• Review: Zhongwin FARKA F8 V5 XP-G R5 360 Lumen max.

    Posted on July 1st, 2010 admin No comments

    Zhongwin ist ein bislang in Deutschland eher unbekannter Hersteller, der jedoch einige interessante Taschenlampen im Portfolio hat. Von Zhongwin gibt es zwei Marken, und zwar XENO und FARKA. Beide Marken überzeugen durch ihre sehr gute Qualität sowie einige sinnvolle Features, doch mehr dazu im Review.

    Verpackung/Zubehör

    Die FARKA F8 V5 wird in einer Pappschachtel ausgeliefert, in der sich folgendes Zubehör befindet:

    • Handschlaufe
    • Ersatz-Clicky
    • Zwei Ersatz-O-Ringe
    • Längenverstellbares Lanyard

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    Auf das längenverstellbare Lanyard gehe ich nachher noch genauer ein, denn es eröffnet zusammen mit einem an der Lampe angebrachten (und entfernbaren)
    Befestigungsring interessante Verwendungsmöglichkeiten.

    Der Hersteller bietet einiges Zubehör für die FARKA F8 V5 an. Besonders interessant für den militärischen Einsatz dürfte beispielsweise das MOLLE-kompatible Holster HD70 V6 sein, das sich selbstverständlich auch ganz normal am Gürtel tragen läßt.

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    Erster Eindruck

    Die FARKA F8 V5 hinterläßt einen guten ersten Eindruck: Sie ist kompakt und trotzdem gut hell. Mit ihrer aktuellen XP-G R5 LED mit 360 Lumen max. macht sie ordentlich Dampf und ist dabei noch energieeffizient.

    Im Gegensatz zu den meisten anderen Taschenlampen ist die FARKA F8 V5 übrigens nicht schwarz, sondern kommt mit dem Farbton “Canon Grey” (Kanonengrau) daher.

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    In der Mitte des Batterierohres befindet sich ein Gummiring, der zusätzlich Grip geben soll, und in der Tat liegt die Lampe dank ihrer Riffelung und dem Gummiring auch bei Nässe gut in der Hand. Selbstverständlich läßt sich der Ring auch entfernen.

    Verarbeitung

    Eine Anodisierung Type III ist sauber und gleichmäßig aufgetragen, die Gewinde sind ordentlich geschnitten und mit Doppel-O-Ringen versehen. Alle Kontakte sind entweder vergoldet oder mit mit einem Überzug aus Bronze versehen, um Korrosion zu verhindern. Wie ich eingangs schon erwähnte, ist die Verarbeitungsqualität insgesamt wirklich tadellos.

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    Leuchtkraft

    Die FARKA F8 V5 ist eindeutig eine throworientierte Lampe mit max. 360 Lumen (300 OTF-Lumen) und drei unterschiedlich abgestuften Modi:

    - High (1000mA/300 OTF-Lumen)
    - Low (220mA/70 OTF-Lumen)
    - Ultra Low(20mA/ 10 OTF-Lumen)

    Auf Modi wie SOS und Strobe wurde bei der Entwicklung der Lampe konsequent verzichtet; eine weitere Besonderheit ist der Ultra Low-Mode mit gerade mal 10 OTF-Lumen, der sich somit ausgezeichnet für Nachteinsätze (z.B. Karten oder Stationsbeschreibungen von Nachtcaches lesen) eignet und die Nachtsichtfähigkeit nicht über Gebühr strapaziert.

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    Ultra low mode mit 10 OTF-Lumen, alle anderen Bilder wurden in der höchsten Leuchtstufe aufgenommen

    Modi

    Die FARKA F8 V5 verfügt über folgende Modi und Laufzeiten:

    High: 300 OTF-Lumen/2,5h
    Mid: 70 OTF-Lumen/11h
    Low: 10 OTF-Lumen/120h

    Obgleich die FARKA F8 V5 über ein integriertes Wärmeableitungssystem verfügt, sollte man die Lampe trotzdem nicht über die komplette Laufzeit hinweg im höchsten Modus betreiben, da sie sich naturgemäß bei längerer Laufzeit erwärmt.

