-
Review iTP Light A6 Polestar MC-E 700 Lumen max.
Posted on August 16th, 2010 2 commentsVorwort
Die iTP Light A6 Polestar ist zwar schon etwas länger auf dem Markt, aber nach wie vor eine Lampe mit interessanten Merkmalen und besonders für all jene interessant, die viel Licht (700 Lumen max. laut Hersteller) und Energieversorgung mit normalen AA-Zellen benötigen. Nochmal kurz zur Erinnerung: Hinter iTP Light und Olight steckt ein- und dieselbe Lampenschmiede, und beide Marken sind als äußerst hochwertig einzustufen. Der einzige Unterschied ist der, daß iTP Light-Lampen etwas günstiger sind, während Olight-Produkte sich eher an professionelle Anwender richten (Polizei, Militär, Rettungsdienste usw.), deren Ausrüstung auch in extremen Situationen hunderprozentig funktionieren muß.
Verpackung und Zubehör
Die iTP Light A6 Polestar wird in einer stabilen Verpackung mit Garantiekarte und Bedienungsanleitung sowie folgendem Zubehör ausgeliefert:
-
1 x iTP Light A6 Polestar CREE MC-E
-
1 x Holster
-
1 x Handschlaufe
-
2 x Ersatz-O-Ringe
-
1 x Ersatzendkappe
Erster Eindruck
Die iTP Light A6 Polestar ist jedenfalls keine Lampe für den täglichen Gebrauch, wie bereits die Leistungsdaten deutlich zeigen: Sie wird mit sechs AA-Zellen/Akkus betrieben und bringt dadurch einiges an Gewicht auf die Waage. Das sehr gut verarbeitete Lampengehäuse trägt seinen Teil zum Gewicht bei.
Trotz ihrer Größe liegt die A6 Polestar gut in der Hand. Die Bedienung erfolgt nach dem gleichen Schema, das mit der Eluma-Serie eingeführt wurde: Am Lampenkopf befindet sich ein Schalter, mit dem die Lampe ein- und ausgeschaltet wird sowie die einzelnen Modi ausgewählt werden. Dies funktioniert jeweils durch einen leichten Druck auf den Schalter.
Verarbeitung
Qualitativ bewegt sich die iTP Light A6 Polestar auf dem Level, den man von diesem Hersteller kennt und der als hervorragend bezeichnet werden kann. Die Gewinde sind ordentlich, Kontakte vergoldet, es klemmt nichts beim auf- und zuschrauben der Taschenlampe – was will man mehr?
Modi und Laufzeit
Die iTP Light A6 Polestar verfügt über drei Standardmodi (Low/Mid/High) sowie Strobe, und dank eines Mode Memories wird der zuletzt verwendete Modus nach dem Einschalten wieder hergestellt. Im hellsten Modus bietet die A6 Polestar ordentliche 700 Lumen (Herstellerangabe), im mittleren immer noch 160 Lumen und im Low Mode 12 Lumen.
Folgende Laufzeiten werden von iTP Light angegeben:
-
High Mode: max. Leistung 700 Lumen für ca. 1,5 Stunden
-
Medium Mode: 160 Lumen für ca. 8 Stunden
-
Low Mode: 12 Lumen für ca. 50 Stunden
Obgleich die A6 Polestar mit entsprechenden Kühlrippen zur Wärmeableitung ausgestattet ist, sollte sie dennoch nicht permanent in der höchsten Stufe betrieben werden, was im übrigen für fast alle Hochleistungstaschenlampen zutrifft.
Bedienung
Die Bedienung könnte simpler nicht sein: Ein- und ausgeschaltet wird die iTP Light A6 Polestar mit einem Druck auf den am Lampenkopf angebrachten Schalter, und die einzelnen Modi werden mit einem sanften Druck aktiviert. Am Anfang wird man wahrscheinlich ein wenig zu fest den Schalter drücken und damit die Lampe ausschalten; hier ist dann einfach ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt…
Beamshots
Als ich die iTP A6 Polestar das erste Mal anknipste, war ich von dem dargebotenen Lichtbild angenehm überrascht. Taschenlampen mit CREE MC-E LED sind ja meistens aufgrund der Charakteristik dieser LED reine Fluter ohne große Reichweite, so wie die MTE SSC P7-D beispielsweise. Die iTP A6 Polestar schafft es hingegen mit ihrem vergleichsweise tiefen Reflektor und ihrem relativ konzentrierten Spot, noch etwas mehr Throw rauszukitzeln, wobei der Schwerpunkt natürlich schon auf Flood liegt.
