• Review: Olight SR51 XM-L 900 OTF-Lumen max.

    Posted on November 27th, 2011 admin No comments

     

    Einführung

    Nicht umsonst erinnert die Olight SR51 Intimidator schon rein äußerlich ein klein wenig an die großen Schwestern Olight SR90 oder Olight SR91, im Unterschied zu diesen ist sie jedoch wesentlich kompakter und hat ein paar Lumen-PS weniger unter der Haube. Mit 900 OTF-Lumen ist die Olight SR51 Intimidator jedoch allemal hell genug, um auch Licht ins größte Dunkel zu bringen, und auch bei der Reichweite (laut Hersteller über 700 Meter(!)) lässt sich die Olight SR51 Intimidator nicht lumpen.

    Die Olight SR51 Intimidator ist außerdem mit der aktuellen Hochleistungs-LED CREE XM-L ausgestattet und liefert damit 200 OTF-Lumen mehr als die Olight M3X, die ja von vielen Flashaholics als Mega-Thrower betrachtet wird. Was die SR51 sonst noch so zu bieten hat, möche ich in meinem Review gleich näher erläutern.

    Alle Angaben wie Leuchtweite, Laufzeiten usw. sind wie immer Herstellerangaben.

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    Verpackung/Zubehör

    Ausgeliefert wird die Olight SR51 Intimidator in einem etwas kleineren, aber auch sehr schicken und stabilen Alukoffer, wie er auch schon von den größeren Modellen her bekannt ist. Im Lieferumfang enthalten sind:

    • Alukoffer
    • 6 x CR123A-Primärzellen
    • Holster
    • Bedienungsanleitung
    • Diffusor
    • O-Ringe
    • Lanyard

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    An dieser Stelle gleich noch ein wichtiger Hinweis: Standardmäßig wird die Olight SR51 Intimidator ohne zusätzliches Akku-Magazin für den Betrieb mit zwei 18650-Akkus ausgeliefert, welches jedoch als Zubehör erhältlich ist. Ich kann deshalb an dieser Stelle nur empfehlen, dieses Akku-Magazin gleich mitzubestellen, denn vom Betrieb der Olight SR51 mit sechs Zellen im Format CR123A/16340 würde ich ganz klar absehen; die Gründe dafür erläutere ich weiter unten. 

    Erster Eindruck

    Nicht ganz so martialisch wie eine Olight SR91, aber dennoch ein echter Leuchtkraftzwerg. Die Bedienung ist sehr simpel, denn sie beschränkt sich auf zwei Leuchtmodi sowie einen versteckt untergebrachten Strobe. Olight setzt bei dieser Taschenlampe auf die Bedienung via Seitenschalter, der unterhalb des Lampenkopfes angebracht ist.

    Da Olight eine Reichweite von 700 Metern für die SR51 angibt, sollte man davon ausgehen, dass sie mit einem SMO-Reflektor ausgestattet ist. Das ist aber nicht der Fall, es kommt stattdessen ein Mini OP-Reflektor zum Einsatz, der dennoch einen sehr ausgewogenen Beam mit einer ausgezeichneten Reichweite liefert.

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    Verarbeitung

    Man merkt den Lampen von Olight meines Erachtens einfach die jahrelange Erfahrung bei der Entwicklung hochwertiger Taschenlampen an. Ich hatte bislang noch nie eine Lampe von Olight in der Hand, die verarbeitungsmäßig wirklich schlecht gewesen wäre. Gleiches gilt für die Olight SR51 Intimidator, denn hier passt einfach alles, angefangen bei der Anodisierung bis hin zu den Gewinden und Kontakten. Dank der Riffelung liegt die SR51 auch bei Regen oder nasser Witterung noch stabil in der Hand.

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    Leuchtmodi und Laufzeiten

    • High: 900 OTF-Lumen/1,2 Stunden
    • Low: 200 OTF-Lumen/10 Stunden
    • Strobe: 10 Hz/2,4 Stunden

    Wie ich weiter oben schon angedeutet habe, lautet meine Empfehlung, die Lampe ausschließlich mit 18650-Zellen zu betreiben. Die Gründe dafür sind:

    • Die Laufzeit beim Betrieb mit CR123A-Zellen ist kürzer
    • Bei Betrieb mit 16340-Akkus sollte auf jeden Fall sichergestellt sein, dass sich alle Akkus im gleichen Ladezustand befinden (Stichwort: Akkuchemie), und wer misst tatsächlich schon vor jedem Leuchteinsatz die Akkukapazität penibel durch?
    • Für ein Optimum an Laufzeit und Leistung führt kein Weg am Betrieb der Olight SR51 mit zwei 18650-Zellen vorbei, selbst wenn man noch ein paar Euro zusätzlich für das Magazin auf den Tisch legt – darauf kommt es beim Preis der Lampe dann auch nicht mehr an…

    Bedienung

    Das User Interface (UI) der SR51 ist sehr simpel und leicht bedienbar:

    1. Ein- und ausgeschaltet wird die Olight SR51 über einen Seitenschalter unterhalb des Lampenkopfes

    2. Die zwei Leuchtmodi werden durch Drücken des Seitenschalters ausgewählt

    3. Strobe wird aktiviert, indem der Seitenschalter länger gedrückt gehalten wird

     

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden im High Mode aufgenommmen. Zusätzlich habe ich noch einen Beamshot mit aufgesetztem Diffusor gemacht, so dass man die Unterschied mit und ohne Diffusor gut erkennen kann.

    1. Ohne Diffusor

    Olight SR51 Intimidator High Mode

    Olight SR51 Intimidator High Mode

    Olight SR51 Intimidator High Mode

    2. Mit Diffusor

    Olight SR51 Intimidator High Mode with diffusor

     

    Video

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Olight SR51 beim nächtlichen Einsatz:

    Olight SR51 at night

    Technische Details

    • CREE XM-L LED
    • Max. 900 OTF-Lumen
    • Quick Strobe Mode
    • Digitales Energiemanagement für konstante und optimale Laufzeiten
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Taktischer Clicky
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • SMO-Reflektor für optimale Reichweite
    • Clip entfernbar
    • Energieversorgung: 6 x CR123A oder 6 x CR123A, 2 x 18650 mit optional erhältlichem Akku-Magazin
    • Länge: 18,5 cm
    • Gewicht: 396 Gramm (ohne Akkus/Batterien)

     

    Lieferumfang

    • Alukoffer
    • 6 x CR123A-Primärzellen
    • Holster
    • Bedienungsanleitung
    • Diffusor
    • O-Ringe
    • Lanyard

    Pro
    + Hervorragende Qualität und Verarbeitung
    + Umfangreiches Zubehör
    + Strobe versteckt

     

    Contra
    - Magazin für Betrieb mit 2 x 18650-Akku nicht im Lieferumfang enthalten

    - Holster passt nicht ganz genau

    Fazit

    Die SR-Serie von Olight steht für "Search and Rescue", also suchen und retten. Tatsächlich ist diese Einstufung keinesfalls übertrieben, denn bei Olight sind nicht nur die großen Lampen aus der SR-Serie unglaublich hell, sondern bei etwas geringerer Größe und weniger Leuchtleistung auch die kleinen Lampen wie die SR51 Intimidator.

    Selbstverständlich eignet sich die SR51 nicht nur für den Einsatz bei Rettungskräften oder dem THW, sondern es handelt sich um eine Taschenlampe, die ein großes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten abdeckt. Der Beam der Olight SR51 Intimidator bietet wie bereits erwähnt einerseits durch den OP-Reflektor genügend Sidespill, um den nahen und mittleren Bereich auszuleuchten, und andererseits auch eine brachiale Reichweite von über 700 Metern(!). Ob man in dieser Entfernung noch etwas erkennen, ist natürlich die andere Frage – Fakt ist aber, dass die SR51 wirklich einen sehr weitreichenden Beam hat. Mit dem mitgelieferten Diffusor ist außerdem eine äußerst helle Ausleuchtung des Nahbereichs möglich.

