• Video Review: Niteye EYE-30 3 x XM-L U2 LED 2000 Lumen max.

    Posted on January 21st, 2012 admin No comments

    Im Vorgriff auf mein demnächst erscheinendes Review zur grandiosen Niteye EYE-30 gibt es nachfolgend ein MSITC Video Review, in dem ich die EYE-30 vorstelle. Ein Video aus der Reihe Helle Taschenlampen@Night sowie ein “richtiges” Review zur Niteye EYE-30 werden in Kürze folgen.

    MSITC Video Review Niteye EYE-30 2000 Lumen max.
  • Review: ArmyTek Viking X und Viking S

    Posted on January 19th, 2012 admin No comments

    Einführung

    Bereits mit der Predator-Taschenlampe hat sich ArmyTek einen guten Ruf erworben, denn die ArmyTek Predator ist eine der wenigen Taschenlampen auf dem Markt, die in großen Teilen programmierbar ist und diesbezüglich kaum Wünsche offen lässt. Nun legt ArmyTek mit den beiden neuen Modellen Viking X und Viking S nach. Beide Modelle verzichten zwar auf die Programmierbarkeit der Predator, sind aber ebenfalls wieder für den harten Einsatz entwickelt worden.

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    Links Viking X, rechts Viking S

    Bei der Viking-Serie kommt ein neuentwickelter Treiber (STEP Runtime Technology) zum Einsatz, der zwar auch eine sehr gute Regelung bietet, aber auf die erweiterten Möglichkeiten der Predator wie Programmierung usw. verzichtet.

    Wie sich die ArmyTek Viking X und die Viking S voneinander unterscheiden, und was sie sonst noch zu bieten haben, möchte ich in diesem Review vorstellen. Leider – und das muss ich an dieser Stelle ausdrücklich betonen – habe ich von ArmyTek trotz mehrfacher Nachfragen noch keine technischen Details zur Viking S erhalten. Ich werde mich deshalb zunächst auf die rein visuellen Unterschiede beschränken und die technischen Spezifikationen nachreichen, sobald sie mir vorliegen.

    Last but not least gilt auch hier wie immer: Alle Angaben wie Lumen, Laufzeitangaben usw. sind Herstellerangaben, die ich mit Ausnahme der Luxmessung nicht selber verifiziert habe.

    Unterschied zwischen ArmyTek Viking X und ArmyTek Viking S

    Rein äußerlich unterscheiden sich die beiden Modelle kaum voneinander. Von ArmyTek wird die Viking X mit der Fenix TK21 verglichen, d.h. von der Ausleuchtung her bietet sie mehr Flood, während hingegen die Viking S mit der Fenix TK15 vergleichbar ist, oder mit anderen Worten: Die Viking X ist eher der Flooder, die Viking S bietet mehr Throw und hat einen tieferen Reflektor als die Viking X.

    Damit wären die (sichtbaren) Unterschiede zwischen den beiden Lampen auch schon erklärt.

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    Verpackung und Zubehör

    Beide Modelle werden im schon bekannten ArmyTek-Karton mit folgendem Zubehör ausgeliefert:

    • 1 x ArmyTek Viking X/Viking S G109.11 flashlight
    • 1 x Holster
    • 1 x Lanyard
    • 2 x Ersatz-O-Ring
    • 1 x Ersatz-Endgummikappe

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    Erster Eindruck

    Viele Hersteller werben ja gerne mit Produktbildern, die suggerieren sollen, dass die entsprechenden Taschenlampen auch für harte Einsätze – überwiegend im militärischen Bereich – entwickelt wurden und dort auch zum Einsatz kommen. Ob das stimmt oder nicht, wird sich in der Regel sowieso nicht nachprüfen lassen. Selbstverständlich wird man auch mit einer ArmyTek Viking-Taschenlampe keinen gegnerischen Panzer aufhalten, indem man die Lampe auf ihn wirft und ihn damit funktionsunfähig macht – bei den Details und in der Verarbeitung zeigen sich jedoch gewisse Details, die einer entsprechend genutzten Taschenlampe gut zu Gesicht stehen.

    Um das anhand eines Beispiels zu skizzieren: Der Treiber der Viking-Modelle befindet sich in einer Alukapsel und wird durch ein spezielles und haltbares Verbundmaterial geschützt, was wiederum dabei helfen soll, die Elektronik besser vor mechanischen Schäden zu schützen. Desweiteren machen die Lampen wirklich einen stabilen Eindruck, wenn man sie in der Hand hält, und sowohl bei der Viking X als auch bei der Viking S sind die Lampenkörper verstärkt.

    Wem der defaultmäßig angebrachte Combatring aus Gummi nicht gefällt, der kann ihn abnehmen und beispielsweise durch den mitgelieferten Clip ersetzen.

    Der Combatring dient jedoch nicht nur als solcher, sondern enthält auch eine Öse zur Befestigung des Lanyards. Außerdem verleiht er den Viking-Modellen im abgeschraubten Zustand auch Tailstand-Fähigkeit. Das mitgelieferte Holster weist gewisse Ähnlichkeiten zum Predator-Holster auf, allerdings fehlt die Möglichkeit, es quer am Gürtel tragen zu können. Davon abgesehen, macht das Holster einen recht stabilen Eindruck und lässt sich vielseitig befestigen.

     

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    Oben Viking-Holster, unten Predator Holster


    Verarbeitung

    Fangen wir bei der Anodisierung an: sie ist sauber aufgebracht, Problemzonen sind nicht erkennbar. Die Griffigkeit der ArmyTek Viking X und Viking S ist sehr gut; die Anodisierung fühlt sich beinahe ein wenig "gummimäßig" an und sorgt damit auch bei Nässe für sicheren Halt. Alle Gewinde sind ordentlich geschnitten, und zumindest das Tailcap-Gewinde ist fast schon einen Tick zuviel mit Nyogel versehen worden. Insgesamt hinterlassen sowohl Viking X als auch Viking S das Gefühl, eine Taschenlampe in der Hand zu halten, die nicht nur auf dem Papier für rauhe Einsätze taugt.

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    Bedienung

    Hier setzt ArmyTek auf die klassische Art der Bedienung, wie sie auch schon von der Predator her bekannt ist: Bei beiden Lampen werden die gewünschten Leuchtmodi über das Drehen des Lampenkopfes ausgewählt, auf Strobe und SOS wurde komplett verzichtet.

    Die Bedienung bzw. Auswahl geschieht wie folgt:

    1. Ein- und ausgeschaltet werden Viking X und Viking S über den Clicky am Lampenende

    2. Mit angezogenem Lampenkopf arbeiten beide Lampen im höchsten Leuchtmodus (750 Lumen bei der ArmyTek Viking X, ??? Lumen bei der ArmyTek Viking S)

    3. Wird der Lampen nach rechts gedreht bzw. gelockert, dann wird der zweite Betriebsmodus aktiviert. In diesem Modus (von ArmyTek auch relativ nichtssagend "Second Line" genannt) stehen drei Leuchtmodi zur Verfügung, die durch einen sanften Druck auf den Clicky ausgewählt werden können

    4. Ein Mode Memory ist selbstverständlich vorhanden. Um diesen zu aktivieren bzw. den zuletzt verwendeten Modus nach dem Einschalten sofort wieder abrufen zu können, müssen die Viking X und die Viking S jedoch für mehrere Sekunden ausgeschaltet bleiben, andernfalls wird der Leuchtmodus nicht gespeichert

    Diese Art der Bedienung ermöglicht es beispielsweise, mit einer kurzen Drehung des Lampenkopfes sofort von High auf Low umzuschalten, sofern dieser Modus vorher gespeichert wurde. Es gibt sicher einige Anwendungsbereiche, wo der schnelle Zugriff – ohne sich durch weitere Leuchtmodi durchklicken zu müssen – auf einen bestimmten Leuchtmodus Sinn macht.

