EinleitungMit der GX25A3 XM-L2 hat EagleTac eine kompakte Taschenlampe auf den Markt gebracht, die in ihrer Größenklasse helligkeitsmäßig derzeit (Stand: April 2013) wohl führend sein dürfte, denn mit drei(!) AA-Batterien/NiMH-Akkus/14500-Akkus liefert die GX25A3 satte 1116 LED-Lumen bzw. 915 ANSI-Lumen. Was die GX25A3 sonst noch zu bieten hat, möchte ich in meinem Review näher erläutern. Getestet habe ich die GX25A3 mit XM-L2 U2-LED und als Cool White-Ausführung. Wie immer gilt: Alle Angaben wie Laufzeiten, Lumen usw. stammen von der EagleTac-Website, die Luxmessung stammt von mir.
Verpackung und ZubehörHier gibt es nicht viel zu erwähnen, denn die Verpackung dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein und das Zubehör ist auch schnell aufgezählt; neben der GX25A3 findet man folgende Utensilien im Karton:
Ein kleiner Aufkleber rechts oben auf der Verpackung macht übrigens darauf aufmerksam, dass es sich um ein aktuelles Modell mit XM-L2 U2-LED handelt. Noch ein Wort zum Holster: Normalerweise gehören die EagleTac-Holster mit zu den besseren, was die Verarbeitung und die Stabilität angeht, und das ist auch bei der GX25A3 nicht anders. Allerdings ist mir dieses Holster ehrlich gesagt einen Tick zu eng, sofern man die Lampe mit dem Kopf nach unten in das Holster befördert, denn bei dieser Trageweise muss man die GX25A3 schon mit leichter Gewalt in das Holster befördern und wieder herausziehen. Andererseits möchte ich fairerweise nicht unerwähnt lassen, dass sich das Holster im Lauf der Zeit sehr wahrscheinlich noch etwas dehnt, und zum anderen lieber einen Tick zu eng als zu weit, denn das wiederum birgt die Gefahr, dass die Lampe unbeabsichtigt aus dem Holster rutscht und schlimmstenfalls unbemerkt verloren geht.
Erster EindruckEagleTac-Taschenlampen genießen nicht ohne Grund einen sehr guten Ruf hinsichtlich ihrer Qualität, und das ist auch bei der neuen GX25A3 nicht anders. Die Lampe macht einen hochwertigen und stabilen Eindruck, und ich bin mir sicher, dass sie auch härtere Einsätze gut übersteht. Die Anodisierung ist sauber aufgebracht, und die Gewinde sind sauber geschnitten, ganz so, wie es sich gehört und wie man es auch von einer Taschenlampe in dieser Preisklasse erwarten kann. Bedient wird die EagleTac über das Drehen des Lampenkopfes, ein- und ausgeschaltet wird sie mit dem Seitenschalter. Ein pfiffiges Feature ist meiner Meinung nach die mitgelieferte Tailcap mit Clicky, die sich anstelle der flachen Standard-Tailcap aufschrauben lässt – damit lässt sich die GX25A3 auch ganz konventionell über den Schalter am Lampenende ein- und ausschalten, falls das jemand bevorzugen sollte. Der Seitenschalter ist darüber hinaus noch für weitere Konfigurationseinstellungen zuständig, die sich entweder auf das User Interface oder die Settings der Lampe beziehen, doch dazu mehr im Abschnitt User Interface. Wer viel Kraft in den Fingern hat, kann den Lampenkopf übrigens auch mit Daumen und Zeigefinger drehen, aber als richtige Einhandbedienung würde ich das dennoch nicht bezeichnen, denn der Moduswechsel geht mit zwei Händen deutlich einfacher vonstatten. Das liegt auch daran, dass der Lampenkopf nicht schwergängig ist, sondern sich mit wenig Kraftaufwand drehen lässt, um die einzelnen Modi durchzuschalten. Was ich übrigens auch noch für bemerkenswert halte, ist die Möglichkeit, die EagleTac GX25A3 mit drei Lithium-Ionen-Akkus im Format 14500 zu betreiben. Mir ist keine andere mehrzellige Taschenlampe bekannt, die neben der Unterstützung für normale Batterien und NiMH-Akkus auch den Betrieb mit 14500-Akkus zulässt. Um es an dieser Stelle auch gleich gesagt zu haben: Der Betrieb der GX25A3 mit drei 14500-Akkus wird von EagleTac offiziell unterstützt, allerdings weist EagleTac auf die gleichen Punkte hin, die ich in meinen Reviews auch immer hervorhebe, wenn es um den Betrieb mit mehreren (Lithium-Ionen-)Akkus geht:
An dieser Stelle möchte ich kurz das Ladegerät XTAR VP1 erwähnen, das nicht nur diverse Akkuformate unterstützt, sondern auch den Status bzw. die Spanung eines Akkus anzeigen kann. Wer im Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus eher ungeübt ist und auf der sicheren Seite sein möchte, dem kann ich dieses Ladegerät wärmstens empfehlen.
