Sprich: Nach jedem Einschalten startet die E03 wieder im mittleren Modus.
Verarbeitung
Ich habe es oben schon erwähnt, deshalb fasse ich mich an dieser Stelle kurz: Die Verarbeitung ist top, die LED ist sauber zentriert. Im Lampenkopf befindet sich ein GITD-Ring (Glow in the dark), der im Dunkeln nachleuchtet.
Das Batterierohr ist mit einer leichten Riffelung und zwei Griffmulden ausgestattet, was bei einer nassen Lampe (z.B. bei Schnee oder Regen) zu einer etwas besseren Griffigkeit führt. Außerdem befinden sich am Lampenende zwei Bohrungen, um dort entweder das Lanyard oder einen Metallring für die Befestigung am Schlüsselbund anbringen zu können.
Das mit dem Tiger stimmt tatsächlich…
Laufzeiten und Leuchtmodi
Drei Leuchtmodi, alle Angaben in OTF-Lumen (Out of the front)
a) mit einem NiMH-Akku:
Low: 150mA/45 Lumen/4 Stunden
Ultra Low: 20mA/20 Lumen/20 Stunden
High: 350mA/120 Lumen/1 Stunde
b) mit einem 14500-Akku:
Low: 1A/280 Lumen/45 Minuten
UltraLow: 300mA/80 Lumen/2,5 Stunden
High: 1500mA/430 Lumen/20 MinutenDie Laufzeiten können abhängig von den Umgebungsbedingungen oder verwendeten Akkus geringfügig anders ausfallen. Hierzu auch gleich ein wichtiger Hinweis: Die volle Leistung von 430 OTF-Lumen erzielt die XENO E03 V3 XM-L ausschließlich mit einem 14500-Akku – dann jedoch ist die Lampe so was von hell, das man es kaum glauben mag.
Hierbei darf man jedoch nicht vergessen, dass diese unglaubliche Helligkeit natürlich auch ihren Tribut fordert, denn zum einen lässt sich die XENO E03 V3 XM-L maximal 20 Minuten in dieser Leuchtstufe betreiben, und zum anderen wird die Lampe dabei auch heiß.
In der Praxis wird man Lampen wie die XENO E03 V3 XM-L jedoch nicht als Suchscheinwerfer für den stundenlangen Einsatz, sondern eher als Schlüsselbund- oder EDC-Lampe mit kurzen Laufzeiten verwenden. Gerade in diesen Bereich kann sich die XENO E03 V3 die vollen Punkte abholen, denn soviel Leuchtkraft am Schlüsselbund bei Betrieb mit einem 14500-Akku habe ich bislang nicht gesehen.
Technische Details
-
Außergewöhnliche hohe Stoßfestigkeit
-
CREE XM-L LED Cool White
-
Drei Modi
-
Optimierter Micro OP/RAAX-Reflektor für XM-L LED
-
XENO DE2 Engine mit echtem linearem Treiber
-
Max. 430 OTF-Lumen Output (OTF = Out of the front)
-
Endkappenschalter
-
Vorfokussiert
-
Energieversorgung: 1 x AA-Batterie,1 x NiMH-Akku (z.B. eneloop), 1 x 14500-Akku
-
Betriebsspannung: DC 0.8V~3.7V
-
Rutschfeste Beschichtung
-
Länge: 9,65 cm
-
Durchmesser: 2,15 cm
-
Gewicht: 48 Gramm (ohne Batterie)
-
Hergestellt aus widerstandsfähigem Flugzeugaluminium
-
Anodisierung HA Type III
-
Wasserdicht nach IPX-8
-
Gehärtete Linse mit Antibeschlag-Beschichtung
-
Fluoreszierender O-Ring im Lampenkopf
-
Verpolungsschutz
Beamshots
Die Beamshots zeigen die XENO E03 V3 im High Mode mit 430 OTF-Lumen und Betrieb mit einem 14500-Akku.
