• Review: Olight SR90 Intimidator SST-90 2200 Lumen

    Posted on March 26th, 2010 admin 1 comment

     

    Einführung

    Mit der SR90 Intimidator Luminus SST-90 LED hat Olight eine Lampe der neuesten Technik-Generation auf den Markt gebracht, die ihresgleichen sucht : Ausgestattet mit einer Luminus SST-90 LED, die bis zu 2200 Lumen(!) und 1000 Meter Reichweite(!) laut Hersteller erreicht, darf diese Lampe zu den absoluten High-End-Taschenlampen auf dem Markt gezählt werden. Diese Leistung läßt Olight sich entsprechend bezahlen, doch mehr dazu später.

    Die Energieversorgung erfolgt über ein im Lieferumfang enthaltenes Battery Pack mit 6 x 18650-Akkus sowie einem speziell dafür entwickelten Ladegerät. Mit ihrer Leuchtleistung von 2200 Lumen nähert sie sich HID-Lampen an und bietet dabei gegenüber HID-Lampen den Vorteil der höheren Lebensdauer (LED-Technologie). Darüber hinaus bietet die Olight SR90 Intimidator einen Low-Modus mit 700 Lumen und einer Laufzeit von guten sechs Stunden.

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    Größenvergleich: Olight SR90 Intimidator, MTE SSC P7-D und iTP Light A1 EOS (von oben nach unten)

    Erster Eindruck

    Die Olight SR90 Intimidator Luminus SST-90 LED ist nicht die erste Taschenlampe, über die ich ein Review schreibe. Sie ist aber definitiv eine Monsterlampe mit Features, die mir so bislang noch nicht begegnet sind, und dazu gehört u.a. die schon fast unglaubliche Reichweite und Helligkeit dieser Lampe. Übrigens: Eine Taschenlampe im wörtlichen Sinne ist die SR90 sicherlich nicht mehr, aber der Einfachheit halber bleibe ich im folgenden einfach bei dieser gängigen Bezeichnung…

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    Sowohl von den Features als auch vom Preis her (Stand März 2010: 349,90 EUR) ist die SR90 Intimidator keine Lampe für den "normalen" Anwender, der mit seiner Fenix oder Led Lenser zufrieden ist. Das Kürzel SR zeigt nämlich schon ganz deutlich, wohin die Reise geht: Die SR90 wurde primär für Search & Rescue-Aufgaben und damit für Anwendungsbereiche entwickelt, in denen es auf absolute Zuverlässigkeit und hohe Leistungsfähigkeit ankommt. Auch Höhlenforscher oder Lost Place-Fans dürften zur angepeilten Zielgruppe von Olight gehören und enorme Reichweite sowie extreme Helligkeit zu schätzen wissen.

    Ausgeliefert wird die Olight SR90 Intimidator in einem stabilen Aluminiumkoffer mit umfangreichem Zubehör. Dazu gehören das Akku-Pack, das Ladegerät, ein Umhängegurt sowie Ersatz-O-Ringe. Die Lampe nebst Zubehör ist sehr gut verpackt, und der Koffer erlaubt eine adäquate Aufbewahrung dieser nicht ganz billigen Taschenlampe. Die Lampe bringt inkl. Akkupack mit sechs 18650-Akkus sage und schreibe 1,5 kg auf die Waage – wie gut, daß Olight dafür einen Tragegurt mitliefert, denn an diesem wird man sicher das ein oder andere Mal froh sein, wenn man die Lampe regelmäßig einsetzt.

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    Verarbeitung

    Auch bei der SR90 Intimidator wird Olight erneut dem Ruf gerecht, erstklassige und qualitativ äußerst hochwertige Taschenlampen zu produzieren. Die Gewinde sind sauber verarbeitet und gefettet, so daß sich Lampenkopf und Akkupack problemlos zusammenschrauben lassen. Der riesige Lampenkopf mit seiner sehr stabil wirkenden Linse macht den Eindruck, als wäre er auch härteren Strapazen gewachsen. Der Reflektor ist 6 cm tief und bietet dementsprechend gute Thrower-Eigenschaften; der Lampenkopf ist außerdem mit einem großen Kühlkörper (Heatsink) zur Ableitung der entstehenden Wärme ausgestattet.

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    David und Goliath: Links iTP A1 EOS, rechts SR90 

    Der Grip des Batteriekörpers ist sehr gut und erlaubt einen sicheren Halt auch bei Nässe.

