• Review: Lumapower Signature GX 450 Lumen max.

    Posted on August 7th, 2010 admin 1 comment

    Einführung

    Das wichtigste zuerst: Da die Lumapower Signature GX technisch bis auf die LED sowie die verwendeten Reflektor-Kits mit der Signature VX identisch ist, habe ich mir erlaubt, mein Signature VX-Review zu recyceln. Ich werde allerdings gezielt auf die Unterschiede und speziell auf die Reflektor-Kits eingehen, denn hier gibt es schon deutliche Unterschiede zur Lumapower Signature VX mit ihrer Luminus SST-50 LED. So, nun geht es aber los mit dem eigentlichen Review.

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    Die Lumapower Signature GX ist eine interessante Taschenlampe, die rein technisch auf der sehr populären Lumapower Signature Tactical basiert und mit einer XP-G R5 LED mit max. 450 Lumen auf den aktuellen Stand der LED-Technik gebracht wurde. Im Gegensatz zu spezialisierten Lampen, die entweder Reichweite (Throw) oder viel Licht im nahen bis mittleren Bereich (Flood) bieten, ist die Lumapower Signature GX ein echter kleiner Tausendsassa: Mit Hilfe zweier im Lieferumfang enthaltenen Lampenköpfe läßt sich die Signature GX jederzeit problemlos umbauen, doch dazu später mehr.

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    Links ST-05G für Throw, rechts ST-01G für Flood

    Vorab läßt sich jedoch schon sagen, daß die Signature GX eher die Thrower-Freunde ansprechen wird, da die XP-G R5 LED in Verbindung mit dem Reflektor-Kit ST-05G mehr Throw erzeugt als die Signature VX mit ihrem Turbo Force-Head. Desweiteren erscheint es mir äußerst wichtig, folgende Dinge zur Signature GX klarzustellen:

    1. Die erste Charge der Signature GX wurde von Lumapower mit einem Reflektor ausgeliefert, der ein äußerst unschönes Lichtbild erzeugte (“Saturnringe”)

    2. Lumapower reagierte auf diesen Fauxpas umgehend und lieferte das speziell für die Signature GX entwickelte ST-01G Reflektor-Kit nach. Dieses Reflektor-Kit sorgt für eine gute Mischung aus Flood und Throw, wobei hier der Schwerpunkt klar auf der Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereiches liegt.

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    Signature VX mit ST-01G Reflektor-Kit

    Für größere Reichweiten ist das ST-01G Reflektor-Kit jedoch nicht geeignet – dafür gibt es dann das ST-05G Reflektor-Kit.

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    ST-05 Reflektor-Kit für große Reichweite

    Wichtig: Alle Signature GX werden Stand heute (07.08.10) von uns mit beiden Reflektor-Kits ausgeliefert.

    Spezifikationen

    Wie bereits erwähnt basiert die Lumapower Signature GX auf einer XP-G R5 LED, die in der höchsten Stufe bis zu 450 Lumen bietet. Für eine Lampe dieser Größe ist das eine immense Leistung, und um diese zu erreichen, wird die Signature GX optimalerweise mit einem 18650-Akku betrieben – dies ist die offizielle Empfehlung von Lumapower, wenngleich auch andere Kombinationen (s. technische Details) möglich sind.

    Erster Eindruck

    Wie alle Lumapower-Produkte wird auch die Signature GX in einem schmucken Pappkarton mit folgendem Zubehör ausgeliefert:

    • Ersatz-O-Ringe
    • Holster
    • Ersatzendschalterkappe

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    Dank der geriffelten Oberfläche am Batterierohr liegt die Lampe gut in der Hand und hinterläßt einen sehr hochwertigen Eindruck. Alle Gewinde sind mit O-Ringen versehen, ordentlich verarbeitet und lassen sich ohne große Kraftanstrengung auf- und zudrehen; die Anodisierung ist gleichmäßig und sauber aufgebracht.

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    Laufzeit

    Auf höchster Stufe (Modus High) kann die Signature GX mit einem 18650-Akku ca. zwei Stunden lange betrieben werden, Bei Verwendung von Medium und Low verlängert sich die Laufzeit entsprechend, genaue Daten dafür liegen vom Hersteller noch nicht vor.

    SideKick III User Interface

    Wie andere Hersteller auch läßt Lumapower es sich nicht nehmen, für simple Dinge beeindruckende Bezeichungen zu erfinden, und dazu darf zweifelsohne auch “SideKick III” gezählt werden. Hinter diesem Begriff verbirgt sich nichts anderes als das einfache und schnelle durchschalten der einzelnen Leuchtmodi über den vorderen Schalter am Lampenkopf.  Ein- und ausgeschaltet wird die Lumapower Signature GX mit dem Clicky am Lampenende; der große Vorteil dieser Art von Bedienung ist der, daß nicht wie bei anderen Herstellern wie z.B. Fenix der Lampenkopf verstellt werden muß, um weitere Modi zu aktivieren, und wem Einhandbedieunung wichtig ist, der dürfte sich mit SideKick III schnell anfreunden.

    Analog zur IncenDio V3 wird der zuletzt verwendete Modus gespeichert und beim nächsten Einschalten automatisch wieder ausgewählt.