Video
Ein Video aus unserer Serie HelleTaschenlampen@Night zeigt die XENO E03 V3 beim nächtlichen Einsatz:
XENO E03 V3 XM-L 430 OTF-LumenSonstiges
Die XENO E03 V3 ist übrigens nahezu baugleich mit der XENO E15 V2 XM-L; beide Lampen verwenden dieselbe Engine, allerdings enthält die XENO E15 V2 noch eine Extension Tube, die den Betrieb mit 2 x AA-Zellen (nicht 14500-Akkus!) erlaubt.
Pro
- Hervorragende Qualität und Verarbeitung
- Außergewöhnlich hell für eine Lampe dieser GrößeContra
- Low mode und Ultra low mode dürften bei 14500-Betrieb dunkler seinFazit
Die XENO E03 V3 XM-L ist – wenn ich es mal so ausdrücken darf – keine Lampe für Anwender, für die 50 Lumen am Schlüsselbund bereits ausreichend sind und für die eine möglichst lange Laufzeit im Vordergrund steht.
Vielmehr ist die XENO E03 V3 die EDC- oder Schlüsselbundlampe im AA-Format schlechthin, wenn es um maximale Helligkeit geht. Dass diese nur mit einem 14500-Lithium-Ionen-Akku erreichbar ist, stört den echten Flashaholic wenig, und selbst “Normalanwender” werden schnell auf Lithium-Ionen-Akkus umsteigen, wenn sie den Helligkeitsunterschied zwischen dem Betrieb mit NiMH- und Lithium-Ionen-Akkus sehen.
Wenn die Modi Low und Ultra Low auch bei Betrieb mit einem 14500-Akku noch einen Tick weniger Lumen hätten, dann wäre das noch das Tüpfelchen auf dem i. Andererseits: Wer es wirklich dunkler haben möchte, legt einfach einen NiMH-Akku ein und hat damit deutlich dunklere Low-Stufen.
Abschließend möchte ich sagen, dass ich die XENO E03 V3 für eine wirklich außergewöhnliche Taschenlampe halte und sie mir sehr gut gefällt. Wer sich schon jetzt Gedanken über Weihnachtsgeschenke machen möchte, sollte unbedingt die XENO E03 V3 in seine Überlegungen einbeziehen – der Beschenkte wird es ihm danken…
Bezugsquelle
Die XENO E03 V3 XM-L ist bei uns im Shop erhältlich.
-
-
Review: XENO G10 V2 XM-L 480 OTF-Lumen max.
Posted on September 17th, 2011 No commentsEinführung
Bereits in der Vergangenheit konnte XENO schon mit interessanten Taschenlampen glänzen, und mit der XENO G10 V2 wird diese Tradition nun fortgesetzt. Ausgestattet mit einer XM-L-LED erzeugt sie ordentliche 480 OTF-Lumen und befindet sich damit auf dem aktuellen Stand der Technik; wie sich diese Lampe in der Praxis schlägt, möchte ich in diesem Review vorstellen.
Neben dem im Lieferumfang enthaltenen Zubehör gibt es übrigens noch eine große Palette an optional erhältlichen Goodies, wie beispielsweise das sehr stabile und hochwertige XENO HD70-Holster, das sogar MOLLE-kompatibel ist.
Wie üblich der allgemeine Hinweis: Alle Angaben sind Herstellerangaben (Lumen, Laufzeiten usw.)
Verpackung/Zubehör
Die XENO G10 XM-L V2 wird in einer Pappschachtel ausgeliefert, in der sich folgendes Zubehör befindet:
- Handschlaufe
- Ersatz-Clicky
- Zwei Ersatz-O-Ringe
- Längenverstellbares LanyardAuf das längenverstellbare Lanyard gehe ich nachher noch genauer ein, denn es eröffnet zusammen mit einem an der Lampe angebrachten (und entfernbaren) Befestigungsring interessante Verwendungsmöglichkeiten.
