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Review: Niteye EYE-30 3 x XM-L U2 max. 2000 Lumen
Posted on January 23rd, 2012 No commentsEinführung
Nahezu wöchentlich tauchen neue Hersteller auf der Bildfläche auf und verschwinden mitunter ebenso schnell wieder, wie sie gekommen sind. Richtig interessante Neuheiten sind jedoch eher spärlich gesäht, und deshalb ist es mir ein umso größeres Vergnügen, heute einen richtigen Kracher vorstellen zu können. Die Rede ist von der Niteye EYE-30, einer Taschenlampe, die bei vielen Flashaholics ein starkes Kaufverlangen auslöst, und das nicht umsonst. Warum das so ist und was dieser kompakte Lichtkraftprotz sonst noch an Besonderheiten zu bieten hat, werde ich in diesem Review vorstellen.
Die EYE-30 gibt es übrigens in zwei Ausführungen, die sich technisch jedoch nicht voneinander unterscheiden. Der Unterschied zwischen den beiden Lampen ist eher marginal: Während die Conventional Edition einen Selektorring aus Aluminium besitzt, kommt die Special Edition mit einem Selektorring aus rostfreiem Edelstahl daher und kostet dafür 10 Euro mehr.
Wie immer gilt: Alle Angaben (bis auf die Luxmessung) wie Lumen oder Laufzeiten sind Herstellerangaben, die ich nicht selbst verifiziert habe.
Verpackung und Zubehör
Es gibt nur wenige Taschenlampen in dieser Leistungsklasse, die in einer adäquaten Verpackung ausgeliefert werden. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass Niteye sich hier an anderen Herstellern wie Olight ein Beispiel genommen hat und die EYE-30 stilecht in einem kleinen Alukoffer an den Mann bzw. die Frau bringt. In diesem Koffer lässt sich die EYE-30 mitsamt Zubehör gut und geschützt transportieren, doch dazu später noch mehr.
Im Lieferumfang der Lampe ist folgendes enthalten:
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Niteye EYE-30
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Akkumagazin für 4 x 18650
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Haltegriff (abnehmbar)
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Holster
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O-Ring
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Bedienungsanleitung
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Garantiekarte
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KFZ-Ladekabel
Erster Eindruck
Ich habe schon viele Taschenlampen in den Händen gehabt, die alle ein mehr oder weniges großes "Habenwollen!"-Gefühl ausgelöst haben, und die Niteye EYE-30 macht hier keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil: Die Niteye EYE-30 kombiniert einige Faktoren, die nicht nur gestandenen Flashaholics das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Angefangen beim Design mit den drei CREE XM-L U2-LEDs, die entfernt an eine Gatling Gun erinnern, bis hin zu einer sehr guten Leuchtleistung von 2000 Lumen max. verbunden mit einer noch akzeptablen Größe sowie einer Akku-Ladestandanzeige und einer Ladebuchse zum Laden der Akkus in der Taschenlampe bringt die Niteye EYE-30 alles mit, was des Flashaholics Herz begehrt.
Die Niteye EYE-30 wird mit vier Lithium-Ionen-Akkus vom Typ 18650 betrieben, worauf ich später noch näher eingehen werde, denn hier gilt es einige wichtige Punkte zu berücksichtigen. Um den aktuellen Akkuzustand darzustellen, besitzt die EYE-30 eine Akku-Ladestandanzeige, die bei jedem Moduswechsel kurz aktiviert wird – leuchten alle Segmente, dann sind die Akkus ganz aufgeladen. Verringert sich hingegen die Anzahl der leuchtenden Segmente, dann lässt die Akkukapazität nach – falls nur noch ein Segment leuchtet, dann müssen die Akkus geladen werden. Auf diese Art und Weise kann man schnell in Erfahrung bringen, ob die Akkus noch voll sind oder ins Ladegerät zum Betanken müssen.
Darüber hinaus besitzt die EYE-30 noch einen Ladebuchse zum Anschluss an ein Ladegerät. Falls sich nun jemand fragt, wie diese Ladebuchse ohne Schutzabdeckung zu der beworbenen Wasserdichtigkeit nach IPX-8 kompatibel ist: Laut Niteye (ich habe extra nachgefragt) wurde ein 30-minütiger Dichtigkeitstest durchgeführt, bei dem kein Wasser in die bzw. durch die Ladebuchse eingedrungen ist. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass das Laden der Akkus in einem richtigen Ladegerät natürlich vorzuziehen ist; die Ladebuchse ersetzt kein hochwertiges Ladegerät wie beispielsweise einen Pila-Lader, sondern ist dazu gedacht, um unterwegs im Auto oder im Boot die Akkus laden zu können, wenn kein Ladegerät zur Verfügung steht. Beim Laden über das Ladekabel wird der Ladevorgang ebenfalls über die Ladestandsanzeige signalisiert, sie blinkt dann nämlich während dem Laden.
Dann gibt es noch den im Lieferumfang enthaltenen Henkelmann, sprich: einen Haltegriff. Dieser Haltegriff kann auf der Lampe angeflanscht werden, indem beispielsweise mit einer Münze die Kreuzschlitzschraube gelöst und dann wieder befestigt wird. Für einen kürzeren Einsatz wird man diesen Griff wahrscheinlich weniger gebrauchen können, für einen Sucheinsatz bei Rettungskräften hingegen macht er bei längerem Gebrauch aber definitiv Sinn. Für Leute mit richtigen Pranken ist der Haltegriff jedoch etwas zu kurz geraten.
Verarbeitung
Für einen "Newbie" hat Niteye mit der EYE-30 meines Erachtens einen sehr guten Einstand geliefert, alle Achtung. Die Anodisierung der Lampe ist ordentlich und ohne erkennbare Kratzer oder fehlerhafte Stellen, und auch am Gewinde gibt es nichts auszusetzen. Es ist ordentlich gefettet und geschnitten, so dass man die EYE-30 ohne großen Kraftaufwand auf- und zusammenschrauben kann. Insgesamt betrachtet hinterlässt die Niteye EYE-30 einen sehr hochwertigen Eindruck, was man angesichts des Preises aber auch erwarten darf.
Bedienung
Die Niteye EYE-30 wird über einen Selektorring gesteuert, der sich unterhalb des Lampenkopfes befindet. Sie ist nicht stufenlos dimmbar, sondern verwendet fest eingestellte Leuchtmodi, die durch das Drehen des Selektorrings nach rechts aktiviert werden können.
Durch das Drehen des Selektorrings nach Backbord werden die Modi Strobe (schnelles Blinken) sowie Cruise Warning (langsames und rythmisches Blinken) aktiviert. Eine nützliche Sache ist die schon erwähnte Ladestandanzeige für die Akkus, die auch bei Dunkelheit leicht ablesbar ist und auf einen Blick die Akkukapazität anzeigt – wem schon mal die Taschenlampe mitten im dunklen Wald urplötzlich ausgegangen ist, wird dieses kleine Gimmick sehr zu schätzen wissen.
Leuchtmodi und Laufzeiten
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Low: 60 Lumen/55 Stunden
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Middle: 300 Lumen/12 Stunden
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High: 1000 Lumen/3 Stunden
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Turbo: 2000 Lumen/2 Stunden
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Strobe
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Cruise Warning
Ein ganz wichtiger Punkt, auf den ich an dieser Stelle etwas detaillierter eingehen möchte, ist das Thema Akkus. Wer meint, dass er sich einen Gefallen tut, wenn er seine frisch erworbene Niteye EYE-30 (war ja teuer genug!) mit sagenhaften eBay-XYZ-Akkus mit 4000 mAh für zwei Euro das Stück betreiben kann (warum teure Markenakkus kaufen, wenn es auch günstige von eBay tun?), der sollte sich nochmal ernsthaft Gedanken darüber machen. Der Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus ist nicht ganz ohne – das gilt auch schon für Taschenlampen, die mit einem oder zwei 18650-Akkus betrieben werden.
