• Review: Fenix TK70 max. 2200 ANSI-Lumen

    Posted on October 20th, 2011 admin No comments

     

    Einführung

    Wer die anderen Lampen aus der Fenix TK-Serie kennt, kennt auch die Fenix TK70. Sollte man zumindest meinen, doch weit gefehlt: Die Fenix TK70 ist eine jener Taschenlampen, die man das erste Mal fast schon etwas ehrfürchtig eingedenk der Leistung in die Hand nimmt, die diese Lampe (Suchscheinwerfer wäre eigentlich passender) bietet.

    Ohne in Superlative abschweifen zu wollen, aber was Fenix mit der TK70 abgeliefert hat, darf rein leistungsmäßig schon als kleine Meisterleistung betrachtet werden, allerdings mit einer kleinen Einschränkung – ich werde darauf gleich näher eingehen.

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    Um es gleich mal ganz platt zu sagen: Ich bin sicher, dass die Fenix TK70 Maßstäbe setzen wird. Nicht nur allein aufgrund der sagenhaften Leistung von 2200 ANSI-Lumen, die sie mit drei CREE XM-L LEDs liefert, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass es die erste Taschenlampe sein dürfte, die eine solche Leistung aus vier D-Zellen bzw. NiMH-Akkus herauskitzelt.

    Alle im Review genannten Werte wie Laufzeiten, Reichweite, Lumen usw. sind Herstellerangaben, die ich von der Homepage übernommen habe.

     

    Verpackung/Zubehör

    Die Fenix TK70 wird in der bekannten Fenix-Verpackung mit folgendem Zubehör ausgeliefert:

    • Fenix TK70
    • Handschlaufe
    • Ersatz-O-Ring
    • Ersatzgummi für Clicky
    • 4 x D-Batterien
    • Tragegurt

     

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    Ein Holster ist nicht im Lieferumfang enthalten. Im Gegensatz zu anderen Fenix-Lampen wird die Fenix TK70 übrigens in Einzelteilen ausgeliefert, die man zuerst zusammenschrauben muss. Zur sicheren Aufbewahrung wäre meines Erachtens ein stabiler Plastik- oder Alukoffer eine feine Sache gewesen, zumal es sich um eine hochwertige Lampe handelt, die man auch dementsprechend behandeln und aufbewahren möchte.

    Hier bieten sich z.B. Peli Cases an, die zwar nicht ganz billig sind, aber eine hervorragende Ergänzung zur Fenix TK70 darstellen.

     

    Erster Eindruck

    Wie ich eingangs bereits erwähnte, wäre Suchscheinwerfer wohl die passendere Bezeichnung – nichtsdestotrotz werde ich hier beim Begriff Taschenlampe bleiben. Das Design der Fenix TK70 basiert auf den schon bekannten Modellen der TK-Serie, als da wären Fenix TK45, Fenix TK41 usw. Auch die Bedienung über die zwei Schalter unterhalb des Lampenkopfes sowie dem Clicky am Lampenende wurde übernommen.

    Das ist insofern kein Fehler, weil die Bedienung damit einerseits leicht vonstatten geht und andererseits jeder, der schon mal eine Fenix TK-Lampe in der Hand hatte, sofort damit loslegen kann. Es liegt natürlich in der Natur der Sache, dass die Fenix TK70 kein Leichtgewicht ist, und je nach geplantem Einsatzgebiet sollte man sich dieser Tatsache auch bewusst sein. Mit 769 Gramm ohne Batterien/Akkus hat die Fenix TK70 schon mal ein spürbares Grundgewicht, voll bestückt liegt die Lampe damit bei gut über 1000 Gramm.

    Last but not least ist die Fenix TK70 bedingt durch den großen Lampenkopf mit ihren drei CREE XM-L LEDs etwas kopflastig. Die TK70 kann übrigens auch verkürzt werden, indem das Batterieverlängerungsrohr weggelassen wird – in diesem Betriebsmodus kann sie dann auch mit drei Batterien respektive Akkus verwendet werden.

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    Verarbeitung

    Nothing new here. Auch die Fenix TK70 wurde so gebaut, dass sie dem guten Ruf von Fenix-Taschenlampen gerecht wird, d.h. ordentliche und gut eingefettete Gewinde, O-Ringe und natürlich eine sauber aufgebrachte Anodisierung runden den guten Eindruck ab. Die LEDs sind sauber zentriert.

     

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    Laufzeiten und Leuchtmodi

    a) General Mode

    • Turbo: 2200 Lumen/1 Stunden 50 Minuten
    • High: 930 Lumen/4 Stunden 30 Minuten
    • Mid: 300 Lumen/15 Stunden
    • Low: 20 Lumen/168 Stunden

    b) Flashing Mode

    • Strobe: 2200 Lumen
    • SOS: 930 Lumen

    Wichtig an dieser Stelle: Die maximale Leuchtkraft sowie die damit verbundenen Laufzeiten wurden von Fenix mit Qualitätsakkus mit einer Kapazität von jeweils 9000 mAh gemessen. Bei Verwendung von anderen Akkus oder Batterien können diese Werte variieren.

    Außerdem möchte ich an dieser Stelle auf einen Punkt aufmerksam machen, der von Fenix meines Erachtens ruhig deutlicher hervorgehoben werden dürfte: Die angegebenen 2200 ANSI-Lumen im Turbo Mode sind nur mit Akkus erreichbar, nicht jedoch mit normalen D-Zellen! Der Turbo Mode bei Betrieb mit D-Zellen ist nur für wenige Sekunden verfügbar, danach schaltet die Lampe helligkeitsmäßig zurück.

    Wer also die volle Leistung der Fenix TK70 nutzen möchte, kommt um die Anschaffung eines entsprechenden Ladegerätes plus Akkus (sofern nicht bereits vorhanden) nicht umhin. Selbstverständlich ist der Betrieb auch mit D-Zellen möglich, dann ist allerdings bei 930 ANSI-Lumen Feierabend. Zur Ehrenrettung der Fenix TK70 sei jedoch gesagt, dass auch die 930 ANSI-Lumen für die meisten Einsatzbereiche mehr als ausreichend sein dürften.

