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Niwalker Nova MiniMax MM15 final release/What´s new?

 

Nachdem die Nova MM15 nun offiziell verfügbar ist, möchte ich die Gelegenheit nutzen und kurz auf die Unterschiede zwischen dem letzten Engineering Sample bzw. Prototypen und der Verkaufsversion eingehen, da es noch ein paar Änderungen gab.

Review Nova MM15 Final 004

Ein neues Review werde ich zur finalen Version der Nova MM15 jedoch nicht mehr verfassen, da die Neuigkeiten überschaubar sind – stattdessen verweise ich den interessierten Leser auf mein vorhandenes Review zur Niwalker Nova MM15 und konzentriere mich hier stattdessen auf die News.

 

Verpackung und Zubehör

Wie von Niwalker angekündigt, ist nun auch ein Holster im Lieferumfang der Nova MM15 enthalten. Das Gewicht der Nova MM15 dürfte zwar dafür sorgen, dass einem die Hose dann schnell in den Kniekehlen hängt, aber das ist ein anderes Thema…

Review Nova MM15 Final 048

Review Nova MM15 Final 049

Review Nova MM15 Final 051

Die Qualität des Holsters geht in Ordnung, da habe ich schon weitaus schlechtere Holster gesehen. Darüber hinaus sind folgende Teile im Lieferumfang enthalten:

  • Inbusschlüssel
  • Sechskantschrauben zur Befestigung des Haltegriffs
  • Bedienungsanleitungen
  • Garantiekarte
  • O-Ring
  • Tragegriff
  • Lanyard

Review Nova MM15 Final 040

Außerdem wird das ganze in einer stylischen Verpackung ausgeliefert, die auch rein optisch was hermacht.

Review Nova MM15 Final 035

Review Nova MM15 Final 036

Review Nova MM15 Final 038

 

 

Änderungen an der Hardware

Ich beginne mit dem äußeren Teil der Nova MM15. Sie hat nun die gleiche mattschwarze Anodisierung wie ihre großen Schwestern Vostro BK-FA01 und Vostro BK-FA02, was ihr einen edlen Look verleiht.

Review Nova MM15 Final 008

Review Nova MM15 Final 025

Review Nova MM15 Final 009

Review Nova MM15 Final 026

Review Nova MM15 Final 033

Hinten ist die BK-FA02 zu sehen, vorne die Nova MM15 mit der neuen Anodisierung

Wie man deutlich erkennen kann, wurde der Haltebügel grundlegend überarbeitet. Er wird nun mit einem mitgelieferten Inbusschlüssel und dazu passenden Schrauben befestigt, die großen Schrauben, wie sie noch beim Engineering Sample zu sehen waren, sind verschwunden.

Review Nova MM15 Final 046

Review Nova MM15 Final 030

Review Nova MM15 Final 047

Die Vorderseite wurde ebenfalls noch ein wenig modifiziert; so kommt nun statt einem OP-Muster eine glatte Alu-Oberfläche zum Einsatz:

Review Nova MM15 Final 018

Links Nova MM15 Final, rechts Nova MM15 Engineering Sample

Hidden Modes im User Interface

Soweit ich weiß, war es eine Anforderung von amerikanischen Händlerkollegen, unbedingt noch etwas Blingbling zu implementieren, und aus diesem Grund gibt es nun auch drei hidden modes, die im Turbo Mode aktiviert werden können:

  • Strobe
  • SOS
  • Beacon

Zur Aktivierung dieser zusätzlichen Modi muss zunächst mit einem Doppelklick auf den Seitenschalter der Turbo Mode aktiviert werden. Anschließend können jeweils mit einem weiteren Doppelklick auch die beiden anderen Modi aktiviert werden; mit einem weiteren Doppelklick gelangt man zu den normalen Leuchtmodi zurück.

Meine persönliche Meinung dazu: Ich für meinen Teil hätte darauf verzichten können, aber wer das Geblinke (aus welchen Gründen auch immer) benötigt, wird sich freuen.

 

Video

Das obligatorische Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night darf an dieser Stelle nicht fehlen, deshalb habe ich nochmal ein neues Video aufgenommen, das die Niwalker Nova MM15 beim nächtlichen Einsatz (inkl. hidden modes) zeigt.

Niwalker Nova MM15 final release at night

 

Sonstiges

Damit man einen besseren Vergleich zwischen Prototyp und Verkaufsversion hat, habe ich einfach noch ein paar Bilder gemacht, die beide Lampen zeigen – so dürften die Unterschiede schnell erkennbar sein.

Review Nova MM15 Final 028

Review Nova MM15 Final 017

Review Nova MM15 Final 030

Review Nova MM15 Final 056

 

Fazit

Ich möchte gar nicht lange um den heißen Brei herumreden und bringe es direkt auf den Punkt: Die finale Version der Nova MM15 ist für mich ohne wenn und aber einer der Kracher des Jahres. Taschenlampen kommen und gehen, aber was Niwalker mit der Nova MM15 herausgebracht hat, ist für mich schon bemerkenswerte Ingenieurskunst. Es wird mit Sicherheit eines Tages auch entsprechende Modelle von Mitbewerbern geben, aber momentan (Stand April 2014) dürfte die Nova MM15 mit ihrem Preis-/Leistungsverhältnis allein auf weiter Flur stehen.

Review Nova MM15 Final 025

Das Engineering Sample hat mich die letzten Monate regelmäßig begleitet, sowohl inhouse als auch outdoormäßig, und ich war bereits mit diesem Modell mehr als zufrieden. Das einzige, was mir bei meinem Testmuster vorher noch aufgefallen ist: Ein Keeppower-Akku (3400 mAh, Panasonic 18650B-Zelle) ließ sich nicht so leicht einlegen wie die anderen, mit leichtem Druck ging es dann aber problemlos. Ich gehe davon, dass sich das von selbst legt, wenn man die Akkus einige Male entnimmt und wieder einlegt.

Ach ja, noch ein kurzer Hinweis zum Thema Akkus, auf den ich auch in der Bedienungsanleitung hingewiesen habe: Ich rate dringend dazu, für die Niwalker Nova MM15 hochwertige und identische Qualitätsakkus von bekannten Herstellern zu verwenden und hier kein Risiko in Form des Betriebs mit Billigakkus einzugehen, nur um ein paar Euro zu sparen.

 

Bezugsquelle

Erhältlich ist die Niwalker Nova MM15 im MSITC Shop.

