• Review: Niteye EYE-30 3 x XM-L U2 max. 2000 Lumen

    Posted on January 23rd, 2012 admin No comments

    Einführung

    Nahezu wöchentlich tauchen neue Hersteller auf der Bildfläche auf und verschwinden mitunter ebenso schnell wieder, wie sie gekommen sind. Richtig interessante Neuheiten sind jedoch eher spärlich gesäht, und deshalb ist es mir ein umso größeres Vergnügen, heute einen richtigen Kracher vorstellen zu können. Die Rede ist von der Niteye EYE-30, einer Taschenlampe, die bei vielen Flashaholics ein starkes Kaufverlangen auslöst, und das nicht umsonst. Warum das so ist und was dieser kompakte Lichtkraftprotz sonst noch an Besonderheiten zu bieten hat, werde ich in diesem Review vorstellen.

    Die EYE-30 gibt es übrigens in zwei Ausführungen, die sich technisch jedoch nicht voneinander unterscheiden. Der Unterschied zwischen den beiden Lampen ist eher marginal: Während die Conventional Edition einen Selektorring aus Aluminium besitzt, kommt die Special Edition mit einem Selektorring aus rostfreiem Edelstahl daher und kostet dafür 10 Euro mehr.

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    Wie immer gilt: Alle Angaben (bis auf die Luxmessung) wie Lumen oder Laufzeiten sind Herstellerangaben, die ich nicht selbst verifiziert habe.

    Verpackung und Zubehör

    Es gibt nur wenige Taschenlampen in dieser Leistungsklasse, die in einer adäquaten Verpackung ausgeliefert werden. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass Niteye sich hier an anderen Herstellern wie Olight ein Beispiel genommen hat und die EYE-30 stilecht in einem kleinen Alukoffer an den Mann bzw. die Frau bringt. In diesem Koffer lässt sich die EYE-30 mitsamt Zubehör gut und geschützt transportieren, doch dazu später noch mehr.

    Im Lieferumfang der Lampe ist folgendes enthalten:

    • Niteye EYE-30
    • Akkumagazin für 4 x 18650
    • Haltegriff (abnehmbar)
    • Holster
    • O-Ring
    • Bedienungsanleitung
    • Garantiekarte
    • KFZ-Ladekabel

     

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    Erster Eindruck

    Ich habe schon viele Taschenlampen in den Händen gehabt, die alle ein mehr oder weniges großes "Habenwollen!"-Gefühl ausgelöst haben, und die Niteye EYE-30 macht hier keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil: Die Niteye EYE-30 kombiniert einige Faktoren, die nicht nur gestandenen Flashaholics das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Angefangen beim Design mit den drei CREE XM-L U2-LEDs, die entfernt an eine Gatling Gun erinnern, bis hin zu einer sehr guten Leuchtleistung von 2000 Lumen max. verbunden mit einer noch akzeptablen Größe sowie einer Akku-Ladestandanzeige und einer Ladebuchse zum Laden der Akkus in der Taschenlampe bringt die Niteye EYE-30 alles mit, was des Flashaholics Herz begehrt.

    Die Niteye EYE-30 wird mit vier Lithium-Ionen-Akkus vom Typ 18650 betrieben, worauf ich später noch näher eingehen werde, denn hier gilt es einige wichtige Punkte zu berücksichtigen. Um den aktuellen Akkuzustand darzustellen, besitzt die EYE-30 eine Akku-Ladestandanzeige, die bei jedem Moduswechsel kurz aktiviert wird – leuchten alle Segmente, dann sind die Akkus ganz aufgeladen. Verringert sich hingegen die Anzahl der leuchtenden Segmente, dann lässt die Akkukapazität nach – falls nur noch ein Segment leuchtet, dann müssen die Akkus geladen werden. Auf diese Art und Weise kann man schnell in Erfahrung bringen, ob die Akkus noch voll sind oder ins Ladegerät zum Betanken müssen.

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    Darüber hinaus besitzt die EYE-30 noch einen Ladebuchse zum Anschluss an ein Ladegerät. Falls sich nun jemand fragt, wie diese Ladebuchse ohne Schutzabdeckung zu der  beworbenen Wasserdichtigkeit nach IPX-8 kompatibel ist: Laut Niteye (ich habe extra nachgefragt) wurde ein 30-minütiger Dichtigkeitstest durchgeführt, bei dem kein Wasser in die bzw. durch die Ladebuchse eingedrungen ist. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass das Laden der Akkus in einem richtigen Ladegerät natürlich vorzuziehen ist; die Ladebuchse ersetzt kein hochwertiges Ladegerät wie beispielsweise einen Pila-Lader, sondern ist dazu gedacht, um unterwegs im Auto oder im Boot die Akkus laden zu können, wenn kein Ladegerät zur Verfügung steht. Beim Laden über das Ladekabel wird der Ladevorgang ebenfalls über die Ladestandsanzeige signalisiert, sie blinkt dann nämlich während dem Laden.

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    Dann gibt es noch den im Lieferumfang enthaltenen Henkelmann, sprich: einen Haltegriff. Dieser Haltegriff kann auf der Lampe angeflanscht werden, indem beispielsweise mit einer Münze die Kreuzschlitzschraube gelöst und dann wieder befestigt wird. Für einen kürzeren Einsatz wird man diesen Griff wahrscheinlich weniger gebrauchen können, für einen Sucheinsatz bei Rettungskräften hingegen macht er bei längerem Gebrauch aber definitiv Sinn. Für Leute mit richtigen Pranken ist der Haltegriff jedoch etwas zu kurz geraten.

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    Verarbeitung

    Für einen "Newbie" hat Niteye mit der EYE-30 meines Erachtens einen sehr guten Einstand geliefert, alle Achtung. Die Anodisierung der Lampe ist ordentlich und ohne erkennbare Kratzer oder fehlerhafte Stellen, und auch am Gewinde gibt es nichts auszusetzen. Es ist ordentlich gefettet und geschnitten, so dass man die EYE-30 ohne großen Kraftaufwand auf- und zusammenschrauben kann. Insgesamt betrachtet hinterlässt die Niteye EYE-30 einen sehr hochwertigen Eindruck, was man angesichts des Preises aber auch erwarten darf.

     

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    Bedienung

    Die Niteye EYE-30 wird über einen Selektorring gesteuert, der sich unterhalb des Lampenkopfes befindet. Sie ist nicht stufenlos dimmbar, sondern verwendet fest eingestellte Leuchtmodi, die durch das Drehen des Selektorrings nach rechts aktiviert werden können.

    Durch das Drehen des Selektorrings nach Backbord werden die Modi Strobe (schnelles Blinken) sowie Cruise Warning (langsames und rythmisches Blinken) aktiviert. Eine nützliche Sache ist die schon erwähnte Ladestandanzeige für die Akkus, die auch bei Dunkelheit leicht ablesbar ist und auf einen Blick die Akkukapazität anzeigt – wem schon mal die Taschenlampe mitten im dunklen Wald urplötzlich ausgegangen ist, wird dieses kleine Gimmick sehr zu schätzen wissen.

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    Leuchtmodi und Laufzeiten

    • Low: 60 Lumen/55 Stunden
    • Middle: 300 Lumen/12 Stunden
    • High: 1000 Lumen/3 Stunden
    • Turbo: 2000 Lumen/2 Stunden
    • Strobe
    • Cruise Warning

    Ein ganz wichtiger Punkt, auf den ich an dieser Stelle etwas detaillierter eingehen möchte, ist das Thema Akkus. Wer meint, dass er sich einen Gefallen tut, wenn er seine frisch erworbene Niteye EYE-30 (war ja teuer genug!) mit sagenhaften eBay-XYZ-Akkus mit 4000 mAh für zwei Euro das Stück betreiben kann (warum teure Markenakkus kaufen, wenn es auch günstige von eBay tun?), der sollte sich nochmal ernsthaft Gedanken darüber machen. Der Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus ist nicht ganz ohne – das gilt auch schon für Taschenlampen, die mit einem oder zwei 18650-Akkus betrieben werden.

    Da es im Internet genug Informationen zum Thema "Richtiger Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus" gibt, verweise ich an dieser Stelle auf weiterführende Informationen und beschränke mich hier auf die wichtigsten Punkte:

    1. Ausschließlich Qualitätsakkus vom selben Modell/Hersteller verwenden

    2. Auf keinen Fall Akkus mit unterschiedlichen Ladeständen oder Kapazitäten mischen

    3. Ausschließlich Akkus verwenden, die gleich alt sind

    Niteye gibt zwar zwei Stunden Laufzeit im Turbo Mode an, allerdings wird die EYE-30 schon nach 15 Minuten Betrieb im Turbo Mode recht warm. Hier spielen aber wieder Faktoren wie die Umgebungsbedingungen eine wichtige Rolle: Im Winter beim Laufen erhitzt die EYE-30 sicher nicht so schnell wie an warmen Sommerabenden.

    Im übrigen besitzt die Niteye EYE-30 auch einen Überhitzungsschutz. Wenn der Lampenkopf zu heiß wird und eine Temperatur von über 80°C erreicht, dann wird die Bestromung auf 60% reduziert und wieder auf den normalen Wert zurückgefahren, wenn die Temperatur auf 70°C absinkt. Des Weiteren gibt es noch einen Unterspannungsschutz, der wie folgt funktioniert: Beim Absinken der Spannung auf 6,9V arbeitet die EYE-30 nur noch im Low Mode, und bei einem weiteren Absinken der Spannung auf 6V schaltet sie sich ganz aus.

     

    Luxmessung

    Mit frisch geladenen Cytac 2900 mAh-Akkus habe ich 33100 Lux@1m gemessen.

     

    Sonstiges

    Ich hatte eingangs erwähnt, dass sich ein Griff zum Anschrauben im Lieferumfang der Lampe befindet. Dieser Griff macht aus meiner Sicht vor allem in Situationen Sinn, in denen die Niteye EYE-30 als Suchscheinwerfer verwendet wird. Im mitgelieferten Holster kann man sich die EYE-30 zwar an den Gürtel hängen, aber bedingt duch das hohe Gewicht von über 600 Gramm bei voller Bestückung mit 4 x 18650-Akkus wird man in der Praxis wahrscheinlich eher weniger auf diese Lösung zugreifen.

    Die EYE-30 aktiviert übrigens nicht alle LEDs gleichzeitig, wenn man z.B. den Low Mode aktiviert, sondern wechselt diese der Reihe nach durch und verwendet dann immer nur eine LED und nicht alle. In meinem Video Review zur Niteye EYE-30 kann man das gut erkennen.

    Beamshots

    Abweichend von meinen sonstigen Reviews habe ich von der Niteye EYE-30 drei Beamshots in den Modi Turbo, High und Middle erstellt, damit man auch einen Vergleich zwischen den einzelnen Helligkeitsstufen hat. Die Helligkeit im Turbo Mode ist – wenn ich das mal so sagen darf – aus meiner Sicht einfach sensationell, und ich denke, auf den Beamshots kann man die Unterschiede auch ganz gut erkennen.

