• Review: Niteye EYE-30 3 x XM-L U2 max. 2000 Lumen

    Posted on January 23rd, 2012 admin No comments

    Einführung

    Nahezu wöchentlich tauchen neue Hersteller auf der Bildfläche auf und verschwinden mitunter ebenso schnell wieder, wie sie gekommen sind. Richtig interessante Neuheiten sind jedoch eher spärlich gesäht, und deshalb ist es mir ein umso größeres Vergnügen, heute einen richtigen Kracher vorstellen zu können. Die Rede ist von der Niteye EYE-30, einer Taschenlampe, die bei vielen Flashaholics ein starkes Kaufverlangen auslöst, und das nicht umsonst. Warum das so ist und was dieser kompakte Lichtkraftprotz sonst noch an Besonderheiten zu bieten hat, werde ich in diesem Review vorstellen.

    Die EYE-30 gibt es übrigens in zwei Ausführungen, die sich technisch jedoch nicht voneinander unterscheiden. Der Unterschied zwischen den beiden Lampen ist eher marginal: Während die Conventional Edition einen Selektorring aus Aluminium besitzt, kommt die Special Edition mit einem Selektorring aus rostfreiem Edelstahl daher und kostet dafür 10 Euro mehr.

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    Wie immer gilt: Alle Angaben (bis auf die Luxmessung) wie Lumen oder Laufzeiten sind Herstellerangaben, die ich nicht selbst verifiziert habe.

    Verpackung und Zubehör

    Es gibt nur wenige Taschenlampen in dieser Leistungsklasse, die in einer adäquaten Verpackung ausgeliefert werden. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass Niteye sich hier an anderen Herstellern wie Olight ein Beispiel genommen hat und die EYE-30 stilecht in einem kleinen Alukoffer an den Mann bzw. die Frau bringt. In diesem Koffer lässt sich die EYE-30 mitsamt Zubehör gut und geschützt transportieren, doch dazu später noch mehr.

    Im Lieferumfang der Lampe ist folgendes enthalten:

    • Niteye EYE-30
    • Akkumagazin für 4 x 18650
    • Haltegriff (abnehmbar)
    • Holster
    • O-Ring
    • Bedienungsanleitung
    • Garantiekarte
    • KFZ-Ladekabel

     

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    Erster Eindruck

    Ich habe schon viele Taschenlampen in den Händen gehabt, die alle ein mehr oder weniges großes "Habenwollen!"-Gefühl ausgelöst haben, und die Niteye EYE-30 macht hier keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil: Die Niteye EYE-30 kombiniert einige Faktoren, die nicht nur gestandenen Flashaholics das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Angefangen beim Design mit den drei CREE XM-L U2-LEDs, die entfernt an eine Gatling Gun erinnern, bis hin zu einer sehr guten Leuchtleistung von 2000 Lumen max. verbunden mit einer noch akzeptablen Größe sowie einer Akku-Ladestandanzeige und einer Ladebuchse zum Laden der Akkus in der Taschenlampe bringt die Niteye EYE-30 alles mit, was des Flashaholics Herz begehrt.

    Die Niteye EYE-30 wird mit vier Lithium-Ionen-Akkus vom Typ 18650 betrieben, worauf ich später noch näher eingehen werde, denn hier gilt es einige wichtige Punkte zu berücksichtigen. Um den aktuellen Akkuzustand darzustellen, besitzt die EYE-30 eine Akku-Ladestandanzeige, die bei jedem Moduswechsel kurz aktiviert wird – leuchten alle Segmente, dann sind die Akkus ganz aufgeladen. Verringert sich hingegen die Anzahl der leuchtenden Segmente, dann lässt die Akkukapazität nach – falls nur noch ein Segment leuchtet, dann müssen die Akkus geladen werden. Auf diese Art und Weise kann man schnell in Erfahrung bringen, ob die Akkus noch voll sind oder ins Ladegerät zum Betanken müssen.

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    Darüber hinaus besitzt die EYE-30 noch einen Ladebuchse zum Anschluss an ein Ladegerät. Falls sich nun jemand fragt, wie diese Ladebuchse ohne Schutzabdeckung zu der  beworbenen Wasserdichtigkeit nach IPX-8 kompatibel ist: Laut Niteye (ich habe extra nachgefragt) wurde ein 30-minütiger Dichtigkeitstest durchgeführt, bei dem kein Wasser in die bzw. durch die Ladebuchse eingedrungen ist. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass das Laden der Akkus in einem richtigen Ladegerät natürlich vorzuziehen ist; die Ladebuchse ersetzt kein hochwertiges Ladegerät wie beispielsweise einen Pila-Lader, sondern ist dazu gedacht, um unterwegs im Auto oder im Boot die Akkus laden zu können, wenn kein Ladegerät zur Verfügung steht. Beim Laden über das Ladekabel wird der Ladevorgang ebenfalls über die Ladestandsanzeige signalisiert, sie blinkt dann nämlich während dem Laden.

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    Dann gibt es noch den im Lieferumfang enthaltenen Henkelmann, sprich: einen Haltegriff. Dieser Haltegriff kann auf der Lampe angeflanscht werden, indem beispielsweise mit einer Münze die Kreuzschlitzschraube gelöst und dann wieder befestigt wird. Für einen kürzeren Einsatz wird man diesen Griff wahrscheinlich weniger gebrauchen können, für einen Sucheinsatz bei Rettungskräften hingegen macht er bei längerem Gebrauch aber definitiv Sinn. Für Leute mit richtigen Pranken ist der Haltegriff jedoch etwas zu kurz geraten.

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    Verarbeitung

    Für einen "Newbie" hat Niteye mit der EYE-30 meines Erachtens einen sehr guten Einstand geliefert, alle Achtung. Die Anodisierung der Lampe ist ordentlich und ohne erkennbare Kratzer oder fehlerhafte Stellen, und auch am Gewinde gibt es nichts auszusetzen. Es ist ordentlich gefettet und geschnitten, so dass man die EYE-30 ohne großen Kraftaufwand auf- und zusammenschrauben kann. Insgesamt betrachtet hinterlässt die Niteye EYE-30 einen sehr hochwertigen Eindruck, was man angesichts des Preises aber auch erwarten darf.

     

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    Bedienung

    Die Niteye EYE-30 wird über einen Selektorring gesteuert, der sich unterhalb des Lampenkopfes befindet. Sie ist nicht stufenlos dimmbar, sondern verwendet fest eingestellte Leuchtmodi, die durch das Drehen des Selektorrings nach rechts aktiviert werden können.

    Durch das Drehen des Selektorrings nach Backbord werden die Modi Strobe (schnelles Blinken) sowie Cruise Warning (langsames und rythmisches Blinken) aktiviert. Eine nützliche Sache ist die schon erwähnte Ladestandanzeige für die Akkus, die auch bei Dunkelheit leicht ablesbar ist und auf einen Blick die Akkukapazität anzeigt – wem schon mal die Taschenlampe mitten im dunklen Wald urplötzlich ausgegangen ist, wird dieses kleine Gimmick sehr zu schätzen wissen.

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    Leuchtmodi und Laufzeiten

    • Low: 60 Lumen/55 Stunden
    • Middle: 300 Lumen/12 Stunden
    • High: 1000 Lumen/3 Stunden
    • Turbo: 2000 Lumen/2 Stunden
    • Strobe
    • Cruise Warning

    Ein ganz wichtiger Punkt, auf den ich an dieser Stelle etwas detaillierter eingehen möchte, ist das Thema Akkus. Wer meint, dass er sich einen Gefallen tut, wenn er seine frisch erworbene Niteye EYE-30 (war ja teuer genug!) mit sagenhaften eBay-XYZ-Akkus mit 4000 mAh für zwei Euro das Stück betreiben kann (warum teure Markenakkus kaufen, wenn es auch günstige von eBay tun?), der sollte sich nochmal ernsthaft Gedanken darüber machen. Der Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus ist nicht ganz ohne – das gilt auch schon für Taschenlampen, die mit einem oder zwei 18650-Akkus betrieben werden.

    Da es im Internet genug Informationen zum Thema "Richtiger Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus" gibt, verweise ich an dieser Stelle auf weiterführende Informationen und beschränke mich hier auf die wichtigsten Punkte:

    1. Ausschließlich Qualitätsakkus vom selben Modell/Hersteller verwenden

    2. Auf keinen Fall Akkus mit unterschiedlichen Ladeständen oder Kapazitäten mischen

    3. Ausschließlich Akkus verwenden, die gleich alt sind

    Niteye gibt zwar zwei Stunden Laufzeit im Turbo Mode an, allerdings wird die EYE-30 schon nach 15 Minuten Betrieb im Turbo Mode recht warm. Hier spielen aber wieder Faktoren wie die Umgebungsbedingungen eine wichtige Rolle: Im Winter beim Laufen erhitzt die EYE-30 sicher nicht so schnell wie an warmen Sommerabenden.

    Im übrigen besitzt die Niteye EYE-30 auch einen Überhitzungsschutz. Wenn der Lampenkopf zu heiß wird und eine Temperatur von über 80°C erreicht, dann wird die Bestromung auf 60% reduziert und wieder auf den normalen Wert zurückgefahren, wenn die Temperatur auf 70°C absinkt. Des Weiteren gibt es noch einen Unterspannungsschutz, der wie folgt funktioniert: Beim Absinken der Spannung auf 6,9V arbeitet die EYE-30 nur noch im Low Mode, und bei einem weiteren Absinken der Spannung auf 6V schaltet sie sich ganz aus.

     

    Luxmessung

    Mit frisch geladenen Cytac 2900 mAh-Akkus habe ich 33100 Lux@1m gemessen.