GrößenvergleichWie üblich gibt es hier den Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niteye EYE30 und Lumapower Signature LX. Größenvergleich (v.l.n.r): Niteye EYE-30, EagleTac GX25A3 und Lumapower Signature LX Größenvergleich (v.o.n.u): Lumapower Signature LX, EagleTac GX25A3 und Niteye EYE-30 SonstigesWie bei EagleTac üblich, kann auch auch die GX25A3 in einigen Punkten konfiguriert werden auf die ich im folgenden näher eingehen möchte. 1. Die EagleTac GX25A3 besitzt neben dem Regular Mode auch einen Tactical Mode. Beide Modes können wie folgt vertauscht werden: a) Erste Leuchtstufe aktivieren, dann auf die zweite Leuchtstufe umschalten b) Nun muss der Lampenkopf innerhalb von fünf Sekunden mindestens zehnmal zwischen der ersten und zweiten Leuchtstufe hin- und hergedreht werden Klingt zunächst etwas kompliziert, ist es aber nicht. Außerdem wird man diese Prozedur üblicherweise nicht täglich durchführen, sondern einmal, um vom Tactical Mode in den Regular Mode oder vice versa zu wechseln. 2. Energiesparmodus: Standardmäßig ist der Energiesparmodus aktiv, d.h. die GX25A3 schaltet nach 200 Sekunden Betrieb im Turbo Modus den Output um 25% herunter. Wer das nicht mag, der kann den Energiesparmodus auch deaktivieren, so dass der Output lediglich um 10% heruntergeschaltet wird. Um dieses Feature ein- und auszuschalten, muss die Lampe in der dritten Leuchtstufe eingeschaltet werden. Anschließend wird der Lampenkopf mindestens 10-mal zwischen der zweiten und dritten Leuchtstufe hin- und hergedreht. 3. Instant Turbo Output: Ermöglicht aus jeder Betriebsart und jedem Level heraus die sofortige Aktivierung des Turbo Mode. Dazu muss lediglich bei eingeschalteter Taschenlampe der Seitenschalter gedrückt werden; sobald dieser losgelassen wird, schaltet die EagleTac GX25A3 sofort in den vorhergehenden Leuchtmodus um. Ich halte das für ein ganz nettes Features, denn so erspart man sich einmal das Drehen des Lampenkopfes, um auf normale Art und Weise in den Turbo Mode zu wechseln. 4. Instant Strobe: Damit kann aus jedem Level heraus (und auch bei ausgeschalteter Lampe) der Strobe-Modus aktiviert werden, indem der Seitenschalter zweimal gedrückt und gehalten wird. Sobald der Seitenschalter losgelassen wird, schaltet die GX25A3 auf den zuletzt verwendeten Modus zurück. Wie auch bei anderen EagleTac-Lampen gilt, dass die GX25A3 am besten mit Akkus mit einem erhöhten Pluspol betrieben wird, Flathead-Akkus funktionieren damit entweder nur teilweise oder gar nicht. Selbst bei normalen 14500-Akkus zeigt sich die EagleTac GX25A3 etwas divenhaft, denn Keeppower 14500-Akkus waren ihr nicht genehm, sie wollte stattdessen mit AW 14500-Akkus gefüttert werden. Zur Erwärmung möchte ich noch anmerken, dass diese zwar spürbar ist, sich durch das Herunterregeln nach 200 Sekunden jedoch in Grenzen hält. Nach ca. vier Minuten Betrieb im Turbo Mode inkl. Herunterregeln konnte ich mein Testexemplar immer noch problemlos am Lampenkopf anfassen, ohne mir die Finger zu verbrennen.
Bedienung/User InterfaceDie GX25A3 wird – wie oben bereits erwähnt – über einem Seitenschalter direkt am Lampenkopf ein- und ausgeschaltet. Wie bei EagleTac üblich, erfolgt auch die Bedienung der GX25A3 über den Lampenkopf. Selbst wenn sich die Handhabung der einzelnen Modi etwas umständlich anhören sollte. so möchte ich an dieser Stelle gleich darauf hinweisen, dass man gar nicht alles einstellen muss, was die Lampe an Möglichkeiten bietet. Ich für meinen Teil benötige z.B. keine versteckten Blinkmodi, mit den drei regulären Leuchtmodi bin ich ausreichend bedient.
Nichtsdestotrotz möchte ich kurz erläutern, welche Optionen die EagleTac GX25A3 so bietet. Grundsätzlich kennt die GX25A3 zwei Hauptbetriebsmodi, die als Regular Mode und als Tactical Mode bezeichnet werden. Mein Review-Exemplar befand sich im Auslieferungszustand im Regular Mode, den ich persönlich für normale Anwendungsbereiche deutlich besser geeignet finde als den Tactical Mode. 1. Basisfunktionen
Leuchtreihenfolge im taktischen Modus: 1. Full, 100% Output Leuchtreihenfolge im regulären Modus: 1. 100% Output
2. Versteckte Modi Sollte man mal gehört haben, nutzen muss man diese Hidden Modes nicht unbedingt. Ich persönlich habe bislang noch kein sinnvolles Einsatzgebiet für einen Modus gefunden, der nur aus Geblinke, Strobe und sonstigem Gedöns besteht, was nun aber nicht heißen soll, dass es keines gibt. Die GX25A3 besitzt folgende versteckte Modi: – Strobe (I/II) Erreicht werden diese versteckten Modi, indem der Lampenkopf von der ersten Leuchtstufe (Kopf angezogen) innerhalb von einer Sekunde auf die dritte Leuchtstufe und sofort wieder zurück auf die erste Leuchtstufe gedreht wird. Sobald der Lampenkopf gelockert oder die Lampe ausgeschaltet wird, wird dieser Modus beendet. Leuchtmodi und Laufzeiten
Regular Mode: Drei Leuchtstufen
Tactical Mode: Zwei Leuchtstufen
Satte 1116 LED-Lumen bzw. 915 ANSI-Lumen sind meines Erachtens ein echter Kracher für eine so kleine Taschenlampe, und deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die GX25A3 nach 200 Sekunden im Turbo Mode entweder um 25% oder 10% herunterregelt, je nachdem, wie der Energiesparmodus konfiguriert ist. Technische Details