    Bedienung

    Trotz der Größe der SR90 Intimidator ist die Bedienung kein Hexenwerk: Der Akkupack wird auf den Lampenkopf geschraubt, und mit einem Klick auf den Schalter hinter dem Lampenkopf wird die Lampe eingeschaltet. Beim ersten Klick wird der High Mode mit 2200 Lumen aktiviert; wenn man den Schalter kurz gedrückt hält, wird der Low Mode mit 700 Lumen aktiviert. Der Strobe Mode wird mit einem Doppelklick auf den Schalter selektiert.

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    Natürlich verfügt die Olight SR90 Intimidator über einen Memory, der sich den zuletzt verwendeten Leuchtmodus merkt und ihn nach dem Einschalten der Lampe wieder auswählt. Die LEDs am Lampenende zeigen sowohl den Ladestatus beim Laden des Akkupacks als auch die verfügbare Restenergie beim Betrieb der Lampe an:

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    • Ein Indikator an: 20%-40% Restenergie übrig
    • Zwei Indikatoren an: 40%-60% Restenergie übrig
    • Drei Indikatoren an: 60%-80% Restenergie übrig
    • Vier Indikatoren an: 85% und mehr Restenergie übrig
    • Kein Indikator an: Akkus haben weniger als 20% Energie und müssen geladen werden

    Der Ladevorgang wird durch eine rote LED angezeigt, die bei voller Aufladung auf grün umschaltet. Unter einer Gummiabdeckung am Lampenende unterhalb der LEDs befindet sich die Öffnung für den Anschluß des intelligenten Ladegerätes, das die Akkus schonend lädt. Um eine möglichst lange Lebensdauer der Akkus zu erzielen, empfiehlt es sich zweifellos, die beiligende Anleitung genau zu studieren. Am Lampenkörper befinden sich außerdem noch zwei um 360° drehbare Ösen zur Befestigung des mitgelieferten Umhängegurts, der im übrigen einen recht stabilen Eindruck hinterläßt.

    Beamshots

    Ich war natürlich ziemlich gespannt, ob die Angaben auf dem Papier sich auch in der Praxis bestätigen würden. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ob die Lampe nun wirklich 1000 Meter erreicht oder nicht, habe ich nicht mit wissenschaftlichen Methoden nachgemessen. Ganz klar bestätigen kann ich jedoch die Tatsache, daß die Olight SR90 Intimidator alle anderen Lampen hinsichtlich Leuchtkraft und Reichweite toppt, die wir im Shop anbieten. Obgleich die Beamshots nicht die Helligkeit und Reichweite der SR90 wiedergeben können, kann ich versichern, daß beides einfach gnadenlos ist – man muß es gesehen haben, um es zu glauben.

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    Leider nicht deutlich erkennbar: Die angeleuchtete Lagerhalle auf Position 12:00 Uhr ist ca. 600 Meter entfernt

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    High Mode mit 2200 Lumen

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    Technische Details

    • Luminus SST-90 LED mit 30 Watt
    • Lebensdauer 60.000 Stunden
    • Zwei Leuchtmodi und Strobe
    • Laufzeit:
      - High Mode: 2200 Lumen/80 Minuten
      - Low Mode: 700 Lumen/9 Stunden
      - Strobe: 10 Hz/160 Minuten
    • Reichweite: 1000 Meter max. (Herstellerangabe)
    • Länge: 33,6 cm
    • Durchmesser des Lampenkopfes: 10,0 cm
    • Gewicht: 1,58 kg inkl. Battery Pack
    • Aufladbares Battery Pack mit sechs eingebauten 18650-Akkus (7.2V, 6.6A). Der Ladeanschluß befindet sich am Lampenende
    • Äußerst helle Lampe mit 2200 Lumen(!) max.
    • Neues und modernes Design
    • Superstarke beschichtete Antireflex-Linse mit 99% effektiver Durchlässigkeit
    • Vier Indikatoren am Lampenende zeigen den Akkuzustand an:

    - Ein Indikator an: 20%-40% Restenergie übrig
    - Zwei Indikatoren an: 40%-60% Restenergie übrig
    - Drei Indikatoren an: 60%-80% Restenergie übrig
    - Vier Indikatoren an: 85% und mehr Restenergie übrig
    - Kein Indikator an: Akkus haben weniger als 20% Energie und müssen geladen werden