    Technische Details:

    • CREE XP-G 1B R5 LED
    • 360 Lumen max.
    • Vorfokussierter SMO-Reflektor
    • XENO GFC Impact-resistent System
    • Geringe Akkukapazität wird durch Blinken signalisiert
    • Verpolungsschutz
    • Präzise gefertigte Lampenkomponenten
    • Doppelte O-Ringe aus Silikongummi (äußerst haltbar, überstehen auch hohe und niedrige Temperaturen problemlos)
    • Verstärkte Glaslinse
    • Flimmerfrei selbst im untersten Leuchtmodus durch XENO No-PWM LED driver
    • Effektiver Kühlkörper zur Wärmeableitung
    • Besonders geschützter LED Driver durch Shock Isolation Framework
    • Tailstand möglich
    • Vergoldete Feder und mit Bronze überzogene Kontakte
    • Fluoreszierende Endschalterkappe
    • Fluoreszierender O-Ring im Lampenkopf
    • Optional erhältlicher Diffusor sorgt für optimale Ausleuchtung, z.B. beim Camping
      Betrieb mit 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A-Zellen
    • Betriebsspannung: DC 3.0~4.2V
    • Eingebauter Verpolungsschutz
    • Laufzeit: 2,5h/High, 6,5h/Mid, 18h/Low
    • Länge: 13,7cm
    • Durchmesser: 3,5cm
    • Gewicht: 120,5 Gramm (ohne Akku)

    Pro und Contra:


    + Hervorragende Qualität und Verarbeitung
    + Konzentration auf das Wesentliche (kein Strobe und SOS)

    - Kein Memory mode, d.h. die Lampe merkt sich den zuletzt verwendeten Modus nicht

    - Das Gewinde für die Endschalterkappe dürfte einen Tick besser geschmiert sein

    Fazit

    Die FARKA F8 V5 ist eine Lampe, die zeigt, daß es auch von unbekannten chinesischen Herstellern sehr gute Produkte geben kann.

    Mir persönlich gefällt die FARKA F8 V5 sehr gut. Die Verarbeitung ist auf einem hohen Niveau, und durch jede Menge Zubehör läßt sich die Lampe noch erweitern.

    Von der Charakteristik her würde ich die FARKA F8 als throworientierten Flooder einstufen. Die Lampe erzeugt einen ausreichend großen Spill für die Nahbereichsausleuchtung und leuchtet gleichzeitig soweit, daß man auch in einiger Entfernung vor sich noch deutlich Details erkennen kann. Wer einen noch besseren Flooder sucht, den möchte ich schon vorab auf die XENO E06 verweisen, die ich demnächst in einem weiteren Review vorstellen werde.

    Mit dem mitgelieferten verstellbaren Lanyard inkl. Befestigungsring aus rostfreiem Stahl läßt sich die Lampe sogar um den Hals hängen, was insbesondere in Situationen sehr hilfreich kann, wo beide Hände frei bleiben müssen und dennoch ein schneller Zugriff auf die Taschenlampe gewährleistet sein muß.

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    Bezugsquelle

    Die FARKA F8 V5 ist bei uns im Shop erhältlich.

  • Review: ASU P7 Sparkler SSC P7-D 900 Lumen max.

    Posted on May 27th, 2010 admin 1 comment

    Vorwort

    Ich hatte vor kurzem die Gelegenheit, die ASU P7 Sparkler bei einem Nachtcache zu testen. Meine Erfahrungen damit spiegeln sich in diesem Review wieder.

