• Review: Lumapower STRIVE XM-L2 830 Lumen max.

    Posted on July 19th, 2014 admin No comments

     

    Einführung

    Die STRIVE ist die erste Kompakttaschenlampe von Lumapower, die u.a. auch das 26650-Format bedient und mit Einhandbedienung via Seitenschalter und Smart UI 3.0 funktioniert. Als Lumapower STRIVE Slim ist diese kompakte Taschenlampe auch mit 18650-Unterstützung verfügbar, allerdings sind die Laufzeiten mit einem 26650-Akku deutlich länger.

    Review Lumapower STRIVE 052

    Was die neue Lumapower STRIVE sonst noch zu bieten hat, möchte ich in diesem Review näher erläutern.

     

     

    Verpackung und Zubehör

    Ausgeliefert wird die Lumapower STRIVE in der mittlerweile bekannten schwarzen Plastikbox mit einigem Zubehör.

    Review Lumapower STRIVE 008

    Review Lumapower STRIVE 010

    Review Lumapower STRIVE 012

     

     

    Im Lieferumfang enthalten sind:

    • O-Ringe
    • Lanyard
    • Holster
    • Bedienungsanleitung

    Review Lumapower STRIVE 037

    Review Lumapower STRIVE 040

    Review Lumapower STRIVE 044

    Review Lumapower STRIVE 043

    Review Lumapower STRIVE 041

     

    Erster Eindruck

    Die STRIVE ist wie gesagt die erste Taschenlampe im Lumapower-Portfolio, die (auch) mit einem 26650-Akku betrieben werden kann. Ich habe mich mit Lumapower schon vor einiger Zeit über das Thema 26650-basierte Taschenlampen unterhalten, und nun freue ich mich umso mehr, dass meine Anregungen dazu nicht in der Versenkung verschwunden, sondern Realität geworden sind. Der Vollständigkeit halber möchte ich noch erwähnen, dass die Lumapower STRIVE auch in einer 18650-Version unter dem Namen STRIVE Slim erhältlich ist, die technisch mit der STRIVE bis auf die kürzeren Laufzeiten im Vergleich mit einem 26650-Akku identisch ist.

    Lumapower hat der STRIVE aber nicht nur den 26650-Betrieb spendiert, sondern darüber hinaus auch ein überarbeitetes User Interface in Form von Smart UI 3.0. Was es damit auf sich hat, werde ich im folgenden noch näher erläutern – vorab sei soviel verraten, dass damit eine komplette Einhandbedienung der Taschenlampe möglich ist.

    Der Formfaktor der Lumapower STRIVE ist aus meiner Sicht recht gelungen, denn sowohl mit 18650- als auch mit 26650-Akkus bietet sie eine Menge Licht und darüber hinaus auch noch ein gutes Laufzeitverhalten; so läuft sie beispielsweise mit einem 18650-Akku im High Mode geregelt nahezu 72 Minuten auf voller Stufe, bevor sie auf fünf Lumen herunterregelt. Bei Betrieb mit einem 26650-Akku lässt sich die Laufzeit nochmal deutlich erhöhen, das gleiche gilt natürlich auch, wenn man die STRIVE in einem der dunkleren Leuchtmodi betreibt.

    Review Lumapower STRIVE 013

    Von links nach rechts: Lumapower STRIVE (Standard), Lumapower STRIVE Slim u. Lumapower STRIVE Slim Engineering Sample

    Review Lumapower STRIVE 021

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    Review Lumapower STRIVE 027 

    Review Lumapower STRIVE 033

     

    Verarbeitung

    Hier gibt es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Die Anodisierung ist fehlerfrei aufgebracht, und die Lampe lässt sich ohne große Kraftanstrengung auf- und zuschrauben; einzig und allein die Gewinde dürften etwas mehr gefettet sein, aber das kann man auch selbst nachholen. Der Seitenschalter ist mit einer GITD-Gummikappe versehen, die das Lokalisieren der Lampe auch bei Dunkelheit ermöglicht.

    Als Reflektor kommt ein SMO-Reflektor zum Einsatz, der noch etwas mehr Reichweite bietet als jener, der in meinem Engineering Sample verbaut ist. Dadurch wird die Lumapower STRIVE zwar nicht zum Überthrower, bietet aber eine praxisnahe Mischung aus Flood und Throw.

    Review Lumapower STRIVE 028

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    Review Lumapower STRIVE 047

    Review Lumapower STRIVE 050

    Review Lumapower STRIVE 051

     

     

    User Interface

    Bei der Lumapower STRIVE kommt Smart UI 3.0 zum Einsatz, das – erstmals bei einer Lumapower-Taschenlampe mit Seitenschalter – die vollständige Einhandbedienung erlaubt. Die Bedienung ist simpel und stellt sich wie folgt dar:

    1. Ein- und ausgeschaltet wird die STRIVE jeweils mit einem kurzen Druck auf den Seitenschalter.

    2. Durch kurzes Drücken des Seitenschalters (länger als eine Sekunde) unterhalb vom Lampenkopf werden die einzelnen Leucht- und Blinkmodi durchgeschaltet. Die Lumapower STRIVE verfügt über einen Mode Memory und merkt sich damit automatisch den zuletzt verwendeten Modus, den sie beim Einschalten wieder verwendet.

    3. Umgehen der Blinkmodi: Da sich SOS und Strobe in der regulären Schaltreihenfolge befinden, gibt es auch eine Möglichkeit, diese zu umgehen. Dazu wird einfach in einem der regulären Leuchtmodi die Endkappe um 1/6 gedreht, worauf die STRIVE dann kurz ausgeht und automatisch nach dem Einschalten wieder im High Mode startet.

    Die Tail Lock-Funktion verhindert, dass die Lumapower STRIVE versehentlich eingeschaltet wird. Um den Tail Lock zu aktivieren, wird die Endkappe um 1/6 gedreht und damit die Energieversorgung unterbrochen. Ist die Endkappe hingegen fest angezogen, dann befindet sich die Lampe automatisch im Standby Mode.

    Die STRIVE zeigt den aktuellen Zustand des Akkus alle 60 Sekunden in Form eines grünen oder roten Lichts im Seitenschalter an, wenn sie eingeschaltet ist. Dabei gibt es folgende Zustände:

    1. Grün : Akku ist voll und hat eine Spannung von 3,6V oder mehr

    2. Grünes blinken: Akkuspannung ist niedriger als 3,6V

    3. Rotes blinken: Akkuspannung ist niedriger als 3V – die Taschenlampe schaltet in diesem Fall automatisch auf den Low Mode mit 1% Output herunter. Obwohl die STRIVE in diesem Modus noch längere Zeit betrieben werden kann, sollte möglichst bald der Akku gewechselt werden, um wieder die volle Leistung zu erzielen.

    Wichtig: Wenn die Akkuspannung unter 2.8V fällt, dann wird die Schutzschaltung aktiv und schaltet die Taschenlampe automatisch aus. In diesem Fall sollte der Akku so schnell wie möglich gewechselt werden

    Review Lumapower STRIVE 020

    Review Lumapower STRIVE 045

     

    Leuchtmodi und Laufzeiten

     

    a) Leuchtmodi

    • Vier Leuchtstufen: 100%, 40%, 10%, 1%
    • Level 1 (Ultra): 100%
    • Level 2 (High): 40%
    • Level 3 (Medium): 10%
    • Level 4 (Low): 1%
    • Laufzeit in Minuten bei Betrieb mit einem 26650-Akku: 160 (Ultra) , 480 (High), 2000 (Med), 25000 (Low) – (26650 @ 5000 mAh)
    • Laufzeit in Minuten bei Betrieb mit einem 18650-Akku: 100 (Ultra) , 280 (High), 1200 (Med), 15000 (Low) – (18650 @ 3000 mAh)

    b) Blinkmodi

    • Strobe: 14 Hz
    • SOS

    Die Leuchtstufen sind meiner Meinung nach gut abgestimmt, und die Regelung kann sich auch sehen lassen, vor allem bei Betrieb mit einem 26650-Akku:

     

    Größenvergleich

    Auch in diesem Review gibt es wieder den obligatorischen Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15  und Lumapower Signature LX:

