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Quick Facts 2.0: Vergleich von 2 x AA-Taschenlampen, Teil 1
Posted on April 26th, 2011 No commentsBereits vor längerer Zeit habe ich Version 1.0 dieses Vergleichs veröffentlicht, und da sich mittlerweile entwicklungsmäßíg einiges getan hat, habe ich mit Version 2.0 ein Update veröffentlicht, in dem nun auch aktuelle Taschenlampen betrachtet werden. Die erste Version trug noch den Titel "Vergleich von 2 x AA-Taschenlampen", der Version 2.0 habe ich noch ein "Quick Facts" vorangestellt, und da dies nicht das letzte Quick Facts bleiben wird, möchte ich dazu noch kurz was erläutern: Da ich regelmäßig gefragt werde, ob ich nicht mal diese und jene Lampe miteinander vergleichen könne, mache ich das in stark vereinfachter Form unter dem Titel Quick Facts – hier liegt der Schwerpunkt auf einem schnellen Überblick über gleichartige Modelle, in diesem Fall sind es Taschenlampen, die mit 2 x AA-Zellen betrieben werden.
Sollten sich die Quick Facts bewähren, dann werde ich das ganze ausbauen und weitere Quick Facts mit anderen Themenschwerpunkten (EDC, Flooder, Thrower usw.) werden folgen. Bevor es gleich losgeht, möchte ich vorab nochmal klarstellen, dass dieser Vergleich nicht die Stärken und Schwächen einzelner Lampen aufdecken soll; ich konzentriere mich stattdessen auf einen rein technischen Vergleich und gehe auf Besonderheiten ein, so welche vorhanden sind.
Das Holster, das auf den Bildern zu sehen ist, ist übrigens nicht im Lieferumfang einer Taschenlampe enthalten. Es handelt sich hierbei um ein universelles Taschenlampenholster von MAXpedition, das eigentlich für größere Lampen gedacht ist – da es sich als Stütze für die Lampen während der Aufnahmen aber gut gemacht hat, habe ich es in diesem Zuammenhang verwendet. Die Taschenlampenholster von MAXpedition werde ich bei einer anderen Gelegenheit näher vorstellen, hier wollte ich es nur der Vollständigkeit halber erwähnt haben.
Changelog (+ = neu hinzugekommen, * = vom Hersteller aktualisiert):
* 4sevens Quark AA² S2
+ 4sevens Quark AA² Turbo
+ Dereelight Javelin
+ Fenix LD20 R5
+ EagleTac P20A2 MKII
+ EagleTac P100A2
* iTP Light SA2 Eluma R5
+ JETBeam BA20
+ Klarus ST20
* Lumapower Vantage VT-01 R5 w/ Turbo Force Head
+ Lumintop L2A
+ Olight T25 (taucht im Vergleich nicht auf, da momentan nicht auf Lager)1. 4sevens Quark AA² S2 Edition
Die 4sevens Quark AA² war eine der ersten 2 x AA-Lampen mit CREE XP-G R5 LED und mit 203 OTF dementsprechend leistungsfähig, woran sich bis heute nichts geändert hat. Auch bei der nächsten LED-Generation spielt 4sevens wieder den Technologievorreiter: Die aktuelle Quark AA² ist mit einer CREE S2 LED bestückt, die bis zu 7% mehr Leistung und Energieeffizienz liefern soll.
Besonderheiten:
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Kleine und handliche Taschenlampe
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Bietet als Besonderheit einen Moonlight Mode mit nur 0,2 Lumen
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Modulares Baukastensystem ermöglicht einfache Hardware-Upgrades, z.B. durch Einbau eines 18650-Batterierohrs
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High Mode und Strobe lassen sich durch eine kurze Drehung des Lampenkopfes aktivieren
Beamshots
2. 4sevens Quark AA² Turbo R5
Während die Quark AA² eher breitflächig ausleuchtet (Flooder), ist die Quark AA² Turbo das genaue Gegenteil: Mit dem größeren Lampenkopf und dem tieferen Reflektor ermöglicht sie höhere Reichweiten und eine punktgenaue Ausleuchtung.