    1. Turbo Mode

    Niteye EYE-30 Turbo Mode

    2. High Mode

    Niteye EYE-30 High Mode

    3. Middle Mode

    Niteye EYE-30 Middle Mode

    Video

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Niteye EYE-30 im praktischen Einsatz:

    Niteye EYE-30 2000 Lumen max.

    Der Vollständigkeit halber gibt es hier auch noch das Video Review zur Niteye EYE-30:

    MSITC Niteye EYE-30 video review

    Technische Details

    • 3 x CREE XM-L U2 LED mit SMO-Reflektor
    • Energieversorgung: 4 x 18650
    • Modiauswahl erfolgt über Selektorring
    • Reichweite: ca. 380 Meter
    • Digitale Regelung für lange Laufzeit und konstante Helligkeit
    • Spannungsbereich: 6-12.6V
    • Akku-Kapazitätsanzeige
    • Länge: 14,8 cm
    • Durchmesser Lampenkopf: 6,2 cm
    • Gewicht: ca. 400 Gramm (ohne Akkus)
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Selektorring aus Aluminium (Conventional Edition), Selektorring aus rostfreiem Edelstahl (Special Edition)

    Leuchtcharakteristik

    Die Niteye EYE-30 ist keine EDC-Taschenlampe mit einer Reichweite von drei Metern, sondern ein echter Leucht-Goliath. Mit der Kraft der drei CREE XM-L U2-LEDs erzielt die EYE-30 eine Reichweite von ca. 380 Metern (Herstellerangabe) und bietet darüber hinaus noch eine ordentliche Portion Flood. Das Lichtbild der Niteye EYE-30 prädestiniert die EYE-30 meiner Meinung nach auf jeden Fall zum Suchscheinwerfer – sie ist deutlich handlicher als von Feuerwehr und THW bekannte Hand- bzw. Suchscheinwerfer, bietet aber definitiv mehr Licht, als das, was mir an tragbaren Einsatzlampen so geläufig ist.

    Übrigens: Die von Niteye angegebene Reichweite halte ich für realistisch, die Ausleuchtung ist sowohl im mittleren Bereich als auch größeren Entfernungen sehr gut.

    Fazit

    Mit der Niteye EYE-30 ist eine Taschenlampe am Horizont aufgetaucht, die exzellente Leuchtkraft und Kompaktheit miteinander vereint. Die EYE-30 ist mit Sicherheit keine Taschenlampe für den täglichen Gebrauch, fürs Geocaching oder für den abendlichen Hundespaziergang – es sei denn, man möchte problemlos erkennen können, was die Vierbeiner in hundert Meter Entfernung im Dunklen so treiben. Die lange Laufzeit von max. 55 Stunden im Low Mode lässt die Lampe auch in Szenarien sinnvoll erscheinen, in denen sowohl maximale Helligkeit als auch langer Betrieb auf einer niedrigen Leuchtstufe erforderlich sind.

    Die Niteye EYE-30 ist nicht nur eine grandiose Lampe für alle jene, die einfach nur Spaß an leistungsstarken Taschenlampen haben und auch vor einem höheren Anschaffungspreis nicht zurückschrecken. Meiner Meinung nach eignet sich die Niteye EYE-30 auch hevorragend als Einsatz- bzw. Suchlampe bei Rettungskräften (Achtung: nicht ex-geschützt!) wie Feuerwehr, THW, Polizei usw. Die Ausleuchtung ist für eine so kompakte Lampe ausgezeichnet und deckt einen großen Bereich sowohl in der Breite als auch in der Ferne ab.

    Man sollte sich allerdings darüber im klaren sein, dass der Umgang mit mehrzelligen Taschenlampen auf Lithium-Ionen-Basis eine gewisse Sorgfalt in Bezug auf die verwendeten Akkus erfordert. Wer über die Anschaffung der EYE-30 nachdenkt, sollte auf jeden Fall – sofern nicht schon vorhanden – Qualitätsakkus von namhaften Herstellern wie Cytac, Keeppower oder EagleTac verwenden, andernfalls könnte bei Verwendung von Billigakkus im schlimmsten Fall die Freude von kurzer Dauer sein.

    Wer diesen Punkt berücksichtigt, dürfte an der Niteye EYE-30 im wahrsten Sinne des Wortes seine helle Freude haben.

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    Bezugsquelle

    Die Niteye EYE-30 ist als Conventional Edition und als Special Edition im MSITC Shop erhältlich.

  • Helle Taschenlampen@Night: Niteye EYE-30 3 x XM-L U2 2000 Lumen max.

    Posted on January 22nd, 2012 admin No comments

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Leistungsfähigkeit der Niteye EYE-30 beim nächtlichen Einsatz:

    Niteye EYE-30

    Ich für meinen Teil bin jedenfalls mehr als beeindruckt, und ich habe schon etliche Taschenlampen in den Händen gehabt. Gemessen an der Größe und der Leistungsfähigkeit spielt die Niteye EYE-30 jedenfalls ganz vorne mit. Für einen Newcomer auf dem Taschenlampenmarkt hat Niteye mit der EYE-30 ein sensationelles Debüt abgeliefert, und ich bin sicher, dass von diesem Hersteller noch mehr zu erwarten ist.

  • Review: Lumapower MENTOR SX XM-L 850 Lumen

    Posted on December 31st, 2011 admin No comments

    Einführung

    Die Lumapower MENTOR SX ist die kampfwertgesteigerte Variante der bekannten MENTOR MT-E, die mit einer aktuellen CREE XM-L LED ausgestattet ist und im Betrieb mit drei Lithium-Ionen-/NiMH-Akkus im Babyzellenformat (Typ C) satte 850 Lumen erreicht. Im Notfall lässt sich die MENTOR SX sogar mit drei Batterien/Akkus im Format AAA befeuern, und last but not least wurde der MENTOR SX das von der MRV SideKick IV bekannte neue User Interface namens Smart Switch spendiert, doch dazu mehr weiter unten.

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    Verpackung & Zubehör

    Die MENTOR SX kommt in der typischen Lumapower-Verpackung daher, als Zubehör sind folgende Teile enthalten:

    • Batterierohrverlängerung
    • Batterie- bzw. Akkumagazin für 3 x AAA-Betrieb
    • Bedienungsanleitung
    • O-Ringe
    • Endschaltergummikappe in schwarz

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    Erster Eindruck

    Lumapower-tyisch, würde ich sagen. Saubere Anodisierung, ordentliche Verarbeitung der Komponenten, sauber geschnittene und leichtgängige Gewinde – so muss eine Taschenlampe aussehen. Die MENTOR SX verleiht einem in voller Bestückung mit drei Batterien bzw. Akkus außerdem das Gefühl, "etwas" in der Hand zu halten, in etwa so, wie man es früher von anderen Stablampen kannte.

    Da Lumapower bei der MENTOR SX eine nicht ganz alltägliche Energieversorgung gewählt hat, möchte auf diesen Punkt kurz eingehen. Die MENTOR SX basiert auf der MENTOR MT-E, die von Lumapower als Arbeitslampe positioniert wurde, und damit einhergehend wurde auf reguläre und handelsübliche Babyzellen als Stromversorgung gesetzt.

    Auch bei der MENTOR SX ist das der Fall, sie kann allerdings noch zusätzlich mit folgenden Batterie- bzw. Akkukonfigurationen betrieben werden:

    1. Normalbetrieb mit drei C-Batterien/NiMH-Akkus (Babyzellen)
    2. Normalbetrieb mit drei Lithium-Ionen-Akkus im C-Format
    3. Betrieb mit einem Lithium-Ionen-Akku im C-Format
    4. Betrieb mit drei AAA-Batterien

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    Am hellsten ist die MENTOR SX natürlich im Betrieb mit drei NiMH-Akkus; ich werde bei Luxmessungen näher darauf eingehen. Da ich keine Lithium-Ionen-Akkus im Babyzellen-Format mein eigen nenne und auch nicht wüsste, wo ich welche beziehen kann, habe ich die Lampe damit nicht getestet.

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    User Interface (SMART SWITCH)
    Hier hat Lumapower sich ein paar Gedanken gemacht, und was dabei als Ergebnis herausgekommen ist, gefällt mir persönlich sehr gut. Um hier vielleicht vorab noch etwas auszuholen: Bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom, oder – wie in diesem Fall – zum gewünschten Leuchtmodus. Während andere Hersteller auf Konzepte wie Bedienung der Taschenlampe via Drehen des Lampenkopfes oder Moduswechsel per Selektorring setzen, verwendet Lumapower seit geraumer Zeit die Kombination von Clicky und Seitenschalter (Side Switch).

    Ein- und ausgeschaltet wird die MENTOR SX in diesem Fall mittels Clicky am Lampenende, und die Auswahl der einzelnen Leuchtmodi erfolgt über den Seitenschalter. Im Gegensatz zu Modellen wie MRV SideKick III-Ultra oder Signature GX/LX sind reguläre Leucht- und Blinkmodi jedoch getrennt voneinander untergebracht und per Smart Switch erreichbar.

    Smart Switch bietet zwei Hauptmodi, die als MODE A und MODE B bezeichnet werden. Innerhalb dieser Hauptmodi gibt es nun weitere Modi, die schnell erreicht werden können. Während MODE A Zugriff auf die regulären Leuchtmodi in verschiedenen Abstufungen erlaubt, beinhaltet MODE B die Blinkmodi.

    Ein versehentlicher Wechsel ist kaum möglich, da man den Seitenschalter mindestens eine Sekunde lang drücken muss.

    Bedienung

    Das überarbeitete UI lässt sich sehr simpel bedienen:

    1. Ein- und ausschalten der Lampe erfolgt über den Clicky am Lampenende
    2. Die beiden Hauptmodi werden aktiviert, indem der Seitenschalter für 1,5 Sekunden gedrückt gehalten wird
    3. Wenn ein Hauptmodus (MODE A oder MODE B) aktiviert wurde, können die einzelnen Modi durch schnelles Drücken des Seitenschalters selektiert werden

    Laufzeiten und Leuchtmodi

    Mode A:

    • Ultra: 100%
    • High: 50%
    • Normal: 25%
    • Medium: 10%
    • Low: 3%

    Mode B:

    • Strobe: 14 Hz
    • SOS
    • Light House: 0,2 Hz

    Luxmessungen

    Wie ich schon angekündigt hatte, gebe ich in meinen Reviews von nun an auch immer Luxmessungen an. Dies ist bei der MENTOR SX besonders interessant, weil abhängig von der verwendeten Stromversorgung (Batterien/Akkus) deutliche Unterschiede erkennbar sind:

    1. MENTOR SX mit 3 x Baby-Batterie: 19200 Lux

    2. MENTOR SX mit 3 x AAA-Batterie: 14300 Lux

    3. MENTOR SX mit 3 x Ansmann NiMH-Akku 4500 mAh: 27100 Lux

    Ziemlich überrascht hat mich die Leistung beim Betrieb mit 3 x AAA-Batterien, denn damit ist die MENTOR SX immer noch ziemlich hell. Wer das Maximum aus der Lumapower MENTOR SX herauskitzeln möchte, kommt um den Betrieb mit NiMH-Akkus oder Lithium-Ionen-Akkus nicht umhin, aber auch beim Betrieb mit normalen Batterien macht die MENTOR SX keine schlechte Figur.