    Review Lumapower STRIVE 015

    Von links nach rechts: Niwalker Nova MM15, Lumapower STRIVE, Lumapower STRIVE Slim und Lumapower Signature LX

    Review Lumapower STRIVE 017

    Dieses Mal noch mit der IncenDio V3X zum weiteren Größenvergleich

     

    Technische Details

    • CREE XM-L2 U2-LED
    • Vier Leuchtmodi
    • Zwei Blinkmodi
    • Smart UI 3.0
    • Mode Memory
    • Betrieb mit 26650-/18650-Akku
    • Wegrollschutz
    • Tactical Lock
    • Tailstand
    • Seitenschalter
    • Solide Konstruktion
    • Max. 830 Lumen
    • Länge: 11,8 cm
    • Durchmesser Lampenkopf: 3,3 cm
    • Durchmesser Lampenkörper: 2,45 cm
    • Gewicht: 96 Gramm (ohne Batterie/Akku)
    • Hochwertiges und strapazierfähiges T6061-Flugzeugaluminium
    • Anodisierung: Type III HA schwarz

     

     

    Pro und Contra

    + Kompakte Taschenlampe mit langer Laufzeit und guter Regelung

    + Anzeige des Akkustatus

    + Für 26650- und 18650-Akkus geeignet

    - Gewinde dürften einen Tick besser geschmiert sein

     

     

    Akkukompatibilität

    Ich habe die Lumapower mit folgenden Akkus erfolgreich getestet:

    Review Lumapower STRIVE 029

    Review Lumapower STRIVE 035

     

     

    Luxmessung

    Habe ich folgenden Wert ermittelt; für die Luxmessung  kam ein frisch geladener Brillipower 26650-Akku zum Einsatz.

     

    Video

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Lumapower STRIVE beim nächtlichen Einsatz:

    Lumapower STRIVE at night

     

    Beamshots

    Alle folgenden Beamshots wurden ebenfalls mit einem frisch geladenen Brillipower 26650-Akku im Ultra Mode aufgenommen.

    Review Lumapower STRIVE 057

    Review Lumapower STRIVE 058

    Review Lumapower STRIVE 059

     

     

    Fazit

    Endlich – und das meine ich auch so – hat Lumapower mit der STRIVE nun eine Taschenlampe im Portfolio, die sich mit einem 26650-Akku betreiben lässt. Obgleich die Lumapower STRIVE Slim auch mit einem 18650-Akku betrieben werden kann, spielt die Lumapower STRIVE aus meiner Sicht nur bei 26650-Betrieb den Vorteil der längeren Laufzeit voll aus.

    Wie bei Lumapower schon fast üblich (wenngleich nicht bei allen Modellen), ist auch für die neue STRIVE wieder ein austauschbares Batterierohr geplant, das allerdings erst in ca. zwei Monaten erscheinen soll. Damit kann die Lumapower STRIVE durch Austausch des Batterierohrs mit beiden Akkutypen betrieben werden – wer also heute noch keine 26650-Akkus im Einsatz hat und dies erst für die Zukunft plant, der kann unbesorgt eine STRIVE Slim erwerben und bei Verfügbarkeit der Austauschrohre für kleines Geld auf das 26650-Format umswitchen und den Invest gering halten.

    Noch ein Wort zum User Interface: Sicher wäre es schön gewesen, wenn die Blinkmodi nicht in der normalen Schaltreihenfolge untergebracht worden wären. Andererseits ist es in der Regel so, dass man eine Taschenlampe in einem Leuchtmodus betreibt und nicht alle dreißig Sekunden den Modus wechselt. Da die Lumapower STRIVE einen Mode Memory bietet, wird der zuletzt eingestellte Modus nach dem Einschalten automatisch verwendet. Außerdem gibt es ja noch wie oben beschrieben die Möglichkeit, jederzeit die Blinkmodi durch Drehen der Endkappe zu umgehen.

    Hinzu kommt, dass ich mit Lumapower noch über Änderungen im User Interface diskutiert habe, die möglicherweise in der nächsten Charge umgesetzt werden – dort würde dann das gleiche Interface wie bei der Lumapower CT One mit Hidden Modes zum Einsatz kommen.

    Alles in allem betrachtet gefällt mir die Lumapower STRIVE sehr gut, denn mit etwas mehr als 11 cm Länge ist sie noch kompakt genug für die Jackentasche oder den Gürtel, wenn man sie dort im Holster trägt. Die gute Regelung ermöglicht vor allem bei Betrieb mit einem 26650-Akku exzellente Laufzeiten, und die Anzeige des Akkuzustands rundet den Gesamteindruck ebenfalls positiv ab. Übrigens: Im Hinblick auf meine kommenden Reviews kann ich bereits jetzt schon sagen, dass die Lumapower STRIVE meine altbewährte Lumapower Signature LX sowohl als Referenzlampe als auch als Taschenlampe für den täglichen Gebrauch ablösen wird.

    Review Lumapower STRIVE 055

     

    Bezugsquelle

    Die Lumapower STRIVE ist in beiden Ausführungen (Standard und Slim) im MSITC Shop erhältlich.

  • MSITC Taschenlampen-Ratgeber 2.0 verfügbar

    Posted on June 20th, 2014 admin No comments

    Sie sind von den Fachbegriffen bei der Recherche nach der richtigen Taschenlampe erschlagen und sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr? Dann greifen Sie doch einfach auf den MSITC Taschenlampen-Ratgeber 2.0 zurück, in dem alles rund um das Thema Taschenlampen wie Energieversorgung oder die verschiedenen Typen von Taschenlampen (Thrower, Flooder, Allrounder usw.) auch für Laien leicht verständlich erläutert wird.

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    MSITC-Logo-4

  • Produktankündigung: Lumapower STRIVE XM-L2 830 Lumens max.

    Posted on June 8th, 2014 admin No comments

    Lumapower hat für Mitte Juni 2014 eine Erweiterung des Produktportfolios um eine neue Taschenlampe angekündigt, und zwar in Form der STRIVE. Eine Premiere bei der Lumapower STRIVE ist sowohl die Verwendung von Smart UI 3.0, einem überarbeiteten User Interface, sowie der kompletten Einhandbedienung über einen Seitenschalter und der Betrieb mit einem 26650-Akku. Es gibt die STRIVE zwar auch in einer 18650-Variante, für optimale Laufzeiten empfiehlt sich aus meiner Sicht jedoch das 26650-basierte Modell.

    Im Gegensatz zu anderen Modellen von Lumapower gibt es bei der STRIVE keine Kombination von Heckschalter und Seitenschalter, mit der die Lampe bedient wird. Stattdessen erfolgt das Ein- und ausschalten der Lumapower STRIVE komplett über den Seitenschalter, über den sich auch die vier regulären Leuchtmodi sowie versteckte Blinkmodi wie SOS oder Strobe aktivieren lassen. Darüber hinaus dient der Seitenschalter auch noch zur Anzeige des Akkuzustands und signalisiert diesen in vier unterschiedlichen Leveln.

    Auch sonst befindet sich die Lumapower STRIVE auf dem aktuellen Stand der Technik und kann mit folgenden Features glänzen:

    • Neu entwickelter Seitenschalter
    • Mode Memory und Thread Lock
    • Vier Leuchtmodi sowie Strobe und SOS
    • SMART UI 3.0 ermöglicht die vollständige Bedienung über einen einzigen Schalter
    • Integrierte Akku-Statusanzeige (Vier Stufen)
    • Hocheffizientes LED-Modul mit nahezu gleichbleibender Helligkeit über die Laufzeit
    • Benötigt lediglich 0.015mA im Sleep Mode
    • Effizienter Reflektor mit einer praxisnahen Balance aus Flood und Throw mit guter Seitenausleuchtung (Side spill)
    • Eine der kompaktesten Taschenlampen im 26650-Format (11,7 cm Länge, 3,3 cm Kopfdurchmesser)
    • Auch als 18650-Version erhältlich

    Lumapower hat mir zum Testen ein Engineering Sample der STRIVE zukommen lassen, das natürlich noch nicht dem finalen Modell entspricht. Nichtsdestotrotz habe ich dieses Engineering Sample seit einigen Tagen im praktischen Einsatz und bin davon sehr angetan, u.a. auch wegen dem Formfaktor – die STRIVE ist mit 11,7 cm Länge noch kompakt, bietet aber mit max. 830 Lumen ausreichend Helligkeit für die meisten Einsatzbereiche. Ein ausführliches Review zur STRIVE folgt nach Produktverfügbarkeit.

