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Review: Lumintop PK30 XM-L T6 600 Lumen max.
Posted on November 19th, 2011 No commentsEinführung
Das Segment der batterie- bzw. akkubefeuerten Taschenlampen, die mit sechs Zellen betrieben werden, war bislang überschaubar. Mir ist beispielsweise die Olight S65 bekannt, ansonsten gab es früher noch die beliebte iTP Light A6 Polestar, die jedoch (leider) nicht mehr produziert wird.
Höchste Zeit also, dass die Auswahl hier etwas üppiger wird, und ein vielversprechender Kandidat hierfür ist die Lumintop PK30, die ich in diesem Review näher vorstellen möchte. Der Vorteil von batteriebetriebenen Lampen mit mehr als zwei Zellen liegt klar auf der Hand: Mit sechs Zellen wird zum einen deutlich mehr Leistung in Form von Leuchtkraft erreicht, und zum anderen sind normale AA-Batterien (fast) auf der ganzen Welt erhältlich.
Verpackung/Zubehör
Ausgeliefert wird die Lumintop PK30 in einem schmucken Alukoffer mit folgendem Zubehör:
- Holster
- Lanyard
- Zwei Ersatz-O-Ringe
- Ersatzgummi für Endschalterkappe
- Sechs AA-Batterien
Erster Eindruck
Bereits die Verpackung hinterlässt schon mal einen gediegenen Eindruck; einen ähnlichen bzw. größeren Koffer kenne ich ansonsten nur von der Olight SR-Serie. Auch die Lumintop PK30 selber macht bereits auf den ersten Blick klar, dass es sich nicht um eine Spielzeuglampe handelt. Sie macht einen massiven Eindruck, und die Verarbeitung bewegt sich auf dem gleich hohen Niveau wie die anderen Lampen von Lumintop, wie z.B. die Lumintop TD15X.
Mit einem Drehregler erlaubt die Lumintop PK30 neben einer stufenlosen(!) Helligkeitsregulierung auch die Auwahl von SOS und Strobe. Wie die Bedienung vonstatten geht, werde ich weiter unten erläutern. Aus der Kombination Selektorring, stufenlose Regulierung und Batteriebetrieb ergibt sich eine aus meiner Sicht äußerst interessante Lampe. Das Holster ist passgenau und stabil.
Verarbeitung
Wie von anderen Lumintop-Lampen gewohnt, ist auch die Verarbeitung der Lumintop PK30 auf einem hohen Niveau: Saubere Anodisierung nach HA Type III sowie eine insgesamt sehr gute Verarbeitungsqualität (Gewinde, vergoldete Kontakte) lassen nichts zu wünschen übrig. Das Batteriemagazin hinterlässt einen stabilen Eindruck, die Stäbe der Batteriehalterung sind aus Metall.
Leuchtkraft
Aus insgesamt sechs AA-Batterien bzw. NiMH-Akkus holt die Lumintop PK30 eine Leuchtkraft von maximal 600 Lumen heraus. Das mag vielleicht im Vergleich mit anderen modernen High Tech-Lampen zunächst als nichts besonderes erscheinen, doch sprechen wir hier von einer Taschenlampe mit CREE XM-L-LED und Batteriebetrieb, und insofern sind die 600 Lumen schon nicht ohne.
Bedienung
Der Selektorring erlaubt eine stufenlose Regelung der Helligkeit im Bereich von 21 Lumen bis hin zu max. 600 Lumen. Strobe lässt sich durch eine Drehung des Selektorringes durch links-rechts aufrufen, SOS ist durch rechts-links-Drehung aktivierbar. Auf diese Art und Weise wird sichergestellt, dass Strobe bzw. SOS bei einer Drehung des Selektorringes in normaler Geschwindigkeit und in einer Richtung nicht versehentlich aktiviert werden können. Um die Helligkeit zu ändern, dreht man den Magnetring entweder nach links oder nach rechts und hält ihn solange fest, bis die gewünschte Leuchtstufe erreicht ist. Sobald die höchste Helligkeitsstufe erreicht ist, wird dies von der PK30 mit einem zweimaligen Blinken quittiert.
Speziell für Anwendungen, bei denen es auf die Erhaltung der Nachtsichtfähigkeit (z.B. Jäger im dunklen Wald) ankommt, ist diese Art der Bedienung aus meiner Sicht sehr vorteilhaft.
Leuchtmodi und Laufzeiten
Da die Lumintop PK30 wie gesagt über eine stufenlose Regulierung der Leuchtkraft verfügt, gibt es keine fixen Leuchtmodi. Ich gebe deshalb die Ober- und Untergrenze an.
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Max.: 600 Lumen/1,2 Stunden
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Low: 21 Lumen/200 Stunden
Von der Leuchtcharakteristik her ist die Lumintop PK30 ganz klar ein Thrower mit genügend Sidespill zur Ausleuchtung des nahen und mittleren Umfeldes.
Beamshots
Alle Beamshots wurden im High Mode aufgenommen. Hinweis am Rande: Aufgrund des starken Nebels zum Zeitpunkt der Aufnahme sehen die Beamshots einen Tick anders aus als sonst.
Video
Ein Video aus der Reihe Helle Taschenlampen@Night zeigt die Lumintop PK30 beim nächtlichen Einsatz:
Lumintop nightly video reviewTechnische Details
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CREE XM-L T6 LED
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Stufenlose Helligkeitswahl per Drehregler
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Strobe und SOS
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SMO-Reflektor für maximale Reichweite
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Max. Output: 600 Lumen
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Min. Output: 21 Lumen
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Länge: 22,1 cm
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Kopfdurchmesser: 6,3 cm
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Gewicht: 500 Gramm (ohne Batterien bzw. Akkus)
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Wasserdicht nach IPX-8
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Anodisierung nach HA Type III
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Energieversorgung: 6 x AA-Batterie oder 6 x NiMH-Akku
Lieferumfang
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Holster
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Alukoffer
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Lanyard
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Zwei Ersatz-O-Ringe
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Ersatzgummi für Endschalterkappe
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Sechs AA-Batterien
Pro:
+ Hervorragende Qualität und Verarbeitung
+ Strobe und SOS können nicht versehentlich aktiviert werdenContra:
Fazit
So langsam tut sich doch mehr im Staate Dänemark respektive im Segment der Multi-AA-Taschenlampen. Mit der PK30 geht Lumintop einen Weg, der zwar nicht grundsätzlich neu ist, aber aus meiner Sicht noch relativ wenig beschritten wurde. Zugegebenermaßen ist die Lumintop PK30 keine Schnäppchen-Lampe vom Aldi-Grabbeltisch, aber die Anfangsinvestition rechnet sich aus wirtschaftlicher Sicht recht schnell, denn mit der Lumintop PK30 dringt man in Leuchtregionen vor, die oftmals nur von Hochleistungstaschenlampen mit Lithium-Ionen-Akkus erreicht werden.