    Laufzeiten und Leuchtmodi ArmyTek Viking X

    a) Mit einem Panasonic 18650 Li-Ion NCR2900mAh-Akku (bis zu 10% der maximalen Helligkeit)

    • High: 750 Lumen (2A)/2 Stunden 35 Minuten
    • Medium: 520 Lumen (1.3A)/2 Stunden 50 Minuten
    • Low: 90lm (0.21A)/16 Stunden 10 Minuten

    b) Mit CR123A/16340-Akkus

    • High: 750lm (2A)/1 Stunde 45 Minuten
    • Medium: 520lm (1.3A)/2 Stunden
    • Low: 90lm (0.21A)/10 Stunden

    Wichtig: Die Laufzeiten können bei Verwendung von anderen Akkus bis zu 30% aufgrund von diversen Faktoren (Kapazität, Alter usw.) abweichen. Bei Verwendung von CR123A/16340-Akkus mit voller Stabilisierung bei 500 Lumen (1,5A) erfolgt eine Reduzierung des Ladestroms um 25%, wenn die Akku-Spannung unter 2.3V fällt.

    Laufzeiten und Leuchtmodi ArmyTek Viking S

    Hier muss ich die genauen Details zunächst schuldig bleiben, da ich seit Anfang Januar 2012 auf die entsprechenden Infos von ArmyTek warte. Meiner subjektiven Meinung nach ist die ArmyTek Viking S einen Tick dunkler wie die Viking X, sie hat jedoch eine größere Reichweite und ist mehr throw-orientiert.

    Besonderheiten

    Als Besonderheit sehe ich bei den ArmyTek-Taschenlampen ihre außerordentliche Robustheit. Alleine die Tatsache, dass die Elektronik der Viking-Modelle sowohl durch eine Alukapsel als auch durch ein spezielles Verbundmaterial geschützt wird, zeigt doch deutlich, dass bei der Entwicklung der neuen Viking-Serie speziell den Anforderungen aus dem militärischen und polizeilichen Bereich eine hohe Bedeutung beigemessen wurde.

    Das soll nun nicht heißen, dass die Viking X und die Viking S sich nicht für zivile Zwecke eignen, ganz im Gegenteil: Auch der "normale" Anwender profitiert von einer Taschenlampe, die für den Einsatz unter rauhen Umgebungsbedingungen optimiert wurde.

    Desweiteren besitzen die Viking-Taschenlampen wie eingangs schon erwähnt einen neuen Treiber, der auf der STEP-Laufzeittechnologie basiert. Laut ArmyTek ist die Regelung bei dieser Elektronik ebenfalls sehr gut, auf die mannigfaltigen Konfigurationsmöglichkeiten der ArmyTek Predator wird hier zugunsten der leichten Bedienbarkeit und eines geringeren Preises verzichtet.

     

    Video

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die ArmyTek Viking X sowie die ArmyTek Viking S beim nächtlichen Einsatz:

    ArmyTek Viking X 750 Lumen XM-L U2 LED

     

    ArmyTek Viking S

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden im Modus High aufgenommen. Zum besseren Vergleich habe von beiden Taschenlampen Beamshots erstellt.

    1. ArmyTek Viking X

    Viking X High Mode

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    2. ArmyTek Viking S

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    Luxmessung

    Die ArmyTek Viking X liefert 10900 Lux@1m, während die ArmyTek Viking S hingegen 15800 Lux@1m erreicht.

    Technische Details Viking X

    • SMO-Reflektor
    • CREE XM-L LED U2
    • Max. 750 Lumen
    • Speziell entwickelter Reflektor für optimale Reichweite und Lichtausbeute
    • Energieversorgung: 2 x CR123, 2 RCR123A/16340, 1 x 18650
    • Länge: 15,5 cm
    • Durchmesser Lampenkopf: 3,7 cm
    • Durchmesser Batterierohr: 2,54 cm
    • Gewicht: 135 Gramm (ohne Akku(s))
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Reichweite: über 150 Meter
    • Ultra-transparente und vergütete Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
    • Besonders gut geschützte Elektronik ermöglicht den Einsatz unter härtesten Bedingungen

    Technische Details Viking S

    Wie ich weiter oben schon schrieb, hat es ArmyTek es nicht geschafft, mir noch rechtzeitig Informationen und technische Details zukommen zu lassen, deshalb gibt es an dieser Stelle leider (noch) keine entsprechenden Infos.

    Natürlich hätte ich an dieser Stelle lieber die Fakten präsentiert und hoffe, dass ich diese bald nachreichen kann.

    Pro und Contra

    + Beide Viking-Modelle sind sehr robust und stabil
    + Kompakt und dennoch sehr hell

    - Keine Bedienungsanleitung enthalten

    Fazit

    Meines Erachtens hat ArmyTek mit der Viking X und der Viking S wieder zwei ordentliche Lampen herausgebracht, die einen Vergleich mit der Konkurrenz auf keinen Fall scheuen müssen. ArmyTek-Taschenlampen gehören für mich definitiv zu den Produkten, die nicht nur auf dem Papier mit imposanten Features für den militärischen oder polizeilichen Einsatz im SEK/MEK-Bereich glänzen, sondern dies auch in der Praxis unter Beweis stellen – als Beispiel dafür möchte ich die speziell geschützte Elektronik oder den verstärkten Lampenkörper anführen.

    Apropos Papier: Eine gedruckte Bedienungsanleitung hätte beiden Lampen noch gut zu Gesicht gestanden, leider liegt eine solche nicht bei.

    Die Viking-Serie lässt sich aber auch hervorragend für "zivile" Zwecke nutzen, und zwar nicht nur dort, wo robuste Taschenlampen mehr oder weniger obligatorisch sind. Durch die kompakte Größe sind beide Taschenlampen ideale Begleiter für die Jagd, für Geocacher oder Hundebesitzer, die auch bei Dunkelheit ihren vierbeinigen Freund noch im Auge behalten wollen. Auch für Outdoor-Einsätze jeglicher Art, wo es mitunter etwas hart zugehen kann, sind beide Lampen sehr gut geeignet.

    Aus meiner Sicht sind sowohl Viking X als auch Viking S ihren Preis angesichts der gebotenen Leistung auf jeden Fall wert. Wer die volle Kontrolle über seine Taschenlampe haben möchte, wird mit der ArmyTek Predator besser bedient sein, da diese hinsichtlich ihrer vielseitigen Programmierungsmöglichkeiten nach wie vor fast alleine auf weiter Flur steht – wer hingegen darauf verzichten kann, erhält mit den den beiden Viking-Modellen eine Taschenlampe, mit der man nichts falsch machen kann.