    Verfügbar soll die Lumapower STRIVE voraussichtlich ab Mitte bis Ende Juni 2014 sein; Vorbestellungen sind bereits jetzt möglich. Erhältlich ist die neue Lumapower STRIVE wie immer im MSITC Shop.

  • Quick Review: Lumapower LM36 XM-L2 500 OTF-Lumen max.

    Posted on May 10th, 2014 admin No comments

     

    Einführung

    Da die Lumapower LM36 eine Ergänzung der bekannten und beliebten LM-Serie darstellt und ich dazu vor einiger Zeit ein umfangreiches Review erstellt habe, werde ich mich auf die technischen Details konzentrieren und ansonsten auf mein Lumapower LM Series Review verweisen, wo der Rest dann nachgelesen werden kann.

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 127

     

    What´s new?

    Die Lumapower LM36 rundet die LM-Serie nach oben ab, da bislang eine Budget-Lampe mit 18650-Betrieb in der LM-Serie gefehlt hat. Befeuert wird die LM36 mit einem 18650-Akku und liefert damit gute 500 OTF-Lumen in der höchsten Leuchtstufe. Ein Betrieb mit 2 x 16340-Akkus oder CR123A-Batterien ist nicht möglich, da diese Taschenlampe ausschließlich für den Betrieb mit 18650-Akkus konzipiert wurde.

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 120

    Im Gegensatz zu den restlichen Lampen der LM-Serie wird die Lumapower LM36 in der gleichen Plastikbox wie andere Lumapower-Taschenlampen (z.B. die IncenDio V3X) ausgeliefert. Da in der Box noch Platz ist, können bis zu zwei 18650-Akkus spritzwassergeschützt untergebracht werden.

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 112

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 113

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 115

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 117

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 129

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 132

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 140

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 118

    User Interface

    Gemäß dem Motto “Keep it simple” folgt das UI der Lumapower LM36 den restlichen LM-Modellen: Ein- und ausgeschaltet wird die Lampe über den Schalter am Lampenende, durch kurzes Andrücken des Schalters können die drei Leuchtmodi der Reihe nach durchgeschaltet werden. Blinkmodi wie SOS oder Strobe sucht man vergeblich, außerdem startet auch die Lumapower LM36 immer im Low Mode.

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 123

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 124

     

    Akku-Kompatibilität

    Getestet habe ich die Lumapower LM36 mit folgenden Akku-Typen:

     

    Größenvergleich
    Hier der obligatorische Größenvergleich mit meinen Referenzlampen:

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 142

    Von links nach rechts: Niwalker Nova MM15, Lumapower LM36 u. Lumapower Signature LX

     

    Laufzeit und Leuchtmodi

    • High: 500 OTF-Lumen/120 Minuten
    • Medium: 280 OTF-Lumen/750 Minuten
    • Low: 11 OTF-Lumen/2000 Minuten

     

    Technische Details

    • CREE XM-L2 LED
    • OP-Reflektor
    • Drei Leuchtmodi
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Antireflexbeschichtete Linse
    • Energieversorgung: 1 x 18650/1 x 17500
    • Spannungsbereich. 0.9V-4.2V
    • Länge: 12,5 cm
    • Durchmesser Lampenkopf: 2,2 cm
    • Durchmesser Lampenkörper: 2,15 cm
    • Gewicht: 51,5 Gramm (ohne Batterie/Akku)
    • Lieferumfang: O-Ringe, Lanyard
    • Forward Clicky

     

    Lieferumfang

    • Ersatz-O-Ringe
    • Lanyard
    • Holster
    • Clip

     

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden mit einem frisch geladenen Brillipower 18650 2600 mAh-Akku im Modus High erstellt.

    Lumapower LM36 High Mode

    Lumapower LM36 High Mode

    Lumapower LM36 High Mode

     

    Fazit

    Mit der LM36 wird die LM-Serie nach oben abgerundet, und obwohl die Lumapower LM36 als Budget-Taschenlampe positioniert wird, bietet sie meiner Meinung ein ordentliches Preis-/Leistungsverhältnis. Die Größe im Kubotan-Format lässt sie nicht nur als Taschenlampe nützlich erscheinen, sondern auch für den SV-Bereich.

    Die Plastikbox gibt nicht nur einen brauchbaren Transportbehälter ab, sondern eignet sich darüber hinaus auch gut zur Unterbringung von Ersatz-Akkus. Mit einer XM-L2-LED und max. 500 OTF-Lumen in der höchsten Leuchtstufe befindet sich die Lumapower LM36 auf dem aktuellen Stand der Technik. Der Low Mode hätte vielleicht noch einen Tick dunkler sein können, aber davon abgesehen bietet die Lumapower LM36 aus meiner Sicht keinen Grund zur Klage.

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 146

     

     

    Bezugsquelle

    Die Lumapower LM36 ist im MSITC Shop erhältlich.

  • Review: KLARUS RS11-II XM-L2 930 ANSI-Lumen max.

    Posted on May 3rd, 2014 admin No comments

     

    Einführung

    Die KLARUS RS11-II ist eine kampfwertgesteigerte Version der RS11 und bietet nun deutlich mehr Lumen, als es noch beim Vorgänger der Fall war. Übernommen wurde die integrierte Lademöglichkeit für 18650-Akkus, wobei es hier eine Besonderheit gibt, auf die ich später noch eingehen möchte. Darüber hinaus bietet die KLARUS RS11-II ein interessantes User Interface, das jedem gefallen dürfte, der möglichst schnell Zugriff auf den Strobe Mode haben muss.

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 013

    Wie immer gilt: Alle Angaben (Lumen, Reichweite, Laufzeiten usw.) sind Herstellerangaben, die Luxmessung stammt von mir.

     

    Verpackung/Zubehör

    Die KLARUS RS11-II wird in folgender Verpackung als Komplettpaket geliefert, d.h. dank mitgeliefertem Akku und USB-Ladekabel kann gleich mit dem Ladevorgang begonnen werden, doch dazu gleich noch mehr. Im Lieferumfang enthalten sind:

    • 18650-Akku von Klarus
    • Lanyard
    • Clip
    • USB-Ladekabel
    • Ersatz-O-Ringe
    • Bedienungsanleitung
    • Holster

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 011

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 021

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 034

    Die Qualität des Holsters geht in Ordnung, die Lampe passt gut hinein. Für den Transport des Akkus im Akkurohr hat sich KLARUS übrigens eine einfache, aber dennoch gute Lösung einfallen lassen, denn ein Plastik-Inlet sorgt dafür, dass der Akku an den Polen keinen Kontakt zur Lampe bekommt und diese somit auch nicht unbeabsichtigt eingeschaltet werden kann.

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 022

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 023

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 043

    Ich habe übrigens nebenbei bemerkt noch nie einen Akku wie den mitgelieferten KLARUS 18650-Akku gesehen, der an beiden Enden absolut identisch aussieht und keinen erkennbaren Plus- und Minuspol aufweist.

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 048

    Farbfilter und Diffusor sind übrigens optional als weiteres Zubehör erhältlich.

     

     

     

    Erster Eindruck

    Wer bereits andere Klarus-Lampen kennt bzw. diese mal in der Hand hatte, wird schnell feststellen, dass auch die KLARUS RS11-II aus dem gleichen Stall stammt. Die Verarbeitung ist wie von KLARUS gewohnt sehr gut, und auch der Farbton (Military Grey) hebt sich wohltuend vom üblichen Einheitsschwarz ab.

    Das Gewinde ist ordentlich verarbeitet und gut geölt, die Anodisierung ist sauber aufgebracht. Die Wandstärke des Batterierohrs deutet ebenfalls auf einen robusten Aufbau hin.

