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Review: XENO E06 V5 XP-G R5 195 OTF-Lumen max.
Posted on July 11th, 2010 No commentsZhongwin ist ein bislang in Deutschland eher unbekannter Hersteller, der jedoch einige interessante Taschenlampen im Portfolio hat. Von Zhongwin gibt es zwei Marken, und zwar XENO und FARKA. Beide Marken überzeugen durch ihre sehr gute Qualität sowie einige sinnvolle Features, doch mehr dazu im Review.
Verpackung/Zubehör
Die XENO E06 V5 wird in einer Pappschachtel ausgeliefert, in der sich folgendes Zubehör befindet:
- Handschlaufe
- Ersatz-Clicky
- Zwei Ersatz-O-Ringe
- Längenverstellbares LanyardDas längenverstellbare Lanyard ist dasselbe Modell wie auch bei der FARKA F8 V5 und der XENO G5.
Erster Eindruck
Die XENO E06 V5 wird von Zhongwin als Thrower positioniert, der mit zwei AA-Zellen betrieben wird. Laut Hersteller soll sie 200 Meter Reichweite erzielen, und nach meinen Tests zu urteilen, denke ich, daß das ganz gut hinkommt. Aufgrund des tiefen SMO-Reflektors ist die XENO E06 V5 nicht mehr ganz so handlich, läßt sich aber immer noch gut in der Jackentasche unterbringen. Ein Holster ist im Lieferumfang nicht enthalten.
Mit ihrer zeitgemäßen XP-G R5 LED und 195 OTF-Lumen dürfte die XENO E06 V5 einer der wenigen Thrower sein, die mittels AA-Zellen betrieben werden. Beim Thema Qualität hingegen unterscheidet sie sich nicht von der FARKA F8 V5 oder der XENO G5: Exzellente Verarbeitung und Qualität sind auch bei der XENO E06 V5 anzutreffen.
Wie auch die FARKA F8 G5 und die XENO G5 wird die XENO E06 V5 in “Canon Grey” (Kanonengrau) ausgeliefert, und in der Mitte des Batterierohrs befindet sich auch wieder der schon bekannte Gummiring, der zusätzlich Grip geben soll. Auch hier läßt sich der Gummiring selbstverständlich entfernen.
Verarbeitung
Sauber und gleichmäßig aufgebrachte Anodisierung nach HA Type III, ordentliche Gewinde, Doppel-O-Ringe, vergoldete oder mit Bronze überzogene Kontakte: Auch hier hat Zhongwin sehr ordentlich gearbeitet, die Verarbeitungsqualität ist wie bei der FARKA F8 V5 und der XENO G5 ausgezeichnet.
Leuchtkraft
Die XENO E06 V5 ist ein Thrower mit max. 195 OTF-Lumen und zwei unterschiedlich abgestuften Modi:
- High (195 OTF-Lumen/1,5h)
- Low (30 OTF-Lumen/4h)Für den einen mag das schon fast wieder zu minimalistisch sein, dem anderen gefällt es. Ich hätte mir hier noch einen dritten Modus irgendwo zwischen 195 Lumen und 30 Lumen gewünscht, andererseits ist das nicht wirklich tragisch. Wenn man sich mal an die zwei Modi gewöhnt hat, dann kommt man damit auch gut zurecht, zumal auch hier unnützes Geblinke wie Strobe und SOS weggelassen wurde.
Die 195 OTF-Lumen sind meiner Meinung übrigens ordentlich hell, und ohne nachgemessen zu haben (ich besitze keine entsprechenden Gerätschaften), würde ich behaupten, daß es ca. 230-250 Lumen bei anderen Lampen entsprechen dürfte.
Modi
Die XENO E06 V5 verfügt über folgende Modi und Laufzeiten:
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High: 195 OTF-Lumen/1,5h
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Low: 30 OTF-Lumen/4h
Der Clicky der XENO E06 V5 ist übrigens sehr leichtgängig. Es genügt bereits ein ganz sanfter kurzer Druck auf den Clicky, um die Modi umzuschalten.
Technische Details:
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Außergewöhnliche hohe Stoßfestigkeit
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CREE XP-G 1B R5
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Farbtemperatur 1B, 6500~7000, Cool White
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Zwei Modi
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Max. 195 OTF-Lumen Output (OTF = Out of the front)
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Endkappenschalter
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Vorfokussiert
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Hocheffizienter polierter/glänzender SMO-Reflektor mit 2,65cm Durchmesser
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Reichweite: max. 200 Meter
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Energieversorgung: 2 x AA-Batterie/Akku (Achtung: Auf keinen Fall mit 2 x 14500-Akku betreiben!)
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Betriebsspannung: DC0.8~4.2V
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Laufzeit: High/195 Lumen = 1,5h, Low/30 Lumen = 4h
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Rutschfeste Beschichtung
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Länge: 16,2 cm
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Durchmesser: 3,6 cm
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Gewicht: 156 Gramm (ohne Batterien)
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Hergestellt aus widerstandsfähigem Flugzeugaluminium
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Anodisierung HA Type III
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Wasserdicht nach IPX-7 mit doppelten O-Ringen
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Gehärtete Linse mit Antibeschlag-Beschichtung
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Fluoreszierender O-Ring im Lampenkopf (GITD)
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Fluoreszierende Endschalterkappe
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Taktischer Clicky
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Wegrollschutz
Pro:
- Hervorragende Qualität und VerarbeitungContra:
- Ein Zwischenmodus mehr hätte nicht geschadet
- Kein Holster verfügbarFazit
Good job, Zhongwin. Mit der XENO E06 V5 hat der Hersteller eine Lampe mit einigem Potential auf den Markt gebracht.