Holster
Ein Holster ist im Lieferumfang nicht enthalten. Gleichwohl gibt es von XENO optional ein Cordura-Holster, das hinsichtlich Verarbeitung und Qualität mit zu den besten Taschenlampen-Holstern gehört, die ich kenne.
Erster Eindruck
XENO hat sich nicht umsonst einen sehr guten Ruf hinsichtlich der Qualität ihrer Produkte erworben. Auch die XENO G10 schlägt in diese Kerbe und hinterlässt einen wirklich ordentlichen ersten Eindruck. Wie die meisten anderen XENO-Lampen auch wird die XENO G10 im Farbton "Canon Grey" (Kanonengrau) ausgeliefert, wodurch sie sich schon rein äußerlich vom sonstigen Einheitsschwarz unterscheidet.
Der Clicky ist angenehm leichtgängig, man muss also nicht brachial walten, um die Leuchtmodi umzuschalten.
Verarbeitung
Eine Anodisierung Typ III ist sauber und gleichmäßig aufgetragen, die Gewinde sind ordentlich geschnitten und mit Doppel-O-Ringen versehen. Wie ich eingangs schon erwähnte, ist die Verarbeitungsqualität insgesamt wirklich tadellos – da könnte sich manch anderer Hersteller eine dicke Scheibe davon abschneiden.
Laufzeiten und Leuchtmodi
Die XENO G10 beschränkt sich auf drei reguläre Leuchtmodi und verzichtet komplett auf Geblinke jeglicher Art.
-
High (1500 mA/420 OTF-Lumen/1,5h)
-
Low (400 mA/142 OTF-Lumen/6h)
-
Ultra Low (20 mA/49 OTF-Lumen/10h)
Damit komme ich auch gleich schon zu einem Punkt, der vielleicht für etwas Verwirrung sorgt. XENO bezeichnet den mittleren Leuchtmodus als "Low" und den niedrigsten Modus als "Ultra Low". Üblicherweise würde man hier High -> Medium -> Low erwarten, doch bei XENO sieht das ein wenig anders aus. Unter Ultra Low würde ich mir persönlich deutlich weniger als 49 OTF-Lumen vorstellen, aber das ist Geschmackssache.
Technische Details
-
Hohe Stoßfestigkeit
-
CREE XM-L 1B T6
-
Drei reguläre Modi
-
XENO DD2h Engine mit linearem Treiber
-
Max. 420 OTF OTF-Lumen Output (OTF = Out of the front)
-
Endkappenschalter
-
Vorfokussiert
-
Hocheffizienter polierter/glänzender SMO-Reflektor für hohe Reichweite
-
Energieversorgung: 2 x CR123A/16340, 1 x 18650-Akku
-
Betriebsspannung: DC 3.0~6.0V
-
Verpolungsschutz
-
Rutschfeste Beschichtung
-
Länge: 13,45 cm
-
Gewicht: 175 Gramm (ohne Akku)
-
Hergestellt aus widerstandsfähigem Flugzeugaluminium
-
Anodisierung HA Type III
-
Wasserdicht nach IPX-8 mit doppelten O-Ringen
-
Gehärtete Linse mit Antibeschlag-Beschichtung
-
Fluoreszierender O-Ring im Lampenkopf
-
Fluoreszierende Endschalterkappe
-
Taktischer Clicky
-
Kontakte mit Gold und Silber beschichtet
-
Wegrollschutz
Beamshots
Die Beamshots zeigen die XENO G10 im High Mode mit 420 OTF-Lumen.