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    Von links nach rechts: Viking X, Viking S und Predator

    Bezugsquelle

    Die ArmyTek Viking-Serie ist im MSITC-Shop erhältlich.

  • Produktankündigung: Niteye EYE-30 ab Januar 2012 im MSITC Shop

    Posted on December 30th, 2011 admin No comments

    Das alte Jahr ist noch nicht ganz vorbei, doch es zeichnet sich jetzt schon ab, dass das Jahr 2012 zumindest taschenlampenmäßig mit spannenden Neuigkeiten beginnt.

    Ab Januar 2012 gibt es im MSITC Ship die Niteye EYE-30, die jedem Flashaholic angesichts der technischen Leistungsdaten das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen dürfte. Hier schon mal vorab die wichtigsten Daten:

    • 3 x CREE XM-L U2 LED
    • Max. 2000 Lumen
    • Betrieb mit 4 x 18650-Akku
    • Bedienung erfolgt über Selektorring mit mehreren Modi
    • Akku-Ladestandanzeige
    • Optional erhältlicher Handgriff
    • Äußerst kompakte Größe, dennoch enorme Leistungsfähigkeit und Leuchtkraft
    • Reichweite beträgt über 300 Meter

    Die Niteye EYE-30 wird in zwei Ausführungen erhältlich sein, die sich durch den Selektorring voneinander unterscheiden:

    • Special Edition: Besitzt einen Selektorring aus rostfreiem Edelstahl
    • Conventional Edition: Ist mit einem Selektorring aus Aluminium ausgestattet

    Darüber hinaus wird es auch noch Zubehör wie beispielsweise einen optional erhältlichen Handgriff geben. Preise und weitere Informationen sind ab Januar 2012 bei uns im Shop zu finden. Sobald die Lampen verfügbar sind, wird es selbstverständlich auch ein Review der Niteye EYE-30 geben.

  • Ab sofort bei uns im Shop: Taschenlampen von MAXTOCH

    Posted on December 28th, 2011 admin No comments

     

    MAXTOCH bietet ein großes Spektrum an Taschenlampen für verschiedene Einsatzszenarien, wir werden uns jedoch auf eine gewisse Auswahl beschränken. Schon rein äußerlich unterscheidet sich z.B. die MAXTOCH TA6X-6 ganz klar von anderen Taschenlampen, und obgleich das Design nicht jedermanns Sache ist, so spielt die MAXTOCH TA6X-6 leistungsmäßig ganz vorne mit – diese kompakte Lampe erreicht nämlich sehr gute 28000 Lux, und reichweitenmäßig sind 400 Meter ebenfalls kein Problem.

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    Darüber hinaus gibt es mit der MAXTOCH ZO6X-2 noch eine fokussierbare Taschenlampe mit angegebenen 1000 Lumen und Betrieb mit 2 x 18650-Akku.

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    Die kleine EDC-Taschenlampe MAXTOCH ED5R-1 eignet sich dank ihrer kompakten Größe (6,35 cm) hervorragend als Schlüsselbundlampe und erreicht exzellente 280 Lumen.

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    Weitere Taschenlampen von MAXTOCH finden Sie im MSITC Shop.

  • Review: Lumapower MRV SideKick IV (MRV-SK4) XM-L 850+ Lumen

    Posted on December 10th, 2011 admin No comments

    Einführung

    Die Lumapower MRV SideKick IV ist die aktuelle Version der MRV SideKick mit XM-L-LED. Doch nicht nur die LED – und damit verbunden auch die maximale Leuchtstärke – hat sich geändert, sondern auch das User Interface, doch dazu weiter unten mehr. Es ist bei Lumapower mittlerweile schon fast Tradition, nach Erscheinen einer neuen Taschenlampe nach etwa zwei Monaten den dazu passenden Turbo Force Head folgen zu lassen, der legosystemmäßig im Handumdrehen aus einer normalen Taschenlampe einen Mega-Thrower macht. Gerne hätte ich den Turbo Force Head für die Lumapower MRV SideKick IV (oder abgekürzt einfach MRV-SK 4) in diesem Review schon mitgetestet, aber da der TFH (Turbo Force Head) voraussichtlich erst im Januar 2012 erhältlich sein wird, werde ich das nachholen.

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    Verpackung und Zubehör

    Ausgeliefert wird die Lumapower MRV SideKick IV in der bekannten Lumapower-Schachtel mit folgendem Zubehör:

    • Zwei Ersatz-O-Ringe
    • Ersatzendkappe
    • Bedienungsanleitung
    • M65 power extender

    Ein Holster ist im Lieferumfang nicht enthalten, alternativ kann man jedoch auch zum MAXpedition Sheath greifen.

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    Erster Eindruck

    Die MRV-Serie existiert schon länger im Portfolio von Lumapower und hat sich schon recht früh den Ruf einer Taschenlampe mit guter Reichweite erarbeitet. Für mich persönlich gehört die MRV SideKick III Ultra mit Turbo Force Head nach wie vor zu den besten Throwern, deshalb bin ich auch schon sehr gespannt, wie sich die neue MRV-SK4 mit Turbo Force Head schlagen wird – dazu aber mehr, wenn er verfügbar ist.

    Zurück zur MRV SideKick IV: Diese hat neben einer aktuellen CREE XM-L-LED mit 850+ Lumen auch ein neues Benutzerinterface (UI = User Interface) spendiert bekommen, das von Lumapower als SMART SWITCH bezeichnet wird. Was man sich darunter vorstellen kann, werde ich im folgenden näher ausführen. Die Batterierohrverlängerung M65 ist im Lieferumfang der Lumapower MRV SideKick IV bereits enthalten, was wiederum einen flexiblen Betrieb mit einem oder zwei 18650-Akku(s) ermöglicht.

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    Verarbeitung

    Die Formgebung und Ausstattung der neuen MRV SideKick IV folgt einem bewährten Schema. So ist – wie bei anderen Lumapower-Lampen auch – sowohl der O-Ring im Lampenkopf als auch die Endschalterkappe nachleuchtend (GITD = Glow in the dark), was das Auffinden der Lampe bei Dunkelheit deutlich einfacher macht.

    Ansonsten ist die Qualität und Verarbeitung der Lumapower MRV SideKick IV meines Erachtens sehr gut. Die Gewinde sind ordentlich geschnitten, sie dürften jedoch etwas besser geschmiert sein; mit etwas Silikon-Fett lässt sich das jedoch schnell in den Griff kriegen.

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    Im Größenvergleich: Links MRV SideKick IV, rechts Signature LX mit Thrower Head

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    User Interface (SMART SWITCH)

    Hier hat Lumapower sich ein paar Gedanken gemacht, und was dabei als Ergebnis herausgekommen ist, gefällt mir persönlich sehr gut. Um hier vielleicht vorab noch etwas auszuholen: Bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom, oder – wie in diesem Fall – zum gewünschten Leuchtmodus. Während andere Hersteller auf Konzepte wie Bedienung der Taschenlampe via Drehen des Lampenkopfes oder Moduswechsel per Selektorring setzen, verwendet Lumapower seit geraumer Zeit die Kombination von Clicky und Seitenschalter (Side Switch).