    • Erstklassige Wärmeableitung
    • Leicht bedienbarer Schalter am Lampenkopf, mit dem die Lampe ein-/ausgeschaltet wird sowie die einzelnen Modi selektiert werden
    • Speziell entwickeltes Ladegerät
    • Justierbarer Tragegut (kann entfernt werden)
    • Es kann entweder die ganze Lampe oder nur der Batteriekörper ans Ladegerät angeschlossen werden
    • Gefertigt und getestet nach militärischem Standard MIL-STD-810F
    • Wasserdicht
    • Kratzfeste und beschlagfreie Linse
    • Robuster und stabiler Lampenkörper
    • Modernes digitales Power Management-System ermöglicht optimale Laufzeiten 

    Pro und Contra

    + Gutes bis sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis gemessen am Gegenwert
    + Äußerst hell mit extremer Reichweite
    + qualitativ hochwertige Taschenlampe
    + Mitgelieferter Trageriemen

    - Gummiabdeckung über der Ladebuchse etwas fummelig zu bedienen
    - Kein Leichtgewicht mit 1,5 kg

    Fazit

    Wer das Geld übrig und Bedarf an einer ausgezeichneten Taschenlampe hat, kann bei der Olight SR90 Intimidator bedenkenlos zugreifen. Der aktuelle Preis von 349,90 EUR (Stand März 2010) ist garantiert kein Schnäppchen, aber diese Lampe wurde auch nicht für den "normalen" Anwender entwickelt, der seine Taschenlampe zum Gassi gehen mit dem Hand, zum Joggen oder für Nachtcaches verwendet.

    Die Olight SR90 Intimidator ist eine Lampe, die für nicht alltägliche Situationen entwickelt wurde, und dort macht sie mit ihrer extremen Reichweite und der unglaublichen Helligkeit von 2200 Lumen eine sehr gute Figur. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, dürfte sie ebenso für Höhlenforscher, Schatzsucher und Lost Place-Fans mehr als einen Blick wert sein. Mit modernster Technik wie einer Luminus SST-90 LED ist die Olight SR90 Intimidator überdies eine adäquate Alternative zu HID-Lampen, da Lampen mit LED-Technologie in der Regel eine höhere Lebensdauer (bei der SR90 bis zu 60.000 Stunden) besitzen und weniger empfindlich sind (keine Aufwärmzeit erforderlich usw.).

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    Bezugsquelle

    Die Lampe ist bei uns im Shop erhältlich.

  • Review: Lumapower Signature VX Tactical SST-50 LED 500 Lumen

    Posted on February 19th, 2010 admin 7 comments

    Die brandneue Lumapower Signature VX ist (wieder) einmal eine bemerkenswerte Taschenlampe, die rein technisch auf der populären Lumapower Signature Tactical basiert und mit einer Luminus SST-50 LED mit max. 500 Lumen “kampfwertgesteigert” wurde. Im Gegensatz zu spezialisierten Lampen, die entweder Reichweite (Throw) oder viel Licht im nahen bis mittleren Bereich (Flood) bieten, ist die Lumapower Signature VX ein echter kleiner Tausendsassa: Mit Hilfe zweier im Lieferumfang enthaltenen Lampenköpfe läßt sich die Signature VX jederzeit problemlos umbauen, doch dazu später mehr.

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    Größenvergleich mit der Lumapower Vantage VT-01

    Spezifikationen

    Wie bereits erwähnt basiert die Lumapower Signature VX auf einer Luminus SST-50 LED, die in der höchsten Stufe bis zu 500 Lumen bietet. Für eine Lampe dieser Größe ist das eine immense Leistung, und um diese zu erreichen, wird die Signature VX optimalerweise mit einem 18650-Akku betrieben – dies ist die offizielle Empfehlung von Lumapower, wenngleich auch andere Kombinationen (s. technische Details) möglich sind.

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    Erster Eindruck

    Die Lumapower Signature VX wird in einer stabilen Verpackung mit einigem Zubehör ausgeliefert. So findet man in der Schachtel ein Holster, mehrere O-Ringe (schwarz/fluoreszierend), Ersatzendschalterkappen sowie die Bedienungsanleitung und natürlich den zweiten Lampenkopf, doch dazu später mehr.