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 014

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 020

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 051

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 053

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 056

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 059

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 060

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 063

     

    Im Gegensatz zu anderen Taschenlampen mit integriertem Lader befindet sich der Ladeanschluss der RS11-II nicht hinter einer Gummiabdeckung, sondern direkt am Lampenheck. Das User Interface (UI) unterscheidet sich deutlich von dem, das bei anderen KLARUS-Modellen zum Einsatz kommt, da die KLARUS RS11-II über einen Doppelschalter am Lampenkopf verfügt – doch dazu im Anschluss gleich noch mehr.

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 035

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 032

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 030

     

    Leuchtmodi und Laufzeiten

    • High Mode: 930 ANSI-Lumen/ca. 2,5 Stunden Laufzeit, nach drei Minuten wird auf ca. 70% der Leuchtkraft heruntergeregelt
    • Mid Mode: 230 ANSI-Lumen/ca. 6 Stunden
    • Low Mode: 5 ANSI-Lumen/ca. 260 Stunden

    930 ANSI-Lumen sind für eine kompakte Taschenlampe wie die KLARUS RS11-II eine ordentliche Hausnummer, deshalb regelt sie nach ungefähr drei Minuten Betrieb im High Mode die Leuchtleistung auf ca. 70% herunter, um eine übermäßige Erwärmung bzw. Überhitzung der Lampe zu verhindern. Das ist aber nicht nur bei KLARUS so, sondern auch bei anderen Herstellern.

     

    Größenvergleich

    Hier der obligatorische Größenvergleich mit meinen Referenzlampen:

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 065

     

    Von links nach rechts: Niwalker Nova MM15, KLARUS RS11-II und Lumapower Signature LX

     

    Bedienung/User Interface

    Ich hatte schon erwähnt, dass bei der KLARUS RS11-II ein anderes User Interface wie bei anderen KLARUS-Taschenlampen zum Einsatz kommt. Der Unterschied besteht darin, dass die RS11-II einen Doppelschalter besitzt; mit dem vorderen Schalter werden die normalen Leuchtmodi ausgewählt, und mit dem zweiten Schalter (orange) wird der Strobe Mode aktiviert.

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 014

     

    Dabei gilt folgendes:

    • Momentary Strobe wird verwendet, wenn der Schalter kürzer als zwei Sekunden gedrückt wird
    • Dauerstrobe kommt dann zum Einsatz, wenn der Schalter länger als zwei Sekunden gedrückt wird

    Ansonsten stellt sich die Bedienung wie folgt dar:

    a) Ein- und ausschalten der Lampe

    Erfolgt über den schwarzen Schalter am Lampenkopf, wenn der Schalter länger als zwei Sekunden gedrückt wird, andernfalls wird nur Momentlicht aktiviert.

    b) Auswählen der drei regulären Leuchtmodi

    Die Leuchtmodi der KLARUS RS11-II werden über den schwarzen Seitenschalter ausgewählt, und zwar in der Reihenfolge High > Mid > Low. Dazu muss der Seitenschalter gedrückt werden.

    c) Mode Memory

    Der zuletzt verwendete Leuchtmodus wird nach dem Einschalten automatisch wieder ausgewählt.

    Ich für meinen Teil hätte es übrigens besser gefunden, wenn entweder die beiden Schalter etwas mehr herausragen würden oder über einen GITD-Schaltergummi bei Dunkelheit optimaler zu lokalisieren wären, aber das ist vermutlich Geschmackssache.

     

    Akku-Kompatibilität

    Positiv getestet habe ich die KLARUS RS11-II außer mit dem mitgelieferten Akku noch mit folgenden Modellen:

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 049

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 050

     

    Leuchtcharakteristik

    Die KLARUS RS11-II mit OP-Reflektor ist kein Thrower mit mehreren hundert Metern Reichweite, dafür aber ein guter Allrounder, der es immerhin noch auf gute 254 Meter Leuchtweite bringt – das dürfte für die meisten Anwendungsbereiche ausreichend sein. Mit den 930 ANSI-Lumen im High Mode hat die RS11-II für ihre Größe ordentlich Bums unter der Haube, und selbst nach dem Herunterregeln auf 70% der Leuchtkraft ist sie immer noch ordentlich hell und lässt diesbezüglich auch keine Wünsche offen.

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 017

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 018

     

    Integrierte Lademöglichkeit

    Die KLARUS RS11-II bietet die Möglichkeit, den mitgelieferten Akku via USB-Ladekabel zu laden, was ein externes Ladegerät fast überflüssig macht. Warum fast? Ganz einfach: Zwar kann die KLARUS RS11-II mit nahezu allen geschützten(!) Akkus verwendet werden, in der Lampe selber kann und darf jedoch nur der mitgelieferte KLARUS 18650-Akkus geladen werden.

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 041

    Sicher wäre es schön gewesen, auch andere Akkus mittels integriertem Ladegerät laden zu können, aber KLARUS wird sicher Gründe haben, weshalb sie das nicht unterstützen. Aus diesem Grund wird man um die Anschaffung eines externen Ladegerätes nicht umhin kommen, wenn man auch andere bzw. schon vorhandene geschützte Akkus mit der RS11-II verwenden möchte.

    Der Ladeport und das Kabel sind übrigens magnetisch, und sobald sich das Kabel in der unmittelbaren Reichweite des Ports befindet, wird es automatisch angezogen und der Ladevorgang beginnt. Visualisiert wird der Ladevorgang durch ein rotes Leuchten am Lampenheck, und ein grünes Leuchten bedeutet, dass der Ladevorgang abgeschlossen ist.

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 033

     

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden im High Mode mit dem mitgelieferten und frisch geladenen KLARUS-Akku erstellt.

     KLARUS RS11-II High Mode

    KLARUS RS11-II High Mode

    KLARUS RS11-II High Mode

     

     

    Video

    Ein Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night reiche ich nach, sobald das Wetter wieder besser ist, denn strömender Regen ist für die Kamera nur suboptimal…


    Luxmessung

    Mit frisch geladenem Akku habe ich auf einen Meter Entfernung ca. 16000 Lux gemessen. Das mag zwar nicht nach viel klingen, man darf aber auch nicht vergessen, dass die KLARUS RS11-II mit einem OP-Reflektor ausgestattet ist, der das Licht nicht so stark wie bei einem SMO-Reflektor bündelt.

     

    Technische Details

    • Cree XM-L2 LED
    • OP-Reflektor
    • Max. Output 930 ANSI-Lumen
    • Drei reguläre Leuchtmodi (High, Mid und Low)
    • Strobe
    • Spannungsbereich: 3,4V-8,4V
    • Mode Memory
    • Farbfilter (rot, grün und blau) sowie Diffusor als Zubehör erhältlich
    • Energieversorgung: 1 x 18650
    • Länge: 16 cm
    • Durchmesser Lampenkopf: 3,6 cm
    • Durchmesser Batterierohr: 2,54 cm
    • Gewicht: ca. 156 Gramm (ohne Akku(s))
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Mitgelieferter 18650-Akku von Klarus kann in der Lampe geladen werden

     

    Pro und Contra

    + Hervorragende Qualität und Verarbeitung

    + Integrierte Lademöglichkeit für mitgelieferten Akku

    - Schalter wären besser fühlbar, wenn sie etwas erhöhter wären oder im Dunkeln leuchten würden (GITD)

     

    Fazit

    Mit der RS11-II hat KLARUS mal wieder eine interessante Taschenlampe auf den Markt gebracht, die vor allem durch die integrierte Lademöglichkeit und das User Interface auch neue Zielgruppen ansprechen dürfte. Wem der mitgelieferte Akku und das integrierte Ladegerät ausreicht, erhält ein Bundle aus Akku, Ladegerät und leistungsfähiger Taschenlampe zu einem Preis, der zwar nicht als Schnäppchen zu bezeichnen ist, aber doch deutlich unter dem liegt, was man als Summe der Einzelkomponenten auf den Tisch legen müsste.

    Wie ich schon erwähnte, muss man sich jedoch darüber im klaren sein, dass KLARUS nur den mitgelieferten 18650-Akku zum Laden in der Lampe freigegeben hat. Andere geschützte 18650-Akkus können zwar auch mit der RS11-II verwendet, aber nicht in der Lampe geladen werden.