Video
Ein Video aus unserer Serie HelleTaschenlampen@Night zeigt die XENO G10 beim nächtlichen Einsatz:
XENO G10 V2Sonstiges
Das mitgelieferte längenverstellbare Lanyard eröffnet neue Tragemöglichkeiten, die so bei anderen Taschenlampen nicht gegeben sind. Sei es, dass man sich die XENO G10 entweder um den Hals hängen oder die Lampe über der Schulter tragen kann: Beide Trageweisen sind sinnvolle Alternativen zu "immer in der Hand" oder "rein ins Holster, raus aus dem Holster". Der mitgelieferte Befestigungsring aus rostfreiem Edelstahl hat zwar an der Taschenlampe ein wenig Spiel, er hält aber trotzdem sicher.
Wer das Lanyard nicht nutzen will, kann den Befestigungsring auch einfach entfernen.
Pro
+ Hervorragende Qualität und Verarbeitung
+ Kompakt und leistungsstarkContra
- Clip nicht abnehmbarFazit
Die XENO G10 XM-L V2 zeigt, dass es auch von weniger bekannten Herstellern sehr gute Produkte geben kann. Die Qualitätsmesslatte kann bei XENO-Lampen sehr hoch angelegt werden, deshalb halte ich auch das Preis-/Leistungsverhältnis für gerechtfertigt. Das einzige, was mir weniger gut gefällt, ist der nicht abnehmbare Clip – ich werde bei XENO mal nachhaken, ob auch geplant ist, auf einen abnehmbaren Clip umzusteigen.
Gleichwohl ist das kein Beinbruch, die Lampe funktioniert auch mit nicht abnehmbaren Clip sehr gut. Wer eine kompakte und helle Lampe sucht, die eine praxisorientierte Mischung aus Flood und Throw bietet, sollte die XENO G10 auf jeden Fall in die nähere Wahl mit einbeziehen. Ebenfalls erwähnenswert ist für mich das längenverstellbare Lanyard, das wie gesagt auch andere Tragemöglichkeiten abseits der bekannten Pfade ermöglicht.
Bezugsquelle
Die XENO G10 XM-L V2 ist bei uns im Shop erhältlich.
-
-
Review: KLARUS XT20 XM-L U2 1200 ANSI Lumen max.
Posted on September 6th, 2011 No commentsEinführung
Bereits mit der Ankündigung der KLARUS XT20 Night Predator gab es die ersten Diskussionen in diversen Internet-Foren, in denen es hauptsächlich um das Design der Lampe ging. Den einen gefiel das ziemlich einzigartige Design, die anderen hingegen hielten es für gewöhnungsbedürftig. Wie auch immer: Das Design ist tatsächlich ziemlich ungewöhnlich, aber die technischen Daten sprechen für sich – ich werde im weiteren Verlauf des Reviews noch näher darauf eingehen.
Wie immer gilt: Alle Angaben (Lumen, Reichweite usw.) sind Herstellerangaben, die ich von der KLARUS-Webseite übernommen habe.
Verpackung/Zubehör
Ausgeliefert wird die KLARUS XT20-Taschenlampe in einer ansehnlichen Verpackung mit einigem Zubehör:
-
Holster
-
Handschlaufe
-
Clip
-
Zwei Ersatz-O-Ringe
-
Zusätzliche Endkappe
Erster Eindruck
Wie ich in der Einführung schon schrieb, ist das Design dieser Taschenlampe sehr "unique", also ziemlich einzigartig. Beim Auspacken musste ich spontan an eine doppelläufige Schrotflinte denken, doch im Praxistest konnte die KLARUS XT20 Night Predator sehr schnell unter Beweis stellen, wie effektiv diese Konstruktion mit zwei nebeneinander liegenden Lampenköpfen tatsächlich funktioniert, aber mehr dazu weiter unten.
Die KLARUS XT20 lässt bereits namensmäßig eine gewisse Nähe zur KLARUS XT10 erahnen, und nicht nur hier ist eine enge Verwandschaft erkennbar: Als Farbe kommt auch hier wieder das bekannte Military Grey zum Einsatz, und der Kabelschalter ED10 ist ebenfalls kompatibel zur XT20, da hier die gleiche Tailcap wie bei der XT20 verbaut wurde.