Besonderheiten:
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Tactical UI, in gewissem Umfang programmierbar
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Mit Standard-Clicky nicht tailstandfähig
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Bietet als Besonderheit einen Moonlight Mode mit nur 0,2 Lumen
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Eine der der wenigen 2 x AA-Taschenlampen, die auch größere Entfernungen überbrücken können
Beamshots
3. Dereelight Javelin R5
Wenn die Dereelight Javelin als besondere Lampe unter den 2 x AA-Taschenlampen bezeichnet wird, dann aus gutem Grund: Mit ca. 300 Lumen und ihrer hervorragenden Reichweite bietet sie eine sehr ordentliche Leistung für eine 2 x AA-basierte Lampe. Darüber hinaus kann die Javelin aufgrund ihres modularen Aufbaus mit der Dereelight C2H kombiniert werden, außerdem ist ein Extender für den Betrieb mit 3 x AA-Batterien erhältlich. Der tiefe Reflektor macht sie zu einem sehr guten Thrower.
Besonderheiten:
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Modulares Konzept
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300 Lumen max.
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Hervorragende Reichweite
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Drei Modi, kein SOS und Strobe
Beamshots
4. EagleTac P100A2 Base/Kit Version
Neben dem Top-Modell P20A2 MKII hat EagleTac noch die P100A2 im Angebot. Die P100A2 beschränkt sich auf das wesentliche: Sie besitzt zwei Leuchtmodi, die über den Lampenkopf angesteuert werden. Auf unnützes Geblinke (SOS und Strobe) wird komplett verzichtet. Aufgrund der hohen Reichweite und des guten Preis-/Leistungsverhältnisses erfreut sich die P100A2 insbesondere unter Geocachern großer Beliebtheit.
Besonderheiten:
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Sehr gute Thrower-Eigenschaften
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Einfache Bedienung
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Als Base/Kit Version erhältlich (Kit Version enthält Holster und Lanyard)
Beamshots
5. EagleTac P20A2 MKII Base/Kit Version
Die EagleTac P20A2 MKII ist zweifelsohne eine der leistungsfähigsten Taschenlampen auf 2 x AA-Basis. Mit 230 OTF-Lumen (ca. 300 Lumen) ist sie äußerst hell und bietet mit ihrem optimierten OP-Reflektor einen gelungenen Kompromiss aus Throw und Flood; es empfiehlt sich allerdings, diese Lampe mit eneloop-Akkus zu betreiben, da normale AA-Zellen dem großen Energiehunger im Turbo Mode nicht lange standhalten können.
Besonderheiten:
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Sehr hell (300 Lumen/230 OTF-Lumen)
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YRGB-Farbfilterset optional verfügbar
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Leuchtmodi werden über Drehen des Lampenkopfes ausgewählt
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LED-Modul kann ausgetauscht werden
Beamshots
6. Fenix LD20 R5
Zur Fenix LD20 R5 muß man nicht mehr viel erzählen: Tolle Verarbeitung und Qualität, die Fenix LD20 R5 kann ihre Stärken vorwiegend im nahen und mittleren Bereich ausspielen; ein reinrassiger Thrower mit hoher Reichweite ist die Fenix LD20 R5 jedoch nicht.
Besonderheiten:
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Der "Klassiker" schlechthin, hoher Bekanntsheitsgrad
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Modi mit mehr Leuchtkraft werden durch Drehen des Lampenkopfes aktiviert, ansonsten klassische Bedienung über Clicky am Lampenende
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205 ANSI Lumen max.
Beamshots
7. iTP Light SA2 Eluma R2
Die iTP Light SA2 Eluma R2 ist zwar nicht mehr brandneu, bietet aber nach wie vor ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis. Darüber hinaus ist die SA2 Eluma R2 throwlastig und deshalb gut für größere Entfernungen geeignet; außerdem bietet sie die Möglichkeit, das Licht im Rahmen von 10-190 Lumen zu dimmen.