Leider sind die Beamshots diesmal etwas verwackelt, aber ich denke, daß man trotzdem einen Eindruck davon bekommt, wie die A6 Polestar leuchtet.
High mode mit 700 Lumen
High mode mit 700 Lumen
High mode mit 700 Lumen
Pro und Contra
+ Sehr ordentliche und hochwertige Verarbeitung
+ Ausgezeichnete Helligkeit auf Basis von AA-Zellen- Vierter Modus statt Strobe wäre vorteilhafter
Zum Kritikpunkt: Statt des Strobe hätte ich mir lieber noch einen vierten Modus gewünscht, der irgendwo zwischen High und Mid hätte rangieren können. Das ist aber eher kosmetischer Natur und hat keinen Einfluß auf die Funktionalität der Lampe.
Technische Details
* Cree MC-E LED mit bis zu 50.000 Stunden Lebensdauer
* Orange Peel-Reflektor aus Aluminiumlegierung ermöglicht optimalen Beam
* Betrieb mit 6 x AA-Batterie oder 6 x AA-Akkus möglich
* Länge: ca. 17,4 cm
* Durchmesser: ca. 4,8 cm
* Gewicht: 212 Gramm ohne Batterien
* Drei Modi plus Strobe
* High Mode: max. Leistung 700 Lumen für ca. 1,5 Stunden
* Medium Mode: 160 Lumen für ca. 8 Stunden
* Low Mode: 12 Lumen für ca. 50 Stunden
* Strobe: 10Hz für ca. 10 Stunden
* Gehäuse anodisiert nach HA Type III
* Wasserdicht sowie staub- und schmutzfest nach IP68-Standard
* Entspricht den strengen Vorgaben des militärischen Standards MIL-STD-810FLieferumfang:
* Gürtelholster
* Lanyard/Handschlaufe
* BatterieträgerBezugsquelle
Die iTP Light A6 Polestar ist bei uns im Shop erhältlich.
Fazit
Wie schon eingangs erwähnt, ist die iTP Light A6 Polestar schon aufgrund ihres Gewichts und ihrer Maße keine EDC-Taschenlampe. Sie überzeugt dort aber mit Leistung, wo viel Licht in Zusammenhang mit regulären AA-Zellen benötigt wird. Sie ist kein Thrower, der das Licht 200 Meter weiter befördert, doch dank ihres vergleichweise tiefen Reflektors und einem relativ konzentrierten Spot erzielt sie eine schöne Mischung aus Throw und Flood.
Übrigens: Im Hinblick auf den Umweltschutz empfehle ich auch bei der A6 Polestar (wie bei allen anderen AA-basierten Lampen) den Einsatz von qualitativ hochwertigen NiMH-Akkus, wie z.B. eneloop. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
-
-
Review: Dahom F93 fokussierbar, max. 150 Lumen mit 18650-Akku
Posted on April 4th, 2010 3 commentsEinführung
Die Dahom F93 ist eine geregelte fokussierbare Taschenlampe mit max. 150 Lumen, die mit einem 18650-Akku betrieben wird. Der Hersteller produziert primär fokussierbare Taschenlampen, und da wir des öfteren wegen einer Empfehlung für eine qualitativ hochwertige fokussierbare Taschenlampe angesprochen werden, möchte ich die Gelegenheit nutzen und dies gleich in Form eines Reviews tun.