Überdies besitzt die XENO E06 V5 hervorragende Thrower-Fähigkeiten. Selbst wenn sie die vom Hersteller angegebenen 200 Meter nicht ganz erreichen sollte, so sorgt sie mit 195 OTF-Lumen für eine ordentliche Ausleuchtung, und das mit handelsüblichen AA-Zellen. Aus diesem Grund spreche ich der XENO E06 V5 auch eine ganz klare Empfehlung für all jene Einsatzbereiche aus, in denen eine höhere Reichweite gewünscht wird. Da sie außerdem auch noch soviel Spill besitzt, um den nahen Bereich adäquat ausleuchten zu können, ist sie besonders für Geocacher und Nachtcaches interessant: Sie vereint Reichweite und Nahausleuchtung, so daß man im dunklen Wald nicht nur den 150 Meter entfernten Reflektor damit findet, sondern auch die verborgene Baumwurzel erkennt, über die man sonst möglicherweise mangels ausreichender Beleuchtung gestolpert wäre…
Bezugsquelle
Die XENO E06 V5 ist bei uns im Shop erhältlich.
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Alternativen zur Fenix LD20: Olight, iTP Light, Lumapower und 4sevens Quark
Posted on March 22nd, 2010 No commentsWenn man sich ein wenig in diversen Foren umhört und Kaufempfehlungen vergleicht, dann wird in der Regel immer die Fenix LD20 empfohlen, sobald nach einer universellen Taschenlampe gefragt wird, die mit zwei AA-Zellen betrieben werden kann. Da wir selber auch regelmäßig derartige Anfragen erhalten und es natürlich auch adäquate Produkte von anderen Anbietern gibt, möchte ich in diesem Artikel näher auf dieses Thema eingehen.
Die Fenix LD20 ist zweifellos eine sehr gute und qualitativ äußerst hochwertige Taschenlampe. Es gibt allerdings auch weitere Hersteller, die ebenfalls hervorragende Alternativen im Angebot haben, und diese möchte ich im folgenden kurz vorstellen und auch kurz auf die Besonderheiten der einzelnen Lampen eingehen.
Von oben nach unten: 4sevens Quark AA² R5 Edition, Olight I25 Infinitum, Lumapower Vantage VT-01, iTP Light SA2 Eluma, Fenix LD20
Hinweis zu den Beamshots
Da ein Bild bekanntlich mehr als 1000 Worte sagt, habe ich von jeder der nachfolgenden Lampen jeweils zwei Beamshots sowohl im höchsten als auch im niedrigsten Leuchtmodus erstellt.
- Der "Klassiker" schlechthin, hoher Bekanntsheitsgrad
- Modi mit mehr Leuchtkraft werden durch Drehen des Lampenkopfes aktiviert, ansonsten klassische Bedienung über Clicky am Lampenende
- 180 Lumen max.
- Gute Thrower-Eigenschaften, Reichweite wird vom Hersteller mit bis zu 200 Metern angegeben
- Bedienung und Auswahl der Leuchtmodi über Lampenkopf
- Stufenlos regelbar zwischen 8-200 Lumen
- 200 Lumen max.
- Drei Modi, kein unnötiger Firlefanz wie SOS und Strobe
Läßt sich umbauen (Clip, Ring) - Zigarrengriff möglich
- 200 Lumen max.
- Innovatives User Interface: Einschalten mit Clicky, wechseln der Modi über Schalter am Lampenkopf
- Exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis
- Budget-Alternative, in diesem Bereich nahezu konkurrenzlos
- 190 Lumen max.
- Kleine und handliche Lampe, die als einzige mit einer CREE XP-G R5 LED ausgestattet ist
- Bietet als Besonderheit einen Moonlight Mode mit nur 0,2 Lumen
- Modulares Baukastensystem ermöglicht einfache Hardware-Upgrades, z.B. durch Einbau eines 18650-Batterierohrs
- High Mode und Strobe läßt sich durch eine kurze Drehung des Lampenkopfes aktivieren
Fazit
Eine Empfehlung kann und will ich an dieser Stelle gar nicht aussprechen, denn dazu sind die Anforderungen von Nutzern zu vielschichtig. Fakt ist jedoch, daß man mit jeder hier vorgestellten Lampen sehr gut fährt, denn alle befinden sich hinsichtlich der Verarbeitung und der Qualität auf dem gleich hohen Niveau und unterscheiden sich hauptsächlich im Hinblick auf die Bedienung (Schalten der einzelnen Modi über Clicky oder über Verstellen des Lampenkopfes) oder der technischen Ausstattung (CREE XP-G R5 bei der 4sevens Quark AA²).
Alle Taschenlampen lassen sich übrigens sowohl mit normalen AA-Zellen als auch mit modernen Akkus wie den Sanyo eneloop betreiben, die in diversen Tests sehr gut abgeschnitten haben.