     

    Bedienung

    Unterhalb des Lampenkopfes befinden sich analog zur Fenix TK45 zwei Schalter. Mit dem rechten Schalter wird die Lampe ein- bzw. ausgeschaltet, mit dem linken Schalter werden die normalen Leuchtmodi (General Mode) ausgewählt. Durch zweimaliges Klicken auf den rechten Schalter werden die Blinkmodi (Flashing Mode) ausgewählt, die wiederum mit dem linken Schalter selektiert werden können.

    Der zuletzt eingestellte Leuchtmodus wird nach dem Einschalten der Lampe automatisch wieder hergestellt, da die Fenix TK70 über einen Mode Memory verfügt. Fenix setzt hier auf bewährtes und erfindet das Rad nicht neu, was ich für eine gute Idee halte.

    Leuchtkraft

    Vorab möchte ich erwähnen, dass Fenix mittlerweile alle Lumenangaben in ANSI-Lumen angibt. ANSI-Lumen werden mit einem genormten Messverfahren ermittelt, was wiederum den optimalen Vergleich mit Lampen von anderen Herstellern ermöglicht, die sich ebenfalls an diesen Standard halten.

    Kommen wir nun zur Fenix TK70. Mit sage und schreibe 2200 ANSI-Lumen(!) bei Akku-Betrieb lässt sich die Fenix TK70 problemlos als Flakscheinwerfer einsetzen – der Lichtstrahl ist wirklich gewaltig. Die Reichweite wird mit 720 Meter angegeben, wobei die Leuchtcharakteristik generell Richtung breiter Beam mit viel Sidespill geht, aber dennoch eine gewaltige Reichweite bietet.

    Analog zu meinen anderen Reviews habe ich auch in diesem Fall die Reichweite nicht selber nachgemessen, aber selbst wenn es 100 Meter weniger sein sollten: Die Leuchtkraft der Fenix TK70 gehört definitiv mit zum beeindruckendsten, was ich je gesehen habe.

    Beamshots

    Für die Beamshots habe ich meine Testlampe sowohl mit vier D-Zellen als auch mit vier Akkus vom Typ Ansmann NiMH 10000 mAh bestückt, alle Bilder entstanden im Modus Turbo.

    1. Betrieb mit vier D-Zellen

    Fenix TK70 Turbo Mode D-Batterien

     

    Fenix TK70 Turbo Mode D-Batterien

     

    Fenix TK70 Turbo Mode D-Batterien

     

    2. Betrieb mit vier NiMH-Akkus

    Fenix TK70 Turbo Mode NiMH-Akkus

     

    Fenix TK70 Turbo Mode NiMH-Akkus

     

    Fenix TK70 Turbo Mode NiMH-Akkus

    Video

    Ein Video aus unserer Serie HelleTaschenlampen@Night zeigt die Fenix TK70 beim nächtlichen Einsatz:

    Fenix TK70 at night

     

     

    Technische Details

    • 3 x CREE XM-L LED
    • Lebensdauer: ca. 50.000 Stunden
    • Reichweite: 720 Meter (Herstellerangabe)
    • Energieversorgung: 4 x Alkaline Batterien (D-Zelle), 4 x NiMH-Akku
    • Länge: 40,5 cm
    • Durchmesser: 4 cm
    • Lampenkopfdurchmesser: 10,6 cm
    • Gewicht: 769 Gramm (ohne Batterien/Akkus)
    • Digitale Regelung für optimales Energiemanagement, lange Laufzeiten und konstante Helligkeit
      Verpolungsschutz
    • Überladungsschutz für Akkus
    • Hergestellt aus Flugzeugaluminium
    • Bedienung über zwei Seitenschalter unterhalb des Lampenkopfes sowie einem Clicky am Lampenende
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Verstärkte ultraklare Glaslinese mit doppelseitiger Antibeschlag-Beschichtung

     
    Pro
    + Sensationelle Leuchtkraft
    + Optimal geeignet als Rettungs- und Suchlampe
    + Betrieb sowohl mit normalen Batterien als auch mit Akkus möglich
    + Saubere Trennung zwischen Leucht- und Blinkmodi

    Contra
    - Turbo Mode nur mit Akkus möglich

    Fazit

    Ich möchte keinen Hehl daraus machen, dass ich die Fenix TK70 für einen echten Kracher halte. Eine Lampe, die mit NiMH-Akkus im D-Format eine maximale Leuchtkraft von 2200 ANSI-Lumen bietet und preislich für unter 200 Euro zu haben ist, halte ich schon für etwas außergewöhnliches. Nur um das klarzustellen: Die Fenix TK70 ist sicher nicht die prädestinierte Lampe, die man sich beim abendlichen Gassigehen mit dem Hund oder beim Joggen im Dunkeln mal kurz in die Tasche steckt.

    Wie ich eingangs schon erwähnte, verdient die Fenix TK70 meines Erachten auch eher die Bezeichnung Suchscheinwerfer, denn nichts anderes ist sie.

    Nichtdestotrotz ist ihr Einsatzspektrum sehr vielseitig: Egal, ob bei nächtlichen Bootsfahrten zur Ausleuchtung, beim Einsatz bei Rettungskräften, Polizei, THW usw. – überall dort, wo extreme Leuchtkraft und der Betrieb mit regulären Batterien bzw. NiMH-Akkus obligatorisch sind, macht die Fenix TK70 eine gute Figur. Gleichwohl kommt man um den Betrieb mit vier Akkus nicht herum, so man die maximale Leuchtkraft nutzen möchte.

    Schön wäre natürlich ein Verpackung vom Format einer Olight SR90 gewesen, aber das hätte die Produktionskosten mit Sicherheit in die Höhe getrieben. Nun gut, man kann eben nicht alles haben. Auch ohne Koffer bekommt die Fenix TK70 aufgrund ihres Preis-/Leistungsverhältnises von mir eine klare Kaufempfehlung, denn die Leuchtleistung der TK70 ist einfach bombastisch.

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    Bezugsquelle

    Erhältlich ist die Fenix TK70 im MSITC Shop.