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    Schon der erste Kontakt mit der Lumapower Signature VX läßt gutes erahnen: Die Qualität ist – wie von Lumapower nicht anders zu erwarten – erstklassig, wie man anhand der Screenshots sehen kann. Alle Gewinde sind ordentlich verarbeitet und gefettet und lassen sich leicht auf- und zudrehen. Das gleiche gilt für den Lampenkopf: Hier ist kein langer Umbau erforderlich, sondern  es wird einfach der komplette Lampenkopf inkl. Reflektor getauscht.

    Dank der geriffelten Oberfläche am Batterierohr liegt die Lampe gut in der Hand und hinterläßt einen  hochwertigen Eindruck; die Anodisierung ist gleichmäßig und sauber aufgebracht.

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    Laufzeit

    Auf höchster Stufe (Modus High) kann die Signature VX mit einem 18650-Akku ca. zwei Stunden lang betrieben werden, bei Verwendung von Medium und Low verlängert sich die Laufzeit entsprechend. Genaue Daten dafür liegen vom Hersteller noch nicht vor.

    Leuchtmodi

    Die Lampe verfügt über vier gut aufeinander abgestimmte Leuchtmodi sowie einen taktischen Strobe. Der Low-Modus ist dunkel genug, um damit problemlos beispielsweise bei Nachtcaches auch laminierte Cachebeschreibungen lesen zu können, ohne daß es blendet und spiegelt.

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    Beamshot 1mit Turbo Force Head

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    Beamshot 2 mit Turbo Force Head

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    Beamshot 1 mit Standard-Lampenkopf

    SideKick III User Interface

    Wie andere Hersteller auch läßt Lumapower es sich nicht nehmen, für simple Dinge beeindruckende Bezeichungen zu erfinden, und dazu darf zweifelsohne auch “SideKick III” gezählt werden. Hinter diesem Begriff verbirgt sich nichts anderes als das einfache und schnelle durchschalten der einzelnen Leuchtmodi über den vorderen Schalter am Lampenkopf.  Ein- und ausgeschaltet wird die Lumapower Signature VX mit dem Clicky am Lampenende; der große Vorteil dieser Art von Bedienung ist der, daß nicht wie bei anderen Herstellern wie z.B. Fenix der Lampenkopf verstellt werden muß, um weitere Modi zu aktivieren, und wem Einhandbedieunung wichtig ist, der dürfte sich mit SideKick III schnell anfreunden.

    Analog zur IncenDio V3 wird der zuletzt verwendete Modus gespeichert und beim nächsten Einschalten automatisch wieder ausgewählt.

    Flood und Throw: Der kleine Tausendsassa

    Eine Besonderheit der Lumapower Signaure VX ist die Tatsache, daß zum Lieferumfang zwei Lampenköpfe gehören. Anhand der Screenshots kann man erkennen, daß der Lampenkopf für hohe Reichweite (Throw) einen deutlich größeren und tieferen Reflektor hat als der Standard-Lampenkopf, der für den täglichen Gebrauch gedacht ist und ordentlich Flood bietet. Mit dem “normalen” Lampenkopf ist die Signature VX sogar kleiner als eine Lumapower Vantage VT-01, bietet aber trotzdem mehr Lumen. Als typische EDC würde ich sie zwar nicht bezeichnen, aber wer gerne eine noch handliche Taschenlampe mit sehr viel Lumen benötigt, für den dürfte die Signature VX mit Luminus SST-50 LED und 500 Lumen der optimale Begleiter sein.

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    Mit dem Turbo Force Head (so bezeichnet Lumapower den Lampenkopf für hohe Reichweite) wird die Lumapower Signature VX zum handlichen, aber hocheffizienten Thrower. Die genaue Reichweite habe ich bislang nicht nachgemessen, aber die von Lumapower angegebene Reichweite von 200 Meter ist garantiert nicht übertrieben – ich bin sogar sicher, daß da noch ein paar Meter mehr drin sind.

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    Der Wechsel des Lampenkopfes geht wie gesagt dank sauber verarbeiteter Gewinde schnell vonstatten: Kopf abschrauben, andern Kopf montieren – fertig. Mit Turbo Force Head passt die Signature VX allerdings nicht mehr richtig in das Holster, genauer gesagt läßt es sich dann nicht mehr ganz schließen.

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    Ich für meinen Teil hätte es zwar schöner gefunden, wenn die Lampe auch mit Turbo Force Head ganz ins Holster gepasst hätte, aber damit kann ich leben.