     

    Sonstiges

    Ich hatte eingangs erwähnt, dass sich ein Griff zum Anschrauben im Lieferumfang der Lampe befindet. Dieser Griff macht aus meiner Sicht vor allem in Situationen Sinn, in denen die Niteye EYE-30 als Suchscheinwerfer verwendet wird. Im mitgelieferten Holster kann man sich die EYE-30 zwar an den Gürtel hängen, aber bedingt duch das hohe Gewicht von über 600 Gramm bei voller Bestückung mit 4 x 18650-Akkus wird man in der Praxis wahrscheinlich eher weniger auf diese Lösung zugreifen.

    Die EYE-30 aktiviert übrigens nicht alle LEDs gleichzeitig, wenn man z.B. den Low Mode aktiviert, sondern wechselt diese der Reihe nach durch und verwendet dann immer nur eine LED und nicht alle. In meinem Video Review zur Niteye EYE-30 kann man das gut erkennen.

    Beamshots

    Abweichend von meinen sonstigen Reviews habe ich von der Niteye EYE-30 drei Beamshots in den Modi Turbo, High und Middle erstellt, damit man auch einen Vergleich zwischen den einzelnen Helligkeitsstufen hat. Die Helligkeit im Turbo Mode ist – wenn ich das mal so sagen darf – aus meiner Sicht einfach sensationell, und ich denke, auf den Beamshots kann man die Unterschiede auch ganz gut erkennen.

    1. Turbo Mode

    Niteye EYE-30 Turbo Mode

    2. High Mode

    Niteye EYE-30 High Mode

    3. Middle Mode

    Niteye EYE-30 Middle Mode

    Video

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Niteye EYE-30 im praktischen Einsatz:

    Niteye EYE-30 2000 Lumen max.

    Der Vollständigkeit halber gibt es hier auch noch das Video Review zur Niteye EYE-30:

    MSITC Niteye EYE-30 video review

    Technische Details

    • 3 x CREE XM-L U2 LED mit SMO-Reflektor
    • Energieversorgung: 4 x 18650
    • Modiauswahl erfolgt über Selektorring
    • Reichweite: ca. 380 Meter
    • Digitale Regelung für lange Laufzeit und konstante Helligkeit
    • Spannungsbereich: 6-12.6V
    • Akku-Kapazitätsanzeige
    • Länge: 14,8 cm
    • Durchmesser Lampenkopf: 6,2 cm
    • Gewicht: ca. 400 Gramm (ohne Akkus)
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Selektorring aus Aluminium (Conventional Edition), Selektorring aus rostfreiem Edelstahl (Special Edition)

    Leuchtcharakteristik

    Die Niteye EYE-30 ist keine EDC-Taschenlampe mit einer Reichweite von drei Metern, sondern ein echter Leucht-Goliath. Mit der Kraft der drei CREE XM-L U2-LEDs erzielt die EYE-30 eine Reichweite von ca. 380 Metern (Herstellerangabe) und bietet darüber hinaus noch eine ordentliche Portion Flood. Das Lichtbild der Niteye EYE-30 prädestiniert die EYE-30 meiner Meinung nach auf jeden Fall zum Suchscheinwerfer – sie ist deutlich handlicher als von Feuerwehr und THW bekannte Hand- bzw. Suchscheinwerfer, bietet aber definitiv mehr Licht, als das, was mir an tragbaren Einsatzlampen so geläufig ist.

    Übrigens: Die von Niteye angegebene Reichweite halte ich für realistisch, die Ausleuchtung ist sowohl im mittleren Bereich als auch größeren Entfernungen sehr gut.

    Fazit

    Mit der Niteye EYE-30 ist eine Taschenlampe am Horizont aufgetaucht, die exzellente Leuchtkraft und Kompaktheit miteinander vereint. Die EYE-30 ist mit Sicherheit keine Taschenlampe für den täglichen Gebrauch, fürs Geocaching oder für den abendlichen Hundespaziergang – es sei denn, man möchte problemlos erkennen können, was die Vierbeiner in hundert Meter Entfernung im Dunklen so treiben. Die lange Laufzeit von max. 55 Stunden im Low Mode lässt die Lampe auch in Szenarien sinnvoll erscheinen, in denen sowohl maximale Helligkeit als auch langer Betrieb auf einer niedrigen Leuchtstufe erforderlich sind.

    Die Niteye EYE-30 ist nicht nur eine grandiose Lampe für alle jene, die einfach nur Spaß an leistungsstarken Taschenlampen haben und auch vor einem höheren Anschaffungspreis nicht zurückschrecken. Meiner Meinung nach eignet sich die Niteye EYE-30 auch hevorragend als Einsatz- bzw. Suchlampe bei Rettungskräften (Achtung: nicht ex-geschützt!) wie Feuerwehr, THW, Polizei usw. Die Ausleuchtung ist für eine so kompakte Lampe ausgezeichnet und deckt einen großen Bereich sowohl in der Breite als auch in der Ferne ab.

    Man sollte sich allerdings darüber im klaren sein, dass der Umgang mit mehrzelligen Taschenlampen auf Lithium-Ionen-Basis eine gewisse Sorgfalt in Bezug auf die verwendeten Akkus erfordert. Wer über die Anschaffung der EYE-30 nachdenkt, sollte auf jeden Fall – sofern nicht schon vorhanden – Qualitätsakkus von namhaften Herstellern wie Cytac, Keeppower oder EagleTac verwenden, andernfalls könnte bei Verwendung von Billigakkus im schlimmsten Fall die Freude von kurzer Dauer sein.

    Wer diesen Punkt berücksichtigt, dürfte an der Niteye EYE-30 im wahrsten Sinne des Wortes seine helle Freude haben.

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    Bezugsquelle

    Die Niteye EYE-30 ist als Conventional Edition und als Special Edition im MSITC Shop erhältlich.

  • Helle Taschenlampen@Night: Niteye EYE-30 3 x XM-L U2 2000 Lumen max.

    Posted on January 22nd, 2012 admin No comments

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Leistungsfähigkeit der Niteye EYE-30 beim nächtlichen Einsatz:

    Niteye EYE-30

    Ich für meinen Teil bin jedenfalls mehr als beeindruckt, und ich habe schon etliche Taschenlampen in den Händen gehabt. Gemessen an der Größe und der Leistungsfähigkeit spielt die Niteye EYE-30 jedenfalls ganz vorne mit. Für einen Newcomer auf dem Taschenlampenmarkt hat Niteye mit der EYE-30 ein sensationelles Debüt abgeliefert, und ich bin sicher, dass von diesem Hersteller noch mehr zu erwarten ist.

  • Review: ArmyTek Viking X und Viking S

    Posted on January 19th, 2012 admin No comments

    Einführung

    Bereits mit der Predator-Taschenlampe hat sich ArmyTek einen guten Ruf erworben, denn die ArmyTek Predator ist eine der wenigen Taschenlampen auf dem Markt, die in großen Teilen programmierbar ist und diesbezüglich kaum Wünsche offen lässt. Nun legt ArmyTek mit den beiden neuen Modellen Viking X und Viking S nach. Beide Modelle verzichten zwar auf die Programmierbarkeit der Predator, sind aber ebenfalls wieder für den harten Einsatz entwickelt worden.

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    Links Viking X, rechts Viking S

    Bei der Viking-Serie kommt ein neuentwickelter Treiber (STEP Runtime Technology) zum Einsatz, der zwar auch eine sehr gute Regelung bietet, aber auf die erweiterten Möglichkeiten der Predator wie Programmierung usw. verzichtet.

    Wie sich die ArmyTek Viking X und die Viking S voneinander unterscheiden, und was sie sonst noch zu bieten haben, möchte ich in diesem Review vorstellen. Leider – und das muss ich an dieser Stelle ausdrücklich betonen – habe ich von ArmyTek trotz mehrfacher Nachfragen noch keine technischen Details zur Viking S erhalten. Ich werde mich deshalb zunächst auf die rein visuellen Unterschiede beschränken und die technischen Spezifikationen nachreichen, sobald sie mir vorliegen.

    Last but not least gilt auch hier wie immer: Alle Angaben wie Lumen, Laufzeitangaben usw. sind Herstellerangaben, die ich mit Ausnahme der Luxmessung nicht selber verifiziert habe.

    Unterschied zwischen ArmyTek Viking X und ArmyTek Viking S

    Rein äußerlich unterscheiden sich die beiden Modelle kaum voneinander. Von ArmyTek wird die Viking X mit der Fenix TK21 verglichen, d.h. von der Ausleuchtung her bietet sie mehr Flood, während hingegen die Viking S mit der Fenix TK15 vergleichbar ist, oder mit anderen Worten: Die Viking X ist eher der Flooder, die Viking S bietet mehr Throw und hat einen tieferen Reflektor als die Viking X.

    Damit wären die (sichtbaren) Unterschiede zwischen den beiden Lampen auch schon erklärt.

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    Verpackung und Zubehör

    Beide Modelle werden im schon bekannten ArmyTek-Karton mit folgendem Zubehör ausgeliefert:

    • 1 x ArmyTek Viking X/Viking S G109.11 flashlight
    • 1 x Holster
    • 1 x Lanyard
    • 2 x Ersatz-O-Ring
    • 1 x Ersatz-Endgummikappe

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    Erster Eindruck

    Viele Hersteller werben ja gerne mit Produktbildern, die suggerieren sollen, dass die entsprechenden Taschenlampen auch für harte Einsätze – überwiegend im militärischen Bereich – entwickelt wurden und dort auch zum Einsatz kommen. Ob das stimmt oder nicht, wird sich in der Regel sowieso nicht nachprüfen lassen. Selbstverständlich wird man auch mit einer ArmyTek Viking-Taschenlampe keinen gegnerischen Panzer aufhalten, indem man die Lampe auf ihn wirft und ihn damit funktionsunfähig macht – bei den Details und in der Verarbeitung zeigen sich jedoch gewisse Details, die einer entsprechend genutzten Taschenlampe gut zu Gesicht stehen.