    Dass leistungsstarke Taschenlampen keine Riesenprügel sein müssen, stellt Olight mit der SR51 Intimidator eindrucksvoll unter Beweis, und angesichts der Leistungsfähigkeit der SR51 halte ich das Preis-/Leistungsverhältnis für angemessen. Einzig die Tatsache, dass ein Akku-Magazin für den Betrieb mit 18650-Akkus nicht im Lieferumfang enthalten ist, finde ich nur suboptimal – ich für meinen Teil hätte ein Akku-Magazin für 18650-Betrieb gegenüber dem mitgelieferten mit 6 x CR123A/16340-Zellen bevorzugt.

    Nichtsdestotrotz ist die Olight SR51 Intimidator eine der hellsten und leistungsfähigsten Lampen in dieser Größenklasse und deshalb auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

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    Bezugsquelle

    Die Olight SR51 Intimidator ist im MSITC Shop erhältlich.

  • Review: Xeccon M3A, Xeccon M3B und Xeccon M1

    Posted on November 24th, 2011 admin No comments

    Einführung

    Nachdem ich bereits ein paar Worte zu diesem Hersteller in meinem Review zur Xeccon M2 und zur Xeccon R20X verloren habe, erspare ich mir das an dieser Stelle und komme direkt auf den Punkt, und zwar zum Review der Xeccon M3A, der Xeccon M3B sowie der Xeccon M1. Der Einfachheit halber mache ich keine drei Reviews, sondern fasse die M-Serie in einem Review zusammen, da die Lampen sich technisch sowieso ziemlich ähnlich sind.

    Obwohl die Taschenlampen der Xeccon M-Serie "nur" mit XP-G R5 LEDs ausgestattet sind, halte ich sie aus meiner subjektiven Perspektive für sehr interessante Taschenlampen – warum ich das so sehe, werde ich im Verlauf des Reviews näher erläutern.

    Last but not least: Wie immer sind Angaben wie Lumen oder Laufzeiten Herstellerangaben von der Xeccon-Homepage, ich messe diese Angaben nicht selber nach.

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    Verpackung und Zubehör

    Hier möchte gleich zu Beginn mit einem Zitat starten, das aus meinem Xeccon M2-Review stammt:

    "Mit einer stabilen und ansehnlichen Verpackung kann die Xeccon M2 (noch) nicht dienen, stattdessen wird die Xeccon M2 in einer schmucklosen und nicht besonders stabilen weißen Pappschachtel ausgeliefert. Da der erste Eindruck bekanntermaßen sehr wichtig ist, habe ich das Thema bei Xeccon angesprochen, und mir wurde bereits signalisiert, dass die Lampen in Zukunft mit einer "richtigen" Verpackung ausgeliefert werden sollen."

    In der Tat hat Xeccon sich hier Gedanken gemacht und den Worten Taten folgen lassen, denn zumindest die Xeccon M3A und die Xeccon M3B kommen in einer deutlich besseren Verpackung daher. Die Xeccon M3A wird (noch) in der bekannten weißen Pappschachtel ausgeliefert, ich gehe jedoch davon aus, dass es auch nur eine Frage der Zeit ist, bis sie ebenfalls in einer ordentlichen Verpackung ausgeliefert wird.

    Im Gegenzug ist dafür das Zubehör weniger geworden, denn im Lieferumfang aller drei Taschenlampen ist nur noch das Lanyard enthalten. Ein Holster ist nach wie vor nicht im Lieferumfang enthalten.

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    Erster Eindruck

    Ich hole an dieser Stelle etwas weiter aus, damit meine Begeisterung für Xeccon-Taschenlampen verständlicher wird: In schöner Regelmäßigkeit werde ich von diversen chinesischen Taschenlampen-Herstellern angeschrieben, von denen jeder natürlich nur die weltweit besten Taschenlampen verkauft – ach, was sage ich: die sind natürlich hinsichtlich ihrer Leuchtkraft und Qualität auch einzigartig in Zeit und Raum…

    Es ist deshalb nicht vermessen zu behaupten, dass ich wirklich schon etliche – mehr oder weniger brauchbare – Samples in der Hand hielt, aber bislang gehört nur Xeccon zu den wenigen (noch) unbekannten Herstellern, deren Produkte mich auf Anhieb überzeugt haben. Der Grund dafür ist einfach: Hier stimmt meines Erachtens nicht nur die Qualität, sondern auch das Drumherum, wie z.B. ein interessantes Preis-/Leistungsverhältnis oder die Bedienung über einen Drehregler. Ich bin deshalb davon überzeugt, dass auch die Xeccon-Modelle M3A, M3B und M1 großen Anklang finden werden.

    So, nun aber genug geschwärmt und zurück den Fakten. Die Xeccon M3A ist das größte Modell aus der M-Serie und wird mit 3 x AA-Batterien bzw. NiMH-Akkus betrieben, während die kleinere Xeccon M3B mit 3 x AAA-Batterien bzww. NiMH-Akkus befeuert wird. Das Schlusslicht (rein größentechnisch) bildet hier die Xeccon M1, die definitiv als kleine, aber feine EDC-Lampe mit 1 x CR123/16340-Betrieb durchgeht.

    Die Xeccon M3B sowie die Xeccon M1 bieten einen taktischen forward clicky, mit dem die Lampen ein- und ausgeschaltet werden – die Auswahl der Leuchtmodi erfolgt über den Drehregler am Lampenkopf, doch dazu weiter unten mehr. Nur die Xeccon M3A wird komplett über den Drehregler bedient, also auch ein- und ausgeschaltet.

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    Ein Risiko geht man beim Kauf einer Xeccon-Taschenlampe sicher nicht ein…

    Verarbeitung

    Ich habe bei meinen Testexemplaren nichts gefunden, was ich als Mangel betrachten würde. Lediglich beim Lampenkopf der Xeccon M3A ist die Wandstärke an einer Stelle etwas dicker, was aber keinerlei Einfluss auf die Funktionalität hat. Davon abgesehen sind die Lampen der Xeccon M-Serie ebenfalls sehr ordentlich verarbeitet, lediglich die Gewinde dürften noch einen Tick besser geschmiert sein – das war es aber auch schon, ansonsten gibt es an den Lampen nichts auszusetzen.

    Die Selektorringe lassen sich ohne große Mühe drehen und laufen geschmeidig. Alle drei Lampen lassen sich übrigens auch einhändig steuern, da der Drehschalter problemlos mit Daumen und Zeigefinger bedienbar ist.

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    Eine Raumsonde vom Planeten Xecconia? Nein, nur der Lampenkopf und die Tailcap der Xeccon M1…

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    Bedienung

    1. Xeccon M3A

    Die Xeccon M3A wird – wie oben schon erwähnt – komplett über den Drehring bedient. Ausgeschaltet wird sie mit einer Drehung ganz nach links, eingeschaltet mit einer Drehung nach rechts. Damit lassen sich auch der Reihe sämtliche Leuchtmodi durchschalten, und glücklicherweise sind Strobe und SOS ganz rechts untergebracht, so dass diese Modi nicht unbeabsichtigt aktiviert werden können.