    Technische Details

    • CREE XM-L LED
    • Zwei Hauptmodi mit ingesamt acht Leucht- und Blinkmodi
    • 750+ OTF-Lumen/850 Lumen
    • SMO-Reflektor
    • Energieversorgung: 3 x Lithium-Ionen-Akku im Babyzellen-Format(C), 2 x 3 x Lithium-Ionen-Akku im Babyzellen-Format(C), 3 x Alkaline-Babyzellen (C), 3 x AAA-Batterie
    • Länge: 10,25 cm
    • Gewicht: 122 Gramm (Standardbatterierohr, ohne Akku)
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Material: T6061-Flugzeugaluminium
    • Smart Switch Mode A: Ultra: 100%, High: 50%, Normal: 25%, Medium: 10%, Low: 3%
    • Smart Switch Mode B: Strobe: 14 Hz, SOS, Light House: 0,2 Hz
    • Doppelseitig beschichtete beschlagfreie Linse
    • Forward Clicky

    Beamshots

    Alle Bilder wurden im Modus Ultra aufgenommen. Wichtig: Da ich zum Zeitpunkt der Erstellung der Beamshots keine passenden NiMH-Akkus zur Hand hatte, kamen normale Batterien im C-Format zum Einsatz – mit NiMH-Akkus ist die Lampe nochmal deutlich heller (s. Luxmessungen).

    MENTOR SX 3xC High Mode

    MENTOR SX 3xC High Mode

    MENTOR SX 3xC High Mode

     

     

    Video

    Ein Video aus unserer Reihe Helle Taschenlampen@Night zeigt die Lumapower MENTOR SX beim nächtlichen Einsatz:

    Nightly video review MENTOR SX

    Beamcharakteristik

    Ich würde die Lumapower MENTOR SX generell als throworientierte Lampe einstufen, obgleich der gute Sidespill auch für eine gute Ausleuchtung im unmittelbaren und mittleren Umfeld sorgt. Von der Reichweite her steht sie der Lumapower MRV SideKick IV kaum nach, wenn sie mit drei NiMH-Akkus betrieben wird.

    Pro und Contra

    + Betrieb mit handelsüblichen Batterien möglich
    + Flexible Energieversorgung (2/3 C-Zellen, alternativ 3 x /1 x Lithium-Ionen-Akku oder 3 x AAA-Batterien)

    - Betrieb mit einer Zelle nur mit Lithium-Ionen-Akku oder 3 x AAA-Batterien möglich

    Fazit

    Was für den eingefleischten Flashaholic wie ein Anachroniusmus aussehen mag, ist aus meiner Sicht eine raffinierte Sache. Viele Anwender wollen keine Taschenlampe, die mit Lithium-Ionen-Akkus betrieben wird, sondern bevorzugen stattdessen den Betrieb mit handelsüblichen Batterien oder maximal noch NiMH-Akkus, und genau in diese Kerbe schlägt Lumapower mit der MENTOR SX zielgenau.

    Davon abgesehen, dass die volle Helligkeit nur mit NiMH-Akkus erreicht wird: In den meisten Fällen sind bereits die 19200 Lux beim Betrieb mit drei regulären Baby-Zellen mehr als ausreichend, zumal diese in der Regel fast überall auf der Welt zu bekommen sein dürften.

    Als Sahnehäubchen sehe ich außerdem die Energieversorgung mit drei AAA-Zellen, denn damit lässt sich die MENTOR SX ohne Batterierohrverlängerung als kompakte Lampe bei etwas weniger Helligkeit und geringerer Laufzeit  (14300 statt 19200 Lux) betreiben.

    Alles in allem betrachtet, ist die MENTOR SX für mich ein würdiger Nachfolger der MENTOR MT-E und auch technisch auf der Höhe der Zeit. Mit max. 850 Lumen und dem überarbeiteten User Interface muss sich die MENTOR SX hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit nicht hinter anderen mit Lithium-Ionen-Akkus betriebenen Taschenlampen verstecken.

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    Von links nach rechts: MENTOR SX, MRV SK4 und Signature LX

    Bezugsquelle

    Erhältlich ist die Lumapower MENTOR SX im MSITC Shop.

  • Review: MAXTOCH TA6X-6 XM-L 1000 Lumen max.

    Posted on December 28th, 2011 admin No comments

     

    Einführung

    Gleich vorab möchte ich vorausschicken, dass ich davon überzeugt bin, dass das Design der MAXTOCH TA6X-6 polarisieren wird. Ich für meinen Teil finde es erfrischend anders, und vom optischen einmal abgesehen, ist die MAXTOCH TA6X-6 ein kompakter Thrower mit richtig viel Bums – darauf gehe ich weiter unten noch ein. Mit einer XM-L-LED, 1000 Lumen Leuchtleistung (Herstellerangabe) und einer Reichweite von ca. 400 Metern kann die TA6X-6 auch rein technisch betrachtet gut mit anderen Lampen in dieser Leistungsklasse mithalten, und ob und wie sie das tut, werde ich im weiteren Verlauf des Reviews erörtern.

    Wie üblich der allgemeine Hinweis: Alle Angaben sind Herstellerangaben (Lumen, Laufzeiten usw.)

     

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    Verpackung/Zubehör

    Die hier vorgestellte MAXTOCH TA6X-6 wird in einer ziemlich großen Gift Box (Geschenkverpackung) geliefert, in der sich neben der Lampe selbst noch folgendes Zubehör befindet:

    • Putztuch
    • Drei Gummiringe zur Befestigung am Batterierohr
    • Lanyard

    Einen echten Nutzen bieten die Gummiringe in der Praxis nicht – wer mag, kann damit seine MAXTOCH TA6X-6 noch etwas pimpen.

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    Holster

    Ein Holster ist im Lieferumfang nicht enthalten.

     

    Erster Eindruck

    Ich hatte es eingangs ja schon erwähnt: Das Design der MAXTOCH TA6X-6 ist aus meiner Sicht erfrischend anders, und wer auch gerne mal über den Tellerrand hinausschaut, der erhält mit der MAXTOCH TA6X-6 nicht nur eine Lampe, die sich deutlich von anderen Taschenlampen unterscheidet, sondern auch technisch nicht hinter vergleichbaren Taschenlampen zurückstehen muss. Die TA6X-6 ist recht kompakt, wozu auch der Lampenkopf beiträgt. Im Vergleich mit anderen kompakten Throwern ist der Reflektor nicht sehr tief, dafür ist der Lampenkopf deutlich breiter.

    Ehrlich gesagt war ich deshalb auch ziemlich erstaunt, als ich die MAXTOCH TA6X-6 das erste Mal in Betrieb nahm, denn eine solche Reichweite hätte ich angesichts des Reflektors nicht erwartet. 400 Meter Reichweite sind realistisch und für eine so kompakte Lampe ein gutes bis sehr gutes Ergebnis.

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    Verarbeitung

    Bei unbekannten bzw. neuen Anbietern besteht immer das potentielle Risiko, dass die Verarbeitung bzw. Qualität deutlich zu wünschen übrig lässt. Das kann man glücklicherweise von der MAXTOCH TA6X-6 nicht behaupten, denn sie ist ordentlich verarbeitet. Die LED ist sauber zentriert, die Gewinde sind sauber geschnitten und mit weißen O-Ringen versehen. An der Tailcap ist ein Ring zur Anbringung des Lanyards vorhanden.

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    Bedienung

    Die MAXTOCH TA6X-6 besitzt zwei Hautbetriebsmodi, die über das Drehen des Lampenkopfes aktiviert werden können. Mit angezogenem Lampenkopf stehen drei Modi (Max, Min und Strobe) zur Verfügung, während sie hingegen mit gelockertem Lampenkopf (Vierteldrehung) Zugriff auf fünf Leuchtmodi (Max, Mid, Min, Strobe und SOS) bietet.

    Darüber hinaus besitzt diese Lampe einen Mode Memory, dessen Bedienung sich allerdings etwas anders gestaltet, als man es von anderen Lampen her kennt. Zunächst muss die Lampe in den gewünschten Modus geschaltet werden und in diesem über eine Minute laufen. Nun kann sie ausgeschaltet werden; um den Mode Memory zu aktivieren, ist es wichtig, auch hier über eine Minute zu warten, bis sie wieder eingeschaltet werden kann.

     

    Laufzeiten und Leuchtmodi

    • Max: 1000 Lumen/ca. zwei Stunden
    • Mid:  500 Lumen/ca. vier Stunden
    • Min:  100 Lumen/ca. 20 Stunden

    Noch ein Wort zur Leuchtstärke: Ich habe mir mittlerweile ein qualitativ gutes Luxmeter zugelegt, mit dem ich in Zukunft alle Lampen in meinen Reviews testen werde. Nichtsdestotrotz möchte ich unbedingt noch auf diesen Hinweis aufmerksam machen, da die von mir durchgeführten Luxmessungen als Anhaltspunkt dienen sollen und nicht als hochprofessionelles Machwerk unter Laborumgebungen zu betrachten sind.

    So, nun aber zum Ergebnis meines Tests: Mit einem frisch geladenen Cytac 18650-Akku mit 2600 mAh Kapazität erreicht die MAXTOCH TA6X-6 ca. 28.000 Lux.

     

    Technische Details

    • CREE XM-L T6 LED
    • Anodisierung HA Type III
    • SMO-Reflektor mit speziellem Design für optimale Reichweite
    • Max. Output: 1000 Lumen
    • Ultraklare Linse mit Anti-Kratz- und Anti-Beschlagbeschichtung
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Modi:
    • a) Max > Min > Strobe
    • b) Max > Mid > Min > Strobe > SOS
    • Energieversorgung: 1 x 18650-Akku
    • Länge: 15,1 cm
    • Gewicht: 208 Gramm (ohne Akku)
    • Rated Current (Nennstrom): 3000 mA

     

    Beamshots

    Die Beamshots zeigen die MAXTOCH TA6X-6 im High Mode mit 1000 Lumen.