Das User Interface (UI) ist ebenfalls identisch zur KLARUS XT20, ich werde darauf noch näher eingehen.
Verarbeitung
Die Verarbeitung ist wie von KLARUS gewohnt auch bei der XT20 Night Predator sehr gut. Da das Rad nicht neu erfunden, sondern auf bereits bekanntes und bewährtes zurückgegriffen wurde, gibt es hier keine großen Unterschiede zur KLARUS XT10: Die Gewinde sind sauber geschnitten und geschmiert, die Kontakte sind vergoldet und die Anodisierung ist ebenfalls von sehr guter Qualität.
Leuchtmodi und Laufzeiten
Hier kann die KLARUS XT20 Night Predator nun richtig ihre LED-Muskeln spielen lassen, denn die Leistungswerte sind eine echte Ansage und sprechen für sich.
-
High Mode: max. 1200 ANSI-Lumen / 2 Stunden
-
Mid Mode: ca. 370 ANSI-Lumen / 5,3 Stunden
-
Low Mode: ca. 10 ANSI-Lumen / 205 Stunden
-
Strobe: 1200 ANSI-Lumen / 4 Stunden
Die Aufteilung sowie die Lumenzahl der drei Modi gefällt mir ganz gut, und mit der vom Hersteller angegebenen Laufzeit von zwei Stunden bei vollen 1200 ANSI-Lumen hat die Lampe natürlich ordentlich Power unter der Haube. Auch eine Laufzeit von 205 Stunden bei 10 Lumen ist nicht zu verachten, denn nicht immer ist maximale Helligkeit ausschlaggebend, sondern in vielen Fällen auch eine möglichst lange Laufzeit bei einem geringen Lumenwert.
Wie auch schon bei der KLARUS XT10 wurde der Strobe-Modus aus der normalen Schaltreihenfolge ausgelagert und kann damit auch nicht versehentlich aktiviert werden.
Bedienung
Die Bedienung der KLARUS XT20 Night Predator folgt einem Schema, das man mittlerweile auch von anderen Lampen kennt, und zwar mit einem sog. Dual Tail Switch, oder auf gut deutsch einem Doppelschalter.
Was verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung? Ganz einfach: Am Lampenende befinden sich zwei Schalter, mit denen die KLARUS XT20 bedient wird. Mit dem großen Schalter wird die Lampe ein- und ausgeschaltet, mit dem zweiten und kleineren Schalter können die einzelnen Modi in der Sequenz Low – Mid – High ausgewählt werden. Selbstverständlich besitzt die KLARUS XT20 auch einen Strobe-Modus, der durch längeres Drücken des kleinen Clickies aktivert wird.
Bemerkenswert ist übrigens die Tatsache, dass der Strobe auch bei ausgeschalteter Lampe funktioniert; dazu muss lediglich der kleine Clicky kurz gedrückt werden. An diesem kleinen, aber feinen Detail zeigt sich, dass KLARUS beim Design der XT20 auch Zielgruppen ins Auge gefasst hat, für die eine solche Funktion u.U. sehr hilfreich sein kann, z.B. Polizisten oder Angehörige von Wach- oder Sicherheitsdiensten.
Übrigens: Am bequemsten hält man die Lampe in der Mitte, wie auf den Bildern beispielhaft dargestellt. Wenn man die XT20 über einen längeren Zeitraum ausschließlich am Lampenende festhält, macht sich irgendwann die Erdanziehungskraft bemerkbar…
Leuchtkraft und Leuchtcharakteristik
Was die Leuchtkraft angeht, hat sich KLARUS nicht lumpen lassen. Durch die Verwendung von zwei CREE XM-L U2, die zusammen 1200 ANSI-Lumen erreichen, wird das Maximum an Leistung aus der XT20 herausgeholt. Der Beam kann sich sehen lassen, denn neben ordentlich Flood kann die KLARUS XT20 Night Predator auch mit einem gelungenen Throw punkten. Mit einem reinrassigen Thrower, der mehrere hundert Meter Reichweite bietet, kann sie hinsichtlich der Reichweite zwar nicht mithalten, dafür ist der Beam eine gut ausgewogene Mischung aus Flood und Throw – von daher halte ich die Bezeichnung Taschenscheinwerfer für diese Lampe durchaus für angemessen.