    Die neuen Reflektoren-Kits

    Einer der großen Vorteile der Lumapower Signature GX ist die Möglichkeit, die Lampe für verschiedene Einsatzzwecke zu optimieren. Dies geschieht durch Austausch des Lampenkopfes bzw. des Reflektoren-Kits, was schnell und einfach vonstatten geht: Lampenkopf abschrauben, anderen Lampenkopf draufschauben – fertig.

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    Ich hatte bereits in der Einleitung erwähnt, daß Lumapower bei der ersten Charge der Signature GX einen kleinen Bock geschossen und die Lampe mit einem falschen Reflektoren-Kit ausgeliefert hat. Dieses hat zwar grundsätzlich funktioniert, doch das Lichtbild war mit seinen großen Saturnringen alles andere als schön. Glücklicherweise hat Lumapower hier schnell reagiert und als erste Maßnahme das für Flood zuständige ST-01G Reflektor-Kit nachgeschoben, und Stand heute (07.08.10) ist auch der neue Reflektor für das Thrower-Kit ST-05G im Lieferumfang der Signature GX enthalten.

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    Beamshots

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    Mit ST-05G Kit, höchste Stufe

    IMG_1914 Mit ST-05G Kit, mittlere Stufe

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    Mit ST-01G Kit, höchste Stufe

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    Mit ST-01G Kit, niedrige Stufe

    Flooder oder Thrower – warum nicht beides?

    Das schöne an der Lumapower Signature GX/VX ist die Tatsache, daß sie sich mit Hilfe von zwei mitgelieferten Lampenköpfen optimal an die jeweiligen Einsatzbedingungen anpassen läßt. Stehen Nachtcaches mit weit entfernten Reflektoren auf dem Programm oder ist generell eine hohe Leuchtweite gefragt? Dann bietet sich das ST-05G Reflektoren-Kit mit seinem tiefen Reflektor an.

    Für normale Einsatzbereiche hingegen ist das ST-01G Reflektoren-Kit optimal. Es erzeugt eine helle und gleichmäßige Ausleuchtung im nahen und mittleren Bereich und ist damit für Camping, Angeln oder sonstige Outdoor-Anwendungen prädestiniert. Auch für Jäger dürfte die Signature GX interessant sein, da sie im untersten Modus relativ dunkel ist und damit die Nachtsichtfähigkeit nicht zerstört, und dank des Modusspeichers der Signature GX merkt sich die Lampe den zuletzt verwendeten Modus, so daß beim Einschalten nicht plötzlich die hellste Stufe verwendet wird.

    Technische Details:

    • 450 Lumen (Herstellerangabe)
    • XP-G R5 LED
    • Hocheffizientes optisches u. elektronisches System
    • Steuerung der Helligkeit über SideKick III-Kontrollsystem
    • Entwickelt für professionellen und taktischen Einsatz
    • Ein-/ausschalten erfolgt über Clicky am Lampenende, umschalten der Modi erfolgt über einen Schalter am Lampenkopf
    • Einfache Bedienung über SideKick III user interface
    • Einfache Upgrademöglichkeit
      Klein und handlich, aber dennoch äußerst leistungsstark
    • Vier Leuchtmodi und taktischer Strobe (High/100%, Medium/50%, Low/5% und Strobe (14Hz/100%)
    • Betrieb mit folgenden Akkus möglich: Spannungsbereich von 3.3V-12V, 1 x 17650, 1 x 18650 (empfohlen!), 2 x 123A/16340, 2 x RCR123A (nicht empfohlen!)
    • Mit der optional erhältlichen S-35 Expansion Tube ist ein Betrieb mit 2 x 18500 oder 3 x 123A/16340 möglich
    • Doppelseitig antireflexbeschichtete Linse
    • Clip mit Anti-Roll-Funktion
    • Zigarrengriff möglich
    • Stoßsicher
    • Aufrüstbar
    • Tailstand möglich
    • Wasserdicht
    • Loch für Handschlaufe (Lanyard) vorhanden
    • Aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium hergestellt
    • Anodisierung nach Type III
    • Taktischer forward clicky
    • Länge: 13,9 cm

    Pro und Contra

    + Durch zwei mitgelieferte Lampenköpfe optimal anpassbar (ein Lampenkopf für den nahen und mittleren Bereich, einer für die Ferne)

    - ST-05G Reflektor-Kit zeigt immer noch leichte Ringe, jedoch nicht mehr so extrem wie beim ursprünglichen Reflektor

    Bezugsquelle

    Die Lumapower Signature GX ist bei uns im Shop erhältlich.

    Video

    Fazit

    Um es auf den Punkt zu bringen: Die Signature GX ist technisch top, einzig und allein das ST-05G Reflektoren-Kit weist noch ein paar zusätzliche Ringe um den Spot im Lichtbild auf. Das ist laut Lumapower technisch bedingt und läßt sich auch nicht anders lösen.

    Auf den Beamshots kann man es leider nicht genau erkennen, es ist jedoch eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ursprünglichen Reflektor erkennbar.

    Meine persönliche Einschätzung lautet deshalb: Wer Wert auf ein sauberes und homogenes Lichtbild beim Throw legt, dem empfehle ich ganz klar die Signature VX, und wer mit dem Lichtbild der Signature GX leben kann, der kann ein paar Euro beim Lampenkauf sparen. Speziell draußen sind die Ringe der Signature GX nicht mehr so deutlich wahrnehmbar wie noch beim ursprünglichen Reflektor, und wer Wert auf eine hohe Reichweite legt, sollte ebenfalls zur Signature GX greifen. Das Reflektor-Kit ST-01G hingegen liefert ordentlich Flood – hier gibt es keinen Grund zur Klage.