  • HelleTaschenlampen@Night: Video review Fenix TK70 max. 2200 ANSI-Lumen

    Posted on October 16th, 2011 admin No comments

    2200 ANSI-Lumen kann man nicht beschreiben – man muss sie erlebt haben, und einen kleinen Eindruck davon vermittelt unser Video aus der Reihe HelleTaschenlampen@Night. Die Leuchtkraft der Fenix TK70 bei Betrieb mit NiMH-Akkus ist absolut beeindruckend, und selbst gestandene Flashaholics geraten bei dieser Lampe ins Schwärmen.

     

    Fenix TK70 at night

     

    Erhältlich ist die Fenix TK70 im MSITC Shop.

  • Video Review: Fenix TK70 max. 2200 ANSI-Lumen

    Posted on October 16th, 2011 admin No comments

     

    Die Fenix TK70 ist keine EDC-Taschenlampe, die man sich eben mal schnell in die Hosen- oder Jackentasche stecken kann. Nein, die Fenix TK70 spielt in einer ganz anderen Liga: Mit knapp 41 cm Länge, einem Gesamtgewicht von knapp 1300 Gramm (mit Akkus/Batterien) sowie 2200 ANSI-Lumen(!) bei Betrieb mit vier NiMH-Akkus und einer Reichweite von knapp 720 Metern(!) ist die Fenix TK70 DIE (Taschen)lampe für all jene, die maximale Lumen-Power benötigen.

     

    Fenix TK70 video review

     

    Es dürfte meines Erachtens schwer werden, in dieser Preis-/Leistungsklasse eine adäquate Lampe zu finden.

    Erhältlich ist die Fenix TK70 bei uns im Shop.

  • Review: Fenix TK41 XM-L 800 ANSI Lumen max.

    Posted on May 1st, 2011 admin No comments

    Einführung

    Die Fenix TK41 basiert auf der Fenix TK45, allerdings gibt es einen großen Unterschied: Während die Fenix TK45 ein echter Flooder ist und auf breitflächige Ausleuchtung ausgelegt wurde, ist die Fenix TK41 ein reiner Thrower, der laut Hersteller über 400 Meter Reichweite bietet.

    Vorab möchte ich an dieser Stelle bereits sagen, dass die Fenix TK41 diese Aufgabe mit Bravour meistert, doch dazu gleich mehr.

    Eine letzte Sache noch, bevor es gleich losgeht: Da nicht jeder Taschenlampe ein Holster beiliegt (die Fenix TK41 ist ein Beispiel dafür) oder aber die mitgelieferten Holster qualitativ oder optisch nicht immer zu überzeugen vermögen, werde ich in Zukunft bei meinen Reviews auch immer angeben, ob die getestete Taschenlampe zum universellen Taschenlampenholster von MAXpedition kompatibel ist.

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    Verpackung und Zubehör

    Die Fenix TK41 wird in der schon bekannten Plastikverpackung mit folgendem Zubehör geliefert:

    • 8 x AA-Zellen
    • Lanyard
    • Bedienungsanleitung
    • 2 x Ersatz-O-Ring

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    Holster

    Ein Holster liegt nicht bei, so dass man sich mit Holstern von Drittanbieten behelfen muss. Ich habe – wie eingangs erwähnt – die Fenix TK41 mit dem Universalholster von MAXpediton getestet. Die Fenix TK41 sitzt in diesem Holster sicher, und obgleich es etwas knapp wird, so läßt sich die Verschlusslasche des Holsters noch schließen.

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    Erster Eindruck

    Nun ja, eine Taschenlampe im wörtlichen Sinne ist die TK41 schon mal auf keinen Fall, doch dafür ist sie auch gar nicht gedacht: Die Fenix TK41 ist eine der wenigen Taschenlampen, die mit AA-Zellen bzw. NiMH-Akkus betrieben werden können und dabei 800 ANSI Lumen max. (Herstellerangabe) erreichen.

    Wie eingangs erwähnt, ist die Fenix TK41 ein hervorragender Thrower mit einer sehr guten Reichweite, die kaum Wünsche offen läßt. Aufgrund der Größe und des Gewichts wäre im Notfall sogar ein Einsatz als Schlagstock möglich.

    Das Wechseln der Batterien bzw. Akkus bei Dunkelheit kann aufgrund der großen Anzahl von Batterien – immerhin acht Stück – zu einer längeren Aktion ausarten, andererseits sollte man natürlich auch immer eine Backup-Lampe (Schlüsselbundlampe oder dergleichen) am Mann haben, um beim Ausfall der Primärlampe nicht völlig im Dunkeln zu stehen. Davon abgesehen bietet die Fenix TK41 eine Spannungsüberwachung, die bei schwächer werdenden Batterien bzw. Akkus im Turbo-Modus zu flackern beginnt und damit zum Wechsel der Akkus/Batterien auffordert.

     

    Verarbeitung

    Die Fenix TK41 ist sehr gut verarbeitet: Sauber geschnittene und gefettete Gewinde, die weich laufen sowie O-Ringe sind alles Dinge, die man (nicht nur) in dieser Preisklasse als Käufer erwartet. Auch an der Zentrierung der LED und der Anodisierung nach HA III gibt es nichts auszusetzen, und mit dem geriffelten Griff dürfte die Fenix TK41 auch bei Nässe noch gut in der Hand liegen.

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    User Interface

    Ich bin ja bekanntermaßen kein Freund von Blink-Gedöns wie SOS und Strobe, und deshalb finde ich es immer sehr begrüßenswert, wenn ein Hersteller sich eine praktikable Lösung einfallen läßt, um Blinkmodi nicht in den normalen Leuchtmodi unterzubringen. Bei der Fenix TK41 funktioniert das wie folgt:

    • Ein- und ausgeschaltet wird die Lampe mit einem Klick auf den rechten Schalter
    • Die einzelnen Leuchtmodi werden über einen Klick auf den linken Schalter ausgewählt
    • Blinkmodi werden durch einen doppelten Klick auf den rechten Schalter aktiviert

    Somit ist sichergestellt, dass man in den normalen Leuchtmodi nicht versehentlich einen Blinkmodus aktiviert – diese Lösung gefällt mir sehr gut.