    Ein- und ausgeschaltet wird die SK-4 in diesem Fall mittels Clicky am Lampenende, und die Auswahl der einzelnen Leuchtmodi erfolgt über den Seitenschalter. Im Gegensatz zu Modellen wie MRV SideKick III-Ultra oder Signature GX/LX sind reguläre Leucht- und Blinkmodi jedoch getrennt voneinander untergebracht und per Smart Switch erreichbar.

    Smart Switch bietet zwei Hauptmodi, die als MODE A und MODE B bezeichnet werden. Innerhalb dieser Hauptmodi gibt es nun weitere Modi, die schnell erreicht werden können. Während MODE A Zugriff auf die regulären Leuchtmodi in verschiedenen Abstufungen erlaubt, beinhaltet MODE B die Blinkmodi.

    Ein versehentlicher Wechsel ist kaum möglich, da man den Seitenschalter mindestens eine Sekunde lang drücken muss.

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    Das überarbeitete UI lässt sich sehr simpel bedienen:

    1. Ein- und ausschalten der Lampe erfolgt über den Clicky am Lampenende

    2. Die beiden Hauptmodi werden aktiviert, indem der Seitenschalter für ca. eine Sekunde gedrückt gehalten wird

    3. Wenn ein Hauptmodus (MODE A oder MODE B) aktiviert wurde, können die einzelnen Modi durch schnelles Drücken des Seitenschalters selektiert werden

    Wie gesagt: Die Art und Weise, wie eine Taschenlampe bedient werden kann, ist reine Geschmackssache. Ich für meinen Teil finde das neue User Interface durchdacht und gleichzeit simpel zu bedienen – dank des größeren Seitenschalters ist auch die Einhandbedienung mit dickeren Handschuhen kein Problem.

    Leuchtmodi und Laufzeiten

    Mode A:

    • Ultra: 100%
    • High: 50%
    • Normal: 25%
    • Medium: 10%
    • Low: 3%

    Mode B:

    • Strobe: 14 Hz
    • SOS
    • Light House: 0,2 Hz

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden im Modus High aufgenommen.

    MRV SK4 High Mode

    MRV SK4 High Mode

    MRV SK4 High Mode

    MRV SK4 High Mode

     

    Video

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Lumapower MRV SideKick IV beim nächtlichen Einsatz:

    MRV SK4 at night

     

    Leuchtcharakteristik

    Ganz klar: Die Lumapower MRV SK4 ist – wie nicht anders zu erwarten – ein reinrassiger Thrower mit ausreichend Sidespill zur Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereichs. Bereits mit dem mitgelieferten Lampenkopf mit SMO-Reflektor dürfte die SK4 grob geschätzt gute 350-400 Meter Reichweite erzielen. Wem das nicht reicht, der kann auf den voraussichtlich im Januar 2012 erscheinenden Turbo Force Head zurückgreifen, der die Lampe dann zu einem richtigen Mega-Thrower umfunktionieren wird – wie andere Lumapower-Modelle mit Turbo Force Head in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt haben, sind Reichweiten von 600 Meter und mehr damit kein Problem.

     

    Technische Details

    • CREE XM-L LED
    • Zwei Hauptmodi mit ingesamt acht Leucht- und Blinkmodi
    • 750+ OTF-Lumen/850+ Lumen
    • SMO-Reflektor
    • Energieversorgung: 2 x CR123A, 2 x RCR123A/16340, 1 x 18650 oder 2 x 18650 (mit M65-Batterierohrverlängerung. Achtung: Lampe darf bei Verwendung von M65 nur mit 18650-Akkus betrieben werden!)
    • Gewicht: 122 Gramm (ohne Batterierohrverlängerung und Akku)
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Spannungsbereich: 3V-12V
    • Material: T6061-Flugzeugaluminium
    • Smart Switch Mode A: Ultra: 100%, High: 50%, Normal: 25%, Medium: 10%, Low: 3%
    • Smart Switch Mode B: Strobe: 14 Hz, SOS, Light House: 0,2 Hz
    • Doppelseitig beschichtete beschlagfreie Linse
    • Forward Clicky
    • Nachleuchtende Endschalterkappe
    • Nachleuchtender O-Ring im Lampenkopf

     

    Pro und Contra

    + Ordentliche Verarbeitung
    + M65 power extender für Betrieb mit zwei 18650-Akkus bereits im Lieferumfang enthalten
    + Durchdachtes neues Benutzerinterface
    + Erweiterbar (Turbo Force Head)

    - Kein Holster im Lieferumfang enthalten

    Fazit

    Mit der MRV SideKick IV hat Lumapower für alle Thrower-Fans wieder ein Modell auf den Markt gebracht, das sich auf dem aktuellen Stand der Technik befindet. Mit 850+ Lumen, einer CREE XM-L-LED und dem neuen SMART SWITCH User Interface ausgestattet, ist die SK 4 nicht nur ziemlich hell, sondern auch leicht bedienbar. Speziell die Trennung in Leucht- und Blinkmodi, die mit dem neuen User Interface einherging, gefällt mir sehr gut, ebenso wie die Art und Weise der Umschaltung zwischen MODE A und MODE B.

    Ebenso flexibel zeigt sich die Lumapower MRV SideKick IV auch wieder beim Thema Energieversorgung. Egal, ob als kompaktes Modell mit 1 x 18650-Betrieb oder etwas länger mit dem M65 power extender und Betrieb mit 2 x 18650-Akkus: Die MRV SK-4 macht in jedem Fall eine gute Figur. Wie weiter oben schon erwähnt, ermöglicht bereits der mitgelieferte Lampenkopf eine hohe Reichweite, und da Lumapower für (voraussichtlich) Januar 2012 den bekannten Turbo Force Head bereits als optionales Zubehör für die MRV SideKick IV angekündigt hat, ist eine nochmalige deutliche Erhöhung der Reichweite kein Thema.

    Ein Flooder ist die Lumapower MRV SideKick IV indes nicht, und wer eher Wert auf Flood als auf Throw legt, dem empfehle ich nach wie vor die Lumapower Signature LX mit dem Flooder Head. Für alle anderen hingegen ist die MRV SK-4 eine tolle Taschenlampe, die nicht nur durch Leistung, sondern auch durch ihre Erweiterungsmöglichkeiten glänzen kann und vielseitig verwendbar ist.

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    Bezugsquelle

    Erhältlich ist die Lumapower MRV SideKick IV im MSITC Shop.

  • Kurzreview: KLARUS XT2A und KLARUS XT1C

    Posted on December 4th, 2011 admin No comments

     

    Beide Lampen stammen aus der neuen XT-Serie von KLARUS, wobei das XT hier für Xtreme Tactical steht. Von üblichen Marketing-Blabla der Taschenlampen-Hersteller einmal abgesehen, hinterlassen diese zwei Lampen tatsächlich einen guten ersten Eindruck, denn auch sie wandeln auf dem bekannten Qualitäts-Pfad der Firma KLARUS.

    Sowohl die KLARUS XT2A als auch die KLARUS XT1C sind mit CREE XP-G R5 LEDs mit OP-Reflektor ausgestattet, was für eine brauchbare Mischung aus Flood und Throw sorgt.