    Verpackung/Zubehör

    Die ASU P7 Sparkler wird in einer Pappschachtel ausgeliefert, als einziges Zubehör ist im Lieferumfang eine Handschlaufe enthalten. Ein Holster mit einem zusätzlichen Fach für einen Ersatzakku ist optional erhältlich. Eine wertige Geschenkbox, die etwas mehr hermacht, ist derzeit geplant.

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    Erster Eindruck

    Die ASU P7 Sparkler ist ein Flooder auf Basis der SSC P7-D LED mit max. 900 Lumen und einem optimierten Treiber. Sie erzielt mit ihrem tiefen Reflektor eine etwas höhere Reichweite als beispielsweise die MTE SSC P7-D. Eine nachleuchtende Endschalterkappe hilft dabei, die Taschenlampe im dunkeln leichter zu lokalisieren.

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    Verarbeitung

    Eine Anodisierung Type III ist sauber und gleichmäßig aufgetragen, die Gewinde sind ordentlich geschnitten und mit Doppel-O-Ringen versehen.

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    Leuchtkraft

    Die ASU P7 Sparkler wird vom Hersteller mit einer maximalen Leuchtkraft von 900 Lumen angegeben. Ob das stimmt oder nicht, kann ich nicht bestätigen – stattdessen verlasse ich mich an dieser Stelle lieber auf meine Beobachtungen, die ich im dunklen Wald bzw. während des Nachtcaches gemacht habe, und hier kann die Lampe ganz klar punkten: Sie ist sehr hell und sorgt für ausreichend Licht in der Dunkelheit.

    Da ich die MTE SSC P7-D sonst auch für Nachtcaches verwende, konnte ich hier einen guten Vergleich ziehen und feststellen, daß die ASU P7 Sparkler bedingt durch ihren tieferen Reflektor noch mehr Throw hat als die MTE SSC P7-D, aber dennoch gleich viel Sidespill bietet.

    Mit fünf Modi bietet die Lampe genügend Abstufungen zwischen sehr hell und recht dunkel. Der Hersteller gibt eine Laufzeit von ca. einer Stunde im höchsten Modus bei Betrieb mit einem 18650-Akku an; hier wäre noch anzumerken, daß es natürlich Unsinn ist, die ASU P7 Sparkler (genauso wie andere Lampen in dieser Größe) die ganze Zeit mit Vollgas zu betreiben, da sich die Lampe ansonsten zu sehr erhitzt.

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    Modi

    Die ASU P7 Sparkler verfügt über folgende Modi und Laufzeiten:

    High: 1 Stunde/900 Lumen
    Mid: 3,5 Stunden/450 Lumen
    Low: 5 Stunden/250 Lumen
    SOS: 16 Stunden/150 Lumen
    Strobe: 22 Stunden/150 Lumen

    Mit einem frisch geladenen 18650-Akku hat die ASU P7 Sparkler vier Stunden durchgehalten, wobei ich natürlich darauf geachtet habe, die Lampe nicht nur im höchsten Modus zu betreiben, sondern auch oft den mittleren Modus und den Low Mode verwendet habe. Anschließend war die Lampe immer noch einsatzbereit, d.h. der Akku hatte noch Energie.

    Technische Details:

        * Hochwertiger SSC P7 Emitter
        * Lebensdauer von 50.000 Stunden oder mehr
        * Glaslinse mit OP-Reflektor aus Alu
        * Leichtes Alugehäuse aus hochwertigem Flugzeugaluminium
        * Max. 900 Lumen im höchsten Modus
        * Fünf Modi: Hi > Med > Lo > Strobe > SOS
        * Elektronische Regelung für optimale Laufzeit und Energiemanagement
        * Betrieb mit 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A-Zellen möglich
        * Länge: 14 cm
        * Gewicht: 134 Gramm (ohne Akku)
        * Wasserdicht
        * Hocheffizienter Treiber

    Bezugsquelle

    Die ASU Sparkler P7 ist bei uns im Shop für 69,90 Euro erhältlich.

