EinführungDiese Einführung wird zwangsläufig etwas länger ausfallen als üblich, aber es erscheint mir wichtig, gleich vorab einige wichtige Dinge zur von mir getesteten Niwalker Nova MM15 zu sagen. Im November 2013 hatte ich bereits ein Review zum Engineering Sample der Nova MM15 veröffentlicht, das auf einer Entwicklungsversion der Nova MM15 basierte. Wenngleich schon dieses Engineering Sample durch seine pure Leuchtkraft überzeugen konnte, so hat Niwalker mit der nun von mir reviewten Version eine deutliche Schippe draufgelegt, indem das Feedback aus dem ersten Review und die damit verbundenen technischen Modifikationen Eingang gefunden haben. Darüber hinaus möchte ich noch darauf hinweisen, dass mir genaue Infos zu einigen Details wie Lumen und Laufzeit derzeit noch fehlen. Dafür gibt es einen simplen Grund: Die Belegschaft von Niwalker weilt derzeit noch im wohlverdienten Urlaub (Chinese New Years Holidays) und wird erst am 8. Februar 2014 die Arbeit wieder aufnehmen. Damit die Zeit bis dahin aber nicht ungenutzt verstreicht, haben ich und weitere Reviewer (so auch Selfbuilt) von Niwalker noch eine überarbeitete bzw. weiterentwickelte Version der Nova MM15 erhalten, um damit ein weiteres Review erstellen zu können. Ich bin deshalb mit Niwalker so verbleiben, dass ich zunächst auf die von Selfbuilt ermittelten Werte verweise und mein Review aktualisieren werde, sobald diese Daten bekannt sind. Last but not least halte ich folgende Punkte noch für essentiell:
What´s newDa der ein oder andere sicher schon mein erstes Review gelesen hat und sich nun fragt, wie die Neuerungen konkret aussehen, den möchte ich nicht lange auf die Folter spannen, sondern fasse die wichtigsten Punkte erst einmal stichwortartig zusammen und gehe dann im weiteren Verlauf des Reviews noch näher darauf ein:
Links neu, rechts alt
Verpackung und ZubehörIm Gegensatz zum ersten Sample ist im Lieferumfang der Nova MM15 ein Tragegriff sowie ein Lanyard enthalten, das an einer Öse unterhalb des Lampenkopfes festigt werden kann. Das eröffnet interessante Tragemöglichkeiten; so lässt sich die Nova MM15 z.B. mit Hilfe dieses optional erhältlichen Umhängebandes um den Hals tragen und schnell an- und abklippen. Vielleicht liefert Niwalker selber auch noch ein längeres Lanyard wird, dass muss ich noch abklären. Zum Tragegriff möchte ich anmerken, dass der Bügel zu wenig Abstand zur Lampe hat und deshalb in dieser Ausführung kaum zum Einsatz kommen wird. Dieses “Designproblem” ist Niwalker bekannt und wird noch vor dem Verkaufsstart geändert. Sinn macht der Bügel auf jeden Fall, wenn die Lampe längere Zeit im Turbo Mode betrieben wird, denn dann wird sie schon recht heiß. Ein Holster war auch dieses Mal nicht dabei, ich gehe aber davon aus, dass das beim Verkaufsmodell anders sein wird. Erster EindruckKlein und kompakt wäre angesichts dessen, was diese Lampe zu leisten vermag, sicher ein wenig untertrieben. Aus diesem Grund hole ich mal etwas weiter aus: Ich kenne zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Reviews keine andere Taschenlampe in der Preis-, Größen- und Leistungsklasse der Niwalker Nova MM15, die mit zwei MT-G2-LEDs ausgestattet ist, in dieser Größe satte 5233 Lumen bietet und temperaturgesteuert heruntergerelt wird. Ab welcher Betriebstemperatur die Nova das tut, kann ich momentan nicht sagen und mangels entsprechendem Equipment auch nicht selber messen. Bei meinen Outdoor-Tests ist mir nur aufgefallen, dass sie sich im Turbo Mode sehr schnell erwärmt, was üblicherweise für eine gute bzw. funktionierende Wärmeableitung spricht. In der jetzigen Jahreszeit mit Temperaturen um den Nullpunkt oder darunter wird die Lampe durch den Fahrtwind beim Laufen gekühlt, im Sommer sieht es natürlich wieder anders aus. Wie ich unter What´s new schon erwähnte, hat die Nova MM15 im Vergleich mit dem Engineering Sample ein anderes Knurling bekommen, mit dem sie eindeutig besser in der Hand liegt. Der Tragegriff lässt sich schnell entfernen oder auch wieder anbringen, indem die zwei Halteschrauben gelöst werden. Ein ebenfalls recht wichtiger Punkt ist das geänderte Reflektor-Design, denn damit liefert die Niwalker Nova MM15 eine gute Mischung aus Flood und sichtbar mehr Throw als mit dem Engineering Sample. Selbstverständlich darf man hier keine Wunder hinsichtlich der Reichweite erwarten, aber der Unterschied ist sichtbar. Das mehr an Reichweite erzielt die Nova MM15 durch größere Reflektoren sowie einem neuen “Kurvendesign” der Reflektoren. Außerdem kommt wurde die reine OP-Beschichtung zugunsten einer neuen OP-/SMO-Mischung aufgegeben. Flood ist zwar immer noch mehr als reichlich vorhanden, aber das kleine Plus an Throw ist aus meiner Sicht auch nicht zu verachten und macht die Lampe auf jeden Fall ein Stück praxistauglicher. Das Stativgewinde zur Befestigung auf einem Kamerastativ war in der alten Versiona auch schon enthalten, deshalb gehe ich auch nicht weiter darauf ein. Überarbeitet wurde außerdem noch der Akkukäfig, der am Ende nun eine zusätzliche Verstärkung aufweist und damit einen stabileren Eindruck hinterlässt. Überarbeitete Reflektoren So sah es noch beim Engineering Sample aus Verarbeitung
Hier gibt es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Die Anodisierung ist (bis auf eine winzige Macke in meinem Sample) fehlerfrei aufgebracht, und auch etwas dickere Akkus wie die Keeppower 18650 3400 mAh passen problemlos in den Akkukäfig. Durch ein anderes Knurling liegt sie wie gesagt deutlich besser in der Hand. Der Seitenschalter lässt sich nun einen Tick leichter betätigen, und obgleich er immer noch plan ist, lässt er sich nun auch bei Dunkelheit leicht lokalisieren, denn mittlerweile wird wird der Betriebszustand der Nova MM15 visuell über den Seitenschalter signalisiert – dazu werde ich beim Thema User Interface gleich noch mehr erzählen.
