-
Review: Zhongwin FARKA F8 V5 XP-G R5 360 Lumen max.
Posted on July 1st, 2010 No commentsZhongwin ist ein bislang in Deutschland eher unbekannter Hersteller, der jedoch einige interessante Taschenlampen im Portfolio hat. Von Zhongwin gibt es zwei Marken, und zwar XENO und FARKA. Beide Marken überzeugen durch ihre sehr gute Qualität sowie einige sinnvolle Features, doch mehr dazu im Review.
Verpackung/Zubehör
Die FARKA F8 V5 wird in einer Pappschachtel ausgeliefert, in der sich folgendes Zubehör befindet:
- Handschlaufe
- Ersatz-Clicky
- Zwei Ersatz-O-Ringe
- Längenverstellbares Lanyard
Auf das längenverstellbare Lanyard gehe ich nachher noch genauer ein, denn es eröffnet zusammen mit einem an der Lampe angebrachten (und entfernbaren)
Befestigungsring interessante Verwendungsmöglichkeiten.Der Hersteller bietet einiges Zubehör für die FARKA F8 V5 an. Besonders interessant für den militärischen Einsatz dürfte beispielsweise das MOLLE-kompatible Holster HD70 V6 sein, das sich selbstverständlich auch ganz normal am Gürtel tragen läßt.
Erster Eindruck
Die FARKA F8 V5 hinterläßt einen guten ersten Eindruck: Sie ist kompakt und trotzdem gut hell. Mit ihrer aktuellen XP-G R5 LED mit 360 Lumen max. macht sie ordentlich Dampf und ist dabei noch energieeffizient.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Taschenlampen ist die FARKA F8 V5 übrigens nicht schwarz, sondern kommt mit dem Farbton “Canon Grey” (Kanonengrau) daher.
In der Mitte des Batterierohres befindet sich ein Gummiring, der zusätzlich Grip geben soll, und in der Tat liegt die Lampe dank ihrer Riffelung und dem Gummiring auch bei Nässe gut in der Hand. Selbstverständlich läßt sich der Ring auch entfernen.
Verarbeitung
Eine Anodisierung Type III ist sauber und gleichmäßig aufgetragen, die Gewinde sind ordentlich geschnitten und mit Doppel-O-Ringen versehen. Alle Kontakte sind entweder vergoldet oder mit mit einem Überzug aus Bronze versehen, um Korrosion zu verhindern. Wie ich eingangs schon erwähnte, ist die Verarbeitungsqualität insgesamt wirklich tadellos.
Leuchtkraft
Die FARKA F8 V5 ist eindeutig eine throworientierte Lampe mit max. 360 Lumen (300 OTF-Lumen) und drei unterschiedlich abgestuften Modi:
- High (1000mA/300 OTF-Lumen)
- Low (220mA/70 OTF-Lumen)
- Ultra Low(20mA/ 10 OTF-Lumen)Auf Modi wie SOS und Strobe wurde bei der Entwicklung der Lampe konsequent verzichtet; eine weitere Besonderheit ist der Ultra Low-Mode mit gerade mal 10 OTF-Lumen, der sich somit ausgezeichnet für Nachteinsätze (z.B. Karten oder Stationsbeschreibungen von Nachtcaches lesen) eignet und die Nachtsichtfähigkeit nicht über Gebühr strapaziert.
Ultra low mode mit 10 OTF-Lumen, alle anderen Bilder wurden in der höchsten Leuchtstufe aufgenommen
Modi
Die FARKA F8 V5 verfügt über folgende Modi und Laufzeiten:
High: 300 OTF-Lumen/2,5h
Mid: 70 OTF-Lumen/11h
Low: 10 OTF-Lumen/120hObgleich die FARKA F8 V5 über ein integriertes Wärmeableitungssystem verfügt, sollte man die Lampe trotzdem nicht über die komplette Laufzeit hinweg im höchsten Modus betreiben, da sie sich naturgemäß bei längerer Laufzeit erwärmt.
Technische Details:
- CREE XP-G 1B R5 LED
- 360 Lumen max.