    MAXTOCH TA6X-6 High

    MAXTOCH TA6X-6 High

    MAXTOCH TA6X-6 High

     

    Video

    Ein Video aus unserer Serie HelleTaschenlampen@Night zeigt die MAXTOCH TA6X-6 beim nächtlichen Einsatz:

    MAXTOCH TA6X-6 nightly video review

    Pro 
    + Kompakt und leistungsstark

    + Hohe Reichweite

    + Interessantes Design, das von der Norm abweicht

    Contra
    - Mode Memory funktioniert etwas anders als bei anderen Lampen

    Fazit

    Den Vergleich mit anderen Throwern braucht die MAXTOCH TA6X-6 auf keinen Fall zu scheuen, weder hinsichtlich der Reichweite, noch, was die Verarbeitung der Lampe angeht. Die von MAXTOCH angegebene Reichweite von ca. 680 Metern halte ich für etwas übertrieben, aber realistische 400 Meter sind auf jeden Fall machbar. Mir persönlich gefällt das Design dieser Lampe recht gut, da es sich doch deutlich vom sonstigen Einheitsdesign abhebt. Ein Hingucker ist die MAXTOCH TA6X-6 auf jeden Fall, und das nicht nur als Sammlerstück für die Vitrine, sondern auch im praktischen Einsatz.

    Ein Holster für die TA6X-6 wäre noch schön gewesen, da sie mit dem breiten Lampenkopf nur schwer in eines der üblichen Holster passt. Das ist jedoch zu verschmerzen, da sich die Lampe aufgrund ihrer kompakten Größe auch notfalls in der Jackentasche verstauen lässt. Die etwas längere Wartezeit zur Aktivierung des Mode Memory ist am Anfang sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber wer die Lampe sowieso nur als Thrower auf der höchsten Stufe verwendet, wird damit gut leben können.

    Alles in allem betrachtet ist die MAXTOCH TA6X-6 ein Thrower, der besonders jene Flashaholics ansprechen dürfte, die einerseits auf der Suche nach einer kompakten Taschenlampe mit hoher Reichweite sind und andererseits auch gerne über den Design-Tellerrand schauen.

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    Bezugsquelle

    Die MAXTOCH TA6X-6  ist im MSITC Shop erhältlich.

  • Review: MTE H6-1 Thrower XM-L 1000 Lumen max.

    Posted on December 17th, 2011 admin No comments

    Einführung

    Der H6-1 Thrower von MTE ist eine optimale Ergänzung zur beliebten und bekannten MTE M3-2I XM-L, da die MTE H6-1 im Gegensatz zur MTE M3-2I XM-L als Thrower und nicht als Flooder entwickelt wurde. So unspektakulär die MTE H6-1 aussehen mag: Das Äußere täuscht, und zwar gewaltig. Hier verbirgt sich ein echter Thrower-Wolf im Taschenlampen-Schafpelz, und warum das so ist, werde ich im folgenden näher erörtern. In diesem Review stelle ich übrigens die MTE H6-1 MSITC Edition vor, die ebenso wie die MTE M3-2I XM-L mit nur drei regulären Leuchtmodi ausgestattet ist.

    Wie immer gilt: Alle Angaben wie Lumen, Laufzeiten usw. sind Herstellerangaben, die ich nicht selber nachgemessen habe.

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    Verpackung & Zubehör

    Eines ist klar: Für die Verpackung und das Zubehör dürfte die MTE H6-1 nur wenige Punkte von einer imaginären Taschenlampen-Jury bekommen, denn als Zubehör ist im braunen Pappkarton nichts enthalten. Wenigstens ist die Verpackung stabil und die Lampe so verpackt, dass sie nicht wild in der Gegend herumfliegt, und immerhin macht die Verpackung doch noch einen deutlich stabileren Eindruck als die früheren neutralen Verpackungen der MTE SSC P7 aus weißem Pappkarton.

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    Erster Eindruck

    Die MTE H6-1 ist deutlich größer als die MTE M3-2I XM-L, was auch dem tiefen Reflektor (7,0 cm!) und damit verbunden dem langen Lampenkopf geschuldet ist. Wer einen Blick auf den Reflektor wirft, kann sich wahrscheinlich schon vorstellen, wohin die Reise bei der H6-1 geht, und in der Tat hat diese Lampe einen Beam, der nicht nur reichweitenmäßig, sondern auch helligkeitsmäßig zu überzeugen vermag, doch dazu weiter unten mehr.

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    Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber auf mich wirkt die Verarbeitung der MTE H6-1 noch einen Tick hochwertiger als bei den anderen MTE-Modellen. Vielleicht liegt es am geänderten Knurling oder einfach an der Form der Lampe, aber MTE hat da ganz klar noch einen Zahn zugelegt. Das einzige, was einigen Anwendern vielleicht nicht so ganz zusagen dürfte, ist der Combatring, der fest mit der Endkappe verbunden ist und sich nicht abnehmen lässt.

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    Größenvergleich: Links MTE H6-1, rechts MTE M3-2I XM-L

    Bedingt durch die Größe passt die MTE H6-1 übrigens nicht mehr in das Standard-Holster von MTE, sehr wohl aber in ein Holster von Ultrafire, das auf Anfrage bei uns erhältlich ist.

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    Verarbeitung

    MTE hat sich mittlerweile einen guten Ruf erarbeitet, weil die Taschenlampen dieses Herstellers üblicherweise ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis aufweisen können (ich spreche hier aber wohlgemerkt von den Originalen und nicht von den zahllosen MTE-Nachbauten, die man vor allem in asiatischen Online-Shops antrifft!).

    Auch in der MTE H6-1 spiegelt sich die Fertigungsqualität wider, denn die Verarbeitung der Lampe ist aus meiner Sicht durchweg gelungen. Die Gewinde sind sauber geschnitten und geschmiert und leichtgängig, ebenso ist die LED sauber zentriert. Wie ich weiter oben schon erwähnte, ist der Reflektor der MTE H6-1 für eine Lampe dieser Größe sehr beeindruckend – andere Thrower haben deutlich kleinere Reflektoren, was sich natürlich auch in der Reichweite niederschlägt.

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    Leuchtmodi und Laufzeiten

    • Max: 1000 Lumen/40 Minuten
    • Medium: 300 Lumen/2,2 Stunden
    • Low: 10 Lumen/100 Stunden

    Hinweis: Alle Laufzeiten beruhen auf Messungen mit einem 18650-Akku mit 2200 mAh Kapazität und können aufgrund verschiedener Faktoren variieren (vewendeter Akku, Umgebungsbedingungen usw.)

     

    Bedienung

    Hier gibt es solide Hausmannskost. Ein- und ausgeschaltet wird die MTE H6-1 über den Clicky am Lampenende, die einzelnen Leuchtmodi werden durch sanftes Drücken des Clickies durchgeschaltet.

    Ein Mode Memory ist nicht vorhanden, die H6-1 startet immer im höchsten Modus.

     

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden im Modus High erstellt.

    MTE H6-1 High Mode

    MTE H6-1 High Mode

    MTE H6-1 High Mode

    MTE H6-1 High Mode

    Video

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die MTE H6-1 beim nächtlichen Einsatz:

    MTE H6-1 nightly video review

    Pro und Contra

    + Sehr gute Verarbeitung
    + Exzellente Reichweite und Leuchtkraft

    - Minimaler Ausstattungsumfang

    Fazit

    Mit der H6-1 hat MTE mal wieder ganze Arbeit geleistet. Diese Taschenlampe ist nicht nur sehr gut verarbeitet, sondern darüber hinaus eine optimale Ergänzung der MTE-Produktpalette und zur MTE M3-2I XM-L. Selbst wenn die 1000 Lumen nicht ganz erreicht werden sollten, so bietet die MTE H6-I dennoch eine ausgezeichnete Reichweite, die MTE mit über 400 Metern angibt, was nach meinem Empfinden realistisch ist. Doch nicht nur die Reichweite ist superb, sondern auch die Helligkeit – wer die MTE M3-2I XM-L kennt, weiß, was ich meine.

    Die MTE H6-I ist für Thrower-Fans definitiv ein "must have", da sie selbst mit größeren Throwern leistungsmäßig mithalten kann und natürlich auch beim Preis-/Leistungsverhältnis zu überzeugen vermag.

    Bezugsquelle

    Erhältlich ist die neue MTE M6-1 im MSITC Shop.

  • Review: Lumapower MRV SideKick IV (MRV-SK4) XM-L 850+ Lumen

    Posted on December 10th, 2011 admin No comments

    Einführung

    Die Lumapower MRV SideKick IV ist die aktuelle Version der MRV SideKick mit XM-L-LED. Doch nicht nur die LED – und damit verbunden auch die maximale Leuchtstärke – hat sich geändert, sondern auch das User Interface, doch dazu weiter unten mehr. Es ist bei Lumapower mittlerweile schon fast Tradition, nach Erscheinen einer neuen Taschenlampe nach etwa zwei Monaten den dazu passenden Turbo Force Head folgen zu lassen, der legosystemmäßig im Handumdrehen aus einer normalen Taschenlampe einen Mega-Thrower macht. Gerne hätte ich den Turbo Force Head für die Lumapower MRV SideKick IV (oder abgekürzt einfach MRV-SK 4) in diesem Review schon mitgetestet, aber da der TFH (Turbo Force Head) voraussichtlich erst im Januar 2012 erhältlich sein wird, werde ich das nachholen.

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    Verpackung und Zubehör

    Ausgeliefert wird die Lumapower MRV SideKick IV in der bekannten Lumapower-Schachtel mit folgendem Zubehör:

    • Zwei Ersatz-O-Ringe
    • Ersatzendkappe
    • Bedienungsanleitung
    • M65 power extender

    Ein Holster ist im Lieferumfang nicht enthalten, alternativ kann man jedoch auch zum MAXpedition Sheath greifen.

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    Erster Eindruck

    Die MRV-Serie existiert schon länger im Portfolio von Lumapower und hat sich schon recht früh den Ruf einer Taschenlampe mit guter Reichweite erarbeitet. Für mich persönlich gehört die MRV SideKick III Ultra mit Turbo Force Head nach wie vor zu den besten Throwern, deshalb bin ich auch schon sehr gespannt, wie sich die neue MRV-SK4 mit Turbo Force Head schlagen wird – dazu aber mehr, wenn er verfügbar ist.

    Zurück zur MRV SideKick IV: Diese hat neben einer aktuellen CREE XM-L-LED mit 850+ Lumen auch ein neues Benutzerinterface (UI = User Interface) spendiert bekommen, das von Lumapower als SMART SWITCH bezeichnet wird. Was man sich darunter vorstellen kann, werde ich im folgenden näher ausführen. Die Batterierohrverlängerung M65 ist im Lieferumfang der Lumapower MRV SideKick IV bereits enthalten, was wiederum einen flexiblen Betrieb mit einem oder zwei 18650-Akku(s) ermöglicht.

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    Verarbeitung

    Die Formgebung und Ausstattung der neuen MRV SideKick IV folgt einem bewährten Schema. So ist – wie bei anderen Lumapower-Lampen auch – sowohl der O-Ring im Lampenkopf als auch die Endschalterkappe nachleuchtend (GITD = Glow in the dark), was das Auffinden der Lampe bei Dunkelheit deutlich einfacher macht.