    Schaltreihenfolgenmäßig sieht das ganze dann so aus:

    Fünf Modi: Low > MID > High > Strobe > SOS

    2. Xeccon M3B

    Ein- und ausgeschaltet wird die Xeccon M3B über einen taktischen forward clicky am Lampenende, die Auswahl der Leucht- und Blinkmodi erfolgt ebenfalls über den Selektorring am Lampenkopf in folgender Schaltreihenfolge:

    Fünf Modi: Low > MID > High > Strobe > SOS

    3. Xeccon M1

    Auch diese Lampe folgt dem Bedienungsschema der Xeccon M3B, allerdings beschränkt sich die Auswahl der zur Verfügung stehenden Modi auf zwei Leucht- und zwei Blinkmodi:

    Vier Modi: Low > High > Strobe > SOS

    Bei allen drei Taschenlampen rastet der Drehregler ein, es ist also keine stufenlose Bedienung möglich. Darüber hinaus zeigt eine Kerbe in Verbindung mit einem Symbol den jeweils ausgewählten Modus am Drehregler an. Ich betrachte das als nette Spielerei, denn einen richtigen Nutzen hat das ganze nicht: In der Regel weiß man, in welchem Modus sich die Lampe befindet, und bei Dunkelheit kann man sowieso nichts erkennen.

     

    Videos

    Videos aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigen die Xeccon M3A sowie die Xeccon M3B beim nächtlichen Einsatz:

     

    Xeccon M3A at night

     

    Xeccon M3B at night

    Anmerkung: Das Video zur Xeccon M1 fehlt deshalb, weil beim Youtube-Upload mein MAGIX Video Deluxe MX regelmäßig abgestürtzt ist. Sobald ich mehr Zeit habe, werde ich nochmal einen Upload-Versuch starten.

    Nichtsdestotrotz denke ich, dass man auch auf den Beamshots die Leuchtcharakteristik der Xeccon M1 ganz gut erkennen kann.

     

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden im höchsten Modus aufgenommen. Der Vollständigkeit halber möchte ich anmerken, dass es zum Zeitpunkt der Erstellung der Beamshots ziemlich neblig war.

    Xeccon M3A

    Xeccon M3A High Mode

    Xeccon M3A High Mode

    Xeccon M3A High Mode

    Xeccon M3B

    Xeccon M3A High Mode

    Xeccon M3B High Mode

    Xeccon M3B High Mode

    Xeccon M1

    Xeccon M1 High Mode

    Xeccon M1 High Mode

    Xeccon M1 High Mode

    Leuchtcharakteristik

    Die Kombination aus SMO-Reflektor und XP-G R5 LED zeigt schon ganz klar, wohin die Reise geht, und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Xeccon M3A eine gute Reichweite von ca. 200 Metern erzielt. Durch die etwas geringere Lumenzahl erreicht die M3B nicht ganz diese Reichweite, sie kann sich aber dennoch auch sehen lassen; beide Lampen haben noch genug Sidespill für die Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereiches.

    Im Gegensatz zu den batteriebetriebenen Modellen bietet die Xeccon M1 trotz SMO-Reflektor eine gediegene Mischung aus Flood und Throw.

    Laufzeit und Leuchtmodi Xeccon M3A

    • Fünf Modi: Low > Mid > High > Strobe > SOS
    • Max. Laufzeit: 25 Stunden

    Laufzeit und Leuchtmodi Xeccon M3B

    • Fünf Modi: Low > Mid > High > Strobe > SOS
    • Max. Laufzeit: 45 Stunden

    Laufzeit und Leuchtmodi Xeccon M1

    • Vier Modi: Low > High > Strobe > SOS
    • Max. Laufzeit: 25 Stunden

    Technische Details Xeccon M3A

    • CREE XP-G R5 LED
    • Max. Output: 340 Lumens
    • Max. Laufzeit: 25 Stunden
    • Selektorring
    • Mode Memory
    • SMO-Reflektor
    • Reichweite: ca. 200 Meter (Herstellerangabe)
    • Gehärtete ultraklare Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
    • Strapazierfähiges Flugzeugaluminium mit Anodisierung nach HA Type III
    • Energieversorgung: 3 x AA-Batterie/NiMH-Akku
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Länge: 13,6 cm
    • Stoßfest
    • Gewicht: 200 Gramm (ohne Batterien bzw. Akkus)

    Technische Details Xeccon M3B

    • CREE XP-G R5 LED
    • Max. Output: 310 Lumens
    • Max. Laufzeit: 45 Stunden
    • Selektorring
    • Mode Memory
    • SMO-Reflektor
    • Gehärtete ultraklare Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
    • Strapazierfähiges Flugzeugaluminium mit Anodisierung nach HA Type III
    • Beam Intensity: 16450cd
    • Farbe: schwarz
    • Energieversorgung: 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A/16340-Akku
    • Spannungsbereich: 2.8V~6V
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Länge: 15,3 cm
    • Durchmesser: 2,6 cm
    • Durchmesser Lampenkörper: 2,6 cm
    • Durchmesser Lampenkopf: 3,4 cm
    • Stoßfest
    • Gewicht: 145 Gramm (ohne Akku)

     

    Technische Details M1

    • CREE XP-G R5 LED
    • Max. Output: 300 Lumens
    • Max. Laufzeit: 25 Stunden
    • Selektorring
    • Mode Memory
    • SMO-Reflektor
    • Strapazierfähiges Flugzeugaluminium mit Anodisierung nach HA Type III
    • Farbe: schwarz
    • Energieversorgung: 1 x CR123A/16340-Akku
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Länge: 9,6 cm
    • Durchmesser: 2,5 cm
    • Stoßfest
    • Gewicht: 60 Gramm (ohne Batterien)

     

    Pro und Contra

    + Sehr gute Verarbeitung bei allen drei Lampen
    + Interessantes Preis-/Leistungsverhältnis
    - Verpackung bei der Xeccon M3A verbesserungswürdig

    Fazit

    Dass auch (noch) unbekannte Hersteller ordentliche Taschenlampen bauen können, stellt Xeccon meiner Meinung auch mit den Modellen M3A, M3B und M1 wieder unter Beweis. Die hier vorgestellten Modelle sind allesamt empfehlenswert, und vor allem die Kombination aus Bedienung per Drehregler, Betrieb mit AA-Batterien bzw. einer CR123A/16340-Zelle im Fall der Xeccon M1 sowie ein interessantes Preis-/Leistungsverhältnis machen die Taschenlampen speziell für Anwender interessant, die klare Preisobergrenzen für Taschenlampen mit Drehregler-Bedienung haben.

    Auch die Tatsache, dass statt einer CREE XM-L-LED eine XP-G R5-LED zum Einsatz kommt, finde ich an dieser Stelle sogar begrüßenswert, denn speziell bei den batteriebetriebenen Taschenlampen Xeccon M3A und Xeccon M3B macht sich die Verwendung dieser LED bei den Laufzeiten angenehm bemerkbar.

    Meine Einsatzempfehlung für die Xeccon M-Serie lautet deshalb wie folgt: Wer – aus welchen Gründen auch immer – keine Taschenlampen auf Lithium-Ionen-Basis mag, sondern stattdessen eine batteriebetriebene leistungsstarke Taschenlampe sucht, der ist entweder mit der Xeccon M3A oder der Xeccon M3B sehr gut bedient. Die hellste Lampe ist natürlich aufgrund der Verwendung von 3 x AA-Zellen die Xeccon M3A, dafür ist die Xeccon M3B kompakter.

    Reichweitenmäßig kann die Xeccon M1 nicht mit den beiden anderen Modellen der M-Serie mithalten, dafür hat diese Taschenlampe einen eher floodigen Beam für die Ausleuchtung des nahen und mittleren Umfeldes; die Reichweite dürfte bei ca. 50-70 Meter liegen.