    Die drei Leuchtmodi der KLARUS RS11-II sind meiner Meinung nach gut abgestimmt; wobei der Low Mode gerne noch einen Tick lower hätte sein können. Das ist aber eher Jammern auf hohem Niveau, denn wenn man sich das Gesamtpaket ansieht, dann erhält man eine leistungsfähige Taschenlampe mit max. 930 ANSI-Lumen und einem User Interface, das für bestimmte Anwender aufgrund des separaten Strobe-Schalters möglicherweise deutlich interessanter ist als für andere.

    Review KLARUS RS11-II Lumapower LM36 und MTE Backup Commander BC-1 Brillipower Akkus 012

    Bezugsquelle

    Die KLARUS RS11-II ist im MSITC Shop erhältlich.

  • Niwalker Nova MiniMax MM15 final release/What´s new?

    Posted on April 24th, 2014 admin No comments

     

    Nachdem die Nova MM15 nun offiziell verfügbar ist, möchte ich die Gelegenheit nutzen und kurz auf die Unterschiede zwischen dem letzten Engineering Sample bzw. Prototypen und der Verkaufsversion eingehen, da es noch ein paar Änderungen gab.

    Review Nova MM15 Final 004

    Ein neues Review werde ich zur finalen Version der Nova MM15 jedoch nicht mehr verfassen, da die Neuigkeiten überschaubar sind – stattdessen verweise ich den interessierten Leser auf mein vorhandenes Review zur Niwalker Nova MM15 und konzentriere mich hier stattdessen auf die News.

     

    Verpackung und Zubehör

    Wie von Niwalker angekündigt, ist nun auch ein Holster im Lieferumfang der Nova MM15 enthalten. Das Gewicht der Nova MM15 dürfte zwar dafür sorgen, dass einem die Hose dann schnell in den Kniekehlen hängt, aber das ist ein anderes Thema…

    Review Nova MM15 Final 048

    Review Nova MM15 Final 049

    Review Nova MM15 Final 051

    Die Qualität des Holsters geht in Ordnung, da habe ich schon weitaus schlechtere Holster gesehen. Darüber hinaus sind folgende Teile im Lieferumfang enthalten:

    • Inbusschlüssel
    • Sechskantschrauben zur Befestigung des Haltegriffs
    • Bedienungsanleitungen
    • Garantiekarte
    • O-Ring
    • Tragegriff
    • Lanyard

    Review Nova MM15 Final 040

    Außerdem wird das ganze in einer stylischen Verpackung ausgeliefert, die auch rein optisch was hermacht.

    Review Nova MM15 Final 035

    Review Nova MM15 Final 036

    Review Nova MM15 Final 038

     

     

    Änderungen an der Hardware

    Ich beginne mit dem äußeren Teil der Nova MM15. Sie hat nun die gleiche mattschwarze Anodisierung wie ihre großen Schwestern Vostro BK-FA01 und Vostro BK-FA02, was ihr einen edlen Look verleiht.

    Review Nova MM15 Final 008

    Review Nova MM15 Final 025

    Review Nova MM15 Final 009

    Review Nova MM15 Final 026

    Review Nova MM15 Final 033

    Hinten ist die BK-FA02 zu sehen, vorne die Nova MM15 mit der neuen Anodisierung

    Wie man deutlich erkennen kann, wurde der Haltebügel grundlegend überarbeitet. Er wird nun mit einem mitgelieferten Inbusschlüssel und dazu passenden Schrauben befestigt, die großen Schrauben, wie sie noch beim Engineering Sample zu sehen waren, sind verschwunden.

    Review Nova MM15 Final 046

    Review Nova MM15 Final 030

    Review Nova MM15 Final 047

    Die Vorderseite wurde ebenfalls noch ein wenig modifiziert; so kommt nun statt einem OP-Muster eine glatte Alu-Oberfläche zum Einsatz:

    Review Nova MM15 Final 018

    Links Nova MM15 Final, rechts Nova MM15 Engineering Sample

    Hidden Modes im User Interface

    Soweit ich weiß, war es eine Anforderung von amerikanischen Händlerkollegen, unbedingt noch etwas Blingbling zu implementieren, und aus diesem Grund gibt es nun auch drei hidden modes, die im Turbo Mode aktiviert werden können:

    • Strobe
    • SOS
    • Beacon

    Zur Aktivierung dieser zusätzlichen Modi muss zunächst mit einem Doppelklick auf den Seitenschalter der Turbo Mode aktiviert werden. Anschließend können jeweils mit einem weiteren Doppelklick auch die beiden anderen Modi aktiviert werden; mit einem weiteren Doppelklick gelangt man zu den normalen Leuchtmodi zurück.

    Meine persönliche Meinung dazu: Ich für meinen Teil hätte darauf verzichten können, aber wer das Geblinke (aus welchen Gründen auch immer) benötigt, wird sich freuen.

     

    Video

    Das obligatorische Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night darf an dieser Stelle nicht fehlen, deshalb habe ich nochmal ein neues Video aufgenommen, das die Niwalker Nova MM15 beim nächtlichen Einsatz (inkl. hidden modes) zeigt.

    Niwalker Nova MM15 final release at night

     

    Sonstiges

    Damit man einen besseren Vergleich zwischen Prototyp und Verkaufsversion hat, habe ich einfach noch ein paar Bilder gemacht, die beide Lampen zeigen – so dürften die Unterschiede schnell erkennbar sein.

    Review Nova MM15 Final 028

    Review Nova MM15 Final 017

    Review Nova MM15 Final 030

    Review Nova MM15 Final 056

     

    Fazit

    Ich möchte gar nicht lange um den heißen Brei herumreden und bringe es direkt auf den Punkt: Die finale Version der Nova MM15 ist für mich ohne wenn und aber einer der Kracher des Jahres. Taschenlampen kommen und gehen, aber was Niwalker mit der Nova MM15 herausgebracht hat, ist für mich schon bemerkenswerte Ingenieurskunst. Es wird mit Sicherheit eines Tages auch entsprechende Modelle von Mitbewerbern geben, aber momentan (Stand April 2014) dürfte die Nova MM15 mit ihrem Preis-/Leistungsverhältnis allein auf weiter Flur stehen.

    Review Nova MM15 Final 025

    Das Engineering Sample hat mich die letzten Monate regelmäßig begleitet, sowohl inhouse als auch outdoormäßig, und ich war bereits mit diesem Modell mehr als zufrieden. Das einzige, was mir bei meinem Testmuster vorher noch aufgefallen ist: Ein Keeppower-Akku (3400 mAh, Panasonic 18650B-Zelle) ließ sich nicht so leicht einlegen wie die anderen, mit leichtem Druck ging es dann aber problemlos. Ich gehe davon, dass sich das von selbst legt, wenn man die Akkus einige Male entnimmt und wieder einlegt.

    Ach ja, noch ein kurzer Hinweis zum Thema Akkus, auf den ich auch in der Bedienungsanleitung hingewiesen habe: Ich rate dringend dazu, für die Niwalker Nova MM15 hochwertige und identische Qualitätsakkus von bekannten Herstellern zu verwenden und hier kein Risiko in Form des Betriebs mit Billigakkus einzugehen, nur um ein paar Euro zu sparen.

     

    Bezugsquelle

    Erhältlich ist die Niwalker Nova MM15 im MSITC Shop.

  • Review: Lumapower IncenDio V3X Model 2014

    Posted on April 20th, 2014 admin No comments

     

    Einführung

    Mein letztes Review zur Lumapower IncenDio stammt aus dem Jahr 2011, und da sich mittlerweile einiges hinsichtlich der Entwicklung getan hat und die IncenDio V3X (so der aktuelle Produktname) nun in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich ist, habe ich beschlossen, ein neues Review zu erstellen, in dem ich auch näher auf das optional erhältliche Zubehör eingehe.

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 042

    Bevor es losgeht, möchte ich noch kurz was zu den Namenskonventionen von Lumapower sagen. Die  IncenDio V3 ist eine EDC-Taschenlampe, die es schon seit vielen Jahren gibt und die von Lumapower in mehr oder weniger regelmäßigen Intervallen “kampfwertgesteigert” wird.