Erster Eindruck
Die Dahom F93 wird in einem Geschenkkarton mit folgendem Zubehör ausgeliefert:
-
18650-Akku
-
Ladegerät
-
Holster
-
Handschlaufe
Verarbeitung
Ich möchte an dieser Stelle vorweg schicken, daß ich speziell bei fokussierbaren Taschenlampen schon einige Reinfälle erlebt habe, da der Knackpunkt in den meisten Fällen das Fokussierungssystem bzw. dessen Ausführung und Verarbeitung ist. Aus diesem Grund war ich besonders gespannt, wie die Dahom F93 sich in dieser Disziplin schlagen würde, doch mehr dazu gleich.
Die Verarbeitung der Lampe ist insgesamt sehr ordentlich, und im Vergleich mit anderen fokussierbaren Taschenlampen von chinesischen Herstellern zählt es mit zum Besten, was ich in dieser Richtung bislang gesehen habe.
Bedienung
Die Bedienung ist denkbar einfach: Akku einlegen, Deckel zuschrauben und fertig. Mit einem Schalter unterhalb des Lampenkopfes wird die Lampe ein- und ausgeschaltet; außerdem dient er zum Auswählen der einzelnen Modi (Hi/Lo/Strobe/SOS).
Kommen wir nun zum patentierten Fokussierungssystem der Dahom F93. Die Fokussierung wird durch vor- und zurückschieben des Lampenkopfes verändert und läßt sich mit einer Hand bedienen. Wie bereits weiter oben erwähnt, sind mir einige Modelle von anderen Herstellern bekannt, deren Fokussierungssystem bereits von an Anfang an einen eher labilen Eindruck gemacht hat, der sich in der Praxis auch so bestätigt hat.
Glücklicherweise ist das bei der Dahom F93 anders: Der Lampenkopf ist nicht zu leicht-, aber auch nicht zu schwergängig. Somit ist ein versehentliches verstellen der Fokussierung kaum möglich, man muß also schon etwas fester zupacken, wenn man den Lampenkopf bewegen möchte.
Last but not least möchte ich noch ein paar Worte zum Thema Wasserdichtigkeit bei fokussierbaren Taschenlampen verlieren: Auch hier ist das Fokussierungssystem in der Regel der entscheidende Punkt, denn es ist technisch kaum möglich, dieses so abzudichten, daß es den höchsten IP-Standards entspricht. Die Dahom F93 macht hier auch keine Ausnahme: Sie wird vom Hersteller mit IP55 angegeben (Staubgeschützt/Geschützt gegen Strahlwasser); zum Tauchen und für ähnliche Aktivitäten ist sie deshalb nicht geeignet, während sie hingegen einen Sturz in einen Bach oder auch starken Regen klaglos überstehen dürfte.
Geladen wird die Lampe übrigens über eine im Gehäuse integrierte und unter einer Gummilasche liegenden Ladebuchse. Selbstverständlich läßt sich der Akku auch entnehmen und über ein externes Ladegerät laden.
Beamshots
Fokussierung ganz aufgedreht (kreisrunde Ausleuchtung)
Gebündelter Lichtstrahl
Mittlere Fokussierungsstufe
Die Dahom F93 erzeugt mit ihren 150 Lumen eine ansprechende Helligkeit, die dank elektronischer Regelung auch längere Zeit verfügbar sind (laut Hersteller bis zu 5 Stunden im High Mode). Reichweitenmäßig dürfte die Dahom F93 ca. 120 Meter schaffen, was für die meisten Anwendungsgebiete ausreichend sein dürfte.