    Fazit

    Mir persönlich gefällt die ASU P7 Sparkler recht gut. Die Verarbeitung ist auf einem hohen Niveau, und wer eine äußerst helle und dennoch kompakte Lampe sucht, ist mit dieser Taschenlampe gut beraten. Als EDC geht die ASU P7 Sparkler zwar nicht mehr durch, in der Jackentasche hat sie aber immer noch Platz.

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    Die ASU P7 Sparkler fühlt sich im nahen und mittleren Bereich wohl und erledigt ihren Job dort sehr gut. Für hohe Reichweiten (> 200 Meter) ist sie jedoch nicht geeignet. Egal, ob für Nachtcaches, fürs Camping, Polizisten auf Streife oder nächtliche Ausflüge mit dem Hund: Die ASU P7 Sparkler leuchtet jede noch so dunkle Ecke hervorragend aus.

    Übrigens: Das optional erhältliche Holster enthält ein zusätzliches Fach für einen zweiten 18650-Akku, womit man auch für längere Einsätze hervorragend gerüstet ist.

  • Review: Olight SR90 Intimidator SST-90 2200 Lumen

    Posted on March 26th, 2010 admin 1 comment

     

    Einführung

    Mit der SR90 Intimidator Luminus SST-90 LED hat Olight eine Lampe der neuesten Technik-Generation auf den Markt gebracht, die ihresgleichen sucht : Ausgestattet mit einer Luminus SST-90 LED, die bis zu 2200 Lumen(!) und 1000 Meter Reichweite(!) laut Hersteller erreicht, darf diese Lampe zu den absoluten High-End-Taschenlampen auf dem Markt gezählt werden. Diese Leistung läßt Olight sich entsprechend bezahlen, doch mehr dazu später.

    Die Energieversorgung erfolgt über ein im Lieferumfang enthaltenes Battery Pack mit 6 x 18650-Akkus sowie einem speziell dafür entwickelten Ladegerät. Mit ihrer Leuchtleistung von 2200 Lumen nähert sie sich HID-Lampen an und bietet dabei gegenüber HID-Lampen den Vorteil der höheren Lebensdauer (LED-Technologie). Darüber hinaus bietet die Olight SR90 Intimidator einen Low-Modus mit 700 Lumen und einer Laufzeit von guten sechs Stunden.

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    Größenvergleich: Olight SR90 Intimidator, MTE SSC P7-D und iTP Light A1 EOS (von oben nach unten)

    Erster Eindruck

    Die Olight SR90 Intimidator Luminus SST-90 LED ist nicht die erste Taschenlampe, über die ich ein Review schreibe. Sie ist aber definitiv eine Monsterlampe mit Features, die mir so bislang noch nicht begegnet sind, und dazu gehört u.a. die schon fast unglaubliche Reichweite und Helligkeit dieser Lampe. Übrigens: Eine Taschenlampe im wörtlichen Sinne ist die SR90 sicherlich nicht mehr, aber der Einfachheit halber bleibe ich im folgenden einfach bei dieser gängigen Bezeichnung…

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    Sowohl von den Features als auch vom Preis her (Stand März 2010: 349,90 EUR) ist die SR90 Intimidator keine Lampe für den "normalen" Anwender, der mit seiner Fenix oder Led Lenser zufrieden ist. Das Kürzel SR zeigt nämlich schon ganz deutlich, wohin die Reise geht: Die SR90 wurde primär für Search & Rescue-Aufgaben und damit für Anwendungsbereiche entwickelt, in denen es auf absolute Zuverlässigkeit und hohe Leistungsfähigkeit ankommt. Auch Höhlenforscher oder Lost Place-Fans dürften zur angepeilten Zielgruppe von Olight gehören und enorme Reichweite sowie extreme Helligkeit zu schätzen wissen.