User InterfaceHier hat es die meisten Änderungen unter Haube gegeben, denn das User Interface bzw. die Bedienung der Niwalker Nova MM15 haben sich deutlich geändert. Es wäre überzogen, hier von einem komplett neuen UI zu sprechen, aber die Änderungen sind aus meiner Sicht durchweg positiver Natur und kommen den Wünschen der Anwender stark entgegen. Der am häufigsten kritisierte Punkt war die Tatsache, dass das Engineering Sample stets im High Mode mit 1000 Lumen startete, was sich mangels Mode Memory auch nicht ändern ließ. Dieses “Problem” besteht nun nicht mehr, da die Nova MM15 zum einen immer von Low nach High durchschaltet und zum anderen nun ein Mode Memory vorhanden ist, der den zuletzt eingestellten Leuchtmodus nach dem Einschalten wieder herstellt. Die Bedienung der Nova MM15 sieht nun wie folgt aus: 1. Ein- und ausgeschaltet wird die Niwalker Nova MM15, indem der Seitenschalter kurz durchgedrückt wird 2. Die einzelnen Leuchtmodi werden von Low bis High durchgeschaltet, indem der Seitenschalter gedrückt gehalten wird 3. Ist der gewünschte Leuchtmodus erreicht, wird der Seitenschalter losgelassen 4. Der Turbo Mode mit 5233 Lumen kann jederzeit durch einen schnellen Doppelklick auf den Seitenschalter aufgerufen werden 5. SOS und Strobe können jeweils durch einen schnellen Doppelklick auf den Seitenschalter im Turbo Mode aktiviert werden Um zu verhindern, dass die Niwalker Nova MM15 beim Transport in einer Tasche versehentlich eingeschaltet wird, ist sie mit einem Lockout Mode ausgestattet. Dieser wird durch einen Dreifachklick auf den Seitenschalter aktiviert und wird visuell durch das zweimalige Blinken der LEDs bestätigt. Der Lockout lässt sich durch einen erneuten Dreifachklick auf den Seitenschalter wieder deaktivieren, was ebenfalls mit einem zweimaligen Blinken quittiert wird. Darüber hinaus verfügt die Nova MM15 noch über eine Standby-Anzeige, welche die Betriebsbereitschaft der Lampe durch ein grünes Blinken des Seitenschalters alle vier Sekunden signalisiert. Leere bzw. leer werdende Akkus werden durch ein rotes Blinken des Seitenschalters angezeigt; in diesem Fall empfiehlt es sich, baldmöglichst die Akkus zu wechseln, da die Lampe andernfalls ausgeht. Im normalen Betrieb leuchtet der Seitenschalter permanent grün.
Nach wie vor gilt, dass man in geschlossenen Räumen mit der Aktivierung des Turbo Mode mit 5233 Lumen vorsichtig sein sollte, da man sich in diesem Modus schnell selbst blenden kann… Leuchtmodi und LaufzeitenWie ich eingangs schon erwähnte, gibt es bislang zu den einzelnen Leuchtmodi noch keine Angaben. Sobald mir diese vorliegen, werde ich das Review entsprechend aktualisieren. Die Niwalker MiniMax Nova MM15 verfügt nun über fünf reguläre Leuchtmodi sowie einen Turbo Mode, die durch Drücken des Seitenschalters bzw. einen Doppelklick darauf selektierbar sind:
Die mit Fragezeichen versehenen Angaben werde ich von Niwalker nach deren Urlaub bekommen, bis dahin lasse ich die Werte stehen, die für das Engineering Sample gelten. AkkucheckPositiv getestet habe ich die Niwalker Nova MM15 mit folgenden Akkus:
Alle drei Akkus passen sowohl von der Länge als auch vom Durchmesser problemlos in den Akkukäfig der Nova.
GrößenvergleichNatürlich darf auch der obligatorische Größenvergleich mit meinen bisherigen Referenzlampen Niteye EYE30 und Lumapower Signature LX nicht fehlen: Von links nach rechts: Niteye EYE30, Niwalker MiniMax Nova und Lumapower Signature LX Die Niteye EYE30 hat mir bislang treue Dienste erwiesen, nichtsdestrotrotz wird sie künftig der Niwalker Nova MM15 weichen müssen, die fortan in meinen Reviews als eine der beiden Referenzlampen fungiert. Technische Details
+ Sehr hell bei kompakter Größe + Feedback aus Engineering Sample-Review wurde von Niwalker umgesetzt – Tragegriff muss noch überarbeitet werden (größerer Abstand zum Lampenkörper) LuxmessungZur Luxmessung habe ich die Niwalker MiniMax Nova MM15 mit vier frisch geladenen Keeppower 18650 3400 mAh-Akkus bestückt und damit folgende Werte ermittelt:
Im Vergleich dazu die Werte vom Engineering Sample:
Anhand dieser Werte kann man gut erkennen, dass das Redesign der Reflektoren nicht umsonst war.