Review: Lumapower IncenDio V3X Model 2014

 

Einführung

Mein letztes Review zur Lumapower IncenDio stammt aus dem Jahr 2011, und da sich mittlerweile einiges hinsichtlich der Entwicklung getan hat und die IncenDio V3X (so der aktuelle Produktname) nun in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich ist, habe ich beschlossen, ein neues Review zu erstellen, in dem ich auch näher auf das optional erhältliche Zubehör eingehe.

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 042

Bevor es losgeht, möchte ich noch kurz was zu den Namenskonventionen von Lumapower sagen. Die  IncenDio V3 ist eine EDC-Taschenlampe, die es schon seit vielen Jahren gibt und die von Lumapower in mehr oder weniger regelmäßigen Intervallen “kampfwertgesteigert” wird.

Das waren in der Vergangenheit manchmal nur Kleinigkeiten, bei der IncenDio V3X ist es hingegen ein größeres Update – so hat sie beispielsweise einen neuen Treiber spendiert bekommen, doch dazu später mehr. Jede Änderung hat sich in der Vergangenheit in der Änderung des Produktnamens widergespiegelt, und so gab es u.a. die IncenDio V3, die IncenDio V3+ oder aber auch die IncenDio V3U.

Demgemäß heißt nun das aktuelle Modell 2014 IncenDio V3X und bietet wie gesagt eine Menge neuer und interessanter Features, auf die ich im Laufe dieses Reviews weiter eingehen möchte.

Last but not least gibt es die IncenDio V3X nun in folgenden Ausführungen, so dass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte:

1. IncenDio V3X Cool White mit XP-G2 R5-LED

2. IncenDio V3X Limited Edition mit XM-L2-LED

3. IncenDio V3X Neutral White mit XP-G R4-LED

 

 

Verpackung und Zubehör

Hier zeigen sich schon die ersten Unterschiede gegenüber älteren IncenDio-Modellen. Während diese noch in der “alten” Verpackung in Form einer Plastik-Verkaufsverpackung ausgeliefert wurden, verwendet Lumapower mittlerweile die gleiche Plastikbox für die IncenDio, wie sie auch bei der Lumapower CT One oder der D-mini VX2 zum Einsatz kommt.

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 002

Ich persönlich finde die neue Plastikbox nicht nur deutlich besser, sie sorgt nunmehr auch für deutlich weniger Irritationen. Es kam in der Vergangenheit nämlich des öfteren vor, dass Kunden meinten, sie hätte das falsche Modell erhalten, weil Lumapower nämlich sowohl für die normale IncenDio als auch für die IncenDio Limited Edition dieselbe Verpackung mit derselben Aufschrift verwendete und nur der Inhalt ein anderer war.

Aus diesem Grund hatte ich Lumapower gebeten, auch für die IncenDio eine Verpackung zu verwenden, die auf einen Blick erkennen lässt, welches Modell sich darin verbirgt. Gesagt, getan: Seit einiger Zeit wird die IncenDio V3 deshalb auch in einer Plastikbox mit einem entsprechenden Aufkleber ausgeliefert. Zwar ist die Box nicht wasserdicht, sondern nur spritzwassergeschützt, aber dennoch eignet sie sich auch prima für den Transport von Akkus oder Batterien.

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 003

 

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 004

 

Der Standardlieferumfang fällt bereits recht üppig aus:

  • O-Ringe
  • Holster
  • Lanyard
  • Bedienungsanleitung
  • Abnehmbarer Clip
  • Schwarze Endgummikappe
  • Befestigungsring zur Anbringung an Schlüsselring o.ä.
  • Aufsteckdiffusor
  • Pinzette

Doch damit nicht genug: Es gibt noch weiteres optional erhältliches Zubehör für die Lumapower IncenDio V3X. Wer beispielsweise seine IncenDio V3X mit 18650-Akkus betreiben möchte, kann dies mit der I-65 Battery Expansion Tube tun, die es entweder einzeln oder mit einem anderen Lampenkopf (Turbo Force Head) als GT All-in-1 Upgrade Kit gibt.

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 008

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 051

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 033

Mit dem GT All-in-1 Upgrade Kit lässt sich darüber hinaus die IncenDio V3X im Handumdrehen in einen Mini-Thrower verwandeln, der mit dem Turbo Force Head eine deutlich höhere Reichweite als mit dem Standard-Lampenkopf erzielt – der Unterschied ist im wahrsten Sinne des Wortes sehenswert…

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 029

Natürlich kann man den Turbo Force Head mit der IncenDio V3X verwenden, ohne dafür noch zusätzlich das Batterierohr auf 18650-Betrieb umbauen zu müssen. Damit erhält man dann einen der kompaktesten Mini-Thrower, die ich kenne. Mit dem GT All-in-1 Upgrade Kit lässt sich die Lumapower IncenDio V3X recht flexibel umrüsten, was für EDC-Taschenlampen keine Selbstverständlichkeit ist.

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 050

 

What´s new?

Wie ich eingangs schon erwähnte, gibt es auch bei der IncenDio V3X einige technische Neuerungen. Mit die wichtigste davon ist aus meiner Sicht, dass sie eine neue Engine bzw. den neu entwickelten Treiber der D-mini VX2 erhalten hat. Hier wurde nicht nur die Bestromung geändert, sondern auch die maximal möglichen Lumen: Die reguläre IncenDio V3X mit XP-G2 R5-LED erreicht nun maximal 500 Lumen bei Betrieb mit einem 16340-Akku, während sie als IncenDio V3U 350 Lumen in der höchsten Leuchtstufe erreichte.

Auch die IncenDio V3X Limited Edition mit XM-L2-LED strahlt nun einen Tick heller, und zwar mit nunmehr 610 Lumen im Vergleich zur Lumapower IncenDio V3U Limited Edition mit max. 580 Lumen und XM-L-LED.

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 013

Links IncenDio V3X mit SMO-Reflektor, recht IncenDio V3U mit OP-Reflektor

Außerdem besitzt die Lumapower IncenDio V3X nun einen SMO-Reflektor anstelle eines OP-Reflektors und bietet damit noch etwas mehr Reichweite; der Unterschied zwischen OP- und SMO-Reflektor ist deutlich sichtbar und spiegelt sich auch in den Luxwerten nieder. Gleichwohl gilt, dass die Lumapower IncenDio V3X (und das gilt für alle drei Modelle) nur bei 16340-Betrieb zur Höchstleistung aufläuft. Der Betrieb mit CR123A-Primärzellen ist zwar auch möglich, damit erreicht die Lampe jedoch nicht die maximale Helligkeit (IncenDio V3X = 250 Lumen max., IncenDio V3X Limited Edition = 380 Lumen max.)

Aus diesem Grund empfehle ich unseren Kunden auch stets den Betrieb der IncenDio V3X mit einem 16340-Akku, um die volle Leistung zu erreichen.