Technische Details
- CREE Q3 LED
- Hocheffizientes optisches System
- Maximale Helligkeit: 150 Lumen
- Minimale Helligkeit: 80 Lumen
- Laufzeit: 5 Stunden/High, 20 Stunden/Low, 8 Stunden/Strobe
- Lebensdauer von 100.000 Stunden (Herstellerangabe)
- Elektronische Regelung sorgt für optimale Nutzung des Energieflußes bzw. der Akku-Kapazität
- Wasserdicht nach IP55
- Aus hochwertigem und strapazierfähigem Flugzeug-Aluminium hergestellt
- Anodisierung nach Type HA III
- Fokussierter Lichtstrahl
- Fokussierbar
- Ca. 120 Meter Reichweite
- Länge 14,75 cm, Durchmesser 3,8 cm
- Gewicht 196,5 Gramm inkl. Akku
- Betrieb mit 1 x 18650-Akku
- Integrierte Ladebuchse erlaubt das Laden des Akkus in der Lampe
Pro und Contra
+ Liegt gut in der Hand
+ Einfache Bedienung
+ Fokussierung läßt sich nicht versehentlich verstellen
- Gummilasche über der Ladebuchse
Fazit
Wer eine geregelte fokussierbare Taschenlampe sucht, die mit einem 18650-Akku betrieben werden kann, der sollte die Dahom F93 auf jeden Fall in die engere Wahl ziehen. Sie ist ordentlich verarbeitet, und auch das Fokussierungssystem hinterläßt einen stabilen Eindruck. Die Geschenkbox enthält alles notwendige wie Ladegerät und Akku, damit man gleich loslegen kann.
Der einzige Kritikpunkt ist aus meiner Sicht die Gummilasche über der Ladebuchse, denn erfahrungsgemäß leiert so etwas im Laufe der Zeit aus. Hier kann man aber leicht für Abhilfe sorgen, indem man den Akku einfach mit einem externen Ladegerät betankt und die integrierte Ladebuchse gar nicht erst verwendet.
Davon abgesehen ist die Dahom F93 eine schöne und noch kompakte fokussierbare Taschenlampe, die gut in der Hand liegt und für viele Situationen prima geeignet ist. Es gibt übrigens auch den kleinen Bruder Dahom I93, der mit einem CR123A/16340-Akku betrieben werden kann und noch einen Tick kompakter ist.
Bezugsquelle
Lampen von Dahom sind in unserem Shop erhältlich. Die Dahom F93 kostet 69,90 EUR.
-
-
Review: Lumapower Signature VX Tactical SST-50 LED 500 Lumen
Posted on February 19th, 2010 7 commentsDie brandneue Lumapower Signature VX ist (wieder) einmal eine bemerkenswerte Taschenlampe, die rein technisch auf der populären Lumapower Signature Tactical basiert und mit einer Luminus SST-50 LED mit max. 500 Lumen “kampfwertgesteigert” wurde. Im Gegensatz zu spezialisierten Lampen, die entweder Reichweite (Throw) oder viel Licht im nahen bis mittleren Bereich (Flood) bieten, ist die Lumapower Signature VX ein echter kleiner Tausendsassa: Mit Hilfe zweier im Lieferumfang enthaltenen Lampenköpfe läßt sich die Signature VX jederzeit problemlos umbauen, doch dazu später mehr.
Größenvergleich mit der Lumapower Vantage VT-01
Spezifikationen
Wie bereits erwähnt basiert die Lumapower Signature VX auf einer Luminus SST-50 LED, die in der höchsten Stufe bis zu 500 Lumen bietet. Für eine Lampe dieser Größe ist das eine immense Leistung, und um diese zu erreichen, wird die Signature VX optimalerweise mit einem 18650-Akku betrieben – dies ist die offizielle Empfehlung von Lumapower, wenngleich auch andere Kombinationen (s. technische Details) möglich sind.
Erster Eindruck
Die Lumapower Signature VX wird in einer stabilen Verpackung mit einigem Zubehör ausgeliefert. So findet man in der Schachtel ein Holster, mehrere O-Ringe (schwarz/fluoreszierend), Ersatzendschalterkappen sowie die Bedienungsanleitung und natürlich den zweiten Lampenkopf, doch dazu später mehr.
Schon der erste Kontakt mit der Lumapower Signature VX läßt gutes erahnen: Die Qualität ist – wie von Lumapower nicht anders zu erwarten – erstklassig, wie man anhand der Screenshots sehen kann. Alle Gewinde sind ordentlich verarbeitet und gefettet und lassen sich leicht auf- und zudrehen. Das gleiche gilt für den Lampenkopf: Hier ist kein langer Umbau erforderlich, sondern es wird einfach der komplette Lampenkopf inkl. Reflektor getauscht.