    Weitere Vorteile hat die Lumapower Signature GX durch ihren modularen Aufbau. Dank der im Lieferumfang enthaltenen Lampenköpfe/Reflektoren, mit denen sich die Signature GX jederzeit vom Flooder zum Thrower umbauen läßt, ist die Lampe äußerst flexibel einsetzbar. Es ist deshalb sicher nicht verkehrt, wenn ich behaupte, daß man dank dieses modularen Aufbaus schon fast zwei Taschenlampen zum Preis von einer erhält.

  • Empfehlenswerte Taschenlampen für Geocaching und Nachtcaches

    Posted on June 27th, 2010 admin No comments

    Wir bekommen regelmäßig Anfragen von Geocachern, die auf der Suche nach der optimalen Taschenlampe für Geocaching und Nachtcaches sind. Da es die optimale Taschenlampen aber nicht gibt, möchte ich an dieser Stelle einige Empfehlungen für Taschenlampen aussprechen, die sich in der Praxis bestens bewährt haben.

    Zunächst einmal gilt es zu klären, wie die optimale Taschenlampe aussehen sollte, denn hier gibt es sehr unterschiedliche Vorstellungen: Soll es Richtung universell einsetzbarer Taschenlampe à la Fenix LD20 Q5/R4 oder Olight Infinitum I25 gehen oder darf es gleich ein Thrower mit hoher Reichweite wie die Brinyte D8 oder die Olight M20 Warrior 2010 Version S R5 sein?

    Die beiden letztgenannten Modelle können ihre Vorteile voll und ganz bei großen Entfernungen (> 200m) ausspielen, sind aber für den Einsatz im nahen und mittleren Bereich aufgrund ihres konzentrierten Spots eher weniger geeignet. Universell einsetzbare Taschenlampen wie die Fenix LD20 Q5/R4 stoßen bei der Reichweite an ihre Grenzen, können aber dafür im nahen und mittleren Bereich aufgrund ihres Spills wieder punkten. Außerdem lassen sie sich mit handelsüblichen AA-Zellen betreiben, was für viele Anwender ein wichtiges Kriterium ist.

    Glücklicherweise gibt es noch eine weitere Alternative für diejenigen, die gerne flexibel unterwegs sind: Lumapower hat mit den Modellen Signature VX und Signature GX Taschenlampen auf den Markt gebracht, die sich sehr universell einsetzen lassen. Die Lumapower Signature VX mit Luminus SST-50 LED wird bereits mit zwei Lampenköpfen ausgeliefert, die sowohl den nahen und mittleren Bereich als auch die Ferne optimal abdecken.

    Beide Lampen sind definitiv eine Empfehlung wert, wobei ich nicht unerwähnt lassen möchte, daß Lumapower die erste Charge der Signature GX XP-G R5 mit einem nicht optimal angepassten Lampenkopf ausgeliefert hat, der bei einigen Anwendern aufgrund der “Saturnringe” zu Beschwerden geführt hat.

    Lumapower hat hier bereits in einem ersten Schritt für Abhilfe gesorgt und das Reflektor-Kit ST-01G herausgebracht, das diesen Effekt korrigiert. Wir liefern deshalb ab sofort alle Signature GX-Lampen mit beiden Reflektor-Kits aus; weitere Infos zum Thema Signature GX sind hier zu finden.

    Abschließend möchte ich noch erwähnen, daß es selbstverständlich noch viele weitere Taschenlampen gibt, die sich hervorragend für Geocaching und/oder Nachtcaches eignen. Aus diesem Grund empfehle ich auch einen Blick in unsere Produktmatrix, in der weitere interessante Taschenlampen zu finden sind.

  • Review: Hugsby P2 CREE Q5 220 Lumen max.

    Posted on May 23rd, 2010 admin No comments

    Verpackung/Zubehör

    Die Hugsby P2 wird in einer schmucklosen Pappschachtel ausgeliefert, Zubehör ist im Lieferumfang nicht enthalten.

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    Erster Eindruck

    Die Hugsby P2 ist aus meiner Sicht insofern eine außergewöhnliche Lampe, da sie zum einen eine spezielle optische Linse für optimalen Throw besitzt und sich zum anderen mit verschiedenen Akkus bzw. Batterien betreiben läßt. Vom Hersteller wird die Hugsby P2 als taktische Einsatzlampe positioniert, sie läßt sich aber aufgrund ihrer Größe auch sehr gut als EDC verwenden.

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    Wie bereits erwähnt, läßt sich die Hugsby P2 mit verschiedenen Akkus und Batterien betreiben und erreicht je nach Energiequelle bis zu 220 Lumen. Dazu gehören folgende Formate (jeweils 1 x) mit einem Spannungsbereich von 1,5-4,2V: AA, CR123A, 16340 und 14500. An dieser Stelle möchte ich nicht unerwähnt lassen, daß es mir bei meinen Tests nicht gelungen ist, die Hugsby P2 sowohl mit einer normalen AA-Zelle als auch mit einem Eneloop-Akku zu betreiben. Alle Tests wurden deshalb mit einem 16340/14500-Akku durchgeführt.

    Im Lieferumfang enthalten ist ein Adapterstück, mit dessen Hilfe sich die Lampe schnell und einfach umbauen läßt. Sobald es zwischen Lampe und Tailcap geschraubt wird, ist der Betrieb mit AA/14500-Zellen möglich. Möchte man die Lampe hingegen mit CR123A/16340-Zellen betanken, dann läßt man das Adapterstück einfach weg.