    Das waren in der Vergangenheit manchmal nur Kleinigkeiten, bei der IncenDio V3X ist es hingegen ein größeres Update – so hat sie beispielsweise einen neuen Treiber spendiert bekommen, doch dazu später mehr. Jede Änderung hat sich in der Vergangenheit in der Änderung des Produktnamens widergespiegelt, und so gab es u.a. die IncenDio V3, die IncenDio V3+ oder aber auch die IncenDio V3U.

    Demgemäß heißt nun das aktuelle Modell 2014 IncenDio V3X und bietet wie gesagt eine Menge neuer und interessanter Features, auf die ich im Laufe dieses Reviews weiter eingehen möchte.

    Last but not least gibt es die IncenDio V3X nun in folgenden Ausführungen, so dass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte:

    1. IncenDio V3X Cool White mit XP-G2 R5-LED

    2. IncenDio V3X Limited Edition mit XM-L2-LED

    3. IncenDio V3X Neutral White mit XP-G R4-LED

     

     

    Verpackung und Zubehör

    Hier zeigen sich schon die ersten Unterschiede gegenüber älteren IncenDio-Modellen. Während diese noch in der “alten” Verpackung in Form einer Plastik-Verkaufsverpackung ausgeliefert wurden, verwendet Lumapower mittlerweile die gleiche Plastikbox für die IncenDio, wie sie auch bei der Lumapower CT One oder der D-mini VX2 zum Einsatz kommt.

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 002

    Ich persönlich finde die neue Plastikbox nicht nur deutlich besser, sie sorgt nunmehr auch für deutlich weniger Irritationen. Es kam in der Vergangenheit nämlich des öfteren vor, dass Kunden meinten, sie hätte das falsche Modell erhalten, weil Lumapower nämlich sowohl für die normale IncenDio als auch für die IncenDio Limited Edition dieselbe Verpackung mit derselben Aufschrift verwendete und nur der Inhalt ein anderer war.

    Aus diesem Grund hatte ich Lumapower gebeten, auch für die IncenDio eine Verpackung zu verwenden, die auf einen Blick erkennen lässt, welches Modell sich darin verbirgt. Gesagt, getan: Seit einiger Zeit wird die IncenDio V3 deshalb auch in einer Plastikbox mit einem entsprechenden Aufkleber ausgeliefert. Zwar ist die Box nicht wasserdicht, sondern nur spritzwassergeschützt, aber dennoch eignet sie sich auch prima für den Transport von Akkus oder Batterien.

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 003

     

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 004

     

    Der Standardlieferumfang fällt bereits recht üppig aus:

    • O-Ringe
    • Holster
    • Lanyard
    • Bedienungsanleitung
    • Abnehmbarer Clip
    • Schwarze Endgummikappe
    • Befestigungsring zur Anbringung an Schlüsselring o.ä.
    • Aufsteckdiffusor
    • Pinzette

    Doch damit nicht genug: Es gibt noch weiteres optional erhältliches Zubehör für die Lumapower IncenDio V3X. Wer beispielsweise seine IncenDio V3X mit 18650-Akkus betreiben möchte, kann dies mit der I-65 Battery Expansion Tube tun, die es entweder einzeln oder mit einem anderen Lampenkopf (Turbo Force Head) als GT All-in-1 Upgrade Kit gibt.

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 008

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 051

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 033

    Mit dem GT All-in-1 Upgrade Kit lässt sich darüber hinaus die IncenDio V3X im Handumdrehen in einen Mini-Thrower verwandeln, der mit dem Turbo Force Head eine deutlich höhere Reichweite als mit dem Standard-Lampenkopf erzielt – der Unterschied ist im wahrsten Sinne des Wortes sehenswert…

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 029

    Natürlich kann man den Turbo Force Head mit der IncenDio V3X verwenden, ohne dafür noch zusätzlich das Batterierohr auf 18650-Betrieb umbauen zu müssen. Damit erhält man dann einen der kompaktesten Mini-Thrower, die ich kenne. Mit dem GT All-in-1 Upgrade Kit lässt sich die Lumapower IncenDio V3X recht flexibel umrüsten, was für EDC-Taschenlampen keine Selbstverständlichkeit ist.

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 050

     

    What´s new?

    Wie ich eingangs schon erwähnte, gibt es auch bei der IncenDio V3X einige technische Neuerungen. Mit die wichtigste davon ist aus meiner Sicht, dass sie eine neue Engine bzw. den neu entwickelten Treiber der D-mini VX2 erhalten hat. Hier wurde nicht nur die Bestromung geändert, sondern auch die maximal möglichen Lumen: Die reguläre IncenDio V3X mit XP-G2 R5-LED erreicht nun maximal 500 Lumen bei Betrieb mit einem 16340-Akku, während sie als IncenDio V3U 350 Lumen in der höchsten Leuchtstufe erreichte.

    Auch die IncenDio V3X Limited Edition mit XM-L2-LED strahlt nun einen Tick heller, und zwar mit nunmehr 610 Lumen im Vergleich zur Lumapower IncenDio V3U Limited Edition mit max. 580 Lumen und XM-L-LED.

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 013

    Links IncenDio V3X mit SMO-Reflektor, recht IncenDio V3U mit OP-Reflektor

    Außerdem besitzt die Lumapower IncenDio V3X nun einen SMO-Reflektor anstelle eines OP-Reflektors und bietet damit noch etwas mehr Reichweite; der Unterschied zwischen OP- und SMO-Reflektor ist deutlich sichtbar und spiegelt sich auch in den Luxwerten nieder. Gleichwohl gilt, dass die Lumapower IncenDio V3X (und das gilt für alle drei Modelle) nur bei 16340-Betrieb zur Höchstleistung aufläuft. Der Betrieb mit CR123A-Primärzellen ist zwar auch möglich, damit erreicht die Lampe jedoch nicht die maximale Helligkeit (IncenDio V3X = 250 Lumen max., IncenDio V3X Limited Edition = 380 Lumen max.)

    Aus diesem Grund empfehle ich unseren Kunden auch stets den Betrieb der IncenDio V3X mit einem 16340-Akku, um die volle Leistung zu erreichen.

     

     

    Erster Eindruck

    Wenn ich die aktuelle Lumapower IncenDio V3X mit der IncenDio V3 aus meinem “alten” Review vergleiche, dann hat sich rein äußerlich auf den ersten Blick nicht sehr viel getan, deshalb gibt es auch an dieser Stelle nicht allzu viel zu sagen. An der grünen GITD-Endschaltergummikappe scheiden sich hin und wieder die Geister – dem einen gefällt es, dem anderen nicht. Das ist aber weiter kein Beinbruch, da diese grüne Gummikappe durch eine im Lieferumfang enthaltene schwarze Gummikappe ausgetauscht werden kann.

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 011

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 006

    Die IncenDio V3X kann schon seit jeher den Wünschen des Anwenders gut angepasst werden, indem z.B. der hintere Ring durch einen mit Öse ersetzt werden, der dann die Befestigung der Lampe an einem Schlüsselbund oder ähnlichem erlaubt. Ich für meinen Teil habe meine IncenDio V3U immer in der Jackentasche dabei, sie lässt sich alternativ auch noch im mitgelieferten Holster tragen, das von der Qualität her in Ordnung geht und sich entweder am Gürtel oder auch anderweitig befestigen lässt.

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 010

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 015

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 017

     

    Verarbeitung

    Hier gibt es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Die Anodisierung ist fehlerfrei aufgebracht, und die Lampe lässt sich ohne große Kraftanstrengung auf- und zuschrauben; gleichwohl dürften die Gewinde durchaus etwas mehr Schmiere vertragen. Der Umbau mit Komponenten aus dem GT All-In-One Upgrade Kit lässt sich schnell und problemlos bewerkstelligen.

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 019

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 023

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 024

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 031

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 034

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 035

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 037

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 040

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 042

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 043

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 044

     

     

     

     

    User Interface

    Die Bedienung der IncenDio V3X folgt einem simplen Muster; ein- und ausgeschaltet wird die Lampe, indem der Clicky am Lampenende komplett durchgedrückt wird. Durch sanftes Drücken des Clickies bis zur Hälfte werden die vier Leuchtmodi der Reihe nach umgeschaltet, und dank Mode Memory steht der zuletzt gewählte Leuchtmodus nach dem Einschalten sofort wieder zur Verfügung.