Da es im Internet genug Informationen zum Thema "Richtiger Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus" gibt, verweise ich an dieser Stelle auf weiterführende Informationen und beschränke mich hier auf die wichtigsten Punkte:
1. Ausschließlich Qualitätsakkus vom selben Modell/Hersteller verwenden
2. Auf keinen Fall Akkus mit unterschiedlichen Ladeständen oder Kapazitäten mischen
3. Ausschließlich Akkus verwenden, die gleich alt sind
Niteye gibt zwar zwei Stunden Laufzeit im Turbo Mode an, allerdings wird die EYE-30 schon nach 15 Minuten Betrieb im Turbo Mode recht warm. Hier spielen aber wieder Faktoren wie die Umgebungsbedingungen eine wichtige Rolle: Im Winter beim Laufen erhitzt die EYE-30 sicher nicht so schnell wie an warmen Sommerabenden.
Im übrigen besitzt die Niteye EYE-30 auch einen Überhitzungsschutz. Wenn der Lampenkopf zu heiß wird und eine Temperatur von über 80°C erreicht, dann wird die Bestromung auf 60% reduziert und wieder auf den normalen Wert zurückgefahren, wenn die Temperatur auf 70°C absinkt. Des Weiteren gibt es noch einen Unterspannungsschutz, der wie folgt funktioniert: Beim Absinken der Spannung auf 6,9V arbeitet die EYE-30 nur noch im Low Mode, und bei einem weiteren Absinken der Spannung auf 6V schaltet sie sich ganz aus.
Luxmessung
Mit frisch geladenen Cytac 2900 mAh-Akkus habe ich 33100 Lux@1m gemessen.
Sonstiges
Ich hatte eingangs erwähnt, dass sich ein Griff zum Anschrauben im Lieferumfang der Lampe befindet. Dieser Griff macht aus meiner Sicht vor allem in Situationen Sinn, in denen die Niteye EYE-30 als Suchscheinwerfer verwendet wird. Im mitgelieferten Holster kann man sich die EYE-30 zwar an den Gürtel hängen, aber bedingt duch das hohe Gewicht von über 600 Gramm bei voller Bestückung mit 4 x 18650-Akkus wird man in der Praxis wahrscheinlich eher weniger auf diese Lösung zugreifen.
Die EYE-30 aktiviert übrigens nicht alle LEDs gleichzeitig, wenn man z.B. den Low Mode aktiviert, sondern wechselt diese der Reihe nach durch und verwendet dann immer nur eine LED und nicht alle. In meinem Video Review zur Niteye EYE-30 kann man das gut erkennen.
Beamshots
Abweichend von meinen sonstigen Reviews habe ich von der Niteye EYE-30 drei Beamshots in den Modi Turbo, High und Middle erstellt, damit man auch einen Vergleich zwischen den einzelnen Helligkeitsstufen hat. Die Helligkeit im Turbo Mode ist – wenn ich das mal so sagen darf – aus meiner Sicht einfach sensationell, und ich denke, auf den Beamshots kann man die Unterschiede auch ganz gut erkennen.
1. Turbo Mode
2. High Mode
3. Middle Mode
Video
Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Niteye EYE-30 im praktischen Einsatz:
Niteye EYE-30 2000 Lumen max.Der Vollständigkeit halber gibt es hier auch noch das Video Review zur Niteye EYE-30:
MSITC Niteye EYE-30 video reviewTechnische Details
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3 x CREE XM-L U2 LED mit SMO-Reflektor
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Energieversorgung: 4 x 18650
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Modiauswahl erfolgt über Selektorring
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Reichweite: ca. 380 Meter
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Digitale Regelung für lange Laufzeit und konstante Helligkeit
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Spannungsbereich: 6-12.6V
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Akku-Kapazitätsanzeige
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Länge: 14,8 cm
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Durchmesser Lampenkopf: 6,2 cm
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Gewicht: ca. 400 Gramm (ohne Akkus)
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Wasserdicht nach IPX-8
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Selektorring aus Aluminium (Conventional Edition), Selektorring aus rostfreiem Edelstahl (Special Edition)
Leuchtcharakteristik
Die Niteye EYE-30 ist keine EDC-Taschenlampe mit einer Reichweite von drei Metern, sondern ein echter Leucht-Goliath. Mit der Kraft der drei CREE XM-L U2-LEDs erzielt die EYE-30 eine Reichweite von ca. 380 Metern (Herstellerangabe) und bietet darüber hinaus noch eine ordentliche Portion Flood. Das Lichtbild der Niteye EYE-30 prädestiniert die EYE-30 meiner Meinung nach auf jeden Fall zum Suchscheinwerfer – sie ist deutlich handlicher als von Feuerwehr und THW bekannte Hand- bzw. Suchscheinwerfer, bietet aber definitiv mehr Licht, als das, was mir an tragbaren Einsatzlampen so geläufig ist.
Übrigens: Die von Niteye angegebene Reichweite halte ich für realistisch, die Ausleuchtung ist sowohl im mittleren Bereich als auch größeren Entfernungen sehr gut.
Fazit
Mit der Niteye EYE-30 ist eine Taschenlampe am Horizont aufgetaucht, die exzellente Leuchtkraft und Kompaktheit miteinander vereint. Die EYE-30 ist mit Sicherheit keine Taschenlampe für den täglichen Gebrauch, fürs Geocaching oder für den abendlichen Hundespaziergang – es sei denn, man möchte problemlos erkennen können, was die Vierbeiner in hundert Meter Entfernung im Dunklen so treiben. Die lange Laufzeit von max. 55 Stunden im Low Mode lässt die Lampe auch in Szenarien sinnvoll erscheinen, in denen sowohl maximale Helligkeit als auch langer Betrieb auf einer niedrigen Leuchtstufe erforderlich sind.
Die Niteye EYE-30 ist nicht nur eine grandiose Lampe für alle jene, die einfach nur Spaß an leistungsstarken Taschenlampen haben und auch vor einem höheren Anschaffungspreis nicht zurückschrecken. Meiner Meinung nach eignet sich die Niteye EYE-30 auch hevorragend als Einsatz- bzw. Suchlampe bei Rettungskräften (Achtung: nicht ex-geschützt!) wie Feuerwehr, THW, Polizei usw. Die Ausleuchtung ist für eine so kompakte Lampe ausgezeichnet und deckt einen großen Bereich sowohl in der Breite als auch in der Ferne ab.
Man sollte sich allerdings darüber im klaren sein, dass der Umgang mit mehrzelligen Taschenlampen auf Lithium-Ionen-Basis eine gewisse Sorgfalt in Bezug auf die verwendeten Akkus erfordert. Wer über die Anschaffung der EYE-30 nachdenkt, sollte auf jeden Fall – sofern nicht schon vorhanden – Qualitätsakkus von namhaften Herstellern wie Cytac, Keeppower oder EagleTac verwenden, andernfalls könnte bei Verwendung von Billigakkus im schlimmsten Fall die Freude von kurzer Dauer sein.
Wer diesen Punkt berücksichtigt, dürfte an der Niteye EYE-30 im wahrsten Sinne des Wortes seine helle Freude haben.
Bezugsquelle
Die Niteye EYE-30 ist als Conventional Edition und als Special Edition im MSITC Shop erhältlich.