Der große Unterschied ist jedoch der: Für eine Lithium-Ionen-Lampe ist der Erstinvest (je nach Modell) deutlich höher, da noch ein gutes Ladegerät sowie mindestens zwei Qualitätsakkus zu einem vollständigen Lampenpaket gehören. Die Lumintop PK30 hingegen lässt sich wahlweise mit billigen und handelsüblichen Batterien betreiben, wobei ich ganz klar den Betrieb mit NiMH-Akkus vorziehen würde, alleine schon aus Gründen des Umweltschutzes.
Wie auch immer, das sei jedem selbst überlassen. Für mich ist die Lumintop PK30 jedenfalls eine sehr interessante Lampe, bei der mir insbesondere die stufenlose Helligkeitsregulierung sehr gut gefällt und die darüber hinaus noch mit einer aktuellen CREE XM-L-LED ausgestattet ist. Im Gegensatz zu einem Fliegengewicht aus der 2 x AA-Klasse ist die PK30 mit ihren sechs Zellen natürlich deutlich schwerer, allerdings bietet sie dafür auch wesentlich mehr Leistung.
Sei es nun für den abendlichen oder nächtlichen Hundespaziergang, für den Jäger, den Geocacher oder für Rettungskräfte, die keine Lithium-Ionen-Lampe, sondern stattdessen eine leistungsfähige batteriebetriebene Taschenlampe haben wollen: Die Lumintop PK30 ist eine klare Empfehlung für alle, die eine leuchtstarke Taschenlampe suchen.
Bezugsquelle
Die Lumintop PK30 ist im MSITC Shop erhältlich.
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Review: Xeccon M2 XP-G R5 310 Lumen max.
Posted on November 12th, 2011 No commentsEinführung
Xeccon ist ein weiterer Hersteller aus der Reihe "Wer kennt diesen Hersteller?", der allerdings im Gegensatz zu vielen anderen ebenfalls unbekannten Herstellern mit einigen interessanten Modellen aufwarten kann. In diesem Review stelle ich die Xeccon M2 vor und erläutere auch, was mir an der Lampe gut und weniger gut gefällt.
Verpackung und Zubehör
Mit einer stabilen und ansehnlichen Verpackung kann die Xeccon M2 (noch) nicht dienen, stattdessen wird die Xeccon M2 in einer schmucklosen und nicht besonders stabilen weißen Pappschachtel ausgeliefert. Da der erste Eindruck bekanntermaßen sehr wichtig ist, habe ich das Thema bei Xeccon angesprochen, und mir wurde bereits signalisiert, dass die Lampen in Zukunft mit einer "richtigen" Verpackung ausgeliefert werden sollen.
Als Zubehör werden eine Bedienungsanleitung, Ersatz-O-Ringe sowie ein Lanyard mitgeliefert. Ein Holster ist im Lieferumfang nicht enthalten.
Erster Eindruck
Als ich das erste Mal auf Xeccon aufmerksam geworden bin, dachte ich mir zunächst: "Nun ja, wieder einer von vielen, der seine Taschenlampen unters Volk bringen will!". Meine Meinung änderte sich jedoch rasch, als die ersten Samples eintreffen, denn die Qualität und die Verarbeitung der Xeccon-Lampen ist tatsächlich sehr gut.
Der positive Eindruck wird durch die Bedienung über den stabil wirkenden Selektorring abgerundet. Sicherlich ist eine derartige Bedienung kein Alleinstellungsmerkmal, allerdings gibt es auch nur wenige Taschenlampen von anderen Herstellern, die zum Preis der Xeccon M2 kompatibel sind. Da die Xeccon M2 einen Mode Memory besitzt bzw. nach dem Einschalten den zuletzt verwendeten Modus verwendet, ist es die ideale Taschenlampe für alle jene, die einen Start im Low Mode bevorzugen, um beispielsweise beim Einsatz in der Dunkelheit die Nachtsichtfähigkeit weitgehend zu erhalten.
Verarbeitung
Ich habe es schon weiter oben angesprochen und wiederhole es an dieser Stelle nochmal: Die Xeccon M2 ist meiner Meinung nach wirklich top verarbeitet. Der Selektorring lässt sich ohne große Kraftanstrengung drehen, ist aber andererseits auch nicht so leichtgängig, dass versehentlich z.B. ein Blinkmodus aktiviert werden kann.
Die Xeccon M2 macht insgesamt einen sehr wertigen und stabilen Eindruck, wenn man sie in der Hand hält.
Bedienung
Bedient wird die Xeccon M2 mit dem Selektorring am Lampenkopf, mit dem sich vier reguläre Leuchtmodi sowie Strobe und SOS auswählen lassen. Durch Drehen des Selektorringes wird der gewünschte Modus ausgewählt, der dank einem Mode Memory beim nächsten Einschalten der Lampe sofort wieder aktiviert wird.
Die Auswahl des gewünschten Modus ist mit Hilfe des Selektorringes sofort möglich, ohne dass man sich mühsam per Clicky durch alle anderen Modi durchhangeln muss. Schaltreihenfolgenmäßig sieht das ganze dann so aus:
Low > Mid > High > Max Strobe > SOS
Video
Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Xeccon M2 im praktischen Einsatz:
Xeccon M2 at nightBeamshots
Alle Beamshots wurden im höchsten Modus aufgenommen.
Leuchtcharakteristik
Die Xeccon M2 ist weder ein Flooder, noch ein Thrower – sie bietet stattdessen eine gute Mischung aus beidem und erzeugt einen Lichtstrahl, der nicht nur den nahen und mittleren Bereich gut abdeckt, sondern darüber hinaus auch eine für die meisten Anwendungsfälle ausreichende Reichweite bietet. Obwohl Xeccon diese mit 215 Metern angibt, ist eien Reichweite von ca. 170 Metern realistischer.