- Vorfokussierter SMO-Reflektor
- XENO GFC Impact-resistent System
- Geringe Akkukapazität wird durch Blinken signalisiert
- Verpolungsschutz
- Präzise gefertigte Lampenkomponenten
- Doppelte O-Ringe aus Silikongummi (äußerst haltbar, überstehen auch hohe und niedrige Temperaturen problemlos)
- Verstärkte Glaslinse
- Flimmerfrei selbst im untersten Leuchtmodus durch XENO No-PWM LED driver
- Effektiver Kühlkörper zur Wärmeableitung
- Besonders geschützter LED Driver durch Shock Isolation Framework
- Tailstand möglich
- Vergoldete Feder und mit Bronze überzogene Kontakte
- Fluoreszierende Endschalterkappe
- Fluoreszierender O-Ring im Lampenkopf
- Optional erhältlicher Diffusor sorgt für optimale Ausleuchtung, z.B. beim Camping
Betrieb mit 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A-Zellen - Betriebsspannung: DC 3.0~4.2V
- Eingebauter Verpolungsschutz
- Laufzeit: 2,5h/High, 6,5h/Mid, 18h/Low
- Länge: 13,7cm
- Durchmesser: 3,5cm
- Gewicht: 120,5 Gramm (ohne Akku)
Pro und Contra:
+ Hervorragende Qualität und Verarbeitung
+ Konzentration auf das Wesentliche (kein Strobe und SOS)- Kein Memory mode, d.h. die Lampe merkt sich den zuletzt verwendeten Modus nicht
- Das Gewinde für die Endschalterkappe dürfte einen Tick besser geschmiert sein
Fazit
Die FARKA F8 V5 ist eine Lampe, die zeigt, daß es auch von unbekannten chinesischen Herstellern sehr gute Produkte geben kann.
Mir persönlich gefällt die FARKA F8 V5 sehr gut. Die Verarbeitung ist auf einem hohen Niveau, und durch jede Menge Zubehör läßt sich die Lampe noch erweitern.
Von der Charakteristik her würde ich die FARKA F8 als throworientierten Flooder einstufen. Die Lampe erzeugt einen ausreichend großen Spill für die Nahbereichsausleuchtung und leuchtet gleichzeitig soweit, daß man auch in einiger Entfernung vor sich noch deutlich Details erkennen kann. Wer einen noch besseren Flooder sucht, den möchte ich schon vorab auf die XENO E06 verweisen, die ich demnächst in einem weiteren Review vorstellen werde.
Mit dem mitgelieferten verstellbaren Lanyard inkl. Befestigungsring aus rostfreiem Stahl läßt sich die Lampe sogar um den Hals hängen, was insbesondere in Situationen sehr hilfreich kann, wo beide Hände frei bleiben müssen und dennoch ein schneller Zugriff auf die Taschenlampe gewährleistet sein muß.
Bezugsquelle
Die FARKA F8 V5 ist bei uns im Shop erhältlich.
-
Review: ASU P7 Sparkler SSC P7-D 900 Lumen max.
Posted on May 27th, 2010 1 commentVorwort
Ich hatte vor kurzem die Gelegenheit, die ASU P7 Sparkler bei einem Nachtcache zu testen. Meine Erfahrungen damit spiegeln sich in diesem Review wieder.
Verpackung/Zubehör
Die ASU P7 Sparkler wird in einer Pappschachtel ausgeliefert, als einziges Zubehör ist im Lieferumfang eine Handschlaufe enthalten. Ein Holster mit einem zusätzlichen Fach für einen Ersatzakku ist optional erhältlich. Eine wertige Geschenkbox, die etwas mehr hermacht, ist derzeit geplant.
Erster Eindruck
Die ASU P7 Sparkler ist ein Flooder auf Basis der SSC P7-D LED mit max. 900 Lumen und einem optimierten Treiber. Sie erzielt mit ihrem tiefen Reflektor eine etwas höhere Reichweite als beispielsweise die MTE SSC P7-D. Eine nachleuchtende Endschalterkappe hilft dabei, die Taschenlampe im dunkeln leichter zu lokalisieren.
Verarbeitung
Eine Anodisierung Type III ist sauber und gleichmäßig aufgetragen, die Gewinde sind ordentlich geschnitten und mit Doppel-O-Ringen versehen.
Leuchtkraft
Die ASU P7 Sparkler wird vom Hersteller mit einer maximalen Leuchtkraft von 900 Lumen angegeben. Ob das stimmt oder nicht, kann ich nicht bestätigen – stattdessen verlasse ich mich an dieser Stelle lieber auf meine Beobachtungen, die ich im dunklen Wald bzw. während des Nachtcaches gemacht habe, und hier kann die Lampe ganz klar punkten: Sie ist sehr hell und sorgt für ausreichend Licht in der Dunkelheit.