    Egal, ob für den Hundebesitzer, der eine zuverlässige Taschenlampe bei Spaziergängen in der Dunkelheit sucht oder für den Geocacher, der mit der Xeccon M3A eine Taschenlampe mit hoher Reichweite erhält, um auch weiter entfernte Nachtcache-Stages noch problemlos lokalisieren zu können: Die Xeccon M-Serie deckt ein breites Spektrum an Anforderungen ab und dürfte für nahezu jeden Geschmack etwas bieten.

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    Bezugsquelle

    Die Xeccon M-Serie ist im MSITC Shop erhältlich.

  • Review: Xeccon M2 XP-G R5 310 Lumen max.

    Posted on November 12th, 2011 admin No comments

    Einführung

    Xeccon ist ein weiterer Hersteller aus der Reihe "Wer kennt diesen Hersteller?", der allerdings im Gegensatz zu vielen anderen ebenfalls unbekannten Herstellern mit einigen interessanten Modellen aufwarten kann. In diesem Review stelle ich die Xeccon M2 vor und erläutere auch, was mir an der Lampe gut und weniger gut gefällt.

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    Verpackung und Zubehör

    Mit einer stabilen und ansehnlichen Verpackung kann die Xeccon M2 (noch) nicht dienen, stattdessen wird die Xeccon M2 in einer schmucklosen und nicht besonders stabilen weißen Pappschachtel ausgeliefert. Da der erste Eindruck bekanntermaßen sehr wichtig ist, habe ich das Thema bei Xeccon angesprochen, und mir wurde bereits signalisiert, dass die Lampen in Zukunft mit einer "richtigen" Verpackung ausgeliefert werden sollen.

    Als Zubehör werden eine Bedienungsanleitung, Ersatz-O-Ringe sowie ein Lanyard mitgeliefert. Ein Holster ist im Lieferumfang nicht enthalten.

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    Erster Eindruck

    Als ich das erste Mal auf Xeccon aufmerksam geworden bin, dachte ich mir zunächst: "Nun ja, wieder einer von vielen, der seine Taschenlampen unters Volk bringen will!". Meine Meinung änderte sich jedoch rasch, als die ersten Samples eintreffen, denn die Qualität und die Verarbeitung der Xeccon-Lampen ist tatsächlich sehr gut.

    Der positive Eindruck wird durch die Bedienung über den stabil wirkenden Selektorring abgerundet. Sicherlich ist eine derartige Bedienung kein Alleinstellungsmerkmal, allerdings gibt es auch nur wenige Taschenlampen von anderen Herstellern, die zum Preis der Xeccon M2 kompatibel sind. Da die Xeccon M2 einen Mode Memory besitzt bzw. nach dem Einschalten den zuletzt verwendeten Modus verwendet, ist es die ideale Taschenlampe für alle jene, die einen Start im Low Mode bevorzugen, um beispielsweise beim Einsatz in der Dunkelheit die Nachtsichtfähigkeit weitgehend zu erhalten.

    Verarbeitung

    Ich habe es schon weiter oben angesprochen und wiederhole es an dieser Stelle nochmal: Die Xeccon M2 ist meiner Meinung nach wirklich top verarbeitet. Der Selektorring lässt sich ohne große Kraftanstrengung drehen, ist aber andererseits auch nicht so leichtgängig, dass versehentlich z.B. ein Blinkmodus aktiviert werden kann.

    Die Xeccon M2 macht insgesamt einen sehr wertigen und stabilen Eindruck, wenn man sie in der Hand hält.

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    Bedienung

    Bedient wird die Xeccon M2 mit dem Selektorring am Lampenkopf, mit dem sich vier reguläre Leuchtmodi sowie Strobe und SOS auswählen lassen. Durch Drehen des Selektorringes wird der gewünschte Modus ausgewählt, der dank einem Mode Memory beim nächsten Einschalten der Lampe sofort wieder aktiviert wird.

    Die Auswahl des gewünschten Modus ist mit Hilfe des Selektorringes sofort möglich, ohne dass man sich mühsam per Clicky durch alle anderen Modi durchhangeln muss. Schaltreihenfolgenmäßig sieht das ganze dann so aus:

    Low > Mid > High > Max Strobe > SOS

     

    Video

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Xeccon M2 im praktischen Einsatz:

    Xeccon M2 at night

     

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden im höchsten Modus aufgenommen.

    Xeccon M2 Max

    Xeccon M2 Max

    Xeccon M2 Max

     

    Leuchtcharakteristik

    Die Xeccon M2 ist weder ein Flooder, noch ein Thrower – sie bietet stattdessen eine gute Mischung aus beidem und erzeugt einen Lichtstrahl, der nicht nur den nahen und mittleren Bereich gut abdeckt, sondern darüber hinaus auch eine für die meisten Anwendungsfälle ausreichende Reichweite bietet. Obwohl Xeccon diese mit 215 Metern angibt, ist eien Reichweite von ca. 170 Metern realistischer.

    Laufzeiten und Leuchtmodi

    • Sechs Modi: Max > High > Mid > Low > Strobe > SOS
    • Max. Laufzeit: 25 Stunden

    Laufzeiten:

    • Low(48 Stunden)
    • Mid (20 Stunden)
    • High(12 Stunden)
    • Max(2,5 Stunden)
    • Strobe(20 Stunden)
    • SOS (45 Stunden)

    Technische Details

    • CREE XP-G R5 LED
    • Max. Output: 310 Lumen
    • Max. Laufzeit: 25 Stunden
    • Selektorring
    • Mode Memory
    • OP-Reflektor
    • Gehärtete ultraklare Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
    • Strapazierfähiges Flugzeugaluminium mit Anodisierung nach HA Type III
    • Reichweite: 215 Meter (Herstellerangabe)
    • Beam Intensity: 16450cd
    • Energieversorgung: 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A/16340-Akku
    • Spannungsbereich: 2.8V~6V
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Länge: 15,3 cm
    • Durchmesser: 2,6 cm
    • Durchmesser Lampenkörper: 2,6 cm
    • Durchmesser Lampenkopf: 3,4 cm
    • Stoßfest
    • Gewicht: 145 Gramm (ohne Akku)

    Pro und Contra

    + Sehr gute Verarbeitung, hohe Qualität
    + Interessantes Preis-/Leistungsverhältnis
    - Helligkeitsunterschied zwischen Stufe Max und High kaum wahrnehmbar

    Fazit

    Im Vergleich mit anderen bekannten Marken muss sich die Xeccon M2 meiner Ansicht nach nicht verstecken. Für Flashaholics, für die eine aktuelle CREE XM-L-LED das wichtigste Kriterium ist, mag die verbaute XP-G R5-LED vielleicht ein Ausschlusskriterium sein, für reine Anwender hingegen nicht.

    Dank ihres ausgewogenen Beams ist die Xeccon M2 vielseitig einsetzbar, und insbesondere die Auswahl der Leuchtmodi über den Selektorring dürfte eine willkommene Abwechslung für alle sein, denen die Bedienung einer Taschenlampe über den Clicky oder das Drehen des Lampenkopfes weniger zusagt. Wer außerdem eine Taschenlampe sucht, die direkt im Low Mode starten kann, sollte die Xeccon M2 ebenfalls in Betracht ziehen, denn das ist problemlos möglich.

    Mein einziger Kritikpunkt an der Xeccon M2 ist die Abstufung der Leuchtstufen Max und High, denn der Unterschied zwischen diesen beiden Modi ist kaum wahrnehmbar. Davon abgesehen ist die Xeccon M2 aus meiner Sicht uneingeschränkt empfehlenswert.