Laufzeiten und Leuchtmodi
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Sechs Modi: Max > High > Mid > Low > Strobe > SOS
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Max. Laufzeit: 25 Stunden
Laufzeiten:
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Low(48 Stunden)
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Mid (20 Stunden)
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High(12 Stunden)
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Max(2,5 Stunden)
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Strobe(20 Stunden)
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SOS (45 Stunden)
Technische Details
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CREE XP-G R5 LED
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Max. Output: 310 Lumen
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Max. Laufzeit: 25 Stunden
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Selektorring
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Mode Memory
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OP-Reflektor
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Gehärtete ultraklare Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
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Strapazierfähiges Flugzeugaluminium mit Anodisierung nach HA Type III
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Reichweite: 215 Meter (Herstellerangabe)
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Beam Intensity: 16450cd
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Energieversorgung: 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A/16340-Akku
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Spannungsbereich: 2.8V~6V
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Wasserdicht nach IPX-8
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Länge: 15,3 cm
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Durchmesser: 2,6 cm
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Durchmesser Lampenkörper: 2,6 cm
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Durchmesser Lampenkopf: 3,4 cm
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Stoßfest
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Gewicht: 145 Gramm (ohne Akku)
Pro und Contra
+ Sehr gute Verarbeitung, hohe Qualität
+ Interessantes Preis-/Leistungsverhältnis
- Helligkeitsunterschied zwischen Stufe Max und High kaum wahrnehmbarFazit
Im Vergleich mit anderen bekannten Marken muss sich die Xeccon M2 meiner Ansicht nach nicht verstecken. Für Flashaholics, für die eine aktuelle CREE XM-L-LED das wichtigste Kriterium ist, mag die verbaute XP-G R5-LED vielleicht ein Ausschlusskriterium sein, für reine Anwender hingegen nicht.
Dank ihres ausgewogenen Beams ist die Xeccon M2 vielseitig einsetzbar, und insbesondere die Auswahl der Leuchtmodi über den Selektorring dürfte eine willkommene Abwechslung für alle sein, denen die Bedienung einer Taschenlampe über den Clicky oder das Drehen des Lampenkopfes weniger zusagt. Wer außerdem eine Taschenlampe sucht, die direkt im Low Mode starten kann, sollte die Xeccon M2 ebenfalls in Betracht ziehen, denn das ist problemlos möglich.
Mein einziger Kritikpunkt an der Xeccon M2 ist die Abstufung der Leuchtstufen Max und High, denn der Unterschied zwischen diesen beiden Modi ist kaum wahrnehmbar. Davon abgesehen ist die Xeccon M2 aus meiner Sicht uneingeschränkt empfehlenswert.
Bezugsquelle
Die Xeccon M2 ist im MSITC Shop erhältlich.
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Review: Fenix TK70 max. 2200 ANSI-Lumen
Posted on October 20th, 2011 No commentsEinführung
Wer die anderen Lampen aus der Fenix TK-Serie kennt, kennt auch die Fenix TK70. Sollte man zumindest meinen, doch weit gefehlt: Die Fenix TK70 ist eine jener Taschenlampen, die man das erste Mal fast schon etwas ehrfürchtig eingedenk der Leistung in die Hand nimmt, die diese Lampe (Suchscheinwerfer wäre eigentlich passender) bietet.
Ohne in Superlative abschweifen zu wollen, aber was Fenix mit der TK70 abgeliefert hat, darf rein leistungsmäßig schon als kleine Meisterleistung betrachtet werden, allerdings mit einer kleinen Einschränkung – ich werde darauf gleich näher eingehen.
Um es gleich mal ganz platt zu sagen: Ich bin sicher, dass die Fenix TK70 Maßstäbe setzen wird. Nicht nur allein aufgrund der sagenhaften Leistung von 2200 ANSI-Lumen, die sie mit drei CREE XM-L LEDs liefert, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass es die erste Taschenlampe sein dürfte, die eine solche Leistung aus vier D-Zellen bzw. NiMH-Akkus herauskitzelt.
Alle im Review genannten Werte wie Laufzeiten, Reichweite, Lumen usw. sind Herstellerangaben, die ich von der Homepage übernommen habe.
Verpackung/Zubehör
Die Fenix TK70 wird in der bekannten Fenix-Verpackung mit folgendem Zubehör ausgeliefert:
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Fenix TK70
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Handschlaufe
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Ersatz-O-Ring
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Ersatzgummi für Clicky
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4 x D-Batterien
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Tragegurt
Ein Holster ist nicht im Lieferumfang enthalten. Im Gegensatz zu anderen Fenix-Lampen wird die Fenix TK70 übrigens in Einzelteilen ausgeliefert, die man zuerst zusammenschrauben muss. Zur sicheren Aufbewahrung wäre meines Erachtens ein stabiler Plastik- oder Alukoffer eine feine Sache gewesen, zumal es sich um eine hochwertige Lampe handelt, die man auch dementsprechend behandeln und aufbewahren möchte.
Hier bieten sich z.B. Peli Cases an, die zwar nicht ganz billig sind, aber eine hervorragende Ergänzung zur Fenix TK70 darstellen.
Erster Eindruck
Wie ich eingangs bereits erwähnte, wäre Suchscheinwerfer wohl die passendere Bezeichnung – nichtsdestotrotz werde ich hier beim Begriff Taschenlampe bleiben. Das Design der Fenix TK70 basiert auf den schon bekannten Modellen der TK-Serie, als da wären Fenix TK45, Fenix TK41 usw. Auch die Bedienung über die zwei Schalter unterhalb des Lampenkopfes sowie dem Clicky am Lampenende wurde übernommen.
Das ist insofern kein Fehler, weil die Bedienung damit einerseits leicht vonstatten geht und andererseits jeder, der schon mal eine Fenix TK-Lampe in der Hand hatte, sofort damit loslegen kann. Es liegt natürlich in der Natur der Sache, dass die Fenix TK70 kein Leichtgewicht ist, und je nach geplantem Einsatzgebiet sollte man sich dieser Tatsache auch bewusst sein. Mit 769 Gramm ohne Batterien/Akkus hat die Fenix TK70 schon mal ein spürbares Grundgewicht, voll bestückt liegt die Lampe damit bei gut über 1000 Gramm.
Last but not least ist die Fenix TK70 bedingt durch den großen Lampenkopf mit ihren drei CREE XM-L LEDs etwas kopflastig. Die TK70 kann übrigens auch verkürzt werden, indem das Batterieverlängerungsrohr weggelassen wird – in diesem Betriebsmodus kann sie dann auch mit drei Batterien respektive Akkus verwendet werden.