    Selbstverständlich verfügt die Fenix TK41 auch über einen Mode Memory, und sobald die Lampe in einem Modus länger als zwei Sekunden aktiv ist, wird dieser Modus nach dem Einschalten automatisch wieder ausgewählt.

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    Laufzeiten und Leuchtleistung

    • Turbo: 800 ANSI Lumen
    • High: 335 ANSI Lumen
    • Mid: 108 Lumen
    • Low: 10 Lumen

     

    Technische Details

    • CREE XM-L T6
    • Steuerung über zwei Schalter unterhalb des Lampenkopfes
    • Lebensdauer der LEDs: ca. 50.000 Stunden
    • Digitale Regelung für optimales Energiemanagement
    • Sechs Modi inkl. Strobe und SOS
    • Max. 800 ANSI Lumen
    • Reichweite: ca. 472 Meter (Herstellerangabe)
    • Betrieb mit 8 x AA-Batterie/Akku
    • Länge: 20,8 cm
    • Hochwertiges T-6 Flugzeugaluminium
    • Anodisierung HA Type III
    • Gewicht ohne Batterien: ca. 330 Gramm
    • Verstärkte und äußerst klare Glaslinse mit Anti-Reflex-Beschichtung

    Video

    Selbstverständlich gibt es auch wieder ein Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night, das die Fenix TK41 im nächtlichen Einsatz zeigt:

    Fenix TK41 bei Nacht

    Beamshots

    Für die nachfolgenden Beamshots war die Testlampe mit den mitgelieferten 8 x AA-Batterien bestückt. Alle Beamshots wurden im Turbo Mode und folgenden Parametern aufgenommen: 4s/f8.0/ISO 200

    Zum besseren Vergleich folgen anschließend Beamshots von der Fenix TK45.

    1. Fenix TK41

    Fenix TK41 Turbo ModeFenix TK41 Turbo ModeFenix TK41 Turbo Mode

     

    2. Fenix TK45

    TK45 Turbo ModeTK45 Turbo ModeTK45 Turbo Mode

     

    Beam

    Die Fenix TK41 ist – wie eingangs schon erwähnt – einer der derzeit besten verfügbaren Thrower auf Basis von AA-Batterien bzw. Akkus. Fenix gibt über 400 Meter Reichweite an,und nach einigen Reichweitentests bin ich mir sicher, dass diese Angabe nicht nur aus dem Ärmel geschüttelt wurde, sondern ziemlich realistisch ist.

     

    Pro und Contra

    + Exzellente Reichweite

    + Sinnvolles User Interface

    - Holster wird nicht mitgeliefert

    Fazit

    Die Fenix TK41 ist eine sehr gute Empfehlung für all jene, die eine Lampe mit Batteriebetrieb suchen und zugleich eine hohe Reichweite benötigen. Im Gegensatz zur Fenix TK45 ist die Fenix TK41 für die Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereiches nicht die beste Wahl, dafür toppt sie – wenn es um Reichweite geht – problemlos so manch andere Lampe. Besonders interessant ist die Tatsache, dass die Fenix TK41 mit handelsüblichen Batterien betrieben werden kann, wobei ich immer den Betrieb mit eneloop-Akkus empfehle; er ist einfach wirtschaftlicher und umweltfreundlicher.

    Dass die Fenix TK41 mit acht AA-Batterien kein Leichtgewicht ist, sollte eigentlich klar sein. Allerdings wird es sicherlich auch Anwendungsbereiche geben, wo nicht das Gewicht entscheidend ist, sondern der Betrieb mit regulären AA-Zellen, und hier nimmt hat die Fenix TK41 ganz klar eine Spitzenrolle ein.

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    Bezugsquelle

    Die Fenix TK41 ist bei uns im Shop erhältlich.

  • Review: Fenix TK50 XP-G R5 max. 255 ANSI Lumen

    Posted on January 29th, 2011 admin No comments

    Einführung

    Retro trifft modernste Technik: Dieser Gedanke kann einem unweigerlich durch den Kopf gehen, wenn man die Fenix TK50 das erste Mal sieht. Schon allein durch die ungewöhnliche Mischung aus altbewährter Batterietechnik (D-Zellen) und modernster Technik ist die TK50 ein Hingucker, und auch sonst zeigt die Lampe ordentliche Leistungen, doch dazu gleich mehr.

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    Alle im Review genannten Werte wie Laufzeiten, Reichweite, Lumen usw. sind Herstellerangaben, die ich von der Homepage übernommen habe.

     

    Verpackung/Zubehör

    Die Fenix TK50 wird in der bekannten Fenix-Verpackung mit folgendem Zubehör ausgeliefert:

    • Fenix TK50
    • Lanyard
    • 2 x Ersatz-O-Ring
    • 2 x D-Batterien

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    Erster Eindruck

    Attribute wie klein und leicht kann man hier gleich vergessen: Mit einer stattlichen Länge von 22,8 cm und einem Gewicht von 233 Gramm ohne Batterien geht die Fenix TK50 nicht mehr als EDC-Taschenlampe für den täglichen Gebrauch durch – das soll sie aber auch gar nicht, denn ihre Stärken liegen in einem ganz anderen Bereich. Wer das User Interface der Fenix TK45 kennt, der kennt auch das der TK50. Hier gibt es ebenfalls zwei verschiedene Betriebsmodi mit einer klaren Trennung zwischen Geblinke und regulären Leuchtmodi.

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    Größenvergleich: Oben Fenix TK50, unten Fenix LD20 R5

    Verarbeitung

    Nicht umsonst eilt Fenix-Lampen hinsichtlich der Qualität ein guter Ruf voraus, und diesem kann die Fenix TK50 ebenfalls gerecht werden. Sauber geschnittene und leichtgängige Gewinde hinterlassen einen sehr guten Eindruck, das gleiche gilt für die Anodisierung. Auch die LED ist ordentlich zentriert und erzeugt einen sauberen Beam ohne störende Artefakte; mehr dazu beim Thema Beamshots.