    Ausgeliefert wird die Olight SR90 Intimidator in einem stabilen Aluminiumkoffer mit umfangreichem Zubehör. Dazu gehören das Akku-Pack, das Ladegerät, ein Umhängegurt sowie Ersatz-O-Ringe. Die Lampe nebst Zubehör ist sehr gut verpackt, und der Koffer erlaubt eine adäquate Aufbewahrung dieser nicht ganz billigen Taschenlampe. Die Lampe bringt inkl. Akkupack mit sechs 18650-Akkus sage und schreibe 1,5 kg auf die Waage – wie gut, daß Olight dafür einen Tragegurt mitliefert, denn an diesem wird man sicher das ein oder andere Mal froh sein, wenn man die Lampe regelmäßig einsetzt.

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    Verarbeitung

    Auch bei der SR90 Intimidator wird Olight erneut dem Ruf gerecht, erstklassige und qualitativ äußerst hochwertige Taschenlampen zu produzieren. Die Gewinde sind sauber verarbeitet und gefettet, so daß sich Lampenkopf und Akkupack problemlos zusammenschrauben lassen. Der riesige Lampenkopf mit seiner sehr stabil wirkenden Linse macht den Eindruck, als wäre er auch härteren Strapazen gewachsen. Der Reflektor ist 6 cm tief und bietet dementsprechend gute Thrower-Eigenschaften; der Lampenkopf ist außerdem mit einem großen Kühlkörper (Heatsink) zur Ableitung der entstehenden Wärme ausgestattet.

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    David und Goliath: Links iTP A1 EOS, rechts SR90 

    Der Grip des Batteriekörpers ist sehr gut und erlaubt einen sicheren Halt auch bei Nässe.

    Bedienung

    Trotz der Größe der SR90 Intimidator ist die Bedienung kein Hexenwerk: Der Akkupack wird auf den Lampenkopf geschraubt, und mit einem Klick auf den Schalter hinter dem Lampenkopf wird die Lampe eingeschaltet. Beim ersten Klick wird der High Mode mit 2200 Lumen aktiviert; wenn man den Schalter kurz gedrückt hält, wird der Low Mode mit 700 Lumen aktiviert. Der Strobe Mode wird mit einem Doppelklick auf den Schalter selektiert.

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    Natürlich verfügt die Olight SR90 Intimidator über einen Memory, der sich den zuletzt verwendeten Leuchtmodus merkt und ihn nach dem Einschalten der Lampe wieder auswählt. Die LEDs am Lampenende zeigen sowohl den Ladestatus beim Laden des Akkupacks als auch die verfügbare Restenergie beim Betrieb der Lampe an:

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    • Ein Indikator an: 20%-40% Restenergie übrig
    • Zwei Indikatoren an: 40%-60% Restenergie übrig
    • Drei Indikatoren an: 60%-80% Restenergie übrig
    • Vier Indikatoren an: 85% und mehr Restenergie übrig
    • Kein Indikator an: Akkus haben weniger als 20% Energie und müssen geladen werden

    Der Ladevorgang wird durch eine rote LED angezeigt, die bei voller Aufladung auf grün umschaltet. Unter einer Gummiabdeckung am Lampenende unterhalb der LEDs befindet sich die Öffnung für den Anschluß des intelligenten Ladegerätes, das die Akkus schonend lädt. Um eine möglichst lange Lebensdauer der Akkus zu erzielen, empfiehlt es sich zweifellos, die beiligende Anleitung genau zu studieren. Am Lampenkörper befinden sich außerdem noch zwei um 360° drehbare Ösen zur Befestigung des mitgelieferten Umhängegurts, der im übrigen einen recht stabilen Eindruck hinterläßt.

    Beamshots

    Ich war natürlich ziemlich gespannt, ob die Angaben auf dem Papier sich auch in der Praxis bestätigen würden. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ob die Lampe nun wirklich 1000 Meter erreicht oder nicht, habe ich nicht mit wissenschaftlichen Methoden nachgemessen. Ganz klar bestätigen kann ich jedoch die Tatsache, daß die Olight SR90 Intimidator alle anderen Lampen hinsichtlich Leuchtkraft und Reichweite toppt, die wir im Shop anbieten. Obgleich die Beamshots nicht die Helligkeit und Reichweite der SR90 wiedergeben können, kann ich versichern, daß beides einfach gnadenlos ist – man muß es gesehen haben, um es zu glauben.