Verarbeitung
Nothing new here. Auch die Fenix TK70 wurde so gebaut, dass sie dem guten Ruf von Fenix-Taschenlampen gerecht wird, d.h. ordentliche und gut eingefettete Gewinde, O-Ringe und natürlich eine sauber aufgebrachte Anodisierung runden den guten Eindruck ab. Die LEDs sind sauber zentriert.
Laufzeiten und Leuchtmodi
a) General Mode
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Turbo: 2200 Lumen/1 Stunden 50 Minuten
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High: 930 Lumen/4 Stunden 30 Minuten
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Mid: 300 Lumen/15 Stunden
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Low: 20 Lumen/168 Stunden
b) Flashing Mode
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Strobe: 2200 Lumen
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SOS: 930 Lumen
Wichtig an dieser Stelle: Die maximale Leuchtkraft sowie die damit verbundenen Laufzeiten wurden von Fenix mit Qualitätsakkus mit einer Kapazität von jeweils 9000 mAh gemessen. Bei Verwendung von anderen Akkus oder Batterien können diese Werte variieren.
Außerdem möchte ich an dieser Stelle auf einen Punkt aufmerksam machen, der von Fenix meines Erachtens ruhig deutlicher hervorgehoben werden dürfte: Die angegebenen 2200 ANSI-Lumen im Turbo Mode sind nur mit Akkus erreichbar, nicht jedoch mit normalen D-Zellen! Der Turbo Mode bei Betrieb mit D-Zellen ist nur für wenige Sekunden verfügbar, danach schaltet die Lampe helligkeitsmäßig zurück.
Wer also die volle Leistung der Fenix TK70 nutzen möchte, kommt um die Anschaffung eines entsprechenden Ladegerätes plus Akkus (sofern nicht bereits vorhanden) nicht umhin. Selbstverständlich ist der Betrieb auch mit D-Zellen möglich, dann ist allerdings bei 930 ANSI-Lumen Feierabend. Zur Ehrenrettung der Fenix TK70 sei jedoch gesagt, dass auch die 930 ANSI-Lumen für die meisten Einsatzbereiche mehr als ausreichend sein dürften.
Bedienung
Unterhalb des Lampenkopfes befinden sich analog zur Fenix TK45 zwei Schalter. Mit dem rechten Schalter wird die Lampe ein- bzw. ausgeschaltet, mit dem linken Schalter werden die normalen Leuchtmodi (General Mode) ausgewählt. Durch zweimaliges Klicken auf den rechten Schalter werden die Blinkmodi (Flashing Mode) ausgewählt, die wiederum mit dem linken Schalter selektiert werden können.
Der zuletzt eingestellte Leuchtmodus wird nach dem Einschalten der Lampe automatisch wieder hergestellt, da die Fenix TK70 über einen Mode Memory verfügt. Fenix setzt hier auf bewährtes und erfindet das Rad nicht neu, was ich für eine gute Idee halte.
Leuchtkraft
Vorab möchte ich erwähnen, dass Fenix mittlerweile alle Lumenangaben in ANSI-Lumen angibt. ANSI-Lumen werden mit einem genormten Messverfahren ermittelt, was wiederum den optimalen Vergleich mit Lampen von anderen Herstellern ermöglicht, die sich ebenfalls an diesen Standard halten.
Kommen wir nun zur Fenix TK70. Mit sage und schreibe 2200 ANSI-Lumen(!) bei Akku-Betrieb lässt sich die Fenix TK70 problemlos als Flakscheinwerfer einsetzen – der Lichtstrahl ist wirklich gewaltig. Die Reichweite wird mit 720 Meter angegeben, wobei die Leuchtcharakteristik generell Richtung breiter Beam mit viel Sidespill geht, aber dennoch eine gewaltige Reichweite bietet.
Analog zu meinen anderen Reviews habe ich auch in diesem Fall die Reichweite nicht selber nachgemessen, aber selbst wenn es 100 Meter weniger sein sollten: Die Leuchtkraft der Fenix TK70 gehört definitiv mit zum beeindruckendsten, was ich je gesehen habe.
Beamshots
Für die Beamshots habe ich meine Testlampe sowohl mit vier D-Zellen als auch mit vier Akkus vom Typ Ansmann NiMH 10000 mAh bestückt, alle Bilder entstanden im Modus Turbo.
1. Betrieb mit vier D-Zellen
2. Betrieb mit vier NiMH-Akkus
Video
Ein Video aus unserer Serie HelleTaschenlampen@Night zeigt die Fenix TK70 beim nächtlichen Einsatz:
Fenix TK70 at nightTechnische Details
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3 x CREE XM-L LED
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Lebensdauer: ca. 50.000 Stunden
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Reichweite: 720 Meter (Herstellerangabe)
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Energieversorgung: 4 x Alkaline Batterien (D-Zelle), 4 x NiMH-Akku
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Länge: 40,5 cm
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Durchmesser: 4 cm
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Lampenkopfdurchmesser: 10,6 cm
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Gewicht: 769 Gramm (ohne Batterien/Akkus)
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Digitale Regelung für optimales Energiemanagement, lange Laufzeiten und konstante Helligkeit
Verpolungsschutz -
Überladungsschutz für Akkus
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Hergestellt aus Flugzeugaluminium
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Bedienung über zwei Seitenschalter unterhalb des Lampenkopfes sowie einem Clicky am Lampenende
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Anodisierung nach HA Type III
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Verstärkte ultraklare Glaslinese mit doppelseitiger Antibeschlag-Beschichtung
Pro
+ Sensationelle Leuchtkraft
+ Optimal geeignet als Rettungs- und Suchlampe
+ Betrieb sowohl mit normalen Batterien als auch mit Akkus möglich
+ Saubere Trennung zwischen Leucht- und BlinkmodiContra
- Turbo Mode nur mit Akkus möglichFazit
Ich möchte keinen Hehl daraus machen, dass ich die Fenix TK70 für einen echten Kracher halte. Eine Lampe, die mit NiMH-Akkus im D-Format eine maximale Leuchtkraft von 2200 ANSI-Lumen bietet und preislich für unter 200 Euro zu haben ist, halte ich schon für etwas außergewöhnliches. Nur um das klarzustellen: Die Fenix TK70 ist sicher nicht die prädestinierte Lampe, die man sich beim abendlichen Gassigehen mit dem Hund oder beim Joggen im Dunkeln mal kurz in die Tasche steckt.