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    Last but not least bietet die Hugsby P2 drei Modi, und zwar Hi > Low > Strobe.

    Verarbeitung

    Eine Anodisierung Type III ist sauber und gleichmäßig aufgetragen, und die Gewinde sind ordentlich gefräst und mit O-Ringen versehen. Der Reverse Clicky läßt sich ohne großen Kraftaufwand betätigen. Alles in allem betrachtet ist die Hugsby P2 für ihre Preisklasse ordentlich verarbeitet.

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    Leuchtkraft

    Die Hugsby P2 besitzt als Besonderheit wie schon erwähnt eine spezielle optische Acryl-Linse, die das Licht extrem bündelt und damit einen sehr konzentrierten Lichtstrahl erzeugt, wie man anhand des Beamshots deutlich erkennen kann.

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    Wärmeentwicklung

    Nach 10 Minuten Betrieb mit einem 16340-Akku auf der höchsten Stufe war eine leichte Erwärmung spürbar. Daß man so eine kleine Lampe nicht mehr mehrere Stunden auf höchster Stufe betreiben kann, dürfte einleuchtend sein – dafür gibt es dann den zweiten Modus, der für die meisten Zwecke auch noch ausreichend hell sein dürfte.

    Modi

    Die Hugsby P2 verfügt über drei Leuchtmodi (Hi/Low/Strobe) und erreicht in der höchsten Leuchtstufe max. 220 Lumen. Ein Memory, der sich den zuletzt eingestellten Modus merkt, ist nicht vorhanden.

    Technische Details:

    • Cree Q5 LED
    • max. 220 Lumen Lichtleistung
    • Reverse Clicky am Lampenende
    • Drei Modi: Hi (100%), Low (60%) und Strobe
    • Hochwertiges Flugzeugaluminium
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Stabiler Gürtelclip
    • Erhältlich in schwarz und olivgrün
    • Max. Leuchtdauer: Bis zu vier Stunden mit CR123A/16340-Akku
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Spezielle optische Acryl-Linse für optimalen Throw
    • Länge: 9,2 cm (ohne Adapterstück)
    • Durchmesser: 2,9 cm
    • Gewicht: (ohne Batterie/Akku)
    • Tailstand ist möglich

    Pro und Contra

    Die Hugsby P2 ist sowohl in der verkürzten als auch in der “langen” Variante ein Handschmeichler, der richtig gut in der Hand liegt. Besonders gut gefällt mir die Umbaumöglichkeit, die den Betrieb mit verschiedenen Energiequellen ermöglicht, sowie der tolle Throw dieser Lampe. Natürlich kann man diese kleine EDC-Taschenlampe nicht mit großen Throwern wie der Brinyte D8 oder der Thrunite Catapult vergleichen, aber für Polizisten oder Rettungskräfte, die öfter mal dunkle Ecken ausleuchten müssen, ist diese Lampe hervorragend geeignet. Auch als Backup-Lampe fürs Geocaching oder für Jogger, Hundebesitzer, Outdoor-Aktivisten usw. macht diese Lampe eine gute Figur.

    Mein einziger Kritikpunkt ist die Tatsache, daß meine Testexemplare sich nicht mit normalen AA-Batterien betreiben ließen, obwohl dies vom Hersteller eigentlich vorgesehen ist. Ob das nun bei allen Exemplaren auftritt oder nur bei meinen beiden, kann ich nicht sagen – hierzu warte ich noch auf eine Antwort von unserem Lieferanten.

    Da ich meine Lampen aber sowieso nur mit CR123A/16340/14500-Akkus betreibe, kann ich damit leben.

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    Bezugsquelle

    Die Hugsby P2 kostet 35,90 EUR und ist bei uns im Shop erhältlich.

    Fazit

    Wer eine handliche und kompakte Taschenlampe mit schönem Throw sucht, ist mit der Hugsby P2 gut beraten. Sie ist wasserdicht und ordentlich verarbeitet, und der Hybridbetrieb mit diversen Batterien/Akkus macht sie zu einer universell einsetzbaren Lampe.

  • Produktvorstellung: Brinyte D8 und Brinyte D8 3 LED

    Posted on April 18th, 2010 admin No comments

     

    Einführung

    Brinyte ist ein weiterer Hersteller von qualitativ guten Taschenlampen und vor allem durch seine Budget-Thrower Brinyte D8 und Brinyte UF900 bekannt. Von der Qualitätseinstufung her agiert Brinyte in der oberen Mittelklasse und bietet hier ein adäquates Preis-/Leistungsverhältnis.

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    Erster Eindruck

    Die Brinyte D8 geht zwar von der Reichweite her in Richtung Brinyte UF900, davon abgesehen handelt es sich um eine Neuentwicklung, die mit der bisherigen Brinyte UF900 nicht viel gemeinsam hat. Während die D8 ganz klar als Thrower mit großer Reichweite konzipiert wurde (ca. 300-400 Meter), ist die Brinyte D8 3 LED eher ein Mittelding zwischen Flooder und Thrower. Sie erreicht nicht die Reichweite der D8, hat dafür aber deutlich mehr Throw als reine Flooder wie die MTE SSC P7-D oder die iTP Light A6 Polestar und ist mit angegebenen 800 Lumen auch recht hell.