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Helle Taschenlampen@Night: Niteye EYE-30 3 x XM-L U2 2000 Lumen max.
Posted on January 22nd, 2012 No commentsEin Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Leistungsfähigkeit der Niteye EYE-30 beim nächtlichen Einsatz:
Niteye EYE-30Ich für meinen Teil bin jedenfalls mehr als beeindruckt, und ich habe schon etliche Taschenlampen in den Händen gehabt. Gemessen an der Größe und der Leistungsfähigkeit spielt die Niteye EYE-30 jedenfalls ganz vorne mit. Für einen Newcomer auf dem Taschenlampenmarkt hat Niteye mit der EYE-30 ein sensationelles Debüt abgeliefert, und ich bin sicher, dass von diesem Hersteller noch mehr zu erwarten ist.
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Review: KLARUS XT11 XM-L U2 600 ANSI-Lumen max.
Posted on January 16th, 2012 No commentsEinführung
Da die KLARUS XT11 keine gänzlich neue Lampe ist, sondern mehr oder weniger eine XT10 mit einigen Änderungen ist, verweise ich an dieser Stelle auf mein Review zur KLARUS XT10 und gehe in diesem Review nur auf die Neuheiten ein.
What´s new?
Grundsätzlich hat die XT11 zwar mehr ANSI-Lumen als die XT10, allerdings stehen diese lediglich für einen Zeitraum von drei Minuten zur Verfügung, danach wird auf 70% der Leuchtkraft heruntergeregelt. Andererseits sind 470 ANSI-Lumen vs. 600 ANSI-Lumen natürlich schon ein sichtbarer Unterschied, selbst für einen überschaubaren Zeitraum. Anstelle der bei der XT10 verwendeten XM-L T6-LED kommt bei der XT11 eine XM-L U2-LED zum Einsatz, deren Lichtfarbe einen Tick kälter als bei der KLARUS XT10 ist.
Interessanter wird es hingegen wieder beim abschraubbaren Bezel, denn anstelle der Edelstrahlkrone können entweder Farbfilter (rot, grün und blau) oder ein Diffusor aufgeschraubt werden. Außerdem befindet sich unterhalb des Lampenkopfes eine Sprungfeder, die für eine bessere Stabilität sorgen und unterschiedliche Akkulängen ausgleichen soll.
Verarbeitungsmäßig befindet sich die KLARUS XT11 auf dem bekannt guten KLARUS-Niveau, deshalb will ich nicht viele Worte verlieren. Im Gegensatz zur KLARUS XT10 wird die KLARUS XT11 in der neuen schwarz-gelben Verpackung ausgeliefert.
Leuchtmodi und Laufzeiten
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High Mode: 600 Lumen/drei Minuten, anschließend wird auf ca. 70% heruntergeregelt
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Mid Mode: 150 Lumen/ca. 7,3 Stunden
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Low Mode: 10 Lumen/ca. 295 Stunden
Technische Details
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Cree XM-L U2 LED
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Max. Output 600 ANSI-Lumen
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Drei reguläre Leuchtmodi (High, Mid und Low)
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Strobe
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Dual Clicky
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Spannungsbereich: 3,4V-8,4V
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Energieversorgung: 2 x CR123A/16340, 1 x 18650
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Länge: 14,8 cm
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Durchmesser Lampenkopf: 3,49 cm
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Durchmesser Batterierohr: 2,62 cm
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Verpolungsschutz
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Gewicht: ca. 132 Gramm (ohne Akku(s))
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Wasserdicht nach IPX-8
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Anodisierung nach HA Type III
Lieferumfang:
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Holster
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Lanyard
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Body Clip
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Zwei Ersatz-O-Ringe
Lux- und Amperemessung
In den ersten drei Minuten bietet die KLARUS XT11 eine Helligkeit von 8800 Lux@1m und schaltet dann auf 6400 Lux@1m zurück. Das ist nur geringfügig weniger als bei der KLARUS XT10 mit 6600 Lux@1m und zeigt, dass die KLARUS XT11 fast gleich hell wie die XT10 ist. Amperemässig habe ich 1,63A am Batterierohr im High Mode gemessen.
Beamshots
Alle Beamshots wurden im Modus High mit 600 ANSI-Lumen erstellt, als Akku kam ein frisch geladener Cytac 18650 2600 mAh zum Einsatz.
Video
Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die KLARUS XT11 beim nächtlichen Einsatz:
KLARUS XT11 nightly video reviewFazit
Wem 600 ANSI-Lumen für drei Minuten reichen, der erhält mit der KLARUS XT11 zweifellos eine weitere interessante und kompakte Taschenlampe mit dem bekannten Dual Tail Switch UI, die für einen begrenzten Zeitraum deutlich heller ist als die KLARUS XT10. Auch die Möglichkeit, Farbfilter und einen Diffusor zu verwenden, mag für den einen oder anderen interessant sein. Wer all das nicht benötigt, kann nach wie vor unbesorgt zur KLARUS XT10 greifen, denn diese Lampe gehört für mich trotz der Neuerscheinung KLARUS XT11 noch lange nicht aufs Altenteil.
Die KLARUS XT11 ist genauso wie die KLARUS XT10 ein guter Allrounder, ein Thrower ist sie indes nicht.
Bezugsquelle
Erhältlich ist die KLARUS XT11 im MSITC Shop.
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Review: Lumapower MENTOR SX XM-L 850 Lumen
Posted on December 31st, 2011 No commentsEinführung
Die Lumapower MENTOR SX ist die kampfwertgesteigerte Variante der bekannten MENTOR MT-E, die mit einer aktuellen CREE XM-L LED ausgestattet ist und im Betrieb mit drei Lithium-Ionen-/NiMH-Akkus im Babyzellenformat (Typ C) satte 850 Lumen erreicht. Im Notfall lässt sich die MENTOR SX sogar mit drei Batterien/Akkus im Format AAA befeuern, und last but not least wurde der MENTOR SX das von der MRV SideKick IV bekannte neue User Interface namens Smart Switch spendiert, doch dazu mehr weiter unten.
Verpackung & Zubehör
Die MENTOR SX kommt in der typischen Lumapower-Verpackung daher, als Zubehör sind folgende Teile enthalten:
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Batterierohrverlängerung
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Batterie- bzw. Akkumagazin für 3 x AAA-Betrieb
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Bedienungsanleitung
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O-Ringe
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Endschaltergummikappe in schwarz
Erster Eindruck
Lumapower-tyisch, würde ich sagen. Saubere Anodisierung, ordentliche Verarbeitung der Komponenten, sauber geschnittene und leichtgängige Gewinde – so muss eine Taschenlampe aussehen. Die MENTOR SX verleiht einem in voller Bestückung mit drei Batterien bzw. Akkus außerdem das Gefühl, "etwas" in der Hand zu halten, in etwa so, wie man es früher von anderen Stablampen kannte.
Da Lumapower bei der MENTOR SX eine nicht ganz alltägliche Energieversorgung gewählt hat, möchte auf diesen Punkt kurz eingehen. Die MENTOR SX basiert auf der MENTOR MT-E, die von Lumapower als Arbeitslampe positioniert wurde, und damit einhergehend wurde auf reguläre und handelsübliche Babyzellen als Stromversorgung gesetzt.