 

 

Erster Eindruck

Wenn ich die aktuelle Lumapower IncenDio V3X mit der IncenDio V3 aus meinem “alten” Review vergleiche, dann hat sich rein äußerlich auf den ersten Blick nicht sehr viel getan, deshalb gibt es auch an dieser Stelle nicht allzu viel zu sagen. An der grünen GITD-Endschaltergummikappe scheiden sich hin und wieder die Geister – dem einen gefällt es, dem anderen nicht. Das ist aber weiter kein Beinbruch, da diese grüne Gummikappe durch eine im Lieferumfang enthaltene schwarze Gummikappe ausgetauscht werden kann.

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 011

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 006

Die IncenDio V3X kann schon seit jeher den Wünschen des Anwenders gut angepasst werden, indem z.B. der hintere Ring durch einen mit Öse ersetzt werden, der dann die Befestigung der Lampe an einem Schlüsselbund oder ähnlichem erlaubt. Ich für meinen Teil habe meine IncenDio V3U immer in der Jackentasche dabei, sie lässt sich alternativ auch noch im mitgelieferten Holster tragen, das von der Qualität her in Ordnung geht und sich entweder am Gürtel oder auch anderweitig befestigen lässt.

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 010

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 015

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 017

 

Verarbeitung

Hier gibt es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Die Anodisierung ist fehlerfrei aufgebracht, und die Lampe lässt sich ohne große Kraftanstrengung auf- und zuschrauben; gleichwohl dürften die Gewinde durchaus etwas mehr Schmiere vertragen. Der Umbau mit Komponenten aus dem GT All-In-One Upgrade Kit lässt sich schnell und problemlos bewerkstelligen.

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 019

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 023

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 024

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 031

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 034

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 035

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 037

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Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 042

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 043

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 044

 

 

 

 

User Interface

Die Bedienung der IncenDio V3X folgt einem simplen Muster; ein- und ausgeschaltet wird die Lampe, indem der Clicky am Lampenende komplett durchgedrückt wird. Durch sanftes Drücken des Clickies bis zur Hälfte werden die vier Leuchtmodi der Reihe nach umgeschaltet, und dank Mode Memory steht der zuletzt gewählte Leuchtmodus nach dem Einschalten sofort wieder zur Verfügung.

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 025

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 028

Im Gegensatz zu anderen Taschenlampen, die per Clicky am Lampenende bedient werden, ist der Clicky der IncenDio V3X eher etwas schwergängiger, d.h.man muss etwas fester auf den Clicky drücken, um die Lampe ein- oder auszuschalten oder die Leuchtmodi zu wechseln. Ich betrachte das jedoch nicht als Nachteil, da auf diese Art und Weise das versehentliche Einschalten der IncenDio V3X in der Jacken- oder Hosentasche so gut wie ausgeschlossen ist.

 

Smart UI-Funktion

Eine weitere Besonderheit der Lumapower IncenDio V3X ist die sog. Smart UI-Funktion: Was zunächst wie ein Marketing-Schlagwort klingt, ist in Wahrheit ein interessantes Merkmal einiger Lumapower-Lampen. Neben den üblichen vier Leuchtmodi mit Memoryfunktion (der zuletzt eingestellte Modus wird gespeichert und nach dem Einschalten wieder verwendet) bietet die IncenDio V3X auch die Möglichkeit, eine beliebige Helligkeitseinstellung zu fixieren und diese abzuspeichern.

In der Praxis funktioniert das wie folgt: Die Lampe muss für mindestens eine Sekunde oder länger an sein, um den Speichermodus vorzubereiten. Nun kann man die IncenDio V3X ausschalten und innerhalb einer Sekunde viermal den Clicky betätigen, um die Helligkeitseinstellung zu speichern; diese ist nun fix einprogrammiert und wird solange verwendet, bis vom Single Mode wieder in den Standard-Modus mit vier Betriebsarten gewechselt wird.

Der Wechsel funktioniert übrigens genau gleich: Lampe ausschalten, wieder viermal innerhalb einer Sekunde den Clicky betätigen und schon läuft die IncenDio V3 wieder im Normalbetrieb.

 

Leuchtmodi und Laufzeiten

  • Level 1: 500 Lumen (100%) (V3X, V3X Limited Edition = 610 Lumen)
  • Level 2: 145 Lumen (40%)
  • Level 3: 35 Lumen (15%)
  • Level 4: 5 Lumen (5%)
  • 8,5-250 Lumen bei Betrieb mit CR123A-Batterie (3V) (IncenDio V3X)
  • 8,5-380 Lumen bei Betrieb mit CR123A-Batterie (3V) (IncenDio V3X Limited Edition)
  • 5-500 Lumen bei Betrieb mit 16340-Akku (3.7V) (V3X, V3X Limited Edition = 610 Lumen)
  • 100 Minuten im High Mode, 2000 Minuten im Low Mode (Level 4)

 

Größenvergleich

Auch in diesem Review gibt es wieder den obligatorischen Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15 und Lumapower Signature LX:

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 020

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 021

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 022

Von links nach rechts: Niwalker Nova MM15 (Prototyp #2), Lumapower IncenDio V3X und Lumapower Signature LX

 

Technische Details

  • Taktischer Forward Clicky mit Smart UI-Funktion
  • Vier digital geregelte Modi
  • Kein Strobe- und SOS-Modus!
  • Bei Verwendung der Smart UI-Funktion merkt sich die Lampe den zuletzt eingestellten Level und behält diesen bei
  • Hochmoderne und energieeffiziente CREE XP-G2 R5 LED sorgt für optimale Lichtausbeute
  • O-Ringe am Lampenkopf
  • SMO-Reflektor
  • Spezielle Linse mit Anti-Reflex-Beschichtung
  • Type III-Anodisierung
  • Länge: 8,0 cm, Durchmesser des Lampenkörpers: 2,15 cm
  • Gewicht: 38 Gramm (ohne Batterie)
  • Betrieb mit 1 x CR123A, 1 x RCR123A 3V oder 1 x 16340 3.7V möglich (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Betrieb mit I-65 Battery Tube Extender optional auch mit 18650-Akku möglich

 

Pro und Contra

+ Mittels I-65 Battery Tube oder GT All-In-One Upgrade Kit flexibel erweiterbar (Mini-Thrower, Betrieb mit 18650-Akku)

+ Neue Engine

+ Umfangreiches Zubehör im Lieferumfang enthalten

– Gewinde dürften etwas besser geschmiert sein

 

 

Luxmessung

Hier habe ich die nachfolgenden Werte ermittelt; für die Luxmessung  kam ein frisch geladener Keeppower-Akku (16340) zum Einsatz. Der erste Wert bezieht sich auf eine Messung mit dem Standardlampenkopf, bei der zweiten Messung kam der Turbo Force Head aus dem GT All-in-One Upgrade Kit zum Einsatz.