    Ansonsten ist die Qualität und Verarbeitung der Lumapower MRV SideKick IV meines Erachtens sehr gut. Die Gewinde sind ordentlich geschnitten, sie dürften jedoch etwas besser geschmiert sein; mit etwas Silikon-Fett lässt sich das jedoch schnell in den Griff kriegen.

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    Im Größenvergleich: Links MRV SideKick IV, rechts Signature LX mit Thrower Head

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    User Interface (SMART SWITCH)

    Hier hat Lumapower sich ein paar Gedanken gemacht, und was dabei als Ergebnis herausgekommen ist, gefällt mir persönlich sehr gut. Um hier vielleicht vorab noch etwas auszuholen: Bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom, oder – wie in diesem Fall – zum gewünschten Leuchtmodus. Während andere Hersteller auf Konzepte wie Bedienung der Taschenlampe via Drehen des Lampenkopfes oder Moduswechsel per Selektorring setzen, verwendet Lumapower seit geraumer Zeit die Kombination von Clicky und Seitenschalter (Side Switch).

    Ein- und ausgeschaltet wird die SK-4 in diesem Fall mittels Clicky am Lampenende, und die Auswahl der einzelnen Leuchtmodi erfolgt über den Seitenschalter. Im Gegensatz zu Modellen wie MRV SideKick III-Ultra oder Signature GX/LX sind reguläre Leucht- und Blinkmodi jedoch getrennt voneinander untergebracht und per Smart Switch erreichbar.

    Smart Switch bietet zwei Hauptmodi, die als MODE A und MODE B bezeichnet werden. Innerhalb dieser Hauptmodi gibt es nun weitere Modi, die schnell erreicht werden können. Während MODE A Zugriff auf die regulären Leuchtmodi in verschiedenen Abstufungen erlaubt, beinhaltet MODE B die Blinkmodi.

    Ein versehentlicher Wechsel ist kaum möglich, da man den Seitenschalter mindestens eine Sekunde lang drücken muss.

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    Das überarbeitete UI lässt sich sehr simpel bedienen:

    1. Ein- und ausschalten der Lampe erfolgt über den Clicky am Lampenende

    2. Die beiden Hauptmodi werden aktiviert, indem der Seitenschalter für ca. eine Sekunde gedrückt gehalten wird

    3. Wenn ein Hauptmodus (MODE A oder MODE B) aktiviert wurde, können die einzelnen Modi durch schnelles Drücken des Seitenschalters selektiert werden

    Wie gesagt: Die Art und Weise, wie eine Taschenlampe bedient werden kann, ist reine Geschmackssache. Ich für meinen Teil finde das neue User Interface durchdacht und gleichzeit simpel zu bedienen – dank des größeren Seitenschalters ist auch die Einhandbedienung mit dickeren Handschuhen kein Problem.

    Leuchtmodi und Laufzeiten

    Mode A:

    • Ultra: 100%
    • High: 50%
    • Normal: 25%
    • Medium: 10%
    • Low: 3%

    Mode B:

    • Strobe: 14 Hz
    • SOS
    • Light House: 0,2 Hz

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden im Modus High aufgenommen.

    MRV SK4 High Mode

    MRV SK4 High Mode

    MRV SK4 High Mode

    MRV SK4 High Mode

     

    Video

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Lumapower MRV SideKick IV beim nächtlichen Einsatz:

    MRV SK4 at night

     

    Leuchtcharakteristik

    Ganz klar: Die Lumapower MRV SK4 ist – wie nicht anders zu erwarten – ein reinrassiger Thrower mit ausreichend Sidespill zur Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereichs. Bereits mit dem mitgelieferten Lampenkopf mit SMO-Reflektor dürfte die SK4 grob geschätzt gute 350-400 Meter Reichweite erzielen. Wem das nicht reicht, der kann auf den voraussichtlich im Januar 2012 erscheinenden Turbo Force Head zurückgreifen, der die Lampe dann zu einem richtigen Mega-Thrower umfunktionieren wird – wie andere Lumapower-Modelle mit Turbo Force Head in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt haben, sind Reichweiten von 600 Meter und mehr damit kein Problem.

     

    Technische Details

    • CREE XM-L LED
    • Zwei Hauptmodi mit ingesamt acht Leucht- und Blinkmodi
    • 750+ OTF-Lumen/850+ Lumen
    • SMO-Reflektor
    • Energieversorgung: 2 x CR123A, 2 x RCR123A/16340, 1 x 18650 oder 2 x 18650 (mit M65-Batterierohrverlängerung. Achtung: Lampe darf bei Verwendung von M65 nur mit 18650-Akkus betrieben werden!)
    • Gewicht: 122 Gramm (ohne Batterierohrverlängerung und Akku)
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Spannungsbereich: 3V-12V
    • Material: T6061-Flugzeugaluminium
    • Smart Switch Mode A: Ultra: 100%, High: 50%, Normal: 25%, Medium: 10%, Low: 3%
    • Smart Switch Mode B: Strobe: 14 Hz, SOS, Light House: 0,2 Hz
    • Doppelseitig beschichtete beschlagfreie Linse
    • Forward Clicky
    • Nachleuchtende Endschalterkappe
    • Nachleuchtender O-Ring im Lampenkopf

     

    Pro und Contra

    + Ordentliche Verarbeitung
    + M65 power extender für Betrieb mit zwei 18650-Akkus bereits im Lieferumfang enthalten
    + Durchdachtes neues Benutzerinterface
    + Erweiterbar (Turbo Force Head)

    - Kein Holster im Lieferumfang enthalten

    Fazit

    Mit der MRV SideKick IV hat Lumapower für alle Thrower-Fans wieder ein Modell auf den Markt gebracht, das sich auf dem aktuellen Stand der Technik befindet. Mit 850+ Lumen, einer CREE XM-L-LED und dem neuen SMART SWITCH User Interface ausgestattet, ist die SK 4 nicht nur ziemlich hell, sondern auch leicht bedienbar. Speziell die Trennung in Leucht- und Blinkmodi, die mit dem neuen User Interface einherging, gefällt mir sehr gut, ebenso wie die Art und Weise der Umschaltung zwischen MODE A und MODE B.

    Ebenso flexibel zeigt sich die Lumapower MRV SideKick IV auch wieder beim Thema Energieversorgung. Egal, ob als kompaktes Modell mit 1 x 18650-Betrieb oder etwas länger mit dem M65 power extender und Betrieb mit 2 x 18650-Akkus: Die MRV SK-4 macht in jedem Fall eine gute Figur. Wie weiter oben schon erwähnt, ermöglicht bereits der mitgelieferte Lampenkopf eine hohe Reichweite, und da Lumapower für (voraussichtlich) Januar 2012 den bekannten Turbo Force Head bereits als optionales Zubehör für die MRV SideKick IV angekündigt hat, ist eine nochmalige deutliche Erhöhung der Reichweite kein Thema.

    Ein Flooder ist die Lumapower MRV SideKick IV indes nicht, und wer eher Wert auf Flood als auf Throw legt, dem empfehle ich nach wie vor die Lumapower Signature LX mit dem Flooder Head. Für alle anderen hingegen ist die MRV SK-4 eine tolle Taschenlampe, die nicht nur durch Leistung, sondern auch durch ihre Erweiterungsmöglichkeiten glänzen kann und vielseitig verwendbar ist.

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    Bezugsquelle

    Erhältlich ist die Lumapower MRV SideKick IV im MSITC Shop.

  • Review: Olight SR51 XM-L 900 OTF-Lumen max.

    Posted on November 27th, 2011 admin No comments

     

    Einführung

    Nicht umsonst erinnert die Olight SR51 Intimidator schon rein äußerlich ein klein wenig an die großen Schwestern Olight SR90 oder Olight SR91, im Unterschied zu diesen ist sie jedoch wesentlich kompakter und hat ein paar Lumen-PS weniger unter der Haube. Mit 900 OTF-Lumen ist die Olight SR51 Intimidator jedoch allemal hell genug, um auch Licht ins größte Dunkel zu bringen, und auch bei der Reichweite (laut Hersteller über 700 Meter(!)) lässt sich die Olight SR51 Intimidator nicht lumpen.

    Die Olight SR51 Intimidator ist außerdem mit der aktuellen Hochleistungs-LED CREE XM-L ausgestattet und liefert damit 200 OTF-Lumen mehr als die Olight M3X, die ja von vielen Flashaholics als Mega-Thrower betrachtet wird. Was die SR51 sonst noch so zu bieten hat, möche ich in meinem Review gleich näher erläutern.

    Alle Angaben wie Leuchtweite, Laufzeiten usw. sind wie immer Herstellerangaben.

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    Verpackung/Zubehör

    Ausgeliefert wird die Olight SR51 Intimidator in einem etwas kleineren, aber auch sehr schicken und stabilen Alukoffer, wie er auch schon von den größeren Modellen her bekannt ist. Im Lieferumfang enthalten sind:

    • Alukoffer
    • 6 x CR123A-Primärzellen
    • Holster
    • Bedienungsanleitung
    • Diffusor
    • O-Ringe
    • Lanyard

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    An dieser Stelle gleich noch ein wichtiger Hinweis: Standardmäßig wird die Olight SR51 Intimidator ohne zusätzliches Akku-Magazin für den Betrieb mit zwei 18650-Akkus ausgeliefert, welches jedoch als Zubehör erhältlich ist. Ich kann deshalb an dieser Stelle nur empfehlen, dieses Akku-Magazin gleich mitzubestellen, denn vom Betrieb der Olight SR51 mit sechs Zellen im Format CR123A/16340 würde ich ganz klar absehen; die Gründe dafür erläutere ich weiter unten. 

    Erster Eindruck

    Nicht ganz so martialisch wie eine Olight SR91, aber dennoch ein echter Leuchtkraftzwerg. Die Bedienung ist sehr simpel, denn sie beschränkt sich auf zwei Leuchtmodi sowie einen versteckt untergebrachten Strobe. Olight setzt bei dieser Taschenlampe auf die Bedienung via Seitenschalter, der unterhalb des Lampenkopfes angebracht ist.

    Da Olight eine Reichweite von 700 Metern für die SR51 angibt, sollte man davon ausgehen, dass sie mit einem SMO-Reflektor ausgestattet ist. Das ist aber nicht der Fall, es kommt stattdessen ein Mini OP-Reflektor zum Einsatz, der dennoch einen sehr ausgewogenen Beam mit einer ausgezeichneten Reichweite liefert.

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    Verarbeitung

    Man merkt den Lampen von Olight meines Erachtens einfach die jahrelange Erfahrung bei der Entwicklung hochwertiger Taschenlampen an. Ich hatte bislang noch nie eine Lampe von Olight in der Hand, die verarbeitungsmäßig wirklich schlecht gewesen wäre. Gleiches gilt für die Olight SR51 Intimidator, denn hier passt einfach alles, angefangen bei der Anodisierung bis hin zu den Gewinden und Kontakten. Dank der Riffelung liegt die SR51 auch bei Regen oder nasser Witterung noch stabil in der Hand.