LuxmessungIch war natürlich gespannt, ob sich beim Betrieb der GX25A3 mit Batterien, NiMH- und Lithium-Ionen-Akkus Unterschiede bei den Luxwerten zeigen würden, und um es gleich vorweg zu nehmen: Die volle Leistung erzielt diese Taschenlampe nach meinen Messungen mit NiMH- und Lithium-Ionen-Akkus. Zur Messung im Turbo Mode habe ich die GX25A3 abwechselnd mit neuen Batterien und frisch geladenen eneloop- und AW-Akkus bestückt und dabei folgende Werte ermittelt: 1. Batteriebetrieb: 19100 Lux@1m 2. NiMH (eneloop): 25900 Lux@1m, nach ca. 3 Minuten und 20 Sekunden 17600 Lux@1m 3. Lithium-Ionen (AW): 26600 Lux@1m Da die Unterschiede zwischen NiMH und Lithium-Ionen eher marginal sind, gehe ich von Abweichungen bei der Messung aus. Klar erkennbar hingegen ist der Unterschied im Vergleich mit normalen Batterien. BeamshotsAlle Beamshots wurden mit frisch geladenen NiMH-Akkus und im Turbo Mode erstellt. VideoEin Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die EagleTac GX25A3 beim nächtlichen Einsatz: EagleTac GX25A3 at night
FazitAuch mit der EagleTac GX25A3 hat der renommierte Hersteller wieder einen echten Volltreffer gelandet. Stand heute (April 2013) dürfte die GX25A3 die wohl hellste Taschenlampe sein, die mit drei Zellen (Batterien, NiMH und 14500) befeuert wird und damit maximal 1116 LED-Lumen leistet. Darüber hinaus ist die GX25A3 ein kompakter Begleiter, der gerade noch in die Jackentasche passt und sich im Turbo Mode blitzschnell in einen Mini-Flakscheinwerfer verwandelt. Dank der vielseitigen Energieversorgung sowohl mit überall erhältlichen Batterien als auch mit Akkus vom Typ NiMH und Lithium-Ionen betrieben werden, was das Einsatzspektrum recht groß werden lässt. Die GX25A3 ist – und das muss klar gesagt sein – nicht als Suchscheinwerfer für stundenlange Einsätze konzipiert, denn für solche Fälle gibt es Taschenlampen wie die G25C2 MKII, die dafür deutlich besser geeignet sind. Für Liebhaber von kompakten und hellen Taschenlampen ist die GX25A3 meiner Meinung nach jedoch ein echtes must have, denn es ist schon fast unglaublich, was diese kleine Taschenlampe an Output erzeugt.
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Produktupdate: SupBeam K40 nun mit XM-L2-LED und 1368 Lumen max. verfügbar
Die überarbeitete SupBeam K40 – schon mit der normalen XM-L U2-LED einer der besten Thrower derzeit – ist nun im MSITC Shop verfügbar. Als SupBeam K40 XM-L2 bezeichnet, ist sie nun mit einer topmodernen XM-L2 LED ausgestattet und liefert satte 1368 Lumen anstelle von 1147 Lumen. Darüber hinaus ist sie nochmal einen Tick heller und toppt die bisherige Reichweite von ca. 700 Meter und bietet nun laut Hersteller max. 816 Meter Reichweite. https://www.msitc-shop.com/taschenlampen/supbeam-k40-cree-xm-l-u2-led-1147-lumen-max/a-715/ |
Produktfälschungen bei Taschenlampen
“Geiz ist geil!” scheint heutzutage ein weit verbreitetes Motto zu sein, denn jeder Euro, den man beim Kauf einer neuen Taschenlampe bei chinesischen Online-Shops einsparen kann, ist ein guter Euro. Zumindest ist das mein Eindruck, wenn ich Diskussionen in diversen Fachforen verfolge, denn regelmäßig tauchen dort Hinweise auf, wie man in China deutlich günstiger als beim deutschen Fachhändler bestellen kann. Ich muss nicht extra betonen, dass die Suche nach der günstigsten Bezugsquelle teilweise einen richtig sportlichen Ehrgeiz entwickelt – Hauptsache, man bekommt seine Taschenlampe deutlich günstiger. Generell ist es mir persönlich völlig egal, wo jemand seine Taschenlampen kauft, allerdings möchte ich es mir nicht nehmen lassen, auf folgende Punkte aufmerksam zu machen:
Zweifellos bekommt man die ein oder andere Taschenlampe im Ausland günstiger, allerdings sollte man sich dann auch Gedanken darüber machen, wie das Handling im Gewährleistungsfall aussieht. Von den sprachlichen Kommunikationsbarrieren einmal abgesehen, kann es durchaus passieren, dass der Händler in Asien die Sache ganz einfach aussitzt, weil ihn die deutsche Gesetzgebung herzlich wenig interessiert. Darüber hinaus sollte man auch einkalkulieren, dass man im schlimmsten Fall kein Original, sondern eine Produktfälschung erwirbt, die bereits nach kurzer Zeit defekt sein kann. Spätestens hier sollte jedem klar sein, dass das vermeintliche Taschenlampen-Schnäppchen wohl doch keines ist und ein Kauf beim deutschen Händler trotz eines höheren Preises die bessere Option gewesen wäre. |
Review: NiteCore EA8 Caveman XM-L U2 900 ANSI-Lumen max.
EinleitungNun ist das wahr geworden, was für mich nach dem großen Erfolg der NiteCore EA4 absehbar war: NiteCore hat nachgelegt, und zwar in Form der EA8 Caveman. Diese bietet zwar im Vergleich zur EA4 Pioneer zunächst nur etwas mehr Lumen (nämlich 40 ANSI-Lumen, um genau zu sein), hat dafür aber deutlich mehr Bums, wenn es um die Reichweite und die maximale Laufzeit geht. Da die beiden Taschenlampen ansonsten nicht so grundverschieden sieht, habe ich mein Review zur NiteCore EA4 recycelt und möchte in diesem Review speziell auf die Unterschiede zwischen beiden Taschenlampen eingehen. Wie immer gilt: Alle Angaben wie Lumen, Laufzeiten usw. habe ich der NiteCore-Homepage entnommen, die Luxmessung habe ich selber durchgeführt. Verpackung und LieferumfangAusgeliefert wird die NiteCore EA8 in der bekannten gelb-schwarzen Verpackung. Im Lieferumfang ist folgendes Zubehör enthalten:
Die Qualität des Holsters geht in Ordnung, die EA8 passt gut hinein und lässt sich auch leicht wieder herausziehen.