  • Messung mit Standardlampenkopf: 3100 Lux@1m
  • Messung mit Turbo Force Head: 11400 Lux@1m

 

Beamshots

Alle folgenden Beamshots wurden mit einem frisch geladenen 16340-Akku aufgenommen, und da die Outdoor-Beamshots meiner Meinung nach nicht das komplette Lumenspektrum der IncenDio V3X wiedergeben, gibt es auch noch Indoor-Beamshots in allen vier Leuchtmodi.

Outdoor mit Standardlampenkopf (High Mode)

Lumapower IncenDio V3X High Standard Head

Lumapower IncenDio V3X High Standard Head

Lumapower IncenDio V3X High Standard Head

Outdoor mit Turbo Force Head (High Mode)

Lumapower IncenDio V3X High Turbo Force Head

Lumapower IncenDio V3X High Turbo Force Head

Lumapower IncenDio V3X High Turbo Force Head

Indoor mit Standardlampenkopf (von Low nach High)

Lumapower IncenDio V3X Low

Lumapower IncenDio V3X Medium

Lumapower IncenDio V3X Higher

Lumapower IncenDio V3X High

Indoor mit Turbo Force Head (von Low nach High)

Lumapower IncenDio V3X Low TFH

Lumapower IncenDio V3X Medium TFH

Lumapower IncenDio V3X Higher TFH

Lumapower IncenDio V3X High TFH

 

Fazit

Entgegen dem heute üblichen Trend bei vielen Taschenlampen-Herstellern, in regelmäßigen Abständen und am Besten im Monatstakt neue (EDC-)Taschenlampen auf den Markt zu werfen, die sich hauptsächlich durch noch mehr Helligkeit voneinander unterscheiden, schwimmt Lumapower hier gegen den Strom. Zum einen wird die IncenDio-Serie schon seit Jahren regelmäßig einer Produktpflege unterzogen, und zum anderen bietet die IncenDio V3X deutlich mehr Umbaumöglichkeiten als die meisten mir bekannten Modelle in diesem Segment von anderen Anbietern.

Nach wie vor halte ich die Lumapower IncenDio V3X deshalb für eine sehr interessante EDC-Taschenlampe, und das nicht nur, weil sie mich schon seit langer Zeit nahezu täglich begleitet. Sie bietet aus meiner Sicht ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, da der Lieferumfang kaum Wünsche offen lässt und die Lampe darüber hinaus genügend Helligkeit für die meisten Anwendungsbereiche bietet.

Hinzu kommt, dass viele Lumapower-Komponenten untereinander austauschbar sind und beim Kauf einer neuen Lumapower-Taschenlampe weiter verwendet werden können. Das ist auch bei der IncenDio V3X der Fall, denn das Batterierohr lässt sich auch mit der Lumapower CT One verwenden.

Review Lumapower IncenDio V3X Model 2014 057

 

 

Bezugsquelle

Die Lumapower IncenDio V3X ist mitsamt Zubehör im MSITC Shop erhältlich.

Produktankündigung: Klarus RS11-II XM-L2 930 ANSI Lumen max.,

 

Klarus hat die schon länger erhältliche RS11 technisch aktualisiert. Mit einer XM-L2 U2-LED leistet die Klarus RS11-II maximal 930 ANSI-Lumen, wobei sie im High Mode nach ca. drei Minuten herunterregelt.

Zum Laden kann der mitgelieferte 18650-Akku von Klarus (basiert auf einer Samsung-Zelle) in der Lampe verbleiben, der Ladevorgang beginnt dann, sobald der magnetische Ladestecker von der Lampe angezogen wird, wenn er sich in einem Umkreis von ca. einem Zentimer befindet.


Aus leuchttechnischer Sicht bietet die Klarus RS11-II drei Leuchtmodi, die wie folgt aufgeteilt sind:

  • 930 ANSI-Lumen/2,5 Stunden
  • 230 ANSI-Lumen/6 Stunden
  • 5 ANSI-Lumen/260 Stunden

Eine Besonderheit der Klarus RS11-II sind zwei Seitenschalter, wovon einer für Strobe zuständig ist. Sobald der orangefarbene Schalter (auch im ausgeschalteten Zustand) gedrückt wird, aktiviert dies sofort den Strobe Mode.

Technische Details:

  • CREE XM-L2
  • Strobe kann auch aktiviert werden, wenn die Lampe ausgeschaltet ist
  • Umschaltung auf Strobe ist aus jedem anderen Modus möglich, wenn der Strobe-Schalter gedrückt wird
  • Drei Leuchtstufen
  • Spannungsbereich: 3,4V-8,4V
  • Wasserdicht nach IPX-8
  • Mode Memory
  • Farbfilter und Diffusor sind optional erhältlich
  • OP-Reflektor
  • Gewicht: 156 Gramm (ohne Akku)
  • Länge: 16 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 3,6 cm
  • Durchmesser Lamepenkörper: 2,54 cm

Lieferumfang:

  • Klarus RS11-II
  • 18650-Akku von Klarus
  • Lanyard
  • Clip
  • USB-Ladekabel
  • Ersatz-O-Ringe
  • Bedienungsanleitung

Ein Review zur Klarus RS11-II folgt in Kürze.

Produktankündigung: MTE Backup Commander BC-1 EDC Flashlight XM-L2 780 Lumen max.

 

Die MTE Backup Commander BC-1 ist eine kompakte EDC-Taschenlampe für den täglichen Gebrauch, die darüber hinaus universell einsetzbar ist. Der Seitenschalter am Lampenkopf dient zum Ein- und ausschalten der Lampe sowie zum Durchschalten der drei Leuchtmodi High, Medium und Low. Mit maximal 780 Lumen bietet die BC-1 genügend Helligkeit für die meisten Einsatzbereiche.

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Mit ihrer Länge von nur ca. 11,1 cm ist sie eine der kompaktesten Taschenlampen, die mit einem 18650-Akku betrieben werden können. Voraussichtlich ab 23. April 2014 ist die MTE Backup Commander BC-1 im MSITC Shop verfügbar.

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Ein Review zur MTE Backup Commander BC-1 folgt nach Produktverfügbarkeit.

Kurzreview: MTE D-2 EDC Flashlight XP-G R4 180 Lumen max. neutral white

 

Ich möchte in diesem Kurzreview die neue MTE D-2 EDC-Taschenlampe mit XP-G R4-LED und max. 180 Lumen in neutral white vorstellen.