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    Leuchtmodi und Laufzeiten

    • High: 900 OTF-Lumen/1,2 Stunden
    • Low: 200 OTF-Lumen/10 Stunden
    • Strobe: 10 Hz/2,4 Stunden

    Wie ich weiter oben schon angedeutet habe, lautet meine Empfehlung, die Lampe ausschließlich mit 18650-Zellen zu betreiben. Die Gründe dafür sind:

    • Die Laufzeit beim Betrieb mit CR123A-Zellen ist kürzer
    • Bei Betrieb mit 16340-Akkus sollte auf jeden Fall sichergestellt sein, dass sich alle Akkus im gleichen Ladezustand befinden (Stichwort: Akkuchemie), und wer misst tatsächlich schon vor jedem Leuchteinsatz die Akkukapazität penibel durch?
    • Für ein Optimum an Laufzeit und Leistung führt kein Weg am Betrieb der Olight SR51 mit zwei 18650-Zellen vorbei, selbst wenn man noch ein paar Euro zusätzlich für das Magazin auf den Tisch legt – darauf kommt es beim Preis der Lampe dann auch nicht mehr an…

    Bedienung

    Das User Interface (UI) der SR51 ist sehr simpel und leicht bedienbar:

    1. Ein- und ausgeschaltet wird die Olight SR51 über einen Seitenschalter unterhalb des Lampenkopfes

    2. Die zwei Leuchtmodi werden durch Drücken des Seitenschalters ausgewählt

    3. Strobe wird aktiviert, indem der Seitenschalter länger gedrückt gehalten wird

     

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden im High Mode aufgenommmen. Zusätzlich habe ich noch einen Beamshot mit aufgesetztem Diffusor gemacht, so dass man die Unterschied mit und ohne Diffusor gut erkennen kann.

    1. Ohne Diffusor

    Olight SR51 Intimidator High Mode

    Olight SR51 Intimidator High Mode

    Olight SR51 Intimidator High Mode

    2. Mit Diffusor

    Olight SR51 Intimidator High Mode with diffusor

     

    Video

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Olight SR51 beim nächtlichen Einsatz:

    Olight SR51 at night

    Technische Details

    • CREE XM-L LED
    • Max. 900 OTF-Lumen
    • Quick Strobe Mode
    • Digitales Energiemanagement für konstante und optimale Laufzeiten
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Taktischer Clicky
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • SMO-Reflektor für optimale Reichweite
    • Clip entfernbar
    • Energieversorgung: 6 x CR123A oder 6 x CR123A, 2 x 18650 mit optional erhältlichem Akku-Magazin
    • Länge: 18,5 cm
    • Gewicht: 396 Gramm (ohne Akkus/Batterien)

     

    Lieferumfang

    • Alukoffer
    • 6 x CR123A-Primärzellen
    • Holster
    • Bedienungsanleitung
    • Diffusor
    • O-Ringe
    • Lanyard

    Pro
    + Hervorragende Qualität und Verarbeitung
    + Umfangreiches Zubehör
    + Strobe versteckt

     

    Contra
    - Magazin für Betrieb mit 2 x 18650-Akku nicht im Lieferumfang enthalten

    - Holster passt nicht ganz genau

    Fazit

    Die SR-Serie von Olight steht für "Search and Rescue", also suchen und retten. Tatsächlich ist diese Einstufung keinesfalls übertrieben, denn bei Olight sind nicht nur die großen Lampen aus der SR-Serie unglaublich hell, sondern bei etwas geringerer Größe und weniger Leuchtleistung auch die kleinen Lampen wie die SR51 Intimidator.

    Selbstverständlich eignet sich die SR51 nicht nur für den Einsatz bei Rettungskräften oder dem THW, sondern es handelt sich um eine Taschenlampe, die ein großes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten abdeckt. Der Beam der Olight SR51 Intimidator bietet wie bereits erwähnt einerseits durch den OP-Reflektor genügend Sidespill, um den nahen und mittleren Bereich auszuleuchten, und andererseits auch eine brachiale Reichweite von über 700 Metern(!). Ob man in dieser Entfernung noch etwas erkennen, ist natürlich die andere Frage – Fakt ist aber, dass die SR51 wirklich einen sehr weitreichenden Beam hat. Mit dem mitgelieferten Diffusor ist außerdem eine äußerst helle Ausleuchtung des Nahbereichs möglich.

    Dass leistungsstarke Taschenlampen keine Riesenprügel sein müssen, stellt Olight mit der SR51 Intimidator eindrucksvoll unter Beweis, und angesichts der Leistungsfähigkeit der SR51 halte ich das Preis-/Leistungsverhältnis für angemessen. Einzig die Tatsache, dass ein Akku-Magazin für den Betrieb mit 18650-Akkus nicht im Lieferumfang enthalten ist, finde ich nur suboptimal – ich für meinen Teil hätte ein Akku-Magazin für 18650-Betrieb gegenüber dem mitgelieferten mit 6 x CR123A/16340-Zellen bevorzugt.

    Nichtsdestotrotz ist die Olight SR51 Intimidator eine der hellsten und leistungsfähigsten Lampen in dieser Größenklasse und deshalb auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

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    Bezugsquelle

    Die Olight SR51 Intimidator ist im MSITC Shop erhältlich.

  • Review: Xeccon M3A, Xeccon M3B und Xeccon M1

    Posted on November 24th, 2011 admin No comments

    Einführung

    Nachdem ich bereits ein paar Worte zu diesem Hersteller in meinem Review zur Xeccon M2 und zur Xeccon R20X verloren habe, erspare ich mir das an dieser Stelle und komme direkt auf den Punkt, und zwar zum Review der Xeccon M3A, der Xeccon M3B sowie der Xeccon M1. Der Einfachheit halber mache ich keine drei Reviews, sondern fasse die M-Serie in einem Review zusammen, da die Lampen sich technisch sowieso ziemlich ähnlich sind.

    Obwohl die Taschenlampen der Xeccon M-Serie "nur" mit XP-G R5 LEDs ausgestattet sind, halte ich sie aus meiner subjektiven Perspektive für sehr interessante Taschenlampen – warum ich das so sehe, werde ich im Verlauf des Reviews näher erläutern.

    Last but not least: Wie immer sind Angaben wie Lumen oder Laufzeiten Herstellerangaben von der Xeccon-Homepage, ich messe diese Angaben nicht selber nach.

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    Verpackung und Zubehör

    Hier möchte gleich zu Beginn mit einem Zitat starten, das aus meinem Xeccon M2-Review stammt:

    "Mit einer stabilen und ansehnlichen Verpackung kann die Xeccon M2 (noch) nicht dienen, stattdessen wird die Xeccon M2 in einer schmucklosen und nicht besonders stabilen weißen Pappschachtel ausgeliefert. Da der erste Eindruck bekanntermaßen sehr wichtig ist, habe ich das Thema bei Xeccon angesprochen, und mir wurde bereits signalisiert, dass die Lampen in Zukunft mit einer "richtigen" Verpackung ausgeliefert werden sollen."

    In der Tat hat Xeccon sich hier Gedanken gemacht und den Worten Taten folgen lassen, denn zumindest die Xeccon M3A und die Xeccon M3B kommen in einer deutlich besseren Verpackung daher. Die Xeccon M3A wird (noch) in der bekannten weißen Pappschachtel ausgeliefert, ich gehe jedoch davon aus, dass es auch nur eine Frage der Zeit ist, bis sie ebenfalls in einer ordentlichen Verpackung ausgeliefert wird.

    Im Gegenzug ist dafür das Zubehör weniger geworden, denn im Lieferumfang aller drei Taschenlampen ist nur noch das Lanyard enthalten. Ein Holster ist nach wie vor nicht im Lieferumfang enthalten.

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    Erster Eindruck

    Ich hole an dieser Stelle etwas weiter aus, damit meine Begeisterung für Xeccon-Taschenlampen verständlicher wird: In schöner Regelmäßigkeit werde ich von diversen chinesischen Taschenlampen-Herstellern angeschrieben, von denen jeder natürlich nur die weltweit besten Taschenlampen verkauft – ach, was sage ich: die sind natürlich hinsichtlich ihrer Leuchtkraft und Qualität auch einzigartig in Zeit und Raum…

    Es ist deshalb nicht vermessen zu behaupten, dass ich wirklich schon etliche – mehr oder weniger brauchbare – Samples in der Hand hielt, aber bislang gehört nur Xeccon zu den wenigen (noch) unbekannten Herstellern, deren Produkte mich auf Anhieb überzeugt haben. Der Grund dafür ist einfach: Hier stimmt meines Erachtens nicht nur die Qualität, sondern auch das Drumherum, wie z.B. ein interessantes Preis-/Leistungsverhältnis oder die Bedienung über einen Drehregler. Ich bin deshalb davon überzeugt, dass auch die Xeccon-Modelle M3A, M3B und M1 großen Anklang finden werden.

    So, nun aber genug geschwärmt und zurück den Fakten. Die Xeccon M3A ist das größte Modell aus der M-Serie und wird mit 3 x AA-Batterien bzw. NiMH-Akkus betrieben, während die kleinere Xeccon M3B mit 3 x AAA-Batterien bzww. NiMH-Akkus befeuert wird. Das Schlusslicht (rein größentechnisch) bildet hier die Xeccon M1, die definitiv als kleine, aber feine EDC-Lampe mit 1 x CR123/16340-Betrieb durchgeht.

    Die Xeccon M3B sowie die Xeccon M1 bieten einen taktischen forward clicky, mit dem die Lampen ein- und ausgeschaltet werden – die Auswahl der Leuchtmodi erfolgt über den Drehregler am Lampenkopf, doch dazu weiter unten mehr. Nur die Xeccon M3A wird komplett über den Drehregler bedient, also auch ein- und ausgeschaltet.

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    Ein Risiko geht man beim Kauf einer Xeccon-Taschenlampe sicher nicht ein…

    Verarbeitung

    Ich habe bei meinen Testexemplaren nichts gefunden, was ich als Mangel betrachten würde. Lediglich beim Lampenkopf der Xeccon M3A ist die Wandstärke an einer Stelle etwas dicker, was aber keinerlei Einfluss auf die Funktionalität hat. Davon abgesehen sind die Lampen der Xeccon M-Serie ebenfalls sehr ordentlich verarbeitet, lediglich die Gewinde dürften noch einen Tick besser geschmiert sein – das war es aber auch schon, ansonsten gibt es an den Lampen nichts auszusetzen.

    Die Selektorringe lassen sich ohne große Mühe drehen und laufen geschmeidig. Alle drei Lampen lassen sich übrigens auch einhändig steuern, da der Drehschalter problemlos mit Daumen und Zeigefinger bedienbar ist.