Auch bei der MENTOR SX ist das der Fall, sie kann allerdings noch zusätzlich mit folgenden Batterie- bzw. Akkukonfigurationen betrieben werden:
1. Normalbetrieb mit drei C-Batterien/NiMH-Akkus (Babyzellen)
2. Normalbetrieb mit drei Lithium-Ionen-Akkus im C-Format
3. Betrieb mit einem Lithium-Ionen-Akku im C-Format
4. Betrieb mit drei AAA-BatterienAm hellsten ist die MENTOR SX natürlich im Betrieb mit drei NiMH-Akkus; ich werde bei Luxmessungen näher darauf eingehen. Da ich keine Lithium-Ionen-Akkus im Babyzellen-Format mein eigen nenne und auch nicht wüsste, wo ich welche beziehen kann, habe ich die Lampe damit nicht getestet.
User Interface (SMART SWITCH)
Hier hat Lumapower sich ein paar Gedanken gemacht, und was dabei als Ergebnis herausgekommen ist, gefällt mir persönlich sehr gut. Um hier vielleicht vorab noch etwas auszuholen: Bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom, oder – wie in diesem Fall – zum gewünschten Leuchtmodus. Während andere Hersteller auf Konzepte wie Bedienung der Taschenlampe via Drehen des Lampenkopfes oder Moduswechsel per Selektorring setzen, verwendet Lumapower seit geraumer Zeit die Kombination von Clicky und Seitenschalter (Side Switch).Ein- und ausgeschaltet wird die MENTOR SX in diesem Fall mittels Clicky am Lampenende, und die Auswahl der einzelnen Leuchtmodi erfolgt über den Seitenschalter. Im Gegensatz zu Modellen wie MRV SideKick III-Ultra oder Signature GX/LX sind reguläre Leucht- und Blinkmodi jedoch getrennt voneinander untergebracht und per Smart Switch erreichbar.
Smart Switch bietet zwei Hauptmodi, die als MODE A und MODE B bezeichnet werden. Innerhalb dieser Hauptmodi gibt es nun weitere Modi, die schnell erreicht werden können. Während MODE A Zugriff auf die regulären Leuchtmodi in verschiedenen Abstufungen erlaubt, beinhaltet MODE B die Blinkmodi.
Ein versehentlicher Wechsel ist kaum möglich, da man den Seitenschalter mindestens eine Sekunde lang drücken muss.
Bedienung
Das überarbeitete UI lässt sich sehr simpel bedienen:
1. Ein- und ausschalten der Lampe erfolgt über den Clicky am Lampenende
2. Die beiden Hauptmodi werden aktiviert, indem der Seitenschalter für 1,5 Sekunden gedrückt gehalten wird
3. Wenn ein Hauptmodus (MODE A oder MODE B) aktiviert wurde, können die einzelnen Modi durch schnelles Drücken des Seitenschalters selektiert werdenLaufzeiten und Leuchtmodi
Mode A:
- Ultra: 100%
- High: 50%
- Normal: 25%
- Medium: 10%
- Low: 3%
Mode B:
- Strobe: 14 Hz
- SOS
- Light House: 0,2 Hz
Luxmessungen
Wie ich schon angekündigt hatte, gebe ich in meinen Reviews von nun an auch immer Luxmessungen an. Dies ist bei der MENTOR SX besonders interessant, weil abhängig von der verwendeten Stromversorgung (Batterien/Akkus) deutliche Unterschiede erkennbar sind:
1. MENTOR SX mit 3 x Baby-Batterie: 19200 Lux
2. MENTOR SX mit 3 x AAA-Batterie: 14300 Lux
3. MENTOR SX mit 3 x Ansmann NiMH-Akku 4500 mAh: 27100 Lux
Ziemlich überrascht hat mich die Leistung beim Betrieb mit 3 x AAA-Batterien, denn damit ist die MENTOR SX immer noch ziemlich hell. Wer das Maximum aus der Lumapower MENTOR SX herauskitzeln möchte, kommt um den Betrieb mit NiMH-Akkus oder Lithium-Ionen-Akkus nicht umhin, aber auch beim Betrieb mit normalen Batterien macht die MENTOR SX keine schlechte Figur.
Technische Details
- CREE XM-L LED
- Zwei Hauptmodi mit ingesamt acht Leucht- und Blinkmodi
- 750+ OTF-Lumen/850 Lumen
- SMO-Reflektor
- Energieversorgung: 3 x Lithium-Ionen-Akku im Babyzellen-Format(C), 2 x 3 x Lithium-Ionen-Akku im Babyzellen-Format(C), 3 x Alkaline-Babyzellen (C), 3 x AAA-Batterie
- Länge: 10,25 cm
- Gewicht: 122 Gramm (Standardbatterierohr, ohne Akku)
- Anodisierung nach HA Type III
- Material: T6061-Flugzeugaluminium
- Smart Switch Mode A: Ultra: 100%, High: 50%, Normal: 25%, Medium: 10%, Low: 3%
- Smart Switch Mode B: Strobe: 14 Hz, SOS, Light House: 0,2 Hz
- Doppelseitig beschichtete beschlagfreie Linse
- Forward Clicky
Beamshots
Alle Bilder wurden im Modus Ultra aufgenommen. Wichtig: Da ich zum Zeitpunkt der Erstellung der Beamshots keine passenden NiMH-Akkus zur Hand hatte, kamen normale Batterien im C-Format zum Einsatz – mit NiMH-Akkus ist die Lampe nochmal deutlich heller (s. Luxmessungen).
Video
Ein Video aus unserer Reihe Helle Taschenlampen@Night zeigt die Lumapower MENTOR SX beim nächtlichen Einsatz:
Nightly video review MENTOR SXBeamcharakteristik
Ich würde die Lumapower MENTOR SX generell als throworientierte Lampe einstufen, obgleich der gute Sidespill auch für eine gute Ausleuchtung im unmittelbaren und mittleren Umfeld sorgt. Von der Reichweite her steht sie der Lumapower MRV SideKick IV kaum nach, wenn sie mit drei NiMH-Akkus betrieben wird.
Pro und Contra
+ Betrieb mit handelsüblichen Batterien möglich
+ Flexible Energieversorgung (2/3 C-Zellen, alternativ 3 x /1 x Lithium-Ionen-Akku oder 3 x AAA-Batterien)- Betrieb mit einer Zelle nur mit Lithium-Ionen-Akku oder 3 x AAA-Batterien möglich
Fazit
Was für den eingefleischten Flashaholic wie ein Anachroniusmus aussehen mag, ist aus meiner Sicht eine raffinierte Sache. Viele Anwender wollen keine Taschenlampe, die mit Lithium-Ionen-Akkus betrieben wird, sondern bevorzugen stattdessen den Betrieb mit handelsüblichen Batterien oder maximal noch NiMH-Akkus, und genau in diese Kerbe schlägt Lumapower mit der MENTOR SX zielgenau.
Davon abgesehen, dass die volle Helligkeit nur mit NiMH-Akkus erreicht wird: In den meisten Fällen sind bereits die 19200 Lux beim Betrieb mit drei regulären Baby-Zellen mehr als ausreichend, zumal diese in der Regel fast überall auf der Welt zu bekommen sein dürften.
Als Sahnehäubchen sehe ich außerdem die Energieversorgung mit drei AAA-Zellen, denn damit lässt sich die MENTOR SX ohne Batterierohrverlängerung als kompakte Lampe bei etwas weniger Helligkeit und geringerer Laufzeit (14300 statt 19200 Lux) betreiben.
Alles in allem betrachtet, ist die MENTOR SX für mich ein würdiger Nachfolger der MENTOR MT-E und auch technisch auf der Höhe der Zeit. Mit max. 850 Lumen und dem überarbeiteten User Interface muss sich die MENTOR SX hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit nicht hinter anderen mit Lithium-Ionen-Akkus betriebenen Taschenlampen verstecken.
Von links nach rechts: MENTOR SX, MRV SK4 und Signature LX
Bezugsquelle
Erhältlich ist die Lumapower MENTOR SX im MSITC Shop.