    Um das anhand eines Beispiels zu skizzieren: Der Treiber der Viking-Modelle befindet sich in einer Alukapsel und wird durch ein spezielles und haltbares Verbundmaterial geschützt, was wiederum dabei helfen soll, die Elektronik besser vor mechanischen Schäden zu schützen. Desweiteren machen die Lampen wirklich einen stabilen Eindruck, wenn man sie in der Hand hält, und sowohl bei der Viking X als auch bei der Viking S sind die Lampenkörper verstärkt.

    Wem der defaultmäßig angebrachte Combatring aus Gummi nicht gefällt, der kann ihn abnehmen und beispielsweise durch den mitgelieferten Clip ersetzen.

    Der Combatring dient jedoch nicht nur als solcher, sondern enthält auch eine Öse zur Befestigung des Lanyards. Außerdem verleiht er den Viking-Modellen im abgeschraubten Zustand auch Tailstand-Fähigkeit. Das mitgelieferte Holster weist gewisse Ähnlichkeiten zum Predator-Holster auf, allerdings fehlt die Möglichkeit, es quer am Gürtel tragen zu können. Davon abgesehen, macht das Holster einen recht stabilen Eindruck und lässt sich vielseitig befestigen.

     

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    Oben Viking-Holster, unten Predator Holster


    Verarbeitung

    Fangen wir bei der Anodisierung an: sie ist sauber aufgebracht, Problemzonen sind nicht erkennbar. Die Griffigkeit der ArmyTek Viking X und Viking S ist sehr gut; die Anodisierung fühlt sich beinahe ein wenig "gummimäßig" an und sorgt damit auch bei Nässe für sicheren Halt. Alle Gewinde sind ordentlich geschnitten, und zumindest das Tailcap-Gewinde ist fast schon einen Tick zuviel mit Nyogel versehen worden. Insgesamt hinterlassen sowohl Viking X als auch Viking S das Gefühl, eine Taschenlampe in der Hand zu halten, die nicht nur auf dem Papier für rauhe Einsätze taugt.

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    Bedienung

    Hier setzt ArmyTek auf die klassische Art der Bedienung, wie sie auch schon von der Predator her bekannt ist: Bei beiden Lampen werden die gewünschten Leuchtmodi über das Drehen des Lampenkopfes ausgewählt, auf Strobe und SOS wurde komplett verzichtet.

    Die Bedienung bzw. Auswahl geschieht wie folgt:

    1. Ein- und ausgeschaltet werden Viking X und Viking S über den Clicky am Lampenende

    2. Mit angezogenem Lampenkopf arbeiten beide Lampen im höchsten Leuchtmodus (750 Lumen bei der ArmyTek Viking X, ??? Lumen bei der ArmyTek Viking S)

    3. Wird der Lampen nach rechts gedreht bzw. gelockert, dann wird der zweite Betriebsmodus aktiviert. In diesem Modus (von ArmyTek auch relativ nichtssagend "Second Line" genannt) stehen drei Leuchtmodi zur Verfügung, die durch einen sanften Druck auf den Clicky ausgewählt werden können

    4. Ein Mode Memory ist selbstverständlich vorhanden. Um diesen zu aktivieren bzw. den zuletzt verwendeten Modus nach dem Einschalten sofort wieder abrufen zu können, müssen die Viking X und die Viking S jedoch für mehrere Sekunden ausgeschaltet bleiben, andernfalls wird der Leuchtmodus nicht gespeichert

    Diese Art der Bedienung ermöglicht es beispielsweise, mit einer kurzen Drehung des Lampenkopfes sofort von High auf Low umzuschalten, sofern dieser Modus vorher gespeichert wurde. Es gibt sicher einige Anwendungsbereiche, wo der schnelle Zugriff – ohne sich durch weitere Leuchtmodi durchklicken zu müssen – auf einen bestimmten Leuchtmodus Sinn macht.

    Laufzeiten und Leuchtmodi ArmyTek Viking X

    a) Mit einem Panasonic 18650 Li-Ion NCR2900mAh-Akku (bis zu 10% der maximalen Helligkeit)

    • High: 750 Lumen (2A)/2 Stunden 35 Minuten
    • Medium: 520 Lumen (1.3A)/2 Stunden 50 Minuten
    • Low: 90lm (0.21A)/16 Stunden 10 Minuten

    b) Mit CR123A/16340-Akkus

    • High: 750lm (2A)/1 Stunde 45 Minuten
    • Medium: 520lm (1.3A)/2 Stunden
    • Low: 90lm (0.21A)/10 Stunden

    Wichtig: Die Laufzeiten können bei Verwendung von anderen Akkus bis zu 30% aufgrund von diversen Faktoren (Kapazität, Alter usw.) abweichen. Bei Verwendung von CR123A/16340-Akkus mit voller Stabilisierung bei 500 Lumen (1,5A) erfolgt eine Reduzierung des Ladestroms um 25%, wenn die Akku-Spannung unter 2.3V fällt.

    Laufzeiten und Leuchtmodi ArmyTek Viking S

    Hier muss ich die genauen Details zunächst schuldig bleiben, da ich seit Anfang Januar 2012 auf die entsprechenden Infos von ArmyTek warte. Meiner subjektiven Meinung nach ist die ArmyTek Viking S einen Tick dunkler wie die Viking X, sie hat jedoch eine größere Reichweite und ist mehr throw-orientiert.

    Besonderheiten

    Als Besonderheit sehe ich bei den ArmyTek-Taschenlampen ihre außerordentliche Robustheit. Alleine die Tatsache, dass die Elektronik der Viking-Modelle sowohl durch eine Alukapsel als auch durch ein spezielles Verbundmaterial geschützt wird, zeigt doch deutlich, dass bei der Entwicklung der neuen Viking-Serie speziell den Anforderungen aus dem militärischen und polizeilichen Bereich eine hohe Bedeutung beigemessen wurde.

    Das soll nun nicht heißen, dass die Viking X und die Viking S sich nicht für zivile Zwecke eignen, ganz im Gegenteil: Auch der "normale" Anwender profitiert von einer Taschenlampe, die für den Einsatz unter rauhen Umgebungsbedingungen optimiert wurde.

    Desweiteren besitzen die Viking-Taschenlampen wie eingangs schon erwähnt einen neuen Treiber, der auf der STEP-Laufzeittechnologie basiert. Laut ArmyTek ist die Regelung bei dieser Elektronik ebenfalls sehr gut, auf die mannigfaltigen Konfigurationsmöglichkeiten der ArmyTek Predator wird hier zugunsten der leichten Bedienbarkeit und eines geringeren Preises verzichtet.

     

    Video

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die ArmyTek Viking X sowie die ArmyTek Viking S beim nächtlichen Einsatz:

    ArmyTek Viking X 750 Lumen XM-L U2 LED

     

    ArmyTek Viking S

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden im Modus High aufgenommen. Zum besseren Vergleich habe von beiden Taschenlampen Beamshots erstellt.

    1. ArmyTek Viking X

    Viking X High Mode

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    2. ArmyTek Viking S

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    Luxmessung

    Die ArmyTek Viking X liefert 10900 Lux@1m, während die ArmyTek Viking S hingegen 15800 Lux@1m erreicht.

    Technische Details Viking X

    • SMO-Reflektor
    • CREE XM-L LED U2
    • Max. 750 Lumen
    • Speziell entwickelter Reflektor für optimale Reichweite und Lichtausbeute
    • Energieversorgung: 2 x CR123, 2 RCR123A/16340, 1 x 18650
    • Länge: 15,5 cm
    • Durchmesser Lampenkopf: 3,7 cm
    • Durchmesser Batterierohr: 2,54 cm
    • Gewicht: 135 Gramm (ohne Akku(s))
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Reichweite: über 150 Meter
    • Ultra-transparente und vergütete Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
    • Besonders gut geschützte Elektronik ermöglicht den Einsatz unter härtesten Bedingungen

    Technische Details Viking S

    Wie ich weiter oben schon schrieb, hat es ArmyTek es nicht geschafft, mir noch rechtzeitig Informationen und technische Details zukommen zu lassen, deshalb gibt es an dieser Stelle leider (noch) keine entsprechenden Infos.

    Natürlich hätte ich an dieser Stelle lieber die Fakten präsentiert und hoffe, dass ich diese bald nachreichen kann.

    Pro und Contra

    + Beide Viking-Modelle sind sehr robust und stabil
    + Kompakt und dennoch sehr hell

    - Keine Bedienungsanleitung enthalten

    Fazit

    Meines Erachtens hat ArmyTek mit der Viking X und der Viking S wieder zwei ordentliche Lampen herausgebracht, die einen Vergleich mit der Konkurrenz auf keinen Fall scheuen müssen. ArmyTek-Taschenlampen gehören für mich definitiv zu den Produkten, die nicht nur auf dem Papier mit imposanten Features für den militärischen oder polizeilichen Einsatz im SEK/MEK-Bereich glänzen, sondern dies auch in der Praxis unter Beweis stellen – als Beispiel dafür möchte ich die speziell geschützte Elektronik oder den verstärkten Lampenkörper anführen.

    Apropos Papier: Eine gedruckte Bedienungsanleitung hätte beiden Lampen noch gut zu Gesicht gestanden, leider liegt eine solche nicht bei.

    Die Viking-Serie lässt sich aber auch hervorragend für "zivile" Zwecke nutzen, und zwar nicht nur dort, wo robuste Taschenlampen mehr oder weniger obligatorisch sind. Durch die kompakte Größe sind beide Taschenlampen ideale Begleiter für die Jagd, für Geocacher oder Hundebesitzer, die auch bei Dunkelheit ihren vierbeinigen Freund noch im Auge behalten wollen. Auch für Outdoor-Einsätze jeglicher Art, wo es mitunter etwas hart zugehen kann, sind beide Lampen sehr gut geeignet.