Die Beamshots wurden jeweils im Turbo Mode und im High Mode aufgenommen. High Mode (2000 Lumen)
Turbo Mode (5233 Lumen) Video
Das Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Niwalker Nova MM15 beim nächtlichen Einsatz:
Niwalker Nova MM15 at night
Fazit
Niwalker hat nicht zuviel versprochen, als es darum ging, Feedback einzusammeln und die Nova MM15 zu optimieren. Hier möchte ich ohne zu zögern behaupten, dass das wirklich gelungen ist, denn wenn ich das jetzt getestete Modell mit dem Engineering Sample vergleiche, dann liegen für mich persönlich schon fast Welten dazwischen. Vor allem das User Interface wurde stark überarbeitet und ist nun aus meiner Sicht praxistauglich. Nach wie vor ist die Nova MM15 für mich der absolute Lichthammer in dieser Größenklasse, und selbst wenn der Turbo Mode mit über 5000 LED-Lumen natürlich nicht stundenlang aktiviert werden kann, so ist er einfach im wahrsten Sinne des Wortes sehenswert. Von den mir bekannten Lampen in dieser Preis- und Größenklasse dürfte die Niwalker Nova MM15 helligkeitsmäßig ziemlich weit vorne stehen. Wie beim Engineering Sample auch habe ich die letzten Abende damit verbracht, die Lampe outdoormäßig zu testen. Mit der nun etwas höheren Reichweite, einer nach wie vor sehr angenehmen Lichtfarbe und den überarbeiteten Leuchtstufen ist die Niwalker MM15 für mich eine Taschenlampe, die man nicht mehr hergeben möchte, wenn man sie einmal live im Einsatz gesehen hat. Obgleich sie als EDC-Taschenlampe sicher zu schwer ist, so passt sie dennoch gut in die Jackentasche und lässt sich dank Lockout dort auch sicher unterbringen, ohne dass die Gefahr des versehentlichen Einschaltens besteht. Um es abschließend auf den Punkt zu bringen: Die Niwalker Nova MM15 ist mit Sicherheit kein Schnäppchen, aber angesichts des Preis-/Leistungsverhältnisses eine Taschenlampe, die den Vergleich auch mit deutlich teureren Modellen von Mitbewerbern nicht zu scheuen braucht. Bezugsquelle
Die Niwalker MiniMax Nova MM15 wird voraussichtlich ab Ende Februar 2014 im MSITC Shop erhältlich sein. |
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Review: EagleTac S200C2 XM-L2 915 ANSI-Lumen max.
EinführungDie EAGTAC S200C2 basiert rein technisch betrachtet auf der T200C2-Plattform, deshalb erlaube ich mir, mein Review zur T200C2 an dieser Stelle nochmal aufzugreifen und es an den entsprechenden Stellen hinsichtlich der EAGTAC S200C2 anzupassen. Nochmal kurz zum Unterschied zwischen T200C2 und S200C2: Die EAGTAC S200C2 ist ein kleiner, aber feiner Thrower, während hingegen die EAGTAC T200C2 ein guter Allrounder ist.
Verpackung und ZubehörDie EagleTac S200C2 wird in der gleichen Verpackung wie die großen Brüder aus der SX25L3/MX25L3-Serie ausgeliefert. Im Karton befindet sich folgendes Zubehör:
Erster EindruckDie EAGTAC S200C2 ist ordentlich verarbeitet, die Gewinde sind sauber geschnitten und hakeln nicht. EAGTAC-typisch erfolgt die Bedienung der S200C2 über das Drehen des Lampenkopfes, und hier kann man nicht viel falsch machen: Es gibt drei reguläre Leuchtmodi, und das wars auch schon. EAGTAC verzichtet hier komplett auf weitere Hidden Modes, wie man sie von anderen Modellen kennt. Das macht die EAGTAC S200C2 zur idealen Lampe für all jene, die kein kompliziertes User Interface mögen.
AkkukompatibilitätGetestet habe ich die EAGTAC S200C2 mit folgenden Akkus:
Im Gegensatz zur EAGTAC T200C2 hat der Flat Head-Akku von Keeppower bei meinen Tests mit der S200C2 nicht funktioniert. Vielleicht ist das bei anderen S200C2 anders, aber in diesem Fall weise ich vorsorglich darauf hin, dass man die EAGTAC S200C2 am besten nur mit Button Top-Akkus betreiben sollte.
Laufzeiten und Leuchtmodi
a) Bei Betrieb mit 2 x CR123A/16340:
b) Bei Betrieb mit 1 x 18650-Akku:
Bedingt durch den tieferen SMO-Reflektor im Vergleich mit der T200C2 bietet die EAGTAC S200C2 eine deutlich höhere Reichweite. EagleTac bzw. EAGTAC gibt hier ca. 381 Meter an, was ich für realistisch halte. Nach 200 Sekunden Betrieb im höchsten Modus schaltet die Lampe die Leuchtleistung um 10% herunter.
Technische Details
Größenvergleich
Von links nach rechts: Niwalker MiniMax Nova MM15, EagleTac S200C2 u. Lumapower Signature LX.
LuxmessungMit einem frisch geladenen Keeppower-Akku habe ich ca. 37.900 Lux@1m gemessen.
BeamshotsAlle Beamshots wurden mit einem frisch geladenen Keeppower-Akku im High Mode aufgenommen.