     

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    Besonders interessant ist aus meiner Sicht die Tatsache, dass das von der KLARUS XT10 bekannte User Interface mit dem Doppelschalter nun auch beim Rest der KLARUS XT-Serie Einzug gehalten hat. Die Bedienung der Taschenlampen stellt sich damit wie folgt dar:

    Die Bedienung der Klarus XT2A/XT1C folgt einem Schema, das man mittlerweile auch von anderen Lampen kennt, und zwar mit einem sog. Dual Tail Switch, oder auf gut deutsch einem Doppelschalter. Was verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung? Ganz einfach: Am Lampenende befinden sich zwei Schalter, mit denen die Klarus XT2A/XT1C bedient wird.

    Mit dem großen Schalter wird die Lampe ein- und ausgeschaltet, mit dem zweiten und kleineren Schalter können die einzelnen Modi in der Sequenz Low – Mid – High ausgewählt werden. Selbstverständlich besitzt die Klarus XT2A/XT1C auch einen Strobe-Modus, der durch längeres Drücken des kleinen Clickies aktivert wird.

    Technische Details KLARUS XT2A:

    • CREE XP-G R5 LED
    • Dual Power Switch (Doppelschalter)
    • Großer Hauptschalter
    • Drei Leuchtmodi und versteckter Strobe-Modus
    • 245 ANSI-Lumen max.
    • Energieversorgung: 2 x AA/NiMH
    • Verstärkte ultraklare Glaslinse
    • Betriebsspannung: 1,8V-3,2V
    • Strapazierfähiges Flugzeugaluminium
    • Länge: 16,3 cm
    • Gewicht: 75 Gramm (ohne Batterie)
    • Wasserdicht nach IPX-8

    Technische Details KLARUS XT1C:

    • CREE XP-G R5 LED
    • Dual Power Switch (Doppelschalter)
    • Großer Hauptschalter
    • Drei Leuchtmodi und versteckter Strobe-Modus
    • 245 ANSI-Lumen max.
    • Energieversorgung: 2 x AA/NiMH
    • Verstärkte ultraklare Glaslinse
    • Betriebsspannung: 1,8V-3,2V
    • Strapazierfähiges Flugzeugaluminium
    • Länge: 9,9 cm
    • OP-Reflektor
    • Gewicht: 47 Gramm (ohne Batterie)
    • Wasserdicht nach IPX-8

    Beide KLARUS-Taschenlampen sind im MSITC Shop erhätlich.

  • Produktankündigung: Lumapower MRV SideKick IV/SK 4 XM-L 850 Lumen

    Posted on November 30th, 2011 admin No comments

     

    Die MRV SideKick IV (oder abgekürzt MRV-SK 4) ist die neueste und auch derzeit hellste taktische Taschenlampe von Lumapower. Mit mehr als 850 Lumen (750+ OTF-Lumen) bringt sie definitiv Licht ins Dunkel und kann darüber hinaus mit einem völlig neuen Benutzerinterface (UI) glänzen, das von Lumapower als Smart Switch bezeichnet wird.

    Smart Switch bietet zwei Hauptmodi, die als MODE A und MODE B bezeichnet werden. Innerhalb dieser Hauptmodi gibt es nun weitere Modi, die schnell erreicht werden können. Während MODE A Zugriff auf die regulären Leuchtmodi in verschiedenen Abstufungen erlaubt, beinhaltet MODE B die Blinkmodi.

    Selbstverständlich ist auch für die Lumapower MRV SideKick IV ein Turbo Force Head geplant, der voraussichtlich im Januar 2012 lieferbar sein wird. Die Batterierohrverlängerung M65 für den Betrieb mit zwei 18650-Akkus ist im Lieferumfang enthalten, so dass die MRV SideKick IV wahlweise mit einem oder mit zwei 18650-Akkus betrieben werden kann.

    Die Lumapower MRV SideKick IV wird in Kürze im MSITC Shop erhältlich sein, ein umfangreiches Review folgt dann.

  • Review: Olight SR51 XM-L 900 OTF-Lumen max.

    Posted on November 27th, 2011 admin No comments

     

    Einführung

    Nicht umsonst erinnert die Olight SR51 Intimidator schon rein äußerlich ein klein wenig an die großen Schwestern Olight SR90 oder Olight SR91, im Unterschied zu diesen ist sie jedoch wesentlich kompakter und hat ein paar Lumen-PS weniger unter der Haube. Mit 900 OTF-Lumen ist die Olight SR51 Intimidator jedoch allemal hell genug, um auch Licht ins größte Dunkel zu bringen, und auch bei der Reichweite (laut Hersteller über 700 Meter(!)) lässt sich die Olight SR51 Intimidator nicht lumpen.

    Die Olight SR51 Intimidator ist außerdem mit der aktuellen Hochleistungs-LED CREE XM-L ausgestattet und liefert damit 200 OTF-Lumen mehr als die Olight M3X, die ja von vielen Flashaholics als Mega-Thrower betrachtet wird. Was die SR51 sonst noch so zu bieten hat, möche ich in meinem Review gleich näher erläutern.

    Alle Angaben wie Leuchtweite, Laufzeiten usw. sind wie immer Herstellerangaben.

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    Verpackung/Zubehör

    Ausgeliefert wird die Olight SR51 Intimidator in einem etwas kleineren, aber auch sehr schicken und stabilen Alukoffer, wie er auch schon von den größeren Modellen her bekannt ist. Im Lieferumfang enthalten sind:

    • Alukoffer
    • 6 x CR123A-Primärzellen
    • Holster
    • Bedienungsanleitung
    • Diffusor
    • O-Ringe
    • Lanyard

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    An dieser Stelle gleich noch ein wichtiger Hinweis: Standardmäßig wird die Olight SR51 Intimidator ohne zusätzliches Akku-Magazin für den Betrieb mit zwei 18650-Akkus ausgeliefert, welches jedoch als Zubehör erhältlich ist. Ich kann deshalb an dieser Stelle nur empfehlen, dieses Akku-Magazin gleich mitzubestellen, denn vom Betrieb der Olight SR51 mit sechs Zellen im Format CR123A/16340 würde ich ganz klar absehen; die Gründe dafür erläutere ich weiter unten. 

    Erster Eindruck

    Nicht ganz so martialisch wie eine Olight SR91, aber dennoch ein echter Leuchtkraftzwerg. Die Bedienung ist sehr simpel, denn sie beschränkt sich auf zwei Leuchtmodi sowie einen versteckt untergebrachten Strobe. Olight setzt bei dieser Taschenlampe auf die Bedienung via Seitenschalter, der unterhalb des Lampenkopfes angebracht ist.

    Da Olight eine Reichweite von 700 Metern für die SR51 angibt, sollte man davon ausgehen, dass sie mit einem SMO-Reflektor ausgestattet ist. Das ist aber nicht der Fall, es kommt stattdessen ein Mini OP-Reflektor zum Einsatz, der dennoch einen sehr ausgewogenen Beam mit einer ausgezeichneten Reichweite liefert.

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    Verarbeitung

    Man merkt den Lampen von Olight meines Erachtens einfach die jahrelange Erfahrung bei der Entwicklung hochwertiger Taschenlampen an. Ich hatte bislang noch nie eine Lampe von Olight in der Hand, die verarbeitungsmäßig wirklich schlecht gewesen wäre. Gleiches gilt für die Olight SR51 Intimidator, denn hier passt einfach alles, angefangen bei der Anodisierung bis hin zu den Gewinden und Kontakten. Dank der Riffelung liegt die SR51 auch bei Regen oder nasser Witterung noch stabil in der Hand.