Wie ich eingangs schon erwähnte, verdient die Fenix TK70 meines Erachten auch eher die Bezeichnung Suchscheinwerfer, denn nichts anderes ist sie.
Nichtdestotrotz ist ihr Einsatzspektrum sehr vielseitig: Egal, ob bei nächtlichen Bootsfahrten zur Ausleuchtung, beim Einsatz bei Rettungskräften, Polizei, THW usw. – überall dort, wo extreme Leuchtkraft und der Betrieb mit regulären Batterien bzw. NiMH-Akkus obligatorisch sind, macht die Fenix TK70 eine gute Figur. Gleichwohl kommt man um den Betrieb mit vier Akkus nicht herum, so man die maximale Leuchtkraft nutzen möchte.
Schön wäre natürlich ein Verpackung vom Format einer Olight SR90 gewesen, aber das hätte die Produktionskosten mit Sicherheit in die Höhe getrieben. Nun gut, man kann eben nicht alles haben. Auch ohne Koffer bekommt die Fenix TK70 aufgrund ihres Preis-/Leistungsverhältnises von mir eine klare Kaufempfehlung, denn die Leuchtleistung der TK70 ist einfach bombastisch.
Bezugsquelle
Erhältlich ist die Fenix TK70 im MSITC Shop.
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HelleTaschenlampen@Night: Video review Fenix TK70 max. 2200 ANSI-Lumen
Posted on October 16th, 2011 No comments2200 ANSI-Lumen kann man nicht beschreiben – man muss sie erlebt haben, und einen kleinen Eindruck davon vermittelt unser Video aus der Reihe HelleTaschenlampen@Night. Die Leuchtkraft der Fenix TK70 bei Betrieb mit NiMH-Akkus ist absolut beeindruckend, und selbst gestandene Flashaholics geraten bei dieser Lampe ins Schwärmen.
Fenix TK70 at nightErhältlich ist die Fenix TK70 im MSITC Shop.
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Video Review: Fenix TK70 max. 2200 ANSI-Lumen
Posted on October 16th, 2011 No commentsDie Fenix TK70 ist keine EDC-Taschenlampe, die man sich eben mal schnell in die Hosen- oder Jackentasche stecken kann. Nein, die Fenix TK70 spielt in einer ganz anderen Liga: Mit knapp 41 cm Länge, einem Gesamtgewicht von knapp 1300 Gramm (mit Akkus/Batterien) sowie 2200 ANSI-Lumen(!) bei Betrieb mit vier NiMH-Akkus und einer Reichweite von knapp 720 Metern(!) ist die Fenix TK70 DIE (Taschen)lampe für all jene, die maximale Lumen-Power benötigen.
Fenix TK70 video reviewEs dürfte meines Erachtens schwer werden, in dieser Preis-/Leistungsklasse eine adäquate Lampe zu finden.
Erhältlich ist die Fenix TK70 bei uns im Shop.
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Video review: Balder BD-2 XM-L 500 Lumen max.
Posted on October 3rd, 2011 No commentsDie Balder BD-2 basiert auf modernster Technik in Form einer XM-L T6 LED und bietet neben einem interessanten Design ein einfach zu bedienendes User Interface. Ähnlichkeiten zu existierenden Lampen von anderen Herstellern kommen nicht von ungefähr, da die Balder-Ingenieure zuvor bei anderen bekannten Herstellern gearbeitet haben und das beste aus allen Welten in der Balder BD-2 vereint haben.
Wer eine Lampe sucht, die hell ist (500 Lumen) und auf unnötigen Schnickschnack in Form von SOS, Strobe oder sonstigen Blinkmodi verzichtet, kommt bei der Balder BD-2 auf seine Kosten. Eine sehr gute Verarbeitung und ein schickes Design runden den guten Eindruck ab.
Laufzeiten und Leuchtmodi
Bei Betrieb mit 1 x 18650-Akku:
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500 Lumen/2 Stunden
-
20 Lumen/90 Stunden
Technische Details
-
500 Lumen max.
-
XM-L T6 LED
-
OP-Reflektor für optimale Mischung aus Flood und Throw
-
Drei Leuchtmodi (High – Medium – Low)
-
Hocheffizientes optisches u. elektronisches System
-
Entwickelt für professionellen und taktischen Einsatz
-
Betrieb mit folgenden Akkus möglich: 1 x 18650
-
Doppelseitig antireflexbeschichtete Linse
-
Stoßsicher
-
Verpolungsschutz
-
Unterspannungsschutz
-
Tailstand möglich
-
Wasserdicht
-
Loch für Handschlaufe (Lanyard) vorhanden
-
Aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium hergestellt
-
Anodisierung nach Type III
-
Länge: 14,0 cm
-
Gewicht: 180 Gramm (mit Batterien)
Video Review
Ein Video Review zur Balder BD-2 finden Sie nachfolgend:
Lieferumfang:
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Ersatz-O-Ringe
-
Ersatz-Schalterkappe
-
Bedienungsanleitung
Die Balder BD-2 ist bei uns im Shop erhältlich.
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Video review: Balder BD-4 XM-L U2 900 Lumen max.
Posted on October 2nd, 2011 No commentsHohe Qualität
Die Balder BD-4 basiert auf modernster Technik in Form einer XM-L U2 und bietet neben einem interessanten Design ein einfach zu bedienendes User Interface. Ähnlichkeiten zu existierenden Lampen von anderen Herstellern kommen nicht von ungefährt, da die Balder-Ingenieure zuvor bei anderen bekannten Herstellern gearbeitet haben und das beste aus allen Welten in der Balder BD-4 vereint haben.
Wer eine Lampe sucht, die sehr hell ist (900 Lumen!) und auf unnötigen Schnickschnack in Form von SOS, Strobe oder sonstigen Blinkmodi verzichtet, kommt bei der Balder BD-4 auf seine Kosten. Eine sehr gute Verarbeitung und ein schickes Design runden den guten Eindruck ab.