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    Eine Raumsonde vom Planeten Xecconia? Nein, nur der Lampenkopf und die Tailcap der Xeccon M1…

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    Bedienung

    1. Xeccon M3A

    Die Xeccon M3A wird – wie oben schon erwähnt – komplett über den Drehring bedient. Ausgeschaltet wird sie mit einer Drehung ganz nach links, eingeschaltet mit einer Drehung nach rechts. Damit lassen sich auch der Reihe sämtliche Leuchtmodi durchschalten, und glücklicherweise sind Strobe und SOS ganz rechts untergebracht, so dass diese Modi nicht unbeabsichtigt aktiviert werden können.

    Schaltreihenfolgenmäßig sieht das ganze dann so aus:

    Fünf Modi: Low > MID > High > Strobe > SOS

    2. Xeccon M3B

    Ein- und ausgeschaltet wird die Xeccon M3B über einen taktischen forward clicky am Lampenende, die Auswahl der Leucht- und Blinkmodi erfolgt ebenfalls über den Selektorring am Lampenkopf in folgender Schaltreihenfolge:

    Fünf Modi: Low > MID > High > Strobe > SOS

    3. Xeccon M1

    Auch diese Lampe folgt dem Bedienungsschema der Xeccon M3B, allerdings beschränkt sich die Auswahl der zur Verfügung stehenden Modi auf zwei Leucht- und zwei Blinkmodi:

    Vier Modi: Low > High > Strobe > SOS

    Bei allen drei Taschenlampen rastet der Drehregler ein, es ist also keine stufenlose Bedienung möglich. Darüber hinaus zeigt eine Kerbe in Verbindung mit einem Symbol den jeweils ausgewählten Modus am Drehregler an. Ich betrachte das als nette Spielerei, denn einen richtigen Nutzen hat das ganze nicht: In der Regel weiß man, in welchem Modus sich die Lampe befindet, und bei Dunkelheit kann man sowieso nichts erkennen.

     

    Videos

    Videos aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigen die Xeccon M3A sowie die Xeccon M3B beim nächtlichen Einsatz:

     

    Xeccon M3A at night

     

    Xeccon M3B at night

    Anmerkung: Das Video zur Xeccon M1 fehlt deshalb, weil beim Youtube-Upload mein MAGIX Video Deluxe MX regelmäßig abgestürtzt ist. Sobald ich mehr Zeit habe, werde ich nochmal einen Upload-Versuch starten.

    Nichtsdestotrotz denke ich, dass man auch auf den Beamshots die Leuchtcharakteristik der Xeccon M1 ganz gut erkennen kann.

     

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden im höchsten Modus aufgenommen. Der Vollständigkeit halber möchte ich anmerken, dass es zum Zeitpunkt der Erstellung der Beamshots ziemlich neblig war.

    Xeccon M3A

    Xeccon M3A High Mode

    Xeccon M3A High Mode

    Xeccon M3A High Mode

    Xeccon M3B

    Xeccon M3A High Mode

    Xeccon M3B High Mode

    Xeccon M3B High Mode

    Xeccon M1

    Xeccon M1 High Mode

    Xeccon M1 High Mode

    Xeccon M1 High Mode

    Leuchtcharakteristik

    Die Kombination aus SMO-Reflektor und XP-G R5 LED zeigt schon ganz klar, wohin die Reise geht, und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Xeccon M3A eine gute Reichweite von ca. 200 Metern erzielt. Durch die etwas geringere Lumenzahl erreicht die M3B nicht ganz diese Reichweite, sie kann sich aber dennoch auch sehen lassen; beide Lampen haben noch genug Sidespill für die Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereiches.

    Im Gegensatz zu den batteriebetriebenen Modellen bietet die Xeccon M1 trotz SMO-Reflektor eine gediegene Mischung aus Flood und Throw.

    Laufzeit und Leuchtmodi Xeccon M3A

    • Fünf Modi: Low > Mid > High > Strobe > SOS
    • Max. Laufzeit: 25 Stunden

    Laufzeit und Leuchtmodi Xeccon M3B

    • Fünf Modi: Low > Mid > High > Strobe > SOS
    • Max. Laufzeit: 45 Stunden

    Laufzeit und Leuchtmodi Xeccon M1

    • Vier Modi: Low > High > Strobe > SOS
    • Max. Laufzeit: 25 Stunden

    Technische Details Xeccon M3A

    • CREE XP-G R5 LED
    • Max. Output: 340 Lumens
    • Max. Laufzeit: 25 Stunden
    • Selektorring
    • Mode Memory
    • SMO-Reflektor
    • Reichweite: ca. 200 Meter (Herstellerangabe)
    • Gehärtete ultraklare Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
    • Strapazierfähiges Flugzeugaluminium mit Anodisierung nach HA Type III
    • Energieversorgung: 3 x AA-Batterie/NiMH-Akku
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Länge: 13,6 cm
    • Stoßfest
    • Gewicht: 200 Gramm (ohne Batterien bzw. Akkus)

    Technische Details Xeccon M3B

    • CREE XP-G R5 LED
    • Max. Output: 310 Lumens
    • Max. Laufzeit: 45 Stunden
    • Selektorring
    • Mode Memory
    • SMO-Reflektor
    • Gehärtete ultraklare Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
    • Strapazierfähiges Flugzeugaluminium mit Anodisierung nach HA Type III
    • Beam Intensity: 16450cd
    • Farbe: schwarz
    • Energieversorgung: 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A/16340-Akku
    • Spannungsbereich: 2.8V~6V
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Länge: 15,3 cm
    • Durchmesser: 2,6 cm
    • Durchmesser Lampenkörper: 2,6 cm
    • Durchmesser Lampenkopf: 3,4 cm
    • Stoßfest
    • Gewicht: 145 Gramm (ohne Akku)

     

    Technische Details M1

    • CREE XP-G R5 LED
    • Max. Output: 300 Lumens
    • Max. Laufzeit: 25 Stunden
    • Selektorring
    • Mode Memory
    • SMO-Reflektor
    • Strapazierfähiges Flugzeugaluminium mit Anodisierung nach HA Type III
    • Farbe: schwarz
    • Energieversorgung: 1 x CR123A/16340-Akku
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Länge: 9,6 cm
    • Durchmesser: 2,5 cm
    • Stoßfest
    • Gewicht: 60 Gramm (ohne Batterien)

     

    Pro und Contra

    + Sehr gute Verarbeitung bei allen drei Lampen
    + Interessantes Preis-/Leistungsverhältnis
    - Verpackung bei der Xeccon M3A verbesserungswürdig

    Fazit

    Dass auch (noch) unbekannte Hersteller ordentliche Taschenlampen bauen können, stellt Xeccon meiner Meinung auch mit den Modellen M3A, M3B und M1 wieder unter Beweis. Die hier vorgestellten Modelle sind allesamt empfehlenswert, und vor allem die Kombination aus Bedienung per Drehregler, Betrieb mit AA-Batterien bzw. einer CR123A/16340-Zelle im Fall der Xeccon M1 sowie ein interessantes Preis-/Leistungsverhältnis machen die Taschenlampen speziell für Anwender interessant, die klare Preisobergrenzen für Taschenlampen mit Drehregler-Bedienung haben.

    Auch die Tatsache, dass statt einer CREE XM-L-LED eine XP-G R5-LED zum Einsatz kommt, finde ich an dieser Stelle sogar begrüßenswert, denn speziell bei den batteriebetriebenen Taschenlampen Xeccon M3A und Xeccon M3B macht sich die Verwendung dieser LED bei den Laufzeiten angenehm bemerkbar.

    Meine Einsatzempfehlung für die Xeccon M-Serie lautet deshalb wie folgt: Wer – aus welchen Gründen auch immer – keine Taschenlampen auf Lithium-Ionen-Basis mag, sondern stattdessen eine batteriebetriebene leistungsstarke Taschenlampe sucht, der ist entweder mit der Xeccon M3A oder der Xeccon M3B sehr gut bedient. Die hellste Lampe ist natürlich aufgrund der Verwendung von 3 x AA-Zellen die Xeccon M3A, dafür ist die Xeccon M3B kompakter.

    Reichweitenmäßig kann die Xeccon M1 nicht mit den beiden anderen Modellen der M-Serie mithalten, dafür hat diese Taschenlampe einen eher floodigen Beam für die Ausleuchtung des nahen und mittleren Umfeldes; die Reichweite dürfte bei ca. 50-70 Meter liegen.

    Egal, ob für den Hundebesitzer, der eine zuverlässige Taschenlampe bei Spaziergängen in der Dunkelheit sucht oder für den Geocacher, der mit der Xeccon M3A eine Taschenlampe mit hoher Reichweite erhält, um auch weiter entfernte Nachtcache-Stages noch problemlos lokalisieren zu können: Die Xeccon M-Serie deckt ein breites Spektrum an Anforderungen ab und dürfte für nahezu jeden Geschmack etwas bieten.

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    Bezugsquelle

    Die Xeccon M-Serie ist im MSITC Shop erhältlich.

  • Review: Fenix TK70 max. 2200 ANSI-Lumen

    Posted on October 20th, 2011 admin No comments

     

    Einführung

    Wer die anderen Lampen aus der Fenix TK-Serie kennt, kennt auch die Fenix TK70. Sollte man zumindest meinen, doch weit gefehlt: Die Fenix TK70 ist eine jener Taschenlampen, die man das erste Mal fast schon etwas ehrfürchtig eingedenk der Leistung in die Hand nimmt, die diese Lampe (Suchscheinwerfer wäre eigentlich passender) bietet.

    Ohne in Superlative abschweifen zu wollen, aber was Fenix mit der TK70 abgeliefert hat, darf rein leistungsmäßig schon als kleine Meisterleistung betrachtet werden, allerdings mit einer kleinen Einschränkung – ich werde darauf gleich näher eingehen.

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    Um es gleich mal ganz platt zu sagen: Ich bin sicher, dass die Fenix TK70 Maßstäbe setzen wird. Nicht nur allein aufgrund der sagenhaften Leistung von 2200 ANSI-Lumen, die sie mit drei CREE XM-L LEDs liefert, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass es die erste Taschenlampe sein dürfte, die eine solche Leistung aus vier D-Zellen bzw. NiMH-Akkus herauskitzelt.

    Alle im Review genannten Werte wie Laufzeiten, Reichweite, Lumen usw. sind Herstellerangaben, die ich von der Homepage übernommen habe.