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    Leuchtmodi und Laufzeiten

    • High: 900 OTF-Lumen/1,2 Stunden
    • Low: 200 OTF-Lumen/10 Stunden
    • Strobe: 10 Hz/2,4 Stunden

    Wie ich weiter oben schon angedeutet habe, lautet meine Empfehlung, die Lampe ausschließlich mit 18650-Zellen zu betreiben. Die Gründe dafür sind:

    • Die Laufzeit beim Betrieb mit CR123A-Zellen ist kürzer
    • Bei Betrieb mit 16340-Akkus sollte auf jeden Fall sichergestellt sein, dass sich alle Akkus im gleichen Ladezustand befinden (Stichwort: Akkuchemie), und wer misst tatsächlich schon vor jedem Leuchteinsatz die Akkukapazität penibel durch?
    • Für ein Optimum an Laufzeit und Leistung führt kein Weg am Betrieb der Olight SR51 mit zwei 18650-Zellen vorbei, selbst wenn man noch ein paar Euro zusätzlich für das Magazin auf den Tisch legt – darauf kommt es beim Preis der Lampe dann auch nicht mehr an…

    Bedienung

    Das User Interface (UI) der SR51 ist sehr simpel und leicht bedienbar:

    1. Ein- und ausgeschaltet wird die Olight SR51 über einen Seitenschalter unterhalb des Lampenkopfes

    2. Die zwei Leuchtmodi werden durch Drücken des Seitenschalters ausgewählt

    3. Strobe wird aktiviert, indem der Seitenschalter länger gedrückt gehalten wird

     

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden im High Mode aufgenommmen. Zusätzlich habe ich noch einen Beamshot mit aufgesetztem Diffusor gemacht, so dass man die Unterschied mit und ohne Diffusor gut erkennen kann.

    1. Ohne Diffusor

    Olight SR51 Intimidator High Mode

    Olight SR51 Intimidator High Mode

    Olight SR51 Intimidator High Mode

    2. Mit Diffusor

    Olight SR51 Intimidator High Mode with diffusor

     

    Video

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Olight SR51 beim nächtlichen Einsatz:

    Olight SR51 at night

    Technische Details

    • CREE XM-L LED
    • Max. 900 OTF-Lumen
    • Quick Strobe Mode
    • Digitales Energiemanagement für konstante und optimale Laufzeiten
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Taktischer Clicky
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • SMO-Reflektor für optimale Reichweite
    • Clip entfernbar
    • Energieversorgung: 6 x CR123A oder 6 x CR123A, 2 x 18650 mit optional erhältlichem Akku-Magazin
    • Länge: 18,5 cm
    • Gewicht: 396 Gramm (ohne Akkus/Batterien)

     

    Lieferumfang

    • Alukoffer
    • 6 x CR123A-Primärzellen
    • Holster
    • Bedienungsanleitung
    • Diffusor
    • O-Ringe
    • Lanyard

    Pro
    + Hervorragende Qualität und Verarbeitung
    + Umfangreiches Zubehör
    + Strobe versteckt

     

    Contra
    - Magazin für Betrieb mit 2 x 18650-Akku nicht im Lieferumfang enthalten

    - Holster passt nicht ganz genau

    Fazit

    Die SR-Serie von Olight steht für "Search and Rescue", also suchen und retten. Tatsächlich ist diese Einstufung keinesfalls übertrieben, denn bei Olight sind nicht nur die großen Lampen aus der SR-Serie unglaublich hell, sondern bei etwas geringerer Größe und weniger Leuchtleistung auch die kleinen Lampen wie die SR51 Intimidator.

    Selbstverständlich eignet sich die SR51 nicht nur für den Einsatz bei Rettungskräften oder dem THW, sondern es handelt sich um eine Taschenlampe, die ein großes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten abdeckt. Der Beam der Olight SR51 Intimidator bietet wie bereits erwähnt einerseits durch den OP-Reflektor genügend Sidespill, um den nahen und mittleren Bereich auszuleuchten, und andererseits auch eine brachiale Reichweite von über 700 Metern(!). Ob man in dieser Entfernung noch etwas erkennen, ist natürlich die andere Frage – Fakt ist aber, dass die SR51 wirklich einen sehr weitreichenden Beam hat. Mit dem mitgelieferten Diffusor ist außerdem eine äußerst helle Ausleuchtung des Nahbereichs möglich.

    Dass leistungsstarke Taschenlampen keine Riesenprügel sein müssen, stellt Olight mit der SR51 Intimidator eindrucksvoll unter Beweis, und angesichts der Leistungsfähigkeit der SR51 halte ich das Preis-/Leistungsverhältnis für angemessen. Einzig die Tatsache, dass ein Akku-Magazin für den Betrieb mit 18650-Akkus nicht im Lieferumfang enthalten ist, finde ich nur suboptimal – ich für meinen Teil hätte ein Akku-Magazin für 18650-Betrieb gegenüber dem mitgelieferten mit 6 x CR123A/16340-Zellen bevorzugt.

    Nichtsdestotrotz ist die Olight SR51 Intimidator eine der hellsten und leistungsfähigsten Lampen in dieser Größenklasse und deshalb auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

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    Bezugsquelle

    Die Olight SR51 Intimidator ist im MSITC Shop erhältlich.

  • Review: Xeccon M3A, Xeccon M3B und Xeccon M1

    Posted on November 24th, 2011 admin No comments

    Einführung

    Nachdem ich bereits ein paar Worte zu diesem Hersteller in meinem Review zur Xeccon M2 und zur Xeccon R20X verloren habe, erspare ich mir das an dieser Stelle und komme direkt auf den Punkt, und zwar zum Review der Xeccon M3A, der Xeccon M3B sowie der Xeccon M1. Der Einfachheit halber mache ich keine drei Reviews, sondern fasse die M-Serie in einem Review zusammen, da die Lampen sich technisch sowieso ziemlich ähnlich sind.

    Obwohl die Taschenlampen der Xeccon M-Serie "nur" mit XP-G R5 LEDs ausgestattet sind, halte ich sie aus meiner subjektiven Perspektive für sehr interessante Taschenlampen – warum ich das so sehe, werde ich im Verlauf des Reviews näher erläutern.

    Last but not least: Wie immer sind Angaben wie Lumen oder Laufzeiten Herstellerangaben von der Xeccon-Homepage, ich messe diese Angaben nicht selber nach.

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    Verpackung und Zubehör

    Hier möchte gleich zu Beginn mit einem Zitat starten, das aus meinem Xeccon M2-Review stammt:

    "Mit einer stabilen und ansehnlichen Verpackung kann die Xeccon M2 (noch) nicht dienen, stattdessen wird die Xeccon M2 in einer schmucklosen und nicht besonders stabilen weißen Pappschachtel ausgeliefert. Da der erste Eindruck bekanntermaßen sehr wichtig ist, habe ich das Thema bei Xeccon angesprochen, und mir wurde bereits signalisiert, dass die Lampen in Zukunft mit einer "richtigen" Verpackung ausgeliefert werden sollen."