Besonderheiten:
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Innovatives User Interface: Einschalten mit Clicky, wechseln der Modi über Schalter am Lampenkopf
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Exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis
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Budget-Alternative, in diesem Bereich nahezu konkurrenzlos
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190 Lumen max. (R2)
Beamshots
8. iTP Light SA2 Eluma R5
Als Gegenstück zur SA2 Eluma mit R2 LED kann die SA2 Eluma mit R5 LED betrachtet werden, da hier der Schwerpunkt nicht auf Throw, sondern auf Flood liegt. Auf gut deutsch: Die iTP Light SA2 Eluma R2 ist für größere Reichweiten besser geeignet, während die SA2 Eluma mit XP-G R5 der bessere Flooder ist und den nahen und mittleren Bereich breitflächiger ausleuchtet. Auch die iTP Light SA2 Eluma R5 bietet die schon von der SA2 Eluma R2 bekannte Steuerung mittels Seitenschalter am Lampenkopf und ist darüber hinaus noch einen Tick heller.
Übrigens: Auch iTP Light gehört (leider) zu den Herstellern, die lediglich durch einen kleinen Aufkleber auf der Verpackung darauf aufmerksam machen, dass in Wahrheit in einer alten Verpackung (SA2 Eluma R2) eine neue Taschenlampe (SA2 Eluma R5) steckt. Ich erwähne es deshalb ausdrücklich, weil dies teilweise bei unseren Kunden schon zu unnötigen Missverständnissen geführt hat. Dass die R5-Ausführung rein äußerlich kaum von der Version mit R2 LED zu unterscheiden ist, macht die Sache nicht besser.
Deshalb mein Hinweis an dieser Stelle: Der kleine scharze Aufkleber auf der Vorderseite der Verpackung kennzeichnet die Version mit R5 LED.
Besonderheiten:
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Innovatives User Interface: Einschalten mit Clicky, wechseln der Modi über Schalter am Lampenkopf
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Exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis
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Budget-Alternative, in diesem Bereich nahezu konkurrenzlos
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210 Lumen max. (R5)
Beamshots
9. Klarus ST20 XP-G R5
Die Klarus ST20 verfügt wie die anderen Lampen der ST/NT-Serie über ein interessantes User Interface, das sich wohltuend von dem sonstigen Einerlei wie Clicky oder Drehen des Lampenkopfes zur Modusauswahl abhebt. Ein- und ausgeschaltet wird die KLARUS ST20 mit dem Clicky am Lampenende, die Auswahl der normalen Leuchtmodi erfolgt über einen seitlich am Lampenkopf angebrachten Schalter.
Besonderheiten:
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Interessantes User Interface: Einschalten mit Clicky, wechseln der Modi über Schalter am Lampenkopf
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210 Lumen max. (R5)
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Super Low Mode mit zwei Lumen für sehr lange Betriebszeiten
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Blinkmodi sind in einem Hidden Mode untergebracht, der nicht versehentlich aktiviert werden kann
Beamshots:
10. Lumapower Vantage VT-01 R2
Die Lumapower Vantage VT-01 ist sowohl in neutral white als auch in cool white verfügbar. Seit einiger Zeit gibt es die Vantage VT-01 auch mit CREE XP-G R5 LED, die etwas heller als die Version mit R2-LED ist. Eine Besonderheit bei der Lumapower Vantage VT-01 ist der optional erhältliche Tele Force Head, der einen SMO-Reflektor beinhaltet und deutlich tiefer als der standardmäßige OP-Reflektor der Vantage ist; die Reichweite wird dadurch deutlich erhöht. Ausgestattet mit der R2 LED, ist die Lumapower Vantage VT-01 im Vergleich mit der R5 LED der bessere Thrower.