Da ich die MTE SSC P7-D sonst auch für Nachtcaches verwende, konnte ich hier einen guten Vergleich ziehen und feststellen, daß die ASU P7 Sparkler bedingt durch ihren tieferen Reflektor noch mehr Throw hat als die MTE SSC P7-D, aber dennoch gleich viel Sidespill bietet.
Mit fünf Modi bietet die Lampe genügend Abstufungen zwischen sehr hell und recht dunkel. Der Hersteller gibt eine Laufzeit von ca. einer Stunde im höchsten Modus bei Betrieb mit einem 18650-Akku an; hier wäre noch anzumerken, daß es natürlich Unsinn ist, die ASU P7 Sparkler (genauso wie andere Lampen in dieser Größe) die ganze Zeit mit Vollgas zu betreiben, da sich die Lampe ansonsten zu sehr erhitzt.
Modi
Die ASU P7 Sparkler verfügt über folgende Modi und Laufzeiten:
High: 1 Stunde/900 Lumen
Mid: 3,5 Stunden/450 Lumen
Low: 5 Stunden/250 Lumen
SOS: 16 Stunden/150 Lumen
Strobe: 22 Stunden/150 LumenMit einem frisch geladenen 18650-Akku hat die ASU P7 Sparkler vier Stunden durchgehalten, wobei ich natürlich darauf geachtet habe, die Lampe nicht nur im höchsten Modus zu betreiben, sondern auch oft den mittleren Modus und den Low Mode verwendet habe. Anschließend war die Lampe immer noch einsatzbereit, d.h. der Akku hatte noch Energie.
Technische Details:
* Hochwertiger SSC P7 Emitter
* Lebensdauer von 50.000 Stunden oder mehr
* Glaslinse mit OP-Reflektor aus Alu
* Leichtes Alugehäuse aus hochwertigem Flugzeugaluminium
* Max. 900 Lumen im höchsten Modus
* Fünf Modi: Hi > Med > Lo > Strobe > SOS
* Elektronische Regelung für optimale Laufzeit und Energiemanagement
* Betrieb mit 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A-Zellen möglich
* Länge: 14 cm
* Gewicht: 134 Gramm (ohne Akku)
* Wasserdicht
* Hocheffizienter TreiberBezugsquelle
Die ASU Sparkler P7 ist bei uns im Shop für 69,90 Euro erhältlich.
Fazit
Mir persönlich gefällt die ASU P7 Sparkler recht gut. Die Verarbeitung ist auf einem hohen Niveau, und wer eine äußerst helle und dennoch kompakte Lampe sucht, ist mit dieser Taschenlampe gut beraten. Als EDC geht die ASU P7 Sparkler zwar nicht mehr durch, in der Jackentasche hat sie aber immer noch Platz.
Die ASU P7 Sparkler fühlt sich im nahen und mittleren Bereich wohl und erledigt ihren Job dort sehr gut. Für hohe Reichweiten (> 200 Meter) ist sie jedoch nicht geeignet. Egal, ob für Nachtcaches, fürs Camping, Polizisten auf Streife oder nächtliche Ausflüge mit dem Hund: Die ASU P7 Sparkler leuchtet jede noch so dunkle Ecke hervorragend aus.
Übrigens: Das optional erhältliche Holster enthält ein zusätzliches Fach für einen zweiten 18650-Akku, womit man auch für längere Einsätze hervorragend gerüstet ist.
-
Produktvorstellung: Brinyte D8 und Brinyte D8 3 LED
Posted on April 18th, 2010 No commentsEinführung
Brinyte ist ein weiterer Hersteller von qualitativ guten Taschenlampen und vor allem durch seine Budget-Thrower Brinyte D8 und Brinyte UF900 bekannt. Von der Qualitätseinstufung her agiert Brinyte in der oberen Mittelklasse und bietet hier ein adäquates Preis-/Leistungsverhältnis.