Balder BD-4 video reviewLaufzeiten und Leuchtmodi
Bei Betrieb mit 2 x 18650-Akku:
- 900 Lumen/1,5 Stunden
- 20 Lumen/180 Stunden
Technische Details
- 900 Lumen
- XM-L U2 LED
- SMO-Reflektor für optimale Reichweite
- Drei Leuchtmodi (High – Medium – Low)
- Hocheffizientes optisches u. elektronisches System
- Entwickelt für professionellen und taktischen Einsatz
- Betrieb mit folgenden Akkus möglich: 2 x 18650
- Doppelseitig antireflexbeschichtete Linse
- Stoßsicher
- Verpolungsschutz
- Unterspannungsschutz
- Tailstand möglich
- Wasserdicht
- Loch für Handschlaufe (Lanyard) vorhanden
- Aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium hergestellt
- Anodisierung nach Type III
- Taktischer forward clicky
- Länge: 25,2 cm
- Gewicht: 500 Gramm (mit Batterien)
Lieferumfang:
- Ersatz-O-Ringe
- Ersatz-Schalterkappe
- Bedienungsanleitung
Alle genannten Angaben und Bilder zum Produkt sind Hersteller-Informationen und können ggf. abweichen. Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Alle Grafiken und Warenzeichen auf dieser Seite unterliegen dem Recht der jeweiligen Eigentümer.
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Balder-Taschenlampen bei uns im Shop erhältlich
Posted on October 1st, 2011 No commentsBalder ist ein neuer Mitspieler im Taschenlampen-Markt, der in Deutschland eher noch unbekannt ist. Da die Balder-Ingenieure zuvor bei anderen Taschenlampen-Herstellern beschäftigt waren, macht sich das Know How in diesem Bereich angenehm bemerkbar, sowohl hinsichtlich der Technik als auch der Qualität der Lampen. Egal, ob es sich um die Balder BD-1, die Balder BD-2 oder die Balder BD-4 handelt: Alle Taschenlampen sind qualitativ sehr gut und spielen ganz vorne mit.
Die Balder BD-1 geht als klassische EDC-Taschenlampe durch, die Balder BD-2 ist eine kompakte universell einsetzbare Taschenlampe mit einer praxistauglichen Mischung aus Flood und Throw und die Balder BD-4 ist ein Thrower mit ordentlich Sidespill, der sowohl weit entfernte Ziele als auch den nahen und mittleren Bereich sehr gute ausleuchtet. Von den technischen Merkmalen abgesehen, zeichnen sich alle Taschenlampen von Balder durch ein sexy Design aus, das sich angenehm vom sonstigen Einheitsschwarz bei Taschenlampen abhebt.
Videos zu den Balder-Taschenlampen gibt es auf unserem Youtube-Kanal:
Balder BD-4 video reviewBalder BD-2 video reviewAlle Taschenlampen von Balder sind bei uns im Shop verfügbar.
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Review: XENO G10 V2 XM-L 480 OTF-Lumen max.
Posted on September 17th, 2011 No commentsEinführung
Bereits in der Vergangenheit konnte XENO schon mit interessanten Taschenlampen glänzen, und mit der XENO G10 V2 wird diese Tradition nun fortgesetzt. Ausgestattet mit einer XM-L-LED erzeugt sie ordentliche 480 OTF-Lumen und befindet sich damit auf dem aktuellen Stand der Technik; wie sich diese Lampe in der Praxis schlägt, möchte ich in diesem Review vorstellen.
Neben dem im Lieferumfang enthaltenen Zubehör gibt es übrigens noch eine große Palette an optional erhältlichen Goodies, wie beispielsweise das sehr stabile und hochwertige XENO HD70-Holster, das sogar MOLLE-kompatibel ist.
Wie üblich der allgemeine Hinweis: Alle Angaben sind Herstellerangaben (Lumen, Laufzeiten usw.)
Verpackung/Zubehör
Die XENO G10 XM-L V2 wird in einer Pappschachtel ausgeliefert, in der sich folgendes Zubehör befindet:
- Handschlaufe
- Ersatz-Clicky
- Zwei Ersatz-O-Ringe
- Längenverstellbares LanyardAuf das längenverstellbare Lanyard gehe ich nachher noch genauer ein, denn es eröffnet zusammen mit einem an der Lampe angebrachten (und entfernbaren) Befestigungsring interessante Verwendungsmöglichkeiten.
Holster
Ein Holster ist im Lieferumfang nicht enthalten. Gleichwohl gibt es von XENO optional ein Cordura-Holster, das hinsichtlich Verarbeitung und Qualität mit zu den besten Taschenlampen-Holstern gehört, die ich kenne.
Erster Eindruck
XENO hat sich nicht umsonst einen sehr guten Ruf hinsichtlich der Qualität ihrer Produkte erworben. Auch die XENO G10 schlägt in diese Kerbe und hinterlässt einen wirklich ordentlichen ersten Eindruck. Wie die meisten anderen XENO-Lampen auch wird die XENO G10 im Farbton "Canon Grey" (Kanonengrau) ausgeliefert, wodurch sie sich schon rein äußerlich vom sonstigen Einheitsschwarz unterscheidet.
Der Clicky ist angenehm leichtgängig, man muss also nicht brachial walten, um die Leuchtmodi umzuschalten.
Verarbeitung
Eine Anodisierung Typ III ist sauber und gleichmäßig aufgetragen, die Gewinde sind ordentlich geschnitten und mit Doppel-O-Ringen versehen. Wie ich eingangs schon erwähnte, ist die Verarbeitungsqualität insgesamt wirklich tadellos – da könnte sich manch anderer Hersteller eine dicke Scheibe davon abschneiden.
Laufzeiten und Leuchtmodi
Die XENO G10 beschränkt sich auf drei reguläre Leuchtmodi und verzichtet komplett auf Geblinke jeglicher Art.
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High (1500 mA/420 OTF-Lumen/1,5h)
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Low (400 mA/142 OTF-Lumen/6h)
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Ultra Low (20 mA/49 OTF-Lumen/10h)
Damit komme ich auch gleich schon zu einem Punkt, der vielleicht für etwas Verwirrung sorgt. XENO bezeichnet den mittleren Leuchtmodus als "Low" und den niedrigsten Modus als "Ultra Low". Üblicherweise würde man hier High -> Medium -> Low erwarten, doch bei XENO sieht das ein wenig anders aus. Unter Ultra Low würde ich mir persönlich deutlich weniger als 49 OTF-Lumen vorstellen, aber das ist Geschmackssache.