     

    IMG_4590

     

    Bezugsquelle

    Die Xeccon M2 ist im MSITC Shop erhältlich.

  • Review: Fenix TK70 max. 2200 ANSI-Lumen

    Posted on October 20th, 2011 admin No comments

     

    Einführung

    Wer die anderen Lampen aus der Fenix TK-Serie kennt, kennt auch die Fenix TK70. Sollte man zumindest meinen, doch weit gefehlt: Die Fenix TK70 ist eine jener Taschenlampen, die man das erste Mal fast schon etwas ehrfürchtig eingedenk der Leistung in die Hand nimmt, die diese Lampe (Suchscheinwerfer wäre eigentlich passender) bietet.

    Ohne in Superlative abschweifen zu wollen, aber was Fenix mit der TK70 abgeliefert hat, darf rein leistungsmäßig schon als kleine Meisterleistung betrachtet werden, allerdings mit einer kleinen Einschränkung – ich werde darauf gleich näher eingehen.

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    Um es gleich mal ganz platt zu sagen: Ich bin sicher, dass die Fenix TK70 Maßstäbe setzen wird. Nicht nur allein aufgrund der sagenhaften Leistung von 2200 ANSI-Lumen, die sie mit drei CREE XM-L LEDs liefert, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass es die erste Taschenlampe sein dürfte, die eine solche Leistung aus vier D-Zellen bzw. NiMH-Akkus herauskitzelt.

    Alle im Review genannten Werte wie Laufzeiten, Reichweite, Lumen usw. sind Herstellerangaben, die ich von der Homepage übernommen habe.

     

    Verpackung/Zubehör

    Die Fenix TK70 wird in der bekannten Fenix-Verpackung mit folgendem Zubehör ausgeliefert:

    • Fenix TK70
    • Handschlaufe
    • Ersatz-O-Ring
    • Ersatzgummi für Clicky
    • 4 x D-Batterien
    • Tragegurt

     

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    IMG_3730

    IMG_3731

     

    Ein Holster ist nicht im Lieferumfang enthalten. Im Gegensatz zu anderen Fenix-Lampen wird die Fenix TK70 übrigens in Einzelteilen ausgeliefert, die man zuerst zusammenschrauben muss. Zur sicheren Aufbewahrung wäre meines Erachtens ein stabiler Plastik- oder Alukoffer eine feine Sache gewesen, zumal es sich um eine hochwertige Lampe handelt, die man auch dementsprechend behandeln und aufbewahren möchte.

    Hier bieten sich z.B. Peli Cases an, die zwar nicht ganz billig sind, aber eine hervorragende Ergänzung zur Fenix TK70 darstellen.

     

    Erster Eindruck

    Wie ich eingangs bereits erwähnte, wäre Suchscheinwerfer wohl die passendere Bezeichnung – nichtsdestotrotz werde ich hier beim Begriff Taschenlampe bleiben. Das Design der Fenix TK70 basiert auf den schon bekannten Modellen der TK-Serie, als da wären Fenix TK45, Fenix TK41 usw. Auch die Bedienung über die zwei Schalter unterhalb des Lampenkopfes sowie dem Clicky am Lampenende wurde übernommen.

    Das ist insofern kein Fehler, weil die Bedienung damit einerseits leicht vonstatten geht und andererseits jeder, der schon mal eine Fenix TK-Lampe in der Hand hatte, sofort damit loslegen kann. Es liegt natürlich in der Natur der Sache, dass die Fenix TK70 kein Leichtgewicht ist, und je nach geplantem Einsatzgebiet sollte man sich dieser Tatsache auch bewusst sein. Mit 769 Gramm ohne Batterien/Akkus hat die Fenix TK70 schon mal ein spürbares Grundgewicht, voll bestückt liegt die Lampe damit bei gut über 1000 Gramm.

    Last but not least ist die Fenix TK70 bedingt durch den großen Lampenkopf mit ihren drei CREE XM-L LEDs etwas kopflastig. Die TK70 kann übrigens auch verkürzt werden, indem das Batterieverlängerungsrohr weggelassen wird – in diesem Betriebsmodus kann sie dann auch mit drei Batterien respektive Akkus verwendet werden.

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    Verarbeitung

    Nothing new here. Auch die Fenix TK70 wurde so gebaut, dass sie dem guten Ruf von Fenix-Taschenlampen gerecht wird, d.h. ordentliche und gut eingefettete Gewinde, O-Ringe und natürlich eine sauber aufgebrachte Anodisierung runden den guten Eindruck ab. Die LEDs sind sauber zentriert.

     

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    Laufzeiten und Leuchtmodi

    a) General Mode

    • Turbo: 2200 Lumen/1 Stunden 50 Minuten
    • High: 930 Lumen/4 Stunden 30 Minuten
    • Mid: 300 Lumen/15 Stunden
    • Low: 20 Lumen/168 Stunden

    b) Flashing Mode

    • Strobe: 2200 Lumen
    • SOS: 930 Lumen

    Wichtig an dieser Stelle: Die maximale Leuchtkraft sowie die damit verbundenen Laufzeiten wurden von Fenix mit Qualitätsakkus mit einer Kapazität von jeweils 9000 mAh gemessen. Bei Verwendung von anderen Akkus oder Batterien können diese Werte variieren.

    Außerdem möchte ich an dieser Stelle auf einen Punkt aufmerksam machen, der von Fenix meines Erachtens ruhig deutlicher hervorgehoben werden dürfte: Die angegebenen 2200 ANSI-Lumen im Turbo Mode sind nur mit Akkus erreichbar, nicht jedoch mit normalen D-Zellen! Der Turbo Mode bei Betrieb mit D-Zellen ist nur für wenige Sekunden verfügbar, danach schaltet die Lampe helligkeitsmäßig zurück.

    Wer also die volle Leistung der Fenix TK70 nutzen möchte, kommt um die Anschaffung eines entsprechenden Ladegerätes plus Akkus (sofern nicht bereits vorhanden) nicht umhin. Selbstverständlich ist der Betrieb auch mit D-Zellen möglich, dann ist allerdings bei 930 ANSI-Lumen Feierabend. Zur Ehrenrettung der Fenix TK70 sei jedoch gesagt, dass auch die 930 ANSI-Lumen für die meisten Einsatzbereiche mehr als ausreichend sein dürften.

     

    Bedienung

    Unterhalb des Lampenkopfes befinden sich analog zur Fenix TK45 zwei Schalter. Mit dem rechten Schalter wird die Lampe ein- bzw. ausgeschaltet, mit dem linken Schalter werden die normalen Leuchtmodi (General Mode) ausgewählt. Durch zweimaliges Klicken auf den rechten Schalter werden die Blinkmodi (Flashing Mode) ausgewählt, die wiederum mit dem linken Schalter selektiert werden können.

    Der zuletzt eingestellte Leuchtmodus wird nach dem Einschalten der Lampe automatisch wieder hergestellt, da die Fenix TK70 über einen Mode Memory verfügt. Fenix setzt hier auf bewährtes und erfindet das Rad nicht neu, was ich für eine gute Idee halte.

    Leuchtkraft

    Vorab möchte ich erwähnen, dass Fenix mittlerweile alle Lumenangaben in ANSI-Lumen angibt. ANSI-Lumen werden mit einem genormten Messverfahren ermittelt, was wiederum den optimalen Vergleich mit Lampen von anderen Herstellern ermöglicht, die sich ebenfalls an diesen Standard halten.