Dank der geriffelten Oberfläche am Batterierohr liegt die Lampe gut in der Hand und hinterläßt einen hochwertigen Eindruck; die Anodisierung ist gleichmäßig und sauber aufgebracht.
Laufzeit
Auf höchster Stufe (Modus High) kann die Signature VX mit einem 18650-Akku ca. zwei Stunden lang betrieben werden, bei Verwendung von Medium und Low verlängert sich die Laufzeit entsprechend. Genaue Daten dafür liegen vom Hersteller noch nicht vor.
Leuchtmodi
Die Lampe verfügt über vier gut aufeinander abgestimmte Leuchtmodi sowie einen taktischen Strobe. Der Low-Modus ist dunkel genug, um damit problemlos beispielsweise bei Nachtcaches auch laminierte Cachebeschreibungen lesen zu können, ohne daß es blendet und spiegelt.
Beamshot 1mit Turbo Force Head
Beamshot 2 mit Turbo Force Head
Beamshot 1 mit Standard-Lampenkopf
SideKick III User Interface
Wie andere Hersteller auch läßt Lumapower es sich nicht nehmen, für simple Dinge beeindruckende Bezeichungen zu erfinden, und dazu darf zweifelsohne auch “SideKick III” gezählt werden. Hinter diesem Begriff verbirgt sich nichts anderes als das einfache und schnelle durchschalten der einzelnen Leuchtmodi über den vorderen Schalter am Lampenkopf. Ein- und ausgeschaltet wird die Lumapower Signature VX mit dem Clicky am Lampenende; der große Vorteil dieser Art von Bedienung ist der, daß nicht wie bei anderen Herstellern wie z.B. Fenix der Lampenkopf verstellt werden muß, um weitere Modi zu aktivieren, und wem Einhandbedieunung wichtig ist, der dürfte sich mit SideKick III schnell anfreunden.
Analog zur IncenDio V3 wird der zuletzt verwendete Modus gespeichert und beim nächsten Einschalten automatisch wieder ausgewählt.
Flood und Throw: Der kleine Tausendsassa
Eine Besonderheit der Lumapower Signaure VX ist die Tatsache, daß zum Lieferumfang zwei Lampenköpfe gehören. Anhand der Screenshots kann man erkennen, daß der Lampenkopf für hohe Reichweite (Throw) einen deutlich größeren und tieferen Reflektor hat als der Standard-Lampenkopf, der für den täglichen Gebrauch gedacht ist und ordentlich Flood bietet. Mit dem “normalen” Lampenkopf ist die Signature VX sogar kleiner als eine Lumapower Vantage VT-01, bietet aber trotzdem mehr Lumen. Als typische EDC würde ich sie zwar nicht bezeichnen, aber wer gerne eine noch handliche Taschenlampe mit sehr viel Lumen benötigt, für den dürfte die Signature VX mit Luminus SST-50 LED und 500 Lumen der optimale Begleiter sein.
Mit dem Turbo Force Head (so bezeichnet Lumapower den Lampenkopf für hohe Reichweite) wird die Lumapower Signature VX zum handlichen, aber hocheffizienten Thrower. Die genaue Reichweite habe ich bislang nicht nachgemessen, aber die von Lumapower angegebene Reichweite von 200 Meter ist garantiert nicht übertrieben – ich bin sogar sicher, daß da noch ein paar Meter mehr drin sind.
Der Wechsel des Lampenkopfes geht wie gesagt dank sauber verarbeiteter Gewinde schnell vonstatten: Kopf abschrauben, andern Kopf montieren – fertig. Mit Turbo Force Head passt die Signature VX allerdings nicht mehr richtig in das Holster, genauer gesagt läßt es sich dann nicht mehr ganz schließen.
Ich für meinen Teil hätte es zwar schöner gefunden, wenn die Lampe auch mit Turbo Force Head ganz ins Holster gepasst hätte, aber damit kann ich leben.