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| NiteCore EA4 Pioneer | NiteCore EA8 Caveman | |
| Leuchtstärke in ANSI-Lumen | max. 860 | max. 900 |
| Candela | 20000 | 60000 |
| Anzahl Batterien/Akkus | vier | acht |
| Reichweite | ca. 283 Meter | ca. 490 Meter |
| Länge | 11,7 cm | 18,3 cm |
| Gewicht (ohne Batterien) | 159 Gramm | 302 Gramm |
Technische Details
- CREE XM-L U2 LED
- Cool White
- Unibody-Bauweise ermöglicht ein leichtes und sehr stabiles Lampengehäuse
- Max. 900 ANSI-Lumen
- Reichweite: ca. 490 Meter
- Peak Beam Intensity: 60000cd
- Wasserdicht nach IPX-8
- Precision Digital Optics Technology für ein Höchstmaß an Reflektorleistung
- Zwei-Stufen-Clicky
- Acht Leuchtmodi (inkl. Blinkmodi)
- Max. Leuchtdauer: 800 Stunden
- Batteriestandanzeige
- Verpolungsschutz
- Edelstahlring am Lampenkopf
- Linse aus Mineralglas mit AR-Beschichtung
- Gehäuse aus strapazierfähigem Flugzeug-Aluminium
- Anodisierung nach HA Type III
- Tailstand
- Länge: 18,3 cm
- Durchmesser Lampenkopf: 6,0 cm
- Durchmesser Gehäuse: 4,18 cm
- Gewicht: 302 Gramm (ohne Batterien)
Pro und Contra
– Minimaler Wegrollschutz (Lampe wird nur per Seitenschalter am Wegrollen gehindert)
+ Eine der hellsten verfügbaren Taschenlampen auf 8 x AA-Basis (Stand März 2013)
+ Farbfilter und Diffusor verfügbar
Beamshots
Die Beamshots zeigen die NiteCore EA8 Caveman im Turbo Mode, mit Diffusor und dem Rotfilter.
a) Turbo Mode
b) Mit Diffusor
c) Mit Rotfilter
Luxmessung
Bei einer Luxmessung habe ich folgende Werte mit neuen Batterien ermittelt:
- Im Turbo Mode direkt nach dem Einschalten: 47900 Lux@1m
- Im Turbo Mode nach fünf Minuten Laufzeit: 46100 Lux@1m
Wie ich weiter oben schon erwähnte, scheint es bei der EA8 keinen Mechanismus zu geben, der – wie bei der EA4 – im Turbo Mode nach einer bestimmten Zeit automatisch einen Ganz herunterschaltet. Ich habe zumindest in der Bedienungsanleitung sowie auf der Hersteller-Website keinen Hinweis dazu entdeckt.
Größenvergleich
Wie üblich gibt es hier den obligatorischen Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niteye EYE30 und Lumapower Signature LX. Selbstverständlich durfte auch die Nite EA4 mit aufs Bild, um den Größenunterschied zwischen EA4 und EA8 plastisch darzustellen.
Video
Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die NiteCore EA8 beim nächtlichen Einsatz:
Fazit
Keine Frage, die NiteCore EA8 Caveman vermag zu begeistern. NiteCore hat sich nicht auf den Lorbeeren für die EA4 Pioneer ausgeruht, sondern mit der EA8 Caveman gleich noch eine Schippe obendrauf gelegt. Gleichwohl möchte ich darauf hinweisen, dass die EA8 aus meiner Sicht keineswegs eine optimierte Version der EA4 ist, denn dazu unterscheiden sich die beiden Taschenlampen doch zu stark voneinander. Die EA4 ist für mich nach wie vor eine äußerst helle und kompakte Taschenlampe mit Batteriebetrieb, und hier liegt die Betonung ganz klar auf kompakt.
Die EA8 Caveman hingegen spielt für mich in einer anderen Liga: Sie bietet nicht nur eine höhere Reichweite, sondern ist mit 6,6 cm Längendifferenz auch deutlich größer. Das ist aber nicht der einzige Unterschied, denn darüber hinaus übertrifft die NiteCore EA8 Caveman mit einer Reichweite von ca. 490 Metern die EA4 Pioneer mit ca. 283 Metern deutlich.
Auch die EA8 Caveman ist eine klare Empfehlung vor allem für diejenigen, die vor Lithium-Ionen-Akkus aus diversen Gründen zurückschrecken – mit dem Turbo Mode und der maximalen Leuchtleistung von 900 ANSI-Lumen kann die NiteCore EA8 Caveman gut mit Lithium-Ionen-basierten Taschenlampen mithalten.
Aufgrund der Erweiterbarkeit durch aufsteckbare Farbfilter (rot, grün und blau) ist die EA8 ebenso eine Empfehlung als Taschenlampe für Jäger zur Nachsuche wert wie die EA4, wobei die EA8 Cavemen noch zusätzlich den Vorteil der höheren Reichweite ausspielen kann. Aber nicht nur für Jäger ist die NiteCore EA8 eine empfehlenswerte Taschenlampe, sondern auch für all jene, die eine hohe Leuchtleistung auch mit normalen Batterien bzw. NiMH-Akkus anstelle von Lithium-Ionen-Akkus erzielen möchten.
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Fokussierbare Taschenlampen: Pro und Contra
Neben Taschenlampen mit einem nicht verstellbaren Fokus gibt es noch eine gewisse Auswahl an sog. fokussierbaren Taschenlampen auf dem Markt. Im Gegensatz zu Taschenlampen mit einem festen Reflektor mit einheitlichem Leuchtverhalten lassen sich fokussierbare Taschenlampen so einstellen, dass sie entweder einen stark fokussierten Lichtstrahl für größere Entfernungen (Throw) oder für die umfassende Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereiches liefern (Flood).