    Technische Details:

    • 500 Lumen
    • Luminus SST-50 LED
    • Hocheffizientes optisches u. elektronisches System
    • Steuerung der Helligkeit über SideKick III-Kontrollsystem
    • Entwickelt für professionellen und taktischen Einsatz
    • Ein-/ausschalten erfolgt über Clicky am Lampenende, umschalten der Modi erfolgt über einen Schalter am Lampenkopf
    • Einfache Bedienung über SideKick III user interface
    • Einfache Upgrademöglichkeit
    • Klein und handlich, aber dennoch äußerst leistungsstark
    • Vier Leuchtmodi und taktischer Strobe (High/100%, Medium/50%, Low/5% und Strobe (14Hz/100%)
    • Betrieb mit folgenden Akkus möglich: Spannungsbereich von 3.3V-12V, 1 x 17650, 1 x 18650 (empfohlen!), 2 x 123A/16340, 2 x RCR123A (nicht empfohlen!)
    • Mit der optional erhältlichen Expansion Tube ist ein Betrieb mit 2 x 18500 oder 3 x 123A/16340 möglich
    • Doppelseitig antireflexbeschichtete Linse
    • Clip mit Anti-Roll-Funktion
    • Zigarrengriff möglich
    • Stoßsicher
    • Aufrüstbar
    • Tailstand möglich
    • Wasserdicht
    • Loch für Handschlaufe (Lanyard) vorhanden
    • Aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium hergestellt
    • Anodisierung nach Type III
    • Taktischer forward clicky
    • Länge: 13,9 cm

    Lieferumfang

    • Holster
    • O-Ringe (schwarz/fluoreszierend)
    • Ersatzendschalterkappe
    • Zwei Lampenköpfe
    • Bedienungsanleitung

    Pro und Contra

    Wie ich weiter oben schon erwähnte, läßt sich das Holster bei Verwendung des Turbo Force Heads nicht mehr ganz schließen. Ich für meinen Teil kann damit leben, notfalls schraubt man eben wieder den normalen Kopf auf und fertig.

    Man sollte die Signature VX nicht unbedingt längere Zeit (mehr als 20-30 Minuten) mit 500 Lumen betreiben, denn dann erwärmt sich die Lampe. Speziell beim Cachen wird man auch nicht permanent mit 500 Lumen und Stufe High unterwegs sein, sondern zwischendurch auch mal auf energiesparendere Modi umschalten, und mit dieser Kombination kommt man gut zurecht.

    Bezugsquelle

    Die Lumapower Signature VX ist bei uns im Shop erhältlich.

    Video

    Fazit

    Kleine Lampe, große Leistung: Das trifft den Nagel ziemlich auf den Kopf, denn ich kenne nicht viele Lampen von der Größe einer Lumapower Signature VX, die bis zu 500 Lumen erreichen. Klar wird Otto Normalverbraucher mit einer solchen Hochleistungstaschenlampe wahrscheinlich eher weniger anfangen können, aber dafür gibt es andere Zielgruppen: Entwickelt wurde die Lumapower Signature Tactical Edition VX für den professionellen Einsatz bei Polizei, Rettungskräften oder dem Militär. Sie eignet sich aufgrund ihrer äußerst hochwertigen Verarbeitung aber auch als Taschenlampe für den täglichen Gebrauch und läßt sich dank Schlagkrone auch gut zur Selbstverteidigung einsetzen; aufgrund ihrer hohen Reichweite von 200 Metern findet sie aber auch großen Anklang bei Geocachern, die eine effiziente Lampe für Nachtcaches suchen.

    Weitere Vorteile hat die Lumapower Signature VX durch ihren modularen Aufbau. Dank der im Lieferumfang enthaltenen Lampenköpfe, mit denen sich die Signature Tactical Edition VX jederzeit vom Flooder zum Thrower umbauen läßt, ist die Lampe äußerst flexibel einsetzbar. Es ist deshalb sicher nicht verkehrt, wenn ich behaupte, daß man dank dieses modularen Aufbaus zwei  Taschenlampen zum Preis von einer erhält.

    Auch die restliche Verarbeitung der Lampe entspricht dem bekannt hohen Qualitätsniveau von Lumapower-Produkten. Mit anderen Worten: Die Lumapower Signature VX ist eine Lampe, auf die man sich auch in extremen Situationen verlassen kann.