MTE D-2, Brillipower-Akkus 021

 

Die MTE D-2 wird in der bereits bekannten MTE-Verpackung geliefert und ist in den Farben blau und schwarz erhältlich. Eine nachleuchtende GITD-Gummikappe sorgt dafür, dass die MTE D-2 auch bei Dunkelheit schnell lokalisiert werden kann, sofern sie vorher einer anderen Lichtquelle ausgesetzt wurde. Wie üblich fällt der Lieferumfang bei MTE-Taschenlampen eher spartanisch aus, dafür kann sich die Verarbeitung sehen lassen: Das Gewinde ist sauber geschnitten und die Anodisierung tadellos.

MTE D-2, Brillipower-Akkus 013

MTE D-2, Brillipower-Akkus 039

MTE D-2, Brillipower-Akkus 037

MTE D-2, Brillipower-Akkus 033

MTE D-2, Brillipower-Akkus 024

MTE D-2, Brillipower-Akkus 026

 

Darüber hinaus bietet die MTE D-2 als Besonderheit einen integrierten Magneten am Lampenheck, mit dem dieses kleine Lämpchen recht universell befestigt werden kann. Desweiteren bietet die MTE D-2 einen stabilen Clip, mit dem die Lampe beispielsweise am Hosenbund oder am Kragen angebracht werden kann, so dass beide Hände freibleiben.

MTE D-2, Brillipower-Akkus 008

MTE D-2, Brillipower-Akkus 030

Die XP-G R4-LED sorgt mit ihrer neutralweißen Farbtemperatur für ein angenehmes Licht. Mit maximal 180 Lumen ist die MTE D-2 kein Lumenmonster; das ist meines Erachtens aber auch gar nicht notwendig. Zum einen gibt es genügend Taschenlampen auf dem Markt, die eine deutlich höhere Leuchtkraft bieten, und zum anderen gibt es nach wie vor Anwender, für die einfache Bedienung und Betrieb mit normalen Batterien im Vordergrund stehen.

Bedient wird die MTE D-2 über den Schalter am Lampenkopf. Ein- und ausgeschaltet wird die Lampe, indem der Schalter ganz durchgedrückt wird. Die drei Leuchtmodi werden der Reihe nach durchgeschaltet, wenn der Schalter bis zur Hälfte gedrückt und dann losgelassen wird.

MTE D-2, Brillipower-Akkus 027

MTE D-2, Brillipower-Akkus 031

Da die MTE D-2 nicht über einen Mode Memory verfügt, startet sie automatisch immer im High Mode. Mir ist bewusst, dass das nicht nach jedermanns Geschmack ist, deshalb weise ich ausdrücklich darauf hin.

 

Größenvergleich

Hier die MTE D-2 im direkten Größenvergleich mit meinen Referenzlampen, und zwar der Niteye EYE30 und der Lumapower Signature LX.

MTE D-2, Brillipower-Akkus 011

Von links nach rechts: Lumapower Signature LX, MTE D-2 blau, MTE D-2 schwarz und Niteye EYE30

 

Beamshots

Da bei so kleinen Lampen Outdoor-Beamshots meines Erachtens wenig Sinn machen, weil dafür einfach die Reichweite fehlt, habe ich ich ein paar Indoor-Beamshots gemacht. Sie wurden von oben nach unten in den Modi High, Normal und Low aufgenommen.

Dazu noch ein Hinweis: Da bei der Aufnahme der vollautomatische Modus meiner Kamera zum Einsatz kam, erscheint der Low Mode mit einem leichten Orange-Stich – diese Darstellung entspricht jedoch nicht der Realität.

MTE D-2, Brillipower-Akkus 043

MTE D-2, Brillipower-Akkus 044

MTE D-2, Brillipower-Akkus 046

 

Technische Details

    • CREE XP-G R4 LED neutral white
    • Drei Leuchtmodi (High/180 lumen, Normal/80 Lumen und Low/10 Lumen)
    • Max. Output: 180 Lumen
    • Max. Laufzeit: 1 Stunde/High, 2,5 Stunden/Low
    • Wasserdicht
    • GITD-Schalterkappe
    • Magnet am Lampenende zur universellen Befestigung
    • Abnehmbarer Clip
    • Erhältlich in blau und schwarz
    • Energieversorgung: 1 x AA/1 x NiMH
    • Länge: 10,3 cm
    • Kopfdurchmesser: 2,5 cm
    • Gewicht: 68 Gramm (ohne Batterie)

 

Lieferumfang

  • MTE D-2
  • Clip
  • Bedienungsanleitung

 

Fazit

Alles in allem hat MTE mit der D-2 das Rad sicher nicht neu erfunden, aber das Produktportfolio durch eine ordentlich verarbeitete und mit sinnvollen Merkmalen ausgestattete EDC-Taschenlampe nach unten abgerundet. Durch die Befestigungsmöglichkeiten mittels Clip und Magneten am Lampenende eignet sich die MTE D-2 vor allem auch für Einsatzbereiche, wo die Hände freibleiben müssen. Auch als Leselampe, die an einem magnetischen Gegenstück befestigt wird, gibt sie eine gute Figur ab, z.B. beim Camping oder anderen Outdoor-Aktivitäten.

MTE D-2, Brillipower-Akkus 010

 

Bezugsquelle

Erhältlich ist die MTE D-2 im MSITC Shop.

Ab sofort im MSITC Shop verfügbar: MTE M2-5 XM-L2 800 Lumen max.

Ab sofort ist die MTE M2-5 auch mit XM-L2-LED sowie max. 800 Lumen bei uns im Shop verfügbar und damit um 200 Lumen heller als der Vorgänger MTE M2-5 XM-L. Fokussierbare Taschenlampen von MTE sind auf jeden Fall eine Empfehlung wert, da sie neben einer universellen Energieversorgung mit 4 x AAA/1 x 18650/1 x 26650 auch einen sehr homogenen Beam ohne zahlreiche Saturnringe bieten.

Ein Review zur MTE M2-5 finden Sie hier.

Selbstverteidigung mit Taschenlampen

Es gibt ja fast nichts, was es im Internet nicht gibt, und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass man auch zuhauf Berichte und Videos zum Thema Selbstverteidigung mit Taschenlampen findet.

Was ich im folgenden zu diesem Thema zu sagen habe, spiegelt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder, die einerseits auf meinem Wissen zum Thema Taschenlampen aus Händlersicht basiert und andererseits auf praktischen Erfahrungen, die ich selber im Training gesammelt habe. Meine Einschätzung bezieht sich dabei auf Anwender, die keinen professionellen Background im polizeilichen oder militärischen Bereich haben, denn dort sieht das Einsatztraining mit Sicherheit anders aus.