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Quick Facts 2.0: Vergleich von 2 x AA-Taschenlampen, Teil 1
Posted on April 26th, 2011 No commentsBereits vor längerer Zeit habe ich Version 1.0 dieses Vergleichs veröffentlicht, und da sich mittlerweile entwicklungsmäßíg einiges getan hat, habe ich mit Version 2.0 ein Update veröffentlicht, in dem nun auch aktuelle Taschenlampen betrachtet werden. Die erste Version trug noch den Titel "Vergleich von 2 x AA-Taschenlampen", der Version 2.0 habe ich noch ein "Quick Facts" vorangestellt, und da dies nicht das letzte Quick Facts bleiben wird, möchte ich dazu noch kurz was erläutern: Da ich regelmäßig gefragt werde, ob ich nicht mal diese und jene Lampe miteinander vergleichen könne, mache ich das in stark vereinfachter Form unter dem Titel Quick Facts – hier liegt der Schwerpunkt auf einem schnellen Überblick über gleichartige Modelle, in diesem Fall sind es Taschenlampen, die mit 2 x AA-Zellen betrieben werden.
Sollten sich die Quick Facts bewähren, dann werde ich das ganze ausbauen und weitere Quick Facts mit anderen Themenschwerpunkten (EDC, Flooder, Thrower usw.) werden folgen. Bevor es gleich losgeht, möchte ich vorab nochmal klarstellen, dass dieser Vergleich nicht die Stärken und Schwächen einzelner Lampen aufdecken soll; ich konzentriere mich stattdessen auf einen rein technischen Vergleich und gehe auf Besonderheiten ein, so welche vorhanden sind.
Das Holster, das auf den Bildern zu sehen ist, ist übrigens nicht im Lieferumfang einer Taschenlampe enthalten. Es handelt sich hierbei um ein universelles Taschenlampenholster von MAXpedition, das eigentlich für größere Lampen gedacht ist – da es sich als Stütze für die Lampen während der Aufnahmen aber gut gemacht hat, habe ich es in diesem Zuammenhang verwendet. Die Taschenlampenholster von MAXpedition werde ich bei einer anderen Gelegenheit näher vorstellen, hier wollte ich es nur der Vollständigkeit halber erwähnt haben.
Changelog (+ = neu hinzugekommen, * = vom Hersteller aktualisiert):
* 4sevens Quark AA² S2
+ 4sevens Quark AA² Turbo
+ Dereelight Javelin
+ Fenix LD20 R5
+ EagleTac P20A2 MKII
+ EagleTac P100A2
* iTP Light SA2 Eluma R5
+ JETBeam BA20
+ Klarus ST20
* Lumapower Vantage VT-01 R5 w/ Turbo Force Head
+ Lumintop L2A
+ Olight T25 (taucht im Vergleich nicht auf, da momentan nicht auf Lager)1. 4sevens Quark AA² S2 Edition
Die 4sevens Quark AA² war eine der ersten 2 x AA-Lampen mit CREE XP-G R5 LED und mit 203 OTF dementsprechend leistungsfähig, woran sich bis heute nichts geändert hat. Auch bei der nächsten LED-Generation spielt 4sevens wieder den Technologievorreiter: Die aktuelle Quark AA² ist mit einer CREE S2 LED bestückt, die bis zu 7% mehr Leistung und Energieeffizienz liefern soll.
Besonderheiten:
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Kleine und handliche Taschenlampe
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Bietet als Besonderheit einen Moonlight Mode mit nur 0,2 Lumen
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Modulares Baukastensystem ermöglicht einfache Hardware-Upgrades, z.B. durch Einbau eines 18650-Batterierohrs
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High Mode und Strobe lassen sich durch eine kurze Drehung des Lampenkopfes aktivieren
Beamshots
2. 4sevens Quark AA² Turbo R5
Während die Quark AA² eher breitflächig ausleuchtet (Flooder), ist die Quark AA² Turbo das genaue Gegenteil: Mit dem größeren Lampenkopf und dem tieferen Reflektor ermöglicht sie höhere Reichweiten und eine punktgenaue Ausleuchtung.
Besonderheiten:
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Tactical UI, in gewissem Umfang programmierbar
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Mit Standard-Clicky nicht tailstandfähig
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Bietet als Besonderheit einen Moonlight Mode mit nur 0,2 Lumen
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Eine der der wenigen 2 x AA-Taschenlampen, die auch größere Entfernungen überbrücken können
Beamshots
3. Dereelight Javelin R5
Wenn die Dereelight Javelin als besondere Lampe unter den 2 x AA-Taschenlampen bezeichnet wird, dann aus gutem Grund: Mit ca. 300 Lumen und ihrer hervorragenden Reichweite bietet sie eine sehr ordentliche Leistung für eine 2 x AA-basierte Lampe. Darüber hinaus kann die Javelin aufgrund ihres modularen Aufbaus mit der Dereelight C2H kombiniert werden, außerdem ist ein Extender für den Betrieb mit 3 x AA-Batterien erhältlich. Der tiefe Reflektor macht sie zu einem sehr guten Thrower.
Besonderheiten:
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Modulares Konzept
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300 Lumen max.
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Hervorragende Reichweite
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Drei Modi, kein SOS und Strobe
Beamshots
4. EagleTac P100A2 Base/Kit Version
Neben dem Top-Modell P20A2 MKII hat EagleTac noch die P100A2 im Angebot. Die P100A2 beschränkt sich auf das wesentliche: Sie besitzt zwei Leuchtmodi, die über den Lampenkopf angesteuert werden. Auf unnützes Geblinke (SOS und Strobe) wird komplett verzichtet. Aufgrund der hohen Reichweite und des guten Preis-/Leistungsverhältnisses erfreut sich die P100A2 insbesondere unter Geocachern großer Beliebtheit.
Besonderheiten:
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Sehr gute Thrower-Eigenschaften
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Einfache Bedienung
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Als Base/Kit Version erhältlich (Kit Version enthält Holster und Lanyard)
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5. EagleTac P20A2 MKII Base/Kit Version
Die EagleTac P20A2 MKII ist zweifelsohne eine der leistungsfähigsten Taschenlampen auf 2 x AA-Basis. Mit 230 OTF-Lumen (ca. 300 Lumen) ist sie äußerst hell und bietet mit ihrem optimierten OP-Reflektor einen gelungenen Kompromiss aus Throw und Flood; es empfiehlt sich allerdings, diese Lampe mit eneloop-Akkus zu betreiben, da normale AA-Zellen dem großen Energiehunger im Turbo Mode nicht lange standhalten können.
Besonderheiten:
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Sehr hell (300 Lumen/230 OTF-Lumen)
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YRGB-Farbfilterset optional verfügbar
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Leuchtmodi werden über Drehen des Lampenkopfes ausgewählt
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LED-Modul kann ausgetauscht werden
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6. Fenix LD20 R5
Zur Fenix LD20 R5 muß man nicht mehr viel erzählen: Tolle Verarbeitung und Qualität, die Fenix LD20 R5 kann ihre Stärken vorwiegend im nahen und mittleren Bereich ausspielen; ein reinrassiger Thrower mit hoher Reichweite ist die Fenix LD20 R5 jedoch nicht.
Besonderheiten:
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Der "Klassiker" schlechthin, hoher Bekanntsheitsgrad
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Modi mit mehr Leuchtkraft werden durch Drehen des Lampenkopfes aktiviert, ansonsten klassische Bedienung über Clicky am Lampenende
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205 ANSI Lumen max.