     

    Verpackung/Zubehör

    Die Fenix TK70 wird in der bekannten Fenix-Verpackung mit folgendem Zubehör ausgeliefert:

    • Fenix TK70
    • Handschlaufe
    • Ersatz-O-Ring
    • Ersatzgummi für Clicky
    • 4 x D-Batterien
    • Tragegurt

     

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    Ein Holster ist nicht im Lieferumfang enthalten. Im Gegensatz zu anderen Fenix-Lampen wird die Fenix TK70 übrigens in Einzelteilen ausgeliefert, die man zuerst zusammenschrauben muss. Zur sicheren Aufbewahrung wäre meines Erachtens ein stabiler Plastik- oder Alukoffer eine feine Sache gewesen, zumal es sich um eine hochwertige Lampe handelt, die man auch dementsprechend behandeln und aufbewahren möchte.

    Hier bieten sich z.B. Peli Cases an, die zwar nicht ganz billig sind, aber eine hervorragende Ergänzung zur Fenix TK70 darstellen.

     

    Erster Eindruck

    Wie ich eingangs bereits erwähnte, wäre Suchscheinwerfer wohl die passendere Bezeichnung – nichtsdestotrotz werde ich hier beim Begriff Taschenlampe bleiben. Das Design der Fenix TK70 basiert auf den schon bekannten Modellen der TK-Serie, als da wären Fenix TK45, Fenix TK41 usw. Auch die Bedienung über die zwei Schalter unterhalb des Lampenkopfes sowie dem Clicky am Lampenende wurde übernommen.

    Das ist insofern kein Fehler, weil die Bedienung damit einerseits leicht vonstatten geht und andererseits jeder, der schon mal eine Fenix TK-Lampe in der Hand hatte, sofort damit loslegen kann. Es liegt natürlich in der Natur der Sache, dass die Fenix TK70 kein Leichtgewicht ist, und je nach geplantem Einsatzgebiet sollte man sich dieser Tatsache auch bewusst sein. Mit 769 Gramm ohne Batterien/Akkus hat die Fenix TK70 schon mal ein spürbares Grundgewicht, voll bestückt liegt die Lampe damit bei gut über 1000 Gramm.

    Last but not least ist die Fenix TK70 bedingt durch den großen Lampenkopf mit ihren drei CREE XM-L LEDs etwas kopflastig. Die TK70 kann übrigens auch verkürzt werden, indem das Batterieverlängerungsrohr weggelassen wird – in diesem Betriebsmodus kann sie dann auch mit drei Batterien respektive Akkus verwendet werden.

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    Verarbeitung

    Nothing new here. Auch die Fenix TK70 wurde so gebaut, dass sie dem guten Ruf von Fenix-Taschenlampen gerecht wird, d.h. ordentliche und gut eingefettete Gewinde, O-Ringe und natürlich eine sauber aufgebrachte Anodisierung runden den guten Eindruck ab. Die LEDs sind sauber zentriert.

     

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    Laufzeiten und Leuchtmodi

    a) General Mode

    • Turbo: 2200 Lumen/1 Stunden 50 Minuten
    • High: 930 Lumen/4 Stunden 30 Minuten
    • Mid: 300 Lumen/15 Stunden
    • Low: 20 Lumen/168 Stunden

    b) Flashing Mode

    • Strobe: 2200 Lumen
    • SOS: 930 Lumen

    Wichtig an dieser Stelle: Die maximale Leuchtkraft sowie die damit verbundenen Laufzeiten wurden von Fenix mit Qualitätsakkus mit einer Kapazität von jeweils 9000 mAh gemessen. Bei Verwendung von anderen Akkus oder Batterien können diese Werte variieren.

    Außerdem möchte ich an dieser Stelle auf einen Punkt aufmerksam machen, der von Fenix meines Erachtens ruhig deutlicher hervorgehoben werden dürfte: Die angegebenen 2200 ANSI-Lumen im Turbo Mode sind nur mit Akkus erreichbar, nicht jedoch mit normalen D-Zellen! Der Turbo Mode bei Betrieb mit D-Zellen ist nur für wenige Sekunden verfügbar, danach schaltet die Lampe helligkeitsmäßig zurück.

    Wer also die volle Leistung der Fenix TK70 nutzen möchte, kommt um die Anschaffung eines entsprechenden Ladegerätes plus Akkus (sofern nicht bereits vorhanden) nicht umhin. Selbstverständlich ist der Betrieb auch mit D-Zellen möglich, dann ist allerdings bei 930 ANSI-Lumen Feierabend. Zur Ehrenrettung der Fenix TK70 sei jedoch gesagt, dass auch die 930 ANSI-Lumen für die meisten Einsatzbereiche mehr als ausreichend sein dürften.

     

    Bedienung

    Unterhalb des Lampenkopfes befinden sich analog zur Fenix TK45 zwei Schalter. Mit dem rechten Schalter wird die Lampe ein- bzw. ausgeschaltet, mit dem linken Schalter werden die normalen Leuchtmodi (General Mode) ausgewählt. Durch zweimaliges Klicken auf den rechten Schalter werden die Blinkmodi (Flashing Mode) ausgewählt, die wiederum mit dem linken Schalter selektiert werden können.

    Der zuletzt eingestellte Leuchtmodus wird nach dem Einschalten der Lampe automatisch wieder hergestellt, da die Fenix TK70 über einen Mode Memory verfügt. Fenix setzt hier auf bewährtes und erfindet das Rad nicht neu, was ich für eine gute Idee halte.

    Leuchtkraft

    Vorab möchte ich erwähnen, dass Fenix mittlerweile alle Lumenangaben in ANSI-Lumen angibt. ANSI-Lumen werden mit einem genormten Messverfahren ermittelt, was wiederum den optimalen Vergleich mit Lampen von anderen Herstellern ermöglicht, die sich ebenfalls an diesen Standard halten.

    Kommen wir nun zur Fenix TK70. Mit sage und schreibe 2200 ANSI-Lumen(!) bei Akku-Betrieb lässt sich die Fenix TK70 problemlos als Flakscheinwerfer einsetzen – der Lichtstrahl ist wirklich gewaltig. Die Reichweite wird mit 720 Meter angegeben, wobei die Leuchtcharakteristik generell Richtung breiter Beam mit viel Sidespill geht, aber dennoch eine gewaltige Reichweite bietet.

    Analog zu meinen anderen Reviews habe ich auch in diesem Fall die Reichweite nicht selber nachgemessen, aber selbst wenn es 100 Meter weniger sein sollten: Die Leuchtkraft der Fenix TK70 gehört definitiv mit zum beeindruckendsten, was ich je gesehen habe.

    Beamshots

    Für die Beamshots habe ich meine Testlampe sowohl mit vier D-Zellen als auch mit vier Akkus vom Typ Ansmann NiMH 10000 mAh bestückt, alle Bilder entstanden im Modus Turbo.

    1. Betrieb mit vier D-Zellen

    Fenix TK70 Turbo Mode D-Batterien

     

    Fenix TK70 Turbo Mode D-Batterien

     

    Fenix TK70 Turbo Mode D-Batterien

     

    2. Betrieb mit vier NiMH-Akkus

    Fenix TK70 Turbo Mode NiMH-Akkus

     

    Fenix TK70 Turbo Mode NiMH-Akkus

     

    Fenix TK70 Turbo Mode NiMH-Akkus

    Video

    Ein Video aus unserer Serie HelleTaschenlampen@Night zeigt die Fenix TK70 beim nächtlichen Einsatz:

    Fenix TK70 at night

     

     

    Technische Details

    • 3 x CREE XM-L LED
    • Lebensdauer: ca. 50.000 Stunden
    • Reichweite: 720 Meter (Herstellerangabe)
    • Energieversorgung: 4 x Alkaline Batterien (D-Zelle), 4 x NiMH-Akku
    • Länge: 40,5 cm
    • Durchmesser: 4 cm
    • Lampenkopfdurchmesser: 10,6 cm
    • Gewicht: 769 Gramm (ohne Batterien/Akkus)
    • Digitale Regelung für optimales Energiemanagement, lange Laufzeiten und konstante Helligkeit
      Verpolungsschutz
    • Überladungsschutz für Akkus
    • Hergestellt aus Flugzeugaluminium
    • Bedienung über zwei Seitenschalter unterhalb des Lampenkopfes sowie einem Clicky am Lampenende
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Verstärkte ultraklare Glaslinese mit doppelseitiger Antibeschlag-Beschichtung

     
    Pro
    + Sensationelle Leuchtkraft
    + Optimal geeignet als Rettungs- und Suchlampe
    + Betrieb sowohl mit normalen Batterien als auch mit Akkus möglich
    + Saubere Trennung zwischen Leucht- und Blinkmodi

    Contra
    - Turbo Mode nur mit Akkus möglich

    Fazit

    Ich möchte keinen Hehl daraus machen, dass ich die Fenix TK70 für einen echten Kracher halte. Eine Lampe, die mit NiMH-Akkus im D-Format eine maximale Leuchtkraft von 2200 ANSI-Lumen bietet und preislich für unter 200 Euro zu haben ist, halte ich schon für etwas außergewöhnliches. Nur um das klarzustellen: Die Fenix TK70 ist sicher nicht die prädestinierte Lampe, die man sich beim abendlichen Gassigehen mit dem Hund oder beim Joggen im Dunkeln mal kurz in die Tasche steckt.

    Wie ich eingangs schon erwähnte, verdient die Fenix TK70 meines Erachten auch eher die Bezeichnung Suchscheinwerfer, denn nichts anderes ist sie.

    Nichtdestotrotz ist ihr Einsatzspektrum sehr vielseitig: Egal, ob bei nächtlichen Bootsfahrten zur Ausleuchtung, beim Einsatz bei Rettungskräften, Polizei, THW usw. – überall dort, wo extreme Leuchtkraft und der Betrieb mit regulären Batterien bzw. NiMH-Akkus obligatorisch sind, macht die Fenix TK70 eine gute Figur. Gleichwohl kommt man um den Betrieb mit vier Akkus nicht herum, so man die maximale Leuchtkraft nutzen möchte.

    Schön wäre natürlich ein Verpackung vom Format einer Olight SR90 gewesen, aber das hätte die Produktionskosten mit Sicherheit in die Höhe getrieben. Nun gut, man kann eben nicht alles haben. Auch ohne Koffer bekommt die Fenix TK70 aufgrund ihres Preis-/Leistungsverhältnises von mir eine klare Kaufempfehlung, denn die Leuchtleistung der TK70 ist einfach bombastisch.

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    Bezugsquelle

    Erhältlich ist die Fenix TK70 im MSITC Shop.

  • HelleTaschenlampen@Night: Video review Fenix TK70 max. 2200 ANSI-Lumen

    Posted on October 16th, 2011 admin No comments

    2200 ANSI-Lumen kann man nicht beschreiben – man muss sie erlebt haben, und einen kleinen Eindruck davon vermittelt unser Video aus der Reihe HelleTaschenlampen@Night. Die Leuchtkraft der Fenix TK70 bei Betrieb mit NiMH-Akkus ist absolut beeindruckend, und selbst gestandene Flashaholics geraten bei dieser Lampe ins Schwärmen.

     

    Fenix TK70 at night

     

    Erhältlich ist die Fenix TK70 im MSITC Shop.