    Aus meiner Sicht sind sowohl Viking X als auch Viking S ihren Preis angesichts der gebotenen Leistung auf jeden Fall wert. Wer die volle Kontrolle über seine Taschenlampe haben möchte, wird mit der ArmyTek Predator besser bedient sein, da diese hinsichtlich ihrer vielseitigen Programmierungsmöglichkeiten nach wie vor fast alleine auf weiter Flur steht – wer hingegen darauf verzichten kann, erhält mit den den beiden Viking-Modellen eine Taschenlampe, mit der man nichts falsch machen kann.

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    Von links nach rechts: Viking X, Viking S und Predator

    Bezugsquelle

    Die ArmyTek Viking-Serie ist im MSITC-Shop erhältlich.

  • Review: Lumapower MENTOR SX XM-L 850 Lumen

    Posted on December 31st, 2011 admin No comments

    Einführung

    Die Lumapower MENTOR SX ist die kampfwertgesteigerte Variante der bekannten MENTOR MT-E, die mit einer aktuellen CREE XM-L LED ausgestattet ist und im Betrieb mit drei Lithium-Ionen-/NiMH-Akkus im Babyzellenformat (Typ C) satte 850 Lumen erreicht. Im Notfall lässt sich die MENTOR SX sogar mit drei Batterien/Akkus im Format AAA befeuern, und last but not least wurde der MENTOR SX das von der MRV SideKick IV bekannte neue User Interface namens Smart Switch spendiert, doch dazu mehr weiter unten.

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    Verpackung & Zubehör

    Die MENTOR SX kommt in der typischen Lumapower-Verpackung daher, als Zubehör sind folgende Teile enthalten:

    • Batterierohrverlängerung
    • Batterie- bzw. Akkumagazin für 3 x AAA-Betrieb
    • Bedienungsanleitung
    • O-Ringe
    • Endschaltergummikappe in schwarz

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    Erster Eindruck

    Lumapower-tyisch, würde ich sagen. Saubere Anodisierung, ordentliche Verarbeitung der Komponenten, sauber geschnittene und leichtgängige Gewinde – so muss eine Taschenlampe aussehen. Die MENTOR SX verleiht einem in voller Bestückung mit drei Batterien bzw. Akkus außerdem das Gefühl, "etwas" in der Hand zu halten, in etwa so, wie man es früher von anderen Stablampen kannte.

    Da Lumapower bei der MENTOR SX eine nicht ganz alltägliche Energieversorgung gewählt hat, möchte auf diesen Punkt kurz eingehen. Die MENTOR SX basiert auf der MENTOR MT-E, die von Lumapower als Arbeitslampe positioniert wurde, und damit einhergehend wurde auf reguläre und handelsübliche Babyzellen als Stromversorgung gesetzt.

    Auch bei der MENTOR SX ist das der Fall, sie kann allerdings noch zusätzlich mit folgenden Batterie- bzw. Akkukonfigurationen betrieben werden:

    1. Normalbetrieb mit drei C-Batterien/NiMH-Akkus (Babyzellen)
    2. Normalbetrieb mit drei Lithium-Ionen-Akkus im C-Format
    3. Betrieb mit einem Lithium-Ionen-Akku im C-Format
    4. Betrieb mit drei AAA-Batterien

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    Am hellsten ist die MENTOR SX natürlich im Betrieb mit drei NiMH-Akkus; ich werde bei Luxmessungen näher darauf eingehen. Da ich keine Lithium-Ionen-Akkus im Babyzellen-Format mein eigen nenne und auch nicht wüsste, wo ich welche beziehen kann, habe ich die Lampe damit nicht getestet.

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    User Interface (SMART SWITCH)
    Hier hat Lumapower sich ein paar Gedanken gemacht, und was dabei als Ergebnis herausgekommen ist, gefällt mir persönlich sehr gut. Um hier vielleicht vorab noch etwas auszuholen: Bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom, oder – wie in diesem Fall – zum gewünschten Leuchtmodus. Während andere Hersteller auf Konzepte wie Bedienung der Taschenlampe via Drehen des Lampenkopfes oder Moduswechsel per Selektorring setzen, verwendet Lumapower seit geraumer Zeit die Kombination von Clicky und Seitenschalter (Side Switch).

    Ein- und ausgeschaltet wird die MENTOR SX in diesem Fall mittels Clicky am Lampenende, und die Auswahl der einzelnen Leuchtmodi erfolgt über den Seitenschalter. Im Gegensatz zu Modellen wie MRV SideKick III-Ultra oder Signature GX/LX sind reguläre Leucht- und Blinkmodi jedoch getrennt voneinander untergebracht und per Smart Switch erreichbar.

    Smart Switch bietet zwei Hauptmodi, die als MODE A und MODE B bezeichnet werden. Innerhalb dieser Hauptmodi gibt es nun weitere Modi, die schnell erreicht werden können. Während MODE A Zugriff auf die regulären Leuchtmodi in verschiedenen Abstufungen erlaubt, beinhaltet MODE B die Blinkmodi.

    Ein versehentlicher Wechsel ist kaum möglich, da man den Seitenschalter mindestens eine Sekunde lang drücken muss.

    Bedienung

    Das überarbeitete UI lässt sich sehr simpel bedienen:

    1. Ein- und ausschalten der Lampe erfolgt über den Clicky am Lampenende
    2. Die beiden Hauptmodi werden aktiviert, indem der Seitenschalter für 1,5 Sekunden gedrückt gehalten wird
    3. Wenn ein Hauptmodus (MODE A oder MODE B) aktiviert wurde, können die einzelnen Modi durch schnelles Drücken des Seitenschalters selektiert werden

    Laufzeiten und Leuchtmodi

    Mode A:

    • Ultra: 100%
    • High: 50%
    • Normal: 25%
    • Medium: 10%
    • Low: 3%

    Mode B:

    • Strobe: 14 Hz
    • SOS
    • Light House: 0,2 Hz

    Luxmessungen

    Wie ich schon angekündigt hatte, gebe ich in meinen Reviews von nun an auch immer Luxmessungen an. Dies ist bei der MENTOR SX besonders interessant, weil abhängig von der verwendeten Stromversorgung (Batterien/Akkus) deutliche Unterschiede erkennbar sind:

    1. MENTOR SX mit 3 x Baby-Batterie: 19200 Lux

    2. MENTOR SX mit 3 x AAA-Batterie: 14300 Lux

    3. MENTOR SX mit 3 x Ansmann NiMH-Akku 4500 mAh: 27100 Lux

    Ziemlich überrascht hat mich die Leistung beim Betrieb mit 3 x AAA-Batterien, denn damit ist die MENTOR SX immer noch ziemlich hell. Wer das Maximum aus der Lumapower MENTOR SX herauskitzeln möchte, kommt um den Betrieb mit NiMH-Akkus oder Lithium-Ionen-Akkus nicht umhin, aber auch beim Betrieb mit normalen Batterien macht die MENTOR SX keine schlechte Figur.

    Technische Details

    • CREE XM-L LED
    • Zwei Hauptmodi mit ingesamt acht Leucht- und Blinkmodi
    • 750+ OTF-Lumen/850 Lumen
    • SMO-Reflektor
    • Energieversorgung: 3 x Lithium-Ionen-Akku im Babyzellen-Format(C), 2 x 3 x Lithium-Ionen-Akku im Babyzellen-Format(C), 3 x Alkaline-Babyzellen (C), 3 x AAA-Batterie
    • Länge: 10,25 cm
    • Gewicht: 122 Gramm (Standardbatterierohr, ohne Akku)
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Material: T6061-Flugzeugaluminium
    • Smart Switch Mode A: Ultra: 100%, High: 50%, Normal: 25%, Medium: 10%, Low: 3%
    • Smart Switch Mode B: Strobe: 14 Hz, SOS, Light House: 0,2 Hz
    • Doppelseitig beschichtete beschlagfreie Linse
    • Forward Clicky

    Beamshots

    Alle Bilder wurden im Modus Ultra aufgenommen. Wichtig: Da ich zum Zeitpunkt der Erstellung der Beamshots keine passenden NiMH-Akkus zur Hand hatte, kamen normale Batterien im C-Format zum Einsatz – mit NiMH-Akkus ist die Lampe nochmal deutlich heller (s. Luxmessungen).

    MENTOR SX 3xC High Mode

    MENTOR SX 3xC High Mode

    MENTOR SX 3xC High Mode

     

     

    Video

    Ein Video aus unserer Reihe Helle Taschenlampen@Night zeigt die Lumapower MENTOR SX beim nächtlichen Einsatz:

    Nightly video review MENTOR SX

    Beamcharakteristik

    Ich würde die Lumapower MENTOR SX generell als throworientierte Lampe einstufen, obgleich der gute Sidespill auch für eine gute Ausleuchtung im unmittelbaren und mittleren Umfeld sorgt. Von der Reichweite her steht sie der Lumapower MRV SideKick IV kaum nach, wenn sie mit drei NiMH-Akkus betrieben wird.

    Pro und Contra

    + Betrieb mit handelsüblichen Batterien möglich
    + Flexible Energieversorgung (2/3 C-Zellen, alternativ 3 x /1 x Lithium-Ionen-Akku oder 3 x AAA-Batterien)

    - Betrieb mit einer Zelle nur mit Lithium-Ionen-Akku oder 3 x AAA-Batterien möglich

    Fazit

    Was für den eingefleischten Flashaholic wie ein Anachroniusmus aussehen mag, ist aus meiner Sicht eine raffinierte Sache. Viele Anwender wollen keine Taschenlampe, die mit Lithium-Ionen-Akkus betrieben wird, sondern bevorzugen stattdessen den Betrieb mit handelsüblichen Batterien oder maximal noch NiMH-Akkus, und genau in diese Kerbe schlägt Lumapower mit der MENTOR SX zielgenau.