Was mich persönlich an den zahlreichen Diskussionen oder Kaufberatungen in diversen Internet-Foren stört, ist die Tatsache, dass alleine schon aufgrund der Kaufberatungsanfrage eines “Newbies” nach einer fokussierbaren Taschenlampe diese oftmals von vornherein von anderen Forennutzern als untauglich für den Alltagseinsatz abgestempelt werden. Ich halte solche Aussagen bzw. Empfehlungen für wenig hilfreich, deshalb möchte ich es mir nicht nehmen lassen, die Vor- und Nachteile von fokussierbaren Taschenlampen objektiv zu erörtern. Als Beispiel für eine fokussierbare Taschenlampe greife ich dazu auf die MTE M-2 zurück, da diese Taschenlampe aus meiner Sicht schon fast ein Klassiker im Bereich der fokussierbaren Taschenlampen ist und darüber hinaus sowohl mit 3 x AAA-Batterien als auch mit einem Lithium-Ionen-Akku (18650) betrieben werden kann. Übrigens: Die MTE M-2 hat in einem Test der Zeitschrift gear recht gut abgeschnitten, und die im Vergleich mit anderen fokussierbaren Taschenlampen bemängelte geringe Leuchtkraft von “nur” 340 Lumen wird mit der überarbeiteten MTE M-2 XM-L (die sich Stand März 2013 gerade noch in der Testphase durch den Hersteller befindet und anschließend bei uns im Shop verfügbar sein wird) auch beseitigt werden, denn laut MTE bietet die MTE M-2 XM-L dann bis zu 800 Lumen. Zurück zum Thema: Beim Erwerb einer fokussierbaren Taschenlampe sollte man sich von vornherin darüber im klaren sein, dass diese im Vergleich mit einer konventionellen Taschenlampe keine Wasserdichtigkeit nach IPX-8, sondern maximal Spritzwasserschutz bietet. Das ist dem Fokussierungsmechanismus geschuldet, über den Wasser in die Taschenlampe eindringen kann, wenn sie sich beispielsweise für mehrere Minuten unter Wasser befinden sollte. Das allein ist für mich jedoch kein Grund, den Einsatz einer fokussierbaren Taschenlampe von vornherein schlecht zu reden – für den Einsatz in einer rauhen Umgebung oder auf See, wo mit erhöhter Feuchtigkeit gerechnet werden muss, würde ich einem Kunden auch nicht zwangsläufig eine fokussierbare Taschenlampe empfehlen, für “normale” Einsatzbereiche hingegen sehr wohl.
Viele Geocacher sind beispielsweise mit einer fokussierbaren Taschenlampe glücklich, denn speziell bei der Suche nach weiter entfernten Reflektoren bei einem Nachtcache oder im Nahbereich auf der Suche nach einem versteckten Cache macht die Fokussierung durchaus Sinn. Ein weiterer Kritikpunkt ist das oftmals inhomogene Lichtbild, das von fokussierbaren Taschenlampen erzeugt wird. In der Tat sind hier je nach Hersteller und Modell oftmals sog. Saturnringe zu sehen, die von vielen Anwendern als hässlich oder gar störend betrachtet werden – die MTE M-2 gehört zu den wenigen Taschenlampen, die mit diesem Problem nicht zu kämpfen haben, sondern ein erstaunlich homogenes Lichtbild bieten.
Fazit: Zusammenfassend möchte ich sagen, dass fokussierbare Taschenlampen durchaus ihre Daseinsberechtigung haben, und sie von vornherein zu verteufeln, halte ich für einen schlechten Ansatz. Entscheidend ist meines Erachtens, dem Kunden klar zu machen, welche Vor- und Nachteile eine fokussierbare Taschenlampe mit sich bringt – ob er damit leben kann oder nicht, muss er jedoch selbst entscheiden und sich auch nicht durch die festgefahrene Meinung von selbsternannten “Profis” beeinflussen lassen. |
Produktankündigung: NiteCore EA8 Caveman 900 ANSI-Lumen max.
Bereits die NiteCore EA4 Pioneer hat eingeschlagen wie eine Bombe, den bis dato gab es nicht viel Auswahl an kompakten Taschenlampen mit Batteriebetrieb, die max. 860 ANSI-Lumen liefern. Mit der EA8 Caveman steigert NiteCore Leuchtleistung und Reichweite abermals, allerdings ist die EA8 Caveman dafür auch länger und größer als die EA4 Pioneer.
Die NiteCore EA8 Caveman ist mit dem gleichen User Interface (UI) wie die EA4 ausgestattet. Aufgrund des tieferen Reflektors erzielt sie eine höhere Reichweite von bis zu 490 Metern laut Hersteller. Betrieben wird die NiteCore EA8 Caveman mit handelsüblichen AA-Batterien oder NiMH-Akkus und erzielt damit max. 900 ANSI-Lumen, was für eine batteriebetriebene Taschenlampe ein hervorragender Wert ist. Auch für die EA8 wird es wieder Farbfilter sowie einen Diffusor als Zubehör geben. Erhältlich ist die NiteCore EA8 voraussichtlich ab dem 13. März 2013 im MSITC Shop. |
Kurzreview: Xtar VP1-Ladegerät mit LCD-Display
Heute ist eines der ersten Exemplare des neuen Ladegerätes VP1 von Xtar eingetroffen, das offiziell erst ab Ende März 2013 verfügbar sein wird. Nachdem ich heute Abend ein wenig damit herumgespielt habe, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, ein Kurzreview über das Ladegerät zu schreiben. Ich beschränke mich hierbei ausdrücklich auf meinen ersten Eindruck; die Elektronik sowie das Ladeverhalten hinter den Kulissen kann und will ich nicht beurteilen, da ich diesbezüglich kein Experte bin und eine derartige Einschätzung lieber den Fachleuten überlasse. Das VP1 ist das erste Ladegerät von Xtar mit einem integrierten LCD-Display, das sowohl die aktuelle Akkuspannung als auch den Ladestand des Akkus anzeigt. Im Gegensatz zum Xtar SP2 bietet es zwar keinen Lademodus mit 2A, dafür können kleinere Akkus mit einem schonenden Ladestrom von 0,25A betankt werden. Dies ist insofern interessant, weil viele Hersteller dafür einen Ladestrom < 0,5A vorgeben.