Erster Eindruck
Die Brinyte D8 geht zwar von der Reichweite her in Richtung Brinyte UF900, davon abgesehen handelt es sich um eine Neuentwicklung, die mit der bisherigen Brinyte UF900 nicht viel gemeinsam hat. Während die D8 ganz klar als Thrower mit großer Reichweite konzipiert wurde (ca. 300-400 Meter), ist die Brinyte D8 3 LED eher ein Mittelding zwischen Flooder und Thrower. Sie erreicht nicht die Reichweite der D8, hat dafür aber deutlich mehr Throw als reine Flooder wie die MTE SSC P7-D oder die iTP Light A6 Polestar und ist mit angegebenen 800 Lumen auch recht hell.
Verarbeitung
Obgleich Brinyte nicht in der gleichen Liga wie Olight, Lumapower oder Fenix spielt, sind die Lampen gut verarbeitet. Mit O-Ringen, sauber geschnittenen und gefetteten Gewinden hinterlassen die Brinyte-Taschenlampen einen guten Eindruck.
Beamshots
Brinyte D8 mit konzentriertem Spot
Brinyte D8 auf kurze Entfernung
Brinyte D8 3 LED
Brinyte D8 3 LED: Mehr Flood als die Brinyte D8
Technische Details
Brinyte D8
- CREE XP-E Q5 LED
- OP-Reflektor aus Aluminium
- Fünf Betriebsmodi
- Maximale Helligkeit: 280 Lumen
- Lebensdauer von 50.000 Stunden und mehr
- Elektronische Regelung sorgt für optimale Nutzung des Energieflußes bzw. der Akku-Kapazität
- Wasserdicht nach IPX-8
- Aus hochwertigem und strapazierfähigem Flugzeug-Aluminium hergestellt
- HA Type III-Anodisierung
- Extrem fokussierter Lichtstrahl
- Betrieb mit 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A/16340-Akkus
- Reichweite: ca. 300-500 Meter (Herstellerangabe)
- Laufzeit bei höchster Stufe (280 Lumen): 180 Minuten mit 18650-Akku, 90 Minuten mit CR123A/16340-Akkus
- Spezieller Reflektor sorgt für enorme Reichweite
- Länge: 18,0 cm
- Gewicht: 280 Gramm ohne Akku
Brinyte D8 3 LED
- 3 x CREE XP-E Q5 LED
- OP-Reflektor aus Aluminium
- Fünf Betriebsmodi
- Maximale Helligkeit: 800 Lumen
- Lebensdauer von 50.000 Stunden und mehr
- Elektronische Regelung sorgt für optimale Nutzung des Energieflußes bzw. der Akku-Kapazität
- Wasserdicht nach IPX-8
- Aus hochwertigem und strapazierfähigem Flugzeug-Aluminium hergestellt
- HA Type III-Anodisierung
- Betrieb mit 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A/16340-Akkus
- Taktischer Forward Clicky
- Länge: 18,0 cm
- Gewicht: 314 Gramm ohne Akku
Pro und Contra
+ Hervorragende Reichweite bei der Brinyte D8 (ca. 300-500 Meter)
+ Brinyte D8 3 LED ist eine gelungene Mischung aus Thrower und Flooder
- Anodisierung könnte einen Tick besser sein
Fazit
Wer einen Budget-Thrower für kleines Geld sucht, ist mit der Brinyte D8 sehr gut bedient. Die Reichweite ist hervorragend, und für alle, die eine hohe Reichweite benötigen, ist diese Lampe eine klare Empfehlung im Preisbereich bis 50 Euro.
Eine gute Mischung aus Flooder und Thrower ist hingegen die Brinyte D8 3 LED. Von der Reichweite kommt sie nicht an die Brinyte D8 ran, dafür hat sie aber wesentlich mehr Flood und schafft somit einen gelungenen Spagat zwischen Flooder und Thrower.
Bezugsquelle
Beide Lampen sind bei uns im Shop erhältlich.
-
Review: Lumapower D-mini VX 250 Lumen max.
Posted on December 30th, 2009 1 commentEinführung
Bereits der erste Kontakt mit diesem Leuchtzwerg hinterläßt einen sehr guten Eindruck: Die Lumapower D-mini VX liegt gut in der Hand und ist hervorragend verarbeitet. Nachdem ich die Screenshots auf der Lumapower-Webseite gesehen hatte, wollte ich natürlich wissen, ob die D-mini VX tatsächlich so hell ist oder ob da wenig nachgeholfen wurde…aber um es vorweg zu nehmen: Ja, sie ist hell. Verdammt hell sogar, für so einen Winzling.