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    Verarbeitung

    Obgleich Brinyte nicht in der gleichen Liga wie Olight, Lumapower oder Fenix spielt, sind die Lampen gut verarbeitet. Mit O-Ringen, sauber geschnittenen und gefetteten Gewinden hinterlassen die Brinyte-Taschenlampen einen guten Eindruck.

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    Beamshots

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    Brinyte D8 mit konzentriertem Spot 

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    Brinyte D8 auf kurze Entfernung

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    Brinyte D8 3 LED

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    Brinyte D8 3 LED: Mehr Flood als die Brinyte D8

    Technische Details

    Brinyte D8

    • CREE XP-E Q5 LED
    • OP-Reflektor aus Aluminium
    • Fünf Betriebsmodi
    • Maximale Helligkeit: 280 Lumen
    • Lebensdauer von 50.000 Stunden und mehr
    • Elektronische Regelung sorgt für optimale Nutzung des Energieflußes bzw. der Akku-Kapazität
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Aus hochwertigem und strapazierfähigem Flugzeug-Aluminium hergestellt
    • HA Type III-Anodisierung
    • Extrem fokussierter Lichtstrahl
    • Betrieb mit 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A/16340-Akkus
    • Reichweite: ca. 300-500 Meter (Herstellerangabe)
    • Laufzeit bei höchster Stufe (280 Lumen): 180 Minuten mit 18650-Akku, 90 Minuten mit CR123A/16340-Akkus
    • Spezieller Reflektor sorgt für enorme Reichweite
    • Länge: 18,0 cm
    • Gewicht: 280 Gramm ohne Akku

    Brinyte D8 3 LED

    • 3 x CREE XP-E Q5 LED
    • OP-Reflektor aus Aluminium
    • Fünf Betriebsmodi
    • Maximale Helligkeit: 800 Lumen
    • Lebensdauer von 50.000 Stunden und mehr
    • Elektronische Regelung sorgt für optimale Nutzung des Energieflußes bzw. der Akku-Kapazität
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Aus hochwertigem und strapazierfähigem Flugzeug-Aluminium hergestellt
    • HA Type III-Anodisierung
    • Betrieb mit 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A/16340-Akkus
    • Taktischer Forward Clicky
    • Länge: 18,0 cm
    • Gewicht: 314 Gramm ohne Akku

    Pro und Contra

    + Hervorragende Reichweite bei der Brinyte D8 (ca. 300-500 Meter)

    + Brinyte D8 3 LED ist eine gelungene Mischung aus Thrower und Flooder

    - Anodisierung könnte einen Tick besser sein

    Fazit

    Wer einen Budget-Thrower für kleines Geld sucht, ist mit der Brinyte D8 sehr gut bedient. Die Reichweite ist hervorragend, und für alle, die eine hohe Reichweite benötigen, ist diese Lampe eine klare Empfehlung im Preisbereich bis 50 Euro.

    Eine gute Mischung aus Flooder und Thrower ist hingegen die Brinyte D8 3 LED. Von der Reichweite kommt sie nicht an die Brinyte D8 ran, dafür hat sie aber wesentlich mehr Flood und schafft somit einen gelungenen Spagat zwischen Flooder und Thrower.

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    Bezugsquelle

    Beide Lampen sind bei uns im Shop erhältlich.

     

  • Review: Olight SR90 Intimidator SST-90 2200 Lumen

    Posted on March 26th, 2010 admin 1 comment

     

    Einführung

    Mit der SR90 Intimidator Luminus SST-90 LED hat Olight eine Lampe der neuesten Technik-Generation auf den Markt gebracht, die ihresgleichen sucht : Ausgestattet mit einer Luminus SST-90 LED, die bis zu 2200 Lumen(!) und 1000 Meter Reichweite(!) laut Hersteller erreicht, darf diese Lampe zu den absoluten High-End-Taschenlampen auf dem Markt gezählt werden. Diese Leistung läßt Olight sich entsprechend bezahlen, doch mehr dazu später.

    Die Energieversorgung erfolgt über ein im Lieferumfang enthaltenes Battery Pack mit 6 x 18650-Akkus sowie einem speziell dafür entwickelten Ladegerät. Mit ihrer Leuchtleistung von 2200 Lumen nähert sie sich HID-Lampen an und bietet dabei gegenüber HID-Lampen den Vorteil der höheren Lebensdauer (LED-Technologie). Darüber hinaus bietet die Olight SR90 Intimidator einen Low-Modus mit 700 Lumen und einer Laufzeit von guten sechs Stunden.

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    Größenvergleich: Olight SR90 Intimidator, MTE SSC P7-D und iTP Light A1 EOS (von oben nach unten)

    Erster Eindruck

    Die Olight SR90 Intimidator Luminus SST-90 LED ist nicht die erste Taschenlampe, über die ich ein Review schreibe. Sie ist aber definitiv eine Monsterlampe mit Features, die mir so bislang noch nicht begegnet sind, und dazu gehört u.a. die schon fast unglaubliche Reichweite und Helligkeit dieser Lampe. Übrigens: Eine Taschenlampe im wörtlichen Sinne ist die SR90 sicherlich nicht mehr, aber der Einfachheit halber bleibe ich im folgenden einfach bei dieser gängigen Bezeichnung…

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    Sowohl von den Features als auch vom Preis her (Stand März 2010: 349,90 EUR) ist die SR90 Intimidator keine Lampe für den "normalen" Anwender, der mit seiner Fenix oder Led Lenser zufrieden ist. Das Kürzel SR zeigt nämlich schon ganz deutlich, wohin die Reise geht: Die SR90 wurde primär für Search & Rescue-Aufgaben und damit für Anwendungsbereiche entwickelt, in denen es auf absolute Zuverlässigkeit und hohe Leistungsfähigkeit ankommt. Auch Höhlenforscher oder Lost Place-Fans dürften zur angepeilten Zielgruppe von Olight gehören und enorme Reichweite sowie extreme Helligkeit zu schätzen wissen.