VideoEin Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die EAGTAC S200C2 beim nächtlichen Einsatz: EAGTAC S200C2 at night
FazitDass EagleTac respektive EAGTAC nach der T200C2 nun auch die S200C2 nachgeschoben hat, finde ich gut, denn neben der einfachen Bedienung bietet dieser kompakte kleine Thrower mit ca. 381 Meter Reichweite eine recht gute Leistung, die sich auch vor anderen Semi-Throwern nicht zu verstecken braucht. Auch bei der EAGTAC S200C2 gibt es nicht viel, was man falsch machen kann: Akku rein, einschalten, am Lampenkopf die gewünschte Leuchtstufe einstellen und fertig. Von der Länge her ist die EAGTAC S200C2 gerade noch Jackenkompatibel, für die Hosentasche ist sie meiner Meinung nach schon einen Tick zu lang. Auf jeden Fall hat EAGTAC mit der S200C2 einen weiteren ernst zu nehmenden Kandidaten in der Klasse der kompakten Thrower auf den Markt gebracht, was ich für sehr begrüßenswert halte, denn so ist für jeden was dabei: Die T200C2 als leistungsfähiger Allrounder, und die S200C2 als starker Semi-Thrower mit einer im wahrsten Sinne des Wortes sehenswerten Reichweite.
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Transcend 16 GB SDHC Card mit vorinstalliertem Raspbian Image
Der Raspberry Pi ist ein sehr interessanter Kleinstcomputer, der sich vielseitig verwenden lässt. Egal, ob als Media Center fürs Wohnzimmer zur Wiedergabe multimedialer Inhalte oder als Infrastrukturserver fürs Heimnetzwerk. Üblicherweise startet der Raspberry Pi sein Betriebssystem von einer leistungsfähigen SDHC Flash Card, die allerdings erst einmal mit einem bootfähigen Betriebssystem wie Raspbian bestückt werden muss. Falls Sie die Anschaffung eines Raspberry Pi ins Auge fassen, sich jedoch nicht mit der Installation von Images auf SDHC-Karten herumschlagen wollen, dann können Sie auch zu einer Transcend 16 GB SDHC Card (Class 10) mit vorinstalliertem Raspbian Image greifen. Auf der SDHC Card befindet sich ein vorinstalliertes aktuelles Raspbian-Image; Sie müssen die Karte nur noch in Ihren Raspberry Pi einlegen und den Konfigurationsprozess durchlaufen. Falls Sie ein komplett konfiguriertes Raspbian auf SDHC Card erwerben möchten (Konfigurationsprozess komplett abgeschlossen), dann helfen wir selbstverständlich auch hier gerne weiter. Nutzen Sie einfach unser Kontaktformular, um ein konkretes Angebot anzufordern. |
Kaufberatung zu Taschenlampen im Internet
Egal, ob Fernseher, Digitalkameras oder Autos: Es gibt nahezu zu jedem Thema Fachforen im Internet, in denen oft auch eine Kaufberatung angeboten wird. Das ist auch beim Thema Taschenlampen nicht anders, und da ich als Taschenlampen-Händler mit diesem Thema natürlich auch regelmäßig zu tun habe, möchte ich an dieser Stelle kurz meine Erfahrungen zum Thema Beratung in Fachforen zusammenfassen:
Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass ich generell nur Taschenlampen empfehle, die ich selber getestet habe und über deren Qualität ich mir auch ein Urteil bilden kann, und das wird auch in Zukunft so bleiben. Die Rückmeldungen unserer Kunden zeigen jedenfalls, dass ich mit dieser Vorgehensweise nicht ganz falsch liege. |
Video Review: NiteCore Chameleon CR6 Rotlicht
Die NiteCore Chameleon-Serie bietet neben zwei Haupt-LEDs mit Weiß-, Rot-, Blau- und Grünlicht auch noch zwei Sekundär-LEDs, die für den Nahbereich gedacht sind. Mit 120 ANSI-Lumen für die farbige LED (ich habe in meinem Review die NiteCore CR6 mit Rotlicht getestet) bietet die NiteCore Chameleon eine ordentliche Leuchtleistung. NiteCore Chameleon CR6
Bedingt durch die farbigen LEDs ist die NiteCore Chameleon-Serie sehr vielseitig einsetzbar und dürfte sich vor allem bei Jägern, aber auch bei Geocachern und im taktischen Bereich bald großer Beliebtheit erfreuen. Erhältlich ist die NiteCore Chameleon-Serie im MSITC-Shop. |
Review: NiteCore HC50 XM-L2 565 ANSI-Lumen max.
EinleitungDie HC50 ist die erste Stirnlampe im Produktportfolio von NiteCore. Mit einer XM-L2-LED und maximal 565 ANSI-Lumen ist sie technisch auf der Höhe der Zeit, und was sie sonst noch für Besonderheiten bietet, möchte ich in diesem Review vorstellen. Wie immer gilt: Alle Angaben wie Lumen, Laufzeiten usw. habe ich der NiteCore-Homepage entnommen, die Luxmessung habe ich selber durchgeführt. Die Bedienung der NiteCore HC50 werde ich nicht in epischer Breite wiedergeben, da der Lampe zum einen eine deutsche Bedienungsanleitung beiliegt und diese zum anderen so verständlich geschrieben ist, dass man gut damit klar kommt.
Verpackung und Lieferumfang
Ausgeliefert wird die NiteCore HC50 in der bekannten gelb-schwarzen Verpackung. Im Lieferumfang ist folgendes Zubehör enthalten:
Erster EindruckDie NiteCore HC50 ist kein Kleinkaliber, sondern eine ausgewachsene Stirnlampe. Das ist nicht negativ gemeint, denn immerhin wird die HC50 mit einem 18650-Akku oder zwei CR123A-Zellen betrieben, was natürlich schon einen gewissen Platz in Anspruch nimmt. Mit Hilfe des mitgelieferten Tragebandes lässt sich die NiteCore HC50 individuell für jede Kopfgröße einstellen, und das Band an sich hinterlässt – genauso wie die Lampe selber – einen stabilen Eindruck. Eine Besonderheit ist die Tatsache, dass die HC50 sowohl weißes als auch rotes Licht bietet, das von zwei kleinen roten LEDs erzeugt wird, die neben der XM-L2-LED positioniert sind. Hier darf man kein Reichweitenwunder erwarten, aber für den Nahbereich und die Erhaltung der Nachtsichtfähigkeit sind diese zwei LEDs meiner Meinung nach ausreichend, doch dazu nachher noch mehr.