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    Laufzeiten und Leuchtmodi

    a) General Mode
    Turbo: 255 Lumen/2 Stunden 45 Minuten
    High: 120 Lumen/10 Stunden
    Mid: 49 Lumen/63 Stunden
    Low: 4 Lumen/480 Stunden

    b) Flashing Mode
    Low: 2 Lumen/200 Stunden
    Mid: 67 Lumen/10 Stunden
    High: 124 Lumen/8 Stunden 18 Minuten
    SOS: 124 Lumen

    Bedienung

    Unterhalb des Lampenkopfes befinden sich analog zur Fenix TK45 zwei Schalter. Mit dem rechten Schalter wird die Lampe ein- bzw. ausgeschaltet, mit dem linken Schalter werden die normalen Leuchtmodi (General Mode) ausgewählt. Durch zweimaliges Klicken auf den rechten Schalter werden die Blinkmodi (Flashing Mode) ausgewählt, die wiederum mit dem linken Schalter selektiert werden können.

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    Der zuletzt eingestellte Leuchtmodus wird nach dem Einschalten der Lampe automatisch wieder hergestellt, da die Fenix TK50 über einen Mode Memory verfügt. Darüber hinaus besitzt die TK50 eine Batterieüberwachung, d.h. bei schwächer werdenden Batterien fängt die Lampe im hellsten Modus automatisch zu flackern an; ein Betrieb in den unteren Leuchtmodi ist danach immer noch möglich.

    Leuchtkraft

    Vorab möchte ich erwähnen, dass Fenix seit kurzem alle Lumenangaben als ANSI Lumen angibt. ANSI Lumen werden mit einem genormten Messverfahren ermittelt, was wiederum den optimalen Vergleich mit Lampen von anderen Herstellern ermöglicht, die sich ebenfalls an diesen Standard halten.

    Dass die Fenix TK50 mit einer vom Hersteller angegebenen Reichweite von 353 Metern kein Flooder ist, dürfte im wahrsten Sinne des Wortes einleuchten. Ob diese Angabe bis auf den letzten Zentimeter korrekt ist, lasse ich wie immer offen und gebe stattdessen meinen subjektiven Eindruck wieder: Die TK50 erzielt in der Tat eine beeindruckende Reichweite, die sich sehen lassen kann. Der Spot ist konzentriert, aber nicht übertrieben stark ausgeprägt, so dass noch ausreichend Sidespill vorhanden ist.

    Wer allerdings einen Flooder sucht, der eine optimale Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereiches erzielt, der dürfte mit einer Lampe wie der Fenix TK45 besser bedient sein, denn für dieses Szenario wurde die TK50 nicht entwickelt.

     

    Beamshots

    Für die Beamshots wurde die Testlampe mit den mitgelieferten D-Zellen bestückt, und für einen besseren Vergleich gibt es auch noch Beamshots von der Fenix LD20 R4. Alle Beamshots wurden im Turbo Mode aufgenommen.

     

    1. White Wall Beamshot Fenix LD20 R4

    Fenix LD20 R4 Turbo Mode

    2. White Wall Beamshot Fenix TK50

    Fenix TK50 Turbo Mode

    3. Beamshots Fenix TK50

    Fenix TK50 Turbo Mode

    Fenix TK50 Turbo Mode

    Fenix TK50 Turbo Mode

    4. Beamshots Fenix LD20 R4

    Fenix LD20 R4 Turbo Mode

    Fenix LD20 R4 Turbo Mode

    Fenix LD20 R4 Turbo Mode

     

    Technische Details:

    • CREE XP-G R5
    • SMO-Reflektor
    • ca. 50.000 Stunden Lebensdauer der LED
    • Digitale Regelung für optimales Energiemanagement und lange Laufzeit
    • Reichweite: ca. 353 Meter (Herstellerangabe)
    • Bedienung erfolgt über zwei Schalter am Lampenkopf
    • Länge: 22,8 cm
    • Gewicht ohne Batterien/Akkus: 233 Gramm
    • Anodisierung nach HA Type III
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Speziell beschichtete Linse
    • Wegrollschutz
    • Verpolungsschutz
    • Tailstand
    • Energieversorgung: 2 x D-Zelle/NiMH-Akku

     

    Pro:
    - Hervorragende Verarbeitung
    - Überragende Reichweite
    - Betrieb mit normalen Batterien möglich
    - Saubere Trennung zwischen Leucht- und Blinkmodi

    Contra:

    Fazit

    Ich hatte es eingangs schon erwähnt: Wer noch die "damaligen" Stabtaschenlampen kennt, die mit zwei D-Zellen befeuert wurden/werden, der wird mit der Fenix TK50 eine angenehme Überraschung erleben. Einerseits wurde hier modernste Technik verbaut, andererseits ist die im Vergleich mit modernen Lithium-/Lithium-Ionen-Zellen vielleicht zunächst etwas altmodisch anmutende Energieversorgung auch gleichzeitig ein großer Vorteil, denn D-Zellen sind zum einen so gut wie überall zu haben, und zum anderen kann auf den Kauf von zusätzlichem Zubehör (spezielles Ladegerät und Akkus) verzichtet werden.

    Ehrlich gesagt hätte ich nicht erwartet, dass eine Taschenlampe, die mit zwei D-Zellen betrieben wird, zu solchen Leistungen fähig ist, aber da musste ich mich eines besseren belehren lassen. Natürlich muss man sich auch darüber im klaren sein, dass die Fenix TK50 deutlich schwerer als beispielsweise eine Fenix LD20 ist, und diese Tatsache sollte man bei längerfristigen Einsatzszenarien auch im Hinterkopf behalten. Wer schon mal einen mehrstündigen Nachtcache mit einer schweren Stablampe absolviert hat, wird wissen, was ich meine…

    Nichtsdestotrotz ist die Fenix TK50 eine Lampe, die von ihren Konstrukteuren mit genau der richtigen Mischung aus altbewährtem und neuem bedacht wurde. D-Zellen dürfte es so gut wie überall geben, was die Lampe auch für Einsatzbereiche interessant macht, in denen keine ständige Stromversorgung für Ladegeräte und Akkus vorhanden ist.

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    Bezugsquelle

    Die Fenix TK50 ist bei uns im Shop erhältlich.