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7. iTP Light SA2 Eluma R2
Die iTP Light SA2 Eluma R2 ist zwar nicht mehr brandneu, bietet aber nach wie vor ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis. Darüber hinaus ist die SA2 Eluma R2 throwlastig und deshalb gut für größere Entfernungen geeignet; außerdem bietet sie die Möglichkeit, das Licht im Rahmen von 10-190 Lumen zu dimmen.
Besonderheiten:
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Innovatives User Interface: Einschalten mit Clicky, wechseln der Modi über Schalter am Lampenkopf
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Exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis
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Budget-Alternative, in diesem Bereich nahezu konkurrenzlos
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190 Lumen max. (R2)
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8. iTP Light SA2 Eluma R5
Als Gegenstück zur SA2 Eluma mit R2 LED kann die SA2 Eluma mit R5 LED betrachtet werden, da hier der Schwerpunkt nicht auf Throw, sondern auf Flood liegt. Auf gut deutsch: Die iTP Light SA2 Eluma R2 ist für größere Reichweiten besser geeignet, während die SA2 Eluma mit XP-G R5 der bessere Flooder ist und den nahen und mittleren Bereich breitflächiger ausleuchtet. Auch die iTP Light SA2 Eluma R5 bietet die schon von der SA2 Eluma R2 bekannte Steuerung mittels Seitenschalter am Lampenkopf und ist darüber hinaus noch einen Tick heller.
Übrigens: Auch iTP Light gehört (leider) zu den Herstellern, die lediglich durch einen kleinen Aufkleber auf der Verpackung darauf aufmerksam machen, dass in Wahrheit in einer alten Verpackung (SA2 Eluma R2) eine neue Taschenlampe (SA2 Eluma R5) steckt. Ich erwähne es deshalb ausdrücklich, weil dies teilweise bei unseren Kunden schon zu unnötigen Missverständnissen geführt hat. Dass die R5-Ausführung rein äußerlich kaum von der Version mit R2 LED zu unterscheiden ist, macht die Sache nicht besser.
Deshalb mein Hinweis an dieser Stelle: Der kleine scharze Aufkleber auf der Vorderseite der Verpackung kennzeichnet die Version mit R5 LED.
Besonderheiten:
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Innovatives User Interface: Einschalten mit Clicky, wechseln der Modi über Schalter am Lampenkopf
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Exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis
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Budget-Alternative, in diesem Bereich nahezu konkurrenzlos
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210 Lumen max. (R5)
Beamshots
9. Klarus ST20 XP-G R5
Die Klarus ST20 verfügt wie die anderen Lampen der ST/NT-Serie über ein interessantes User Interface, das sich wohltuend von dem sonstigen Einerlei wie Clicky oder Drehen des Lampenkopfes zur Modusauswahl abhebt. Ein- und ausgeschaltet wird die KLARUS ST20 mit dem Clicky am Lampenende, die Auswahl der normalen Leuchtmodi erfolgt über einen seitlich am Lampenkopf angebrachten Schalter.
Besonderheiten:
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Interessantes User Interface: Einschalten mit Clicky, wechseln der Modi über Schalter am Lampenkopf
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210 Lumen max. (R5)
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Super Low Mode mit zwei Lumen für sehr lange Betriebszeiten
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Blinkmodi sind in einem Hidden Mode untergebracht, der nicht versehentlich aktiviert werden kann
Beamshots:
10. Lumapower Vantage VT-01 R2
Die Lumapower Vantage VT-01 ist sowohl in neutral white als auch in cool white verfügbar. Seit einiger Zeit gibt es die Vantage VT-01 auch mit CREE XP-G R5 LED, die etwas heller als die Version mit R2-LED ist. Eine Besonderheit bei der Lumapower Vantage VT-01 ist der optional erhältliche Tele Force Head, der einen SMO-Reflektor beinhaltet und deutlich tiefer als der standardmäßige OP-Reflektor der Vantage ist; die Reichweite wird dadurch deutlich erhöht. Ausgestattet mit der R2 LED, ist die Lumapower Vantage VT-01 im Vergleich mit der R5 LED der bessere Thrower.
Besonderheiten:
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Drei Modi, kein unnötiger Firlefanz wie SOS und Strobe
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Läßt sich umbauen (Clip, Ring)
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Zigarrengriff möglich
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200 Lumen max. (R2)
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Tele Force Head für größere Reichweite optional als Zubehör erhältlich
Beamshots:
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Review: Brinyte D8 XM-L 900 Lumen max.
Posted on February 13th, 2011 No commentsEinführung
Die Brinyte D8 XM-L ist die aktualisierte Version der Brinyte D8 Q5, die ich bereits in diesem Review vorgestellt habe. Ich werde mich deshalb in diesem Review auf die Neuheiten und Änderungen gegenüber der Brinyte D8 Q5 beschränken.
Bei allen Angaben (Reichweite, Lumen usw.) handelt es sich um Herstellerangaben, die ich nicht selbst verifiziert habe.
Äußerlich absolut identisch: Links Brinyte D8 Q5, rechts Brinyte D8 XM-L T6
Was ist neu?
Nun, zunächst mal wurde die Brinyte D8 XM-L mit einer XM-L T6 LED ausgestattet, die laut Hersteller 900 Lumen erreicht. Wie üblich gilt: Ob es wirklich 900 Lumen sind oder nicht, lasse ich dahingestellt. Im Vergleich mit anderen Lampen mit XM-L T6 schlägt sich die Brinyte D8 XM-L T6 aber sehr gut, was die maximale Helligkeit angeht, und selbst wenn es nur 800 Lumen sein sollten, so ist das immer noch eine exzellente Leistung für eine Lampe dieser Größe.
Ebenfalls neu: Es gibt nur noch drei statt fünf Modi (zwei normale Leuchtmodi plus Strobe). Leider läßt sich der Strobe nicht deaktivieren, aber nun gut – man kann eben nicht alles haben.
Die Anodisierung könnte einen Tick besser sein, bei meinem Testexemplar gab es ein paar kleine Stellen, die etwas besser beschichtet hätten sein dürfen. Ich persönlich habe damit kein Problem, weil ich eine Taschenlampe als Gebrauchsgegenstand und Werkzeug betrachte – erwähnt haben wollte ich es trotzdem, weil ich weiß, dass viele Leute Wert auf eine perfekte Anodisierung legen.
Leider hat Brinyte mir noch keine Details hinsichtlich der Laufzeiten in den einzelnen Modi zukommen lassen, deshalb kann ich dazu an dieser Stelle nichts sagen.
Lichtbild/Leuchtcharakteristik
Schon die Brinyte D8 hat sich den Ruf eines hervorragenden Throwers erworben, und von vielen Kunden habe ich als Feedback vernommen, dass die Brinyte D8 sie hinsichtlich ihrer Reichweite absolut positiv überrascht hat. Die Brinyte D8 XM-L kann man sich ebenfalls als Thrower vorstellen, allerdings mit folgenden Unterschieden:
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Sie ist wesentlich heller (max. 900 Lumen gegenüber 280 Lumen bei der Brinyte D8)
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Der Beam ist nicht so extrem gebündelt wie bei der D8, die Reichweite ist nach wie vor aus meiner Sicht sehr ordentlich
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Die Brinyte D8 XM-L ermöglicht eine wesentlich bessere Ausleuchtung (mehr Sidespill) und läßt am Ende des Lichtstrahls auch mehr erkennen, da der Spot nicht so konzentriert wie bei der Brinyte D8 ist
Video
Das folgende Video aus der Reihe Helle Taschenlampen@Night verdeutlicht die Unterschiede zwischen den beiden Lampen:
Brinyte D8 XM-L im Vergleich mit der Brinyte D8 Q5Beamshots
Auf den nachfolgenden Beamshots kann man den Unterschied zwischen Brinyte D8 XM-L und Brinyte D8 Q5 gut erkennen. Alle Beamshots wurden jeweils im High Mode und mit folgenden Parametern erstellt: Verschlusszeit 4s/f8.0/ISO 200
1. Brinyte D8 Q5
2. Brinyte D8 XM-L
Pro und Contra
+ Übertrifft die Brinyte D8 hinsichtlich der Helligkeit ganz klar
+ Nach wie vor sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis- Anodisierung dürfte einen Tick besser sein
Fazit
Die Brinyte D8 XM-L zeigt für mich wieder einmal mehr, dass auch von weniger bekannten Herstellern durchaus gutes kommen kann. Gemessen am Preis-/Leistungsverhältnis möchte ich der Brinyte D8 XM-L eine sehr gute Leistung attestieren, die auch durch kleine kosmetische Mängel an der Anodisierung nicht geschmälert wird.