Technische Details
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Hohe Stoßfestigkeit
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CREE XM-L 1B T6
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Drei reguläre Modi
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XENO DD2h Engine mit linearem Treiber
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Max. 420 OTF OTF-Lumen Output (OTF = Out of the front)
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Endkappenschalter
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Vorfokussiert
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Hocheffizienter polierter/glänzender SMO-Reflektor für hohe Reichweite
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Energieversorgung: 2 x CR123A/16340, 1 x 18650-Akku
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Betriebsspannung: DC 3.0~6.0V
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Verpolungsschutz
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Rutschfeste Beschichtung
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Länge: 13,45 cm
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Gewicht: 175 Gramm (ohne Akku)
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Hergestellt aus widerstandsfähigem Flugzeugaluminium
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Anodisierung HA Type III
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Wasserdicht nach IPX-8 mit doppelten O-Ringen
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Gehärtete Linse mit Antibeschlag-Beschichtung
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Fluoreszierender O-Ring im Lampenkopf
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Fluoreszierende Endschalterkappe
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Taktischer Clicky
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Kontakte mit Gold und Silber beschichtet
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Wegrollschutz
Beamshots
Die Beamshots zeigen die XENO G10 im High Mode mit 420 OTF-Lumen.
Video
Ein Video aus unserer Serie HelleTaschenlampen@Night zeigt die XENO G10 beim nächtlichen Einsatz:
XENO G10 V2Sonstiges
Das mitgelieferte längenverstellbare Lanyard eröffnet neue Tragemöglichkeiten, die so bei anderen Taschenlampen nicht gegeben sind. Sei es, dass man sich die XENO G10 entweder um den Hals hängen oder die Lampe über der Schulter tragen kann: Beide Trageweisen sind sinnvolle Alternativen zu "immer in der Hand" oder "rein ins Holster, raus aus dem Holster". Der mitgelieferte Befestigungsring aus rostfreiem Edelstahl hat zwar an der Taschenlampe ein wenig Spiel, er hält aber trotzdem sicher.
Wer das Lanyard nicht nutzen will, kann den Befestigungsring auch einfach entfernen.
Pro
+ Hervorragende Qualität und Verarbeitung
+ Kompakt und leistungsstarkContra
- Clip nicht abnehmbarFazit
Die XENO G10 XM-L V2 zeigt, dass es auch von weniger bekannten Herstellern sehr gute Produkte geben kann. Die Qualitätsmesslatte kann bei XENO-Lampen sehr hoch angelegt werden, deshalb halte ich auch das Preis-/Leistungsverhältnis für gerechtfertigt. Das einzige, was mir weniger gut gefällt, ist der nicht abnehmbare Clip – ich werde bei XENO mal nachhaken, ob auch geplant ist, auf einen abnehmbaren Clip umzusteigen.
Gleichwohl ist das kein Beinbruch, die Lampe funktioniert auch mit nicht abnehmbaren Clip sehr gut. Wer eine kompakte und helle Lampe sucht, die eine praxisorientierte Mischung aus Flood und Throw bietet, sollte die XENO G10 auf jeden Fall in die nähere Wahl mit einbeziehen. Ebenfalls erwähnenswert ist für mich das längenverstellbare Lanyard, das wie gesagt auch andere Tragemöglichkeiten abseits der bekannten Pfade ermöglicht.
Bezugsquelle
Die XENO G10 XM-L V2 ist bei uns im Shop erhältlich.
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Review: KLARUS XT20 XM-L U2 1200 ANSI Lumen max.
Posted on September 6th, 2011 No commentsEinführung
Bereits mit der Ankündigung der KLARUS XT20 Night Predator gab es die ersten Diskussionen in diversen Internet-Foren, in denen es hauptsächlich um das Design der Lampe ging. Den einen gefiel das ziemlich einzigartige Design, die anderen hingegen hielten es für gewöhnungsbedürftig. Wie auch immer: Das Design ist tatsächlich ziemlich ungewöhnlich, aber die technischen Daten sprechen für sich – ich werde im weiteren Verlauf des Reviews noch näher darauf eingehen.
Wie immer gilt: Alle Angaben (Lumen, Reichweite usw.) sind Herstellerangaben, die ich von der KLARUS-Webseite übernommen habe.
Verpackung/Zubehör
Ausgeliefert wird die KLARUS XT20-Taschenlampe in einer ansehnlichen Verpackung mit einigem Zubehör:
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Holster
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Handschlaufe
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Clip
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Zwei Ersatz-O-Ringe
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Zusätzliche Endkappe
Erster Eindruck
Wie ich in der Einführung schon schrieb, ist das Design dieser Taschenlampe sehr "unique", also ziemlich einzigartig. Beim Auspacken musste ich spontan an eine doppelläufige Schrotflinte denken, doch im Praxistest konnte die KLARUS XT20 Night Predator sehr schnell unter Beweis stellen, wie effektiv diese Konstruktion mit zwei nebeneinander liegenden Lampenköpfen tatsächlich funktioniert, aber mehr dazu weiter unten.
Die KLARUS XT20 lässt bereits namensmäßig eine gewisse Nähe zur KLARUS XT10 erahnen, und nicht nur hier ist eine enge Verwandschaft erkennbar: Als Farbe kommt auch hier wieder das bekannte Military Grey zum Einsatz, und der Kabelschalter ED10 ist ebenfalls kompatibel zur XT20, da hier die gleiche Tailcap wie bei der XT20 verbaut wurde.
Das User Interface (UI) ist ebenfalls identisch zur KLARUS XT20, ich werde darauf noch näher eingehen.
Verarbeitung
Die Verarbeitung ist wie von KLARUS gewohnt auch bei der XT20 Night Predator sehr gut. Da das Rad nicht neu erfunden, sondern auf bereits bekanntes und bewährtes zurückgegriffen wurde, gibt es hier keine großen Unterschiede zur KLARUS XT10: Die Gewinde sind sauber geschnitten und geschmiert, die Kontakte sind vergoldet und die Anodisierung ist ebenfalls von sehr guter Qualität.
Leuchtmodi und Laufzeiten
Hier kann die KLARUS XT20 Night Predator nun richtig ihre LED-Muskeln spielen lassen, denn die Leistungswerte sind eine echte Ansage und sprechen für sich.
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High Mode: max. 1200 ANSI-Lumen / 2 Stunden
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Mid Mode: ca. 370 ANSI-Lumen / 5,3 Stunden
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Low Mode: ca. 10 ANSI-Lumen / 205 Stunden
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Strobe: 1200 ANSI-Lumen / 4 Stunden
Die Aufteilung sowie die Lumenzahl der drei Modi gefällt mir ganz gut, und mit der vom Hersteller angegebenen Laufzeit von zwei Stunden bei vollen 1200 ANSI-Lumen hat die Lampe natürlich ordentlich Power unter der Haube. Auch eine Laufzeit von 205 Stunden bei 10 Lumen ist nicht zu verachten, denn nicht immer ist maximale Helligkeit ausschlaggebend, sondern in vielen Fällen auch eine möglichst lange Laufzeit bei einem geringen Lumenwert.