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    Leider nicht deutlich erkennbar: Die angeleuchtete Lagerhalle auf Position 12:00 Uhr ist ca. 600 Meter entfernt

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    High Mode mit 2200 Lumen

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    Technische Details

    • Luminus SST-90 LED mit 30 Watt
    • Lebensdauer 60.000 Stunden
    • Zwei Leuchtmodi und Strobe
    • Laufzeit:
      - High Mode: 2200 Lumen/80 Minuten
      - Low Mode: 700 Lumen/9 Stunden
      - Strobe: 10 Hz/160 Minuten
    • Reichweite: 1000 Meter max. (Herstellerangabe)
    • Länge: 33,6 cm
    • Durchmesser des Lampenkopfes: 10,0 cm
    • Gewicht: 1,58 kg inkl. Battery Pack
    • Aufladbares Battery Pack mit sechs eingebauten 18650-Akkus (7.2V, 6.6A). Der Ladeanschluß befindet sich am Lampenende
    • Äußerst helle Lampe mit 2200 Lumen(!) max.
    • Neues und modernes Design
    • Superstarke beschichtete Antireflex-Linse mit 99% effektiver Durchlässigkeit
    • Vier Indikatoren am Lampenende zeigen den Akkuzustand an:

    - Ein Indikator an: 20%-40% Restenergie übrig
    - Zwei Indikatoren an: 40%-60% Restenergie übrig
    - Drei Indikatoren an: 60%-80% Restenergie übrig
    - Vier Indikatoren an: 85% und mehr Restenergie übrig
    - Kein Indikator an: Akkus haben weniger als 20% Energie und müssen geladen werden

    • Erstklassige Wärmeableitung
    • Leicht bedienbarer Schalter am Lampenkopf, mit dem die Lampe ein-/ausgeschaltet wird sowie die einzelnen Modi selektiert werden
    • Speziell entwickeltes Ladegerät
    • Justierbarer Tragegut (kann entfernt werden)
    • Es kann entweder die ganze Lampe oder nur der Batteriekörper ans Ladegerät angeschlossen werden
    • Gefertigt und getestet nach militärischem Standard MIL-STD-810F
    • Wasserdicht
    • Kratzfeste und beschlagfreie Linse
    • Robuster und stabiler Lampenkörper
    • Modernes digitales Power Management-System ermöglicht optimale Laufzeiten 

    Pro und Contra

    + Gutes bis sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis gemessen am Gegenwert
    + Äußerst hell mit extremer Reichweite
    + qualitativ hochwertige Taschenlampe
    + Mitgelieferter Trageriemen

    - Gummiabdeckung über der Ladebuchse etwas fummelig zu bedienen
    - Kein Leichtgewicht mit 1,5 kg

    Fazit

    Wer das Geld übrig und Bedarf an einer ausgezeichneten Taschenlampe hat, kann bei der Olight SR90 Intimidator bedenkenlos zugreifen. Der aktuelle Preis von 349,90 EUR (Stand März 2010) ist garantiert kein Schnäppchen, aber diese Lampe wurde auch nicht für den "normalen" Anwender entwickelt, der seine Taschenlampe zum Gassi gehen mit dem Hand, zum Joggen oder für Nachtcaches verwendet.