VerarbeitungHier gibt es im positiven Sinne nicht viel zu sagen. Die NiteCore HC50 ist eine eine Kopflampe, wie ich sie von NiteCore nicht anders erwarte: Ordentliche Anodisierung ohne Kratzer oder Fehler in der Beschichtung, eine sauber zentrierte LED sowie eine alles in allem gute bis sehr gute Verarbeitung der Lampe. Das Gewinde ist gut gefettet, so dass sich Akkus bzw. CR123A-Batterien leicht entnehmen bzw. wechseln lassen. Ich habe die HC50 mit Akkus von Keeppower und Enerdan getestet, und selbst die ansonsten etwas dickeren Keeppower 18650 3400 mAh-Akkus passen hinein, wenngleich sie auch nicht ganz von alleine hineinflutschen. Eine Sache möchte ich jedoch nicht unerwähnt lassen, die ich für meinen Teil etwas störend finde. Um nämlich den Deckel wieder aufschrauben zu können, muss ein Stift im Deckel haargenau mit dem passenden Loch in der Lampe übereinstimmen, sonst lässt sich der Deckel nicht zudrehen. Bei Tageslicht bzw. Helligkeit mag das ja noch in Ordnung sein, aber wer im Dunkeln seinen Akku wechseln muss, ohne eine Backup-Lampe am Mann zu haben, der könnte viel Freude damit haben…
AkkukompatibilitätIch habe die NiteCore HC50 mit verschiedenen Akkus getestet, da ich keinen Hinweis darauf entdeckt habe, ob nur Akkus mit Button Top oder auch Akkus mit Flat Top funktionieren. Das Ergebnis war recht eindeutig, denn Akkus mit flachem Pluspol (Flat Top) scheint die HC50 zu verschmähen. Mit folgenden Akkus hingegen hat sie problemlos funktioniert:
Bedienung / User InterfaceIch nehme gleich vorweg, dass ich nicht in epischer Breite die Bedienung der HC50 beschreiben möchte, denn die mitgelieferte deutsche Bedienungsanleitung ist ausführlich genug, so dass ich nicht nochmal alles wiederholen möchte. a) Reguläre Leuchtmodi Diese werden aktiviert, indem bei eingeschalteter Lampe der Clicky leicht durchgedrückt wird. Die einzelnen Leuchtstufen werden wie folgt durchgeschaltet:
Dank Mode Memory merkt sich die NiteCore HC50 den zuletzt verwendeten Leuchtmodus und stellt diesen nach dem Einschalten wieder her. b) Rotlicht Um das Rotlicht zu aktivieren, muss der Clicky bei ausgeschalteter Lampe ganz durchgedrückt und für mehr als eine Sekunde in dieser Position gehalten werden. In diesem Modus liefert die HC50 1,2 Lumen, was für viele Einsatzbereiche ausreichend ist und vor allem die Nachtsichtfähigkeit nicht zerstört. Rotes Blinklicht gibt es natürlich auch noch; aktivieren kann man es, indem man bei eingeschaltetem Rotlicht den Clicky nochmal bis zur Hälfte durchdrückt. c) Strobe, SOS und Beacon Zusätzlich zu den regulären Leuchtmodi sowie Rotlicht verfügt die NiteCore HC50 über Blinkmodi. Diese werden aktiviert, indem der Clicky zweimal schnell hintereinander bei eingeschalteter Lampe komplett durchgedrückt wird. Sobald sich die Lampe in diesem Modus befindet, können die einzelnen Submodi wie Strobe, SOS und Beacon der Reihe nach durchgeschaltet werden, indem der Clicky kurz und bis zur Hälfte durchgedrückt wird.
BatteriestandanzeigeAdäquat zu anderen NiteCore-Modellen verfügt auch die NiteCore HC50 über eine integrierte Batteriestandanzeige, die je nach Kapazität des eingelegten Akkus rot oder grün leuchtet und die ermittelte Akkukapazität visualisiert. Das wird aber wie gesagt in der Bedienungsanleitung ausführlich beschrieben, deshalb fasse ich mich an dieser Stelle kurz. Leuchtmodi und Laufzeiten
Der Turbo Mode schaltet – wie schon von anderen NiteCore-Modellen bekannt – automatisch nach drei Minuten die Leuchtleistung herunter, um eine Überhitzung vermeiden. Das gleiche gilt, wenn die Temperatur 55 Grad erreicht, denn dann reagiert der eingebaute Temperatursensor und regelt die HC50 ebenfalls zurück. Davon abgesehen, finde ich die Abstufung der Leuchtmodi gelungen. Der Ultra Low Mode eignet sich z.B. sehr gut für Nachtcaches, um Stationsbeschreibungen lesen zu können, ohne dass die Nachtsichtfähigkeit verloren geht. Das gleiche gilt auch für den Rotlichtbetrieb, den ich ebenfalls für ein sinnvolles Feature halte.
Technische Details
Pro und Contra+ Praxisnahe Abstufung der Leuchtmodi + Rotlicht zur Erhaltung der Nachtsichtfähigkeit – Deckel lässt sich nur aufschrauben, wenn Stift im Deckel genau positioniert ist
BeamshotsDie Beamshots zeigen die NiteCore HC50 im Turbo Mode.