Wer abseits des Mainstreams eine preiswerte, aber dennoch leistungsfähige Taschenlampe mit moderner XM-L T6 LED sucht, dem kann ich die Brinyte D8 XM-L nur empfehlen. Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit muss sie sich hinter teureren Lampen keinesfalls verstecken.
Bezugsquelle
Die Brinyte D8 XM-L ist bei uns im Shop erhältlich.
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Review: EagleTac T20C2 XM-L 550 Lumen max.
Posted on February 4th, 2011 No commentsEinführung
Grundsätzlich hat sich an der neuen EagleTac T20C2 XM-L nicht so viel geändert, dass ein komplett neues Review erforderlich wäre. Ich verweise deshalb für die kompletten Details wie Bedienung, User Interface usw. auf mein “altes” Review und konzentriere mich in diesem Review auf Neuheiten bzw. Änderungen.
Im neuen EagleTac-Produktkatalog 2011 taucht die T20C2 XM-L nur noch unter dieser Bezeichnung auf, der Zusatz MKII (der in der Regel auf ein verbessertes Modell hinweist) wurde gestrichen. Aus diesem Grund ist in meinem Review auch nur noch die Rede von T20C2 XM-L.
Alle Angaben (Lumen, Laufzeit usw.) sind Herstellerangaben, die ich dem EagleTac-Produktkatalog 2011 entnommen habe.
Verpackung und Zubehör
Am Zubehör hat sich nichts geändert, es ist nach wie vor im Vergleich mit dem Lieferumfang anderer Produkte recht umfangreich. Ich möchte allerdings an dieser Stelle auf einen wichtigen Punkt hinweisen, der bei einigen Kunden bereits zu Irritationen geführt hat: Wie auch schon bei der EagleTac M3C4 XM-L hat EagleTac neue Lampen einfach in alten Verpackungen ausgeliefert, d.h. die Beschriftung der Verpackung wurde noch gar nicht angepasst.
Dies trifft auch auf die EagleTac T20C XM-L zu, und bevor auch hier teilweise die große Verwunderung ausbricht, weise ich lieber schon vorab auf diesen Umstand hin. Nichtsdestotrotz trifft das Sprichwort “Neuer Wein in alten Schläuchen” auch hier zu, denn nicht nur die Verpackung ist (zumindest in der ersten Charge) noch die alte, sondern auch an der Lampe selber hat sich beschriftungsmäßig nichts geändert. Dies wird bei einer späteren Charge sicherlich anders aussehen, bei den mir vorliegenden Lampen ist es aber so.
Wer ist wer? Links T20C2 MKII, rechts T20C2 XM-L
Was ist neu?
Ja, was ist neu – eigentlich erfrischend wenig, denn weder hat sich das Design der T20C2 XM-L maßgeblich geändert, noch gibt es Änderungen im User Interface oder anderswo. Man kann es auch ganz einfach auf den Punkt bringen: EagleTac hat die bestehende T20C2 MKII R5 mit einer neuen LED ausgestattet und damit eine “neue” Lampe auf den Markt gebracht.
Dies ist weiter nicht verwerflich, da andere Hersteller das auch tun, und da ich die EagleTac T20C2 MKII für eine vorzügliche Taschenlampe halte, ist es nur zu begrüßen, dass mit der EagleTac T20C2 XM-L nun eine Lampe verfügbar ist, die nach wie vor kompakt, aber dennoch heller ist.
Marginale äußerliche Unterschiede
Während ich Bilder geknipst habe, sind mir drei Kleinigkeiten aufgefallen, anhand derer sich die T20C2 XM-L von der T20C2 MKII unterscheidet:
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Der Endschalter hat ein etwas anderes Design
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Der Clip bei der T20C2 XM-L ist nicht in tiefschwarz gehalten, sondern hat einen leichten Grauton
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Die T20C2 XM-L ist insgesamt ein paar Milimeter kürzer als die T20C2 MKII
Links T20C2 MKII, rechts T20C2 XM-L
Links T20C2 MKII, rechts T20C2 XM-L
Laufzeiten und Leuchtmodi
Bei den Modi hat sich ebenfalls nichts geändert, lediglich die Laufzeiten sehen etwas anders aus (alle Angaben sind OTF/ANSI Lumen)
- Turbo (430 Lumen/1,5 Stunden)
- General (60 Lumen/13 Stunden)
- Low (5 Lumen/100 Stunden)
Lichtbild
Obgleich beide Lampen (T20C2 XM-L und T20C2 MKII) mit demselben OP-Reflektor ausgestattet sind, gibt es Unterschiede im Lichtbild. Die EagleTac T20C2 MKII mit XP-G R5-LED hat einen kleineren und etwas konzentrierteren Spot, während jener der EagleTac T20C2 XM-L breiter ausfällt, aber immer noch deutlich erkennbar ist und nach wie vor genügend Sidespill bietet.
Beamshots
Alle Beamshots wurden im Turbo Mode mit folgenden Parametern aufgenommen: Verschlusszeit 4s, Blende f/8.0, ISO 200
1. EagleTac T20C2 XM-L
2. EagleTac T20C2 MKII
Fazit
Da es außer den oben erwähnten minimalen Designänderungen, mehr Helligkeit und einer neuen LED keine weiteren Änderungen gibt, bleibt nicht mehr viel zur neuen EagleTac T20C2 XM-L zu sagen. Wie bereits die T20C2 MKII gefällt mir auch diese Lampe sehr gut, da sie hervorragend verarbeitet ist und nun mit der neuen LED sogar noch einen Tacken mehr Output liefert (430 ANSI/OTF-Lumen anstatt 380 OTF-Lumen).
Das umfangreiche mitgelieferte und optional erhältliche Zubehör runden den positiven Eindruck ab.
Bezugsquelle
Die EagleTac T20C2 XM-L ist bei uns im Shop als Base Version und Kit Version erhältlich.
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Video Review: Lumintop TD15 vs. TD15X
Posted on January 15th, 2011 No commentsEin Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte, deshalb habe ich das milde Wetter genutzt und mal wieder ein Video aus der Reihe Helle Taschenlampen@Night erstellt. Im Video sieht man deutlich die Unterschiede zwischen Lumintop TD15 und Lumintop TD15X, und um das ganze nochmal kurz zusammenzufassen: Die TD15 würde ich als den besseren Thrower mit einem konzentrierteren Spot bezeichnen, während die TD15X ganz klar mehr Power und eine bessere Ausleuchtung bei einem etwas weniger konzentrierten Spot hat.