Technische Details:
- 500 Lumen
- Luminus SST-50 LED
- Hocheffizientes optisches u. elektronisches System
- Steuerung der Helligkeit über SideKick III-Kontrollsystem
- Entwickelt für professionellen und taktischen Einsatz
- Ein-/ausschalten erfolgt über Clicky am Lampenende, umschalten der Modi erfolgt über einen Schalter am Lampenkopf
- Einfache Bedienung über SideKick III user interface
- Einfache Upgrademöglichkeit
- Klein und handlich, aber dennoch äußerst leistungsstark
- Vier Leuchtmodi und taktischer Strobe (High/100%, Medium/50%, Low/5% und Strobe (14Hz/100%)
- Betrieb mit folgenden Akkus möglich: Spannungsbereich von 3.3V-12V, 1 x 17650, 1 x 18650 (empfohlen!), 2 x 123A/16340, 2 x RCR123A (nicht empfohlen!)
- Mit der optional erhältlichen Expansion Tube ist ein Betrieb mit 2 x 18500 oder 3 x 123A/16340 möglich
- Doppelseitig antireflexbeschichtete Linse
- Clip mit Anti-Roll-Funktion
- Zigarrengriff möglich
- Stoßsicher
- Aufrüstbar
- Tailstand möglich
- Wasserdicht
- Loch für Handschlaufe (Lanyard) vorhanden
- Aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium hergestellt
- Anodisierung nach Type III
- Taktischer forward clicky
- Länge: 13,9 cm
Lieferumfang
- Holster
- O-Ringe (schwarz/fluoreszierend)
- Ersatzendschalterkappe
- Zwei Lampenköpfe
- Bedienungsanleitung
Pro und Contra
Wie ich weiter oben schon erwähnte, läßt sich das Holster bei Verwendung des Turbo Force Heads nicht mehr ganz schließen. Ich für meinen Teil kann damit leben, notfalls schraubt man eben wieder den normalen Kopf auf und fertig.
Man sollte die Signature VX nicht unbedingt längere Zeit (mehr als 20-30 Minuten) mit 500 Lumen betreiben, denn dann erwärmt sich die Lampe. Speziell beim Cachen wird man auch nicht permanent mit 500 Lumen und Stufe High unterwegs sein, sondern zwischendurch auch mal auf energiesparendere Modi umschalten, und mit dieser Kombination kommt man gut zurecht.
Bezugsquelle
Die Lumapower Signature VX ist bei uns im Shop erhältlich.
Video
Fazit
Kleine Lampe, große Leistung: Das trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf, denn ich kenne nicht viele Lampen von der Größe einer Lumapower Signature VX, die bis zu 500 Lumen erreichen. Klar wird Otto Normalverbraucher mit einer solchen Hochleistungstaschenlampe wahrscheinlich eher weniger anfangen können, aber dafür gibt es andere Zielgruppen: Entwickelt wurde die Lumapower Signature Tactical Edition VX für den professionellen Einsatz bei Polizei, Rettungskräften oder dem Militär. Sie eignet sich aufgrund ihrer äußerst hochwertigen Verarbeitung aber auch als Taschenlampe für den täglichen Gebrauch und läßt sich dank Schlagkrone auch gut zur Selbstverteidigung einsetzen; aufgrund ihrer hohen Reichweite von 200 Metern findet sie aber auch großen Anklang bei Geocachern, die eine effiziente Lampe für Nachtcaches suchen.
Weitere Vorteile hat die Lumapower Signature VX durch ihren modularen Aufbau. Dank der im Lieferumfang enthaltenen Lampenköpfe, mit denen sich die Signature Tactical Edition VX jederzeit vom Flooder zum Thrower umbauen läßt, ist die Lampe äußerst flexibel einsetzbar. Es ist deshalb sicher nicht verkehrt, wenn ich behaupte, daß man dank dieses modularen Aufbaus zwei Taschenlampen zum Preis von einer erhält.
Auch die restliche Verarbeitung der Lampe entspricht dem bekannt hohen Qualitätsniveau von Lumapower-Produkten. Mit anderen Worten: Die Lumapower Signature VX ist eine Lampe, auf die man sich auch in extremen Situationen verlassen kann.