    Kommen wir nun zur Fenix TK70. Mit sage und schreibe 2200 ANSI-Lumen(!) bei Akku-Betrieb lässt sich die Fenix TK70 problemlos als Flakscheinwerfer einsetzen – der Lichtstrahl ist wirklich gewaltig. Die Reichweite wird mit 720 Meter angegeben, wobei die Leuchtcharakteristik generell Richtung breiter Beam mit viel Sidespill geht, aber dennoch eine gewaltige Reichweite bietet.

    Analog zu meinen anderen Reviews habe ich auch in diesem Fall die Reichweite nicht selber nachgemessen, aber selbst wenn es 100 Meter weniger sein sollten: Die Leuchtkraft der Fenix TK70 gehört definitiv mit zum beeindruckendsten, was ich je gesehen habe.

    Beamshots

    Für die Beamshots habe ich meine Testlampe sowohl mit vier D-Zellen als auch mit vier Akkus vom Typ Ansmann NiMH 10000 mAh bestückt, alle Bilder entstanden im Modus Turbo.

    1. Betrieb mit vier D-Zellen

    Fenix TK70 Turbo Mode D-Batterien

     

    Fenix TK70 Turbo Mode D-Batterien

     

    Fenix TK70 Turbo Mode D-Batterien

     

    2. Betrieb mit vier NiMH-Akkus

    Fenix TK70 Turbo Mode NiMH-Akkus

     

    Fenix TK70 Turbo Mode NiMH-Akkus

     

    Fenix TK70 Turbo Mode NiMH-Akkus

    Video

    Ein Video aus unserer Serie HelleTaschenlampen@Night zeigt die Fenix TK70 beim nächtlichen Einsatz:

    Fenix TK70 at night

     

     

    Technische Details

    • 3 x CREE XM-L LED
    • Lebensdauer: ca. 50.000 Stunden
    • Reichweite: 720 Meter (Herstellerangabe)
    • Energieversorgung: 4 x Alkaline Batterien (D-Zelle), 4 x NiMH-Akku
    • Länge: 40,5 cm
    • Durchmesser: 4 cm
    • Lampenkopfdurchmesser: 10,6 cm
    • Gewicht: 769 Gramm (ohne Batterien/Akkus)
    • Digitale Regelung für optimales Energiemanagement, lange Laufzeiten und konstante Helligkeit
      Verpolungsschutz
    • Überladungsschutz für Akkus
    • Hergestellt aus Flugzeugaluminium
    • Bedienung über zwei Seitenschalter unterhalb des Lampenkopfes sowie einem Clicky am Lampenende
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Verstärkte ultraklare Glaslinese mit doppelseitiger Antibeschlag-Beschichtung

     
    Pro
    + Sensationelle Leuchtkraft
    + Optimal geeignet als Rettungs- und Suchlampe
    + Betrieb sowohl mit normalen Batterien als auch mit Akkus möglich
    + Saubere Trennung zwischen Leucht- und Blinkmodi

    Contra
    - Turbo Mode nur mit Akkus möglich

    Fazit

    Ich möchte keinen Hehl daraus machen, dass ich die Fenix TK70 für einen echten Kracher halte. Eine Lampe, die mit NiMH-Akkus im D-Format eine maximale Leuchtkraft von 2200 ANSI-Lumen bietet und preislich für unter 200 Euro zu haben ist, halte ich schon für etwas außergewöhnliches. Nur um das klarzustellen: Die Fenix TK70 ist sicher nicht die prädestinierte Lampe, die man sich beim abendlichen Gassigehen mit dem Hund oder beim Joggen im Dunkeln mal kurz in die Tasche steckt.

    Wie ich eingangs schon erwähnte, verdient die Fenix TK70 meines Erachten auch eher die Bezeichnung Suchscheinwerfer, denn nichts anderes ist sie.

    Nichtdestotrotz ist ihr Einsatzspektrum sehr vielseitig: Egal, ob bei nächtlichen Bootsfahrten zur Ausleuchtung, beim Einsatz bei Rettungskräften, Polizei, THW usw. – überall dort, wo extreme Leuchtkraft und der Betrieb mit regulären Batterien bzw. NiMH-Akkus obligatorisch sind, macht die Fenix TK70 eine gute Figur. Gleichwohl kommt man um den Betrieb mit vier Akkus nicht herum, so man die maximale Leuchtkraft nutzen möchte.

    Schön wäre natürlich ein Verpackung vom Format einer Olight SR90 gewesen, aber das hätte die Produktionskosten mit Sicherheit in die Höhe getrieben. Nun gut, man kann eben nicht alles haben. Auch ohne Koffer bekommt die Fenix TK70 aufgrund ihres Preis-/Leistungsverhältnises von mir eine klare Kaufempfehlung, denn die Leuchtleistung der TK70 ist einfach bombastisch.

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    Bezugsquelle

    Erhältlich ist die Fenix TK70 im MSITC Shop.

  • HelleTaschenlampen@Night: Video review Fenix TK70 max. 2200 ANSI-Lumen

    Posted on October 16th, 2011 admin No comments

    2200 ANSI-Lumen kann man nicht beschreiben – man muss sie erlebt haben, und einen kleinen Eindruck davon vermittelt unser Video aus der Reihe HelleTaschenlampen@Night. Die Leuchtkraft der Fenix TK70 bei Betrieb mit NiMH-Akkus ist absolut beeindruckend, und selbst gestandene Flashaholics geraten bei dieser Lampe ins Schwärmen.

     

    Fenix TK70 at night

     

    Erhältlich ist die Fenix TK70 im MSITC Shop.

  • Video Review: Fenix TK70 max. 2200 ANSI-Lumen

    Posted on October 16th, 2011 admin No comments

     

    Die Fenix TK70 ist keine EDC-Taschenlampe, die man sich eben mal schnell in die Hosen- oder Jackentasche stecken kann. Nein, die Fenix TK70 spielt in einer ganz anderen Liga: Mit knapp 41 cm Länge, einem Gesamtgewicht von knapp 1300 Gramm (mit Akkus/Batterien) sowie 2200 ANSI-Lumen(!) bei Betrieb mit vier NiMH-Akkus und einer Reichweite von knapp 720 Metern(!) ist die Fenix TK70 DIE (Taschen)lampe für all jene, die maximale Lumen-Power benötigen.

     

    Fenix TK70 video review

     

    Es dürfte meines Erachtens schwer werden, in dieser Preis-/Leistungsklasse eine adäquate Lampe zu finden.

    Erhältlich ist die Fenix TK70 bei uns im Shop.

  • Video review: Balder BD-2 XM-L 500 Lumen max.

    Posted on October 3rd, 2011 admin No comments

     

    Die Balder BD-2 basiert auf modernster Technik in Form einer XM-L T6 LED und bietet neben einem interessanten Design ein einfach zu bedienendes User Interface. Ähnlichkeiten zu existierenden Lampen von anderen Herstellern kommen nicht von ungefähr, da die Balder-Ingenieure zuvor bei anderen bekannten Herstellern gearbeitet haben und das beste aus allen Welten in der Balder BD-2 vereint haben.

    Wer eine Lampe sucht, die hell ist (500 Lumen) und auf unnötigen Schnickschnack in Form von SOS, Strobe oder sonstigen Blinkmodi verzichtet, kommt bei der Balder BD-2 auf seine Kosten. Eine sehr gute Verarbeitung und ein schickes Design runden den guten Eindruck ab.