Ich möchte vorweg nehmen, dass ich mich keinesfalls als den absoluten Übercrack zu diesem Thema sehe. Keinesfalls möchte ich behaupten, dass meine Meinung die einzig wahre ist, denn was für mich abwegig klingt, mag für jemand anders vielleicht funktionieren und vice versa.

Generell gibt es mehrere Ansätze, was Selbstverteidigung mit Taschenlampen angeht. Die einen schwören auf auf Blinkmodi bei Taschenlampen (Strobe), um einen Angreifer zu blenden oder ihn zu desorientieren, während die anderen hingegen auf traditionelle Methoden setzen und eine Taschenlampe als Kubotan oder Dulo Dulo einsetzen.

Ich möchte im folgenden auf beide Möglichkeiten näher eingehen und die Vor- und Nachteile aus meiner Sicht näher erörtern.

 

1. Selbstverteidigung durch Einsatz von Strobe bzw. blenden des Angreifers

Viele Leute sind der Meinung, dass man sich einen Angreifer durch blitzschnelles Ziehen der Taschenlampe sowie dem Einsatz von Strobe vom Leibe halten kann. Das würde beispielsweise so aussehen, dass der Hundebesitzer während der nächtlichen Gassirunde mit seinem treuen Begleiter plötzlich einem Ganoven gegenüber steht, der ihn bedroht und die Herausgabe seiner Geldbörse verlangt. Sollte hier der Hund nicht einschreiten, dann müsste der Hundebesitzer in diesem Augenblick seine Taschenlampe (die er bei Dunkelheit ja schon in der Hand hält) äußerst schnell auf den Strobe-Mode umschalten, um den Angreifer damit zu blenden oder gar in die Flucht zu schlagen.

Ein anderes Beispiel, das ich erst gestern in unserer lokalen Tageszeitung gefunden habe: Ist es in einer solchen Situation, wo das Adrenlin sowieso schon durch den Körper strömt, noch realistisch, eine Taschenlampe aus der Jackentasche zu ziehen, sie einzuschalten und dann noch lange nach dem Strobe-Modus zu suchen, um den oder die Täter in die Flucht zu schlagen? Ich sage dazu klar nein, denn dazu fehlt in einer solchen Situation schlicht und ergreifend die Zeit. Hinzu kommt, dass eine Taschenlampe in diesem Augenblick paniksicher bedienbar sein muss, und das trifft nur auf wenige Modelle zu, die einen direkten Zugriff auf den Strobe-Modus erlauben. Selbst dann ist nicht gesagt, dass das grelle und schnell flackernde Licht einen Angriff verhindert, denn alkoholisierte oder unter Drogen stehende Angreifer reagieren durchaus anders, als man es erwarten würde – im schlimmsten Fall reizt man damit einen solchen Angreifer nur noch mehr, wie ich aus Gesprächen mit Rettungsassistenten und Profis aus dem Sicherheitsdienst- bzw. Türsteherbereich gelernt habe.

Wohlgemerkt: Ich kenne auch Leute, die auf diese Methode schwören und behaupten, dass sie funktioniert. Warum das aus meiner Sicht nicht oder nur sehr eingeschränkt funktioniert, habe ich ausführlich erläutert, und damit leite ich dann gleich zur zweiten Variante über.

 

2. Selbstverteidigung durch Verwendung einer Taschenlampe als Kubotan, Palmstick oder Dulo Dulo

Anfang März 2014 hatte ich die Möglichkeit, an einem MBC-Seminar von Michael Janich teilzunehmen. Davon abgesehen, dass es eine absolute Bereicherung für mich war und meinen persönlichen Horizont gewaltig erweitert hat, habe ich die Chance genutzt und Mike um seine Meinung zum Thema Taschenlampen und Selbstverteidung gebeten. Um es abzukürzen: Er sieht den Einsatzbereich für eine Taschenlampe auch eher als Palmstick oder Dulo Dulo und hat dazu einige interessante Techniken demonstriert, die für mich einmal mehr bewiesen haben, dass ich mit meiner Meinung nicht ganz falsch liege.

Ich möchte an dieser Stelle keine Patentrezepte für die Selbstverteidigung mit Taschenlampen liefern, da es sich zum einen um ein recht umfangreiches Thema handelt und ich zum anderen jedem nur empfehlen kann, sich näher mit dem Thema Selbstverteidigung (auch ohne Taschenlampe!) zu befassen. Nichtsdestotrotz möchte ich kurz auf ein paar Techniken eingehen, für die eine entsprechende Lampe gut genutzt werden kann:

  • Umleiten von Angriffen
  • Einsatz als Impact Weapon

Natürlich gibt es noch weitaus mehr Möglichkeiten, ich bitte jedoch um Verständnis, wenn ich das an dieser Stelle nicht weiter ausführen möchte. Schlussendlich möchte ich noch anmerken, dass ich davon überzeugt bin, dass grobmotorische Bewegungen in einer Stresssituation noch deutlich besser funktionieren als die feinmotorische Suche nach einem Strobe-Modus, um den Gegner zu blenden.

Eine klare Empfehlung für geeignete Taschenlampen in diesem Einsatzbereich sind für mich zweifelsohne die Lumapower CT One sowie die Lumapower Signature GX/LX, die ich selber auch verwende:

 

 

 

 

Fazit

Ich möchte noch einmal deutlich darauf hinweisen, dass dieser Artikel meine persönliche Meinung widerspiegelt, und die sieht ganz klar so aus, dass ich vereinfacht gesagt keinem Laien empfehlen würde, sich mit Hilfe der Strobe-Funktion einer Taschenlampe im Fall eines Angriffs zur Wehr zu setzen, denn das dürfte vielfach nicht funktionieren. Stattdessen ist mein bevorzugter Ansatz die zweite von mir beschriebene Methode, wobei man sich auch hier darüber im klaren sein sollte, dass ein gutes Selbstverteidungstraining durch nichts ersetzt werden kann.

Bei Fragen oder Beratungswünschen können Sie mich gerne über unser Kontaktformular im Shop ansprechen.

Lithium-Ionen-Akkus von Brillipower

 

Im Zulauf befinden sich derzeit geschützte Lithium-Ionen-Akkus von Brillipower, die sich leistungsmäßig nicht hinter anderen Marken zu verstecken brauchen. In einigen Tagen werden folgende Brillipower-Akkus im MSITC Shop verfügbar sein:

Akkus von Brillipower zeichnen sich durch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis aus und basieren auf Qualitätszellen von bekannten Herstellern wie Panasonic oder Samsung.