LuxmessungBei einer Luxmessung habe ich folgende Werte mit einem frisch geladenen Keeppower 18650 2600-Akku ermittelt:
An den Luxwerten kann man auch gut erkennen, dass die NiteCore HC50 wirklich ein reinrassiger Fluter für den nahen und mittleren Bereich ist. Laut Hersteller hat die HC50 einen Abstrahlwinkel von 100°. GrößenvergleichDamit man sich einen besseren Eindruck von der Größe der NiteCore HC50 verschaffen kann, habe ich sie wie üblich mit meinen Referenzlampen verglichen. An dieser Stelle noch ein kurzer Hinweis: Die Niteye EYE30 hat mir bislang als eine meiner beiden Referenzlampen treue Dienste geleistet. Nichtsdestotrotz wird sie zukünftig durch die Niwalker Nova MM15 ersetzt, und den Anfang mache ich in diesem Review.
VideoEin Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die NiteCore HC50 beim nächtlichen Einsatz: NiteCore HC50 nightly video review
FazitNachdem NiteCore in der Vergangenheit stets nur Taschenlampen herausgebracht hat, finde ich es gut, dass zur Abwechslung nun auch mal eine Stirnlampe folgt. Dass die NiteCore HC50 sowohl Rot- als auch Weißlicht bietet, ist aus meiner Sicht sehr begrüßenswert, denn das erweitert das Einsatzspektrum doch deutlich. Es gibt viele Anwendungsbereiche, wo möglichst wenig Licht oder idealerweise auch Rotlicht gefragt ist, um die Nachtsichtfähigkeit zu erhalten. Entgegen meinen ersten Tests (bei denen ich bewusst nicht in die Bedienungsanleitung geschaut habe) hat sich nun nach längerer Beschäftigung mit der NiteCore HC50 herausgestellt, dass das User Interface doch relativ simpel zu bedienen ist. Obgleich mir immer noch nicht ganz klar ist, weshalb eine Stirnlampe Modi wie Strobe, Beacon oder SOS benötigt, sind diese glücklicherweise nicht in der normalen Leuchtreihenfolge enthalten. Der Zugriff auf das Rotlicht funktioniert auch schnell und einfach, was ich für einen großen Pluspunkt halte. Aufgrund der Flooder-Charakteristik der NiteCore HC50 sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Reichweite dieser Stirnlampe begrenzt ist, und zwar laut Hersteller auf ca. 85 Meter. Das ist für die meisten Anwendungsbereiche ausreichend, zumal Turbo und High Mode ordentlich hell sind und eine sehr gute Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereiches bieten. Außerdem bietet die NiteCore HC50 meiner Meinung nach ein tolles Preis-/Leistungsverhältnis, und wenn ich nicht schon eine Spark ST6-Stirnlampe für diverse Outdoor-Aktivitäten hätte, dann hätte ich mich ohne lange zu zaudern für die HC50 entschieden.
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Review: EagleTac T200C2 XM-L2 1116 Lumen max.
EinführungDieses Review wird etwas kürzer ausfallen als gewohnt, aber lieber ein kurzes als gar kein Review, und deshalb fange ich gleich mit den wichtigsten Punkten an.
Verpackung und ZubehörNun kommt auch die EagleTac T200C2 in der gleichen Verpackung daher wie die großen Brüder aus der SX25L3/MX25L3-Serie. Im Karton befindet sich folgendes Zubehör:
Erster EindruckDie EAGTAC T200C2 ist ordentlich verarbeitet, die Gewinde sind sauber geschnitten und hakeln nicht. EAGTAC-typisch erfolgt die Bedienung der T200C2 über das Drehen des Lampenkopfes, und hier kann man nicht viel falsch machen: Es gibt drei reguläre Leuchtmodi, und das wars auch schon. EAGTAC verzichtet hier komplett auf weitere Hidden Modes, wie man sie von anderen Modellen kennt. Das macht die EAGTAC T200C2 zur idealen Lampe für all jene, die kein kompliziertes User Interface mögen. Etwas verwirrend sind die unterschiedlichen Angaben zu den ANSI-Lumen: Auf der Schachtel prangt ein Aufkleber, auf dem 1048 ANSI-Lumen angegeben sind, während es hingegen auf der EAGTAC-Homepage “nur” 913 ANSI-Lumen sind. Wie dieser Unterschied zustande kommt, weiß ich nicht.
AkkukompatibilitätGetestet habe ich die EAGTAC T200C2 mit folgenden Akkus:
Erstaunlicherweise hat die EAGTAC T200C2 auch mit dem Keeppower 18650 Flat Head-Akku funktioniert, obwohl in der Bedienungsanleitung explizit darauf hingewiesen wird, dass nur Akkus mit Button Top verwendet werden können.
Laufzeiten und Leuchtmodi
a) Bei Betrieb mit 2 x CR123A/16340:
b) Bei Betrieb mit 1 x 18650-Akku:
Bedingt durch den SMO-Reflektor bietet die EAGTAC T200C2 eine brauchbare Reichweite. EagleTac bzw. EAGTAC gibt hier ca. 238 Meter an, was ich für realistisch halte. Nach 200 Sekunden Betrieb im höchsten Modus schaltet die Lampe die Leuchtleistung um 10% herunter.
Technische Details
GrößenvergleichVon links nach rechts: Niteye EYE30, Niwalker MiniMax Nova MM15, EagleTac T200C2 u. Lumapower Signature LX.
LuxmessungMit einem frisch geladenen Keeppower-Akku habe ich 17100 Lux@1m gemessen.
BeamshotsReiche ich nach, da es mir heute nicht mehr dafür gereicht hat.