    Davon abgesehen, dass die volle Helligkeit nur mit NiMH-Akkus erreicht wird: In den meisten Fällen sind bereits die 19200 Lux beim Betrieb mit drei regulären Baby-Zellen mehr als ausreichend, zumal diese in der Regel fast überall auf der Welt zu bekommen sein dürften.

    Als Sahnehäubchen sehe ich außerdem die Energieversorgung mit drei AAA-Zellen, denn damit lässt sich die MENTOR SX ohne Batterierohrverlängerung als kompakte Lampe bei etwas weniger Helligkeit und geringerer Laufzeit  (14300 statt 19200 Lux) betreiben.

    Alles in allem betrachtet, ist die MENTOR SX für mich ein würdiger Nachfolger der MENTOR MT-E und auch technisch auf der Höhe der Zeit. Mit max. 850 Lumen und dem überarbeiteten User Interface muss sich die MENTOR SX hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit nicht hinter anderen mit Lithium-Ionen-Akkus betriebenen Taschenlampen verstecken.

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    Von links nach rechts: MENTOR SX, MRV SK4 und Signature LX

    Bezugsquelle

    Erhältlich ist die Lumapower MENTOR SX im MSITC Shop.

  • Review: MAXTOCH TA6X-6 XM-L 1000 Lumen max.

    Posted on December 28th, 2011 admin No comments

     

    Einführung

    Gleich vorab möchte ich vorausschicken, dass ich davon überzeugt bin, dass das Design der MAXTOCH TA6X-6 polarisieren wird. Ich für meinen Teil finde es erfrischend anders, und vom optischen einmal abgesehen, ist die MAXTOCH TA6X-6 ein kompakter Thrower mit richtig viel Bums – darauf gehe ich weiter unten noch ein. Mit einer XM-L-LED, 1000 Lumen Leuchtleistung (Herstellerangabe) und einer Reichweite von ca. 400 Metern kann die TA6X-6 auch rein technisch betrachtet gut mit anderen Lampen in dieser Leistungsklasse mithalten, und ob und wie sie das tut, werde ich im weiteren Verlauf des Reviews erörtern.

    Wie üblich der allgemeine Hinweis: Alle Angaben sind Herstellerangaben (Lumen, Laufzeiten usw.)

     

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    Verpackung/Zubehör

    Die hier vorgestellte MAXTOCH TA6X-6 wird in einer ziemlich großen Gift Box (Geschenkverpackung) geliefert, in der sich neben der Lampe selbst noch folgendes Zubehör befindet:

    • Putztuch
    • Drei Gummiringe zur Befestigung am Batterierohr
    • Lanyard

    Einen echten Nutzen bieten die Gummiringe in der Praxis nicht – wer mag, kann damit seine MAXTOCH TA6X-6 noch etwas pimpen.

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    Holster

    Ein Holster ist im Lieferumfang nicht enthalten.

     

    Erster Eindruck

    Ich hatte es eingangs ja schon erwähnt: Das Design der MAXTOCH TA6X-6 ist aus meiner Sicht erfrischend anders, und wer auch gerne mal über den Tellerrand hinausschaut, der erhält mit der MAXTOCH TA6X-6 nicht nur eine Lampe, die sich deutlich von anderen Taschenlampen unterscheidet, sondern auch technisch nicht hinter vergleichbaren Taschenlampen zurückstehen muss. Die TA6X-6 ist recht kompakt, wozu auch der Lampenkopf beiträgt. Im Vergleich mit anderen kompakten Throwern ist der Reflektor nicht sehr tief, dafür ist der Lampenkopf deutlich breiter.

    Ehrlich gesagt war ich deshalb auch ziemlich erstaunt, als ich die MAXTOCH TA6X-6 das erste Mal in Betrieb nahm, denn eine solche Reichweite hätte ich angesichts des Reflektors nicht erwartet. 400 Meter Reichweite sind realistisch und für eine so kompakte Lampe ein gutes bis sehr gutes Ergebnis.

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    Verarbeitung

    Bei unbekannten bzw. neuen Anbietern besteht immer das potentielle Risiko, dass die Verarbeitung bzw. Qualität deutlich zu wünschen übrig lässt. Das kann man glücklicherweise von der MAXTOCH TA6X-6 nicht behaupten, denn sie ist ordentlich verarbeitet. Die LED ist sauber zentriert, die Gewinde sind sauber geschnitten und mit weißen O-Ringen versehen. An der Tailcap ist ein Ring zur Anbringung des Lanyards vorhanden.

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    Bedienung

    Die MAXTOCH TA6X-6 besitzt zwei Hautbetriebsmodi, die über das Drehen des Lampenkopfes aktiviert werden können. Mit angezogenem Lampenkopf stehen drei Modi (Max, Min und Strobe) zur Verfügung, während sie hingegen mit gelockertem Lampenkopf (Vierteldrehung) Zugriff auf fünf Leuchtmodi (Max, Mid, Min, Strobe und SOS) bietet.

    Darüber hinaus besitzt diese Lampe einen Mode Memory, dessen Bedienung sich allerdings etwas anders gestaltet, als man es von anderen Lampen her kennt. Zunächst muss die Lampe in den gewünschten Modus geschaltet werden und in diesem über eine Minute laufen. Nun kann sie ausgeschaltet werden; um den Mode Memory zu aktivieren, ist es wichtig, auch hier über eine Minute zu warten, bis sie wieder eingeschaltet werden kann.

     

    Laufzeiten und Leuchtmodi

    • Max: 1000 Lumen/ca. zwei Stunden
    • Mid:  500 Lumen/ca. vier Stunden
    • Min:  100 Lumen/ca. 20 Stunden

    Noch ein Wort zur Leuchtstärke: Ich habe mir mittlerweile ein qualitativ gutes Luxmeter zugelegt, mit dem ich in Zukunft alle Lampen in meinen Reviews testen werde. Nichtsdestotrotz möchte ich unbedingt noch auf diesen Hinweis aufmerksam machen, da die von mir durchgeführten Luxmessungen als Anhaltspunkt dienen sollen und nicht als hochprofessionelles Machwerk unter Laborumgebungen zu betrachten sind.

    So, nun aber zum Ergebnis meines Tests: Mit einem frisch geladenen Cytac 18650-Akku mit 2600 mAh Kapazität erreicht die MAXTOCH TA6X-6 ca. 28.000 Lux.

     

    Technische Details

    • CREE XM-L T6 LED
    • Anodisierung HA Type III
    • SMO-Reflektor mit speziellem Design für optimale Reichweite
    • Max. Output: 1000 Lumen
    • Ultraklare Linse mit Anti-Kratz- und Anti-Beschlagbeschichtung
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Modi:
    • a) Max > Min > Strobe
    • b) Max > Mid > Min > Strobe > SOS
    • Energieversorgung: 1 x 18650-Akku
    • Länge: 15,1 cm
    • Gewicht: 208 Gramm (ohne Akku)
    • Rated Current (Nennstrom): 3000 mA

     

    Beamshots

    Die Beamshots zeigen die MAXTOCH TA6X-6 im High Mode mit 1000 Lumen.

    MAXTOCH TA6X-6 High

    MAXTOCH TA6X-6 High

    MAXTOCH TA6X-6 High

     

    Video

    Ein Video aus unserer Serie HelleTaschenlampen@Night zeigt die MAXTOCH TA6X-6 beim nächtlichen Einsatz:

    MAXTOCH TA6X-6 nightly video review

    Pro 
    + Kompakt und leistungsstark

    + Hohe Reichweite

    + Interessantes Design, das von der Norm abweicht

    Contra
    - Mode Memory funktioniert etwas anders als bei anderen Lampen

    Fazit

    Den Vergleich mit anderen Throwern braucht die MAXTOCH TA6X-6 auf keinen Fall zu scheuen, weder hinsichtlich der Reichweite, noch, was die Verarbeitung der Lampe angeht. Die von MAXTOCH angegebene Reichweite von ca. 680 Metern halte ich für etwas übertrieben, aber realistische 400 Meter sind auf jeden Fall machbar. Mir persönlich gefällt das Design dieser Lampe recht gut, da es sich doch deutlich vom sonstigen Einheitsdesign abhebt. Ein Hingucker ist die MAXTOCH TA6X-6 auf jeden Fall, und das nicht nur als Sammlerstück für die Vitrine, sondern auch im praktischen Einsatz.

    Ein Holster für die TA6X-6 wäre noch schön gewesen, da sie mit dem breiten Lampenkopf nur schwer in eines der üblichen Holster passt. Das ist jedoch zu verschmerzen, da sich die Lampe aufgrund ihrer kompakten Größe auch notfalls in der Jackentasche verstauen lässt. Die etwas längere Wartezeit zur Aktivierung des Mode Memory ist am Anfang sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber wer die Lampe sowieso nur als Thrower auf der höchsten Stufe verwendet, wird damit gut leben können.

    Alles in allem betrachtet ist die MAXTOCH TA6X-6 ein Thrower, der besonders jene Flashaholics ansprechen dürfte, die einerseits auf der Suche nach einer kompakten Taschenlampe mit hoher Reichweite sind und andererseits auch gerne über den Design-Tellerrand schauen.

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    Bezugsquelle

    Die MAXTOCH TA6X-6  ist im MSITC Shop erhältlich.

  • Review: MTE H6-1 Thrower XM-L 1000 Lumen max.