Besonderheiten:
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Drei Modi, kein unnötiger Firlefanz wie SOS und Strobe
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Läßt sich umbauen (Clip, Ring)
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Zigarrengriff möglich
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200 Lumen max. (R2)
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Tele Force Head für größere Reichweite optional als Zubehör erhältlich
Beamshots:
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Review: EagleTac P20A2 MKII CREE XP-G R5 300 Lumen
Posted on July 31st, 2010 No commentsVerpackung/Zubehör
Ausgeliefert wird die EagleTac P20A2 MKII in einer ordentlichen Verpackung mit einigem Zubehör:
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Ersatz-O-Ringe
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Diffuser-Filter
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Fluoreszierender Endkappenschalter
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Halteclip aus Edelstahl
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Strapazierfähiges Nylon-Holster
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Lanyard inkl. Befestigungsring
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Bedienungsanleitung
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Garantiekarte
Erster Eindruck
Die EagleTac P20A2 MKII CREE XP-G R5 300 Lumen (230 OTF-Lumen) ist mit Sicherheit eine der hellsten mit AA-Zellen betriebenen Taschenlampen auf Basis einer modernen und energieeffizienten CREE XP-G R5 LED. Standardmäßig wird die EagleTac P20A2 MKII mit einem OP-Reflektor ausgeliefert, der sich bei Bedarf durch einen SMO-Reflektor für noch mehr Reichweite austauschen läßt.
Die EagleTac P20A2 MKII ist bedingt durch ihren großen Lampenkopf etwas länger als vergleichbare Modelle von anderen Anbietern und deshalb nicht mehr ganz so kompakt. Wer damit kein Problem hat, erhält mit der EagleTac P20A2 MKII eine hervorragend verarbeitete Taschenlampe mit interessanten Merkmalen, auf die ich im folgenden noch näher eingehen werde.
Ein mitgelieferter (abnehmbarer) Trageclip sowie ein Lanyard mit einem Befestigungsring erlauben individuelle Tragemöglichkeiten.
Tailstand ist übrigens standardmäßig nicht möglich, mit einem mitgelieferten Zubehörteil hingegen schon: Der Gummiring kann über die Tailcap geschoben werden, und damit läßt sich die P20A2 MKII auch hinstellen.
Verarbeitung
Hier gibt es nichts zu meckern: Die Anodisierung nach HA Type III ist sauber und gleichmäßig aufgetragen, die Gewinde sind sauber verarbeitet und die Kontakte sind vergoldet. Außerdem sorgen doppelte O-Ringe für zusätzliche Wasserdichtigkeit. Die Qualität der Verarbeitung bewegt sich insgesamt auf einem sehr hohen Niveau.
Leuchtkraft
Die EagleTac P20A2 MKII bietet zwei generelle Modi, und zwar Turbo und General. Diese werden durch das Drehen des Lampenkopfes nach links oder nach rechts eingestellt, und mit einer schnellen links-/rechts-Drehung kann man noch den sog. Hidden Mode aufrufen, der neben Strobe (abschaltbar) und SOS auch noch eine dritte Leuchtstufe enthält.
Damit stellen sich die Modi der P20A2 MKII wie folgt dar:
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Turbo (300 Lumen/1,5h)
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General (60 Lumen/8h)
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Low (15 Lumen/30h)
Wichtig an dieser Stelle: Um das Potential der EagleTac P20A2 MKII voll ausnutzen zu können, empfiehlt es sich, die Lampe mit Akkus, z.B. eneloop, zu betreiben. Hinsichtlich der Laufzeit lassen sich damit die besten Ergebnisse erzielen.
Die 300 Lumen (296,1 laut Messung durch CREE) sind definitiv eine Ansage, und mir ist (da lasse ich mich aber gerne eines besseren belehren) keine andere Lampe im AA-Segment bekannt, die eine solche Helligkeit erzeugen kann. Natürlich sollte man sich auch darüber bewußt sein, daß die angegebene Laufzeit von max. 1,5 Stunden im höchsten Modus aufgrund der Wärmeentwicklung nicht ganz erreicht wird.
In der Regel wird man bei längeren Einsätzen, z.B. bei Nachtcaches, die Lampe abwechselnd in verschiedenen Modi betreiben, so daß das Thema Wärmeentwicklung kein großes Problem darstellt.
Turbo Mode mit 300 Lumen
General Mode mit 60 Lumen
Low Mode mit 15 Lumen
Lichtbild der P20A2 mit 300 Lumen
Modi
Wie bereits erwähnt, verfügt die EagleTac P20A2 MKII über drei normale Leuchtmodi. Hinzu kommen noch die obligatorischen Modi wie Strobe, Beacon und SOS, die jedoch nur über den sog. Hidden Mode aktiviert werden können. Dies betrachte ich als großen Vorteil bei taktischen Einsätzen, denn die Gefahr der Selbstblendung, die durch das plötzliche und unbeabsichtigte Aktivieren eines Strobe entstehen kann, wird dadurch auf ein Minimum reduziert.