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 025

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 028

    Im Gegensatz zu anderen Taschenlampen, die per Clicky am Lampenende bedient werden, ist der Clicky der IncenDio V3X eher etwas schwergängiger, d.h.man muss etwas fester auf den Clicky drücken, um die Lampe ein- oder auszuschalten oder die Leuchtmodi zu wechseln. Ich betrachte das jedoch nicht als Nachteil, da auf diese Art und Weise das versehentliche Einschalten der IncenDio V3X in der Jacken- oder Hosentasche so gut wie ausgeschlossen ist.

     

    Smart UI-Funktion

    Eine weitere Besonderheit der Lumapower IncenDio V3X ist die sog. Smart UI-Funktion: Was zunächst wie ein Marketing-Schlagwort klingt, ist in Wahrheit ein interessantes Merkmal einiger Lumapower-Lampen. Neben den üblichen vier Leuchtmodi mit Memoryfunktion (der zuletzt eingestellte Modus wird gespeichert und nach dem Einschalten wieder verwendet) bietet die IncenDio V3X auch die Möglichkeit, eine beliebige Helligkeitseinstellung zu fixieren und diese abzuspeichern.

    In der Praxis funktioniert das wie folgt: Die Lampe muss für mindestens eine Sekunde oder länger an sein, um den Speichermodus vorzubereiten. Nun kann man die IncenDio V3X ausschalten und innerhalb einer Sekunde viermal den Clicky betätigen, um die Helligkeitseinstellung zu speichern; diese ist nun fix einprogrammiert und wird solange verwendet, bis vom Single Mode wieder in den Standard-Modus mit vier Betriebsarten gewechselt wird.

    Der Wechsel funktioniert übrigens genau gleich: Lampe ausschalten, wieder viermal innerhalb einer Sekunde den Clicky betätigen und schon läuft die IncenDio V3 wieder im Normalbetrieb.

     

    Leuchtmodi und Laufzeiten

    • Level 1: 500 Lumen (100%) (V3X, V3X Limited Edition = 610 Lumen)
    • Level 2: 145 Lumen (40%)
    • Level 3: 35 Lumen (15%)
    • Level 4: 5 Lumen (5%)
    • 8,5-250 Lumen bei Betrieb mit CR123A-Batterie (3V) (IncenDio V3X)
    • 8,5-380 Lumen bei Betrieb mit CR123A-Batterie (3V) (IncenDio V3X Limited Edition)
    • 5-500 Lumen bei Betrieb mit 16340-Akku (3.7V) (V3X, V3X Limited Edition = 610 Lumen)
    • 100 Minuten im High Mode, 2000 Minuten im Low Mode (Level 4)

     

    Größenvergleich

    Auch in diesem Review gibt es wieder den obligatorischen Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15 und Lumapower Signature LX:

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 020

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 021

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 022

    Von links nach rechts: Niwalker Nova MM15 (Prototyp #2), Lumapower IncenDio V3X und Lumapower Signature LX

     

    Technische Details

    • Taktischer Forward Clicky mit Smart UI-Funktion
    • Vier digital geregelte Modi
    • Kein Strobe- und SOS-Modus!
    • Bei Verwendung der Smart UI-Funktion merkt sich die Lampe den zuletzt eingestellten Level und behält diesen bei
    • Hochmoderne und energieeffiziente CREE XP-G2 R5 LED sorgt für optimale Lichtausbeute
    • O-Ringe am Lampenkopf
    • SMO-Reflektor
    • Spezielle Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
    • Type III-Anodisierung
    • Länge: 8,0 cm, Durchmesser des Lampenkörpers: 2,15 cm
    • Gewicht: 38 Gramm (ohne Batterie)
    • Betrieb mit 1 x CR123A, 1 x RCR123A 3V oder 1 x 16340 3.7V möglich (nicht im Lieferumfang enthalten)
    • Betrieb mit I-65 Battery Tube Extender optional auch mit 18650-Akku möglich

     

    Pro und Contra

    + Mittels I-65 Battery Tube oder GT All-In-One Upgrade Kit flexibel erweiterbar (Mini-Thrower, Betrieb mit 18650-Akku)

    + Neue Engine

    + Umfangreiches Zubehör im Lieferumfang enthalten

    - Gewinde dürften etwas besser geschmiert sein

     

     

    Luxmessung

    Hier habe ich die nachfolgenden Werte ermittelt; für die Luxmessung  kam ein frisch geladener Keeppower-Akku (16340) zum Einsatz. Der erste Wert bezieht sich auf eine Messung mit dem Standardlampenkopf, bei der zweiten Messung kam der Turbo Force Head aus dem GT All-in-One Upgrade Kit zum Einsatz.

    • Messung mit Standardlampenkopf: 3100 Lux@1m
    • Messung mit Turbo Force Head: 11400 Lux@1m

     

    Beamshots

    Alle folgenden Beamshots wurden mit einem frisch geladenen 16340-Akku aufgenommen, und da die Outdoor-Beamshots meiner Meinung nach nicht das komplette Lumenspektrum der IncenDio V3X wiedergeben, gibt es auch noch Indoor-Beamshots in allen vier Leuchtmodi.

    Outdoor mit Standardlampenkopf (High Mode)

    Lumapower IncenDio V3X High Standard Head

    Lumapower IncenDio V3X High Standard Head

    Lumapower IncenDio V3X High Standard Head

    Outdoor mit Turbo Force Head (High Mode)

    Lumapower IncenDio V3X High Turbo Force Head

    Lumapower IncenDio V3X High Turbo Force Head

    Lumapower IncenDio V3X High Turbo Force Head

    Indoor mit Standardlampenkopf (von Low nach High)

    Lumapower IncenDio V3X Low

    Lumapower IncenDio V3X Medium

    Lumapower IncenDio V3X Higher

    Lumapower IncenDio V3X High

    Indoor mit Turbo Force Head (von Low nach High)

    Lumapower IncenDio V3X Low TFH

    Lumapower IncenDio V3X Medium TFH

    Lumapower IncenDio V3X Higher TFH

    Lumapower IncenDio V3X High TFH

     

    Fazit

    Entgegen dem heute üblichen Trend bei vielen Taschenlampen-Herstellern, in regelmäßigen Abständen und am Besten im Monatstakt neue (EDC-)Taschenlampen auf den Markt zu werfen, die sich hauptsächlich durch noch mehr Helligkeit voneinander unterscheiden, schwimmt Lumapower hier gegen den Strom. Zum einen wird die IncenDio-Serie schon seit Jahren regelmäßig einer Produktpflege unterzogen, und zum anderen bietet die IncenDio V3X deutlich mehr Umbaumöglichkeiten als die meisten mir bekannten Modelle in diesem Segment von anderen Anbietern.

    Nach wie vor halte ich die Lumapower IncenDio V3X deshalb für eine sehr interessante EDC-Taschenlampe, und das nicht nur, weil sie mich schon seit langer Zeit nahezu täglich begleitet. Sie bietet aus meiner Sicht ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, da der Lieferumfang kaum Wünsche offen lässt und die Lampe darüber hinaus genügend Helligkeit für die meisten Anwendungsbereiche bietet.

    Hinzu kommt, dass viele Lumapower-Komponenten untereinander austauschbar sind und beim Kauf einer neuen Lumapower-Taschenlampe weiter verwendet werden können. Das ist auch bei der IncenDio V3X der Fall, denn das Batterierohr lässt sich auch mit der Lumapower CT One verwenden.

    Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 057

     

     

    Bezugsquelle

    Die Lumapower IncenDio V3X ist mitsamt Zubehör im MSITC Shop erhältlich.

  • Produktankündigung: Klarus RS11-II XM-L2 930 ANSI Lumen max.,

    Posted on April 19th, 2014 admin No comments

     

    Klarus hat die schon länger erhältliche RS11 technisch aktualisiert. Mit einer XM-L2 U2-LED leistet die Klarus RS11-II maximal 930 ANSI-Lumen, wobei sie im High Mode nach ca. drei Minuten herunterregelt.

    Zum Laden kann der mitgelieferte 18650-Akku von Klarus (basiert auf einer Samsung-Zelle) in der Lampe verbleiben, der Ladevorgang beginnt dann, sobald der magnetische Ladestecker von der Lampe angezogen wird, wenn er sich in einem Umkreis von ca. einem Zentimer befindet.