    Posted on December 17th, 2011 admin No comments

    Einführung

    Der H6-1 Thrower von MTE ist eine optimale Ergänzung zur beliebten und bekannten MTE M3-2I XM-L, da die MTE H6-1 im Gegensatz zur MTE M3-2I XM-L als Thrower und nicht als Flooder entwickelt wurde. So unspektakulär die MTE H6-1 aussehen mag: Das Äußere täuscht, und zwar gewaltig. Hier verbirgt sich ein echter Thrower-Wolf im Taschenlampen-Schafpelz, und warum das so ist, werde ich im folgenden näher erörtern. In diesem Review stelle ich übrigens die MTE H6-1 MSITC Edition vor, die ebenso wie die MTE M3-2I XM-L mit nur drei regulären Leuchtmodi ausgestattet ist.

    Wie immer gilt: Alle Angaben wie Lumen, Laufzeiten usw. sind Herstellerangaben, die ich nicht selber nachgemessen habe.

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    Verpackung & Zubehör

    Eines ist klar: Für die Verpackung und das Zubehör dürfte die MTE H6-1 nur wenige Punkte von einer imaginären Taschenlampen-Jury bekommen, denn als Zubehör ist im braunen Pappkarton nichts enthalten. Wenigstens ist die Verpackung stabil und die Lampe so verpackt, dass sie nicht wild in der Gegend herumfliegt, und immerhin macht die Verpackung doch noch einen deutlich stabileren Eindruck als die früheren neutralen Verpackungen der MTE SSC P7 aus weißem Pappkarton.

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    Erster Eindruck

    Die MTE H6-1 ist deutlich größer als die MTE M3-2I XM-L, was auch dem tiefen Reflektor (7,0 cm!) und damit verbunden dem langen Lampenkopf geschuldet ist. Wer einen Blick auf den Reflektor wirft, kann sich wahrscheinlich schon vorstellen, wohin die Reise bei der H6-1 geht, und in der Tat hat diese Lampe einen Beam, der nicht nur reichweitenmäßig, sondern auch helligkeitsmäßig zu überzeugen vermag, doch dazu weiter unten mehr.

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    Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber auf mich wirkt die Verarbeitung der MTE H6-1 noch einen Tick hochwertiger als bei den anderen MTE-Modellen. Vielleicht liegt es am geänderten Knurling oder einfach an der Form der Lampe, aber MTE hat da ganz klar noch einen Zahn zugelegt. Das einzige, was einigen Anwendern vielleicht nicht so ganz zusagen dürfte, ist der Combatring, der fest mit der Endkappe verbunden ist und sich nicht abnehmen lässt.

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    Größenvergleich: Links MTE H6-1, rechts MTE M3-2I XM-L

    Bedingt durch die Größe passt die MTE H6-1 übrigens nicht mehr in das Standard-Holster von MTE, sehr wohl aber in ein Holster von Ultrafire, das auf Anfrage bei uns erhältlich ist.

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    Verarbeitung

    MTE hat sich mittlerweile einen guten Ruf erarbeitet, weil die Taschenlampen dieses Herstellers üblicherweise ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis aufweisen können (ich spreche hier aber wohlgemerkt von den Originalen und nicht von den zahllosen MTE-Nachbauten, die man vor allem in asiatischen Online-Shops antrifft!).

    Auch in der MTE H6-1 spiegelt sich die Fertigungsqualität wider, denn die Verarbeitung der Lampe ist aus meiner Sicht durchweg gelungen. Die Gewinde sind sauber geschnitten und geschmiert und leichtgängig, ebenso ist die LED sauber zentriert. Wie ich weiter oben schon erwähnte, ist der Reflektor der MTE H6-1 für eine Lampe dieser Größe sehr beeindruckend – andere Thrower haben deutlich kleinere Reflektoren, was sich natürlich auch in der Reichweite niederschlägt.

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    Leuchtmodi und Laufzeiten

    • Max: 1000 Lumen/40 Minuten
    • Medium: 300 Lumen/2,2 Stunden
    • Low: 10 Lumen/100 Stunden

    Hinweis: Alle Laufzeiten beruhen auf Messungen mit einem 18650-Akku mit 2200 mAh Kapazität und können aufgrund verschiedener Faktoren variieren (vewendeter Akku, Umgebungsbedingungen usw.)

     

    Bedienung

    Hier gibt es solide Hausmannskost. Ein- und ausgeschaltet wird die MTE H6-1 über den Clicky am Lampenende, die einzelnen Leuchtmodi werden durch sanftes Drücken des Clickies durchgeschaltet.

    Ein Mode Memory ist nicht vorhanden, die H6-1 startet immer im höchsten Modus.

     

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden im Modus High erstellt.

    MTE H6-1 High Mode

    MTE H6-1 High Mode

    MTE H6-1 High Mode

    MTE H6-1 High Mode

    Video

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die MTE H6-1 beim nächtlichen Einsatz:

    MTE H6-1 nightly video review

    Pro und Contra

    + Sehr gute Verarbeitung
    + Exzellente Reichweite und Leuchtkraft

    - Minimaler Ausstattungsumfang

    Fazit

    Mit der H6-1 hat MTE mal wieder ganze Arbeit geleistet. Diese Taschenlampe ist nicht nur sehr gut verarbeitet, sondern darüber hinaus eine optimale Ergänzung der MTE-Produktpalette und zur MTE M3-2I XM-L. Selbst wenn die 1000 Lumen nicht ganz erreicht werden sollten, so bietet die MTE H6-I dennoch eine ausgezeichnete Reichweite, die MTE mit über 400 Metern angibt, was nach meinem Empfinden realistisch ist. Doch nicht nur die Reichweite ist superb, sondern auch die Helligkeit – wer die MTE M3-2I XM-L kennt, weiß, was ich meine.

    Die MTE H6-I ist für Thrower-Fans definitiv ein "must have", da sie selbst mit größeren Throwern leistungsmäßig mithalten kann und natürlich auch beim Preis-/Leistungsverhältnis zu überzeugen vermag.

    Bezugsquelle

    Erhältlich ist die neue MTE M6-1 im MSITC Shop.

  • Neu im MSITC Shop: 18650-Akkus von Keeppower mit 3100 mAh

    Posted on December 4th, 2011 admin No comments

     

    Neu im MSITC Shop sind 18650-Akkus des bekannten Herstellers Keeppower mit einer Kapazität von 3100 mAh. Aufgrund der Akkuchemie und der Entladungskurve sind diese Akkus prädestiniert für Einsatzbereiche, bei denen Taschenlampen vorrangig in unteren Leuchtstufen verwendet werden (z.B. Leselampe beim Camping).

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    Im Gegensatz zu vielen Phantasieangaben sind die angegebenen 3100 mAh als realistischer Wert zu betrachten und machen den Keeppower-Akku zu einer optimalen Lösung für Anwender, die eine lange Laufzeit in Verbindung mit unteren und mittleren Leuchtmodi benötigen.

    Keeppower Li-Io-Akkus vom Typ 18650 mit 3100 mAh finden Sie hier im MSITC Shop.

  • Review: Olight SR51 XM-L 900 OTF-Lumen max.

    Posted on November 27th, 2011 admin No comments

     

    Einführung

    Nicht umsonst erinnert die Olight SR51 Intimidator schon rein äußerlich ein klein wenig an die großen Schwestern Olight SR90 oder Olight SR91, im Unterschied zu diesen ist sie jedoch wesentlich kompakter und hat ein paar Lumen-PS weniger unter der Haube. Mit 900 OTF-Lumen ist die Olight SR51 Intimidator jedoch allemal hell genug, um auch Licht ins größte Dunkel zu bringen, und auch bei der Reichweite (laut Hersteller über 700 Meter(!)) lässt sich die Olight SR51 Intimidator nicht lumpen.

    Die Olight SR51 Intimidator ist außerdem mit der aktuellen Hochleistungs-LED CREE XM-L ausgestattet und liefert damit 200 OTF-Lumen mehr als die Olight M3X, die ja von vielen Flashaholics als Mega-Thrower betrachtet wird. Was die SR51 sonst noch so zu bieten hat, möche ich in meinem Review gleich näher erläutern.

    Alle Angaben wie Leuchtweite, Laufzeiten usw. sind wie immer Herstellerangaben.

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    Verpackung/Zubehör

    Ausgeliefert wird die Olight SR51 Intimidator in einem etwas kleineren, aber auch sehr schicken und stabilen Alukoffer, wie er auch schon von den größeren Modellen her bekannt ist. Im Lieferumfang enthalten sind:

    • Alukoffer
    • 6 x CR123A-Primärzellen
    • Holster
    • Bedienungsanleitung
    • Diffusor
    • O-Ringe
    • Lanyard

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    An dieser Stelle gleich noch ein wichtiger Hinweis: Standardmäßig wird die Olight SR51 Intimidator ohne zusätzliches Akku-Magazin für den Betrieb mit zwei 18650-Akkus ausgeliefert, welches jedoch als Zubehör erhältlich ist. Ich kann deshalb an dieser Stelle nur empfehlen, dieses Akku-Magazin gleich mitzubestellen, denn vom Betrieb der Olight SR51 mit sechs Zellen im Format CR123A/16340 würde ich ganz klar absehen; die Gründe dafür erläutere ich weiter unten. 

    Erster Eindruck

    Nicht ganz so martialisch wie eine Olight SR91, aber dennoch ein echter Leuchtkraftzwerg. Die Bedienung ist sehr simpel, denn sie beschränkt sich auf zwei Leuchtmodi sowie einen versteckt untergebrachten Strobe. Olight setzt bei dieser Taschenlampe auf die Bedienung via Seitenschalter, der unterhalb des Lampenkopfes angebracht ist.

    Da Olight eine Reichweite von 700 Metern für die SR51 angibt, sollte man davon ausgehen, dass sie mit einem SMO-Reflektor ausgestattet ist. Das ist aber nicht der Fall, es kommt stattdessen ein Mini OP-Reflektor zum Einsatz, der dennoch einen sehr ausgewogenen Beam mit einer ausgezeichneten Reichweite liefert.