    In der Tat hat Xeccon sich hier Gedanken gemacht und den Worten Taten folgen lassen, denn zumindest die Xeccon M3A und die Xeccon M3B kommen in einer deutlich besseren Verpackung daher. Die Xeccon M3A wird (noch) in der bekannten weißen Pappschachtel ausgeliefert, ich gehe jedoch davon aus, dass es auch nur eine Frage der Zeit ist, bis sie ebenfalls in einer ordentlichen Verpackung ausgeliefert wird.

    Im Gegenzug ist dafür das Zubehör weniger geworden, denn im Lieferumfang aller drei Taschenlampen ist nur noch das Lanyard enthalten. Ein Holster ist nach wie vor nicht im Lieferumfang enthalten.

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    Erster Eindruck

    Ich hole an dieser Stelle etwas weiter aus, damit meine Begeisterung für Xeccon-Taschenlampen verständlicher wird: In schöner Regelmäßigkeit werde ich von diversen chinesischen Taschenlampen-Herstellern angeschrieben, von denen jeder natürlich nur die weltweit besten Taschenlampen verkauft – ach, was sage ich: die sind natürlich hinsichtlich ihrer Leuchtkraft und Qualität auch einzigartig in Zeit und Raum…

    Es ist deshalb nicht vermessen zu behaupten, dass ich wirklich schon etliche – mehr oder weniger brauchbare – Samples in der Hand hielt, aber bislang gehört nur Xeccon zu den wenigen (noch) unbekannten Herstellern, deren Produkte mich auf Anhieb überzeugt haben. Der Grund dafür ist einfach: Hier stimmt meines Erachtens nicht nur die Qualität, sondern auch das Drumherum, wie z.B. ein interessantes Preis-/Leistungsverhältnis oder die Bedienung über einen Drehregler. Ich bin deshalb davon überzeugt, dass auch die Xeccon-Modelle M3A, M3B und M1 großen Anklang finden werden.

    So, nun aber genug geschwärmt und zurück den Fakten. Die Xeccon M3A ist das größte Modell aus der M-Serie und wird mit 3 x AA-Batterien bzw. NiMH-Akkus betrieben, während die kleinere Xeccon M3B mit 3 x AAA-Batterien bzww. NiMH-Akkus befeuert wird. Das Schlusslicht (rein größentechnisch) bildet hier die Xeccon M1, die definitiv als kleine, aber feine EDC-Lampe mit 1 x CR123/16340-Betrieb durchgeht.

    Die Xeccon M3B sowie die Xeccon M1 bieten einen taktischen forward clicky, mit dem die Lampen ein- und ausgeschaltet werden – die Auswahl der Leuchtmodi erfolgt über den Drehregler am Lampenkopf, doch dazu weiter unten mehr. Nur die Xeccon M3A wird komplett über den Drehregler bedient, also auch ein- und ausgeschaltet.

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    Ein Risiko geht man beim Kauf einer Xeccon-Taschenlampe sicher nicht ein…

    Verarbeitung

    Ich habe bei meinen Testexemplaren nichts gefunden, was ich als Mangel betrachten würde. Lediglich beim Lampenkopf der Xeccon M3A ist die Wandstärke an einer Stelle etwas dicker, was aber keinerlei Einfluss auf die Funktionalität hat. Davon abgesehen sind die Lampen der Xeccon M-Serie ebenfalls sehr ordentlich verarbeitet, lediglich die Gewinde dürften noch einen Tick besser geschmiert sein – das war es aber auch schon, ansonsten gibt es an den Lampen nichts auszusetzen.

    Die Selektorringe lassen sich ohne große Mühe drehen und laufen geschmeidig. Alle drei Lampen lassen sich übrigens auch einhändig steuern, da der Drehschalter problemlos mit Daumen und Zeigefinger bedienbar ist.

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    Eine Raumsonde vom Planeten Xecconia? Nein, nur der Lampenkopf und die Tailcap der Xeccon M1…

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    Bedienung

    1. Xeccon M3A

    Die Xeccon M3A wird – wie oben schon erwähnt – komplett über den Drehring bedient. Ausgeschaltet wird sie mit einer Drehung ganz nach links, eingeschaltet mit einer Drehung nach rechts. Damit lassen sich auch der Reihe sämtliche Leuchtmodi durchschalten, und glücklicherweise sind Strobe und SOS ganz rechts untergebracht, so dass diese Modi nicht unbeabsichtigt aktiviert werden können.

    Schaltreihenfolgenmäßig sieht das ganze dann so aus:

    Fünf Modi: Low > MID > High > Strobe > SOS

    2. Xeccon M3B

    Ein- und ausgeschaltet wird die Xeccon M3B über einen taktischen forward clicky am Lampenende, die Auswahl der Leucht- und Blinkmodi erfolgt ebenfalls über den Selektorring am Lampenkopf in folgender Schaltreihenfolge:

    Fünf Modi: Low > MID > High > Strobe > SOS

    3. Xeccon M1

    Auch diese Lampe folgt dem Bedienungsschema der Xeccon M3B, allerdings beschränkt sich die Auswahl der zur Verfügung stehenden Modi auf zwei Leucht- und zwei Blinkmodi:

    Vier Modi: Low > High > Strobe > SOS

    Bei allen drei Taschenlampen rastet der Drehregler ein, es ist also keine stufenlose Bedienung möglich. Darüber hinaus zeigt eine Kerbe in Verbindung mit einem Symbol den jeweils ausgewählten Modus am Drehregler an. Ich betrachte das als nette Spielerei, denn einen richtigen Nutzen hat das ganze nicht: In der Regel weiß man, in welchem Modus sich die Lampe befindet, und bei Dunkelheit kann man sowieso nichts erkennen.

     

    Videos

    Videos aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigen die Xeccon M3A sowie die Xeccon M3B beim nächtlichen Einsatz:

     

    Xeccon M3A at night

     

    Xeccon M3B at night

    Anmerkung: Das Video zur Xeccon M1 fehlt deshalb, weil beim Youtube-Upload mein MAGIX Video Deluxe MX regelmäßig abgestürtzt ist. Sobald ich mehr Zeit habe, werde ich nochmal einen Upload-Versuch starten.

    Nichtsdestotrotz denke ich, dass man auch auf den Beamshots die Leuchtcharakteristik der Xeccon M1 ganz gut erkennen kann.

     

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden im höchsten Modus aufgenommen. Der Vollständigkeit halber möchte ich anmerken, dass es zum Zeitpunkt der Erstellung der Beamshots ziemlich neblig war.

    Xeccon M3A

    Xeccon M3A High Mode

    Xeccon M3A High Mode

    Xeccon M3A High Mode

    Xeccon M3B

    Xeccon M3A High Mode

    Xeccon M3B High Mode

    Xeccon M3B High Mode

    Xeccon M1

    Xeccon M1 High Mode

    Xeccon M1 High Mode

    Xeccon M1 High Mode

    Leuchtcharakteristik

    Die Kombination aus SMO-Reflektor und XP-G R5 LED zeigt schon ganz klar, wohin die Reise geht, und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Xeccon M3A eine gute Reichweite von ca. 200 Metern erzielt. Durch die etwas geringere Lumenzahl erreicht die M3B nicht ganz diese Reichweite, sie kann sich aber dennoch auch sehen lassen; beide Lampen haben noch genug Sidespill für die Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereiches.