  • Review: Fenix TK45 760 Lumen max.

    Posted on January 9th, 2011 admin No comments

    Einführung

    Die Fenix TK45 ist bereits vom Aussehen her eine Taschenlampe, die von der Norm abweicht. Mit ihren drei Lampenköpfen hat sie mich zwar zunächst eher an eine Gatling Gun erinnert, aber andererseits hat diese Konstruktion durchaus einen eigenen Charme. Nun ja, bekanntlich isst das Auge zwar auch mit, aber entscheidend ist immer noch, was an Output aus der Lampe kommt, und hier ist die Fenix TK45 in der Tat eine wahre Lighting Gun, doch dazu später mehr.

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    Größenvergleich (von links nach rechts): Fenix LD20, Fenix LD40 u. Fenix TK45

     

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    Darther Vaders Raumschiff? Mitnichten, es handelt sich um die Fenix TK45

     

    Verpackung und Zubehör

    Die Fenix TK45 wird in einer Plastikverpackung mit folgendem Zubehör geliefert:

    • 8 x AA-Zellen
    • Lanyard
    • Bedienungsanleitung
    • 2 x Ersatz-O-Ring

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    Erster Eindruck

    Nun ja, eine Taschenlampe im eigentlichen Sinne ist die TK45 schon mal auf keinen Fall, doch dafür ist sie auch gar nicht gedacht: Die TK45 ist eine der wenigen Taschenlampen, die mit AA-Zellen bzw. NiMH-Akkus betrieben werden können und dabei 760 Lumen max. (Herstellerangabe) erreichen. Den Haupteinsatzbereich der TK45 würde ich als Suchlicht bzw. als Flooder zur Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereiches einstufen, und diese Aufgabe erledigt die Fenix TK45 mit Bravour.

    Das Wechseln der Batterien bzw. Akkus bei Dunkelheit kann aufgrund der grossen Anzahl von Batterien – immerhin acht Stück – zu einer längeren Aktion ausarten, andererseits sollte man natürlich auch immer eine Backup-Lampe (Schlüsselbundlampe oder dergleichen) am Mann haben, um beim Ausfall der Primärlampe nicht völlig im Dunkeln zu stehen. Davon abgesehen bietet die Fenix TK45 eine Spannungsüberwachung, die bei schwächer werdenden Batterien bzw. Akkus im Turbo-Modus zu flackern beginnt und damit zum Wechsel der Akkus/Batterien auffordert.

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    Verarbeitung

    Die Fenix TK45 ist sehr gut verarbeitet: Sauber geschnittene und gefettete Gewinde, die weich laufen sowie O-Ringe sind alles Dinge, die man (nicht nur) in dieser Preisklasse als Käufer erwartet. Auch an der Anodisierung nach HA III gibt es nichts auszusetzen, und mit dem geriffelten Griff dürfte die Fenix TK45 auch bei Nässe noch gut in der Hand liegen.

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    User Interface

    Sehr gut gelöst hat Fenix meiner Meinung nach die Geschichte mit den Leucht- und Blinkmodi. Ich bin ja bekanntermaßen kein Freund von Blink-Gedöns wie SOS und Strobe, und deshalb finde ich es immer sehr begrüßenswert, wenn ein Hersteller sich eine praktikable Lösung einfallen läßt, um Blinkmodi nicht in den normalen Leuchtmodi unterzubringen. Bei der Fenix TK45 funktioniert das wie folgt:

    • Ein- und ausgeschaltet wird die Lampe mit einem Klick auf den rechten Schalter
    • Die einzelnen Leuchtmodi werden über einen Klick auf den linken Schalter ausgewählt
    • Blinkmodi werden durch einen doppelten Klick auf den rechten Schalter aktiviert

    Somit ist sichergestellt, dass man in den normalen Leuchtmodi nicht versehentlich einen Blinkmodus aktiviert – Daumen hoch dafür.

    Selbstverständlich verfügt die Fenix TK45 auch über einen Mode Memory, und sobald die Lampe in einem Modus länger als zwei Sekunden aktiv ist, wird dieser Modus nach dem Einschalten automatisch wieder ausgewählt.

     

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    Ganz klar, dass man diese Lampe auch haben möchte…

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    Laufzeiten und Leuchtleistung

    • Turbo: 760 Lumen/ca. 2 Stunden
    • High: 312 Lumen/ca. 6,5 Stunden
    • Mid: 95 Lumen/ca. 22 Stunden
    • Low: 8 Lumen/232 Stunden

    Um potentielle Schäden durch eine Überhitzung der Lampe durch Dauerbetrieb im Turbo Mode zu vermeiden, hat Fenix vorgesorgt: Wenn die Lampe länger als 45 Minuten im Turbo Mode betrieben wird, schaltet sie automatisch auf den High Mode herunter. Selbstverständlich läßt sie sich anschließend wieder im Turbo Mode verwenden, allerdings sollte man sich darüber im klaren sein, dass es durchaus einen Grund hat, wenn für die Lampe lediglich eine begrenzte Laufzeit im Turbo Mode vorgesehen ist.

     

    Technische Details

    • Triple XP-G R5 LED
    • Steuerung über zwei Schalter unterhalb des Lampenkopfes
    • Lebensdauer der LEDs: ca. 50.000 Stunden
    • Digitale Regelung für optimales Energiemanagement
    • Acht Modi inkl. Strobe und SOS
    • Max. 760 Lumen
    • Betrieb mit 8 x AA-Batterie/Akku
    • Länge: 20,8 cm
    • Hochwertiges T-6 Flugzeugaluminium
    • Anodisierung HA Type III
    • Gewicht ohne Batterien: ca. 330 Gramm
    • Verstärkte und äußerst klare Glaslinse mit Anti-Reflex-Beschichtung

    Beamshots

    Für die nachfolgenden Beamshots wurde die Testlampe mit den mitgelieferten 8 x AA-Batterien bestückt. Alle Beamshots wurden im Turbo Mode und folgenden Parametern aufgenommen: 4s/f8.0/ISO 200

    Zum besseren Vergleich folgen anschließend Beamshots von Fenix LD20 R4 und Fenix LD40.