 

MBC-Seminar mit Michael Janich im März 2014

 

Ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit Kampfsport bzw. Kampfkunst, und nachdem ich zuletzt beim Arnis gelandet bin (das mir im übrigen sehr gut gefällt), hatte ich das große Vergnügen, beim ersten in Deutschland abgehaltenen MBC-Seminar von Mike Janich teilnehmen zu können.

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinem Trainer Dieter Stadler vom VfB Friedrichshafen auch nochmal ganz herzlich für die Organisation und Durchführung des Seminars bedanken.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Dies soll keine Werbung für Mike Janich sein; ich habe mich entschlossen, diesen Beitrag zu verfassen, weil ich bislang noch keinen deutschsprachigen Erfahrungsbericht zum MBC-/CBC-System von Michael Janich gelesen habe. Es wäre allerdings auch glatt gelogen, wenn ich sagen würde, dass mir das zweitägige Seminar nicht gefallen hat – das absolute Gegenteil war der Fall…

 

Was unterscheidet MBC von anderen Konzepten bzw. Systemen?

Bevor es ans eingemachte geht, möchte ich kurz noch ein paar Worte zu Mike Janich und dem von ihm entwickelten Martial Blade Concepts (MBC) bzw. Counter-Blade Concepts (CBC) verlieren. Es tummeln sich viele Systeme auf dem Markt, die das blaue vom Himmel versprechen, und höchstwahrscheinlich kann man das ganze Wochenende damit verbringen, sich alle tollen Videos zum Thema Messerkampf und Abwehr von Messerangriffen auf Youtube anzuschauen.

Wer sich jedoch ernsthaft mit dem Thema Messerangriffe und Abwehr derselben auseinandersetzt, wird wissen, dass es das ultimative System nicht gibt, vor allem nicht bei der Abwehr von Messerangriffen mit leeren Händen (empty hands). Aus diesem Grund behauptet auch Mike Janich nicht, dass sein CBC eine Garantie zur erfolgreichen Abwehr von Messerangriffen darstellt, es erhöht lediglich die Chancen, einigermaßen glimpflich mit nicht tödlichen Stich- oder Schnittverletzungen zu entkommen.

Das klingt vielleicht gruselig, ist es aber nicht. Wenn man sich mit solchen Themen befasst, dann sollte man der Realität ins Auge sehen, und damit spanne ich auch gleich den Bogen zum ersten Seminartag, denn dieser begann (wie auch der zweite) mit einer Theoriestunde. Ich bitte um Verständnis, wenn ich auf die Inhalte der beiden Theoriestunden nicht näher eingehe, aber jeder Teilnehmer des MBC-Seminars hat ein mehrseitiges Dokument unterschrieben und sich verpflichtet, zu gewissen Dingen, die im MBC-Seminar gelehrt wurden, Stillschweigen zu bewahren, und daran halte ich mich auch.

Im Anschluss an den theoretischen Teil ging es dann gleich ans eingemachte, nämlich an den MBC-Part. Hier zeigte Mike Techniken zur Abwehr von Messerangriffen mit einem Messer, die ich im Vergleich mit dem, was ich einst im Karate oder Taekwon-Do zum Thema Messerabwehr lernte, als praxistauglich einstufe. Da es auf Youtube einige Videos von Mike zu sehen gibt, möchte ich das Thema an dieser Stelle nicht weiter vertiefen, sondern hier möge sich einfach jeder selber ein Bild machen. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich bereits diesen Teil des Seminar sehr spannend und interessant fand…

 

Counter-Blade Concepts oder Abwehr von Messerangriffen mit leeren Händen

Weiter ging es dann am nächsten Tag nach einer weiteren Theorieeinheit mit dem Thema Counter-Blade Concepts (CBC). Vereinfacht ausgedrückt, umfasst der CBC-Teil  schwerpunktmäßig die Abwehr von Messerangriffen mit leeren Händen. Obgleich man selbstverständlich nicht das komplette System an einem Wochenende erlernen kann, so haben es die Techniken doch in sich. Nicht etwa, weil sie übermäßig kompliziert, sondern einfach und dennoch wirksam sind. Es gibt keine Spielereien oder Versuche, dem Angreifer das Messer zu entwenden oder gar aus der Hand zu treten.

Sehr gut hat mir auch gefallen, dass sich eine einmal erlernte Technik auch gegen Angriffe aus verschiedenen Winkeln einsetzen lässt und dennoch immer gleich endet, nämlich mit der Immobilisierung und Kontrolle des Angreifers. Wohlgemerkt: CBC basiert auf extrem vereinfachten Techniken, die Mike nicht allesamt selber erfunden hat, sondern hauptsächlich auf vorhandene Techniken der FMA (Filipino Martial Arts) zurückgegriffen hat. Das ist aber kein Garant dafür, dass man einen mit einem Messer bewaffneten Angreifer spielend leicht kaltstellt, und dieser Illusion sollte man sich auf keinen Fall hingeben! Ich für meinen Teil halte das, was ich im CBC gesehen und erlernt habe (und diese Meinung basiert auf meinen eigenen Erfahrungen aus dem Karate, Taekwon-Do und Wing Tsun), für sehr wirkungsvoll.

Wie immer gilt natürlich auch hier, dass nur Übung den Meister macht. Wer das erlernte nicht regelmäßig trainiert und auffrischt, braucht natürlich auch keine Wunder im Ernstfall zu erwarten. Um das zu vermeiden, bietet Mike Janich auf seiner Website bzw. in einem externen Shop Videos entweder auf DVD oder als digitale Medien zum Download an (meine Empfehlung). Pro DVD bzw. Video kostet das 29,90 USD, dafür gibt es alle Videos in HD-Qualität und man kann sie sich jederzeit in Ruhe auf verschiedenen Endgeräten (Smartphone, Tablet, PC usw.) anschauen.

 

Mein persönliches Fazit

Wer den Text bis hierher gelesen hat, wird meine Begeisterung wahrgenommen haben, und dazu stehe ich auch voll und ganz. Ich habe bisher schon einiges zum Thema Messerangriffe und Abwehr gesehen, aber nichts hat mich bislang so überzeugt wie MBC bzw. CBC. Der Grund dafür liegt in der Schlichtheit und der gleichzeitigen Effektivität der Techniken. Hinzu kommt, dass Mike die Inhalte sehr strukturiert und gut verständlich rübergebracht hat; er hat alles genau erläutert und auch erklärt, warum die Technik so und nicht anders aussieht. Ich für meinen Teil will auch verstehen, was ich mache, und dieser Wunsch wurde voll und ganz erfüllt.