Sehr interessant ist auch die Möglichkeit, Strobe zu deaktivieren. Dazu muß die Taschenlampe fünfzehn Mal in zehn Sekunden ein- und ausgeschaltet werden; um den Strobe Mode wieder zu aktivieren, verfährt man genau gleich.
Technische Details:
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Max. 300 Lumen (230 OTF-Lumen = out of the front)
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XP-G R5 LED
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EagleTac A800II Driver für optimales Energiemanagement
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OP-Reflektor (SMO-Reflektor für höhere Reichweite optional erhältlich)
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Vergoldete Kontakte
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Drei Modi: 230 Lumen/60 Lumen/15 Lumen
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Laufzeiten: 230 Lumen/1,5h – 60 Lumen/8h – 15 Lumen/30h
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"Versteckter" Blink- und SOS-Modus
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Taktischer Strobe-Modus läßt sich deaktivieren
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Normale Leuchtmodi werden durch Drehen des Lampenkopfes gesteuert
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Gewellter Bezel aus Edelstahl
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Hocheffizientes optisches u. elektronisches System
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Doppelseitig antireflexbeschichtete und ultraklare Linse
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Entwickelt für professionellen und taktischen Einsatz
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Klein und handlich, aber dennoch äußerst leistungsstark
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Betrieb mit 2 x AA-Batterie/NiMH-Akku
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Clip mit Anti-Roll-Funktion
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Stoßsicher
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Aufrüstbar
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Wasserdicht nach IPX-8
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Loch für Handschlaufe (Lanyard) vorhanden
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Aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium hergestellt
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Anodisierung nach Type III
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Taktischer forward clicky
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Länge: 16,1cm
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Gewicht: 84,7 Gramm (ohne Batterien)
Pro:
- Hervorragende Qualität und VerarbeitungContra:
- Umschaltung der Modi über Lampenkopf am Anfang etwas gewöhnungsbedürftigFazit
Wer das Maximum an Licht benötigt, das mit handelsüblichen AA-Zellen bzw. Akkus machbar ist, der sollte unbedingt einen Blick auf die EagleTac P20A2 MKII werfen. Sie ist meiner Meinung nach eine sehr gute Alternative zu anderen Lampen im 2 x AA-Segment und hat ordentlich Power. Der etwas höhere Preis wird durch das umfangreiche mitgelieferte Zubehör (u.a. einem Diffuser) schnell wieder wettgemacht.
Als reinen Thrower würde ich die EagleTac P20A2 MKII jedoch nicht bezeichnen; da sich ein SMO-Reflektor jedoch schnell und einfach nachrüsten läßt, ist die P20A2 MKII jedoch auch für größere Entfernungen einsetzbar. Aufgrund ihres tieferen Reflektors erzielt sie allerdings auch mit dem normalen OP-Reflektor eine brauchbare Reichweite.
Bezugsquelle
Die EagleTac P20A2 MKII ist bei uns im Shop erhältlich.
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Empfehlenswerte Taschenlampen für Geocaching und Nachtcaches
Posted on June 27th, 2010 No commentsWir bekommen regelmäßig Anfragen von Geocachern, die auf der Suche nach der optimalen Taschenlampe für Geocaching und Nachtcaches sind. Da es die optimale Taschenlampen aber nicht gibt, möchte ich an dieser Stelle einige Empfehlungen für Taschenlampen aussprechen, die sich in der Praxis bestens bewährt haben.
Zunächst einmal gilt es zu klären, wie die optimale Taschenlampe aussehen sollte, denn hier gibt es sehr unterschiedliche Vorstellungen: Soll es Richtung universell einsetzbarer Taschenlampe à la Fenix LD20 Q5/R4 oder Olight Infinitum I25 gehen oder darf es gleich ein Thrower mit hoher Reichweite wie die Brinyte D8 oder die Olight M20 Warrior 2010 Version S R5 sein?