    Ausgeliefert wird die Olight SR90 Intimidator in einem stabilen Aluminiumkoffer mit umfangreichem Zubehör. Dazu gehören das Akku-Pack, das Ladegerät, ein Umhängegurt sowie Ersatz-O-Ringe. Die Lampe nebst Zubehör ist sehr gut verpackt, und der Koffer erlaubt eine adäquate Aufbewahrung dieser nicht ganz billigen Taschenlampe. Die Lampe bringt inkl. Akkupack mit sechs 18650-Akkus sage und schreibe 1,5 kg auf die Waage – wie gut, daß Olight dafür einen Tragegurt mitliefert, denn an diesem wird man sicher das ein oder andere Mal froh sein, wenn man die Lampe regelmäßig einsetzt.

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    Verarbeitung

    Auch bei der SR90 Intimidator wird Olight erneut dem Ruf gerecht, erstklassige und qualitativ äußerst hochwertige Taschenlampen zu produzieren. Die Gewinde sind sauber verarbeitet und gefettet, so daß sich Lampenkopf und Akkupack problemlos zusammenschrauben lassen. Der riesige Lampenkopf mit seiner sehr stabil wirkenden Linse macht den Eindruck, als wäre er auch härteren Strapazen gewachsen. Der Reflektor ist 6 cm tief und bietet dementsprechend gute Thrower-Eigenschaften; der Lampenkopf ist außerdem mit einem großen Kühlkörper (Heatsink) zur Ableitung der entstehenden Wärme ausgestattet.

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    David und Goliath: Links iTP A1 EOS, rechts SR90 

    Der Grip des Batteriekörpers ist sehr gut und erlaubt einen sicheren Halt auch bei Nässe.

    Bedienung

    Trotz der Größe der SR90 Intimidator ist die Bedienung kein Hexenwerk: Der Akkupack wird auf den Lampenkopf geschraubt, und mit einem Klick auf den Schalter hinter dem Lampenkopf wird die Lampe eingeschaltet. Beim ersten Klick wird der High Mode mit 2200 Lumen aktiviert; wenn man den Schalter kurz gedrückt hält, wird der Low Mode mit 700 Lumen aktiviert. Der Strobe Mode wird mit einem Doppelklick auf den Schalter selektiert.

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    Natürlich verfügt die Olight SR90 Intimidator über einen Memory, der sich den zuletzt verwendeten Leuchtmodus merkt und ihn nach dem Einschalten der Lampe wieder auswählt. Die LEDs am Lampenende zeigen sowohl den Ladestatus beim Laden des Akkupacks als auch die verfügbare Restenergie beim Betrieb der Lampe an:

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    • Ein Indikator an: 20%-40% Restenergie übrig
    • Zwei Indikatoren an: 40%-60% Restenergie übrig
    • Drei Indikatoren an: 60%-80% Restenergie übrig
    • Vier Indikatoren an: 85% und mehr Restenergie übrig
    • Kein Indikator an: Akkus haben weniger als 20% Energie und müssen geladen werden

    Der Ladevorgang wird durch eine rote LED angezeigt, die bei voller Aufladung auf grün umschaltet. Unter einer Gummiabdeckung am Lampenende unterhalb der LEDs befindet sich die Öffnung für den Anschluß des intelligenten Ladegerätes, das die Akkus schonend lädt. Um eine möglichst lange Lebensdauer der Akkus zu erzielen, empfiehlt es sich zweifellos, die beiligende Anleitung genau zu studieren. Am Lampenkörper befinden sich außerdem noch zwei um 360° drehbare Ösen zur Befestigung des mitgelieferten Umhängegurts, der im übrigen einen recht stabilen Eindruck hinterläßt.

    Beamshots

    Ich war natürlich ziemlich gespannt, ob die Angaben auf dem Papier sich auch in der Praxis bestätigen würden. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ob die Lampe nun wirklich 1000 Meter erreicht oder nicht, habe ich nicht mit wissenschaftlichen Methoden nachgemessen. Ganz klar bestätigen kann ich jedoch die Tatsache, daß die Olight SR90 Intimidator alle anderen Lampen hinsichtlich Leuchtkraft und Reichweite toppt, die wir im Shop anbieten. Obgleich die Beamshots nicht die Helligkeit und Reichweite der SR90 wiedergeben können, kann ich versichern, daß beides einfach gnadenlos ist – man muß es gesehen haben, um es zu glauben.