VideoEin Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die EagleTac T200C2 beim nächtlichen Einsatz: EAGTAC T200C2 at night
FazitAuch hier fasse ich mich ausnahmsweise mal etwas kürzer. Mit der EAGTAC T200C2 hat EagleTac bzw. EAGTAC (ich muss mich an den neuen Namen erst noch gewöhnen…) eine Taschenlampe auf den Markt gebracht, die sich auf das wesentliche konzentriert. Drei Leuchtmodi, kein Geblinke, keine Programmierbarkeit – ich bin sicher, dass diese Kombination ihre Fans finden wird, zumal die T200C auch helligkeitsmäßig gut mit anderen Lampen mithalten kann. Betrachtet man zusätzlich noch das Preis-/Leistungsverhältnis, dann bekommt man mit der EAGTAC T200C2 einen leistungsfähigen Allrounder zu einem Tarif, der kein allzu großes Loch in die Geldbörse reißt. Eingedenk der Tatsache, dass die EAGTAC T200C zur Not auch mit CR123A-Batterien betrieben werden kann, eröffnet sich damit ein günstiger Einstieg in die Welt der Lithium-(Ionen)-Taschenlampen.
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Engineering Sample Review: Niwalker MiniMax Series Nova MM15 2 x MT-G2 5233 Lumen max.
EinführungIch möchte gleich vorab darauf hinweisen, dass dieses Review auf einer Vorabversion (Engineering Sample) der Niwalker MiniMax Nova basiert. Es ist nicht unmöglich, dass sich die technischen Details noch ändern und in der finalen Produktversion ein wenig anders aussehen. Des Weiteren wird Niwalker noch das Feedback der Tester auswerten und ggf. noch weitere Änderungen einfließen lassen. Dazu kann ich noch kurz anmerken, dass mir die Niwalker MiniMax Nova seit mehreren Wochen vorliegt und ich deshalb auch schon einige Änderungswünsche bzw. Verbesserungsvorschläge eingereicht habe – ob und wie sie umgesetzt werden, wird sich noch zeigen. So, nun aber genug der vielen Worte. Die Niwalker MiniMax Nova ist für mich insofern eine bemerkenswerte Taschenlampe, weil sie trotz ihrer kompakten Größe eine maximale Leuchtleistung von 4500 ANSI-Lumen(!) erzielt, was in etwa 5233 LED-Lumen entspricht. Was die MiniMax Nova sonst noch an Besonderheiten mitbringt, möchte ich in diesem Review kurz vorstellen.
Verpackung und ZubehörDazu gibt es wenig zu sagen, da ich die MiniMax Nova ohne jegliches Zubehör erhalten habe. Wie der finale Lieferumfang aussieht, wird sich noch zeigen.
Erster EindruckKlein und kompakt wäre angesichts dessen, was diese Lampe zu leisten vermag, sicher ein wenig untertrieben. Aus diesem Grund hole ich mal etwas weiter aus: Ich kenne zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Reviews keine andere Taschenlampe, die mit zwei MT-G2-LEDs ausgestattet, als reiner Flooder konzipiert wurde und satte 5233 Lumen bietet, die erst nach 10 Minuten Dauerbetrieb heruntergeregelt werden. Ja, richtig gelesen: Der step down der Niwalker MiniMax Nova schlägt nicht schon nach zwei oder drei Minuten zu, sondern tatsächlich erst nach 10 Minuten. Bis dahin wird das kleine Kraftpaket zwar ziemlich heiß (was bei dieser Leistung auch nicht weiter verwunderlich ist), aber dieser Zeitraum ist meiner Meinung nach schon recht ordentlich. Betrieben wird die Niwalker MiniMax Nova mit vier 18650-Akkus, und hier gilt wieder einmal mehr, dass man der Lampe ordentliche Akkus gönnen sollte. Mit No-Name-Akkus wird das Vergnügen ein kurzes bleiben, sofern sich die MiniMax Nova überhaupt damit betreiben lässt.
VerarbeitungHier gibt es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Die Anodisierung ist fehlerfrei aufgebracht, und auch etwas dickere Akkus wie die Keeppower 18650 3400 mAh passen problemlos in den Akkukäfig. An meinem Engineering Sample befindet sich noch eine Bohrung, mittels derer sich die Lampe an einem Stativgewinde befestigen lässt. Darüber hinaus war von Niwalker geplant, der MiniMax Nova einen Tragegriff zu spendieren, da sie wie gesagt bei längerem Betrieb im Turbo Mode doch sehr heiß wird.
User InterfaceBedient wird die Niwalker MiniMax Nova MM15 über einen flachen Clicky am Lampenkopf, der plan ins Gehäuse integriert ist. Genau aus diesem Grund habe ich Niwalker vorgeschlagen, den Clicky so zu modifizieren, dass er z.B. auch bei Dunkelheit leicht ertastet werden kann. Beim mir vorliegenden Engineering Sample ist noch kein Mode Memory vorhanden, dieser soll aber in der finalen Version nachgeliefert bzw. integriert werden. Ein- und ausgeschaltet wird die MiniMax mit einem Druck auf den Clicky; wird dieser leicht durchgedrückt, dann rampt die MiniMax Nova von 1000 Lumen (High Mode) nach unten durch und beginnt dann wieder im Low Mode bei 10 Lumen. Als kleines Gimmick am Rande bietet die Niwalker MiniMax Nova MM15 einen beleuchteten Schalter, der im Betrieb grün leuchtet. Mit einem Doppelklick auf den Schalter wird dann der Turbo Mode mit 5233 Lumen aktiviert – hier ist etwas Vorsicht in geschlossenen Räumen geboten, da man sich in diesem Modus schnell selbst blenden kann… Leuchtmodi und LaufzeitenZu den genauen Laufzeiten gibt es bislang noch keine Angaben. Die Niwalker MiniMax Nova verfügt über fünf reguläre Leuchtmodi, die durch das Drücken des Clickies bzw. einen Doppelklick darauf selektierbar sind:
GrößenvergleichNatürlich darf auch der obligatorische Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niteye EYE30 und Lumapower Signature LX nicht fehlen: Von links nach rechts: Niteye EYE30, Niwalker MiniMax Nova und Lumapower Signature LX
Technische DetailsWichtiger Hinweis zu den technischen Details: Diese können sich teilweise in der finalen Produktversion noch ändern.