    Laufzeiten und Leuchtmodi

    Bei Betrieb mit 1 x 18650-Akku:

    • 500 Lumen/2 Stunden
    • 20 Lumen/90 Stunden

    Technische Details

    • 500 Lumen max.
    • XM-L T6 LED
    • OP-Reflektor für optimale Mischung aus Flood und Throw
    • Drei Leuchtmodi (High – Medium – Low)
    • Hocheffizientes optisches u. elektronisches System
    • Entwickelt für professionellen und taktischen Einsatz
    • Betrieb mit folgenden Akkus möglich: 1 x 18650
    • Doppelseitig antireflexbeschichtete Linse
    • Stoßsicher
    • Verpolungsschutz
    • Unterspannungsschutz
    • Tailstand möglich
    • Wasserdicht
    • Loch für Handschlaufe (Lanyard) vorhanden
    • Aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium hergestellt
    • Anodisierung nach Type III
    • Länge: 14,0 cm
    • Gewicht: 180 Gramm (mit Batterien)

    Video Review

    Ein Video Review zur Balder BD-2 finden Sie nachfolgend:

     

    Lieferumfang:

    • Ersatz-O-Ringe
    • Ersatz-Schalterkappe
    • Bedienungsanleitung

    Die Balder BD-2 ist bei uns im Shop erhältlich.

  • Video review: Balder BD-4 XM-L U2 900 Lumen max.

    Posted on October 2nd, 2011 admin No comments

     

    Hohe Qualität

    Die Balder BD-4 basiert auf modernster Technik in Form einer XM-L U2 und bietet neben einem interessanten Design ein einfach zu bedienendes User Interface. Ähnlichkeiten zu existierenden Lampen von anderen Herstellern kommen nicht von ungefährt, da die Balder-Ingenieure zuvor bei anderen bekannten Herstellern gearbeitet haben und das beste aus allen Welten in der Balder BD-4 vereint haben.

    Wer eine Lampe sucht, die sehr hell ist (900 Lumen!) und auf unnötigen Schnickschnack in Form von SOS, Strobe oder sonstigen Blinkmodi verzichtet, kommt bei der Balder BD-4 auf seine Kosten. Eine sehr gute Verarbeitung und ein schickes Design runden den guten Eindruck ab.

     

    Balder BD-4 video review

    Laufzeiten und Leuchtmodi

    Bei Betrieb mit 2 x 18650-Akku:

    • 900 Lumen/1,5 Stunden
    • 20 Lumen/180 Stunden

    Technische Details

    • 900 Lumen
    • XM-L U2 LED
    • SMO-Reflektor für optimale Reichweite
    • Drei Leuchtmodi (High – Medium – Low)
    • Hocheffizientes optisches u. elektronisches System
    • Entwickelt für professionellen und taktischen Einsatz
    • Betrieb mit folgenden Akkus möglich: 2 x 18650
    • Doppelseitig antireflexbeschichtete Linse
    • Stoßsicher
    • Verpolungsschutz
    • Unterspannungsschutz
    • Tailstand möglich
    • Wasserdicht
    • Loch für Handschlaufe (Lanyard) vorhanden
    • Aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium hergestellt
    • Anodisierung nach Type III
    • Taktischer forward clicky
    • Länge: 25,2 cm
    • Gewicht: 500 Gramm (mit Batterien)

    Lieferumfang:

    • Ersatz-O-Ringe
    • Ersatz-Schalterkappe
    • Bedienungsanleitung

    Alle genannten Angaben und Bilder zum Produkt sind Hersteller-Informationen und können ggf. abweichen. Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Alle Grafiken und Warenzeichen auf dieser Seite unterliegen dem Recht der jeweiligen Eigentümer.

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  • Balder-Taschenlampen bei uns im Shop erhältlich

    Posted on October 1st, 2011 admin No comments

    Balder ist ein neuer Mitspieler im Taschenlampen-Markt, der in Deutschland eher noch unbekannt ist. Da die Balder-Ingenieure zuvor bei anderen Taschenlampen-Herstellern beschäftigt waren, macht sich das Know How in diesem Bereich angenehm bemerkbar, sowohl hinsichtlich der Technik als auch der Qualität der Lampen. Egal, ob es sich um die Balder BD-1, die Balder BD-2 oder die Balder BD-4 handelt: Alle Taschenlampen sind qualitativ sehr gut und spielen ganz vorne mit.

    Die Balder BD-1 geht als klassische EDC-Taschenlampe durch, die Balder BD-2 ist eine kompakte universell einsetzbare Taschenlampe mit einer praxistauglichen Mischung aus Flood und Throw und die Balder BD-4 ist ein Thrower mit ordentlich Sidespill, der sowohl weit entfernte Ziele als auch den nahen und mittleren Bereich sehr gute ausleuchtet. Von den technischen Merkmalen abgesehen, zeichnen sich alle Taschenlampen von Balder durch ein sexy Design aus, das sich angenehm vom sonstigen Einheitsschwarz bei Taschenlampen abhebt.

    Videos zu den Balder-Taschenlampen gibt es auf unserem Youtube-Kanal:

    Balder BD-4 video review

     

    Balder BD-2 video review

     

    Alle Taschenlampen von Balder sind bei uns im Shop verfügbar.

  • Review: KLARUS XT20 XM-L U2 1200 ANSI Lumen max.

    Posted on September 6th, 2011 admin No comments

     

    Einführung

    Bereits mit der Ankündigung der KLARUS XT20 Night Predator gab es die ersten Diskussionen in diversen Internet-Foren, in denen es hauptsächlich um das Design der Lampe ging. Den einen gefiel das ziemlich einzigartige Design, die anderen hingegen hielten es für gewöhnungsbedürftig. Wie auch immer: Das Design ist tatsächlich ziemlich ungewöhnlich, aber die technischen Daten sprechen für sich – ich werde im weiteren Verlauf des Reviews noch näher darauf eingehen.

    Wie immer gilt: Alle Angaben (Lumen, Reichweite usw.) sind Herstellerangaben, die ich von der KLARUS-Webseite übernommen habe.

    IMG_4130

    Verpackung/Zubehör

    Ausgeliefert wird die  KLARUS XT20-Taschenlampe in einer ansehnlichen Verpackung mit einigem Zubehör:

    • Holster
    • Handschlaufe
    • Clip
    • Zwei Ersatz-O-Ringe
    • Zusätzliche Endkappe

    IMG_4141

    Erster Eindruck

    Wie ich in der Einführung schon schrieb, ist das Design dieser Taschenlampe sehr "unique", also ziemlich einzigartig. Beim Auspacken musste ich spontan an eine doppelläufige Schrotflinte denken, doch im Praxistest konnte die KLARUS XT20 Night Predator sehr schnell unter Beweis stellen, wie effektiv diese Konstruktion mit zwei nebeneinander liegenden Lampenköpfen tatsächlich funktioniert, aber mehr dazu weiter unten.

    Die KLARUS XT20 lässt bereits namensmäßig eine gewisse Nähe zur KLARUS XT10 erahnen, und nicht nur hier ist eine enge Verwandschaft erkennbar: Als Farbe kommt auch hier wieder das bekannte Military Grey zum Einsatz, und der Kabelschalter ED10 ist ebenfalls kompatibel zur XT20, da hier die gleiche Tailcap wie bei der XT20 verbaut wurde.

    Das User Interface (UI) ist ebenfalls identisch zur KLARUS XT20, ich werde darauf noch näher eingehen.

    IMG_4131

    IMG_4129

    Verarbeitung

    Die Verarbeitung ist wie von KLARUS gewohnt auch bei der XT20 Night Predator sehr gut. Da das Rad nicht neu erfunden, sondern auf bereits bekanntes und bewährtes zurückgegriffen wurde, gibt es hier keine großen Unterschiede zur KLARUS XT10: Die Gewinde sind sauber geschnitten und geschmiert, die Kontakte sind vergoldet und die Anodisierung ist ebenfalls von sehr guter Qualität.