Es geht aber noch besser: Mit dem als Zubehör erhältlichen Teleforce kit sowie einer D-65 battery expansion tube läßt sich die Lampe für noch mehr Throw umrüsten. Der Umbau läßt sich leicht bewerkstelligen und ist schnell geschehen, da lediglich der Lampenkopf ausgetauscht und ein Batterieverlängerungsrohr angeschraubt wird.
Dermaßen umgebaut läßt sich die Lumapower D-mini VX mit leistungsfähigeren 18650-Akkus betreiben, was sich sowohl im Output als auch in der Laufleistung des Akkus wiederspiegelt.
Smart UI-Funktion
Mit einem taktischen Forward Clicky lassen sich die drei Betriebsmodi bequem auswählen, und darüber hinaus bietet die DX-mini VX ein von Lumapower entwickeltes und “Smart UI” genanntes Feature. Was zunächst wie ein Marketing-Schlagwort klingt, ist in Wahrheit ein interessantes Merkmal einiger Lumapower-Lampen: Neben den üblichen drei Modi (low/medium/high) mit Memoryfunktion (der zuletzt eingestellte Modus wird gespeichert und nach dem Einschalten wieder verwendet) bietet die D-mini VX auch die Möglichkeit, eine beliebige Helligkeitseinstellung zu fixieren und diese abzuspeichern.In der Praxis funktioniert das wie folgt: Die Lampe muß für mindestens eine Sekunde oder länger an sein, um den Speichermodus vorzubereiten. Nun kann man die D-mini VX ausschalten und innerhalb einer Sekunde viermal den Clicky betätigen, um die Helligkeitseinstellung zu speichern; diese ist nun fix einprogrammiert und wird solange verwendet, bis vom Single Mode wieder in den Standard-Modus mit drei Betriebsarten gewechselt wird.
Der Wechsel funktioniert übrigens genau gleich: Lampe ausschalten, wieder viermal innerhalb einer Sekunde den Clicky betätigen und schon läuft die D-mini VX wieder im Normalbetrieb. Fast schon als Besonderheit muß man übrigens das Fehlen der üblichen SOS- und Strobe Modes anmerken – hier wird konsequenz auf unnützen Schnickschnack verzichtet, und das ist auch gut so.
Wenngleich die Handhabung der Smart UI-Funktion am Anfang etwas ungewohnt sein mag, so gewöhnt man sich doch bereits nach kurzer Zeit daran und kann jederzeit in den optimalen Level wechseln.
Spezifikationen
Die D-mini VX basiert auf einer Hochleistungs-LED vom Typ CREE XR-E und ist in zwei Ausführungen erhältlich, die sich hinsichtlich der Lichtfarbe und der Reichweite unterscheiden. Während das Modell mit R2-LED max. 250 Lumen Output und ein eher kälteres weißes Licht erzeugt, erzielt die D-Mini VX mit einer Q3-5A-LED ein wärmeres neutrales Licht und auch nur ca. 205 Lumen.Auf den folgenden Screenshots wird die Lumapower D-mini VX mit einer CR123A-Batterie betrieben und produziert deshalb keine vollen 205 Lumen, sonst wären die Beamshots selbstverständlich noch heller.
Die folgenden Bilder wurden vom Fenster aus Richtung Umspannturm gemacht, der sich ca. 12 Meter vom Haus entfernt befindet:
Zum Vergleich: Oben Lumapower D-mini VX mit 160 Lumen, ohne Tele-Force Kit und D-65 battery extension tube, unten Lumapower Vantage VT-01 mit 200 Lumen
Zum Vergleich: Oben Lumapower D-mini VX mit 160 Lumen, ohne Tele-Force Kit und D-65 battery extension tube, unten Lumapower Vantage VT-01 auf schwächster Stufe
Damit der Lampe Höchstleistungen entlockt werden können, ist ein Betrieb mit wiederaufladbaren Akkus vom Typ RCR123 oder 18650 unabdingbar, denn nur damit lassen sich auch max. 250 Lumen erzielen. Wenn eine CR123 Batterie mit 3.0V zum Einsatz kommt, sind nicht mehr als ca. 160 Lumen realisierbar.