    Aus leuchttechnischer Sicht bietet die Klarus RS11-II drei Leuchtmodi, die wie folgt aufgeteilt sind:

    • 930 ANSI-Lumen/2,5 Stunden
    • 230 ANSI-Lumen/6 Stunden
    • 5 ANSI-Lumen/260 Stunden

    Eine Besonderheit der Klarus RS11-II sind zwei Seitenschalter, wovon einer für Strobe zuständig ist. Sobald der orangefarbene Schalter (auch im ausgeschalteten Zustand) gedrückt wird, aktiviert dies sofort den Strobe Mode.

    Technische Details:

    • CREE XM-L2
    • Strobe kann auch aktiviert werden, wenn die Lampe ausgeschaltet ist
    • Umschaltung auf Strobe ist aus jedem anderen Modus möglich, wenn der Strobe-Schalter gedrückt wird
    • Drei Leuchtstufen
    • Spannungsbereich: 3,4V-8,4V
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Mode Memory
    • Farbfilter und Diffusor sind optional erhältlich
    • OP-Reflektor
    • Gewicht: 156 Gramm (ohne Akku)
    • Länge: 16 cm
    • Durchmesser Lampenkopf: 3,6 cm
    • Durchmesser Lamepenkörper: 2,54 cm

    Lieferumfang:

    • Klarus RS11-II
    • 18650-Akku von Klarus
    • Lanyard
    • Clip
    • USB-Ladekabel
    • Ersatz-O-Ringe
    • Bedienungsanleitung

    Ein Review zur Klarus RS11-II folgt in Kürze.

  • Produktankündigung: MTE Backup Commander BC-1 EDC Flashlight XM-L2 780 Lumen max.

    Posted on April 16th, 2014 admin No comments

     

    Die MTE Backup Commander BC-1 ist eine kompakte EDC-Taschenlampe für den täglichen Gebrauch, die darüber hinaus universell einsetzbar ist. Der Seitenschalter am Lampenkopf dient zum Ein- und ausschalten der Lampe sowie zum Durchschalten der drei Leuchtmodi High, Medium und Low. Mit maximal 780 Lumen bietet die BC-1 genügend Helligkeit für die meisten Einsatzbereiche.

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    Mit ihrer Länge von nur ca. 11,1 cm ist sie eine der kompaktesten Taschenlampen, die mit einem 18650-Akku betrieben werden können. Voraussichtlich ab 23. April 2014 ist die MTE Backup Commander BC-1 im MSITC Shop verfügbar.

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    Ein Review zur MTE Backup Commander BC-1 folgt nach Produktverfügbarkeit.

  • Kurzreview: MTE D-2 EDC Flashlight XP-G R4 180 Lumen max. neutral white

    Posted on March 31st, 2014 admin No comments

     

    Ich möchte in diesem Kurzreview die neue MTE D-2 EDC-Taschenlampe mit XP-G R4-LED und max. 180 Lumen in neutral white vorstellen.

    MTE D-2, Brillipower-Akkus 021

     

    Die MTE D-2 wird in der bereits bekannten MTE-Verpackung geliefert und ist in den Farben blau und schwarz erhältlich. Eine nachleuchtende GITD-Gummikappe sorgt dafür, dass die MTE D-2 auch bei Dunkelheit schnell lokalisiert werden kann, sofern sie vorher einer anderen Lichtquelle ausgesetzt wurde. Wie üblich fällt der Lieferumfang bei MTE-Taschenlampen eher spartanisch aus, dafür kann sich die Verarbeitung sehen lassen: Das Gewinde ist sauber geschnitten und die Anodisierung tadellos.

    MTE D-2, Brillipower-Akkus 013

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    MTE D-2, Brillipower-Akkus 026

     

    Darüber hinaus bietet die MTE D-2 als Besonderheit einen integrierten Magneten am Lampenheck, mit dem dieses kleine Lämpchen recht universell befestigt werden kann. Desweiteren bietet die MTE D-2 einen stabilen Clip, mit dem die Lampe beispielsweise am Hosenbund oder am Kragen angebracht werden kann, so dass beide Hände freibleiben.

    MTE D-2, Brillipower-Akkus 008

    MTE D-2, Brillipower-Akkus 030

    Die XP-G R4-LED sorgt mit ihrer neutralweißen Farbtemperatur für ein angenehmes Licht. Mit maximal 180 Lumen ist die MTE D-2 kein Lumenmonster; das ist meines Erachtens aber auch gar nicht notwendig. Zum einen gibt es genügend Taschenlampen auf dem Markt, die eine deutlich höhere Leuchtkraft bieten, und zum anderen gibt es nach wie vor Anwender, für die einfache Bedienung und Betrieb mit normalen Batterien im Vordergrund stehen.

    Bedient wird die MTE D-2 über den Schalter am Lampenkopf. Ein- und ausgeschaltet wird die Lampe, indem der Schalter ganz durchgedrückt wird. Die drei Leuchtmodi werden der Reihe nach durchgeschaltet, wenn der Schalter bis zur Hälfte gedrückt und dann losgelassen wird.

    MTE D-2, Brillipower-Akkus 027

    MTE D-2, Brillipower-Akkus 031

    Da die MTE D-2 nicht über einen Mode Memory verfügt, startet sie automatisch immer im High Mode. Mir ist bewusst, dass das nicht nach jedermanns Geschmack ist, deshalb weise ich ausdrücklich darauf hin.

     

    Größenvergleich

    Hier die MTE D-2 im direkten Größenvergleich mit meinen Referenzlampen, und zwar der Niteye EYE30 und der Lumapower Signature LX.

    MTE D-2, Brillipower-Akkus 011

    Von links nach rechts: Lumapower Signature LX, MTE D-2 blau, MTE D-2 schwarz und Niteye EYE30

     

    Beamshots

    Da bei so kleinen Lampen Outdoor-Beamshots meines Erachtens wenig Sinn machen, weil dafür einfach die Reichweite fehlt, habe ich ich ein paar Indoor-Beamshots gemacht. Sie wurden von oben nach unten in den Modi High, Normal und Low aufgenommen.

    Dazu noch ein Hinweis: Da bei der Aufnahme der vollautomatische Modus meiner Kamera zum Einsatz kam, erscheint der Low Mode mit einem leichten Orange-Stich – diese Darstellung entspricht jedoch nicht der Realität.

    MTE D-2, Brillipower-Akkus 043

    MTE D-2, Brillipower-Akkus 044

    MTE D-2, Brillipower-Akkus 046

     

    Technische Details

      • CREE XP-G R4 LED neutral white
      • Drei Leuchtmodi (High/180 lumen, Normal/80 Lumen und Low/10 Lumen)
      • Max. Output: 180 Lumen
      • Max. Laufzeit: 1 Stunde/High, 2,5 Stunden/Low
      • Wasserdicht
      • GITD-Schalterkappe
      • Magnet am Lampenende zur universellen Befestigung
      • Abnehmbarer Clip
      • Erhältlich in blau und schwarz
      • Energieversorgung: 1 x AA/1 x NiMH
      • Länge: 10,3 cm
      • Kopfdurchmesser: 2,5 cm
      • Gewicht: 68 Gramm (ohne Batterie)

     

    Lieferumfang

    • MTE D-2
    • Clip
    • Bedienungsanleitung

     

    Fazit

    Alles in allem hat MTE mit der D-2 das Rad sicher nicht neu erfunden, aber das Produktportfolio durch eine ordentlich verarbeitete und mit sinnvollen Merkmalen ausgestattete EDC-Taschenlampe nach unten abgerundet. Durch die Befestigungsmöglichkeiten mittels Clip und Magneten am Lampenende eignet sich die MTE D-2 vor allem auch für Einsatzbereiche, wo die Hände freibleiben müssen. Auch als Leselampe, die an einem magnetischen Gegenstück befestigt wird, gibt sie eine gute Figur ab, z.B. beim Camping oder anderen Outdoor-Aktivitäten.

    MTE D-2, Brillipower-Akkus 010

     

    Bezugsquelle

    Erhältlich ist die MTE D-2 im MSITC Shop.