    Leuchtmodi und Laufzeiten

    Hier kann die KLARUS XT20 Night Predator nun richtig ihre LED-Muskeln spielen lassen, denn die Leistungswerte sind eine echte Ansage und sprechen für sich.

    • High Mode: max. 1200 ANSI-Lumen / 2 Stunden
    • Mid Mode: ca. 370 ANSI-Lumen / 5,3 Stunden
    • Low Mode: ca. 10 ANSI-Lumen / 205 Stunden
    • Strobe: 1200 ANSI-Lumen / 4 Stunden

    Die Aufteilung sowie die Lumenzahl der drei Modi gefällt mir ganz gut, und mit der vom Hersteller angegebenen Laufzeit von zwei Stunden bei vollen 1200 ANSI-Lumen hat die Lampe natürlich ordentlich Power unter der Haube. Auch eine Laufzeit von 205 Stunden bei 10 Lumen ist nicht zu verachten, denn nicht immer ist maximale Helligkeit ausschlaggebend, sondern in vielen Fällen auch eine möglichst lange Laufzeit bei einem geringen Lumenwert.

    Wie auch schon bei der KLARUS XT10 wurde der Strobe-Modus aus der normalen Schaltreihenfolge ausgelagert und kann damit auch nicht versehentlich aktiviert werden.

    IMG_4125IMG_4133IMG_4134IMG_4135IMG_4137IMG_4142IMG_4143IMG_4147IMG_4148IMG_4149IMG_4150IMG_4154IMG_4157IMG_4158IMG_4159IMG_4161IMG_4163IMG_4164

     

    Bedienung

    Die Bedienung der KLARUS XT20 Night Predator folgt einem Schema, das man mittlerweile auch von anderen Lampen kennt, und zwar mit einem sog. Dual Tail Switch, oder auf gut deutsch einem Doppelschalter.

    Was verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung? Ganz einfach: Am Lampenende befinden sich zwei Schalter, mit denen die KLARUS XT20 bedient wird. Mit dem großen Schalter wird die Lampe ein- und ausgeschaltet, mit dem zweiten und kleineren Schalter können die einzelnen Modi in der Sequenz Low – Mid – High ausgewählt werden. Selbstverständlich besitzt die KLARUS XT20 auch einen Strobe-Modus, der durch längeres Drücken des kleinen Clickies aktivert wird.

    Bemerkenswert ist übrigens die Tatsache, dass der Strobe auch bei ausgeschalteter Lampe funktioniert; dazu muss lediglich der kleine Clicky kurz gedrückt werden. An diesem kleinen, aber feinen Detail zeigt sich, dass KLARUS beim Design der XT20 auch Zielgruppen ins Auge gefasst hat, für die eine solche Funktion u.U. sehr hilfreich sein kann, z.B. Polizisten oder Angehörige von Wach- oder Sicherheitsdiensten.

    Übrigens: Am bequemsten hält man die Lampe in der Mitte, wie auf den Bildern beispielhaft dargestellt. Wenn man die XT20 über einen längeren Zeitraum ausschließlich am Lampenende festhält, macht sich irgendwann die Erdanziehungskraft bemerkbar…

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    Leuchtkraft und Leuchtcharakteristik

    Was die Leuchtkraft angeht, hat sich KLARUS nicht lumpen lassen. Durch die Verwendung von zwei CREE XM-L U2, die zusammen 1200 ANSI-Lumen erreichen, wird das Maximum an Leistung aus der XT20 herausgeholt. Der Beam kann sich sehen lassen, denn neben ordentlich Flood kann die KLARUS XT20 Night Predator auch mit einem gelungenen Throw punkten. Mit einem reinrassigen Thrower, der mehrere hundert Meter Reichweite bietet, kann sie hinsichtlich der Reichweite zwar nicht mithalten, dafür ist der Beam eine gut ausgewogene Mischung aus Flood und Throw – von daher halte ich die Bezeichnung Taschenscheinwerfer für diese Lampe durchaus für angemessen.

    Betrieben werden kann die KLARUS XT20 entweder mit zwei 18650-Akkus oder vier CR123A/16340-Zellen, wobei ich hier ganz klar den Betrieb mit 18650-Akkus empfehle – mit den kleinen Zellen dürfte die angegebene Laufzeit von zwei Stunden bei 1200 ANSI-Lumen meines Erachtens nicht erreicht werden.

    Nichtsdestotrotz ist der Betrieb mit CR123A/16340-Zellen immer noch eine sinnvolle Fallback-Lösung für den Fall, dass man tatsächlich mal keine 18650-Akkus zur Hand haben sollte.

    Beamshots

    Alle Beamshots wurden im High Mode erstellt; als Energiequelle kamen zwei 18650-Akkus zum Einsatz.

    KLARUS XT20 High ModeKLARUS XT20 High ModeKLARUS XT20 High Mode

    Video

    Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die KLARUS XT20 beim nächtlichen Einsatz:

    KLARUS XT20 at night

    Technische Details

    • Dual Head
    • CREE XM-L U2 LED für maximale Lichtausbeute
    • Drei reguläre Leuchtmodi
    • Strobe
    • Beschichtete Glaslinsen
    • Farbe: Military grey
    • SMO-Reflektor
    • Länge: 21,8 cm
    • Gewicht: 270 Gramm ohne Batterien
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Kompatibel zum Kabelschalter ED10

     

    Lieferumfang

    - Holster
    - Lanyard
    - Clip
    - Zwei Ersatz-O-Ringe

     

    Pro

    + Hervorragende Qualität und Verarbeitung
    + Umfangreiches Zubehör
    + Pfiffiges User Interface (UI)
    + Strobe muss explizit aktiviert werden
    + Strobe funktioniert bei ausgeschalteter Lampe

    Contra
    - Design etwas gewöhnungsbedürftig

    Fazit

    Die KLARUS XT20 ist meiner Meinung nach nicht nur optisch mal etwas anderes, sondern macht auch aus technischer Sicht eine sehr gute Figur. 1200 ANSI-Lumen aus einer Lampe dieser Größe sind sehr beeindruckend, und mit dem bekannten UI (User Interface), das auch schon in der KLARUS XT10 zum Einsatz kommt, ist die Bedienung der Lampe sehr einfach. Dass eine Lampe in dieser Lumenklasse darüber hinaus noch bequem in einem Holster am Gürtel transportiert werden kann, rundet den guten Eindruck ab.

    Sicher ist der Preis von knapp 150 Euro kein Pappenstiel, aber die KLARUS XT20 kauft man üblicherweise auch nicht als Taschenlampe zum Campen, sondern benutzt sie für Anwendungsbereiche, in denen helles und weitreichendes Licht gefragt ist, z.B. für Rettungseinsätze, auf Booten und dergleichen. Da der Preis meines Erachtens für die gebotene Leistung gerechtfertigt ist, kann ich die KLARUS XT20 ohne wenn und aber empfehlen. Der einzige Wermutstropfen ist für mich, dass die KLARUS XT20 über keinen Mode Memory verfügt, der den zuletzt verwendeten Modus nach dem Einschalten wieder herstellt, aber damit kann ich leben.

    Last but not least lässt sich auch der ED10-Kabelschalter von KLARUS für die XT20 verwenden und bietet damit noch weitere Einsatzmöglichkeiten. Rein theoretisch dürfte die XT20 sogar in die KLARUS-Fahrradhalterung passen, getestet habe ich das allerdings nicht.

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    Bezugsquelle

    Die KLARUS XT20 ist bei uns im Shop erhältlich.