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    Leider nicht deutlich erkennbar: Die angeleuchtete Lagerhalle auf Position 12:00 Uhr ist ca. 600 Meter entfernt

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    High Mode mit 2200 Lumen

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    Technische Details

    • Luminus SST-90 LED mit 30 Watt
    • Lebensdauer 60.000 Stunden
    • Zwei Leuchtmodi und Strobe
    • Laufzeit:
      - High Mode: 2200 Lumen/80 Minuten
      - Low Mode: 700 Lumen/9 Stunden
      - Strobe: 10 Hz/160 Minuten
    • Reichweite: 1000 Meter max. (Herstellerangabe)
    • Länge: 33,6 cm
    • Durchmesser des Lampenkopfes: 10,0 cm
    • Gewicht: 1,58 kg inkl. Battery Pack
    • Aufladbares Battery Pack mit sechs eingebauten 18650-Akkus (7.2V, 6.6A). Der Ladeanschluß befindet sich am Lampenende
    • Äußerst helle Lampe mit 2200 Lumen(!) max.
    • Neues und modernes Design
    • Superstarke beschichtete Antireflex-Linse mit 99% effektiver Durchlässigkeit
    • Vier Indikatoren am Lampenende zeigen den Akkuzustand an:

    - Ein Indikator an: 20%-40% Restenergie übrig
    - Zwei Indikatoren an: 40%-60% Restenergie übrig
    - Drei Indikatoren an: 60%-80% Restenergie übrig
    - Vier Indikatoren an: 85% und mehr Restenergie übrig
    - Kein Indikator an: Akkus haben weniger als 20% Energie und müssen geladen werden

    • Erstklassige Wärmeableitung
    • Leicht bedienbarer Schalter am Lampenkopf, mit dem die Lampe ein-/ausgeschaltet wird sowie die einzelnen Modi selektiert werden
    • Speziell entwickeltes Ladegerät
    • Justierbarer Tragegut (kann entfernt werden)
    • Es kann entweder die ganze Lampe oder nur der Batteriekörper ans Ladegerät angeschlossen werden
    • Gefertigt und getestet nach militärischem Standard MIL-STD-810F
    • Wasserdicht
    • Kratzfeste und beschlagfreie Linse
    • Robuster und stabiler Lampenkörper
    • Modernes digitales Power Management-System ermöglicht optimale Laufzeiten 

    Pro und Contra

    + Gutes bis sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis gemessen am Gegenwert
    + Äußerst hell mit extremer Reichweite
    + qualitativ hochwertige Taschenlampe
    + Mitgelieferter Trageriemen

    - Gummiabdeckung über der Ladebuchse etwas fummelig zu bedienen
    - Kein Leichtgewicht mit 1,5 kg

    Fazit

    Wer das Geld übrig und Bedarf an einer ausgezeichneten Taschenlampe hat, kann bei der Olight SR90 Intimidator bedenkenlos zugreifen. Der aktuelle Preis von 349,90 EUR (Stand März 2010) ist garantiert kein Schnäppchen, aber diese Lampe wurde auch nicht für den "normalen" Anwender entwickelt, der seine Taschenlampe zum Gassi gehen mit dem Hand, zum Joggen oder für Nachtcaches verwendet.

    Die Olight SR90 Intimidator ist eine Lampe, die für nicht alltägliche Situationen entwickelt wurde, und dort macht sie mit ihrer extremen Reichweite und der unglaublichen Helligkeit von 2200 Lumen eine sehr gute Figur. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, dürfte sie ebenso für Höhlenforscher, Schatzsucher und Lost Place-Fans mehr als einen Blick wert sein. Mit modernster Technik wie einer Luminus SST-90 LED ist die Olight SR90 Intimidator überdies eine adäquate Alternative zu HID-Lampen, da Lampen mit LED-Technologie in der Regel eine höhere Lebensdauer (bei der SR90 bis zu 60.000 Stunden) besitzen und weniger empfindlich sind (keine Aufwärmzeit erforderlich usw.).

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    Bezugsquelle

    Die Lampe ist bei uns im Shop erhältlich.

  • Review: Brinyte UF900, der neue Monster-Thrower mit über 300 Meter Reichweite

    Posted on January 23rd, 2010 admin 4 comments

    Vorwort

    Es erscheint mir wichtig, vorab einige Dinge, die das Produkt an sich betreffen, klarzustellen. Alle nachfolgenden Informationen stammen vom Hersteller der UF900, und ich gebe sie nach bestem Wissen wieder: Brinyte stellt Taschenlampen unter dem Label UltraFire her. UltraFire an sich ist auf dem chinesischen Markt nicht mit einem einzigen Hersteller verbunden, sondern wird als Marke von mehreren Herstellern benutzt. Dies ist auch der Grund dafür, weshalb es bei UltraFire-Taschenlampen häufig große Qualitätsschwankungen gibt.

    Die von uns vertriebene Brinyte UF900 trägt zwar auch die Bezeichnung UltraFire, hat aber bei meinen Tests und im Vergleich mit Lampen im gleichen Preissegment hinsichtlich der Verarbeitungsqualität sehr gut abgeschnitten.

    Verpackung/Zubehör

    Die Brinyte UF900 wird in Blisterfolie eingewickelt ausgeliefert, Zubehör ist im Lieferumfang nicht enthalten.

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    Erster Eindruck

    Die Brinyte UF900 ist im Vergleich mit anderen Lampen kein Leichtgewicht, sondern bringt ca. 225 Gramm ohne Akku auf die Waage. Der Grund dafür ist ganz einfach: Neben der solide wirkenden Verarbeitung besitzt die Brinyte UF900 einen schweren Lampenkopf mit einem sehr tiefen Reflektor (ca. 6,5 cm!), der für die unglaubliche Reichweite der Lampe sorgt. Im Vergleich dazu: Der Reflektor der Eastward YJ-XGR2 bringt es auf ca. 4,5 cm.