    Die Olight SR90 Intimidator ist eine Lampe, die für nicht alltägliche Situationen entwickelt wurde, und dort macht sie mit ihrer extremen Reichweite und der unglaublichen Helligkeit von 2200 Lumen eine sehr gute Figur. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, dürfte sie ebenso für Höhlenforscher, Schatzsucher und Lost Place-Fans mehr als einen Blick wert sein. Mit modernster Technik wie einer Luminus SST-90 LED ist die Olight SR90 Intimidator überdies eine adäquate Alternative zu HID-Lampen, da Lampen mit LED-Technologie in der Regel eine höhere Lebensdauer (bei der SR90 bis zu 60.000 Stunden) besitzen und weniger empfindlich sind (keine Aufwärmzeit erforderlich usw.).

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    Bezugsquelle

    Die Lampe ist bei uns im Shop erhältlich.

  • Review: MTE M3-2I Tactical Flashlight 740 Lumen max.

    Posted on January 18th, 2010 admin 1 comment

    Mit der M3-2I hat MTE eine Taschenlampe auf den Markt gebracht, die den Freunden taktischer Taschenlampen gefallen dürfte. Ausgestattet mit einem neu entwickelten optischen System für maximale Helligkeit und Reichweite, einem speziellen Reflektor sowie einer beinahe unzerbrechlichen Linse scheint diese Lampe auch für harte Einsätze gut gewappnet zu sein. Mit ihrem Anti-Roll-Ring, der auch den Zigarrengriff erlaubt, sowie ihrem gezackten Lampenkopf unterscheidet sich die MTE M3-2I rein äußerlich deutlich von der MTE SSC P7-D, die etwas "ziviler" aussieht.

    Verpackung/Ausstattung

    Die MTE M3-2I kommt wie bei MTE üblich in einer schmucklosen einfachen Pappschachtel mit Blister-Innenverpackung daher. Ein Holster oder sonstiges Zubehör wird nicht mitgeliefert, ist aber optional erhältlich.

    Erster Eindruck

    Schwerer und massiver – das ist der erste Eindruck, wenn man die MTE M3-2I das erste Mal in der Hand hält. Die Verarbeitung der Lampe ist qualitativ hochwertig, und man merkt, daß der Hersteller schon seit längerem Taschenlampen produziert. Die MTE M3-2I besitzt im Gegensatz zur MTE SSC P7-D (Seoul Semiconductors LED) eine CREE MC-E LED und wird mit einem Akku vom Typ 18650 betrieben.

    An dieser Stelle gleich noch ein wichtiger Hinweis des Herstellers: Die Betriebsspannung der Taschenlampe darf 6V nicht übersteigen, d.h. Akkus vom Typ CR123A/16340 (3,7V) sind für den Betrieb mit der MTE M3-2I nicht geeignet!

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    Verarbeitung

    Die Verarbeitung der Lampe ist MTE-typisch und sehr gut. O-Ringe sorgen für Wasserdichtigkeit, die Gewinde sind sauber geschnitten und gefettet, und der Clicky ist leichtgängig.Die Anodisierung ist sauber und gleichmäßig aufgetragen. Ebenfalls erwähnenswert ist die entwickelte und nahezu bruchsichere Linse, die vom Hersteller als “bullet proof” bezeichnet wird – einen Schuß aus einer Magnum Kaliber 357 wird sie zwar sicher nicht aufhalten, sie macht aber nichtsdestotrotz einen sehr stabilen Eindruck.

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    Leuchtkraft

    Wenn man die MTE M3-2I bei Dunkelheit einschaltet, meint man, einen Flakscheinwerfer in der Hand zu haben. Die Lampe ist trotz ihrer geringen Größe unglaublich leuchtstark, und sie ist definitiv heller als Lampen mit wesentlich mehr Lumen, wie z.B. die TrustFire TR-1200, und das mit nur einem 18650-Akku! Erzielt wird die hohe Leuchtkraft einerseits durch die verwendete CREE MC-E LED, und andererseits durch ein neu entwickeltes hocheffizientes optisches System, das seinen Teil zur Reichweite und zur Helligkeit dieser Lampe beiträgt. Von der Charakteristik her geht die MTE M3-2I in Richtung Flooder; eine Reichweitenangabe werde ich nachliefern, sobald unsere Reflektorenteststrecke zur Reichweitenmessung komplett aufgebaut ist.