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    Verarbeitung

    Man merkt den Lampen von Olight meines Erachtens einfach die jahrelange Erfahrung bei der Entwicklung hochwertiger Taschenlampen an. Ich hatte bislang noch nie eine Lampe von Olight in der Hand, die verarbeitungsmäßig wirklich schlecht gewesen wäre. Gleiches gilt für die Olight SR51 Intimidator, denn hier passt einfach alles, angefangen bei der Anodisierung bis hin zu den Gewinden und Kontakten. Dank der Riffelung liegt die SR51 auch bei Regen oder nasser Witterung noch stabil in der Hand.

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    Leuchtmodi und Laufzeiten

    • High: 900 OTF-Lumen/1,2 Stunden
    • Low: 200 OTF-Lumen/10 Stunden
    • Strobe: 10 Hz/2,4 Stunden

    Wie ich weiter oben schon angedeutet habe, lautet meine Empfehlung, die Lampe ausschließlich mit 18650-Zellen zu betreiben. Die Gründe dafür sind:

    • Die Laufzeit beim Betrieb mit CR123A-Zellen ist kürzer
    • Bei Betrieb mit 16340-Akkus sollte auf jeden Fall sichergestellt sein, dass sich alle Akkus im gleichen Ladezustand befinden (Stichwort: Akkuchemie), und wer misst tatsächlich schon vor jedem Leuchteinsatz die Akkukapazität penibel durch?
    • Für ein Optimum an Laufzeit und Leistung führt kein Weg am Betrieb der Olight SR51 mit zwei 18650-Zellen vorbei, selbst wenn man noch ein paar Euro zusätzlich für das Magazin auf den Tisch legt – darauf kommt es beim Preis der Lampe dann auch nicht mehr an…

    Bedienung

    Das User Interface (UI) der SR51 ist sehr simpel und leicht bedienbar:

    1. Ein- und ausgeschaltet wird die Olight SR51 über einen Seitenschalter unterhalb des Lampenkopfes

    2. Die zwei Leuchtmodi werden durch Drücken des Seitenschalters ausgewählt

    3. Strobe wird aktiviert, indem der Seitenschalter länger gedrückt gehalten wird

     

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden im High Mode aufgenommmen. Zusätzlich habe ich noch einen Beamshot mit aufgesetztem Diffusor gemacht, so dass man die Unterschied mit und ohne Diffusor gut erkennen kann.

    1. Ohne Diffusor

    Olight SR51 Intimidator High Mode

    Olight SR51 Intimidator High Mode

    Olight SR51 Intimidator High Mode

    2. Mit Diffusor

    Olight SR51 Intimidator High Mode with diffusor

     

    Video

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Olight SR51 beim nächtlichen Einsatz:

    Olight SR51 at night

    Technische Details

    • CREE XM-L LED
    • Max. 900 OTF-Lumen
    • Quick Strobe Mode
    • Digitales Energiemanagement für konstante und optimale Laufzeiten
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Taktischer Clicky
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • SMO-Reflektor für optimale Reichweite
    • Clip entfernbar
    • Energieversorgung: 6 x CR123A oder 6 x CR123A, 2 x 18650 mit optional erhältlichem Akku-Magazin
    • Länge: 18,5 cm
    • Gewicht: 396 Gramm (ohne Akkus/Batterien)

     

    Lieferumfang

    • Alukoffer
    • 6 x CR123A-Primärzellen
    • Holster
    • Bedienungsanleitung
    • Diffusor
    • O-Ringe
    • Lanyard

    Pro
    + Hervorragende Qualität und Verarbeitung
    + Umfangreiches Zubehör
    + Strobe versteckt

     

    Contra
    - Magazin für Betrieb mit 2 x 18650-Akku nicht im Lieferumfang enthalten

    - Holster passt nicht ganz genau

    Fazit

    Die SR-Serie von Olight steht für "Search and Rescue", also suchen und retten. Tatsächlich ist diese Einstufung keinesfalls übertrieben, denn bei Olight sind nicht nur die großen Lampen aus der SR-Serie unglaublich hell, sondern bei etwas geringerer Größe und weniger Leuchtleistung auch die kleinen Lampen wie die SR51 Intimidator.

    Selbstverständlich eignet sich die SR51 nicht nur für den Einsatz bei Rettungskräften oder dem THW, sondern es handelt sich um eine Taschenlampe, die ein großes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten abdeckt. Der Beam der Olight SR51 Intimidator bietet wie bereits erwähnt einerseits durch den OP-Reflektor genügend Sidespill, um den nahen und mittleren Bereich auszuleuchten, und andererseits auch eine brachiale Reichweite von über 700 Metern(!). Ob man in dieser Entfernung noch etwas erkennen, ist natürlich die andere Frage – Fakt ist aber, dass die SR51 wirklich einen sehr weitreichenden Beam hat. Mit dem mitgelieferten Diffusor ist außerdem eine äußerst helle Ausleuchtung des Nahbereichs möglich.

    Dass leistungsstarke Taschenlampen keine Riesenprügel sein müssen, stellt Olight mit der SR51 Intimidator eindrucksvoll unter Beweis, und angesichts der Leistungsfähigkeit der SR51 halte ich das Preis-/Leistungsverhältnis für angemessen. Einzig die Tatsache, dass ein Akku-Magazin für den Betrieb mit 18650-Akkus nicht im Lieferumfang enthalten ist, finde ich nur suboptimal – ich für meinen Teil hätte ein Akku-Magazin für 18650-Betrieb gegenüber dem mitgelieferten mit 6 x CR123A/16340-Zellen bevorzugt.

    Nichtsdestotrotz ist die Olight SR51 Intimidator eine der hellsten und leistungsfähigsten Lampen in dieser Größenklasse und deshalb auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

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    Bezugsquelle

    Die Olight SR51 Intimidator ist im MSITC Shop erhältlich.

  • Review: Xeccon M2 XP-G R5 310 Lumen max.

    Posted on November 12th, 2011 admin No comments

    Einführung

    Xeccon ist ein weiterer Hersteller aus der Reihe "Wer kennt diesen Hersteller?", der allerdings im Gegensatz zu vielen anderen ebenfalls unbekannten Herstellern mit einigen interessanten Modellen aufwarten kann. In diesem Review stelle ich die Xeccon M2 vor und erläutere auch, was mir an der Lampe gut und weniger gut gefällt.

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    Verpackung und Zubehör

    Mit einer stabilen und ansehnlichen Verpackung kann die Xeccon M2 (noch) nicht dienen, stattdessen wird die Xeccon M2 in einer schmucklosen und nicht besonders stabilen weißen Pappschachtel ausgeliefert. Da der erste Eindruck bekanntermaßen sehr wichtig ist, habe ich das Thema bei Xeccon angesprochen, und mir wurde bereits signalisiert, dass die Lampen in Zukunft mit einer "richtigen" Verpackung ausgeliefert werden sollen.

    Als Zubehör werden eine Bedienungsanleitung, Ersatz-O-Ringe sowie ein Lanyard mitgeliefert. Ein Holster ist im Lieferumfang nicht enthalten.

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    Erster Eindruck

    Als ich das erste Mal auf Xeccon aufmerksam geworden bin, dachte ich mir zunächst: "Nun ja, wieder einer von vielen, der seine Taschenlampen unters Volk bringen will!". Meine Meinung änderte sich jedoch rasch, als die ersten Samples eintreffen, denn die Qualität und die Verarbeitung der Xeccon-Lampen ist tatsächlich sehr gut.

    Der positive Eindruck wird durch die Bedienung über den stabil wirkenden Selektorring abgerundet. Sicherlich ist eine derartige Bedienung kein Alleinstellungsmerkmal, allerdings gibt es auch nur wenige Taschenlampen von anderen Herstellern, die zum Preis der Xeccon M2 kompatibel sind. Da die Xeccon M2 einen Mode Memory besitzt bzw. nach dem Einschalten den zuletzt verwendeten Modus verwendet, ist es die ideale Taschenlampe für alle jene, die einen Start im Low Mode bevorzugen, um beispielsweise beim Einsatz in der Dunkelheit die Nachtsichtfähigkeit weitgehend zu erhalten.

    Verarbeitung

    Ich habe es schon weiter oben angesprochen und wiederhole es an dieser Stelle nochmal: Die Xeccon M2 ist meiner Meinung nach wirklich top verarbeitet. Der Selektorring lässt sich ohne große Kraftanstrengung drehen, ist aber andererseits auch nicht so leichtgängig, dass versehentlich z.B. ein Blinkmodus aktiviert werden kann.

    Die Xeccon M2 macht insgesamt einen sehr wertigen und stabilen Eindruck, wenn man sie in der Hand hält.

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    Bedienung

    Bedient wird die Xeccon M2 mit dem Selektorring am Lampenkopf, mit dem sich vier reguläre Leuchtmodi sowie Strobe und SOS auswählen lassen. Durch Drehen des Selektorringes wird der gewünschte Modus ausgewählt, der dank einem Mode Memory beim nächsten Einschalten der Lampe sofort wieder aktiviert wird.

    Die Auswahl des gewünschten Modus ist mit Hilfe des Selektorringes sofort möglich, ohne dass man sich mühsam per Clicky durch alle anderen Modi durchhangeln muss. Schaltreihenfolgenmäßig sieht das ganze dann so aus:

    Low > Mid > High > Max Strobe > SOS

     

    Video

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Xeccon M2 im praktischen Einsatz:

    Xeccon M2 at night

     

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden im höchsten Modus aufgenommen.