Wie auch schon bei der KLARUS XT10 wurde der Strobe-Modus aus der normalen Schaltreihenfolge ausgelagert und kann damit auch nicht versehentlich aktiviert werden.
Bedienung
Die Bedienung der KLARUS XT20 Night Predator folgt einem Schema, das man mittlerweile auch von anderen Lampen kennt, und zwar mit einem sog. Dual Tail Switch, oder auf gut deutsch einem Doppelschalter.
Was verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung? Ganz einfach: Am Lampenende befinden sich zwei Schalter, mit denen die KLARUS XT20 bedient wird. Mit dem großen Schalter wird die Lampe ein- und ausgeschaltet, mit dem zweiten und kleineren Schalter können die einzelnen Modi in der Sequenz Low – Mid – High ausgewählt werden. Selbstverständlich besitzt die KLARUS XT20 auch einen Strobe-Modus, der durch längeres Drücken des kleinen Clickies aktivert wird.
Bemerkenswert ist übrigens die Tatsache, dass der Strobe auch bei ausgeschalteter Lampe funktioniert; dazu muss lediglich der kleine Clicky kurz gedrückt werden. An diesem kleinen, aber feinen Detail zeigt sich, dass KLARUS beim Design der XT20 auch Zielgruppen ins Auge gefasst hat, für die eine solche Funktion u.U. sehr hilfreich sein kann, z.B. Polizisten oder Angehörige von Wach- oder Sicherheitsdiensten.
Übrigens: Am bequemsten hält man die Lampe in der Mitte, wie auf den Bildern beispielhaft dargestellt. Wenn man die XT20 über einen längeren Zeitraum ausschließlich am Lampenende festhält, macht sich irgendwann die Erdanziehungskraft bemerkbar…
Leuchtkraft und Leuchtcharakteristik
Was die Leuchtkraft angeht, hat sich KLARUS nicht lumpen lassen. Durch die Verwendung von zwei CREE XM-L U2, die zusammen 1200 ANSI-Lumen erreichen, wird das Maximum an Leistung aus der XT20 herausgeholt. Der Beam kann sich sehen lassen, denn neben ordentlich Flood kann die KLARUS XT20 Night Predator auch mit einem gelungenen Throw punkten. Mit einem reinrassigen Thrower, der mehrere hundert Meter Reichweite bietet, kann sie hinsichtlich der Reichweite zwar nicht mithalten, dafür ist der Beam eine gut ausgewogene Mischung aus Flood und Throw – von daher halte ich die Bezeichnung Taschenscheinwerfer für diese Lampe durchaus für angemessen.
Betrieben werden kann die KLARUS XT20 entweder mit zwei 18650-Akkus oder vier CR123A/16340-Zellen, wobei ich hier ganz klar den Betrieb mit 18650-Akkus empfehle – mit den kleinen Zellen dürfte die angegebene Laufzeit von zwei Stunden bei 1200 ANSI-Lumen meines Erachtens nicht erreicht werden.
Nichtsdestotrotz ist der Betrieb mit CR123A/16340-Zellen immer noch eine sinnvolle Fallback-Lösung für den Fall, dass man tatsächlich mal keine 18650-Akkus zur Hand haben sollte.
Beamshots
Alle Beamshots wurden im High Mode erstellt; als Energiequelle kamen zwei 18650-Akkus zum Einsatz.
Video
Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die KLARUS XT20 beim nächtlichen Einsatz:
KLARUS XT20 at nightTechnische Details
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Dual Head
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CREE XM-L U2 LED für maximale Lichtausbeute
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Drei reguläre Leuchtmodi
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Strobe
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Beschichtete Glaslinsen
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Farbe: Military grey
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SMO-Reflektor
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Länge: 21,8 cm
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Gewicht: 270 Gramm ohne Batterien
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Anodisierung nach HA Type III
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Wasserdicht nach IPX-8
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Kompatibel zum Kabelschalter ED10
Lieferumfang
- Holster
- Lanyard
- Clip
- Zwei Ersatz-O-RingePro
+ Hervorragende Qualität und Verarbeitung
+ Umfangreiches Zubehör
+ Pfiffiges User Interface (UI)
+ Strobe muss explizit aktiviert werden
+ Strobe funktioniert bei ausgeschalteter LampeContra
- Design etwas gewöhnungsbedürftigFazit
Die KLARUS XT20 ist meiner Meinung nach nicht nur optisch mal etwas anderes, sondern macht auch aus technischer Sicht eine sehr gute Figur. 1200 ANSI-Lumen aus einer Lampe dieser Größe sind sehr beeindruckend, und mit dem bekannten UI (User Interface), das auch schon in der KLARUS XT10 zum Einsatz kommt, ist die Bedienung der Lampe sehr einfach. Dass eine Lampe in dieser Lumenklasse darüber hinaus noch bequem in einem Holster am Gürtel transportiert werden kann, rundet den guten Eindruck ab.
Sicher ist der Preis von knapp 150 Euro kein Pappenstiel, aber die KLARUS XT20 kauft man üblicherweise auch nicht als Taschenlampe zum Campen, sondern benutzt sie für Anwendungsbereiche, in denen helles und weitreichendes Licht gefragt ist, z.B. für Rettungseinsätze, auf Booten und dergleichen. Da der Preis meines Erachtens für die gebotene Leistung gerechtfertigt ist, kann ich die KLARUS XT20 ohne wenn und aber empfehlen. Der einzige Wermutstropfen ist für mich, dass die KLARUS XT20 über keinen Mode Memory verfügt, der den zuletzt verwendeten Modus nach dem Einschalten wieder herstellt, aber damit kann ich leben.
Last but not least lässt sich auch der ED10-Kabelschalter von KLARUS für die XT20 verwenden und bietet damit noch weitere Einsatzmöglichkeiten. Rein theoretisch dürfte die XT20 sogar in die KLARUS-Fahrradhalterung passen, getestet habe ich das allerdings nicht.
Bezugsquelle
Die KLARUS XT20 ist bei uns im Shop erhältlich.
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