Erster EindruckIm Gegensatz zum Xtar WP2 II wird das Xtar VP1 in einer Plastikverpackung ausgeliefert. Auf den USB-Ladeanschluss hat Xtar beim VP1 verzichtet, ansonsten ist im Lieferumfang das übliche enthalten:
Worin unterscheidet sich das Xtar VP1 vom WP2 II und SP2?Das dürfte wohl die am meisten gestellte Frage sein, die sich potentielle VP1-Käufer stellen werden. Ich bringe es mal direkt auf den Punkt: a) Im Vergleich mit dem Xtar WP2 II: – Es gibt keinen USB-Ladeanschluss – Die Spacer entfallen, alle unterstützten Akkuformate können direkt geladen werden, da die Schieber in den Ladeschächten größenverstellbar sind – Ein Lademodus mit 0,25A ist hinzugekommen – Ein LCD-Display zeigt den Ladestand sowie die Spannung des Akkus an
b) Im Vergleich mit dem Xtar SP2: – Der Lademodus mit 2A ist nicht vorhanden – Ein Lademodus mit 0,25A ist hinzugekommen – Ein LCD-Display zeigt den Ladestand sowie die Spannung des Akkus an So, das war es mal in Kürze. Was sich unter der Haube getan hat, vermag ich an dieser Stelle nicht zu sagen, und da ich weder Elektronikprofi bin noch über das notwendige Equipment verfüge, um umfangreiche Messungen durchführen zu können, überlasse ich das wie gesagt lieber den Profis, die sich damit auskennen. Übrigens: Mir ist durchaus bekannt, dass man 18650-Akkus nicht mit 0,25A lädt – die Einstellung auf dem Foto soll lediglich den neuen Lademodus verdeutlichen. LadevorgangDer Ladevorgang wird wie bereits erwähnt im LCD-Display angezeigt, was in etwa wie folgt aussieht:
Den Ladestrom kann man durch Drücken des Schalter über dem Display einstellen: Mir persönlich gefällt das Display sehr gut, wobei sich der ein oder andere vielleicht noch etwas mehr Daten auf dem Display gewünscht hätte. Aus meiner Sicht dürften die dargestellten Informationen für die breite Masse der Anwender ausreichend sein, denn so kann man immerhin sehr gut verfolgen, welchen Ladestand ein Akku gerade hat und wie lange der Ladevorgang noch dauern wird. Erstes FazitIch schreibe hier extra “erstes Fazit”, weil ich hier nur meine ersten Eindrücke wiedergegeben habe. Das Xtar VP1-Ladegerät scheint mir zumindest rein äußerlich solide gefertigt zu sein, und auch hier überlasse ich eine Beurteilung der Innereien denjenigen, die etwas davon verstehen. Die Schieber in den Ladeschächten waren zumindest bei meinem Testgerät leichtgängig und nicht hakelig, und das Display ist unter normalen Lichtbedingungen gut ablesbar. Ob einem das LCD-Display sowie der Lademodus mit 0,25A den Mehrpreis gegenüber dem Xtar WP2 II und/oder dem Xtar SP2 wert sind, muss jeder für sich entscheiden. Ich für meinen Teil finde die Sache mit dem Display jedenfalls klasse und werde mir auf jeden Fall ein Xtar VP1 zulegen.
BezugsquelleDas Xtar VP1-Ladegerät ist voraussichtlich ab Ende März 2013 im MSITC Shop erhältlich. |
Xtar VP1: Der neue Star am Ladegerätehimmel?
Mit dem Xtar VP1 ist ein weiteres interessantes Ladegerät für Lithium-Ionen-Akkus in gängigen Größen erschienen. Das Xtar VP1 ist ein Multifunktionsladegerät für Li-Ion-Akkus mit zwei voneinander unabhängigen Ladeschächten, das eine breite Anzahl von Akkutypen unterstützt. Im Gegensatz zum XTAR WP2 II bietet das XTAR VP1 ein LCD-Display, das verschiedene Informationen wie einen Ladebalken oder die Akkuspannung anzeigt.
Erhältlich ist das Xtar VP1 voraussichtlich ab Ende März 2013 im MSITC Shop. |
Review: EagleTac TX25C2 1030 Lumen max.
EinleitungDa die EagleTac TX25C2 aus meiner Sicht eine gewisse Ähnlichkeit mit der EagleTac G25C2 MKII nicht verleugnen kann, verweise ich an dieser Stelle auf mein Review zu dieser Lampe und gehe in diesem Review mehr auf die Unterschiede zwischen den beiden Taschenlampen bzw. die Besonderheiten der TX25C2 ein. Adäquat zur G25C2 MKII ist auch die EagleTac TX25C2 als Base Version und als Kit Version verfügbar. Der Unterschied besteht grob gesagt darin, dass die Kit Version einen größeren Lieferumfang enthält (mehr dazu weiter unten), aber auch teurer ist. In diesem Review stelle ich die EagleTac TX25C2 Cool White in der Base-Variante vor. Wie immer gilt: Alle Angaben wie Laufzeiten, Lumen usw. stammen von der EagleTac-Website, die Luxmessung stammt von mir.