Laufzeit
Auf höchster Stufe (Modus High) kann die D-Mini VX mit (R)CR123-Zellen ca. eine Stunde lange betrieben werden, bei Verwendung von 18650-Akkus sind es ca. drei Stunden.Technische Details:
- Drei Betriebsmodi (low/medium/high), Strobe und SOS ist nicht vorhanden
- Smart UI-Funktion erlaubt das Umprogrammieren der Lampe
- Besseres Knurling (Rändelung)
- Taktischer Forward Clicky mit Momentlicht-Funktion
- Doppelseitige Anti-Reflex-Beschichtung der Linse
- Orange Peel-Reflektor
- Wegrollschutz
- Tailstand möglich (Kerzenfunktion)
- Type III-Anodisierung
- Gesamtlänge: 9,5cm
- Durchmesser des Lampenkopfes: 3,75cm
- Durchmesser des Lampenkörpers: 2,4cm
- Gewicht: 88 Gramm (Ohne Batterie bzw. Akku)
- Wasserdicht
Lieferumfang
- Ersatz-O-Ringe
- Ersatzabdeckung für Clicky
Erweiterungsmöglichkeiten
Damit kommen wir nun zu den Erweiterungsmöglichkeiten der D-mini VX, die wie folgt aussehen:a) Teleforce head: Beim Teleforce head handelt es sich um einen Lampenkopf, der zum einen größer ist und zum anderen einen Smooth-Reflektor mit mehr Tiefe (3,8cm beim Smooth-Reflektor gegenüber 3,0cm beim normalen OP-Reflektor) beinhaltet. Mit dieser Erweiterung wird die Reichweite (Throw) der D-mini VX stark vergrößert
b) D-65 extended battery tube: Bei der battery tube handelt es sich um eine austauschbare Batterieröhre, die den Betrieb mit 18650-Akkus erlaubt; die Laufzeit der D-mini VX wird damit beträchtlich gesteigert
Pro und Contra
Am meisten fasziniert mich an dieser kleinen Taschenlampe die Helligkeit und die Reichweite – da hat Lumapower einen richtig guten Job gemacht. Auch die Erweiterungsmöglichkeiten und der modulare Aufbau sind nicht von schlechten Eltern, denn damit läßt sich aus einer kleinen EDC-Taschenlampe im Nu ein leistungsfähiger Thrower basteln. Außerdem verzichtet die Lumapower D-mini VX als eine der wenigen Lampen konsequent auf allen Firlefanz wie SOS- und Strobe-Modi, die man in der Praxis sowieso kaum benötigt.
Als Contra ließe sich noch anführen, daß die volle Leuchtleistung und Laufzeit tatsächlich erst mit einem 18650-Akku ermöglicht wird, der wiederum die D-65 extended battery tube voraussetzt. Als wirkliches Manko sehe ich das aber nicht, denn viele Anwender werden auch mit den max. 205 Lumen zufrieden sind, die von der Lampe beim Betrieb mit wiederaufladbaren CR123A-Zellen erzeugt werden.
Fazit
Wenn man diese Lampe einmal in der Hand gehabt hat, möchte man sie nicht mehr hergeben. Obwohl das Design der D-mini VX etwas vom Standard abweicht, bietet sie für ihre Größe eine starke Leistung: Neben den ca. 205 Lumen, die bereits beim Betrieb mit einer einzelnen RCR123-Zelle möglich sind, ist eine Steigerung auf bis zu 250 Lumen mit Hilfe der D-65 extended battery tube möglich.Mit ihrem hohen Lichtausstoß und ihrer erstaunlichen Reichweite ist diese kleine Lampe auch problemlos für weitere Entfernungen einsetzbar, und auch hier ist eine Leistungssteigerung (noch mehr Reichweite) mit Hilfe des optional erhältlichen Teleforce head problemlos möglich.
Auch die restliche Verarbeitung der Lampe entspricht dem bekannt hohen Qualitätsniveau von Lumapower-Produkten. Mit anderen Worten: Die D-mini VX ist eine Lampe, auf die man sich auch in extremen Situationen verlassen kann. Ihre Erweiterungsmöglichkeiten sind hervorragend, und wer aus seiner EDC-Taschenlampe einen effizienten Thrower basteln möchte, kann dies im Handumdrehen tun.
Bezugsquelle
Erhältlich ist die Lumapower D-mini VX bei uns im Shop.
Von links nach rechts: Becker BK-7 Combat Utility, Lumapower D-mini VX, Lumapower IncenDio V3 und Lumapower Vantage VT-01