    1. Fenix TK45

    TK45 Turbo Mode

    TK45 Turbo Mode

    TK45 Turbo Mode

    2. Fenix LD20 R4

    Fenix LD20 R4 Turbo Mode

    Fenix LD20 R4 Turbo Mode

    Fenix LD20 R4 Turbo Mode

    3. Fenix LD40

    Fenix LD40 Turbo Mode

    Fenix LD40 Turbo Mode

    Fenix LD40 Turbo Mode

    Beam

    Wie ich weiter oben schon erwähnte, würde ich die Fenix TK45 trotz der vom Hersteller angegebenen Reichweite von 200 Metern nicht als Thrower einstufen – meiner Ansicht nach wäre die Bezeichnung extremer Flooder mit brauchbarer Reichweite passender. Man kann es auf den TK45-Beamshots zwar nur ansatzweise erkennen, aber Fakt ist, dass die Fenix TK45 im nahen und mittleren Bereich keine Wünsche hinsichtlich der Ausleuchtung offen läßt. Mir fallen im AA-Segment nur wenige Lampen ein, die ein ähnliches Lichtbild erzielen, aber an den extremen Flood der TK45 trotzdem nicht herankommen.

    Pro und Contra

    + Exzellente Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereiches

    + Sinnvolles User Interface

    - Keine Farbfilter verfügbar

    Fazit

    Die Fenix TK45 ist eine sehr gute Lampe für all jene, die beispielsweise großflächig das Unterholz im Wald absuchen müssen (Jäger) oder einfach eine exzellente Ausleuchtung im nahen und mittleren Bereich benötigen. Ein optional erhältliches Farbfilter-Set hätte die TK45 in meiner Bewertung noch ein Stück weiter nach vorne katapultiert, aber auch so gibt es keinen Grund zur Klage. Einzig und allein das Wechseln der Batterien bzw. Akkus sollte man vorher ein paar Mal üben, bevor man tatsächlich eines Tages in die Situation kommt und das im Dunkeln tun muss. Als Flooder, der mit AA-Zellen betrieben wird, ist die TK45 jedenfalls eine Klasse für sich.

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    Bezugsquelle

    Die Fenix TK45 ist bei uns im Shop erhältlich.

  • Ab sofort bei uns erhältlich: Taschenlampen von Lumintop

    Posted on October 3rd, 2010 admin No comments

     

    Lumintop ist ein bis dato eher noch unbekannter Hersteller von qualitativ sehr hochwertigen Taschenlampen, die sich technisch allesamt auf dem aktuellen Stand befinden und zweifelsohne mit anderen Marken hinsichtlich der Leistungsfähigkeit mithalten können.

    Während die Lumintop TD12 sich mit vergleichbaren Lampen wie der EagleTac T20C2 MKII, der Olight M20 Warrior 2010 oder der Fenix TK12 R5 gut messen kann, ist die Lumintop L1C dank ihrer kompakten Maße hervorragend als EDC-Taschenlampe geeignet.

    In unserem Youtube-Channel finden Sie sowohl zur Lumintop TD12 als auch zur Lumintop L1C ein Video aus unserer Reihe “Helle Taschenlampen@Night”.

  • Animierte Beamshots der populärsten 2 x AA-Taschenlampen

    Posted on September 24th, 2010 admin No comments

    Ich habe mal versucht, das Leuchtverhalten der populärsten 2 x AA-Taschenlampen zu skizzieren und habe dazu animierte Beamshots bei Nacht in Form von animierten Videos erstellt. Die Videos sind keinesfalls perfekt; so werden z.B. extrem niedrige Leuchtmodi wie bei der 4Sevens Quark AA² gar nicht dargestellt – entscheidend ist für mich jedoch die höchste Leuchtstufe sowie das Lichtbild selbst, denn hier gibt es doch große Unterschiede.

    Während z.B. die iTP Light SA2 Eluma eher throworientiert ist und einen konzentrierten Spot hat, ist die 4Sevens Quark AA² ein sehr schöner Flooder, der jedoch für größere Entfernungen weniger gut geeignet ist.

    Wichtig war mir auch, eine Vergleichsmöglichkeit mit der omnipräsenten Referenzlampe Fenix LD20 zu schaffen. Schließlich wird diese Lampe oft auch nur deshalb genannt, weil sie mit zu den bekanntesten 2 x AA-basierten Taschenlampen zählt – nicht in allen Fällen muß sie deshalb auch immer gleich automatisch die optimale Taschenlampe sein.

    So, jetzt aber zu den Videos:

    4sevens Quark AA² animated beamshots at night: http://www.youtube.com/watch?v=oaHgbRN1QgY

    Olight I25 Infinitum animated beamshots at night: http://www.youtube.com/watch?v=bGReTSZqHeI

    iTP Light Eluma SA2 animated beamshots at night: http://www.youtube.com/watch?v=NkB_fwKQ4sA

    Fenix LD20 animated beamshots at night: http://www.youtube.com/watch?v=v3j7HnTnXc0

    EagleTac P20A2 MKII neutral white animated beamshots at night: http://www.youtube.com/watch?v=_uo26Yekq_c

    EagleTac P20A2 MKII cool white animated beamshots at night: http://www.youtube.com/watch?v=gnsQz1XpKBw

  • Review: XENO E06 V5 XP-G R5 195 OTF-Lumen max.

    Posted on July 11th, 2010 admin No comments

    Zhongwin ist ein bislang in Deutschland eher unbekannter Hersteller, der jedoch einige interessante Taschenlampen im Portfolio hat. Von Zhongwin gibt es zwei Marken, und zwar XENO und FARKA. Beide Marken überzeugen durch ihre sehr gute Qualität sowie einige sinnvolle Features, doch mehr dazu im Review.

    Verpackung/Zubehör

    Die XENO E06 V5 wird in einer Pappschachtel ausgeliefert, in der sich folgendes Zubehör befindet:

    - Handschlaufe
    - Ersatz-Clicky
    - Zwei Ersatz-O-Ringe
    - Längenverstellbares Lanyard

    Das längenverstellbare Lanyard ist dasselbe Modell wie auch bei der FARKA F8 V5 und der XENO G5.