Die beiden letztgenannten Modelle können ihre Vorteile voll und ganz bei großen Entfernungen (> 200m) ausspielen, sind aber für den Einsatz im nahen und mittleren Bereich aufgrund ihres konzentrierten Spots eher weniger geeignet. Universell einsetzbare Taschenlampen wie die Fenix LD20 Q5/R4 stoßen bei der Reichweite an ihre Grenzen, können aber dafür im nahen und mittleren Bereich aufgrund ihres Spills wieder punkten. Außerdem lassen sie sich mit handelsüblichen AA-Zellen betreiben, was für viele Anwender ein wichtiges Kriterium ist.
Glücklicherweise gibt es noch eine weitere Alternative für diejenigen, die gerne flexibel unterwegs sind: Lumapower hat mit den Modellen Signature VX und Signature GX Taschenlampen auf den Markt gebracht, die sich sehr universell einsetzen lassen. Die Lumapower Signature VX mit Luminus SST-50 LED wird bereits mit zwei Lampenköpfen ausgeliefert, die sowohl den nahen und mittleren Bereich als auch die Ferne optimal abdecken.
Beide Lampen sind definitiv eine Empfehlung wert, wobei ich nicht unerwähnt lassen möchte, daß Lumapower die erste Charge der Signature GX XP-G R5 mit einem nicht optimal angepassten Lampenkopf ausgeliefert hat, der bei einigen Anwendern aufgrund der “Saturnringe” zu Beschwerden geführt hat.
Lumapower hat hier bereits in einem ersten Schritt für Abhilfe gesorgt und das Reflektor-Kit ST-01G herausgebracht, das diesen Effekt korrigiert. Wir liefern deshalb ab sofort alle Signature GX-Lampen mit beiden Reflektor-Kits aus; weitere Infos zum Thema Signature GX sind hier zu finden.
Abschließend möchte ich noch erwähnen, daß es selbstverständlich noch viele weitere Taschenlampen gibt, die sich hervorragend für Geocaching und/oder Nachtcaches eignen. Aus diesem Grund empfehle ich auch einen Blick in unsere Produktmatrix, in der weitere interessante Taschenlampen zu finden sind.
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Ausrüstung zum Mega-Event in Ulm
Posted on June 16th, 2010 No commentsDa ich leider an diesem Wochenende anderweitig unterwegs bin und deshalb nicht mit einem Stand vor Ort vertreten sein werde, möchte ich die Gelegenheit nutzen und all jene, die noch auf der Suche nach einer bequemen Schlafgelegenheit, einem brauchbaren Schlafsack oder sonstigen Ausrüstungsgegenständen sind, auf folgende Artikel aufmerksam machen:
1. Feldbett
Wer um einiges bequemer als auf einer ISO-Matte auf dem nackten Boden übernachten möchte, dem empfehle ich unser bewährtes Feldbett.
2. Schlafsack
Meine Empfehlung ist nach wie vor der gute alte Bundeswehrschlafsack in Mumienform, den es bei uns als ausgabefähige gebrauchte Version gibt. Natürlich ist der BW-Schlafsack nicht mit Schlafsäcken vergleichbar, die mehrere hundert Euro kosten, aber dafür ist er robust und wärmt ordentlich – was will man mehr? Im Lieferumfang enthalten sind eine Schlafsackhülle sowie eine Unterlegplane zur Schonung des Schlafsacks.
3. Taschen
Wer noch keine hat, der kann hier vorbeischauen. Unsere Hüft- und Gürteltaschen bieten genug Platz für das notwendigste, und wer mehr Platzbedarf hat, der ist vielleicht mit einem größeren Rucksack gut bedient.
4. Mützen und Hüte
Falls die Sonne am Veranstaltungswochenende gnadenlos vom Himmel brennen sollte, dann ist ein guter Sonnenschutz in Form einer Kopfbedeckung sehr sinnvoll. Eine Auswahl davon findet ihr hier.
5. Taschenlampen
Es soll ja tatsächlich Cacher geben, die ohne Taschenlampe oder nur mit einem wenig vertrauenerweckenden China-Modell unterwegs sind, was in den Katakomben bestimmt interessant werden kann…;-)
Aus diesem Grund verweise ich an dieser Stelle auf unsere Übersicht zum Thema “Alternativen zur Fenix LD20” sowie die weiteren Reviews hier im Blog.