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    Abstand vom Fenster zum Turm: ca. 12-15 Meter

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    Abstand zur Wand: ca 1,5 Meter

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    Wärmeentwicklung

    Ich habe die MTE M3-2I testweise ca. 20 Minuten auf höchster Stufe betrieben, und naturgemäß erwärmt sie sich auch nach einiger Zeit. Sie wurde jedoch nicht so heiß, daß ein weiterer Betrieb auf höchster Stufe die Lampe bzw. die Elektronik beschädigt hätte. Trotzdem sollte man sich darüber im klaren sein, daß eine kompakte Lampe dieser Größe nicht stundenlang mit 740 Lumen betrieben werden sollte, aber dafür hat die Lampe ja auch weitere Modi, die akkuschonend sind und immer noch genug Helligkeit erzeugen.

    Modi

    Die MTE M3-2I verfügt über sechs Modi, die allesamt auch von anderen Lampen her bekannt sind und sich wie folgt schalten lassen:

    1. High

    2. Strobo fast

    3. Mid

    4. Low

    5. Strobo slow

    6. SOS

    Ein Memory ist nicht vorhanden, die Lampe wählt beim Einschalten automatisch immer den hellsten Modus aus.

    Technische Details

    • LED: CREE MC-E 10 Watt
    • Betrieb mit 1 x 18650-Akku
    • Modi: Sechs, darunter SOS und Strobe mit 15 MHz
    • Maximale Leuchtstärke: 740 Lumen
    • Mittlere Leuchtstärke: 200 Lumen
    • Minimale Leuchtstärke: 60 Lumen
    • Akku hält über 24 Stunden bei Betrieb mit minimaler Leuchtstärke durch
    • Modi lassen sich mit einem leichten Druck auf den Clicky durchschalten
    • Anti-Roll-Funktion
    • Gefertigt aus hochwertigem und widerstandsfähigem Flugzeugaluminium
    • Anodisierung HA Type III
    • Äußerst lichtdurchlässige und beinahe unzerbrechliche Linse
    • Sichtbarkeit der Lampe in der Nacht bis zu einer Entfernung von ca. 4,8 km (Herstellerangabe)
    • Lebensdauer der LEDs beträgt bis zu 50.000 Stunden und mehr
    • Elektronische Regelung sorgt für optimalen Energiefluß
    • Wasserdicht
    • Hocheffizientes und neu entwickeltes optisches System sowie eine spezielle Linse erlauben eine hohe Reichweite und Helligkeit
    • Neu entwickelter Lampenkopf eignet sich auch zur Selbstverteidigung

    Pro und Contra

    Typisch für MTE ist die spärliche Ausstattung der Lampen ab Werk. Eine ansprechende  Verkaufsverpackung sucht man vergeblich, andererseits konzentriert sich MTE lieber auf das wesentliche und baut gute Taschenlampen – das ist mir persönlich viel wichtiger als eine schicke Produktverpackung, die sowieso im Mülleimer landet.

    Bezugsquelle

    Die MTE M3-2I ist bei uns im Shop erhältlich.

    Fazit

    Die MTE M3-2I hat mich voll und ganz überzeugt, da sie gemessen an ihrer Größe wirklich unglaublich hell ist. Als EDC geht sie von der Größe und vom Gewicht her zwar nicht mehr durch, aber in eine Jackentasche passt sie problemlos. Wer nachts mit seinem Hund Gassi geht, Geocaches aufspürt oder sonstigen Outdoor-Aktivitäten nachgeht, bei denen viel Licht nicht schaden kann, dem sei diese Lampe empfohlen. Sie ist robust genug, um auch harte Einsätze klaglos mitzumachen.

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    Von links nach rechts: MTE M3-2I, MTE M-2 und MTE C3-709