Verpackung und ZubehörAuf die Verpackung möchte ich nicht näher eingehen, da diese inzwischen bekannt sein dürfte. Wie bereits erwähnt unterscheiden sich die Lieferumfänge wie folgt:
Bei beiden Versionen enthalten:
Nur in der Kit Version enthalten:
Generell finde ich es lobenswert, dass auch die TX25C2 als Kit Version mit Extendern erhältlich ist, allerdings macht das für mich insofern eher wenig Sinn, weil die TX25C2 größenmäßig in einer anderen Klasse als die G25C2 MKII spielt und Extender die Lampe wieder unnötig groß machen. Aber wie gesagt: Das ist meine persönliche Meinung, ich sehe die TX25C2 als kompakte Taschenrakete, und als solche macht sie ihren Job sehr gut, doch dazu weiter unten mehr. Das Holster ist qualitativ ebenfalls sehr hochwertig und gut verarbeitet.
Erster EindruckEagleTac-Taschenlampen genießen nicht ohne Grund einen sehr guten Ruf hinsichtlich ihrer Qualität, und das wird auch wieder durch die neue TX25C2 bestätigt. Die Lampe macht einen hochwertigen und stabilen Eindruck, und ich bin mir sicher, dass sie auch härtere Einsätze gut übersteht. Die Anodisierung ist sauber aufgebracht, und die Gewinde sind sauber geschnitten, ganz so, wie es sich gehört und wie man es auch von einer Taschenlampe in dieser Preisklasse erwarten kann.
Neben der Größe unterscheidet sich die TX25C2 auch hinsichtlich der Bedienung von der G25C2 MKII, denn der Clicky befindet sich hier nicht am Lampenende, sondern direkt am Lampenkopf. Zusätzlich zum Ein- und Ausschalten ist der Seitenschalter noch für weitere Features zuständig, doch dazu mehr im Abschnitt User Interface.
Der Lampenkopf ist leichtgängig und lässt sich auch mit Handschuhen gut drehen, einzig und allein der Seitenschalter reagiert erst nach einem etwas beherzteren Druck. Das ist meines Erachten aber auch nicht weiter tragisch, denn schlimmer wäre es, wenn er so leichtgängig zu bedienen wäre, dass die Lampe beim Tragen in der Jackentasche möglicherweise unbeabsichtigt aktiviert werden könnte. Auch mit Handschuhen lässt sich der Seitenschalter noch gut bedienen.
GrößenvergleichLeider hatte ich zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Reviews keine G25C2 MKII zur Hand, denn damit hätte ich gerne noch zusätzlich den Größenunterscheid verdeutlicht. Ich bin sicher, dass man ihn jedoch auch so erkennen kann. Größenvergleich (v.l.n.r): Niteye EYE-30, EagleTac TX25C2 und Lumapower Signature LX Größenvergleich (v.l.n.r): Lumapower Signature LX, EagleTac G25C2 MKII und Niteye EYE-30 SonstigesHier möchte ich in einer kurzen Zusammenfassung auf ein paar Besonderheiten der EagleTac TX25C2 eingehen, die ich für erwähnenswert halte: 1. Auch die TX25C2 besitzt neben dem Regular Mode auch einen Tactical Mode (Standardeinstellung). Beide Modes können wie folgt vertauscht werden: a) Erste Leuchtstufe aktivieren, dann auf die zweite Leuchtstufe umschalten b) Nun muss der Lampenkopf innerhalb von fünf Sekunden mindestens fünfmal zwischen der ersten und zweiten Leuchtstufe hin- und hergedreht werden Klingt zunächst etwas kompliziert, ist es aber nicht. Außerdem wird man diese Prozedur üblicherweise nicht täglich durchführen, sondern einmal, um vom Tactical Mode in den Regular Mode oder vice versa zu wechseln. 2. Energiesparmodus: Standardmäßig ist der Energiesparmodus aktiv, d.h. die TX25C2 schaltet nach 200 Sekunden Betrieb im Turbo Modus den Output um 25% herunter. Wer das nicht mag, der kann den Energiesparmodus auch deaktivieren, so dass der Output lediglich um 10% heruntergeschaltet wird. Um dieses Feature ein- und auszuschalten, muss die Lampe in der dritten Leuchtstufe eingeschaltet werden. Anschließend wird der Lampenkopf mindestens 10-mal zwischen der zweiten und dritten Leuchtstufe hin- und hergedreht. 3. Instant Turbo Output: Ermöglich aus jeder Betriebsart und jedem Level heraus die sofortige Aktivierung des Turbo Mode. Dazu muss lediglich bei eingeschalteter Taschenlampe der Seitenschalter gedrückt werden; sobald dieser losgelassen wird, schaltet die EagleTac TX25C2 sofort in den vorhergehenden Leuchtmodus um. Ich halte das für ein ganz nettes Features, denn so erspart man sich einmal das Drehen des Lampenkopfes, um auf normale Art und Weise in den Turbo Mode zu wechseln. Wie man sieht, bietet auch die TX25C2 einige Konfigurationsmöglichkeiten, und auch hier gefällt mir die Sache mit dem Energiesparmodus sowie der Instant Turbo Mode sehr gut. Wichtig: Die EagleTac TX25C2 mag nicht jeden Flathead-Akku, so lässt sie sich z.B. nicht mit Keeppower-Akkus betreiben. Aus diesem Grund habe ich für das Review einen Cytac-Akku mit erhöhtem Pluspol verwendet. Bedienung/User InterfaceIch hatte es eingangs schon erwähnt: Die TX25C2 besitzt im Gegensatz zur G25C2 MKII keinen Clicky am Lampenende, sondern einen Seitenschalter direkt am Lampenkopf. Wie bei EagleTac üblich, erfolgt auch die Bedienung der TX25C2 über den Lampenkopf. Selbst