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    Erster Eindruck

    Die XENO E06 V5 wird von Zhongwin als Thrower positioniert, der mit zwei AA-Zellen betrieben wird. Laut Hersteller soll sie 200 Meter Reichweite erzielen, und nach meinen Tests zu urteilen, denke ich, daß das ganz gut hinkommt. Aufgrund des tiefen SMO-Reflektors ist die XENO E06 V5 nicht mehr ganz so handlich, läßt sich aber immer noch gut in der Jackentasche unterbringen. Ein Holster ist im Lieferumfang nicht enthalten.

    Mit ihrer zeitgemäßen XP-G R5 LED und 195 OTF-Lumen dürfte die XENO E06 V5 einer der wenigen Thrower sein, die mittels AA-Zellen betrieben werden. Beim Thema Qualität hingegen unterscheidet sie sich nicht von der FARKA F8 V5 oder der XENO G5: Exzellente Verarbeitung und Qualität sind auch bei der XENO E06 V5 anzutreffen.

    Wie auch die FARKA F8 G5 und die XENO G5 wird die XENO E06 V5 in “Canon Grey” (Kanonengrau) ausgeliefert, und in der Mitte des Batterierohrs befindet sich auch wieder der schon bekannte Gummiring, der zusätzlich Grip geben soll. Auch hier läßt sich der Gummiring selbstverständlich entfernen.

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    Verarbeitung

    Sauber und gleichmäßig aufgebrachte Anodisierung nach HA Type III, ordentliche Gewinde, Doppel-O-Ringe, vergoldete oder mit Bronze überzogene Kontakte: Auch hier hat Zhongwin sehr ordentlich gearbeitet, die Verarbeitungsqualität ist wie bei der FARKA F8 V5 und der XENO G5 ausgezeichnet.

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    Leuchtkraft

    Die XENO E06 V5 ist ein Thrower mit max. 195 OTF-Lumen und zwei unterschiedlich abgestuften Modi:

    - High (195 OTF-Lumen/1,5h)
    - Low (30 OTF-Lumen/4h)

    Für den einen mag das schon fast wieder zu minimalistisch sein, dem anderen gefällt es. Ich hätte mir hier noch einen dritten Modus irgendwo zwischen 195 Lumen und 30 Lumen gewünscht, andererseits ist das nicht wirklich tragisch. Wenn man sich mal an die zwei Modi gewöhnt hat, dann kommt man damit auch gut zurecht, zumal auch hier unnützes Geblinke wie Strobe und SOS weggelassen wurde.

    Die 195 OTF-Lumen sind meiner Meinung übrigens ordentlich hell, und ohne nachgemessen zu haben (ich besitze keine entsprechenden Gerätschaften), würde ich behaupten, daß es ca. 230-250 Lumen bei anderen Lampen entsprechen dürfte.

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    Modi

    Die XENO E06 V5 verfügt über folgende Modi und Laufzeiten:

    • High: 195 OTF-Lumen/1,5h
    • Low: 30 OTF-Lumen/4h

    Der Clicky der XENO E06 V5 ist übrigens sehr leichtgängig. Es genügt bereits ein ganz sanfter kurzer Druck auf den Clicky, um die Modi umzuschalten.

    Technische Details:

    • Außergewöhnliche hohe Stoßfestigkeit
    • CREE XP-G 1B R5
    • Farbtemperatur 1B, 6500~7000, Cool White
    • Zwei Modi
    • Max. 195 OTF-Lumen Output (OTF = Out of the front)
    • Endkappenschalter
    • Vorfokussiert
    • Hocheffizienter polierter/glänzender SMO-Reflektor mit 2,65cm Durchmesser
    • Reichweite: max. 200 Meter
    • Energieversorgung: 2 x AA-Batterie/Akku (Achtung: Auf keinen Fall mit 2 x 14500-Akku betreiben!)
    • Betriebsspannung: DC0.8~4.2V
    • Laufzeit: High/195 Lumen = 1,5h, Low/30 Lumen = 4h
    • Rutschfeste Beschichtung
    • Länge: 16,2 cm
    • Durchmesser: 3,6 cm
    • Gewicht: 156 Gramm (ohne Batterien)
    • Hergestellt aus widerstandsfähigem Flugzeugaluminium
    • Anodisierung HA Type III
    • Wasserdicht nach IPX-7 mit doppelten O-Ringen
    • Gehärtete Linse mit Antibeschlag-Beschichtung
    • Fluoreszierender O-Ring im Lampenkopf (GITD)
    • Fluoreszierende Endschalterkappe
    • Taktischer Clicky
    • Wegrollschutz

    Pro:
    - Hervorragende Qualität und Verarbeitung

    Contra:
    - Ein Zwischenmodus mehr hätte nicht geschadet
    - Kein Holster verfügbar

    Fazit

    Good job, Zhongwin. Mit der XENO E06 V5 hat der Hersteller eine Lampe mit einigem Potential auf den Markt gebracht.

    Überdies besitzt die XENO E06 V5 hervorragende Thrower-Fähigkeiten. Selbst wenn sie die vom Hersteller angegebenen 200 Meter nicht ganz erreichen sollte, so sorgt sie mit 195 OTF-Lumen für eine ordentliche Ausleuchtung, und das mit handelsüblichen AA-Zellen. Aus diesem Grund spreche ich der XENO E06 V5 auch eine ganz klare Empfehlung für all jene Einsatzbereiche aus, in denen eine höhere Reichweite gewünscht wird. Da sie außerdem auch noch soviel Spill besitzt, um den nahen Bereich adäquat ausleuchten zu können, ist sie besonders für Geocacher und Nachtcaches interessant: Sie vereint Reichweite und Nahausleuchtung, so daß man im dunklen Wald nicht nur den 150 Meter entfernten Reflektor damit findet, sondern auch die verborgene Baumwurzel erkennt, über die man sonst möglicherweise mangels ausreichender Beleuchtung gestolpert wäre…

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    Bezugsquelle

    Die XENO E06 V5 ist bei uns im Shop erhältlich.