Dass die Teilnehmer dieses Seminars sogar bis aus Finnland anreisten, um Mike Jannich einmal live zu erleben, spricht für sich, und deshalb kann ich jedem nur wärmstens empfehlen, die Chance zu nutzen, falls sie sich wieder einmal bietet. Meinen Horizont hat das MBC-Seminar jedenfalls deutlich erweitert, und ich werde mich auch definitiv weiterhin mit Martial Blade Concepts und Counter-Blade Concepts beschäftigen.

Selbstverständlich möchte ich den Artikel noch um ein paar abschließende Quellen ergänzen:

https://www.facebook.com/groups/322136167928336/

https://www.facebook.com/groups/772591769433249/

China-Lotterie bei Billigtaschenlampen

Wie bei fast allen Dingen im alltäglichen Leben gibt es auch bei Taschenlampen die Kategorie der billigen oder sehr günstigen Taschenlampen, die man aber direkt bei chinesischen Shops und/oder im Ausland bestellen muss. Natürlich gibt es mittlerweile auch bei eBay eine große Anzahl an Händlern, die ein komplettes Set, bestehend aus Taschenlampe, Akkus und Ladegerät zu Schnäppchenpreisen verkaufen, zumindest im Vergleich zu dem dem, was man bei einem deutschen Händler für adäquate Artikel bezahlen muss.

Hier stellt sich nun die spannende Frage, wie das überhaupt funktionieren kann? Ganz einfach, indem üblicherweise an der Qualität gespart wird. Wenn man sich die typischen Pakete einmal genauer anschaut, dann bestehen diese wie bereits erwähnt aus folgenden Komponenten:

1. Taschenlampe

Nicht nur, dass üblicherweise Phantasie-Lumenwerte zum Einsatz kommen (so wird auch gerne mal mit mehreren 1000 Lumen geworben, obwohl das mit einem einzelnen 18650-Akku physikalisch überhaupt nicht möglich ist), sondern auch die Qualität ist in der Regel nicht mit einer hochwertigen Taschenlampe eines bekannten Herstellers wie Lumapower, EAGTAC, Fenix, NiteCore oder Niwalker vergleichbar.

Ich persönlich habe vor einiger Zeit einige Testbestellungen bei einem chinesischen Anbieter durchgeführt, und ehrlich gesagt war keine einzige Taschenlampe darunter, die ich unseren Kunden bedenkenlos hätte weiterempfehlen können. Entweder waren die Lampen schon nach wenigen Minuten Betrieb defekt(!), oder sie hatten mechanische Probleme oder derartige Qualitätsmängel, dass ich sie freiwillig der umweltgerechten Entsorgung zugeführt habe.

Der Vollständigkeit halber möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich als Händler gewisse Ansprüche an die Qualität von Taschenlampen habe, und meine persönliche Maxime lautet, dass ich niemals ein Produkt empfehlen würde, das ich nicht auch selber verwenden würde. Ich möchte das stellvertretend für viele Kunden, die ebenfalls auf zuverlässig funktionierende Qualitätsprodukte angewiesen sind, anhand eines praktischen Beispiels verdeutlichen: Als THW-Helfer würde ich weder in der Ausbildung noch im Einsatzfall China-Lotto spielen wollen, sondern da muss ich mich auf eine qualitativ hochwertige Taschenlampe verlassen können, die mir treue Dienste leistet und mich nicht plötzlich im Stich lässt, nur weil die Billiglampe keinerlei Qualitätssicherung durchlaufen hat.

Diese Beispiel gilt stellvetretend für viele andere Einsatzbereiche, z.B. im BOS-Bereich bei Polizei, Feuerwehr, Rettungskräften usw. Hier kann ich wirklich nur jedem empfehlen, sich genau zu überlegen, ob man das Risiko tatsächlich eingehen möchte, im worst case mit einer nur schlecht oder gar nicht mehr funktionierenden Billigfunzel dazustehen oder lieber gleich etwas mehr Geld in die Hand nimmt und sich für ein Qualitätsprodukt entscheidet.

2. Lithium-Ionen-Akkus

Wenn man gewisse Vorsichtsregeln im Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus beachtet, dann ist diese Technologie nicht nur für Profis geeignet. Allerdings sollte man sich dessen bewusst sein, dass viele Angebote (speziell auf eBay) mit großer Vorsicht zu genießen sind. Warum das so ist, habe ich hier bereits vor einiger Zeit erläutert, und daran hat sich mittlerweile auch nichts geändert. Einen hochwertigen Lithium-Ionen-Akku gibt es nicht für beispielhafte drei Euro, und schon gar nicht mit sagenhaften Kapazitätswerten von 4000 mAh oder mehr. Das Ende der Fahnenstange wird derzeit (Stand Februar 2014) durch hochwertige Qualitätsakkus mit 3400 mAh markiert, wie z.B. den Zellen von Keeppower.

In einschlägigen Diskussionsforen im Internet wird der Betrieb einer mehrzelligen Taschenlampe mit Billigakkus oft auch als Rohrbombe bezeichnet, was aus meiner Sicht nicht ganz abwegig ist. Deshalb kann ich im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit nur dazu raten, von solchen vermeintlichen Top-Angeboten die Finger zu lassen, so verlockend sie zunächst auch erscheinen mögen.

3. Ladegerät

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen – bei Ladegeräten gilt exakt dasselbe, was ich schon zuvor geäußert habe. Es gibt bekannte Hersteller wie XTAR oder IntelliCharge, deren Ladegeräte einen guten Ruf genießen und auch von mir unseren Kunden bedenkenlos empfohlen werden.

Diese Ladegeräte werden üblicherweise ausführlich getestet, und die von Profis durchgeführten Tests sind auch öffentlich und hinreichend dokumentiert, was man von Billigladegeräten nicht behaupten kann.

 

Fazit

Ich weise nochmal deutlich darauf hin, dass dieser Beitrag meine Meinung als Händler widerspiegelt. Regelmäßig erlebe ich bei Beratungsgesprächen, dass viele Verbraucher sich der potentiellen Gefahren, die durch Billigkomponenten entstehen können, gar nicht bewusst sind. Oftmals steht nur der Preis und die vermeintlich brachiale Leuchtleistung im Vordergrund.

Natürlich gibt es auch Käufer, die gutgemeinte Hinweise konsequent ignorieren und trotzdem lieber zum vermeintlichen China-Schnäppchen greifen, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich ist wichtig, dass sich unsere Kunden gut beraten fühlen, und wie das Feedback unserer Kunden dazu aussieht, können Sie hier nachlesen.