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    Verarbeitung

    Die Anodisierung Type III ist sauber und gleichmäßig aufgetragen, und die Gewinde sind ordentlich gefräst, gefettet und mit O-Ringen versehen. Der Reverse Clicky läßt sich ohne großen Kraftaufwand betätigen. Alles in allem betrachtet ist die Brinyte UF900 für ihre Preisklasse ordentlich verarbeitet.

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    Leuchtkraft

    Wer einen Flooder für nahe und mittlere Entfernungen sucht, für den ist die Brinyte UF900 die völlig falsche Lampe. Wenn es stattdessen um hohe Reichweiten geht, ist die UF900 voll in ihrem Element. In dieser Preisklasse ist die Brinyte eine der wenigen Lampen, die eine Reichweite von über 300 Metern(!) haben. Bei einem Test auf einer stillgelegten Straße mitten im Wald habe ich an einer Schranke einige Reflektorfolien befestigt und dann mittels GPS-Empfänger die Entfernung zu meiner Position gemessen. Die Entfernung betrug exakt 350 Meter, und es war dank des extrem fokussierten Lichtstrahls mit einem stark konzentrierten Spot kein Problem, die Reflektoren zum Leuchten zu bringen.

    Sehr wahrscheinlich kommt die UF900 auch noch weiter als 350 Meter, aber diese Entfernung habe ich nachgemessen und kann deshalb mit Sicherheit sagen, daß sie mit dieser Distanz keine Probleme hat. Speziell für Geocacher, die hohe Reichweiten für Nachtcaches und die Suche nach Feuernadeln und Reflektoren benötigen, ist die Brinyte UF900 eine absolute Empfehlung.

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    Brinyte UF900 mit 280 Lumen, das Haus befindet sich in ca. 350-400 Meter Entfernung

    Wärmeentwicklung

    Während meiner Tests mit ca. 20 Minuten Betriebsdauer war keine Erwärmung zu spüren. Da die Lampe in der höchsten Stufe “nur” 280 Lumen bietet, ist die Gefahr einer Überhitzung bei Dauerbetrieb in diesem Modus gering, zumal sich die UF900 auch noch auf dunklere Leuchtmodi herunterschalten läßt.

    Modi

    Die Brinyte UF900 verfügt über fünf Leuchtmodi (Hi/Mid/Low/Strobe/SOS) und erreicht in der höchsten Leuchtstufe 280 Lumen. Ein Memory, der sich den zuletzt eingestellte Modus merkt, ist nicht vorhanden.

    Technische Details

    • CREE Q5 LED
    • Fünf Betriebsmodi
    • Maximale Helligkeit: 280 Lumen
    • Lebensdauer von 50.000 Stunden und mehr
    • Elektronische Regelung sorgt für optimale Nutzung des Energieflußes bzw. der Akku-Kapazität
    • Wasserdicht
    • Aus hochwertigem und strapazierfähigem Flugzeug-Aluminium hergestellt
    • HA Type III-Anodisierung
    • Extrem fokussierter Lichtstrahl
    • Betrieb mit 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A/16340-Akkus
    • Reichweite: ca. 300-500 Meter (Herstellerangabe), gemessen mit GPS-Empfänger: 350 Meter
    • Laufzeit bei höchster Stufe (280 Lumen): 180 Minuten mit 18650-Akku, 90 Minuten mit CR123A/16340-Akkus
    • Extrem tiefer Reflektor mit 6,5cm sorgt für enorme Reichweite
    • Reverse Clicky
    • Länge: 18,5 cm
    • Gewicht: 225 Gramm (ohne Batterie)

    Pro und Contra

    Die Brinyte UF900 darf mit Fug und Recht als Reichweiten-Monster im Bereich der Budget-Thrower unter 50 Euro bezeichnet werden. Durch ihren extrem gebündelten Lichtstrahl mit einem stark konzentrierten Spot überbrückt sie Distanzen, die ihresgleichen suchen. Wohlgemerkt: Das soll nicht heißen, daß die Brinyte UF900 die einzige Taschenlampe ist, die solche Entfernungen erreicht – sie ist aber garantiert eine der wenigen im Preissegment bis 50 Euro, die eine Reichweite von 300 Meter und noch mehr bietet.

    Für den Nahbereich eignet sich die UF900 aufgrund ihres hellen Spots und wenig Spill eher weniger. Natürlich kann man sie auch zum Lesen von Cachebeschreibungen oder Karten bei Nacht verwenden, doch dafür muß man in den Low-Modus schalten, weil aufgrund der hohen Helligkeit sonst kaum etwas erkennbar wäre.

    Bezugsquelle

    Die Brinyte UF900 ist bei uns im Shop erhältlich.

    Fazit

    Wer eine Taschenlampe mit extremer Reichweite sucht, ist mit der Brinyte UF900 bestens beraten. Sie ist wasserdicht und sehr robust verarbeitet, so daß sie auch härtere Einsätze mitmacht. Natürlich gibt es auch andere Taschenlampen, die hohe Reichweiten erzielen – diese spielen jedoch preislich in einer ganz anderen Liga (ab 100 Euro aufwärts), und gemessen am Preis-/Leistungsverhältnis bietet die Brinyte UF900 tatsächlich einen hervorragenden Gegenwert.