Betrieben werden kann die KLARUS XT20 entweder mit zwei 18650-Akkus oder vier CR123A/16340-Zellen, wobei ich hier ganz klar den Betrieb mit 18650-Akkus empfehle – mit den kleinen Zellen dürfte die angegebene Laufzeit von zwei Stunden bei 1200 ANSI-Lumen meines Erachtens nicht erreicht werden.
Nichtsdestotrotz ist der Betrieb mit CR123A/16340-Zellen immer noch eine sinnvolle Fallback-Lösung für den Fall, dass man tatsächlich mal keine 18650-Akkus zur Hand haben sollte.
Beamshots
Alle Beamshots wurden im High Mode erstellt; als Energiequelle kamen zwei 18650-Akkus zum Einsatz.
Video
Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die KLARUS XT20 beim nächtlichen Einsatz:
KLARUS XT20 at nightTechnische Details
-
Dual Head
-
CREE XM-L U2 LED für maximale Lichtausbeute
-
Drei reguläre Leuchtmodi
-
Strobe
-
Beschichtete Glaslinsen
-
Farbe: Military grey
-
SMO-Reflektor
-
Länge: 21,8 cm
-
Gewicht: 270 Gramm ohne Batterien
-
Anodisierung nach HA Type III
-
Wasserdicht nach IPX-8
-
Kompatibel zum Kabelschalter ED10
Lieferumfang
- Holster
- Lanyard
- Clip
- Zwei Ersatz-O-RingePro
+ Hervorragende Qualität und Verarbeitung
+ Umfangreiches Zubehör
+ Pfiffiges User Interface (UI)
+ Strobe muss explizit aktiviert werden
+ Strobe funktioniert bei ausgeschalteter LampeContra
- Design etwas gewöhnungsbedürftigFazit
Die KLARUS XT20 ist meiner Meinung nach nicht nur optisch mal etwas anderes, sondern macht auch aus technischer Sicht eine sehr gute Figur. 1200 ANSI-Lumen aus einer Lampe dieser Größe sind sehr beeindruckend, und mit dem bekannten UI (User Interface), das auch schon in der KLARUS XT10 zum Einsatz kommt, ist die Bedienung der Lampe sehr einfach. Dass eine Lampe in dieser Lumenklasse darüber hinaus noch bequem in einem Holster am Gürtel transportiert werden kann, rundet den guten Eindruck ab.
Sicher ist der Preis von knapp 150 Euro kein Pappenstiel, aber die KLARUS XT20 kauft man üblicherweise auch nicht als Taschenlampe zum Campen, sondern benutzt sie für Anwendungsbereiche, in denen helles und weitreichendes Licht gefragt ist, z.B. für Rettungseinsätze, auf Booten und dergleichen. Da der Preis meines Erachtens für die gebotene Leistung gerechtfertigt ist, kann ich die KLARUS XT20 ohne wenn und aber empfehlen. Der einzige Wermutstropfen ist für mich, dass die KLARUS XT20 über keinen Mode Memory verfügt, der den zuletzt verwendeten Modus nach dem Einschalten wieder herstellt, aber damit kann ich leben.
Last but not least lässt sich auch der ED10-Kabelschalter von KLARUS für die XT20 verwenden und bietet damit noch weitere Einsatzmöglichkeiten. Rein theoretisch dürfte die XT20 sogar in die KLARUS-Fahrradhalterung passen, getestet habe ich das allerdings nicht.
Bezugsquelle
Die KLARUS XT20 ist bei uns im Shop erhältlich.
-