    Im Gegensatz zu den batteriebetriebenen Modellen bietet die Xeccon M1 trotz SMO-Reflektor eine gediegene Mischung aus Flood und Throw.

    Laufzeit und Leuchtmodi Xeccon M3A

    • Fünf Modi: Low > Mid > High > Strobe > SOS
    • Max. Laufzeit: 25 Stunden

    Laufzeit und Leuchtmodi Xeccon M3B

    • Fünf Modi: Low > Mid > High > Strobe > SOS
    • Max. Laufzeit: 45 Stunden

    Laufzeit und Leuchtmodi Xeccon M1

    • Vier Modi: Low > High > Strobe > SOS
    • Max. Laufzeit: 25 Stunden

    Technische Details Xeccon M3A

    • CREE XP-G R5 LED
    • Max. Output: 340 Lumens
    • Max. Laufzeit: 25 Stunden
    • Selektorring
    • Mode Memory
    • SMO-Reflektor
    • Reichweite: ca. 200 Meter (Herstellerangabe)
    • Gehärtete ultraklare Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
    • Strapazierfähiges Flugzeugaluminium mit Anodisierung nach HA Type III
    • Energieversorgung: 3 x AA-Batterie/NiMH-Akku
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Länge: 13,6 cm
    • Stoßfest
    • Gewicht: 200 Gramm (ohne Batterien bzw. Akkus)

    Technische Details Xeccon M3B

    • CREE XP-G R5 LED
    • Max. Output: 310 Lumens
    • Max. Laufzeit: 45 Stunden
    • Selektorring
    • Mode Memory
    • SMO-Reflektor
    • Gehärtete ultraklare Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
    • Strapazierfähiges Flugzeugaluminium mit Anodisierung nach HA Type III
    • Beam Intensity: 16450cd
    • Farbe: schwarz
    • Energieversorgung: 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A/16340-Akku
    • Spannungsbereich: 2.8V~6V
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Länge: 15,3 cm
    • Durchmesser: 2,6 cm
    • Durchmesser Lampenkörper: 2,6 cm
    • Durchmesser Lampenkopf: 3,4 cm
    • Stoßfest
    • Gewicht: 145 Gramm (ohne Akku)

     

    Technische Details M1

    • CREE XP-G R5 LED
    • Max. Output: 300 Lumens
    • Max. Laufzeit: 25 Stunden
    • Selektorring
    • Mode Memory
    • SMO-Reflektor
    • Strapazierfähiges Flugzeugaluminium mit Anodisierung nach HA Type III
    • Farbe: schwarz
    • Energieversorgung: 1 x CR123A/16340-Akku
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Länge: 9,6 cm
    • Durchmesser: 2,5 cm
    • Stoßfest
    • Gewicht: 60 Gramm (ohne Batterien)

     

    Pro und Contra

    + Sehr gute Verarbeitung bei allen drei Lampen
    + Interessantes Preis-/Leistungsverhältnis
    - Verpackung bei der Xeccon M3A verbesserungswürdig

    Fazit

    Dass auch (noch) unbekannte Hersteller ordentliche Taschenlampen bauen können, stellt Xeccon meiner Meinung auch mit den Modellen M3A, M3B und M1 wieder unter Beweis. Die hier vorgestellten Modelle sind allesamt empfehlenswert, und vor allem die Kombination aus Bedienung per Drehregler, Betrieb mit AA-Batterien bzw. einer CR123A/16340-Zelle im Fall der Xeccon M1 sowie ein interessantes Preis-/Leistungsverhältnis machen die Taschenlampen speziell für Anwender interessant, die klare Preisobergrenzen für Taschenlampen mit Drehregler-Bedienung haben.

    Auch die Tatsache, dass statt einer CREE XM-L-LED eine XP-G R5-LED zum Einsatz kommt, finde ich an dieser Stelle sogar begrüßenswert, denn speziell bei den batteriebetriebenen Taschenlampen Xeccon M3A und Xeccon M3B macht sich die Verwendung dieser LED bei den Laufzeiten angenehm bemerkbar.

    Meine Einsatzempfehlung für die Xeccon M-Serie lautet deshalb wie folgt: Wer – aus welchen Gründen auch immer – keine Taschenlampen auf Lithium-Ionen-Basis mag, sondern stattdessen eine batteriebetriebene leistungsstarke Taschenlampe sucht, der ist entweder mit der Xeccon M3A oder der Xeccon M3B sehr gut bedient. Die hellste Lampe ist natürlich aufgrund der Verwendung von 3 x AA-Zellen die Xeccon M3A, dafür ist die Xeccon M3B kompakter.

    Reichweitenmäßig kann die Xeccon M1 nicht mit den beiden anderen Modellen der M-Serie mithalten, dafür hat diese Taschenlampe einen eher floodigen Beam für die Ausleuchtung des nahen und mittleren Umfeldes; die Reichweite dürfte bei ca. 50-70 Meter liegen.

    Egal, ob für den Hundebesitzer, der eine zuverlässige Taschenlampe bei Spaziergängen in der Dunkelheit sucht oder für den Geocacher, der mit der Xeccon M3A eine Taschenlampe mit hoher Reichweite erhält, um auch weiter entfernte Nachtcache-Stages noch problemlos lokalisieren zu können: Die Xeccon M-Serie deckt ein breites Spektrum an Anforderungen ab und dürfte für nahezu jeden Geschmack etwas bieten.

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    Bezugsquelle

    Die Xeccon M-Serie ist im MSITC Shop erhältlich.

  • Ab sofort im MSITC Shop verfügbar: Xeccon M3A, Xeccon M3B und Xeccon M1

    Posted on November 21st, 2011 admin No comments

     

    Die Lieferung von Xeccon mit den bislang noch nicht verfügbaren Modellen ist eingetroffen, so dass ab sofort auch die Modelle Xeccon M3A, Xeccon M3B und Xeccon M1 im MSITC Shop erhältlich sind.

    Wie schon die Xeccon R20X und die Xeccon M2 können die Lampen der Xeccon M-Serie durch eine hohe Verarbeitungsqualität überzeugen, und die Bedienung per Selektorring ermöglicht eine schnelle Auswahl des gewünschten Leuchtmodus.

    Während die Xeccon M1 max. 300 Lumen liefert und mit einer CR123A/16340-Zelle betrieben wird, setzen die Modelle Xeccon M3A auf den Betrieb mit 3 x AA-Batterien bzw. NiMH-Akkus bzw. 3 x AAA/NiMH-Akkus bei der Xeccon M3B.

     

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    Von links nach rechts: Xeccon M1, Xeccon M3B und Xeccon M3A

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    Alle drei Lampen sind sehr vielseitig einsetzbar. Die Xeccon M1 bietet sich durch ihre kompakte Größe geradezu als EDC-Taschenlampe an, während die Xeccon M3A sowie die Xeccon M3B die Zielgruppe der Lithium-Ionen-Verweigerer bedienen; es gibt genügend Anwender, die nichts mit Lithium-Ionen-Akkus am Hut haben und stattdessen eine leicht bedienbare, aber dennoch helle und leistungsfähige Taschenlampe suchen, die entweder mit kostengünstigen AA-Batterien oder NiMH-Akkus betrieben werden kann.