wenn sich die Handhabung der einzelnen Modi etwas umständlich anhören sollte. so möchte ich an dieser Stelle gleich darauf hinweisen, dass man gar nicht alles einstellen muss, was die Lampe an Möglichkeiten bietet. Ich für meinen Teil benötige z.B. keine versteckten Blinkmodi, mit den drei regulären Leuchtmodi bin ich ausreichend bedient. Nichtsdestotrotz möchte ich kurz erläutern, welche Optionen die EagleTac TX25C2 so bietet. Wie bei der EagleTac G25C2 MKII auch wird die verwendete Leuchtreihenfolge durch den eingestellten Modus (Tactical Mode/Regular Mode) vorgegeben. Standardmäßig befindet sich die TX25C2 im Auslieferungszustand im Tactical Mode; wem dieser Modus nicht gefällt, kann ihn wie oben beschrieben auf den Regular Mode umstellen. 1. Basisfunktionen – Ein- und ausschalten der Taschenlampe erfolgt über den Seitenschalter – Durch Drehen des Lampenkopfes wird einer von drei vordefinierten Leuchtmodi ausgewählt Leuchtreihenfolge im taktischen Modus: 1. Full, 100% Output Leuchtreihenfolge im regulären Modus: 1. 100% Output
2. Versteckte Modi Sollte man mal gehört haben, nutzen muss man diese Hidden Modes nicht unbedingt. Ich persönlich habe bislang noch kein sinnvolles Einsatzgebiet für einen Modus gefunden, der nur aus Geblinke, Strobe und sonstigem Gedöns besteht, was nun aber nicht heißen soll, dass es keines gibt. Die TX25C2 besitzt folgende versteckte Modi: – Strobe (I/II) Erreicht werden diese versteckten Modi, indem der Lampenkopf von der ersten Leuchtstufe (Kopf angezogen) innerhalb von einer Sekunde auf die dritte Leuchtstufe und sofort wieder zurück auf die erste Leuchtstufe gedreht wird. Sobald der Lampenkopf gelockert oder die Lampe ausgeschaltet wird, wird dieser Modus beendet. Leuchtmodi und Laufzeiten
Regular Mode: Drei Leuchtstufen
An dieser Stelle möchte ich eine Sache noch positiv anmerken: Zwar wirbt auch EagleTac mit der maximalen Leuchtkraft von 1030 LED- bzw. 852 ANSI-Lumen bei der XM-L U2 Cool White-Variante, weist aber auf der Homepage auch deutlich sichtbar darauf hin, dass die sich die TX25C2 (abhängig vom eingestellten Energiesparmodus) um einen bestimmten Prozentsatz nach 200 Sekunden herunterregelt.
Technische Details
LuxmessungGemessen habe ich 18200 Lux@1m beim Betrieb mit einem frisch geladenen Cytac 2600 mAh-Akku nach dem Einschalten.
BeamshotsWie immer gibt es natürlich auch Beamshots im Turbo Mode.
VideoEin Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die EagleTac TX25C2 beim nächtlichen Einsatz: EagleTac TX25C2 at night
FazitObgleich die EagleTac TX25C2 in der höchsten Leuchtstufe gleich hell ist wie die EagleTac G25C2 MKII, so spielt sie dennoch in einer anderen Liga. Jede der beiden Lampen hat ihre Stärken (und sicher auch Schwächen), aber die TX25C2 ist ganz klar die kompaktere Lampe von beiden und eine echte Taschenrakete. Den Einsatzbereich der TX25C2 sehe ich dort, wo kompakte und leistungsstarke Taschenlampen gefragt sind, die aber dennoch gut in der Hosen- oder Jackentasche transportiert werden können, und das ist bei der EagleTac TX25C2 zweifelsohne der Fall. Gut, für die Hosentasche ist sie vielleicht einen Tick zu groß, in einer Jackentasche findet sie jedoch prima Platz. Die TX25C2 wird sicher auch diejenigen ansprechen, die eine Bedienung per Seitenschalter am Lampenkopf einem Clicky am Lampenende vorziehen. Von der Leuchtleistung her gehört die EagleTac TX25C2 zu den hellsten Taschenlampen in dieser Größen- und Leistungsklasse, allerdings bietet sie im direkten Vergleich mit der G25C2 MKII nur drei statt vier Leuchtmodi, und dementsprechend wurde auch die Abstufung der drei Leuchtmodi angepasst. Eine vierte Zwischenstufe wäre sicher noch schön gewesen, aber man kann eben nicht alles haben. Um es abschließend auf den Punkt zu bringen: Wer es kompakt und sehr hell mag, kann bedenkenlos zur TX25C2 greifen.
BezugsquelleDie EagleTac TX25C2 ist als Kit- und Base Version im MSITC Shop erhältlich. |
Produktvorstellung: EagleTac TX25C2 1030 LED-Lumen max.
Bereits mit der G25C2 MKII hat EagleTac eine erfolgreiche Taschenlampe noch leistungsfähiger gemacht. Wem die EagleTac G25C2 MKII zu groß ist, für den gibt es nun mit der kleineren EagleTac TX25C2 eine interessante Alternative, denn diese kompakte Taschenlampe liefert genau wie die G25C2 MKII sehr gute 1030 LED-Lumen bzw. 852 ANSI-Lumen. Darüber hinaus bietet die EagleTac TX25C2 mit dem Seitenschalter ein etwas anderes Bedienkonzept, als es bei der G25C2 MKII vorhanden ist. Mit einer Länge von 12,0 cm ist die TX25C2 gute drei Zentimeter kürzer als die G25C2 MKII; zweifelsohne ist sie damit eine der derzeit hellsten erhältlichen Taschenlampen in dieser Größenklasse. Erhältlich ist die EagleTac TX25C2 im MSITC Shop. Neben der Base Version wird es auch noch eine Kit Version mit einem erweiterten Lieferumfang geben; ein Review der EagleTac TX25C2 wird in Kürze folgen. |