Doch nun zum Video:
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Review: EagleTac M3C4 XM-L T6
Posted on January 7th, 2011 No commentsEinführung
Da ich bereits letztes Jahr ein Review zur ET M3C4 SST-50/Triple XP-G R5 geschrieben habe, möchte ich mich ungern komplett wiederholen und verweise deshalb zur Einstimmung auf mein vorhandenes Review. In diesem Review möchte ich mehr auf die Dinge eingehen, die neu sind bzw. sich gegenüber den “alten” Modellen geändert haben. Darüber hinaus gibt es natürlich auch ein paar Beamshot-Vergleiche zwischen EagleTac M3C4 SST-50/Triple XP-G R5/XM-L T6 LED.
Übrigens: Wenn ich in diesem Review von “alten” Modellen spreche, dann bezieht sich das nicht auf veraltete Technik, sondern auf die Modelle der M3C4-Serie, die schon seit letztem Jahr auf dem Markt sind.
Verpackung und Zubehör
Ich kürze es an dieser Stelle einfach mal ab: Gegenüber dem bisherigen Lieferumfang in der Base Version hat sich nichts geändert, es ist alles beim alten geblieben.
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EagleTac M3C4-Taschenlampe
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Tailcap Clicky zum optionalen Einbau (inkl. Werkzeug)
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Drei O-Ringe
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Lanyard
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Spezielles Akku-Magazin für Verwendung mit Tailcap Clicky
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Diffusor Filter
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Holster
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Zwei Batterierohre für den Betrieb mit CR123-Zellen
Was ist neu?
Wie gesagt, möchte ich mich hier auf die Neuerungen konzentrieren, die da wären:
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Auch EagleTac ist auf den ANSI Lumen-Zug aufgesprungen und gibt nun für die EagleTac M3C4 XM-L die Leistung in ANSI Lumen an, was einen optimalen Vergleich mit Lampen von anderen Herstellern ermöglicht, da ANSI Lumen nach einem genormten Verfahren gemessen werden
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Die Leuchtmodi sind gegenüber den anderen Modellen anders abgestimmt, aber trotzdem nach wie vor nahezu stufenlos regelbar
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Gegenüber der SST-50/Triple XP-G R5-Ausführung ist die XM-L-Variante einen Tick größer bzw. höher, was am neu entwickelten und speziell für die XM-L LED angepassten Reflektor liegen dürfte
Von links nach rechts: SST-50, Triple XP-G R5 und XM-L T6
Von links nach rechts: SST-50, Triple XP-G R5 und XM-L T6
Der neue Reflektor mit XM-L LED
Von links nach rechts: SST-50, Triple XP-G R5 und XM-L T6
Technische Details
- CREE XM-L T6 LED
- Max. 748 ANSI Lumen
- SMO-Reflektor für optimale Reichweite
- Beschichtete Glaslinse
- Integrierter Überhitzungsschutz
- Wasserdicht nach IPX-8
- Energieversorgung: 2 x 18650-Akku, 4 x CR123A/16340
- Spannungsbereich: 5V-13V
- Fünf Leuchtmodi
- Drei Blinkmodi (können durch Anwender aktiviert/deaktiviert werden)
- Leuchtmodi:
– Very low (5 ANSI Lumen/ca. 100 Stunden)
– Low (65 ANSI Lumen/ca. 28 Stunden)
– Med (192 ANSI Lumen/ca. 8 Stunden)
– High (404 ANSI LUmen/ca. 3,5 Stunden)– Turbo (748 ANSI Lumen/ca. 1,5 Stunden)
– Strobe (ca. 2 Stunden)
– Beacon
– SOS- Länge: ca. 16,5 cm
- Gewicht: 356 Gramm (ohne Akkus)
Beamshots
Nun aber zum wichtigsten Teil des ganzen Reviews: Beamshots. Natürlich möchten sowohl Besitzer einer EagleTac SST-50/Triple XP-G R5 als auch potentielle Käufer wissen, wie sich die neue Lampe im Vergleich zu den bisherigen Modellen schlägt, und da kann ich bereits vorab das Attribut exzellent in den Raum werfen. Um es ganz klar auf den Punkt zu bringen: Die neue EagleTac M3C4 XM-L ist ein Thrower reinsten Wassers, der mich voll und ganz überzeugt hat. Dank des neu entwickelten und optimierten Reflektors kann das XM-L-Modell nicht nur einen sauberen Beam mit einem klar definierten Spot erzeugen, sondern darüber hinaus auch mit einer sehr guten Reichweite glänzen.
Alle Beamshots wurden mit folgenden Parametern aufgenommen: 4s, f/8.0, ISO 200
1. EagleTac M3C4 Triple XP-G R5, alle Beamshots wurden in Stufe High aufgenommen
2. EagleTac M3C4 SST-50, alle Beamshots wurden in Stufe High aufgenommen
3. EagleTac M3C4 XM-L T, alle Beamshots wurden in Stufe High aufgenommen
Videos
Sind gerade noch in Bearbeitung, ich werde sie in Version 1.1 dieses Reviews nachreichen.
Fazit
Nun, da brauche ich nicht viele Worte zu verlieren. Technisch ist die M3C4-Serie mit dem neuen XM-L-Modell auf dem aktuellen Stand der LED-Technik, und die XM-L LED erzeugt ein angenehmes Licht, ohne dabei in einen unangenehmen Farbton abzudriften. Verarbeitungsmäßig und qualitativ spielt die neue EagleTac M3C4 XM-L in der gleichen Liga wie ihre Brüder und damit auf einem Top-Level. Wer einen ausgezeichneten und handlichen Thrower sucht, der ist mit der EagleTac M3C4 XM-L bestens bedient.
Darüber hinaus erlaubt die Angabe von ANSI Lumen einen guten Vergleich mit anderen Taschenlampen, da immer mehr Hersteller diesen Standard verwenden.
Bezugsquelle
EagleTac M3C4 XM-L T6 ist bei uns im Shop erhältlich.
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Taschenlampen von Lumintop
Posted on November 16th, 2010 No commentsObwohl der Hersteller Lumintop in Deutschland eher noch unbekannt ist, so findet er doch immer mehr Anhänger für seine Taschenlampen. Dies hat unterschiedliche Gründe: Zum einen kommt nur aktuelle Technik zum Einsatz, zum anderen ist die Qualität der Lampen sehr gut und kann ohne weiteres mit adäquaten Taschenlampen mithalten.
Lumintop hat sowohl Lampen im EDC-Bereich als auch im High-End-Bereich im Angebot, und da es auf alle Lumintop-Lampen bis Ende November 2010 einen Rabatt von 30% gibt, lohnt es sich, hier schnell zuzugreifen.
Eine gute Alternative zu anderen 2 x AA-basierten Lampen ist beispielsweise die Lumintop L2A R5 mit energieeffizenter CREE XP-G R5 LED und 230 Lumen. Die L2A kann selbstverständlich sowohl mit 2 x AA-Batterien als auch mit 2 x NiMH-Akkus (z.B. eneloop) betrieben werden. Im Bereich der taktischen Lampen ist die Lumintop TD12 mit max. 320 Lumen (Herstellerangabe) angesiedelt, die ebenfalls eine interessante Alternative zu bekannten Lampen in diesem Bereich darstellt.
Der neueste Kracher von Lumintop ist jedoch zweifelsohne das neue Modell Lumintop TD15, das satte 420 Lumen (Herstellerangabe) bietet. Darüber hinaus bietet die Lumintop TD15 drei normale Leuchtmodi sowie einen versteckten Strobe-Modus, der nicht versehentlich aktiviert werden kann; dies macht die Lampe besonders interessant für bestimmte Einsatzbereiche (Jäger, Polizei oder Militär).