    Xeccon M2 Max

    Xeccon M2 Max

    Xeccon M2 Max

     

    Leuchtcharakteristik

    Die Xeccon M2 ist weder ein Flooder, noch ein Thrower – sie bietet stattdessen eine gute Mischung aus beidem und erzeugt einen Lichtstrahl, der nicht nur den nahen und mittleren Bereich gut abdeckt, sondern darüber hinaus auch eine für die meisten Anwendungsfälle ausreichende Reichweite bietet. Obwohl Xeccon diese mit 215 Metern angibt, ist eien Reichweite von ca. 170 Metern realistischer.

    Laufzeiten und Leuchtmodi

    • Sechs Modi: Max > High > Mid > Low > Strobe > SOS
    • Max. Laufzeit: 25 Stunden

    Laufzeiten:

    • Low(48 Stunden)
    • Mid (20 Stunden)
    • High(12 Stunden)
    • Max(2,5 Stunden)
    • Strobe(20 Stunden)
    • SOS (45 Stunden)

    Technische Details

    • CREE XP-G R5 LED
    • Max. Output: 310 Lumen
    • Max. Laufzeit: 25 Stunden
    • Selektorring
    • Mode Memory
    • OP-Reflektor
    • Gehärtete ultraklare Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
    • Strapazierfähiges Flugzeugaluminium mit Anodisierung nach HA Type III
    • Reichweite: 215 Meter (Herstellerangabe)
    • Beam Intensity: 16450cd
    • Energieversorgung: 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A/16340-Akku
    • Spannungsbereich: 2.8V~6V
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Länge: 15,3 cm
    • Durchmesser: 2,6 cm
    • Durchmesser Lampenkörper: 2,6 cm
    • Durchmesser Lampenkopf: 3,4 cm
    • Stoßfest
    • Gewicht: 145 Gramm (ohne Akku)

    Pro und Contra

    + Sehr gute Verarbeitung, hohe Qualität
    + Interessantes Preis-/Leistungsverhältnis
    - Helligkeitsunterschied zwischen Stufe Max und High kaum wahrnehmbar

    Fazit

    Im Vergleich mit anderen bekannten Marken muss sich die Xeccon M2 meiner Ansicht nach nicht verstecken. Für Flashaholics, für die eine aktuelle CREE XM-L-LED das wichtigste Kriterium ist, mag die verbaute XP-G R5-LED vielleicht ein Ausschlusskriterium sein, für reine Anwender hingegen nicht.

    Dank ihres ausgewogenen Beams ist die Xeccon M2 vielseitig einsetzbar, und insbesondere die Auswahl der Leuchtmodi über den Selektorring dürfte eine willkommene Abwechslung für alle sein, denen die Bedienung einer Taschenlampe über den Clicky oder das Drehen des Lampenkopfes weniger zusagt. Wer außerdem eine Taschenlampe sucht, die direkt im Low Mode starten kann, sollte die Xeccon M2 ebenfalls in Betracht ziehen, denn das ist problemlos möglich.

    Mein einziger Kritikpunkt an der Xeccon M2 ist die Abstufung der Leuchtstufen Max und High, denn der Unterschied zwischen diesen beiden Modi ist kaum wahrnehmbar. Davon abgesehen ist die Xeccon M2 aus meiner Sicht uneingeschränkt empfehlenswert.

     

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    Bezugsquelle

    Die Xeccon M2 ist im MSITC Shop erhältlich.

  • Review: JETBeam BC25 650 ANSI-Lumen max.

    Posted on October 31st, 2011 admin No comments

    Einführung

    Die JETBeam BC25 ist das neueste Mitglied der Basic-Serie von JETBeam, die ich schon in anderen Reviews vorgestellt habe. Von der Technik her schlägt die BC25 genau in dieselbe Kerbe und beschränkt auf zwei Leuchtmodi sowie eine aktuelle CREE XM-L-LED.

    Bevor es losgeht, nochmal ein paar grundsätzliche Worte zur Basic-Serie: Wie andere Hersteller zuvor hat auch JETBeam erkannt, dass es nicht nur einen High End-Markt für Taschenlampen gibt, sondern auch ein Budget-Segment, und genau dieses Segment bedient JETBeam nun mit den Taschenlampen aus der Basic-Serie. Eines noch vorab: Immer mehr Hersteller geben mittlerweile ANSI Lumen für ihre Taschenlampen an, und JETBeam hat sich diesem Trend nun auch angeschlossen. Alle hier erwähnten Lumen-Angaben sind deshalb ANSI-Lumen.

     

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    Verpackung/Zubehör

    • JETBeam BC25
    • Ersatz-O-Ringe
    • Ersatz-Gummiendkappe
    • Lanyard
    • Holster
    • 2 x CR123-Batterie

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    Die Verpackung ist mittlerweile bekannt, der Inhalt ebenso, von daher gibt es hier auch nicht mehr zu erwähnen.

    Erster Eindruck

    Die JETBeam BC25 ist für mich das bislang fehlende Bindeglied in der Basic-Serie von JETBeam. Eine Lampe in der Größenordnung der JETBeam BC25 hat bislang noch gefehlt, deshalb sehe ich sie als gute Ergänzung. Leuchtkraftmäßig reicht sie zwar nicht an die JETBeam BC40 heran, aber das muss sie auch gar nicht: Mit 650 ANSI-Lumen ist sie zum einen alles andere als dunkel, und zum anderen spielt die JETBeam BC25 in der Kompaktklasse.

    Eine Besonderheit der JETBeam BC25 ist das Wärmemanagement: Wenn sie im High Mode mit 650 ANSI-Lumen zu heiß werden sollte, wird sie automatisch auf ca. 430 ANSI-Lumen heruntergeregelt. Sobald die Temperatur wieder einen normalen Pegel erreicht hat, schaltet die JETBeam BC25 wieder auf volle Leistung um.

    Verarbeitung

    Wie bei den anderen Lampen aus der Basic-Serie gibt es auch an der JETBeam BC25 nichts auszusetzen. Die Verarbeitung ist insgesamt betrachtet sehr gut – die Gewinde sind sauber verarbeitet und leichtgängig, die Anodisierung ist sauber und fehlerfrei aufgebracht. Das mitgelieferte Holster erfüllt seinen Zweck und macht ebenfalls einen guten Eindruck.

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    Bedienung

    Wie auch schon bei den anderen Lampen aus der Basic-Serie wurde Wert auf eine möglichst einfache Bedienung der Lampe gelegt: Ein- und ausgeschaltet wird die Lampe über den Clicky am Lampenende, und die beiden Leuchtmodi werden durch Drehen des Lampenkopfes selektiert.

    Weitere Blinkmodi wie SOS und Strobe sind nicht vorhanden.

     

    Leuchtmodi und Laufzeiten

    • High: 650 Lumen/ca. 1,5 Stunden (temperaturgesteuert etwa 430 Lumen nach ca. fünf Minuten)
    • Low:  100 Lumen/ca. 7 Stunden 45 Minuten

    Ein dritter Modus mit einer Leuchtstufe dazwischen wäre zwar schön gewesen, aber dann wäre es auch keine Lampe aus der Basic-Serie mehr. Wie bereits erwähnt, zeichnen sich alle Lampen dieser Serie durch einfache Bedienung und eine übersichtliche Anzahl an Leuchtmodi aus, genauer gesagt sind es deren zwei.

    Abhängig von den Umgebungsbedingungen (Winter, Sommer, Kühlung der Lampe usw.) dauert es länger oder auch kürzer, bis das Wärmemanagement der JETBeam BC25 zuschlägt und die Lampe auf ca. 430 Lumen herunterregelt, wenn sie zu heiß wird.

    Technische Details

    • CREE XM-L T6 LED
    • Präzisions-Reflektor aus Aluminium
    • Kratzfeste und gehärtete Linse mit Antireflex-Beschichtung
    • 650 ANSI-Lumen max.
    • Zwei Leuchtmodi
    • Reichweite: ca. 189 Meter
    • Energieversorgung: 2 x CR123A/16340 oder 1 x 18650-Akku
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Länge: ca. 14,3 cm
    • Gewicht: ca. 129 Gramm (ohne Akkus)
    • Wasserdicht nach IPX-8

     

    Lieferumfang

    • JETBeam BC25
    • Ersatz-O-Ringe
    • Ersatz-Gummiendkappe
    • Lanyard
    • Holster
    • 2 x CR123-Batterie

    Leuchtkraft/Leuchtcharakteristik

    Die BC25 wird von JETBeam mit einer Reichweite von ca. 189 Metern angegeben, die unter guten Umgebungsbedingungen wahrscheinlich auch realistisch sind. Obwohl die JETBeam BC25 mit einem SMO-Reflektor ausgestattet ist, würde ich sie nicht als Thrower einstufen, sondern als Universallampe mit einer guten Mischung aus Flood und Throw.

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden wie üblich im Modus High aufgenommen.

    JETBeam BC25 High Mode

    JETBeam BC25 High Mode

     

    Video

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt JETBeam BC25 beim nächtlichen Einsatz:

    JETBeam BC25 at night

     

    Pro:
    - Hervorragende Qualität und Verarbeitung
    - Flexible Energieversorgung
    - Einfache Bedienung

    Contra:

    Fazit

    Die JETBeam BC25 ist aus meiner Sicht eine gute Wahl für Anwender, die eine einfach zu bedienende, aber dennoch helle Taschenlampe in der Kompaktklasse suchen. Als Schnäppchen würde ich die JETBeam BC25 zwar nicht bezeichnen, aber angesichts der Leistung von 650 ANSI-Lumen ist diese Lampe mit das hellste, was ich in dieser Größenordnung kenne, und wer das Maximum an Helligkeit für einen überschaubaren Zeitraum benötigt, kann hier auf jeden Fall zugreifen.

    Mit der BC25 ist JETBeam meiner Meinung nach jedenfalls eine gute Ergänzung zu den schon existierenden Basic-Taschenlampen wie BC10, BC20 oder BC40 gelungen.

     

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    Bezugsquelle

    Die JETBeam BC40 ist im MSITC Shop erhältlich.