Wichtig: Wer seinen Wunschartikel gerne noch rechtzeitig vor dem Event haben möchte, sollte im eigenen Interesse mit der Bestellung nicht allzu lange warten!
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Alternativen zur Fenix LD20: Olight, iTP Light, Lumapower und 4sevens Quark
Posted on March 22nd, 2010 No commentsWenn man sich ein wenig in diversen Foren umhört und Kaufempfehlungen vergleicht, dann wird in der Regel immer die Fenix LD20 empfohlen, sobald nach einer universellen Taschenlampe gefragt wird, die mit zwei AA-Zellen betrieben werden kann. Da wir selber auch regelmäßig derartige Anfragen erhalten und es natürlich auch adäquate Produkte von anderen Anbietern gibt, möchte ich in diesem Artikel näher auf dieses Thema eingehen.
Die Fenix LD20 ist zweifellos eine sehr gute und qualitativ äußerst hochwertige Taschenlampe. Es gibt allerdings auch weitere Hersteller, die ebenfalls hervorragende Alternativen im Angebot haben, und diese möchte ich im folgenden kurz vorstellen und auch kurz auf die Besonderheiten der einzelnen Lampen eingehen.
Von oben nach unten: 4sevens Quark AA² R5 Edition, Olight I25 Infinitum, Lumapower Vantage VT-01, iTP Light SA2 Eluma, Fenix LD20
Hinweis zu den Beamshots
Da ein Bild bekanntlich mehr als 1000 Worte sagt, habe ich von jeder der nachfolgenden Lampen jeweils zwei Beamshots sowohl im höchsten als auch im niedrigsten Leuchtmodus erstellt.
- Der "Klassiker" schlechthin, hoher Bekanntsheitsgrad
- Modi mit mehr Leuchtkraft werden durch Drehen des Lampenkopfes aktiviert, ansonsten klassische Bedienung über Clicky am Lampenende
- 180 Lumen max.
- Gute Thrower-Eigenschaften, Reichweite wird vom Hersteller mit bis zu 200 Metern angegeben
- Bedienung und Auswahl der Leuchtmodi über Lampenkopf
- Stufenlos regelbar zwischen 8-200 Lumen
- 200 Lumen max.
- Drei Modi, kein unnötiger Firlefanz wie SOS und Strobe
Läßt sich umbauen (Clip, Ring) - Zigarrengriff möglich
- 200 Lumen max.
- Innovatives User Interface: Einschalten mit Clicky, wechseln der Modi über Schalter am Lampenkopf
- Exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis
- Budget-Alternative, in diesem Bereich nahezu konkurrenzlos
- 190 Lumen max.
- Kleine und handliche Lampe, die als einzige mit einer CREE XP-G R5 LED ausgestattet ist
- Bietet als Besonderheit einen Moonlight Mode mit nur 0,2 Lumen
- Modulares Baukastensystem ermöglicht einfache Hardware-Upgrades, z.B. durch Einbau eines 18650-Batterierohrs
- High Mode und Strobe läßt sich durch eine kurze Drehung des Lampenkopfes aktivieren
Fazit
Eine Empfehlung kann und will ich an dieser Stelle gar nicht aussprechen, denn dazu sind die Anforderungen von Nutzern zu vielschichtig. Fakt ist jedoch, daß man mit jeder hier vorgestellten Lampen sehr gut fährt, denn alle befinden sich hinsichtlich der Verarbeitung und der Qualität auf dem gleich hohen Niveau und unterscheiden sich hauptsächlich im Hinblick auf die Bedienung (Schalten der einzelnen Modi über Clicky oder über Verstellen des Lampenkopfes) oder der technischen Ausstattung (CREE XP-G R5 bei der 4sevens Quark AA²).
Alle Taschenlampen lassen sich übrigens sowohl mit normalen AA-Zellen als auch mit modernen Akkus wie den Sanyo eneloop betreiben, die in diversen Tests sehr gut abgeschnitten haben.