Pro und ContraDa es sich wie gesagt um ein Engineering Sample handelt, möchte ich hier noch keine Wertung abgeben.
LuxmessungZur Luxmessung habe ich die Niwalker MiniMax Nova MM15 mit vier frisch geladenen Keeppower 18650 3400 mAh-Akkus bestückt und damit folgende Werte ermittelt:
BeamshotsDie Beamshots wurden jeweils im Turbo Mode und im High Mode aufgenommen. High Mode (1000 Lumen) Turbo Mode
VideoDas Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night reiche ich nach, sobald meine Arbeitsumgebung nach einem PC-Crash wieder vollständig eingerichtet ist.
Vorläufiges FazitIch schreibe hier ausdrücklich vorläufiges Fazit, weil ich ein Engineering Sample getestet habe, dessen Daten und Merkmale vom Final Release abweichen können. Niwalker ist jedenfalls sehr an Feedback interessiert, und das, was mir bislang auffiel bzw. was ich noch als verbesserungswürdig erachte, habe ich deshalb dem Hersteller auch schon kommuniziert. Die Niwalker MiniMax Nova MM15 ist zweifelsohne eine der hellsten und zugleich kleinsten Taschenlampen, die ich kenne. Ob es nun tatsächlich 5233 Lumen oder “nur” 5000 Lumen sind, würde ich an dieser Stelle als nebensächlich bezeichnen – wer die Lampe einmal im Turbo Mode auf höchster Leuchtstufe erlebt hat, dem wird jedenfalls ein Ausdruck der Verzückung über die Lippen gleiten, dessen bin ich mir sicher… Nein, im Ernst: Es ist für mich wirklich sehr bemerkenswert, was Niwalker da aus dem Hut gezaubert hat. Ich hatte die letzten Wochen genug Gelegenheit, mit dieser Lampe herumzuspielen, und ich habe mich regelmäßig dabei ertappt, wie ich in der ein oder anderen dunklen Ecke beim Abendspaziergang oder anderen Outdoor-Aktivitäten den Turbo Mode aktiviert habe, weil er einfach beeindruckend ist. Allzu hohe Reichweiten darf man indes nicht erwarten, da die Niwalker Nova MM15 als reinrassiger Flooder konzipiert wurde, aber dafür leuchtet sie breitflächig und mit einer angenehmen Lichtfarbe aus. Das Final Release der Niwalker MiniMax Nova MM15 wird (hoffentlich) noch vor Weihnachten erscheinen, und dann werde ich dieses Review entsprechend ergänzen.
BezugsquelleDie Niwalker MiniMax Nova MM15 wird in einigen Wochen im MSITC Shop erhältlich sein. |
Produktankündigung: EagleTac MX25L3 und MX25L3C
EagleTac hat mit der EagleTac MX25L3 weiteres Modell angekündigt, das technisch nahezu identisch zur EAGTAC SX25L3 ist. Es gibt jedoch eine sichtbare Ausnahme, und das ist der größere Lampenkopf, der von EagleTac auch als Turbo Reflector Head bezeichnet wird. Dank dieses größeren Lampenkopfes bieten beide EagleTac MX25L3-Modelle (MT-G2 P0- und XM-L2-LED) eine deutlich höhere Reichweite als die SX25L3-Pendants. Preislich liegen die MX25L3-Modelle höher, bieten dafür auch aber mehr Leistung hinsichtlich Lux und Reichweite. Des Weiteren hat EAGTAC die MX25L3C angekündigt, wobei das C hier für “compact” steht. Mit der MX25L3C bringt EagleTac ein weiteres interessantes Modell aus der MX25L3-Reihe auf den Markt, die gleich zwei Besonderheiten zu bieten hat. Zum einen ist sie eine der ersten Taschenlampen, die mit 6 x Nichia 219 B11- LEDs ausgestattet sind, und zum anderen handelt es sich um eine verkürzte Variante der MX25L3 (MX25L3C = compact), d.h. sie ist kürzer und kompakter als die MX25L3-Modelle mit Turbo Reflector Head. Die Nichia-LEDs haben einen neutralweißen Farbton mit einer Lichttemperatur von 4500K. Die neuen EagleTac-Modelle sind voraussichtlich ab Mitte November 2013 im MSITC Shop erhältlich. Vorbestellungen sind empfehlenswert, da die erste Lieferung sicher schnell vergriffen sein wird! Ein Review zu den neuen Modellen wird nach Produktverfügbarkeit folgen. |
Produktupdate: MTE H6-1s XM-L2 1200 Lumen max.
Der bekannte und bewährte Kompakt-Thrower MTE H6-1 wurde einem Facelift unterzogen. Neben der Namensänderung auf MTE H6-1s wurde die LED auf eine moderne XM-L2-LED aktualisiert und die maximale Leuchtkraft von 1000 Lumen auf 1200 Lumen gesteigert. Damit liefert die MTE H6-1s nun sehr gute 38.600 Lux, was für einen Thrower in dieser Größenklasse aus meiner Sicht als exzellenter Wert durchgeht. Zum Vergleich: Das Vorgängermodell erzielte ca. 26.000 Lux, so dass man von einer deutlichen Steigerung sprechen kann. Aufgrund ihrer kompakten Maße passt die MTE H6-1s noch in die Jackentasche und eignet sich dadurch hervorragend als Begleiter für die abendliche oder morgendliche Hunderunde zur kalten Jahreszeit ebenso wie zum Geocaching oder andere Outdoor-Anwendungen, wenn eine hohe Reichweite gefragt ist (> 400 Meter). Das folgende Video aus der der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die MTE H6-1s im nächtlichen Einsatz: MTE H6-1s XM-L2 nightly video review
Die aktualisierte MTE H6-1s ist ab sofort bei uns im Shop erhältlich. |